CH369271A - Sicherungseinrichtung an Hebevorrichtung - Google Patents

Sicherungseinrichtung an Hebevorrichtung

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CH369271A
CH369271A CH6942859A CH6942859A CH369271A CH 369271 A CH369271 A CH 369271A CH 6942859 A CH6942859 A CH 6942859A CH 6942859 A CH6942859 A CH 6942859A CH 369271 A CH369271 A CH 369271A
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CH
Switzerland
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tire
platform
guide rod
safety device
tipping
Prior art date
Application number
CH6942859A
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English (en)
Inventor
Adrianus De Koning Arie
Karel De Koning Korn Korstiaan
Original Assignee
Adrianus De Koning Arie
Koning Kornelis Korstiaan Kare
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


  Sicherungseinrichtung an Hebevorrichtung    Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungs  einrichtung an Hebevorrichtung,     insbesondere    einer  Hebebrücke, mit an Seilen hängender Hebeplattform  und Säulen, versehen mit je einem mit geringem Spiel  über eine zu jeder Säule gehörende Führungsstange       verschieblichen,    -an der Hebeplattform kippbar an  geordneten Fangreifer., der beim Kippen infolge Seil  bruch oder einer anderen Ursache die Bewegung der  Plattform blockiert.  



  Eine solche Sicherungseinrichtung ist bekannt.  Dabei wird bei Ausfall der Seilspannung in     einem    der  Seile die Plattform an der betreffenden Säule angehal  ten, jedoch an den übrigen Säulen - die sich an den  andern Ecken der Plattform befinden - nicht, so dass,  auch durch das Gewicht des auf der Plattform befind  liehen Gegenstandes, z. B. Fahrzeuges,     dies-.    Platt  form sich schief stellt. Ausser der dadurch entstehen  den grossen Gefahr, dass das Fahrzeug von der Platt  form rutscht, kann die Hebebrücke dabei selbst auch  schwer beschädigt werden.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben  und eine     Sicherungseinrichtung    an Hebevorrichtung,  z. B. Hebebrücke, zu     schaffen,    die nach Blockieren der  Bewegung der     Plattform    an einer Säule, auch an den  übrigen Säulen ein Anhalten der     Plattform    bewirkt.  Gemäss der     Erfindung    ist für jeden Reifen ein Organ  vorgesehen, das bei geringer, noch zulässiger     Schief-          stellung    der     Plattform    durch die     Führungsstange    zum  Kippen des Reifens     beeinflusst        wird.     



  Damit kann erreicht werden, dass nach Blockieren  einer der Ecken der Plattform durch eine äusserst  geringe Weiterbewegung der übrigen Ecken auch  diese an die betreffenden Führungsstangen geklemmt  werden.    Dabei kann die Sicherungseinrichtung gemäss der  Erfindung derart ausgeführt sein, dass das Organ ein  der Plattform     angelenkter    Hebel ist, der im wesent  lichen die Form eines L hat, das mit seinem     Scheitel     um einen an der     Plattform    befestigten     Scharnierbolzen     schwenken kann, wobei     ,

  der    auf den Reifen wirkende  Hebelarm zwischen der     Führungsstange    und dem     Kipp-          punkt    des Reifens an letzterem angreift, während der  andere Arm mit einem Bügel versehen ist, der prak  tisch den von dem Kippunkt des Reifens abgekehrten  halben Umfang der     Führungsstangenquerschnitts-          fläche    in geringem Abstand umgibt.  



  Es wird nunmehr, unter Hinweis     auf    die Zeich  nung, die eine Ausführungsform des     ErfindungSgegen-          standes    darstellt, diese erläutert.  



  Es zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt einer Ausführungsform  der Sicherungseinrichtung bei einem der Plattform  ecken einer Hebebrücke, wobei die Sicherungseinrich  tung in der unwirksamen Lage steht,       Fig.    2 einen gleichen     Längsschnitt    wie     Fig.    1,  jedoch nunmehr     mit    der Sicherungseinrichtung in der  wirksamen Lage,       Fig.    3 einen Querschnitt gemäss der Linie     111-11r     der     Fig.    1 und       Fig.    4 eine     Draufsicht    des Hebels, der ein Teil des  eigentlichen Sicherungsmechanismus ist.  



  In den     Fig.    1, 2 und 3 ist 1 eine Ecke der Hebe  plattform der Brücke, die mit einer Seilscheibe 2 und  einem Stahlseil 3 an die feste Säule 4 der     Hebebrücke          aufgehängt    ist. Diese Säule ist mit einer Führungs  stange 5 versehen, die an der (nicht eingezeichneten)       Spitze    der Säule 4 befestigt ist und sich bis nahe dem  Werkstattboden erstreckt.

   Die Stange 5 ist mit Spiel  durch einen Ansatz 6 der Ecke 1 der Hebeplattform           geführt,    welcher Ansatz 6 mit einer     Verbreiterung    7       beim    Heben und Senken der Plattform in der Säule 4       geführt    wird     (siehe        Fig.    3).  



  In einer Aussparung 8 des Ansatzes 6 ist ein  Klemm- oder Fangreifen 9 untergebracht, der     in    hori  zontaler Lage mit     geringem    Spiel auf der Stange 5  nur in     Axialrichtung    gleiten kann und durch eine       Leiste    10 an seinem     Umfangsrande    unterstützt wird'.  Dabei hat der Reifen an dem Ende des Ansatzes  gerade Spiel genug, um in bezug auf dieses Ende eine  Kippbewegung     zu    machen, die durch einen     Bolzen    11  mit Druckfeder 12, die auf den diametral gegenüber  liegenden Teil des Reifens einwirken, unter     normalen     Umständen     verhindert    wird.

   Der Reifen 9 befindet  sich dabei in der     unwirksamen    Lage (siehe     Fig.    1).  



       Ein        Scharnierbolzen    13, der an dem     Ansatz    6  befestigt ist, trägt einen etwa     Uförmigen    Hebel mit       Armen    14, 15, wobei der     Arm    14 an der Unterseite  des Reifens 9 an dem von dem     Bolzen    13 abgekehr  ten Teil     anliegt    und der     Arm    15 an seinem freien  Ende einen Bügel 16 trägt.

   Der Bügel umgibt in     ge-          ringem    Abstand die     Querschnittsfläche    der Stange 5  über praktisch     ihren    von dem Kippunkt des     Reifens     beim     Ansatzende    abgekehrten halben Umfang (siehe       Fig.    3).  



  Arbeitet     die    Hebebrücke in normaler Weise, so  bewegt sich der Bügel<B>16</B> frei an der     Führungsstange     5 entlang.  



  Entsteht nun Bruch in dem     Seil    3 (siehe     Fig.    2),  so wird die Ecke 1 sich zu senken versuchen, jedoch.  bald angehalten     werden,    indem infolge der Schief  stellung der     Plattform    der Bügel 16 mit der Stange 5  in     Berührung    kommt (in     Fig.    4 stellt die Lage 5' in  bezug auf die Lage 5 die Relativverstellung des  Bügels 16 dar) und so weit in     Richtung    des Pfeiles 17       zurückgedrückt    werden wird, dass er den Reifen 9       beeinfl'usst,

      unter     überwindung    des Druckes der Feder  12 in die wirksame Klemm- oder Fanglage zu kippen  (siehe     Fig.    2).  



  Die Ecke 1 wird in ihrer absinkenden Bewegung  blockiert und die     Plattform    bleibt in einer schiefen  Lage hängen, wobei die     Schiefstellung    innerhalb der  zulässigen     Grenzen    liegt, so dass keine Gefahr besteht,  dass das auf der Plattform     befindliche    Fahrzeug davon  abrutscht. Die an jeder andern an einer Säule geführ  ten Ecke der Plattform angeordneten Sicherungs  organe sorgen dafür, dass jede     Schiefstellung    der       Plattform    innerhalb der zulässigen Grenzen     gehalten     wird.

      Steht nun während der     normalen        Abbewegung    der  Plattform     ein    Hindernis unter der Brücke, so     kann     sich die Plattform nach Kontakt damit gleichfalls  schief stellen, und treten die     Sicherungen    der Reihe  nach in Tätigkeit (z. B. die Relativlage 5" in     Fig.    4),  und zwar die an der die tiefste Lage     einnehmenden     Ecke     zuerst.    Die     Sicherung    wirkt nämlich nur dann,  wenn die Plattform von oben gesehen, im spitzen  Winkel zu der Führungsstange 5 steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sicherungseinrichtung an Hebevorrichtung, mit an Seilen hängender Hebeplattform und Säulen, versehen mit einem mit geringem Spiel über eine zu jeder Säule gehörende Führungsstange verschieblichen, an der Hebeplattform kippbar angeordneten Fangreifen, der beim Kippen infolge Seilbruch oder einer anderen Ursache die Bewegung der Plattform blockiert, da durch gekennzeichnet, dass für jeden Reifen ein Organ vorgesehen ist, das bei geringer,
    noch zulässiger Schiefstellung der Plattform durch die Führungsstange zum Kippen des Reifens beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ ein der Platt form angelenkter Hebel ist, der im wesentlichen die Form eines L hat, das mit seinem Scheitel um einen an der Plattform befestigten Scharnierbolzen schwen ken kann, wobei der auf den Reifen wirkende Hebel arm zwischen der Führungsstange und dem Kippunkt des Reifens an letzterem angreift, während der andere Arm mit einem Bügel versehen ist,
    der praktisch den von dem Kippunkt des Reifens abgekehrten halben Umfang der Führungsstangenquerschnittsfläche in ge ringem Abstand umgibt. 2. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierpunkt des Hebels auf der dem Kippunkt des Reifens gegenüber liegenden Seite der Führungsstange in etwa dem glei chen Niveau angeordnet ist.
    3. Sicherungseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen an seinem Umfang unterstützt ist, wobei auf die von dem Kipp- punkt abgekehrte Reifenseite ein unter Federdruck stehender Bolzen einwirkt, der die Kippbewegung zu verhindern versucht.
CH6942859A 1958-02-11 1959-02-11 Sicherungseinrichtung an Hebevorrichtung CH369271A (de)

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