CH369411A - Klosettspülvorrichtung mit hochhängendem Wasserkasten - Google Patents

Klosettspülvorrichtung mit hochhängendem Wasserkasten

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CH369411A
CH369411A CH6903059A CH6903059A CH369411A CH 369411 A CH369411 A CH 369411A CH 6903059 A CH6903059 A CH 6903059A CH 6903059 A CH6903059 A CH 6903059A CH 369411 A CH369411 A CH 369411A
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CH
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water
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CH6903059A
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W J Stokvis Koninkl Fabriek Va
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/04Cisterns with bell siphons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description


      Klosettspülvorrichtung    mit hochhängendem Wasserkasten    Es sind Spülvorrichtungen für Klosetts bekannt,  die auf dem folgenden Prinzip beruhen : In reich  licher Höhe über dem Klosettbecken wird ein Wasser  kasten angeordnet, der durch ein Fallrohr mit dem  Klosettbecken verbunden ist. Der Wasserkasten wird  dadurch entleert, dass der Spülvorgang durch einen  Saugheber ausgelöst wird, der meistens gebildet wird  durch ein Standrohr, das in der Verlängerung des  Fallrohres fest mit dem Wasserkasten verbunden ist  und durch eine bewegliche, an der Oberseite ge  schlossene Glocke, in die das Standrohr hineinragt.

    Diese Vorrichtungen besitzen die folgenden Nach  teile  a) Sowohl das in dem Wasserkasten angeordnete  Standrohr als auch das unten am Wasserkasten  angeordnete Fallrohr müssen wasserdicht mit dem  Wasserkasten verbunden sein ;  b) die Montagehöhe des Wasserkastens ist so, dass  man die Glocke nur bewegen kann durch eine zu  sätzliche Betätigungsvorrichtung, die meistens  aus einem Hebel, einer Kette und einem Griff  besteht ;  c) bei Verwendung dieser Bauart bilden die fal  lende Glocke, der Hebel und der oft an die Wand  schlagende Griff ebenso viele ärgerliche Lärm  quellen, die namentlich in Hochhäusern sehr  lästig sein können.  



  Man hat zahlreiche Versuche     unternommen,    die  üblichen Spülvorrichtungen zu verbessern. So hat  man bereits vorgeschlagen, das übliche, in den Was  serkasten hineinragende feste Standrohr durch einen  Faltenbalg und ein an dessen Kopfende befestigtes,  kurzes Rohr zu ersetzen, das von einer Feder hoch  gezogen wird. Diese Vorrichtung behebt zwar das  fallende Glockenventil und den Hebel als Lärm-    quellen, im übrigen aber bleiben die genannten Be  denken bestehen und diese Vorrichtung besitzt     aus-          serdem    als zusätzlichen Nachteil, dass der für das  Herabziehen des genannten kurzen Rohres erforder  liche Betätigungsmechanismus über einen wasser  dichten Verschluss durch die     Fallrohrwand    hindurch  herausgeführt wird.  



  Die wasserdichte Durchführung durch die Fall  rohrwand     erfordert    eine komplizierte     Konstruktion,     da die Reibung so gering sein muss, um das Hoch  heben des genannten Rohres nicht zu beeinträchtigen.  Ausserdem besteht Aussicht auf Leckage an der  Durchführung.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Spülvor  richtung für ein Klosett mit hochhängendem Wasser  kasten und einer darin angeordneten, feststehenden  Glocke und bezweckt, die     genannnten    Nachteile zu  vermeiden.  



  Dies wird dadurch erzielt, dass gemäss der Erfin  dung ein vertikal bewegliches Rohr, das durch Feder  kraft in einer oberen Lage gehalten ist, durch den  Boden des Wasserkastens ragt bis zu einem wenig  stens 60 cm tiefer liegenden Punkt und das Betäti  gungsorgan der Spülvorrichtung bildet, indem das  Rohr von Hand und gegen die Federkraft herab  gezogen werden kann, wodurch die Entleerung mit  tels     Heberwirkung    eingeleitet wird.

   In einer Aus  führungsform der Spülvorrichtung ist     zweckmässiger-          weise    ein vertikal bewegliches Rohr vorgesehen,  Spülrohr genannt, das sich von einem über dem Was  serniveau in dem gefüllten Wasserkasten liegenden  Punkt bis zu einem unmittelbar über der Klosett  schüssel liegenden Punkt erstreckt, wo das Rohr  teleskopisch in ein kurzes in die     Klosettschüssel    mün  dendes Rohr grösseren Durchmessers gesteckt ist.  



  Das vertikal bewegliche Rohr kann gegenüber  dem Wasserkasten mittels eines an sich bekannten      Faltenbalges abgedichtet werden, der das Rohr frei  umschliesst und der an seinem Kopfende wasser  dicht mit dem Kopfende des Rohres und mit seinem  Fuss wasserdicht mit dem Boden des Wasserkastens  verbunden ist.  



  Durch die Erfindung werden mehrere Vorteile  erzielt. Erstens können sowohl Erwachsene wie Kin  der den Wasserkasten entleeren, indem sie das Spül  rohr mit der Hand     anfassen,    kurz herabziehen und  wieder loslassen. Es ist daher keinerlei Betätigungs  mechanismus wie Hebel, Kette usw. erforderlich, wo  durch sowohl Lärmquellen behoben wie eine be  trächtlich einfachere und     billigere    Konstruktion er  zielt werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  einer Spülvorrichtung gemäss der Erfindung schema  tisch dargestellt.  



  Die Spülvorrichtung gemäss des Ausführungsbei  spieles enthält einen Wasserkasten 1, der mit einem  Schwimmerventil 2 ausgerüstet ist ; deutlichkeitshal  ber aber ist die übliche Vorrichtung     zum    Öffnen und  Schliessen des Schwimmerventils mittels Hebel mit  Schwimmer in der Zeichnung weggelassen. Das Spül  rohr 4 ist in vertikaler Richtung beweglich und ragt  durch den Boden 5 des Wasserkastens bis in den  feststehenden Teil 3, der z. B. ein Bogen sein kann,  der mit dem (nicht dargestellten) Klosettbecken ver  bunden ist. Da, wo das Spülrohr 4 eine teleskopische  Verbindung mit dem Teil 3 bildet, braucht keine Ab  dichtung vorhanden zu sein, da dort die hydraulische  Druckkraft null und mithin ein Aufwärtsdruck nicht  vorhanden ist.  



  Das bewegliche Spülrohr reicht durch den Boden  5 des Wasserkastens mit so grossem Spiel hinein,  dass die Bewegung des     Spülrohres    durch Reibung  nicht behindert wird.     Derjenige    Teil des Spülrohres,  der sich im Wasserkasten 1 befindet, ist mittels eines  sehr elastischen Faltenbalges 6 umschlossen, der bei  7 wasserdicht mit dem Boden 5 und bei 8 wasser  dicht mit dem Kopfende des Spülrohres 4 verbunden  ist. Der Faltenbalg 6 kann so ausgeführt sein, dass  dieser durch die eigene Elastizität genügende Hub  kraft auf das Spülrohr ausübt.  



       Erwünschtenfalls    kann in dem     Faltenbalg    6 eine  Feder 9 angeordnet werden, um die Eigenspannkraft    des Balges 6 zu unterstützen. Eine feststehende  Glocke 10 ist mittels Stützen 11 so an dem Boden 5  befestigt, dass zwischen dem Boden 5 und dem  Unterrad der Glocke 10 genügend Raum für den       Durchfluss    des Wassers vorhanden ist.  



  Die Spülvorrichtung arbeitet wie folgt  Wenn man das Spülrohr von Hand in Richtung  des Pfeiles A nach unten zieht, fliesst das Wasser  aus dem Kasten 1 über den Oberrand des Spülrohres  4. Dadurch wird die     Heberwirkung    eingeleitet, indem  das durch das Spülrohr     abfliessende    Wasser solches  in die Glocke 10 und das Spülrohr 4     nachsaugt,    so  dass nach dem Loslassen des Spülrohres das Wasser  weiter aus dem Kasten 1 durch das Spülrohr fliesst,  bis es das Niveau des Unterrandes der Glocke 10  erreicht hat. Obgleich man das Spülrohr 4 in jeder  gewünschten Höhe anfassen kann, kann erwünschten  falls ein Griff 12 am Spülrohr angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spülvorrichtung für ein Klosett mit hochhängen dem Wasserkasten und einer darin angeordneten, feststehenden Glocke, dadurch gekennzeichnet, dass ein vertikal bewegliches Rohr (4), das durch Feder kraft (6, 9) in einer oberen Lage gehalten ist, durch den Boden (5) des Wasserkastens ragt bis zu einem wenigstens 60 cm tiefer liegenden Punkt und das Be tätigungsorgan der Spülvorrichtung bildet, indem das Rohr von Hand und gegen die Federkraft herabge zogen werden kann, wodurch die Entleerung mittels Heberwirkung eingeleitet wird.
    UNTERANSPRUCH Spülvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vertikal bewegliche Rohr (4) gegen den Wasserkasten (1) durch einen Faltenbalg (6) abgedichtet wird, der das Rohr frei umschliesst und der an seinem Kopfende (8) wasserdicht mit dem Kopfende des Rohres und an seinem Fuss (7) wasserdicht mit dem Boden (5) des Wasserkastens verbunden ist.
CH6903059A 1958-02-07 1959-02-02 Klosettspülvorrichtung mit hochhängendem Wasserkasten CH369411A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL224720 1958-02-07

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CH369411A true CH369411A (de) 1963-05-15

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BE575374A (fr) 1959-05-29

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