CH369788A - Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage - Google Patents
Achszählimpulsgeber am Gleis einer EisenbahnanlageInfo
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Description
Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage Bei den heute gebräuchlichen- Achszählimpuls gebern werden entweder die durch die vorbeirollen den Räder hervorgerufenen zeitlichen Magnetfeld änderungen oder aber die Magnetfeldänderungen selbst nachgewiesen, und zwar sowohl bei den fahrtrichtungsabhängigen wie auch unabhängigen Konstruktionen. Es werden vorzugsweise magnetische Brücken anordnungen gewählt, um eine möglichst grosse Emp findlichkeit zu erzielen. Dies ist weitgehend eine Bedingung dieser bekannten Anordnungen, da die Feldschwankungen nur klein sind. Zudem treten auf elektrisch betriebenen Strecken Störungen durch die in den Schienen fliessenden elektrischen Ströme auf, wobei das Störfeld von der gleichen Grösse sein kann wie die wirksame Feldänderung, hervorgerufen durch die vorbeifahrenden Räder. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Achs zählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage, welcher Mittel zum Erzeugen mindestens eines magnetischen Erregergleichfeldes sowie Messorgane zum Nachweis einer Änderung dieses Erregergleich feldes durch vorbeirollende Räder enthält sowie Vor richtungen zum Abgleichen des Erregergleichfeldes bezüglich der Messorgane und solche zum mindesten teilweisen Aufheben der durch Schienenströme her vorgerufenen Störfelder vorhanden sind, welche Geber dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens je eines der Messorgane im Raum zwischen einem der Magnetpole und dem vorbeirollenden Rad sitzt und je mindestens zwei der Messorgane derart ange ordnet sind, dass sie bei unbefahrenem Gleis gleich wertig bezüglich des magnetischen Erregergleichfeldes sind. Es können auch zwei derartige Impulsgeber in sich folgender Anordnung längs des Gleises ange bracht sein, wodurch sich ausser der Achsenzahl auch die Fahrtrichtung des Zuges feststellen lässt. Die Anordnung kann derart geschehen, dass die zwei Impulsgeber an derselben Schiene angebracht wer den, oder aber dass der eine an der einen Schiene, der andere an der anderen Schiene angebracht wird, wobei die beiden Impulsgeber .in der Fahrtrichtung gegeneinander versetzt sind. Die Messorgane können vorteilhafterweise Trans formatoren sein, welche im Betrieb durch das Erre gergleichfeld vorgesättigt sind und mit einem elektri schen Strom, dessen Frequenz mindestens 100 Hz beträgt, gespeist werden.-Es sind selbstverständlich auch andere Messorgane, wie Hallsonden usw., an wendbar. Durch die Anordnung der Messorgane im Raum zwischen Magnetpol und Schiene befinden sie sich am Ort grösstmöglicher Feldänderung durch die vor beifahrenden Räder. Diese optimale Wirkung erlaubt es, auf magnetische Brückenanordnungen zu verzich ten, da der unmittelbare Einfluss der vorbeirollenden Räder ein eindeutiges Signal erzeugt. Um den Einfluss der Schienenströme, welche so wohl Wechsel- als. auch Gleichströme sein können, zu verringern, ist es vorteilhaft, im Bereich des Mess- organs zur Schiene einen elektrischen Parallelkreis zu bilden, in der Weise, dass das Störfeld kleiner als das Ansprechfeld wird. Hierzu ist es vorteilhaft, an der Schiene eine Parallelleitung von möglichst ähn lichem Wellenwiderstand wie die Schiene selbst an zuschliessen. Um auftretende Störungen zu reduzieren, sind die Messorgane symmetrisch angeordnet und paarweise in Opposition geschaltet. Die Störfelder sind aber in der Lage, die Messorgane vorzusättigen. Die Parallelleitung zur Schiene dient im wesent lichen dazu, im Bereich der Messorgane einen mög lichst störfeldfreien Raum zu schaffen, wodurch Vor sättigungen der Messorgane begegnet wird. Da die einzelnen Teile eines magnetischen Kreises gewöhnlich nicht magnetisch genau gleich sind, müs- sen sie abgeglichen werden können. Hierbei ergibt sich als besonders zweckmässige Lösung zum Ab gleichen des Erregerfeldes das Anbringen eines Sta bes, auf welchem mindestens ein magnetischer oder magnetisierbarer Körper verstellbar angeordnet ,ist. Für einen von der Fahrtrichtung unabhängigen Impulsgeber genügt ein einziger Permanentmagnet und je ein zu den beiden Polen gehöriges Messorgan. Für einen Impulsgeber, welcher die Fahrtrich tung feststellen soll, sind zwei derartige Systeme nötig. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung beschrieben: Die Fig. la, 1b, 1c stel len im Auf-, Grund- und Seitenriss einen von der Fahrtrichtung abhängigen Impulsgeber 1 dar. Hierin sind: 11 die Messorgane, 12 die Polschuhe, 13 die Magnete, 14 Stab, z. B. Gewindestange, auf welchem magnetisierbare Körper 15 zum Abgleichen des Er regerfeldes verschiebbar angeordnet sind, 16 die Parallelleitung zu Schiene, 17 das Schutzgehäuse, 18 die Bodenplatte, _19 die Anschlussklemmen, 20 das Verbindungskabel. Der Impulsgeber ist mittels der Träger 2 und den Befestigungsteilen 21 an der Schiene 3 befestigt. 4 sind Schwellen und 5 ein vor beirollendes Rad. Für einen fahrtrichtungsunabhän gigen Impulsgeber sind nur zwei Messorgane, zwei Polschuhe und ein Magnet vorhanden, während die übrigen Teile grundsätzlich dieselben sind. Fig.2 stellt ein Messorgan 6 dar, das nach dem Prinzip des vorgesättigten Transformators arbeitet. Dabei sind: 61 der ferromagnetische Kern, 62 die Primärwicklung und 63 die Sekundärwicklung. H stellt die Richtung des Feldes dar. Fig.3 stellt ein Messorgan 7 als Hallsonde dar. Es sind: 71 der kristalline Körper, 72 die Elektroden für den Erregerstrom und 73 die Elektroden zum Abgriff der Hallspannung. H stellt das Magnetfeld dar. In Fig. 4 ist die Anordnung und paarweise Schal tung der vorgesättigten Transformatoren als Mess- organe I1 bezüglich der Magnetpole 12 eines nicht fahrtrichtungsabhängigen Impulsgebers dargestellt. In Fig. 5 ist dieselbe Anordnung dargestellt, aber für einen fahrtrichtungsabhängigen Impulsgeber. Fig.6 zeigt dieselbe Anordnung, aber mit Hall sonden als Messorgane 11. Fig.7 zeigt eine Schaltung eines fahrtrichtungs unabhängigen Impulsgebers 1 im Zusammenhang mit einem Impulszähler 8 und einem Speisegerät 9. Hier bei sind sowohl Impulszähler 8 mit Impulsformer 81 wie Speisegerät 9 von bekannter Bauart. Fig.8 stellt die Form des Signals dar, das beim Durchlauf eines Rades dem Impulsformer 81 zu geführt wird, welcher die Impulsfolge in Einzelim pulse, entsprechend der Radfolge, umgewandelt dem Zähler 8 zuführt. Die Wirkungsweise ist folgende: Fährt nach Fig. la ein Rad 5 an einem der Mess- organe 11 vorbei, so wird der magnetische Wider stand verkleinert. Hierdurch wird der magnetische Fluss grösser, und im Magnetkern 61 (Fig.2) oder im Kristall 71 (Fig. 3) steigt die Sättigung an. Durch Impedanzänderung bzw. die Hallspannung tritt eine Spannungsdifferenz zwischen den beiden zusammen geschalteten Messorganen auf, die über den Impuls umformer dem Zähler zugeführt wird. Bei einer fahrtrichtungsabhängigen Anordnung ist die Anordnung doppelt vorhanden, kann aber auch in bekannter Weise so zusammengeschaltet werden, dass wenigstens teilweise Verbindungsleitungen ein gespart werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahn anlage, welcher Mittel zum Erzeugen mindestens eines magnetischen Erregergleichfeldes sowie Mess- organe zum Nachweis einer Änderung dieses Erreger gleichfeldes durch vorbeirollende Räder enthält sowie Vorrichtungen zum Abgleichen des Erregergleich feldes bezüglich der Messorgane und solche zum min desten teilweisen Aufheben der durch Schienenströme hervorgerufenen Störfelder vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens je eines der Mess- organe (11) im Raum zwischen einem der Magnet pole (12) und dem vorbeirollenden Rad (5) sitzt und je mindestens zwei der Messorgane (11) derart angeordnet sind,dass sie bei unbefahrenem Gleis gleichwertig be züglich des magnetischen Erregergleichfeldes sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Achszählimpulsgeber gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Impulsgeber in sich folgender Anordnung am Gleis angebracht sind, wodurch ausser der Achszahl auch die Fahrtrich tung des Zuges feststellbar ist. 2. Achszählimpulsgeber gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messorgane (11) Transformatoren (6) sind, die im Betrieb mit einer Frequenz von mindestens 100 Hz gespeist und durch das Erregergleichfeld vorgesättigt sind. 3.Achszählimpulsgeber gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, - dass die Abgleichvorrichtung zum mindesten teilweisen Aufheben der durch die Schienenströme hervorgerufenen Störfelder aus mindestens einem elektrischen Leiter (16) mit ähnlichem Wellenwider stand wie die Schiene (3) besteht und an der letz teren angeschlossen und so angeordnet ist, dass die Messorgane (11) in die Schleife, gebildet aus Schiene und Abgleichvorrichtung, zu liegen kommen.4. Achszählimpulsgeber gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung zum Abgleichen des Er regergleichfeldes bezüglich der Messorgane aus einem Stab (14), auf welchem mindestens ein magnetischer oder magnetisierbarer Körper (15) verstellbar ange ordnet ist, besteht.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| CH7406459A CH369788A (de) | 1959-06-04 | 1959-06-04 | Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage |
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Applications Claiming Priority (1)
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| CH7406459A CH369788A (de) | 1959-06-04 | 1959-06-04 | Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH369788A true CH369788A (de) | 1963-06-15 |
Family
ID=4533137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7406459A CH369788A (de) | 1959-06-04 | 1959-06-04 | Achszählimpulsgeber am Gleis einer Eisenbahnanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE591467A (de) |
| CH (1) | CH369788A (de) |
-
1959
- 1959-06-04 CH CH7406459A patent/CH369788A/de unknown
-
1960
- 1960-06-02 BE BE591467A patent/BE591467A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE591467A (fr) | 1960-10-03 |
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