CH369623A - Rotationskolben-Brennkraftmaschine - Google Patents

Rotationskolben-Brennkraftmaschine

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CH369623A
CH369623A CH5685958A CH5685958A CH369623A CH 369623 A CH369623 A CH 369623A CH 5685958 A CH5685958 A CH 5685958A CH 5685958 A CH5685958 A CH 5685958A CH 369623 A CH369623 A CH 369623A
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CH
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rotor
internal combustion
enclosing body
combustion engine
rotary piston
Prior art date
Application number
CH5685958A
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English (en)
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Felix Wankel
Ernst Hoeppner
Original Assignee
Nsu Werke Ag
Felix Wankel
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Description


      Rotationskolben-Brennkraftmaschine       Gegenstand der Erfindung ist eine     Rotations-          kolben-Brennkraftmaschine,    bei welcher     innerhalb     eines feststehenden oder drehenden     Umschhessungs-          körpers,    der im gleichen     Drehsinn    wie     der    Läufer,  jedoch schneller als jener umläuft, und dessen innere  Mantelfläche die     Form    einer     mindestens        zweibogigen     Kurve aufweist,

   wobei die     Anschlussstellen    der Bogen  die achsnächsten Zonen der     inneren    Mantelfläche  bilden,     ein        mehrzahniger        Läufer,    der eine die Anzahl  der Bogen des     Umschliessungskörpers    um 1 überstei  gende Anzahl von zahnartigen Vorsprüngen aufweist,  aussermittig und parallelachsig zum     Umsch:liessungs-          körper    gelagert ist, wobei der Läufer mit den Kanten  seiner zahnartigen Vorsprünge an der inneren Mantel  fläche des     Umschliessungskörpers        entlanggleitet.     



  Es ist eine Maschine dieser     Art        bekannt,    bei  welcher eine ständig dichtende     Berührung    zwischen  dem Läufer und dem     Umschliessungskörper        nicht     nur in den zahnartigen     Vorsprüngen,        sondern    ,auch  noch an den achsnächsten Zonen des     Umschliessungs-          körpers    stattfindet.

   Vor jeder achsnächsten Zone des       Umschliessungskörpers    ist dabei eine     Auslassöffnung     und nach jeder achsnächsten Zone eine     Einlassöffnung     für das Arbeitsmittel vorgesehen.     Durch    diese Aus  bildung ist in jeder Arbeitskammer nur eine Kom  pression oder eine Expansion des Arbeitsmittels  durchführbar.

   Ferner sind bei dieser bekannten Aus  führung der Läufer und der     Umschliessungskörper    so       ausgebildet,    dass     kein    toter Raum entsteht, was bei der  beabsichtigten     Verwendung    dieser Maschine als     Kom-          pressions-    oder Expansionsmaschine wesentliche Vor  teile mit sich bringt.

   Eine Verwendung     dieser     Maschine als     Viertakt-B.rennkraftmaschine    wäre nur  möglich durch die Kombination von zwei Einheiten,  wobei in der einen Einheit das Ansaugen und Ver  dichten und in der anderen Einheit die Expansion     des       verdichteten und     gezündeten        Gemisches    sowie der       Ausschub    der verbrannten Gase vor sich geht.  



  Es ist das Ziel der     Erfindung,    eine     Maschine    der  vorgenannten     Art    zu schaffen, die     als        Brennkraft-          maschine    arbeitet und bei der ein     vollständiges    Vier  taktverfahren     in    jeder Arbeitskammer durchgeführt  wird.

   Dies wird erfindungsgemäss dadurch     erreicht,     dass der     Umschliessungskörper    und der Läufer so aus  gebildet sind, dass eine der Anzahl der zahnartigen  Vorsprünge des Läufers gleiche     Anzahl        von-Arbeits-          kammern    gebildet wird, in denen periodisch die Ver  brennungen stattfinden, wobei jede Arbeitskammer  durch zwei der     zahnartigen    Vorsprünge des Läufers  begrenzt wird,

   und dass zur     Durchführung    eines Vier  taktverfahrens in jeder Arbeitskammer eine für sämt  liche     Arbeitskammern    gemeinsame     Einlassöffnung    für  Frischgas im     Umschliessungskörper    in Drehrichtung  des Läufers     bezüglich    des     Umschliessungskörpers    kurz  nach einer achsnächsten Zone und wenigstens die  vordere Steuerkante einer     Auslassöffnung    für die nach  Ablauf des     vierten    Taktes aus der Kammer auszu  stossenden     verbrannten    Gase im     Umschliessungskörper     in der genannten relativen Drehrichtung kurz vor der  übernächsten 

  achsnächsten Zone vorgesehen ist, wo  bei diese     Öffnungen    durch die Begrenzung des Läufers       aufgrund    seiner Relativbewegung gegenüber dem Um  schliessungskörper gesteuert werden.  



  Es ist bereits eine     Drehkolben-Brennkraft-          maschine    vorgeschlagen worden, bei der eine der  Anzahl der     zahnartigen    Vorsprünge des Läufers  gleiche Anzahl von     Arbeitskammern    gebildet     wird,

            in    denen periodisch die     Verbrennungen    stattfinden  und wobei jede Arbeitskammer     durch        zwei    der     zahn-          artigen    Vorsprünge des Läufers     begrenzt        wird.    Es  handelt sich jedoch bei dieser bekannten Maschine  um     eine        andere    Bauart, bei welcher der drehende           Umschliessungskörper    zwar im gleichen Drehsinn wie  der Läufer, jedoch schneller als jener umläuft,

   und die       Anschlussstellen    der Bogen seiner inneren     Mantel-          fläche        nicht    die achsnächsten Zonen dieser Mantel  flächen bilden und bei der ferner die Anzahl der  zahnartigen Vorsprünge des Läufers um 1 weniger  ist als die Anzahl der Bogen des     Umschliessungs-          körpers.    Bei dieser Bauart, bei der die Form der  inneren Mantelfläche     eine        Hypotrochoide    ist, müssen  die Einlass- und     Auslasskanäle    in Zonen gelegt werden,  die sehr achsnah     sind,    wodurch sich sehr kurze Steuer  zeiten ergeben,

   die einen einwandfreien Ladungs  wechsel nicht zulassen. Ferner wird der Füllungsgrad  zusätzlich dadurch verschlechtert,     d'ass    ein grosser Teil  der angesaugten Ladung bei der     anschliessenden    Kom  pression wieder aus der Arbeitskammer heraus  gedrückt wird.

   In der Nähe des Zündpunktes bewegt  sich die äussere     Mantelfläche    des Läufers im wesent  lichen nur senkrecht auf die Wand des     Umschlie-          ssungskörpers    zu, erteilt also dem     eingeschlossenen     Gemisch keinerlei Querbewegung in Umfangsrichtung,  was mit Rücksicht auf die zur Zündzeit sehr lang  gestreckte Form der Arbeitskammer zur Erzielung  einer guten     Verwirbelung    und damit     einer    sicheren  und guten     Durchzündung    des Gemisches unerlässlich  wäre.

   Von Nachteil ist bei dieser bekannten Maschine  weiter, dass zur Verwirklichung eines     Viertaktver-          fahrens    mindestens fünf     Arbeitskammern        erforderlich     sind und mindestens je drei Einlass- und     Auslass-          öffnungen    vorgesehen werden müssen, wodurch die  Maschine sehr aufwendig wird.     Ferner    ergibt sich  eine im Verhältnis zum Volumen einer Arbeits  kammer beträchtliche Dichtlänge, was die Gefahr  von     Leckverlusten    vergrössert.     Schliesslich    bewirken  bereits geringe, z.

   B. durch thermische     Verzüge    oder  Herstellungsungenauigkeiten verursachte Abweichun  gen .der inneren     Mantelfläche    von der     Grundform     erhebliche     Rad'ialbewegungen    der in den     Zahnkanten     .des Läufers angeordneten     Radialdichtungen,    wodurch  ein Verklemmen derselben eintreten kann. Aus den  vorerwähnten Gründen ist     diese    bekannte Maschine  niemals über das Versuchsstadium hinausgekommen.  



  Die erfindungsgemässe     Rotationskolben-Brenn-          kraftmaschine    zeichnet sich im Vergleich zu den be  kannten     Brennkraftmaschinen    durch ein geringeres  Leistungsgewicht, einen     geringeren    Raumbedarf und  einen     erheblich        einfacheren        Aufbau    aus.

   Sie ist gegen  thermische     Verzüge    weitgehend     unempfindlich    und  das Verhältnis der     Dichtlänge    einer Arbeitskammer  zum Kammervolumen ist nicht     wesentlich    grösser als  bei vergleichbaren     Hubkolbenbrennkraftmaschinen.     Durch die bei der     erfindungsgemässen    Maschine mög  lichen langen Steuerzeiten und die gegebene gute       Verwirbelung    des     Brennstoff-Luft-Gemisches        wird     ausserdem ein guter thermischer Wirkungsgrad er  reicht.  



  Bei der Maschine mit drehendem     Umschliessungs-          körper    wird dieser meist als Aussenläufer und die  Maschine selbst als     Dreh        colbenmaschine    bezeichnet.       Dabei    beträgt das Drehzahlverhältnis zwischen Um-         schliessungskörper    und Läufer, auch Innenläufer ge  nannt, vorzugsweise 3 : 2 oder 4 : 3.

   Die durch dieses       Drehzahlverhältnis    bedingte Relativbewegung bleibt  sowohl nach Richtung als auch nach Grösse bei einer  Maschine bestehen, die nach dem Prinzip der kine  matischen Umkehrung arbeitet, bei der also vorzugs  weise der     Umschliessungskörper    feststeht und das  Gehäuse bildet und der Läufer eine planetenartige  Drehbewegung ausführt.  



  Bei einem     Ausführungsbeispiel    der     Maschnne    mit  dem Drehzahlverhältnis 3 : 2 ist die innere Mantel  fläche des     Umschliessungskörpers    aus zwei Bogen  zusammengesetzt und es werden durch Zusammen  wirken mit einem     dreizahnigen    Läufer drei Arbeits  kammern wechselnden Rauminhalts gebildet.

   Mit  dieser Maschine lässt sich bereits ein     vollständiges          Viertaktverfahren    in jeder Arbeitskammer durchfüh  ren, wobei die     Einlassöffnung    und die     Auslassöffnung     auf verschiedenen Seiten der kurzen Achse nahe einer       achsennahen    Zone der inneren Mantelfläche des Um  schliessungskörpers angeordnet sind.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel der Maschine mit  dem     Drehzahlverhältnis    4 : 3 ist die innere Mantel  fläche des     Umschliessungskörpers    aus drei Bogen zu  sammengesetzt, und es werden durch Zusammen  wirken mit einem     vierzahni,gen    Läufer vier Arbeits  kammern     wechselnden    Rauminhalts gebildet. Da für  die     Durchführung    des     Viertaktverfahrens    nur drei  Arbeitskammern erforderlich sind, können in der  vierten Arbeitskammer zwei weitere Arbeitstakte  durchgeführt werden, die beispielsweise für eine ver  längerte Dehnung verwendet werden.

   Dabei ist die       Auslassöffnung,    durch welche nach Durchführung des       Viertaktverfahrens    die verbrannten Gase abströmen  können, als     überströmkanal    ausgebildet, welche die  im     Zustand    ihres kleinsten Rauminhalts befindliche  Arbeitskammer mit der im Dehnungstakt befindlichen  Arbeitskammer in Verbindung bringt.

   Dadurch wird  eine weitere     Ausnutzung    der in den Abgasen noch  enthaltenen Energie     ermöglicht.    Wenn die Abgase  in der vierten Kammer weiter gedehnt sind, werden  sie durch eine     Ausschuböffnung,    die kurz vor der       achsennahen    Zone, nach welcher die     Einströmöffnung     vorgesehen ist, angeordnet ist, aus der Maschine aus  geschoben. Anstelle einer verlängerten Dehnung kön  nen die beiden weiteren Arbeitstakte auch zum  Ansaugen und     Ausschieben    von Kühlluft verwendet  werden, wodurch sich eine gute innere Kühlung der  Maschine ergibt.

   In beiden Fällen läuft das     Viertakt-          verfahren    als solches in der gleichen Weise ab wie bei  der Maschine mit dem Drehzahlverhältnis 3 : 2.  



  Die Zuführung der Frischgase kann durch den  zu diesem Zweck hohl ausgebildeten Läufer erfolgen.  Der Läufer dient also als Teil des Ansaugkanals, der  in Steuerfenstern in den Seitenwänden des Läufers  mündet. Diese     Steuerfenster    wirken mit überström  kanälen zusammen, die in mindestens einer Seiten  wand des     Umschliessungskörpers    angeordnet sind.  Die Steuerung, das heisst das Freigeben und Ab  schliessen der     Einlassöffnungen,    erfolgt durch die Stirn-           fläche    des Läufers.

   Das     Steuerfenster    ist für den Aus  lass vorzugsweise im Mantel des     Umschliessungs-          körpers    angeordnet und wird durch die     achsparallelen     Kanten der zahnartigen Vorsprünge des Läufers über  steuert. Zur Zuführung der Frischgase zu dem Läufer  kann die Welle des Läufers     hohl        ausgebildet    werden.  



  Obgleich auch andere mathematische Kurven für  die innere     Mantelfläche    des     Umschliessungskörpers     verwendet werden können, hat sich in an sich be  kannter Weise die Form von zwei- oder     dreibogigen          Trochoiden    besonders bewährt, da diese     eine    einfache  und betriebssichere Abdichtung der Arbeitsräume  voneinander zulässt und auch in bezug auf das Ver  dichtungsverhältnis, das heisst das     Verhältnis    zwischen  kleinstem und grösstem Rauminhalt jeder Arbeits  kammer, erhebliche Vorteile     aufweist.     



  In der Zeichnung sind     einige    Ausführungsbeispiele  der Erfindung im Prinzip dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Drehkolbenverbre-nnungsmotor    mit  einem Aussenläufer in Form einer     zweibogigen        Epi-          trochoide    und einem Drehzahlverhältnis von Innen  läufer zu Aussenläufer = 2 :

   3 im Längsschnitt,       Fig.    2 denselben im Querschnitt entlang     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    3 bis 14 Skizzen, welche den Gaswechsel  vorgang bei einem Motor gemäss     Fig.    1 und 2 er  läutern,       Fig.    15 bis 34 Skizzen zur Erläuterung des Gas  wechselvorganges bei einem Motor, dessen Aussen  läufer die Form einer     dre.ibogigen        Epitrochoide    besitzt  und wobei das     Drehzahlverhältnis    von Innenläufer zu  Aussenläufer 3 :

   4 beträgt und wobei der fünfte und  sechste Takt zur weiteren     Ausnutzung    der Gasenergie  herangezogen wird,       Fig.    35 bis 42 ebenfalls Skizzen eines     Motors    mit  dem Aussenläufer in Form einer     dreibogigen        Epitro-          choide    und einem Drehzahlverhältnis von Innenläufer  zu Aussenläufer von 3:4, wobei der fünfte und  sechste Takt zum Ansaugen und     Ausschieben    von  Kühlluft verwendet wird.  



  Bei dem Konstruktionsbeispiel gemäss     Fig.    1 und  2 ist das feststehende Gehäuse mit 1     bezeichnet.    In  dem Gehäuse 1 ist drehbar der Innenläufer 2 an  geordnet, dessen Welle 3 hohl     ausgebildet    ist. Die  Lagerung des Innenläufers 2     bzw.    dessen Welle 3 im  Gehäuse 1 erfolgt über Rollenlager 4. Am     einen    Ende  der     Hohlwelle    3 ist der Vergaser 5 angeschlossen.  In dem Gehäuse 1 und den     Innenläufer    2 umgebend  ist ebenfalls drehbar der Aussenläufer 6 gelagert, der  aus den Seitenscheiben 7, dem Mantel 8 und einem  Aussenring 9 besteht. Der Aussenläufer 6 ist mittels  Rollenlager 10 im Gehäuse 1 gelagert.  



  Die innere Mantelfläche des Aussenläufers 6 hat  die Form einer     zweibogigen        Epitrochoide    oder     einer     äusseren Parallelkurve hierzu (siehe     Fig.2).    Der  Aussenläufer dreht sich um die Drehachse     Ml;    der  Innenläufer 2 dreht sich um die Drehachse M2 und  liegt mit drei Dichtkanten 11 ständig an der     epi-          trochoidenförmigen        Innenfläche    des Mantels 8 des  Aussenläufers an.

   Zwischen den Kanten 11 ist die    Kontur des     Innenläufers    2 an die Gestalt der inneren       Hüllkurve    der     Epitrochoide        angenähert.     



  Auf der     Hohlwelle    3 des     Innenläufers    2 ist     ein     Zahnrad 12     aufgekeilt,    das mit einem auf     der    Ab  triebswelle 13 sitzenden Zahnrad 14 in Eingriff steht.  Die     Abtriebswelle    13 ist im Gehäuse 1 über Kugel  lager 15 gelagert. Mit dem     Zahnrad    14 bzw. der Ab  triebswelle 13 ist ein weiteres Zahnrad 16 drehfest  verbunden, das mit     einem    mit dem Aussenläufer 6  in Verbindung stehenden Zahnrad 17 kämmt.

   Die       Viersetzung    von der Hohlwelle 3 zum Aussenläufer  6 über die     Zahnräder    12, 14, 16, 17 ist so     gewählt,     dass Aussenläufer .und Innenläufer     in    gleichem Dreh  sinn umlaufen,     das        Drehzahlverhältnis    von Innen  läufer     zu    Aussenläufer jedoch 2 : 3 beträgt, also der  Aussenläufer gegenüber dem Innenläufer voreilt. Mit  18 ist der     Zündunterbrecher    bezeichnet, der über  das     Zahnradpaar    19, 20 von der Welle 3 angetrieben  wird.  



  Die Abdichtung des     Innenläufers    2 im Aussen  läufer 6 erfolgt an den     Mantelflächen    des Aussen  läufers durch die bereits erwähnten     Dichtkanten    11  und an den Seitenscheiben 7 des Aussenläufers mittels       Dichtrandplatten    21, die     axialbeweglich    im Innen  läufer 2     gelagert    sind und beispielsweise durch den in  den Arbeitskammern herrschenden     Druck    gegen die  Seitenscheiben 7 gedrückt werden.  



  Zur     Kühlung    des Aussenläufers 6 ist in dem  Mantel 8 ein Kanal 22 vorgesehen, in welchem sich       Kühlflüssigkeit    befindet, die aufgrund des von dem  Aussenläufer bei Drehung erzeugten     Zentrifugalfeldes     und des infolge ungleicher Erwärmung     auftretenden          Thermo-Siphon-Effektes    in Zirkulation     versetzt    wird  und     eine    gleichmässige Wärmeverteilung ergibt. Zur  Abführung der Wärme sind die Seitenscheiben 7 des  Aussenläufers mit     Flügeln    23 und der Aussenring 9  des Aussenläufers mit Flügeln 24 versehen.

   Die Kühl  luft wird durch die Öffnungen 25 im Gehäuse 1 an  gesaugt und     in    das im Bereich des Aussenläufers 6       als        Spiralgehäuse    26 ausgebildete Gehäuse 1     ge-          schleudert,    das sie bei 27 verlassen kann.  



  Vom Vergaser 5 her wird durch die     Hohlwelle    3       Brennstoff-Luft-Gemisch    angesaugt und gelangt durch  Kanäle 28 in dem Innenläufer 2 und die Fenster 29  in den     Dichtrandplatten    21 in     muldenförmige    Ver  tiefungen 30 in den Seitenscheiben 7 des Aussenläufers  und von da aus in die Arbeitskammer 31. In dem  Innenläufer 2 ist die Zündkerze 32 angeordnet, die  durch ein durch die     Hohlwelle    3     geführtes,    von einem  Isolierstück 33 umgebenes Hochspannungskabel 34       gespeist    wird. Mit 35 ist die Zuführung der Hoch  spannung zu dem Kabel 34 bezeichnet.

   Im Bereich  der Zündkerze 32     besitzt    der     Innenläufer    2     eine          Brennraummulde    36, welche dazu dient, die Ver  dichtung auf den gewünschten     Wert    zu     verringern.     Mit 37 ist der     Auslasskanal        bezeichnet,    der im     Mantel     8 des Aussenläufers angeordnet ist und so verläuft,  dass das vom Aussenläufer 6 erzeugte     Zentrifugalfeld     die Abführung der Verbrennungsgase     unterstützt.    Er  mündet in das     Spiralgehäuse    26,

   so dass die Abgase      zusammen mit der verbrauchten Kühlluft ins Freie  austreten.  



  Im     folgenden    wird die Funktion des Motors  anhand der     Fig.    3 bis 14 erläutert.  



  Der     Aussenläufer    6 besitzt entsprechend der Aus  führung gemäss     Fig.    1 und 2 die Form einer zwei  bogigen     Epitrochoide    mit zwei achsnächsten Zonen       Z1    und Z2. Das     Drehzahlverhältnis    von Innenläufer  2 zu Aussenläufer 6 beträgt 2 : 3, wobei dem Aussen  läufer die höhere Drehzahl zugeordnet ist. Beide  Läufer rotieren in gleichem Drehsinn, jedoch ist die  relative     Drehrichtung    des Innenläufers zum Aussen  läufer aufgrund der     unterschiedlichen    Drehzahlen um  gekehrt und durch den Pfeil D     in        Fig.    3 gekenn  zeichnet.

   Zur Vereinfachung der Darstellung wurde  zwischen je zwei     aufeinanderfolgenden    Figuren ein  Winkelabstand gewählt, der 90  für den Aussenläufer  und 60  für den Innenläufer beträgt. Die Drehachse  des Innenläufers ist mit     M2,    diejenige des     Aussexi-          läufers    mit     Ml    bezeichnet. Der Abstand der beiden  Achsen     beträgt    e.

   Die     Einlassöffnung    E ist in Dreh  richtung D kurz nach der achsnächsten Zone     Z1     und die     Auslassöffnung    A ist in derselben Drehrich  tung D kurz vor der übernächsten achsnächsten Zone,  in diesem Fall     wiederum    der Zone     Z1,    angeordnet:  Die durch Aussenläufer 6 und Innenläufer 2 ge  bildeten drei     Arbeitskammern        V1,    V2 und     V3    durch  laufen während der gezeigten 12 Phasen je einen  vollständigen     Viertaktprozess.    Der Vorgang für die  Kammer     V1    soll im folgenden beschrieben werden:

    In     Fig.3    besitzt die Kammer     V1    das kleinste  Volumen, wobei von einem     überschneidungstotpunkt     gesprochen werden kann, da die Kammer sowohl mit  der     Einlassöffnung    E     als    auch mit der     Auslassöffnung     A in Verbindung steht. Bei Drehung der Läufer 2  und 6 im Uhrzeigersinn, wobei der Aussenläufer 6  schneller     umläuft    als der Innenläufer 2, wächst die  Kammer     V1,    wobei in der Stellung gemäss     Fig.4     der     Auslass    geschlossen und der     Einlass    zum Teil ge  öffnet ist.

   In     Fig.    5 ist die     Einlassöffnung    E fast ganz  freigegeben und in     Fig.    6 hat die Kammer     V1    ihr  Maximalvolumen erreicht. Damit ist der Ansaugtakt  abgeschlossen.  



  Die     Fig.    7 bis 9 erläutern den Verdichtungstakt.  Die     Einlassöffnung    E ist durch den Innenläufer 2       abgesteuert,    und das Volumen der Kammer     V1    ver  ringert sich ständig unter Kompression der hierin  befindlichen Frischgase. In der Gegend des oberen  Totpunktes, der     in        Fig.    9 gezeigt ist, erfolgt die Zün  dung, die durch den Blitz Z symbolisch angedeutet  ist.

   Ab     Fig.    10     erfolgt    die Expansion, die Arbeits  kammer     V1    vergrössert sich, bis zwischen den Phasen  entsprechend     Fig.    11 und 12 die     Auslassöffnung    A  freigegeben wird und der     Ausschubtakt    vor sich geht,  der die Phasen gemäss     Fig.    13 und 14 durchläuft und  anschliessend bei der Stellung gemäss     Fig.    3 endet.  



  Es ist ersichtlich, dass die     Steuerung    des Gas  wechsels einzig und     allein    durch die Relativbewegung  der beiden Läufer zueinander     erfolgt.    Irgendwelche  besondere     Steuerteile        sind    nicht erforderlich.

   Das    Freigeben und Schliessen der Steueröffnungen erfolgt  durch die Aussenkanten des     Innenläufers    2, und zwar  wird die     Auslassöffnung    A, die sich in der Mantel  fläche des Aussenläufers befindet, durch die     achs-          parallelen    Dichtkanten 11 des Innenläufers 2 und die       Einlassöffnung    E, die sich in den Seitenscheiben des       Aussenläufers    befindet, durch die Seitenkanten des  Innenläufers 2 gesteuert.  



  Das Prinzip der     Steuerung    des Gaswechsels durch  die Relativbewegung der beiden Läufer ist natur  gemäss nicht nur für     Drehkolbenverbrennungsmotoren     verwendbar, deren Aussenläufer die     Form    einer zwei  bogigen     Epitrochoide    besitzt und bei dem als Dreh  zahlverhältnis von Innenläufer zu Aussenläufer gleich  2:3 ist, sondern es lässt sich auch bei anderen  Drehzahlverhältnissen und anders geformten Aussen  läufern anwenden.

   In den     Fig.    15 bis 42 ist diese Art  der Steuerung schematisch für einen Drehkolben  verbrennungsmotor gezeigt, dessen Aussenläufer 38  die Form einer     dreibogigen        Epitrochoide    und dem  zufolge drei achsnächste Zonen Z1, Z2 und Z3       (Fig.    15) besitzt. Der Innenläufer 39, der der Einfach  heit halber als Quadrat gezeichnet ist, liegt mit vier  Dichtkanten 40 ständig     an    der inneren     Mantelfläche     des Aussenläufers 38 an. Die Drehachse des Aussen  läufers 38 ist mit     Ml,    diejenige des Innenläufers 39  mit     M2    bezeichnet. Der Abstand zwischen den beiden  Achsen beträgt e.

   Beide Läufer rotieren im Uhrzeiger  sinn, wobei das Drehzahlverhältnis zwischen Innen  läufer und Aussenläufer 3 : 4 beträgt,     also    der Aussen  läufer gegenüber . dem Innenläufer voreilt. Der  Drehwinkel zwischen den einzelnen Figuren beträgt  60  für den     Aussenläufei#    und 45  für den Innenläufer.  Die relative Drehrichtung des Innenläufers bezüglich  des Aussenläufers ist aufgrund der unterschiedlichen  Drehzahlen entgegen dem Uhrzeigersinn und durch  den Pfeil D     (Fig.    15) gekennzeichnet.  



  Bei einem Aussenläufer in Form einer     zweibogigen          Epitrochoide    entsprechend dem vorhergehenden Bei  spiel wird in drei Arbeitskammern ein     Viertaktprozess,     bei einem Aussenläufer in Form     einer        dreibogigen          Epitrochoide    in vier Kammern     ein        Viertaktprozess    mit  zwei zusätzlichen Arbeitstakten durchlaufen. Da  bei können in letzterem Fall die beiden letzten  Takte verschiedene Funktionen erfüllen.

   Bei der     Aus-          führung    gemäss     Fig.    15 bis 34 dienen diese beiden  letzten Takte dazu, eine     verlängerte    Dehnung zu er  reichen, um eine weitere Ausnutzung der Gasenergie  zu     ermöglichen.    Bei der Ausführung gemäss     Fig.    35  bis 42 werden die beiden letzten Takte zum Ansaugen  und     Ausschieben    von Kühl- und Spülluft verwendet,  um eine     zusätzliche    innere Kühlung des Motors zu  erreichen.  



  Bei der Ausführung gemäss     Fig.    15 bis 34 ist die       Auslassöffnung,    durch die die verbrannten Gase im  vierten Takt aus der Arbeitskammer     ausgeschoben     werden,     als        Überströmkanal    U ausgebildet. Seine vor  dere Steuerkante liegt dabei kurz vor der achsnächsten  Zone Z3, welche in Drehrichtung D die übernächste  Zone nach der Zone     Z1    ist, nach welcher die Einlass-           öffnung    E angeordnet ist.

   Vor der     Zone        Z1    ist     eine          Ausschuböffnung    A' vorgesehen, durch die die Gase  nach weiterer Dehnung die Maschine verlassen. Die  vier Arbeitskammern sind mit     V1,    V2, V3 und V4       bezeichnet.     



  Es soll im folgenden das Verhalten der Arbeits  kammern     V1    während der verschiedenen Phasen ver  folgt werden:  In     Fig.    15 befindet sich die Kammer     V1    im Zu  stand ihres kleinsten Volumens, und zwar wiederum  im     überschneidungstotpunkt,    in welchem     Ausschub-          öffnung    A' und     Einlassöffnung    E geöffnet sind. Mit       fortschreitender    Drehung wächst das     Volumen    der  Kammer     V1    bei freigegebener     Einlassöffnung    E - es  wird Frischgas angesaugt.

   In der Stellung gemäss       Fig.    19 hat die Kammer     V1    ihr grösstes Volumen er  reicht. Ab     Fig.    20     erfolgt    der Kompressionstakt. Die       Einlassöffnung    E ist durch den Innenläufer 39 ab  gesteuert.     Fig.    21 und 22 zeigen verschiedene Phasen  des Verdichtungstaktes, bis im oberen Totpunkt, der  in     Fig.    23 dargestellt ist, die durch den Blitz Z an  gedeutete Zündung erfolgt.

   Nun wird der Dehnungs  takt durchlaufen, wobei zwischen der Phase gemäss       Fig.    25 und 26 der     überströmkanal    U die Kammer       V1    mit der benachbarten     Arbeitskammer    V2 ver  bindet.  



  Die     Fig.    27 und 28 zeigen ein     gleichzeitiges    An  wachsen der Kammern     V1    und     V2,    die ständig durch  den     überströmkanal    U miteinander in Verbindung  stehen.

   Wenn beide     Kammern    ihr gemeinsames Maxi  mum erreicht haben     (Fig.    28), wird die     Ausschub-          öffnung    A' freigegeben und das expandierende     Brenn-          gas    kann in der durch die Pfeile angedeuteten  Richtung ausströmen.

       Fig.    30 zeigt den Beginn des       Ausschiebens    aus der Kammer     V.2,    während die  Kammer     V1    wieder abgeschlossen ist und in ihr eine       Vorverdichtung    der noch vorhandenen Abgase durch  geführt wird, die in der Phase gemäss     Fig.    31 so hoch  gestiegen ist, dass beim Überströmen aus der jetzt  expandierenden Kammer V4 annähernd Druckgleich  heit besteht.

   Der     Inhalt    der Kammer     V2    wird in  zwischen durch die     Ausschuböffnun.g    A'     vollständig          ausgeschoben    (siehe     Fig.    32 und 33).  



  Von der Stellung gemäss     Fig.33    ab, die der  Stellung gemäss     Fig.    15 entspricht, wiederholt sich der  beschriebene     Arbeitsprozess.    Auch hier arbeiten sämt  liche Kammern mit     entsprechender    Phasenversetzung  gleichzeitig.  



  Die     Fig.    35 bis 42     stellen    dieselbe     Maschine    wie  die     Fig.    15 bis 34, jedoch mit anderen Steueröffnun  gen, dar. Hierbei werden die beiden     zusätzlichen     Takte zum Ansaugen und     Ausschieben    von     Spülluft     verwendet. Zu diesem Zweck ist in einer Seiten  scheibe des     Aussenläufers    38 eine     Ansaugöffnung    SE  zum Einlass der Spülluft und im Mantel des Aussen  läufers 38 eine     Auslassöffnung   <I>SA</I> für die Spülluft  vorgesehen.  



  Es soll der Vorgang betrachtet werden, der sich  im Anschluss an den     Ausschubtakt    in der Kammer       V1    abspielt.    In     Fig.    35 hat die Kammer     V1        ihr    kleinstes Volu  men und ist sowohl mit der     Auslassöffnung    A als  auch mit der     Spüllufteinlassöffnung   <I>SE</I> in     Verbindung.          Fig.    36 und 37 zeigen das Anfüllen der wachsenden  Kammer     V1    mit Frischluft, die durch die     Einlass-          öffnung   <I>SE</I> einströmt.

   In     Fig.    38 ist bereits die Spül  luftauslassöffnung<I>SA</I> freigegeben, so dass die zur  Kühlung der Arbeitskammer dienende Frischluft       wieder    verdrängt werden     kann.    Dieser     Spülprozess     setzt sich während der Phasen gemäss     Fig.    39, 40, 41  und 42 fort.     Anschliessend    gelangt die Maschine in  den     überschneidungstotpunkt,    bei dem die     Kammer          V1    in ihrem kleinsten Volumen sowohl mit der Spül  luftauslassöffnung SA als auch mit der     Gemischeinlass-          öffnung    E verbunden ist.

   Dieser an die Stellung gemäss       Fig.    42 anschliessende Vorgang entspricht demjenigen  gemäss     Fig.    15, worauf in     vorbeschriebener    Weise der  normale     Viertaktprozess        durchlaufen    wird, wobei je  doch anstelle des     überströmkanals   <I>U</I> der     Auslass   <I>A</I>  die     Auslassöffnung    für die nach Ablauf des vierten  Taktes aus der Kammer auszustossenden verbrannten  Gase     darstellt.     



  Die     konstruktive        Ausbildung    des in den     Fig.    15  bis 42 schematisch     dargestellten    Motors kann im       Prinzip    derjenigen des Motors gemäss     Fig.    1 und 2  Bleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rotationskolben-Brennkraftmaschine, bei welcher innerhalb eines feststehenden oder drehenden Um schliessungskörpers, der im gleichen Drehsinn wie der Läufer, jedoch schneller als jener umläuft, und d essen innere Mantelfläche die Form einer mindestens zwei bogigen Kurve aufweist, wobei die Anschlussstellen der Bogen die achsnächsten Zonen der inneren Mantelfläche bilden, ein mehrzahniger Läufer,
    der eine die Anzahl der Bogen des Umschliessungskörpers um 1 übersteigende Anzahl von zahnartigen Vor- sprüngen aufweist, aussermittig und parallelachsig zum Umschliessungskörper gelagert ist, wobei der Läufer mit den Kanten seiner zahnartigen Vorsprünge an der inneren Mantelfläche des Umschliessungs- körpers entlanggleitet, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Umschliessungskörper und der Läufer so aus gebildet sind, dass .eine der Anzahl der zahnartigen Vorsprünge des Läufers gleiche Anzahl von Arbeits kammern gebildet wird, in denen periodisch die Ver brennungen stattfinden, wobei jede Arbeitskammer durch zwei der zahnartigen Vorsprünge des Läufers begrenzt wird, und d'ass zur Durchführung eines Vier taktverfahrens in jeder Arbeitskammer eine für sämt liche Arbeitskammern gemeinsame Einlassöffnung (E)
    für Frischgas im Umschliessungskörper in Drehrich tung des Läufers bezüglich des Umschliessuugskörpers kurz nach einer achsnächsten Zone und wenigstens die vordere Steuerkante einer Auslassöffnung <I>(A,</I> U)
    für die nach Ablauf des vierten Taktes aus der Kammer auszustossenden verbrannten Gase im Um schliessungskörper in der genannten relativen Dreh richtung kurz vor der übernächsten achsnächsten Zone vorgesehen ist, wobei diese Öffnungen durch die Begrenzung des Läufers aufgrund seiner Relativ- bewegung gegenüber dem Umschliessungskörper ge steuert werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche des Umschliessungskörpers aus zwei Bogen zusammengesetzt ist und durch Zusam menwirken mit einem dreizahnigen Läufer drei Arbeitskammern wechselnden Rauminhalts gebildet werden, wobei der drehende Umscldiessungskörper gegenüber dem Läufer mit einem Drehzahlverhältnis von 2 :
    3 voreilt, und dass die Einlassöffnung (E) und die Auslassöffnung (A) auf verschiedenen Seiten einer achsennahen Zone der inneren Mantelfläche des Um schliessungskörpers angeordnet sind.
    2. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche des Umschliessungskörpers aus drei Bogen zusammengesetzt ist und durch Zusam menwirken mit einem vierzahnigen Läufer vier Arbeitskammern gebildet werden, wobei der drehende Umschliessungskörper gegenüber dem Läufer mit einem Drehzahlverhältnis von 4 :
    3 voreilt, und dass die Auslassöffnung als überströmkanal (U) ausgebildet ist, welcher die im Zustande ihres kleinsten Raum inhalts befindliche Arbeitskammer (V1) mit der im Dehnungstakt befindlichen Arbeitskammer (V2) in Verbindung bringt und dass eine Ausschuböffnung (A') kurz vor der achsennahen Zone, nach welcher die Einlassöffnung vorgesehen ist, angeordnet ist.
    3. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche des Umschliessungskörpers aus drei Bogen zusammengesetzt ist und durch Zusam menwirken mit einem vierzahnigen Läufer vier Arbeitskammern gebildet werden, wobei der drehende Umschliessungskö,rper gegenüber dem Läufer mit einem Drehzahlverhältnis von 4 :
    3 voreilt und dass in dem Bogen, der in Drehrichtung des Läufers be züglich des Umschliessungskörpers auf den mit einer Auslassöffnung versehenen Bogen folgt, eine Ansaug- und eine Ausströmöffnung (SE,<I>SA)</I> für Kühlluft vor gesehen sind. 4. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eimass- und Auslasskanäle in Steuerfenster in Seiten wänden und/oder im Mantel des Umschliessungs- körpers münden.
    5. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer hohl ausgebildet ist und als Teil des Einlass- kanals dient, der in Steuerfenster in den Seitenwänden des Läufers mündet, und dass in mindestens einer Seitenwand des Umschliessungskörpers ein mit diesen Steuerfenstern zusammenwirkender, zu den Einlass- öffnungen führender überströmkanal vorgesehen ist.
    6. Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche des Umschliessungskörpers die Form einer zwei- oder dreibogigen Trochoide auf weist.
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