CH369433A - Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten - Google Patents
Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in FlüssigkeitenInfo
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- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
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-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unsohädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bznv. in Flüssigkeiten, welches sich durch stete Betriebsbereitschaft, geringe Verschmutzung der Behälterwände, wenig Platzbedarf und ungewöhnlich grosse, den Erfordernissen bequem anzupassende Filterflächen auszeichnet. Das Verfahren nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines Strahlapparates zum Ansaugen des Gases, wobei gleichzeitig durch den geförderten Strom die mit einem schaumbildenden Mittel versehene Flüssigkeit in Bewegung versetzt wird. Die wirksamen Flächen des Filters werden also durch die Vielzahl von Schaumbläschen gebildet, die je nach der Art und Menge des zugesetzten Schaumbildners mehr oder weniger bald wieder zerfallen und durch neue und reine Flächen ersetzt werden. Der bisher benützte Strahlapparat, welcher z. B. Waschwasser unter Druck zugeführt erhielt, hat also nicht nur die Aufgabe, das zu behandelnde Gas abzusaugen, sondern soll zugleich der Schaumbildung dienen, wobei das schaumbildende Mittel am zweckmässigsten gleich der Waschflüssigkeit beigegeben wird. Die schaumbildende Wirkung des Strahlapparates kann noch weiter gesteigert werden, wenn man das aus dem Druckrohr des Strahlapparates austretende Flüssigkeits-Gas-Gemisch gegen den Spiegel der Waschflüssigkeit im Behälter richtet, wo seine restliche Energie auch noch zur Schaumbildung herangezogen wird. Als schaumbildende Stoffe verwendet man vorzugsweise gegen Säuren und Laugen unempfindliche Mittel, wie z. B. die bekannten Silicone. Als Anwendungsgebiete seien beispielsweise Gelbbrenn- und Beizanlagen genannt, wo durch den Zusatz des schaumbildenden Mittels zur Waschflüssigkeit selbst bei Verwendung einfacher und nur mässig grosser, offener Tröge eine restlose Neutralisation der gefährlichen Säuredämpfe zu erzielen ist. Zugleich hat sich gezeigt, dass die schaumbildenden Mittel ein Verkrusten und Verschmutzen der Trogwände verhindern. Auf die gleiche Weise lassen sich leicht entzündliche Gase unschädlich machen. Ferner sei die Verwendung des Verfahrens nach der Erfindung für die schnelle Herstellung wässriger Gaslösungen erwähnt. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Strahlapparates zum Ansaugen des Gases, wobei gleichzeitig durch den geförderten Strom die mit einem schaumbildenden Mittel versehene Flüssigkeit in Bewegung versetzt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strahlapparat mit der das schaumbildende Mittel enthaltenen Flüssigkeit betrie ben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr des Strahlapparates gegen den Flüssigkeitsspiegel gerichtet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaumbilduer ein gegen Säure und Laugen unempfindliches Mittel verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaumbildner Silicone verwendet werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unsohädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bznv. in Flüssigkeiten, welches sich durch stete Betriebsbereitschaft, geringe Verschmutzung der Behälterwände, wenig Platzbedarf und ungewöhnlich grosse, den Erfordernissen bequem anzupassende Filterflächen auszeichnet.Das Verfahren nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch die Verwendung eines Strahlapparates zum Ansaugen des Gases, wobei gleichzeitig durch den geförderten Strom die mit einem schaumbildenden Mittel versehene Flüssigkeit in Bewegung versetzt wird. Die wirksamen Flächen des Filters werden also durch die Vielzahl von Schaumbläschen gebildet, die je nach der Art und Menge des zugesetzten Schaumbildners mehr oder weniger bald wieder zerfallen und durch neue und reine Flächen ersetzt werden. Der bisher benützte Strahlapparat, welcher z. B. Waschwasser unter Druck zugeführt erhielt, hat also nicht nur die Aufgabe, das zu behandelnde Gas abzusaugen, sondern soll zugleich der Schaumbildung dienen, wobei das schaumbildende Mittel am zweckmässigsten gleich der Waschflüssigkeit beigegeben wird.Die schaumbildende Wirkung des Strahlapparates kann noch weiter gesteigert werden, wenn man das aus dem Druckrohr des Strahlapparates austretende Flüssigkeits-Gas-Gemisch gegen den Spiegel der Waschflüssigkeit im Behälter richtet, wo seine restliche Energie auch noch zur Schaumbildung herangezogen wird.Als schaumbildende Stoffe verwendet man vorzugsweise gegen Säuren und Laugen unempfindliche Mittel, wie z. B. die bekannten Silicone.Als Anwendungsgebiete seien beispielsweise Gelbbrenn- und Beizanlagen genannt, wo durch den Zusatz des schaumbildenden Mittels zur Waschflüssigkeit selbst bei Verwendung einfacher und nur mässig grosser, offener Tröge eine restlose Neutralisation der gefährlichen Säuredämpfe zu erzielen ist. Zugleich hat sich gezeigt, dass die schaumbildenden Mittel ein Verkrusten und Verschmutzen der Trogwände verhindern.Auf die gleiche Weise lassen sich leicht entzündliche Gase unschädlich machen. Ferner sei die Verwendung des Verfahrens nach der Erfindung für die schnelle Herstellung wässriger Gaslösungen erwähnt.PATENTANSPRUCH Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Strahlapparates zum Ansaugen des Gases, wobei gleichzeitig durch den geförderten Strom die mit einem schaumbildenden Mittel versehene Flüssigkeit in Bewegung versetzt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strahlapparat mit der das schaumbildende Mittel enthaltenen Flüssigkeit betrie ben wird.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr des Strahlapparates gegen den Flüssigkeitsspiegel gerichtet wird.3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaumbilduer ein gegen Säure und Laugen unempfindliches Mittel verwendet wird.4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaumbildner Silicone verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46966A DE1216652B (de) | 1957-11-30 | 1957-11-30 | Verfahren zum Neutralisieren, Filtern und Unschaedlichmachen von Abgasen, insbesondere der Saeuredaempfe in Gelbbrenn- und Beizanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH369433A true CH369433A (de) | 1963-05-31 |
Family
ID=6968096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6669258A CH369433A (de) | 1957-11-30 | 1958-11-28 | Verfahren zum Neutralisieren, Filtern, Unschädlichmachen oder Auflösen von Gasen mit bzw. in Flüssigkeiten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE573471A (de) |
| CH (1) | CH369433A (de) |
| DE (1) | DE1216652B (de) |
-
1957
- 1957-11-30 DE DEB46966A patent/DE1216652B/de active Pending
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1958
- 1958-11-28 CH CH6669258A patent/CH369433A/de unknown
- 1958-12-01 BE BE573471A patent/BE573471A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE573471A (fr) | 1959-04-01 |
| DE1216652B (de) | 1966-05-12 |
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