CH369686A - Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen

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CH369686A
CH369686A CH7312059A CH7312059A CH369686A CH 369686 A CH369686 A CH 369686A CH 7312059 A CH7312059 A CH 7312059A CH 7312059 A CH7312059 A CH 7312059A CH 369686 A CH369686 A CH 369686A
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drums
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Edward Callaghan Albert
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Birfield Eng Ltd
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Description


  Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf eine  Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen, z. B.  aus Textilfasern.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    weist die  Vorrichtung zum Herstellen von     Faservliesen    Mittel  zum Abgeben der Fasern an einen Strom eines gas  förmigen Mediums und eine drehbare Trommel     mit     durchlöchertem Umfang auf, welche im Wege des  Stromes angeordnet ist und die Fasern. zu Vliesen ver  dichtet, wobei das     gasförmige    Medium des Stromes  durch die Löcher in der Trommel entweichen kann.    Es können     auch    zwei gleichartige Trommeln vor  gesehen sein, welche übereinander angeordnet sind,  wobei der Strom gegen den Spalt     zwischen    den  Trommeln gerichtet     ist.     



  Die Trommel oder die obere der zwei Trommeln  ist vorzugsweise in ihrer Höhe verstellbar, so     dass     sie     Vliesen    verschiedener Dicken     angepasst    werden  kann.  



  Die Abgabe der Vliese von der oder den Trom  meln geschieht auf eine Unterlage, welche eine ebene  Fläche sein kann oder ein Trog mit flachem Boden.  



  Diese Unterlage kann auch ein Förderband sein,  so dass das     Vlies    leicht weggetragen werden kann,  sobald es die Trommel oder     Trommeln    verlässt.  



  Am Ausgangsende dieser Fläche, dieses Troges  oder dieser Fördervorrichtung können Presswalzen  angeordnet sein, um die Vliese in die Form eines filz  artigen Produktes hoher Dichte zu bringen. Diese  Presswalzen können verstellbar sein, so dass der Ab  stand zwischen zwei Walzen der Dicke der     Vliese     angepasst werden kann.  



  Einige beispielsweise Ausführungsformen der  Vorrichtung nach der     Erfindung    werden nachstehend  in bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.    Es zeigen       Fig.    1 einen schematischen Aufriss einer Aus  führungsform und       Fig.    2 eine ähnliche Ansicht einer anderen Aus  führungsform.  



  Bei beiden     Ausführungsformen    ist ein Gebläse 1  zum Erzeugen eines Stromes eines gasförmigen Me  diums (in diesem Falle von Luft)     vorgesehen,    in den  die Fasern zur     Vliesbildung    eingeführt werden. Nach       Fig.    1 gibt das Gebläse den     Luftstrom    von seinem       Auslass    la an den unteren Teil des Gehäuses 2 einer       Aufraubungs-    und Mischtrommel 3 ab, welcher die  Fasern zur     Behandlung    über Speisewalzen 4 im  oberen Teil des Gehäuses 2 zugeführt werden.

   Aus  dem Gehäuse werden die geraubten und     gemischten     Fasern im Luftstrom durch die Leitung 5, welche  einen rechteckigen Querschnitt hat, zur     Vliesbil-          dungsstelle    getragen. Nach     Fig.    2 gibt das Gebläse 1  den Strom von seinem Auslass la direkt an die Lei  tung 5 ab, und die     Aufrauhungs-    und     Mischteile    so  wie die     Speisewalzen    sind weggelassen. Die     Zufuhr     der Fasern kann durch einen Trichter 6 zum     Eingang     des Gebläses erfolgen.  



  Am Ende der Leitung 5 nach     Fig.    1 ist ein Trog  7 mit einem vollen Boden 8 in kurzem Abstand von  diesem Ende vorgesehen, welcher eine     ähnliche     Breite hat wie der Auslass der Leitung 5. Eine dreh  bare Trommel 9 (im folgenden Verdichtungstrommel  genannt) ist über dem vorderen Teil     des    vollen Bo  dens angeordnet und hat vorzugsweise eine zylin  drische Form. Ihre     Umfangswand    ist     durchlöchert     oder besitzt ein Sieb ; die Trommel ist so angeordnet,  dass der Abstand zwischen der Trommel und dem  vollen Boden 8 des Troges einstellbar ist.

   Am oberen  Rand des Auslassendes der     erwähnten    Leitung ist  ein Leitblech 10 bei 11     verschwenkbar    angeordnet      und neigt sich nach vorn und unten gegen den un  teren Teil der Trommel 9. Auf der anderen Seite  des unteren Teiles der Trommel, gegenüber dem  Leitblech 10, ist eine     Abstreifplatte    12 für die Trom  mel angebracht.

   Diese     Abstreifplatte    (welche     vertikal     verstellbar sein kann) ist nicht stets erforderlich und  wird nur im Falle gewisser     Textilfasern    benötigt, um  zu verhindern, dass diese in den Löchern oder im  Sieb der Verdichtungstrommel hängen bleiben und  mit der Trommel     umlaufen.    Die Trommel, das     Leit-          blech    10 und die     Abstreifplatte    12 erstrecken sich  unter die Seitenwände des Troges 7. An das vordere  Ende des vollen Bodenteiles 8 des     Trogbodens     schliesst sich der obere Teil 13 eines horizontalen  endlosen Förderbandes 14 an.

   Dieses Förderband  gibt das Vlies an eine     Aufnahmefläche    15 ab, und  in einem kleinen Abstand vom Förderband ist diese       Aufnahmefläche    unterbrochen oder mit einer Öff  nung versehen, um ein Paar     Presswalzen    16 auf  nehmen zu können. Die untere Walze dieses Paares  ist dabei     ortsfest,    während die obere Walze     vertikal     verstellbar ist.  



  Im Betrieb werden die vorher im Gehäuse 2     ge-          rauhten    und     gemischten        Fasern    vom Luftstrom mit  genommen und durch die Leitung 5 getragen, aus  welcher sie an die Verdichtungstrommel 9 abgegeben  werden. Wie     ersichtlich,    gehen sie unter dem     ver-          sahwenkbaren    Leitblech 10 hindurch, und dann ge  gen die Unterseite der Verdichtungstrommel 9 auf  zutreffen. Dabei wird der Gasstrom durch die     öff-          nungen    in der Trommel entweichen, so dass sich die  Fasern auf der Trommel niederschlagen und das       Vlies    bilden.

   Die Trommel 9 bestimmt die Dicke des  im Trog gebildeten Vlieses, und ihre Höheneinstel  lung kann entsprechend der gewünschten Dicke ver  ändert werden. Die Bildung des     Vlieses    wird aus  gelöst und     durch    vorübergehendes Blockieren des  Troges in der Nähe der vertikalen Ebene durch die  Trommelachse und auf der Ausgangsseite derselben,  z. B. durch Anbringen eines     Leitbleches    quer durch  den Trog, so dass sich die Fasern an diesem Leit  blech     stauen,    welches entfernt wird, sobald die     Vlies-          bildung    begonnen hat.

   Die drehbare Trommel 9 ver  dichtet das Material, währenddem es unter der  Trommel gebildet wird, und während der Bildung  entweicht weitere Luft oder     weiteres    Gas, welches  die Fasern zum     Vliesbildungstrog    führt, durch die  Löcher in der Trommel. Aus dem Innern der Trom  mel gelangt das     Gas    in die Umgebungsluft, oder es  kann abgesaugt werden, wenn dies erwünscht ist.  Die Trommel wird mit einer passenden, relativ ge  ringen Geschwindigkeit gedreht, und während der  Drehung folgt ihre durchlöcherte oder siebförmige  Oberfläche dem     Vlies,    so dass ein sehr gleichmässi  ges Vlies erhalten wird.

   Die     Geschwindigkeit    steht  im     Zusammenhang    mit derjenigen des horizontalen       Förderbandes    14, so     dass    die Trommel und das  Förderband sich gegenseitig unterstützen, um die ge  wünschte Form des     Vlieses    zu bilden. Das Vlies  wird vom Förderband weggetragen und läuft zwi-         schen    den Presswalzen 16 hindurch, wenn solche  verwendet werden, wobei das Material weiter     zu-          sammengepresst    wird, wenn dies erforderlich ist, so  dass als Endprodukt ein filzartiges Vlies hoher  Dichte entsteht.  



  Nach     Fig.    2 sind am Ausgang der Leitung 5  zwei drehbare,     durchlöcherte    oder siebförmige Ver  dichtungstrommeln 17, 18 vorgesehen.     Die    Trom  meln sind übereinander angeordnet, wobei die untere  Trommel 18 auf einer     ortsfesten    Achse     montiert    ist,  während die obere in der Höhe gegenüber der un  teren verstellbar ist. Die Leitung 5 und die Trommeln  sind so angeordnet,     dass    der Gas- oder Luftstrom,  welcher die Fasern     mitführt,    im wesentlichen gegen  den Spalt zwischen den Trommeln gerichtet ist ;  wenn es erwünscht ist, wie dargestellt, eher etwas  mehr gegen die untere als gegen die obere Trommel.

    Aus dem Spalt zwischen den Trommeln wird das  Material an einen Trog oder eine andere Unterlage  abgegeben, z. B. wie dargestellt auf den oberen Teil  19 eines horizontalen endlosen Förderbandes 20,  und dann auf eine Aufnahmefläche 21, oder, wenn  es erwünscht ist, wie in     Fig.    1 oder     sonstwie    zwi  schen Presswalzen. Die Einstellung der oberen Ver  dichtungstrommel 17 gegenüber der unteren ist der  erwünschten Dicke des     Vlieses    angepasst, und der  Gas- oder Luftstrom entweicht aus dem Vlies durch  den durchlöcherten Umfang der beiden Trommeln.  



  Die Erfindung ist nicht auf die beiden vorstehend  im einzelnen beschriebenen     Ausführungsformen    be  schränkt ; es sind Änderungen     möglich,    ohne den  Umfang der     Erfindung    zu verlassen. Z. B. können in  einer Modifikation der ersten Ausführungsform zwei  oder mehr Verdichtungstrommeln verwendet werden,  welche dicht hintereinander angeordnet sind. Oder  es können bei     einer    Modifikation der zweiten Aus  führungsform zwei oder mehr Paare von Verdich  tungstrommeln verwendet werden, wobei die Paare  dicht hintereinander angeordnet sind. Ebenso kön  nen zwei oder mehr Paare von Presswalzen ver  wendet werden.

   Wenn     es    erwünscht ist, kann ferner  die Anordnung der aufeinanderfolgenden Trommeln  oder Trommelpaare     oder    der Presswalzen so sein,  dass sie das Material in verschiedenem Masse zu  sammenpressen. Weiter können durch eine Verstell  möglichkeit des Druckes der Luft oder des Gases  verschiedene Dichten des Vlieses erzielt werden.  



  Die     Vliesherstellungs-Vorrichtung        kann    so be  trieben werden, dass sie     ein        kontinuierliches    Vlies  abgibt ; oder der Betrieb kann     intermittierend    sein,  so dass getrennte Vliese entstehen ;     oder    es können  getrennte Vliese dadurch hergestellt werden, dass  das kontinuierliche Vlies in Längen zerschnitten  wird.  



  Es ist nicht wesentlich, einen Trog wie den er  wähnten Trog 7 zu verwenden, um das Material von  der oder den     Verdichtungstrommeln    wegzuführen.  D. h., es kann z. B. auch eine Abgabefläche ohne  Seitenwände verwendet werden, wenn der Ausgang  der Leitung von geringerer Breite ist als die Abgabe-           fläche,    so dass das Polster nicht über die Ränder die  ser Fläche läuft.  



  Geeignete Beispiele von Textilfasern oder an  deren Fasern sind z. B. Glasfasern, Asbest, Jute,       Kokosfasern,        Rosshaar,    Schweinehaar, Flachs,  Wolle, Baumwolle, Leinen, Sisal und Kunststoff,  wie z. B.     Azetat    oder Viskose. Die Fasern können  mit geeigneten Mitteln behandelt sein, welche zum  Binden der Fasern oder zu anderen Zwecken dienen  können, so z. B. mit Kunstharz, Gummi, Öl oder  Farbe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Ab geben der Fasern in einen Strom eines gasförmigen Mediums aufweist, sowie eine drehbare Trommel mit durchlöchertem Umfang, welche im Wege des Stromes angeordnet ist und die Fasern zu einem Vlies verdichtet, wobei das gasförmige Medium durch die Löcher in der Trommel aus dem Vliesmaterial entweichen kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei gleichartige Trommeln aufweist, welche übereinander angeordnet sind, wo bei der Strom des gasförmigen Mediums gegen den Spalt zwischen diese Trommel gerichtet ist.
    2. -Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel oder die obere Trommel in der Höhe verstellbar ist, so dass sie Vliesen verschiedener Dicken angepasst werden kann. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Aufnahmefläche oder einen Trog mit ebenem Boden aufweist, welche oder welcher das Material von der Trommel aufnimmt. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Förderband aufweist, welches das Polstermaterial von der Trommel auf nimmt. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie am Ausgangsende der Auf nahmefläche bzw. des Troges mit ebenem Boden oder des Förderbandes mindestens ein Paar von Presswalzen aufweist, welche das Vlies in die Form eines verfilzten Produktes bringen. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Presswalzen verstellbar sind, so dass der Abstand zwischen den Walzen des Paares oder der Paare verändert werden kann. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein Gebläse aufweist, sowie einen Aufrauhun.gs- und Mischraum und Mittel an der Oberseite dieses Raumes zum Zuführen der Fa sern zu einer Aufraufhungs- und Mischtrommel in diesem Raum, wobei der Auslass des Gebläses mit dem unteren Teil des Raumes verbunden ist, welcher seinerseits über eine Leitung mit einer Vliesbildungs- stelle in Verbindung steht, an der die durchlöcherte Trommel oder die Trommeln angeordnet sind. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gebläse aufweist, das an seinem Ausgang eine Leitung besitzt, welche zu einer Vliesbildungsstelle führt, an der die durch löcherte Trommel oder die Trommeln angeordnet sind, sowie einen Trichter zum Zuführen der Fasern zum Gebläseeinlass. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mindestens zwei durchlöcherte Trommeln oder Paare von solchen aufweist, die hin tereinander angeordnet sind, wobei die Anordnung der aufeinanderfolgenden Trommeln so ist, dass sie das Vlies in verschiedenem Ausmasse verdichten. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck des Gasstromes ein stellbar ist, um verschiedene Dichten des Vlieses zu erhalten.
CH7312059A 1959-05-12 1959-05-12 Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen CH369686A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2026098800A1 (de) * 2024-11-07 2026-05-15 Trützschler Group SE Vorrichtung und verfahren zum profilieren eines faserflors oder vlieses

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