CH369543A - Verfahren zur Herstellung eines voluminösen Garns - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines voluminösen Garns

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CH369543A
CH369543A CH6676058A CH6676058A CH369543A CH 369543 A CH369543 A CH 369543A CH 6676058 A CH6676058 A CH 6676058A CH 6676058 A CH6676058 A CH 6676058A CH 369543 A CH369543 A CH 369543A
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CH6676058A
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Leonard Breen Alvin
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Du Pont
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam

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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines    voluminösen Garns    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Verfahren  zur Herstellung eines voluminösen Garnes, bei wel  chem Verfahren ein Garnlurch einen Gasstrahl  hoher Geschwindigkeit geführt wird, der so     eingestellt     worden ist, dass die     Einzelfasern    getrennt und zu  mindest teilweise umeinander     gedieht    werden..

   Ein  nach einem Ausführungsbeispiel eines solchen Ver  fahrens hergestelltes Garn., bestehend aus     einer    Viel  zahl einzeln umeinander     herumgewundener    Einzel  fasern zeichnet sich dadurch aus, dass es     zahlreiche     ringförmige Windungen und     hervorstehende    Faser  enden     enthält,        d'ie    längs der Garnoberfläche     unregel-          mässig    verteilt sind.  



  Die Herstellung eines derartigen voluminösen  Garnes, das die meisten     wünschenswerten    Eigen  schaften eines auf übliche Weise gesponnenen Stapel  fasergarnes aufweist, aber aus     Endlosfasern    besteht,  ist bereits bekannt. Bei diesem Garn wird die Ähn  lichkeit mit einem     Stapelfasergarn    im Hinblick auf  das Volumen und     seine        ganze    Beschaffenheit durch  eine grosse Zahl     ringförmiger    Windungen und ande  rer Verschlingungen hervorgerufen, die in der Längs  richtung     und    bezüglich     derverschiedenen.Einzelfasern     unregelmässig verteilt sind.

   Obwohl diese Struktur  eines     End'losfasergarnes    für viele Verwendungszwecke  einen bedeutenden Fortschritt darstellt> wird für  andere textile Verwendungsgebiete ein eher kaschmir  artiger Effekt verlangt, wie er bei Garnen zustande  kommt, die eine grosse Zahl abstehender Faserenden  aufweisen. Für solche Zwecke bestand daher ein  Bedürfnis nach einem Garn, welches     die    zu Fülligkeit  führenden Windungen und in Kombination damit  freie Faserenden besitzt. Diesem Bedürfnis Genüge  zu leisten ist das, Ziel des vorliegenden Verfahrens.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  eines voluminösen Garnes ist dadurch gekennzeich  net, dass ein oder mehrere Garne, von denen min-         destens        :eines    aus     Stapelfasern        bestehlt    oder solche       enthält,    dem Gasstrahl zugeführt werden, wobei die  Strecke, auf welcher :der Gasstrahl seine die Fasern  trennende und     verschlingende    Wirkung auf das Garn  ausübt, kleiner     gehalten    wird     als    die     mittlere    Länge  der Stapelfasern im zugeführten Garn.

   Selbstverständ  lich ist bei Kunstfasern im allgemeinen die Länge  aller Stapel praktisch     gleich,    also gleich der mitt  leren Stapellänge.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der       Erfindung    erörtert:       Man    kann auf solche Weise ein Garn mit flau  miger, kaschmirähnlicher     Beschaffenheit    erhalten,  welche aus einer Deckschicht vorstehender Faser  enden und einer im     Vergleich    mit den bisher     be-          kannten.        Stapelfasergarnen    ungewöhnlichen     Luftigkeit     resultiert, die darauf zurückzuführen ist,

       d'ass    die     ein-          zelnen        Fasern    schrauben- und     schlaufenförmig    und  wirbelig gewunden sind, und zwar in regellos     zu-          fälligen    Längenintervallen und .auch mit unterschied  lichen Abständen zwischen den verschiedenen Fasern,  so dass sich in der Querrichtung     zwischen    den     Fasern     Zwischenräume bilden.

   Die     auffälligste        Eigenschaft     ist die Kombination der ungewöhnlichen     Luftigkeit     mit der     durch    .die     abstehenden    Faserenden gebilde  ten flaumigen Deckschicht;

   das Garn ist jedoch auch  charakterisiert durch das Vorhandensein     einer    Viel  zahl von ringähnlichen Schleifen und anderen Win  dungen der     Fasern.    Die an der     Oberfläche;    sicht  baren     Windungen    tragen zu den     erwünschten:

      Eigen  schaften des     Garnes    bei, aber die     weniger        offensicht-          lichen        Faserwindungen    innerhalb des Garnes sind  zur Erzielung des Volumens, das heisst der Füllig  keit und der     Wärmehaltigkeit    der aus dem Garn  hergestellten     Textilartikel    und     Kleidungsstücke    noch  viel wichtiger.      Die charakteristischen     Schleifen    in den Garn  fasern sind     ringähnlich    genannt worden, weil sie win  zige vollständige Schleifen bilden, die in sich ge  schlossen sind, sich dann kreuzen und in der gleichen  Richtung weiter laufen.

   In der     Mathematik    nennt  man eine solche Kurve eine     Grunode.    Dementspre  chend werden die charakteristischen Schleifen     gruno-          dale    Schleifen genannt, und Schleifen dieser Art sind  in der nachfolgenden Beschreibung gemeint, wenn  nichts anderes     spezifiziert    ist. Die Mehrheit der  Schleifen, die sichtbar an der     Oberfläche    des Garnes  liegen, haben im grossen und ganzen runde Form  und     werden,    richtigerweise ringartig genannt.

   Die     gru-          nodalen        Schleifen        innerhalb    des Garnes unterliegen  dem Druck von benachbarten Fasern und nehmen  daher komplexere Formen an.  



  Die Faserenden und Windungen können durch  eine dem Garn erteilte     Drahtung    festgehalten werden.  Ein einfälliges     Garn    kann eine: Z- oder eine     S-Drehung     haben. In einem mehrfälligen     Garn        sind    die ein  zelnen Fäden gewöhnlich in einem Sinne zusammen  gezwirnt und die     einzelnen    Fäden sind dann meistens  je im     entgegengesetzten        Sinne.    gedreht. Wenn die Win  dungen nicht bei     einer    späteren, nicht     in    den Rahmen  dieses Verfahrens fallenden Behandlung fixiert wer  den, z.

   B. durch Erwärmen des Garnes, kommen die  Fasern in ihre ursprüngliche     ungewundene    Form zu  rück, sobald das     Garn    zurückgedreht und     getrennt     wird, wobei anfänglich gerade Fasern wieder     in        eine     im wesentlichen gerade Form zurückkehren. Es ver  steht sich, dass die     Einzelfasern    des Garnes, wenn  sie ursprünglich gekräuselt oder wellig oder lockig  waren, beim Auftrennen des Garnes wieder in diesen  Zustand     zurückkehren.     



  Dieser Effekt kommt dadurch zustande,     d:ass    der       Hochgeschwindigkeits-Gasstrom    unter entsprechen  den     Bedingungen    gleichzeitig die zur     Luftigkeit    füh  renden Windungen und, die Vielzahl der abstehenden  Faserenden erzeugt und das Garn dann zusammen  zwirnt, so dass die Windungen und die Faserenden  an Ort und Stelle festgehalten bleiben.  



  Ausführungsbeispiele des     .erfindungsgemässen    Ver  fahrens sollen nun anhand d -er Zeichnung, in welcher  zu dessen     Durchführung    geeignete     Einrichtungen    dar  gestellt sind, näher erläutert werden.  



       Fig.    1 ist ein     schematischer    Aufriss einer Aus  führungsform einer für die Durchführung des Ver  fahrens geeigneten     Einrichtung.     



       Fig.    2 ist     eine    Seitenansicht, teilweise im     Schnitt,     einer     Ausführungsvariante    der     Düse.            Fig.    3 ist eine zugehörige     Vorderansicht.     



       Fig.    4 ist ein Längsschnitt einer weiteren Aus  führungsvariante der Düse.  



       Fig.5    ist eine etwa zehnmal vergrösserte     Ab-          bildung    eines ,aus einem     En:dlosfaserfad'en    und einem       Baumwollfaden    hergestellten voluminösen     Garnes.     



       Fig.6    ist eine     ähnlich    vergrösserte Abbildung  eines aus einem     gesponnenen        Stapelfaser-Einfach-          faden    hergestellten Garnes.         Fig.7    ist eine entsprechende Abbildung eines  aus zwei     gesponnenen        Stapelfaserfäden    hergestellten       Garnes.     



       Fig.    8 ist ein     schematischer    Schnitt durch eine       Beflockungskammer,    die mit einer     Texturierdüse    aus  gestattet ist.  



       Fig.9    ist eine schematische Darstellung eines  aus     Vorschubrollen,        Beflockungskammer,        Quetsch-          rollen    und     Aufspulvorrichtung    bestehenden Einrich  tung.  



       Das        Ausgangsgarn    kann ausschliesslich aus     Sta-          pelfasern        bestehen    oder neben Stapelfasern auch end  lose Fasern enthalten, wobei die Stapelfasern natür  liche Fasern oder synthetische Fasern sein können,  die auf     Stapelfaserlänge    zugeschnitten worden sind;  das Garn könnte auch     zwei    oder mehrere dieser  Fasertypen enthalten..  



  Die mittlere Länge     der    Stapelfasern im Ausgangs  garn     bzw.    in den Ausgangsgarnen wird gemessen und  die     Strecke,    auf welcher der Gasstrahl dann auf das  Garn trennend und verschlingend einwirken gelassen  wird, wird kleiner als diese mittlere Faserlänge ge  macht, damit kein Bruch des Garnes stattfindet.  



  Wenn auch     endlose        Fasern    enthaltende Garne  dem     Gasstrahl    zur     Behandlung    zugeführt werden, so  wird das Garn durch den Strahl hoher Geschwindig  keit bewegt, der unter solchen Bedingungen be  trieben wird, dass die endlosen Fasern in     Zufalls-          intervallen    gebrochen werden, zwecks Schaffung der  gewünschten freien Enden von vorstehenden Fasern.  Um dies zu erreichen,     muss    der Strahl zuerst das  Garn öffnen.

   Die endlosen Fasern eines     unged:rahte-          ten        Garnes    werden leicht     separiert    durch die Tur  bulenz, die durch einen     Hochgeschwindigkeitsstrahl     erzeugt     wird.    Das     gedrahtete    Garn muss     zurück-          gedrahtet    werden, bevor die Fasern separiert werden  können, aber dies kann auch durch     dien    Strahl selbst  bewirkt werden.

   Unter geeigneten Bedingungen erteilt  der Strahl genügend falsche     Zurückdrahtung,    damit  er das Garn öffnen kann, und dies trifft zu, nicht  nur wenn das zugeführte, auch Stapelfasern     ent-          haltende    Garn aus einer einzelnen gedrahteten Strähne  besteht, sondern auch wenn es aus einer Mehrzahl  von     Strähnen    besteht, die     einzeln    gedrahtet sind.

   Sind  einmal die Fasern separiert, so wird eine geeignete       Strahlturbulenz    die Fasern mit solcher Geschwindig  keit     umherpe.itschen,    dass die zulässige     Biegungszahl     vor     Bruch    rasch überschritten ist und viele der end  losen     Fasern        gebrochen    werden.  



  Der Betrieb des Strahles bei ungefähr     Schall-          geschwindigkeit    gestattet die Erreichung dieser Ziele,  nämlich des     öffnens    des Garnes     durch    Trennen der  Fasern und des     Umherpeitschens    der Fasern und  deren     Verschlingen.    Die Weglänge, auf welcher der  Strahl seine die Fasern trennende :

  und verschlingende  Wirkung auf das Garn ausübt, muss auch geringer  sein als die mittlere     Stapellänge,    der     umhergepeitschten     Bruchstücke der     endlosen    Fasern, dies damit die ge  brochenen     Fasern    nicht in     unzulässigem    Ausmass vom  Garn     entfernt    werden. Nach Austritt aus dem Strahl      wird das     Garn        gedrahtet,    um die Fasern und Win  dungen am     Platz    zu halten.

   Die Wirkung des     Peitsch-          effektes    hängt, bei sonst     gleichen    Bedingungen, von  der     Dauerbiegefestigkeit    des Fasermaterials ab; der  sich aus der Behandlung     ergebende    Aufbau kann  gesteuert werden durch die     Geschwindigkeit,    mit wel  cher das Garn durch den Strahl     hindurchbewegt    wird.  



  Die Behandlung von     ausschliesslich    aus Stapel  fasern bestehenden Garnen ist in mehr als einer  Hinsicht einfacher, da das Faserbrechen nicht erfor  derlich ist; es müssen aber     Schwierigkeiten    überwun  den werden, da sonst das Garn leicht in Stücke zer  rissen wird oder durch die Behandlung fast unbeein  flusst bleibt. Die Fasern des Stapelgarnes müssen     im     Verband gehalten werden     durch        eine        Drahtung    im  Garn, aber das Garn muss     zurückgedrahtet    werden,  währenddem es sich im     Strahl    befindet, da sonst die  Behandlung keinen nennenswerten Effekt hat.

   Es  hat sich gezeigt,     .dass    ein Strahl, der beinahe Schall  geschwindigkeit hat, sowohl einen erheblichen     Zu-          rückdrahtungseffekt    als auch eine starke Garnspan  nung     zur    Folge hat. Ist es dem Garn ermöglicht,       infolge    dieses Drehmomentes über eine     Weglänge          zurückzudrahten,    welche die Faserlänge überschrei  tet, so wird die     Zugfestigkeit    des Garnes in einem  solchen Ausmass vermindert, dass die begleitende       Strahlspannung    genügt, um das Garn auseinander  zuziehen.

   Wird das Garn durch den Strahl zu einem       Aufwickelmechanismus    gezogen, so soll die     Zu.rück-          drahtungswirkung    des Strahles auf diejenige Garn  länge beschränkt     sein,    die zwischen der     Zuführ-          vorrichtung    und :der     Aufwickellvorrichtung    liegt.

   In       anderen    Worten, das vom Strahl ausgeübte Dreh  moment erteilt dem Garn eine falsche     Drahtung.    Das  Ausmass dieser     Falschdrahtung    ist umgekehrt propor  tional     zur        Spannung,    die dem Garn zwischen Zu  führung und Aufwicklung auferlegt     wird,    denn die  Spannung     ergibt    ein Drehmoment, welches dem vom  Strahl ausgeübten Drehmoment entgegenwirkt.

   Somit  kann die falsche     Zurückdrahtung    gesteuert werden  durch Erhöhung der     Spannung,    aber dies behebt die       Schwierigkeit    nicht, weil dann die Summe aus     Strahl-          spannung    und     Aufwickelspannung    die     Garnfestigkeit     überschreitet.  



  Es wurde nun     festgestellt,    dass Garn, welches zur       Gänze    oder zum Teil aus     Stapelfasern    besteht, die  durch eine     Garndirehung    am Platz gehalten werden,  erfolgreich behandelt     werdien    können, wenn das     Garn     durch einen     Hochgeschwindigkeits-Fluidumstrahl    be  wegt wird, der betrieben wird, um dem Garn eine  Falschdrehung zu     :

  erteilen,    unter gleichzeitiger Brem  sung, beispielsweise durch     Umlenkung    des zum Strahl  hin bewegten Garnes zwecks Verhinderung     des.    Zu  rückdrehens bis zurück zur Zuführung, und erneutes  Bremsen des     Garnes    nach dem     Strahl,    um     zu        ver-          hindern,    dass sich das Zurückdrehen weiter nach  vorn auswirkt, wobei     der    Abstand zwischen den bei  den Bremsstellen kleiner ist     als    die     Stapelfaserlänge     und     zweckmässig    so     angeordnet    ist,

   dass die falsche  Zurückdrehung auf eine effektive     Distanz        beschränkt       wird, die weniger als die     Hälfte    der     mittleren    Stapel  faserlänge beträgt. Die Bremsung kann verwirklicht  werden durch.     Hinwegschleppen    des Garnes über  feststehende Oberflächen, etwa     die    Eintritts- und die       Austrittsfläche    der     Strahldüse.    Das den Strahl ver  lassende Garn     kann    gebremst werden, indem man  es gegen eine Stauscheibe richtet, die auch dazu  dient, das     Garn    aus der     Strahlströmung    heraus  zuführen.  



  Die Wirkung des Strahles     beim    Zurückdrehendes  Garnes kann     zu    einer     Kämmwirkung        führen.    Der  Zug des     Strahles    wirkt     dahin,    die     schraubenlinien-          förmig    gedrehten     Fasern        geradezulegen    unter Erzen'       gung    eines     Drehmomentes,

      welches das Garn     zu-          rückdra.htet.        Ein    bei     ungefähr        Schallgeschwindigkeit     betriebener Strahl ergibt ein Drehmoment, das ge  nügt,     um    die,     üblicherweise    behandelten Garne zu  rückzudrehen, aber es ist     manchmal    erwünscht, be  sonders bei hochgedrehtem,     einsträhnigem        Garn,        ein          Drehmoment    zu schaffen, mit einem Strahl, derart,

         dlass    das Garn dreht in     entgegengesetztem        Sinne        zur          Garndrehung        zwecks        Steigerns    des     Falschzurückdre-          hungsmomentes    des Strahles.

   Es     sind    rein mechanisch  wirkende Mittel     zur        Erteilung    der     Falschdrehung    be  kannt; diese     sind    aber     nicht    erforderlich, um die       beschriebene        Falschzurückdrehung        auszuführen.    Nach  dem die Fasern zurückgedreht worden sind, hat die       Turbulenz        eines        Hochgeschw        indigkeitsstrahles    die  Wirkung,

   die Fasern     vneinander    zu trennen und sie       ind@ividued@l    zu Windungen zu verformen mit nach  aussen vorstehenden Faserenden. Es können sowohl  feine     Stapelfasergarne    als auch .solche zusammen mit       Endlosfasergarnen    in     ähnlicher    Weise mit einem     Strahl     behandelt werden, der beinahe     Schallgeschwindigkeit     hat, zwecks     Herstellens    des     gewünschten    luftigen Gar  nes mit einer Abdeckung aus vorstehenden Faser  enden.  



       Mehrfädige    Garne können etwas leichter behan  delt     werden    als     einfädige,    weil die einzelnen Fäden       aufeinander    eine     Bremswirkung    ausüben, welche dem  Zurückdrehen der     Fasern    entgegenzuwirken trachtet.

         Dieser    Effekt     kann    einen Teil oder die ganze Brems  wirkung ausmachen,     die        erforderlich    .ist,     damit    der  Bereich der     Falschzurückdrehung    sich nicht so stark  ausbreitet, dass das Garn     auseinandergezogen        wird     und bricht.

   Dies sieht man am besten     im        Falle        eines          mehrfädigen        Stapelfasergarnes    des üblichen     Types,          in    welchem die     Einzelfasern    im einen     Sinne,    z. B.       Z-Sinne    zusammengedreht sind, währenddem die Fä  den im     entgegengesetzten,    also im     S-Sinne        zusammen-          gezwirnt    sind.

   Ein     Zurückdrehungsdrehmoment,    das  auf die     Einzelfasern    des Fadens ausgeübt wird, kann  auch zur Wirkung haben, dass die Fäden im entgegen  gesetzten     Sinne        zusammengedreht    werden, wobei der  Zuwachs an     Strähnendrehung    dem     obengenannten     Drehmoment entgegenwirkt und<B>die</B> Tendenz hat,  ein Separieren der     Fasern    zu     verhindezn    über mehr  als nur     einer    kurzen     Distanz.    Ist die Drehung ge  nügend     gross,    wie dies in einem hochgedrehten Garn  der Fall ist,

   so ergibt dieser sich der Faserseparation      entgegenstellende     Effekt    eine genügende Bremswir  kung und man muss nicht vor und nach dem Strahl  auf     Umlenkflächen    abstellen. Dies     gilt    in einem klei  neren Ausmass auch dann, wenn die dem     Strahl    zu  geführten Stränge nicht     zusammengedreht    sind. Die  Stränge ergeben immer noch eine     Umlenkwirkung,     die sich Kräften entgegenstellt, welche danach trach  ten, die Fasern eines Stranges     zurückzudrehen    (auf  zudrehen).

   Es können zwei separate     einfädige        Garne     zusammen einem Strahl     zugeführt    und zu einem ein  zigen     voluminösen    Garn mit weniger     Schwierigkeit     umgewandelt werden als ein einzelner Strang.

   Wenn  ein     zugeführter    Strang     (eine        einzelne    Strähne) sich  aus endlosen     Fasern        zusammensetzt    und ein anderer  aus Stapelfasern, :so     helfen    die endlosen Fasern dabei  Spannungen zu widerstehen, die die     Zugfestigkelt    des       Stapelfasergarnes    allein überschreiten.  



       Fig.    1 zeigt     eine        Ausführungsform    einer Einrich  tung zur     Herstellung        eines    voluminösen Garnes. Das  Ausgangsgarn 10 kann von irgendeiner geeigneten  Quelle kommen, z. B. von     einer    Spule oder es     kann          direkt    vom     Spinnprozess    kommen, ohne dass es zwi  schendrin aufgespult wurde. Das Garn wird zwischen  Förderrollen 12 und 14 .durchgelassen, die angetrie  ben     wenden,    um     Zias,    Garn mit der gewünschten Ge  schwindigkeit von z.

   B. 45 bis 90     m;min    zu     fördern.     Diese Rollen sind an     einem    Träger 16 angeordnet.  Das     Garn    durchläuft dann einen     Fadenführer    18,  der an einem Träger 20 angeordnet ist und tritt in  eine     Strahldüse    ein, die durch eine     Luftzuführ-          leitung    22 getragen wird.

   Der Düsenkörper 24 ist  hohl; .er     .hat    einen     Fluidumsaustrittskanal    26, der       venturiförmig    ist zwecks Erzeugung der     erforder-          lichen    hohen     Strahlgeschwindigkeit.    Das Einsatzglied  28 ist     bei    30 in den Düsenkörper eingeschraubt und  endet in einem Konus 32, der in den Mund des       Austrittskanals    26     hineinragt.    Die     Luftdurchfl'uss-          menge    dies Strahles,

   kann reguliert werden mittels  eines Hahnes 34 in der     Zuführleitung.    Das Garn  loch im Konus 32     sollte    von solcher Grösse sein,  dass sich ein ziemlich enger     Sitz    um das Garn bildet,  so dass das     Garn    genügend gebremst wird, um ein       nennenswertes    Zurückdrehen vor dem     Eintritt    im den  Strahl zu verhindern, sofern eine entsprechende       Bremswirkung    nicht mit anderen Mitteln erzeugt wird.  



  Das die Düse verlassende Garn wird rechtwinklig  abgelenkt durch eine     Prallplatte    36, .die sich nahe  beim Austrittskanal 26 befindet. Diese     Prallpfatte          erfüllt    den     döppelten    Zweck,

   die     trennende    und     ver-          schlingende        Wirkung    des     Hochgeschwindigkeitsstrah-          les        auf    das Garn     abzuschliessen    und     ein    Zurück  drehen jenseits     dieses    Punktes durch     Umlenkung    zu       verhindern.    Aus Gründen, die bereits erläutert wur  den, muss die Wirkdistanz des Strahles,

   das heisst die  Distanz vom Ende des Konus 32 zur     Prallplatte    36  kleiner sein als -die     ursprüngliche    mittlere Länge der       Stapelfasern    im behandelten Garn;     zweckmässig    sollte  diese     Distanz    so     gewählt        sein,    dass die     Fal'schzurück-          drehung    des     Strahles    auf halbe mittlere     Faserlänge     beschränkt wird.

       Anstelle    der     Prallplatte        kann        ein       Fadenführer     zum    gleichen Zweck verwendet werden.  Oft kann eine genügende Bremsung erzielt werden  durch     Hinwegziehen    des Garnes über die Austritts  fläche 38 der Düse. Wenn eine genügende Bremsung  nach rückwärts nicht durch das Garnloch im Konus  32 bewirkt     wird,    kann. das Garn unter einem Winkel  in die Düse eingeführt werden, derart,     dass    zwischen  dem Garn und einer anderen Fläche des Einsatz  gfedes 28     eine    Reibung eintritt.  



  Der Strahl wird bei nahezu Schallgeschwindigkeit  betrieben, um die Fasern zu trennen, sie zu Luftig  keit ergebenden Windungen zu formen und die Faser  enden zu veranlassen, aus dem Garn hervorzustehen,  alles wie vorhin beschrieben. Das behandelte Garn  tritt     nun    durch einen Führer 40 hindurch, der unter  halb der     Pra'lplatte    36 angeordnet ist und läuft dann  über ein Paar von Abnahmerollen 44 und 46, die  auf einem Träger 42 gelagert sind und mit einer  Umfangsgeschwindigkeit laufen, die etwas     geringer    ist  als diejenige der     Zuführrollen    12, 14.

   Es ergibt sich  daraus ein     Zufuhrüberschuss    und dieser ist einer der  Faktoren, die das Aufbauschen     beeinflussen,    das im  Strahl     zustandekommt;    sein Wert soll im allgemeinen  im Bereich von 5 bis     500/a    liegen, je nach dem ge  wünschten Effekt. Der Prozentsatz sagt aus, um  wieviel die     Zufuhrgeschwindigkeit    die Abnahme"       geschwindigkeit        übersteigt.     



  Die Ausbildung der Düse kann gegenüber der  jenigen gemäss     Fig.    1 in     mancherlei    Weise     variiert     werden.     Einte    einfache Variante ist in den     Fig.2     und 3 gezeigt.     Dort    hat ein Metallblock 50 ein       Längsbohrloch,    welches den     Garndurchlasskanal    52  bildet. Ein Düsenloch 54 tritt unter 45  nach vorn  geneigt in den     Garndurchlasskanal    52.

   Wenn ein  rotierender     Strahlstrom    erwünscht ist, so kann das  Düsenloch 54 kleiner gemacht sein als dasjenige des       Garndurchtrittskanals    52 und das Düsenloch 54 ge  genüber dem     Garndurchtrittskanal    52     exzentrisch     liegen, wie in     Fig.    3 gezeigt.

   Ein     Anschlussnippel    56  ist am Block 50 bei der Einmündung des Kanals 54  angelötet und hat     ;ein    Gewinde 58 für das     Anschlie-          ssen    der     Luftzu:fuhrleitung    (nicht gezeigt in     Fig.    2  und 3).     Anstelle    von Luft können auch andere Gase  wie beispielsweise CO, verwendet werden.  



  Die in     Fig.4    gezeigte Düse hat gegenüber den  beiden bereits beschriebenen gewisse Vorteile. Das  Gehäuse 60 kann ein gewöhnliches     T-Stück    von 6 mm  sein.     Dass    Garn tritt durch das Führungsglied 61 ein,  das     eine        trichterförmige        Ausbohrung    62 hat, um das       Garn    aufzunehmen. Eine Injektionsnadel 63 von  geeigneter Grösse ergibt einen Kanal zum Einleiten  des     Garnes    in die Düse 64.

   Letztere hat die Form  eines üblichen     Venturirohres,    dessen Eingang 65 sich  so verjüngt, dass die gegenüberliegenden Seiten     unter     ungefähr 20      zueinanderl.iegen    und dessen     Ausgang     66 weniger stark divergiert, so dass die gegenüber  liegenden Seiten     .etwa    unter einem Winkel von 7   zueinander liegen. Die Gesamtlänge des     Venturirohres     mag etwa 33     mm    betragen, wovon der Teil mit dem      Ausgang etwa 25 mm lang ist. Die     Anordnung    des  Gliedes 61 der     Injektionsnadel    63 und der Düse 64  macht die Vorrichtung selbsteinfädelnd, wenn ihr ein  Garnende zugeführt wird.

    



  Die     Injektionsnadel    63 ist so eingestellt, dass sie  sich in den engsten     Kanalteil    67 des     Venturirohres          hineinerstreckt.    Die Einstellung wird mittels auf die  Düse 64 aufgeschraubter Muttern 68, 69 erhalten,  wobei sich die Mutter 68 am     T-Stück    60     abstützt     und unter der Wirkung von Federn steht, von denen  eine bei 70     angegeben    ist.

   Das Leitstück 61 gleitet  in     ähnlicher    Weise mit     Passsitz    im     T-Stück,    bis die  Schulter 71 am     T-Stück        anliegt    und wird auch durch  die Feder oder Federn 70 gehalten. Bei einer sol  chen Bauweise     kann,die        Düseneinheit    leicht zu Reini  gungszwecken     auseinandergenommen    werden und die  Teile können gedreht werden, um die Nadel im  engsten Kanalteil 67     einzustellen.    Es wäre denkbar,  die Teile 61 und 64     durch    Stellschrauben     festzuhalten     oder sie in das Gehäuse einzuschrauben.  



  Die Luft wird der Düse durch die Leitung 72  zugeführt und     gelangt    zum     Venturirohr    unter Um  strömen der Injektionsnadel 63; der engste Kanalteil  67 ist weiter als der Aussendurchmesser der Injektions  nadel 63 zwecks     Hindurchlassens    des erforderlichen       Luftvolumens.    In den     Ringnuten    73 und 74 der Teile  61 bzw. 64 sind     Dichtungsmittel        eingesetzt.     



  In     Fig.    8 ist mit 1 eine     Beflockwngskammer    be  zeichnet, mit einem Einlass 2 und einem     Auslass    3  für das Garn. Dazwischen     befindet    sich -ein     offener     Raum, der     Flockenmaterial    enthält. Die Kammer  ist ferner mit einer inneren     Luftstauplatte    versehen.  Die durch den Düsenkanal 5 eintretende Luft hält  die Flocken in heftiger Bewegung. Der Eintritt 2  ist an einem Düsenglied angeschlossen, mit einem  Lufteintritt 4 und     einem    Luftkanal 5, wobei der       Garneinmündungskanal    2 zweckmässig in der Basis  der     Venturikammer    6 einmündet.

   Das Garn wird  der Wirkung der mit hoher     Geschwindigkeit    durch  strömenden Luft ausgesetzt und erhöht dadurch die  Textur, das heisst Schleifen und dergleichen. Wenn  nun das Garn     durch    das suspendierte     FIockenmaterial     7     hindurchtritt,    so     gelangen    die     Fl'ockenfasern    in die  Zwischenräume und     Schlingenöffnungen    des     Garnes,     wo sie sodann festgehalten und mitgenommen wer  den,     wenn    das Garn durch den Ausgang 3 der     Be-          flockungskammer    1     hindurchtrit:

  t.        Derweitere    Verlauf  des Garnes ist in     Fig.    9 .dargestellt.  



  Es werden nun einige     Zahlenbeispiele    näher er  läutert:  <I>Beispiel 1</I>  Unter     Verwendung    des Apparates nach     Fig.    1  wurden zwei getrennte Strähnen der Düse zugeführt.  Die eine war ein Baumwollgarn mit einer     Baumwoll-          nummer    Ne 20, und fünfzehn     Drehungen/Zoll    in Z  Richtung.

   Die andere Strähne bestand aus     einem     200     Denier,        80fäd'igen    Garn aus endlosen     Acrylo-          nitrilfasern.    Die     Zufuhrgeschwindigkeit        betrug    für  beide 9,14     m,'min.    Die Luft wurde der Düse bei einem    Druck von 3,3     kg/cm2        zugeführt,    was einen Durch  fluss von 76,5     limin         freie    Luft  ergab.

   Das     erhaltene     zweisträhnige Garn hatte nach     Einführung    einer  leichten Drehung das in     Fig.    5 gezeigte     Aussehen.     Die     Luftigkert    der beiden Strähnen war merklich  erhöht durch die     Bildung    der     crunodalen    Schleifen  und sonstigen Windungen und die Ba     mwolIfasern          wurden        veranlasst,    mit viel bzw.

   stark erhöhter     Flau-          migkeit        herauszuragen.        Die     hatte  eine durch die     Behandlung    stark vergrösserte     Länge     und war dadurch beim Drehen des Gesamtgarnes  um die     Strähne    aus     endlosen        Fasern        gewickelt    wor  den.

   Der     Lufteinwirkungsbereich    (vom     Austrittsende     des Konus 32 bis zur     Prallplatte    36) ist     kleiner    als       ,diie        handelsübliche    mittlere     Stapellänge    der Baum  wolle.  



       Ein    Versuch zur Behandlung des     Baumwollgarnes     allein unter ähnlichen     Bedingungen,    aber     ohne    die  Stauplatte führte dazu,     dass    das     Garn    am Ende aus  einandergeblasen wurde und in den Zustand von       ungesponnener    Stapelfaser zurückkehrte. Das gleiche       traf    sogar zu für so     verhältnismässig        milde    Betriebs  bedingungen wie 3,5     kg/cM2    Luftdruck und     101/o          Zufuhrüberschuss.     



  <I>Beispiel 2</I>  Eine     einzelne    Strähne von Ne 18     mit    Z-Drehungen  aus     Acrylnitrilfasern    von 76 mm     Stapellänge    und  3     Denier    Fasertoter     wurde    in einem Apparat nach       Fig.    1 behandelt. Das Garn wurde mit 13,7     m/min     von der Düse     abgezogen    und die     Prallplatte    36  befand sich in     -einem    Abstand von 19,5 mm vom       Austrittsende    des Konus 32.

   Die Luft wurde der  Düse bei     einem        Druck    von 6,3     kg/cm2    zugeführt und  die Abmessungen der Düse waren so gewählt, dass  sich dabei ein     Luftdurchfluss    von     28,31/min    ergab,  und die Schallgeschwindigkeit beinahe erreicht wurde.  Das     behandelte    Garn hatte das in     Fig.    6     gezeigte    Aus  sehen. Es hatte eine stark erhöhte     Luftigkeit    und  die Oberfläche war mit     ringähnlichen    Schleifen und  herausragenden     Faserendtn    bedeckt, die .dem     Garn     ein flaumiges Aussehen gaben.

    



  <I>Beispiel 3</I>       Ein,    einsträhniges Garn von Ne 18 mit vierzehn  Z-Drehungen aus 114 mm langen     Acryloniitrilfasem     von 4     Denier        Einzeltiter        wurde    mit 91,4     mjmin    der       Düse        zugeführt;        der        Zufuhrüberschuss        betrug        10%     und die Luft wurde mit einem     Druck    von 3,5     kg/cm2     zugeführt.

   Der Apparat glich demjenigen von     Fig.    1,  wobei aber eine Düse nach     Fig.    4 ohne Stauplatte  verwendet wurde und der Garnführer 40 war seit  lich der Düse angeordnet, so dass das Garn bei der  Austrittsfläche der Düse ab- bzw. umgeleitet wurde.  Es war der     Lufbstrahleinwirkung        somit    vom Ende der  Nadel 63     Abis        zur    genannten Fläche,     also    etwa 25 mm       ausgesetzt.    Das behandelte Garn hat das in     Fig.    6 ge  zeigte Aussehen. Der literwert des Garnes hat von  323 den auf 356 den zugenommen.

   Das effektive  Volumen des Garnes wurde in einem viel stärkeren  Mass erhöht, wodurch     ein        sehr        flaumiges    Garn ent-      stand, das besonders anziehend ist, wenn     zu        Strick=          ware        verarbeitet.    Die     Änderung    in der     Garnstruktur     umfasst eine     Separierung    und Neuorientierung der  Fasern in bezug aufeinander und zudem ein     Inein-          anderschlingen    in dem Ausmass,

   dass die neu     ortien-          tierten        Fasern    in den neuen Lagen stabilisiert sind.  Der     Endeffekt    ist eine     peripherale        Ausdehnung    des    zentralen Kernes des Garnes mit einer markanten  Zunahme der Anzahl und der Länge von freien  Faserenden und einer Bildung von     crunodalen    Schlin  gen und anderen charakteristischen Windungen. Es  seien einige.

   Eigenschaften von mit dem unbehandel  ten     bzw.    mit dem behandelten Garn erhaltenen Waren  vergleichsweise     angeführt.     
EMI0006.0019     
  
    vor <SEP> der <SEP> Behandlung <SEP> nach <SEP> der <SEP> Behandlung
<tb>  Gewicht <SEP> 7,1 <SEP> 7,2
<tb>  Dicke <SEP> 0,155 <SEP> 0,208
<tb>  Spezifisches <SEP> Volumen <SEP> 6,45 <SEP> 8,55       <I>Beispiel 4</I>    Eine Anzahl von gesponnenen Garnen wurde in  ähnlicher Weise wie in Beispiel 3 mit     ähnlichen     Resultaten behandelt. Die     behandelten    Garne wur  den alle mit 91,4     m"min    vom Strahl weggeführt unter  sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel 4, aus  genommen wie     in.    Tabelle 1 angegeben.

   In dieser  Tabelle bedeuten     Garnkennzeichnungen    wie     50.'2     (25 Z-, 4     S-Strähne)    5 Zol, 3     dpf.    wie in Zeile 5 (e)  ein Garn mit der Baumwollnummer Ne 50, aus zwei  Fäden, wovon jeder eine     Z-Drehung    von 25     Drehun-          gen/7    oll hat und die beiden Fäden im entgegen  gesetzten Sinn mit vier     S-Drehungen    pro Zoll     zu-          sammengezwirnt    sind,

   wobei die     Fasern    5     Zoll    lang  sind und je einen     Titer    von 3 den      Reyon     bedeutet  wie üblich     regeneriertes        Zellulosegarn,    hergestellt  nach dem     Viskoseprozess.         Dacron     und      Orlon        sind Handelsmarken für Garn der E.

   I. du     Pont    de       Nemours     &      Company    und betreffen Garne aus       Polyäthylen-terephthalat        bzw.        Polyacrylonitril.     Ny  lon  betrifft wie üblich Garn aus     Polyhexamethylen-          adipamid.    Das Aussehen der behandelten Garne war       ähnlich    wie in     Fig.    6 gezeigt.

       Jedoch    konnte man  beobachten,     d'ass    das Ausmass der     Schlingenbildung     im Garnbündel mit zunehmender Stapellänge ver  grössert und natürlich die Häufigkeit der vorstehen  den Enden verkleinert war.

   Das Ausmass der Auf  lockerung     (Bauschigkeit)    konnte vergrössert oder ver  kleinert werden durch Veränderung des prozentualen       Zufuhrüberschusses    über bzw. unter die Werte, die  in der Tabelle angegeben sind; es können     aber    Be  handlungsschwierigkeiten auftreten bei     Zufuhrüber-          sehüssen        von        mehr        als        15        %.     
EMI0006.0066     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Bevorzugte <SEP> Verfahrensbedingungen <SEP> zum <SEP> Luftigmachen <SEP> von <SEP> gesponnenen <SEP> Garnen
<tb>  Zufuhr <SEP> Luftdruck
<tb>  Beispiel <SEP> Behandeltes 

  <SEP> Garn <SEP> Übeöchuss <SEP> kg1cm  5 <SEP> (a) <SEP> 18J1(14 <SEP> Z) <SEP> 8-10 <SEP> Zoll, <SEP> 3 <SEP> dpf. <SEP> Reyon <SEP> 18 <SEP> 3,5-4,9
<tb>  5 <SEP> (b) <SEP> 30/1 <SEP> (19 <SEP> Z) <SEP> 3,5 <SEP> Zoll, <SEP> 3 <SEP> dpf. <SEP> Reyon <SEP> 5 <SEP> 2,8-4,2
<tb>  5 <SEP> (c) <SEP> 40/1(22 <SEP> Z) <SEP> 6,8 <SEP> Zoll, <SEP> 3 <SEP> dpf. <SEP> Reyon <SEP> 10 <SEP> 4,2-5,6
<tb>  5 <SEP> (d) <SEP> 10/1(11 <SEP> Z) <SEP> 5 <SEP> Zoll, <SEP> 3 <SEP> dpf. <SEP> Dacron <SEP> 6 <SEP> 4,2-5,6
<tb>  5 <SEP> (e) <SEP> 50/2 <SEP> (25 <SEP> Z, <SEP> 4 <SEP> S <SEP> Strähne), <SEP> 5 <SEP> Zoll, <SEP> 6 <SEP> 4,2-5,6
<tb>  3 <SEP> dpf. <SEP> Orlon
<tb>  5 <SEP> (f) <SEP> 18/1 <SEP> (15 <SEP> Z) <SEP> 4-6 <SEP> Zoll, <SEP> 2,5dpf. <SEP> Nylon <SEP> 6 <SEP> 4,2-5,6
<tb>  5(g) <SEP> 15/1(14Z)4Zo11,3dpf.Mischungv.

   <SEP> 5 <SEP> 3,5-4,9
<tb>  50% <SEP> Dacron, <SEP> 50% <SEP> Reyonfasern       <I>Beispiel 5</I>  Ein Garn der     Kammgarnnummer        20;1    (408     Ge-          samtdenierwert)    mit 9 Z-Drehungen auf 5 Zoll langen       3-Denier-Fasern    von     Acrylonitril    wurde mit dem Ap  parat nach     Fig.    1 behandelt bei einer Geschwindigkeit  von 14,5     mi'min.    Die Luft wurde     zugeführt    bei einem  Druck von 6,3     kgicm?    und der Verbrauch betrug         631/rnin     freie Luft .

   Das behandelte Garn war ge  kennzeichnet durch hervorragende Faserenden aus  dem Kern des Garnes. Die Länge dieser heraus  ragenden Enden betrug bis zu 25 mm; dementspre  chend hatte das Garn ein aussergewöhnlich flaumiges,       kaschmirähnliches    Aussehen. Im übrigen war das  Garn     ähnlich    dem in     Fig.    6 gezeigten.      <I>Beispiel 6</I>  Ein     zweifälliges    Garn     Nr.27    aus gesponnenen       Polyäthylenterephthalatfasern    wurde bei 13,5     m'min     mit einem Apparat nach     Fig.    1 behandelt.

   Die Sträh  nen dieses Garnes waren     zusammengesetzt    von Sta  pelfasern von 44,5 mm Länge und 3     Denier,    zusam  mengedreht mit 18     Z-Drehungen;'Zoll    und die Strähne  war     gedrahtet    mit 11 S. Luft wurde zugeführt bei  6,3     kg,cm2    und der Luftverbrauch betrug 28     1/min      freie Luft . Das     Luftigmachen    war ebenso gut mit  und ohne Stauplatte. Das Aussehen des Garnes ist  in     Fig.    7 gezeigt und ist mit Ausnahme der zweisträh  nigen Struktur ähnlich derjenigen der vorhin mit  Bezug auf     Fig.    6 beschrieben wurde.

   In diesem Fall  sind die Faser- und die     Strähnendrahtungen    genügend,  um das falsche     Aufdrahten    zu verhindern, das durch  den Strahl erteilt wird, und das Umleiten an eine  Fläche war nicht notwendig.  



  Es wurde ein Versuch gemacht zur Behandlung  einer einzigen Strähne der Ne 27 mit 18 Z-Drehungen  aus 44,5 mm langen     3-Denier-Fasern    von     Polyäthylen-          terephthalat    unter gleichen     Bedingungen:.    Ohne die  Stauplatte oder andere Mittel zum Umleiten des Gar  nes nahe beim Düsenaustritt konnte das Verfahren  nicht durchgeführt werden, weil die Luftströmung das  Garn in Stücke     auseinanderriss.     



  <I>Beispiel 7</I>  Die vorhergehenden Beispiele haben gezeigt, dass  der Luftstrahl eine genügende     Falschaufdrebungswir-          kung    hat, um eine grosse Varietät von gedrehten Gar  nen so weit zu öffnen, wie dies jeweils erforderlich ist.       Jedoch    ist es manchmal erwünscht, die     Aufdrehungs-          wirkung    zu steigern durch     Heranziehen    eines dre  henden (ein     Drehmoment    ausübenden) Luftstrahles.  Dies wurde erreicht durch. Einschneiden von schrägen  oder spiraligen: Nuten in das konische Ende 32 des  garnführenden Teiles der Düse nach     Fig.    1.

   Bei dem  vorliegenden Beispiel wurde jedoch die einfache Dreh  düse nach den     Fig.    2 und 3 in einem Apparat ver  wendet, der sonst demjenigen der     Fig.    1     entspricht;     es wurde damit ein einsträhniges, gesponnenes Garn  verarbeitet mit einer Ne 18 und 18     Z-Drehungen,    zu  sammengesetzt aus 76 mm langen     3-Denier-Fasern     von.     Polyacrylonitril.    Luft wurde bei einem Druck  von 6,3     kg'cm'2    zugeführt, so dass die Geschwindigkeit  beinahe die Schallgeschwindigkeit erreichte und der  Verbrauch     14,11/min     freie     Luft     betrug.  



  Unter Verwendung einer Düse mit einem Garn  kanal von 1,59 mm Durchmesser und angeordnet     zur     Ausübung eines     S-Drehmomentes    auf das in Behand  lung sich befindliche Garn, wobei das Garn in einem  Abstand von 6,35 mm vom Düsenausgang umgeleitet  wurde (dieser in einem Abstand von 25,4 mm vom  Lufteintritt gelegen) und wobei esbei einer Geschwin  digkeit von 13,7     m\min    weggeführt wurde, wurde das  Z-gedrehte     Garn    ausgezeichnet behandelt und es er  gab sich eine Vielzahl von ringähnlichen     Schleifen     und vorstehenden Enden.

   Das Garn unterzog sich der  Behandlung besser als das gleiche     Garn    in der         Geradestrahldüse    nach Beispiel 3, obwohl der Luft  verbrauch nur halb so gross war. Diese Düse sah so  aus wie in     Fig.    3 gezeigt     (stromaufwärts    gegen den       Düsenaustritt    gesehen). Der     Lufteintrittskanal    54 war  somit nach links auf der Achse des Garnkanals ver  setzt, damit sich ein Luftstrom mit Drehung im Uhr  zeigersinn bei Bewegung des Luftstromes gegen den  Beobachter hin ergab.

   Es wurde ein Versuch ge  macht, mit einer Düse, bei der der     Lufteintrittskanal     nach rechts aus der Achse versetzt war, so dass sich       eine    Drehung des     Luftstromes    entgegen dem Uhr  zeigersinn ergab und auf das     Garn    eine     Z-Drehungs-          wirkung    ausgeübt     wurde.    Dies hatte aber keinen nen  nenswerten Effekt auf das Garn. Dieses     Z-Dreh-          moment        vergrösserte    die     Z-Drehung    des Garnes und  verhinderte die Öffnungswirkung, die erforderlich ist.

    Baumwollgarn     unterzog    sich dieser Behandlung auch  ausgezeichnet mit dem     S-Drehstrahl.    Gute Resultate  erhielt man mit einem     einsträhnigen    18     Z-Baumwoll-          garn        mit        einer        mittleren    Faserlänge von 33,3 mm.

    Wegen der kurzen Faserlänge war die     Luftigmachung     etwas geringer als beim oben erwähnten Garn mit  den 76 mm langen     Polyacrylonitrilfasem.    Als ein Ver  such     durchgeführt    wurde, das Baumwollgarn zu be  handeln bei 25 mm von der Düse entfernter     Umlenk-          stelle    (Einwirkungsbereich des Strahles) unter sonst  gleichen Bedingungen,     konnte    das Verfahren nicht       durchgeführt    werden, weil das Garn     auseinanderflog.     <I>Beispiel 8</I>  Ein durch     Reissspinnen    aus :

  einem Kabel aus       Orlon    hergestelltes Garn der     Kammgarnnummer    32/2  mit 8 Z-Drehungen der     Einzelgarne    und einer 4-S  Zwirnung, wobei das     Garn    aus einer     Mischung        be-          stand        von        80'%    2     dpf.        entspannten        und        2014        Denier          dpf.        hochschrumpfenden    Fasern.

   Dieses Garn wurde  vertikal durch     ein    gewöhnliches     T-Rohr    aus Glas von  6,1 mm Durchmesser hindurch gelassen. Luft mit  einem Druck von 0,7     kg/cm2    wurde durch den hori  zontalen Schenkel des Rohres geblasen zum Ab  lenken des Garnes von seiner     vertikalen    Bahn. Das  Garn     wurde    mit einer     Geschwindigkeit    von 55     m/min     durch das Rohr durchgelassen.

   Es wurde ein flau  miges Garn mit weicher,     luftiger    Textur     erhalten.    Der  Luftdruck im Rohr kann variiert werden zwischen  0,7 und 7     kg/cm2.    Es ist schwierig, die Geschwindig  keit der Luft im Rohr zu,     bestimmen,    aber wenn die  Luft     im        höheren    Bereich unter     Druck    ist, so beträgt       ihre    Geschwindigkeit bei ihrer Berührung mit dem       Garn    beinahe Schallgeschwindigkeit.

   Das in dieser  Weise behandelte Garn hat weniger Schlingen und  dergleichen     und    meistens sehr wenige     gebrochene     Enden, im Vergleich mit den Produkten nach den  Beispielen, in welchen eine höhere     Strahlgeschwindig-          keit    Anwendung findet, zusammen mit Garnen, die  eine brüchige Komponente enthalten. Die freien Enden  stehen weit mehr aus dem Garnbündel hervor nach  der Behandlung als im Ausgangsgarn.  



  Die     Eignung    einer gewissen Faser für den vor  liegenden Zweck hängt ab von     ihrer    Tendenz, unter      der Wirkung     eines        Hochgeschwindigkeitsstrahles        zu     brechen. Es wurde herausgefunden, dass diese Ten  denz bestimmt werden kann durch einen Dauerbiege  versuch, der im wesentlichen darin besteht, dass die  Faser wiederholt     um    180  über einen glatten Draht  unter einer bestimmten Spannung gebogen wird.

   Die       Anzahl    von Biegungen. bis zum     Bruch    des Probe  stückes     wird    als Mass     für    den Biegewiderstand     ge-          nommen.    Der Versuch wird     ausgeführt    nach Lage  rung der     Fasern    während mindestens 16 Stunden in  einer Atmosphäre von 21  C und     651/9    relativer  Feuchtigkeit.     Gewöhnlich    werden 21     Fasern    zusam  men dem Versuch unterworfen und die     Anzahl    von  Biegungen:

  , die zum Bruch von 11 Fasern führen,  wird als jeweiliges     Versuchsresultat    genommen. Die  Zugspannung, die am Versuchsstück angelegt wird,  kann 0,15 oder 0,3 oder 0,6     Gramm    pro     Denier     betragen, je nach Brüchigkeit der Faser.

   Es ist am  besten,     wenn    man     einen        Lastfaktor    wählt, der zu       einem    Versuch führt, der im     Minimum    50     Cyklen     und im Maximum 5000     Cyklen        dauert.    Ein Last  faktor von 0,6     g/Denier    eignet sich für die meisten       Textilfasern.    Die Grössenordnung     d'er    Anzahl Biegun  gen bis zum Bruch von im allgemeinen verwendeten  Fasertypen bei einer Last von 0,6     g/Denier    ist etwa  die folgende:

    
EMI0008.0032     
  
    Anzahl <SEP> Biegungen
<tb>  bis <SEP> Bruch
<tb>  Nylon <SEP> und <SEP> Dacron <SEP> <B>1000000</B>
<tb>  Reyon <SEP> <B>3000</B>
<tb>  Acetat <SEP> 300
<tb>  Polystyrol <SEP> 10
<tb>  Glas <SEP> 1       Bei im     übrigen    konstant gehaltenen Faktoren       können-    im     allgemeinen    die zäheren Fasern stabilisiert  werden durch     Anwendung    einer kleineren     Durch-          gangsgeschwindigkeit    am Strahl, so dass jeder Faser  abschnitt für eine grössere Zeitdauer der Biegewirkung  des Strahles     ausgesetzt    ist, oder auch durch Anwen  dung eines höheren     Luftdruckes    im Strahl,

   was zu       einer    heftigeren Biegewirkung im     Strahlaustritt        führt.     Es konnte z. B.     ein        Reyongarn    bei einer Geschwin  digkeit von 18,3     m/min    behandelt werden und das  gleiche Resultat erzielt werden wie mit Acetat bei  183     m/min        (überschlagsmässig    im     umgekehrten    Ver  hältnis     zur    oben     tabulierten    Anzahl Biegungen bis  Bruch).  



  Bei einer gegebenen     Faserzusammensetzung    kann  ein grosser Bereich von Lastwechsel bis Bruch er  halten werden durch     Änderung    der Orientierung       und'oder    der     Kristallinität.        Normalerweise    sind Nylon  und     Dacron    viel zu zäh, um durch die Wirkung des       Texturierstrahles    gebrochen zu werden.

   Werden sie  jedoch     vorgängig    in einen Zustand niedriger Orien  tierung und     hoher        Kristallinität    gebracht, so kann die       Anzahl        Biegungen    bis Bruch     reduziert    werden, bis    in den. Bereich von wenig 100 bis wenig 1000.

   Das  durch die relative Viskosität in einem geeigneten  Lösungsmittel angezeigte     Molekulargewicht    spielt  auch eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der       Faserzähigkeit.        Dacronfasern,    die hergestellt worden  sind aus einem Polymer mit einer relativen Viskosität  von etwa 12 haben,     trotz    Orientierung und     Kristallisa-          tion    durch normale Verfahrensschritte, Biegezahlen  bis Bruch in diesem unteren Bereich (100 bis 10 000).  Gewöhnlich kann eine Faser mit einer Biegezahl von  etwa 10 000 in den Beispielen dem Acetat substituiert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung eines voluminösen Garnes, bei welchem ein Garn durch einen Gasstrahl hoher Geschwindigkeit geführt wird, der so eingestellt worden ist, dass die Einzelfasern getrennt und zu mindest teilweise umeinander gedreht werden, da durch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Garne, von denen mindestens eines aus Stapelfasern besteht oder solche enthält, dem Gasstrahl zugeführt wer den, wobei die Strecke, auf welcher der Gasstrahl seine die Fasern trennende und verschlingende Wir kung auf das Garn ausübt, kleiner gehalten wird als die mittlere der Stapelfasern im zugeführten Garn. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Garn an jenen Stellen, wo es in den Gasstrahl eintritt und daraus wieder austritt, an einer feststehenden Fläche umgelenkt wird, wo bei die Distanz zwischen den beiden Umlenkstellen geringer gehalten wird als die halbe mittlere Stapel länge. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Stränge zusammengeführt und im Gasstrahl zum voluminösen Garn vereinigt werden, wobei mindestens einer der Stränge aus Stapelfasern besteht. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch .ge kennzeichnet, dass dem Gasstrahl ein Garn zugeführt wird, welches aus einer Mehrzahl von Strängen aus Stapelfasern besteht, wobei die Stränge im Garn ge genläufig zu ihrer eigenen Drehung zusammengedreht werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Gasstrahl ein Stapelfasergarn zugeführt wird, das aus einer Mehrzahl von Strängen zusammengesetzt ist, die alle in derselben Richtung gedreht sind, wobei die Stränge in entgegengesetztem Drehsinn zum eigenen Drehsinn zusammengezwirnt werden, das Ganze derart, dass die Drehung der Stränge und deren Verzwirnung hinreicht, um eine Fasertrennung auf der Hälfte der mittleren Stapel faserlänge zu verhindern. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Garn beim Verlassen des Gas strahIes mit losen Fasern in Kontakt gebracht und anschliessend unter Spannung aufgespult wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Garn mit Flocken aus losen Fasern von einer Länge von 0,1 bis 13 mm in Kon takt gebracht wird.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Garn mit losen Stapelfasern mit einer Länge von bis zu 127 mm in Kontaktge bracht wird. PATENTANSPRUCH 11 Voluminöses Garn, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch 1.
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