CH369712A - Fahrbares Abbau- und Ladegerät - Google Patents

Fahrbares Abbau- und Ladegerät

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CH369712A
CH369712A CH6387258A CH6387258A CH369712A CH 369712 A CH369712 A CH 369712A CH 6387258 A CH6387258 A CH 6387258A CH 6387258 A CH6387258 A CH 6387258A CH 369712 A CH369712 A CH 369712A
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CH6387258A
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Wieger Ernst
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Wieger Ernst
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/02Conveying equipment mounted on a dredger

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description


  Fahrbares Abbau- und Ladegerät    Um Schüttgüter von der Halde abzubauen und  zu verladen, werden vielfach Löffel- oder Greifer  bagger eingesetzt, die für das Beladen von Lastwagen  oder Loren gut geeignet sind. Wenn es sich jedoch  darum handelt, das abgebaute Gut zum Weitertrans  port auf Förderbänder zu geben oder einer Sieban  lage zuzuführen, so wird bei der Verwendung dieser  Bagger die Zwischenschaltung von Bunkern mit Auf  gabevorrichtungen erforderlich.  



  Neben den erwähnten periodisch fördernden  Baggern sind auch bereits kontinuierlich fördernde  Abbau- und Ladegeräte bekannt, bei denen der Ab  bau des Gutes mittels eines     Becherwerkes    durchge  führt wird. Die bisher bekannten     Becherwerklader     weisen ein von einem Fahrgestell, das mit Raupen  ketten ausgerüstet sein kann, getragenes     Becherwerk     auf. Eine bekannte Ausführungsform eines fahrbaren  Abbau- und Ladegerätes mit zwei parallel angeord  neten     Eimerketten    sieht vor, dass diese um untere       Umlenkrollen    geführt sind, die in     einem        dreieckför-          migen    Gestell gelagert sind.

   Diese     Umlenkrollen    kön  nen gehoben und gesenkt werden, so dass es     mit    dem  Gerät möglich ist, unter     Zuhilfenahme    einer Zusatz  einrichtung, während der     Vorwärts-    und Rückwärts  fahrt abzubauen bzw. zu laden. Das Zusatzgerät be  sitzt die Form eines Schildes, der bei der Rückwärts  fahrt derart abgesenkt wird, dass er in das lose     Hauf-          werk    eindringt und dieses vor sich anstaut, wodurch  es von den Eimern der     Eimerkette        erfasst    werden  kann.  



  Bei einer weiterhin bekannten Ausführungsform  eines fahrbaren     Becherkettenbaggers,    bei dem gleich  falls die     Eimerketten    zwischen den unteren     Umlenk-          rollen    eines     Becherwerkgestells    horizontal oder ge  genüber der Horizontalen geneigt geführt werden  können, ist die obere     Umlenkrolle    am freien Ende  einer an dem     Becherwerkgestell    verschiebbaren    Schiene gelagert, so dass beim     Heben    und Senken  der einen der unteren     Umlenkrollen    ein Durchhän  gen der     Becherwerkkette    dadurch vermieden wird,

    dass die Schiene     mit    der oberen     Umlenkrolle        ein-          bzw.    ausgefahren wird. Die obere     Umlenkrolle    wirkt       somit    als     Spannglied    für die     Becherwerkketten.        Mit     diesem     Gerät    kann nicht während der Vorwärts  und     Rückwärtsfahrt    in gleicher Weise gearbeitet  werden.  



  Das fahrbare Abbau- und Ladegerät mit einem  von einem mit Raupenketten ausgerüsteten Fahrge  stell getragenen     Becherwerk    nach der     Erfindung,    bei  dem das     Becherwerk    um eine senkrechte Achse  schwenkbar auf dem Fahrgestell gelagert ist,     kann     sowohl bei der Vorwärts-     als    auch bei der Rück  wärtsfahrt ohne     zusätzliche        Hilfsmittel    zum Ab  bauen oder Laden verwendbar sein.

   Die Erfindung  besteht nun darin, dass das     Becherwerk    auch um       eine    waagrechte Achse schwenkbar bzw.     einstellbar     ist und die unteren     Kettenumlenkrollen    der Becher  ketten in einer am     Becherwerkgestell    gelagerten  Wippe angeordnet sind. Die     Kippachse    der Wippe  kann dabei so angeordnet sein, dass das Kippen der  Wippe keine Verlängerung oder Verkürzung der       Becherketten    erfordert.  



  Für den Einsatz des Gerätes für das Abbauen  von gewachsenem Boden über oder unter Tage, emp  fiehlt es sich, eine auf die     Becherkette    wirkende,  vorzugsweise an der Wippe     angreifende    Rüttelvor  richtung oder dergleichen vorzusehen, durch deren  Wirkung die     Reisskraft    der Becher erhöht wird.  



  In manchen Fällen ist es erwünscht, die Ober  fläche des     Bodens    nach dem Abtragen seiner ober  sten Schicht oder     Schichten    zu verdichten. Vorteil  haft ist deshalb     dann    an das Fahrgestell des neuen  Gerätes auf der zu dem     Becherwerk    entgegengesetz  ten Seite mittels Hebelarme oder     dergleichen    ein      Verdichter, z. B. eine mit     Vibrationsantrieb    ver  sehene Bohle, angehängt, die durch Schwenkung der  Hebelarme     arnhebbar    ist. Diese Anordnung ist für  Strassenbau und Gleisbau besonders geeignet.  



  Das Gerät nach der     Erfindung    kann auch vorteil  haft für das Reinigen und     Planieren    von     Gleisbettun-          gen    einsetzbar sein. In einem solchen Falle können  für das Fahren des Gerätes auf Schienen an dem mit  Raupen ausgerüsteten     Fahrgestell    noch Räder vor  gesehen sein, deren Lager     mittels        hydraulischer        Zy-          linder-Kolbenantriebe    in senkrechten Führungen ver  stellbar sind.

   Damit das Gerät auf den Schienen mit  eigener Kraft fahren kann, sind     zweckmässig    min  destens     einzelne    der Räder von der Kraftmaschine       des    Gerätes aus     antreibbar.    Dies kann so ausgeführt  sein, dass für den Antrieb der Räder     Elektromotoren     vorgesehen sind, die von einem durch die Kraft  maschine des     Gerätes        angetriebenen    Generator ge  speist sind.  



  Gemäss einer vorteilhaften Bauart der     Maschine     für das Reinigen und Planieren von     Gleisbettungen     wird das vom     Becherwerk    geförderte Gut mittels  eines von dem Fahrgestell     getragenen        Gurtförderers     auf eine am     entgegengesetzten    Ende des Fahrgestells  angeordnete Siebanlage gefördert, von der aus das  ausgesiebte Gut hinter dem Fahrwerk des Fahrge  stells auf den Boden geleitet wird,

       während    das durch       das    Sieb durchgefallene Gut     mittels    eines weiteren       Gurtförderers    verladen oder     seitlich    abgeworfen wer  den kann.

   Es kann bei einer solchen Maschine zwi  schen     Becherwerk    und Fahrgestell an diesem ein       Verdichter        angeordnet        sein,    durch den die vom     Be-          cherwerk    abgebaute Bodenfläche verdichtet wird, so  dass der ausgesiebte Schotter auf eine bereits ver  dichtete Bodenfläche fallen kann, und am hinteren  Ende des Fahrgestells ein zweiter Verdichter, der den  ausgelegten Schotter auch noch     feststampft.    Auf  diese Weise ergibt sich eine     Gleisbettung,    die hohen  Anforderungen entspricht.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  des fahrbaren Abbau- und Ladegerätes nach der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1 gibt eine Seitenansicht     einer    Ausführungs  form wieder ;       Fig.    2 und 3 zeigen in Seitenansicht den unteren  Teil des     Becherwerkes,    bei dem die unteren     Umlenk-          rollen    in einer Wippe     gelagert    sind, bei verschie  denen Stellungen der Wippe.  



       Fig.    4 stellt eine     Draufsicht    auf das Abbau- und  Ladegerät dar.  



       Fig.    5 zeigt ein Gerät, das für das Reinigen und  Planieren von     Gleisbettungen    bestimmt ist, in Sei  tenansicht, und zwar bei     Fahrantrieb    durch Raupen  ketten.  



       Fig.    6 stellt das gleiche Gerät dar, und zwar in  Fahrbereitschaft auf Schienen.  



       Fig.    7 und 8     veranschaulichen    in schematischer  Darstellung das Fahrwerk der Maschine in beiden  Betriebsstellungen von vorn     gesehen.       Auf einem mit Raupenketten 1 ausgerüsteten  Fahrgestell 2 ist ein turmartiger Aufbau 3 vorge  sehen, der auf einem horizontalen Drehkranz 4 ein  Lager 5 trägt. In dem Lager 5 ist das Gestell 6 eines       Becherwerks    auf- und     abschwenkbar    aufgehängt. Es  stützt sich mit Rollen 7 an einer um den Aufbau 3  halbkreisförmig herumgelegten Schiene 8 ab und  wird so in der richtigen Lage gehalten.

   Mittels eines  hydraulischen     Zylinderkolben-Aggregates    9     kann    der  Abstand der Rolle 7 vom     Becherwerkgestell    6 ge  ändert und so die Schräglage des     Becherwerks    und  damit die Höhenlage seines unteren     Teiles        eingestellt     werden.  



  Mit 10 sind die     Becherketten        bezeichnet,    welche       Becher    11 tragen. Diese Ketten sind über obere Um  lenkrollen 12, mittlere     Umlenkrollen    13 und untere       Umlenkrollen    14, 15, 16 geführt. Die unteren Um  lenkrollen 14, 15, 16 sind in einer Wippe 25 ge  lagert, die um eine horizontale Achse 26 verstellbar  am Gestell 6 gelagert ist.

   Auf diese Weise kann der  Verlauf der     Becherketten    zwischen     den        Umlenkrol-          len    14 und 16     geändert    werden, so dass die Ketten  auf ihrem unteren Wegstück wahlweise waagerecht  oder in der einen     oder        anderen    Richtung geneigt ge  führt werden. Mit 19 ist eine Rüttelvorrichtung be  zeichnet, die an der Wippe 25 angreift. Als Rüttel  vorrichtung kann ein bekannter     Vibrator    vorgesehen  werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel wird das von den  Bechern 11 abgebaute und     geförderte    Gut     mittels          eines    Trichters 20 einer     Aufgabevorrichtung    21 eines  Bandförderers 22 zugeführt. Dieser Bandförderer  samt     Aufgabevorrichtung    kann auf dem Fahrgestell  2     starr    befestigt     oder    auch um eine senkrechte Achse  schwenkbar vorgesehen sein. Falls es gewünscht  wird, kann in der     Aufgabevorrichtung    21 eine Sieb  vorrichtung 23 vorgesehen sein, durch die eine     Klas-          sierung    des     geförderten    Gutes bewirkt wird.

   Durch  den Bandförderer 22 wird dann nur     das    durch das  Sieb hindurchgefallene Gut weitergefördert, während  der Überlauf des Siebes 23 über eine Rutsche 24  unmittelbar am Abbauort wieder ausgeworfen wird.  



  Die Wippe 25 kann     mittels    einer Spindel 27 ver  stellt und aus der in     Fig.    1     dargestellten    horizontalen  Lage in die     Schräglage    nach     Fig.    2 oder in die       Schräglage    nach     Fig.    3 gebracht werden.  



  Da sich beim Kippen der Wippe 25 die Höhen  lage des tiefsten Punktes des     Becherwerkes    ändert,  ist es erforderlich, zugleich mit einer Verstellung der  Wippe 25 einen Ausgleich durch Schwenkung des       Becherwerkgestells    6 mittels des hydraulischen Ag  gregates 9 vorzunehmen, um so zu erreichen, dass  der tiefste Punkt des     Becherwerkes        mit    der Boden  höhe der Raupenketten übereinstimmt.  



  Wie     Fig.    4 veranschaulicht, kann das Becher  werk in einem verhältnismässig     grossen    Bereich seit  lich geschwenkt werden. Auf     diese    Weise ist es mög  lich, auf einer Breite abzubauen, die     mindestens    so  gross ist wie die Breite des Fahrgestells 2. Durch  entsprechende Einstellung der Wippe 25 kann dabei      ein einwandfreies Planieren der neuen Bodenfläche  erzielt werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 ist an  das Fahrgestell 2 mittels zweier Hebelarme 29 eine       Vibrationssohle    28     angehängt,    die durch einen An  trieb 30 bekannter Art     in    Vibrationen versetzt wer  den kann. Durch     Aufwärtsschwenken    der Hebel 29  kann die Bohle 28 angehoben werden. In ihrer Ar  beitslage bewirkt die     Vibrationabohle    28 eine gute  Verdichtung der Bodenoberfläche, wie sie bei Stras  sen- und Gleisbau erwünscht bzw. erforderlich ist.

    Anstelle der Bohle 28 können auch andere     bekannte     Verdichter,     insbesondere    eine oder mehrere     Walzen,     vorgesehen werden.  



  Das in     Fig.    5 bis 8 dargestellte Abbau- und  Ladegerät ist für das Reinigen und Planieren von       Gleisbettungen    bestimmt. Das mit Raupenketten 1  ausgerüstete Fahrgestell weist einen nach     rechts    aus  ladenden Rahmen 31 auf. Dieser Rahmen trägt an  seinem linken Ende das     Becherwerkgestell    6, das  mittels des hydraulischen Aggregates 9     einstellbar    ist.  Das     Becherwerk    gibt das geförderte Gut über einen       Aufgabetrichter    32 auf einen Bandförderer 33, der  das Gut auf die Siebvorrichtung 23 weiterleitet.

   Das  ausgesiebte Gut fällt durch einen Schacht 34, der  mit Leitklappen zum seitlichen Verteilen des herab  fallenden Gutes versehen sein kann, auf den Boden,  während das durch das Sieb durchgefallene Gut von  einem Förderband 35 auf den Bandförderer 22 ge  geben wird, der auf dem rechten Ende des Rahmens  31 schwenkbar angeordnet ist und dazu dient, das  Gut zu verladen     oder    seitlich     abzuwerfen.    Zwischen       Becherwerk    und Fahrgestell ist ein Verdichter 36  am Fahrgestell schwenkbar angeordnet, durch den  die von dem     Becherwerk    abgebaute Bodenfläche  verdichtet wird.

   Unmittelbar hinter dem Schacht 34  ist am Fahrgestell schwenkbar     ein    zweiter Verdich  ter 37 vorgesehen, durch     den    der mittels der Sieb  vorrichtung 23 gereinigte abgelegte Schotter festge  stampft wird.  



  Damit die beschriebene Maschine auf Schienen  verfahren werden kann, sind in den Rahmen 31  senkrechte Führungen 38 eingebaut, in denen die  Lager von Rädern 39 mittels     hydraulischer    Zylinder  kolbenaggregate 40 verschiebbar sind. Durch die  hydraulischen Aggregate 40 können die Räder 39       abwärtsgedrückt    werden, wobei die ganze Maschine  angehoben wird, bis sich die Raupenketten 1 in der  dem     Eisenbahn-Normalprofil    entsprechenden Höhen  lage befinden. Diese Stellung ist     in        Fig.    6 und 8 ver  anschaulicht.

   Durch bekannte hydraulische Schal  tungen kann sichergestellt werden, dass die hydrau  lischen Aggregate 40 ganz gleichmässig arbeiten und  beim Anheben der Maschine kein Kippen oder der  gleichen eintreten kann. In angehobener Lage wird  die Maschine zweckmässig durch     mechanische    Mittel  auf den Rädern 39 gesichert, so dass die hydrauli  schen Aggregate 40 während des     Fahrens    entlastet  werden können.    Die Wirkungsweise der Maschine nach     Fig.    5 bis  8 ist folgende.

   Nachdem die     Maschine        in    der in       Fig.    6 dargestellten Lage auf Schienen     an    den Ein  satzort gefahren worden ist, werden die hydrauli  schen Aggregate 40 nach Lösen der     mechanischen     Verriegelungen auf Senken der     Maschine    geschaltet,  so dass die Maschine auf die Raupenketten 1 zu  stehen kommt. Durch Antrieb der Raupenketten 1  kann die Maschine nun vorgefahren werden.

   An  Ort und Stelle     wird    sodann mittels des     Becherwerks     der zu reinigende Schotter der     Gleisbettung    über den       Aufgabetriehter    32 und den Bandförderer 33 auf die  Siebvorrichtung 23     gegeben.    Durch diese Vorrich  tung wird eine     Klassierung    in dem     Sinn    bewirkt,  dass nur gereinigter Schotter von entsprechender  Stückgrösse durch den Schacht 34 auf den Boden  fällt.

   Der durch das Sieb     durchgefallene        kleinstückige     Schotter sowie Staub, Schmutz und dergleichen wird  durch das     Förderband    35 auf den     Bandförderer    22  gegeben und von diesem verladen oder seitlich des  Bahndammes abgeworfen.  



  Die Maschine rückt, während das     Becherwerk     seitlich langsam hin- und     hergeschwenkt    wird (vgl.       Fig.    4), allmählich vor. Die abgebaute Bodenfläche  wird dabei durch den Verdichter 36 festgestampft.  Der durch den Schacht 34 nach unten     gefallene    ge  reinigte Schotter wird beim Vorrücken der Ma  schine mittels des     Verdichters    37 gleichfalls     fest-          gestampt.    Es ergibt sich so eine sehr feste Gleis  bettung, die für hohe Belastungen geeignet     ist.     



  Soll die Maschine wieder abtransportiert werden,  so wird sie     mittels    der Raupenketten 1 über die  Schienen     gefahren.        Sodann    werden mittels der hy  draulischen Aggregate 40 die Räder 39     abwärtsge-          drückt.    Dabei wird die Maschine wieder in die durch       Fig.    6 und 8 veranschaulichte Stellung     angehoben.     Nach mechanischer Verriegelung des     Fahrwerks    am  Rahmen 31 können die hydraulischen Aggregate 40       entlastet    werden. Die Maschine ist nun fahrbereit  und kann auf den Schienen fortgefahren werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbares Abbau- und Ladegerät mit einem von einem mit Raupenketten ausgerüsteten Fahrgestell getragenen Becherwerk, das um eine senkrechte Achse schwenkbar auf dem Fahrgestell (1, 2, 3) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Be- cherwerk (6, 10 bis 16) auch um eine waagerechte Achse (5) schwenkbar bzw. einstellbar ist und die unteren Kettenumlenkrollen (14, 15, 16) der Becher ketten (10) in einer am Becherwerkgestell (6) gela gerten Wippe (25) angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse (26) der Wippe (25) so angeordnet ist, dass das Kippen der Wippe (25) keine Verlängerung oder Verkürzung der Becherketten (10) erfordert. 2. Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Becherketten (10) unter Wirkung einer an der Wippe (25) angreifenden Rüttelvorrichtung (19) stehen, um durch Vibration die Reisskraft der Becher (11) zu erhöhen. 3.
    Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an das Fahrgestell (2) auf der zu dem Becherwerk (6, 10 bis 16) entgegen gesetzten Seite mittels Hebelarme (29) ein Verdichter (28, 30) für die abgebaute Bodenfläche anhebbar angehängt ist. 4.
    Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für das Fahren des Gerätes auf Schienen am mit den Raupenketten aus gerüsteten Fahrgestell (31) noch Räder (39) vorge sehen sind, deren Lager mittels hydraulischer Zylin- derkolbenantriebe (40) in senkrechten Führungen (38) verstellbar sind. 5. Abbau- und Ladegerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einzelne der Räder (39) von der Kraftmaschine des Gerätes aus antreibbar sind. 6.
    Abbau- und Ladegerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Räder (39) Elektromotoren vorgesehen sind, die von einem durch die Kraftmaschine des Gerätes an getriebenen Generator gespeist sind. 7. Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, für das Reinigen und Planieren von Bettungen für Gleise, dadurch gekennzeichnet, dass vom Becher werk abgebautes und gefördertes Gut mittels eines von dem Fahrgestellrahmen (31) getragenen Gurt förderers (33) auf eine am zum Becherwerk entgegen gesetzten Ende des Fahrgestells auf dem Rahmen (31) angeordnete Siebanlage (23) gefördert wird, und dass Mittel vorgesehen sind,
    die das ausgesiebte Gut hinter dem Fahrwerk (1) des Fahrgestells auf den Boden leiten, während das durch das Sieb (23) durchgefallene Gut mittels eines weiteren auf den Rahmen angeordneten Gurtförderers (22) verladen oder seitlich abgeworfen werden kann. B. Abbau- und Ladegerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Becherwerk und Fahrgestell (31) an diesem ein Verdichter (36) angeordnet ist, zum Verdichten der vom Becher werk angebauten Bodenflächen.
CH6387258A 1958-09-12 1958-09-12 Fahrbares Abbau- und Ladegerät CH369712A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111977395A (zh) * 2020-08-19 2020-11-24 广西科技大学 一种带旋转上料斗的装载机

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