CH369772A - Giesstopf an Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Giesstopf an Zeilengiessmaschinen

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CH369772A
CH369772A CH6849759A CH6849759A CH369772A CH 369772 A CH369772 A CH 369772A CH 6849759 A CH6849759 A CH 6849759A CH 6849759 A CH6849759 A CH 6849759A CH 369772 A CH369772 A CH 369772A
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CH
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pot
casting
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CH6849759A
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Debus Karl
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Linotype Gmbh
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
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  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description


  Giesstopf an     Zeilengiessmaschinen       Bei bekannten     Matrizensetz-    und     Zeilengiessma-          schinen    ist der Giesstopf in einen Mantel eingebettet  und an diesem an drei Punkten fest gelagert, von  denen sich die zwei vorderen Punkte in Form ange  gossener, seitlich herausragender     Auflagestützen,    den  sogenannten Ohren, unmittelbar hinter dem Giess  mund, der Austrittsöffnung des     Giesstopfhalses,    befin  den.

   Obzwar der Giesstopf so weit wie möglich gegen  Wärmeverluste isoliert ist, wurde immer wieder fest  gestellt, dass der Giessmund über seine Breite hinweg  erhebliche     Temperaturdifferenzen    zeigt, wobei die  Temperatur von der Mitte zu den Seiten hin stark ab  fällt. Verursacht wird dieser Temperaturabfall, wie  gefunden wurde, in erster Linie durch die beiden Oh  ren; sie führen eine direkte Wärmeableitung auf den  äusseren Mantel herbei und lassen keine allseitige       Wärmeisolierung    des     Giesstopfhalses    zu.  



  Da nun ein gutes Zeilenprodukt zur Vorausset  zung hat, dass der Giessmund über seineganze Länge  möglichst wenig     Temperaturdifferenzen    aufweist, hat  man die     Giessmundheizelemente    so ausgelegt, dass sie  nach den Seiten hin zunehmende     Wärmeabgabe    ge  währleisten. Trotz dieser Massnahmen ist es aber we  gen der von Fall zu Fall verschiedenen Temperatur  verhältnisse praktisch nicht     möglich,    eine über die oft       wechselnde    Zeilenlänge gleichbleibende Temperatur  sicherzustellen, so dass man sich mit Zeilen zufrieden       geben    muss, bei denen. z.

   B. der     Zeilenfuss        in    der  Mitte nicht voll ausgegossen ist, ein Anzeichen dafür,  dass bei diesen Zeilen nach der Mitte hin die Giess  mundtemperatur zu hoch war.     Eine    Herabsetzung der  Temperatur in der     Giessmundmitte    führt aber wieder  um     zwangläufig    dazu, dass die Temperaturen an den  Enden zu niedrig sind, um noch ein gutes Schriftbild  zu gewährleisten.

   Die für eine gute Zeile zulässige  Temperaturspanne ist so eng, dass es bei Änderung    des     Schriftkegels,    selbst bei Regelung der Giessmund  temperatur - nicht gelingt; befriedigende Ergebnisse  zu erzielen, ganz abgesehen davon, dass die Regelung  der     Giessmundtemperatur        immer    als sehr lästig  empfunden wird.  



  Gemäss der Erfindung lassen sich alle diese Nach  teile bei einem Giesstopf an     Matrizensetz-Zeilengiess-          maschinen    mit     giessmundseitiger    Lagerung des Giess  topfes, die am hinteren Teil des freien Topfhalses     an-          greift,    relativ     einfach    vermeiden und eine     -gleichmä-          ssige    Wärmetönung des Giessmundes verwirklichen,  wenn der sich an den Giessmund     anschliessende,    wäh  rend der Giesspause von Giessmetall freibleibende Teil  des     Giesstopfhalses    an seinem ganzen Umfang gegen  Wärmeverlust isoliert ist.

       Zweckmässigerweise    wird  überdies die am hinteren Teil des     Giesstopfhalses    an  greifende Lagerung des Topfes so weit vom Giess  mund zurückgesetzt, dass die     Angriffstelle    ausserhalb  des während der Giesspause vom Giessmetall freiblei  benden Teiles des     Giesstopfhalses    liegt.  



       Vorteilhafterweise    wird ferner die Lagerung des  Giesstopfes so ausgeführt, dass sie selbsttätig stets ein  sattes und festes     Anlegen    des Giessmundstückes an die  Giessform gewährleistet. Bei einer ungleichmässigen  Anlage des Mundes an der kälteren Giessform kann       nämlich    ebenfalls eine einseitige Abkühlung des Giess  mundes eintreten, mit der oben geschilderten Folge,  dass das Zeilenprodukt entsprechende Mängel, insbe  sondere im Schriftbild, aufweist.

   Den Giessmund von  Hand auf die Giessform auszurichten ist zwar mög  lich, aber nicht nur     schwierig    und zeitraubend, son  dern auch unvollkommen, da eine solche Justierung  nicht zuverlässig über längere Zeit erhalten bleibt,  weil die betreffenden Teile einer dauernd     wechselnden     Wärmeeinwirkung ausgesetzt sind und daher ständig  entsprechende Formveränderungen erleiden.           Einzelheiten    sind den beiliegenden Darstellungen  von Ausführungsbeispielen sowie der nachstehenden  Beschreibung zu entnehmen.

   Es zeigen:       Fig.    1 den Längsschnitt durch einen Giesstopf mit  erfindungsgemäss     zurückversetzter    Lagerung,       Fig.    2 die zugehörige Ansicht des Giesstopfes von  oben,       Fig.    3 den Schnitt     x-y    durch den     Giesstopfhals,          Fig.    4 den Schnitt nach der Linie     C-D    der     Fig.    2,       Fig.    5 den vertikalen Längsschnitt eines anderen  elastisch gelagerten Giesstopfes nach der Erfindung  nach der Linie<B>E -F</B> der     Fig.    6,       Fig.    6 die zugehörige Ansicht von oben,

         Fig.    7 den Schnitt nach der     Linie   <B><I>G -H</I></B> der     Fig.    5  in grösserem Massstab.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1 und  2 ist der Giesstopf, der aus dem Kessel 1 und dem  Hals 2 besteht, in dem Mantel 3     dreipunktig    gelagert,  und zwar     giessmundseitig    über einen Stab 4. Der  Mantel 3 ist deshalb     giessmundseitig    mit Augen 5 und  6 zur Lagerung des Stabes 4 versehen, mit dem der       Giesstopfhals    2 verbunden ist. Zu diesem Zweck sind  am Hals     Rippen    7 und 7' angegossen, auf denen mit  Hilfe der Schrauben 8-l1 ein Lagerbock 12 befestigt  ist.

   Die     Rippen    7 und 7', die am Giesstopf die Ver  bindungsstelle von Giesstopf 1, 2 und Mantel 3 bil  den, sind vom Giessmund 13 so weit zurückgesetzt,  dass das vordere Ende 14 dieser     Verbindungsstelle          (Fig.    1) auch     während    der Giesspause, wo das Giess  metall 15 im Giesshals 2 vom Mundstück 13 eine  Strecke weit zum Topf     hin    zurücktritt, noch ausser  halb des Bereiches 16 bleibt, in welchem sich wäh  rend der Giesspause     kein    Giessmetall befindet.  



       Fig.    1 lässt- erkennen, dass das vordere Ende 14  der     Rippen    7 und 7' hinter dem während der Giess  pause niedrigsten Stand 17 des Giessmetalls 15 bleibt.  Zwischen dem Lagerbock 12 und den Rippen 7 bzw.  7' sind isolierende Schichten 18 aus Glimmer oder  dergleichen vorgesehen, wodurch die erstrebten ein  wandfreien Wärmeverhältnisse am Giessmundstück  ebenfalls begünstigt werden.  



  Die     dritte    Lagerung des Giesstopfes erfolgt über  eine Nase 19, die     mit    einer Gewindebohrung 20 ver  sehen ist, in der eine     Justierschraube    21 sitzt. Die  Nase 19 greift in die Aussparung 22 des Mantels 3  ein, der in diesem Bereich verdickt ist. Auf den Boden  dieser Aussparung stützt sich entweder die Nase 19  selbst ab oder die     Justierschraube    21, wenn sie aus  der Nase herausgedreht ist. Mittels der     Justierschraube     kann     insbesondere    die Anlage des Giessmundstücks  13 bezüglich der     Giessform        vorteilhaft    eingestellt wer  den.  



  Am Giesshals 2     sind    zwischen dem Mundstück 13  und der Verbindungsstelle 14 Heizelemente 23 und  24 angebracht. Ausserdem ist der Giesshals dort am  vollen Umfang, wie es     Fig.    3 deutlich zeigt, mit Iso  lationsmaterial 25 gegen Wärmeverlust versehen.  



  Der Mantel hat hinten die beiden Ohren 26 und  27 sowie unten ein Ansatzstück 28. Die Ohren und  das Ansatzstück weisen Bohrungen 29, 29' bzw. 30    auf, denen mittels nicht veranschaulichter Bolzen die  Vorrichtung zum Andrücken des Giesstopfes an die  ebenfalls nicht veranschaulichte Giessform angreift.  Der Mantel besitzt ausserdem vorn eine grössere Aus  sparung 31, durch welche der Hals 2 des Giesstopfes  nach aussen hin durchtritt.  



  Der Hohlraum 32 des Giesstopfes nimmt das  Giessmetall auf; in ihn ragt ferner von unten her ein       Hohlzylinder    33, in welchem der nicht veranschau  lichte Kolben der Giesspumpe geführt ist. An den       Innenraum    34 des Zylinders 33 schliesst sich unten  der Druckraum 35 an, der sich in den Kanal 36 des       Giesstopfhalses    2 fortsetzt.  



  Die     Welle    4 ist, wie     Fig.    2 erkennen lässt, an den  Lagerstellen rund, hat aber sonst das in     Fig.    4 ver  anschaulichte Profil eines hochgestellten Rechteckes  4'. Demzufolge ist die Welle in senkrechter Richtung  verhältnismässig sehr steif, in einer Bewegungsrich  tung zum Giessmund und damit zur Giessform hin je  doch entsprechend federnd. Das Lager 6 ist so aus  gebildet, dass es ein Verschieben des Stabes 4 gegen  über dem Mantel ermöglicht.

   Hierfür sind zwei Kon  termuttern 38 und 39 vorgesehen, die eine Bewe  gung der Welle 4 in Richtung ihrer eigenen Achse  gestatten und hierdurch ein seitliches Verschieben des  Giessmundstückes 13 zur Giessform, d. h. in Längs  richtung des     Mundstückschlitzes,    ermöglichen; hier  durch wie durch die zuvor geschilderte Ausbildung  der Welle werden die Wärmeverhältnisse am Giess  mundstück ebenfalls günstig berücksichtigt.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    5-7 ist  der Giesstopf 1 auf einer starren Welle 40 gelagert,  die ihrerseits in den Lagern 41 und 42 des Mantels 3  ruht. Teile, die mit den Teilen der     Fig.        1-4    überein  stimmen, haben in diesen Figuren dieselben Bezugs  ziffern und werden im folgenden nicht noch einmal  beschrieben. Die Welle 40 ist am Lager 41 mittels  der beiden Stellringe 43 und 44 gegen seitliche Ver  schiebung festgelegt; die Welle 40 trägt ferner in ihrer  Mitte das Gewinde 45     (Fig.    7) und ruht über die Kon  terhülse 46 in dem Lager 42. Die Konterhülse 46  umfasst einen Teil des Gewindes 45, das seinerseits  das z.

   B. aus elastisch nachgiebigem Werkstoff be  stehende Zylinderstück 47 trägt, das der hohlzylin  drischen Führungsfläche 47' des Giesstopfes 1 ange  passt ist, so dass sich Topf und Welle relativ zuein  ander um gewisse Winkel bewegen können. Das Zy  linderstück 47 wird oben von einem mittels der  Schrauben 48-51 befestigten Deckel 52     (Fig.    5) ge  halten, der seinerseits lösbar fest mit dem betreffen  den Ansatz des Giesstopfes verbunden ist. Mittels des  Gewindes 45 der Welle 40 wird die seitliche Stellung  des Giesstopfes nebst Hals und Mundstück festgelegt,  und zwar über den Vierkant 53.

   Das Giessmundstück  lässt sich sonach sehr einfach und bequem seitlich,  d. h. in Längsrichtung seines Schlitzes an die Giess  form anpassen; hierbei werden auf die anderen Teile  keine unerwünschten     Verspannungskräfte    übertragen.  



  Durch die ebenfalls sehr einfache     kardanische     Lagerung mittels des elastisch nachgiebigen Zylinder-           stücks    47 sowie durch die Anpassung des Mundstücks  an die Giessform werden die erstrebten einwandfreien  Wärmeverhältnisse am Giessmundstück ebenfalls be  günstigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Giesstopf an Matrizensetz- und Zeilengiessma- schinen mit giessmundseitiger Lagerung des Giesstop fes, die am hinteren Teil des freien Topfhalses an greift, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer gleichmässigen Wärmetönung des Giessmundes der sich an den Giessmund anschliessende, während der Giesspause von Giessmetall freibleibende Teil des Giesstopfhalses an seinem ganzen Umfang gegen Wärmeverlust isoliert ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Giesstopf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die am hinteren Teil des Giess topfhalses angreifende Lagerung des Topfes so weit vom Giessmund zurückgesetzt ist, dass die Angriff stelle ausserhalb des während der Giesspause von Giess metall freibleibenden Teiles des Giesstopfhalses liegt. 2. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriff stelle in die Mittelachse des Giesstopfes verlegt ist. 3.
    Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die An griffstelle mittels einer zwischengelegten Glimmer- scheibe gegen Wärmedurchgang isoliert ist. 4. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage rung einstellbar ist. 5. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung eine Einstellung des Giesstopfes in Längsrichtung des Giessschlitzes gestattet. 6.
    Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran- spruch 5, mit Lagerung des Giesstopfes in einem Man tel, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellbarkeit mittels eines Gewindeansatzes an dem den Giesstopf und den Mantel verbindenden Glied erfolgt. 7. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, mit Lagerung des Giesstopfes in einem Man tel, dadurch gekennzeichnet, dass der Giesstopf ein hinteres Auflageohr besitzt, das eine Justierschraube trägt, die sich auf den Mantel abstützt. B.
    Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 6-7, mit Lagerung des Giesstopfes in einem Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Giesstopf mit dem Mantel über eine kardanische Lagerung ver bunden ist. 9. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 6-8, mit Lagerung des Giesstopfes in einem Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Giesstopf mit dem Mantel elastisch nachgiebig verbunden ist. 10.
    Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 6-8, mit Lagerung des Giesstopfes in einem Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Giesstopf mit dem Mantel über eine Drehachse und ein elasti sches Glied verbunden ist. 11. Giesstopf nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass am Giesstopfhals Heizelemente angeordnet sind.
CH6849759A 1958-02-01 1959-01-19 Giesstopf an Zeilengiessmaschinen CH369772A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE583793C (de) * 1933-09-09 Intertype Corp Giesstopf einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
AT140589B (de) * 1931-11-30 1935-02-11 Le Matin Sa Elektrisch beheizter Schmelztiegel, insbesondere für Setzmaschinen.
FR43005E (fr) * 1932-10-15 1934-01-25 Le Matin Creuset électrique à alimentation automatique pour linotype

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DE1111648B (de) 1961-07-27

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