CH369856A - Verfahren und Vorrichtung zur Förderung von flüssigen oder gasförmigen Medien - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Förderung von flüssigen oder gasförmigen Medien

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CH369856A
CH369856A CH4812757A CH4812757A CH369856A CH 369856 A CH369856 A CH 369856A CH 4812757 A CH4812757 A CH 4812757A CH 4812757 A CH4812757 A CH 4812757A CH 369856 A CH369856 A CH 369856A
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CH
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flow
periphery
hoisting machine
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CH4812757A
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Laing Nikolaus
Bruno Dr Eck
Ludwig Dipl Ing Ludin
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Laing Nikolaus
Bruno Dr Eck
Ludin Ludwig
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/02Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal
    • F04D17/04Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal of transverse-flow type

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Description


  Verfahren     und        Vorrichtung        zur    Förderung von     flüssigen    oder     gasförmigen    Medien    Die Erfindung betrifft ein     Verfahren    und eine  Vorrichtung zur Förderung von Flüssigkeiten und  Gasen im Bereich kleiner     Reynolds-Zahlen    mittels  eines querdurchströmten Trommelläufers, dem ein  Saug- und Druckseite trennender     Aussenleitkörper     so zugeordnet ist, dass zwischen der Peripherie des  Läufers und dem Leitkörper ein Kanal gebildet wird,  durch den ein Teil der Strömung von der Druck  seite in den Läufer zurückströmt, so dass sich im  Inneren des Läufers ein Wirbel ausbildet.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    Krei  selpumpen für Flüssigkeiten oder Gase zu schaffen,  die im Bereich kleiner     Re-Zahlen,    insbesondere bei       Re-Zahlen    unter 5     .104    noch mit hohen Wirkungs  graden betrieben werden können und die darüber  hinaus gegenüber den bisherigen Konstruktionen lei  ser laufen und eine wesentlich geringere Baugrösse  zulassen.  



  In der deutschen Patentschrift Nr. 963809, die  auf einen der Erfinder zurückgeht, wird ein Gebläse  beschrieben, bei dem eine das Schaufelgitter um  gebende     Leitwand    zwischen dem     Ansaug-    und dem  Druckbereich so angeordnet ist, dass zwischen dieser  Leitwand und dem Schaufelgitter ein in Laufrich  tung desselben konvergierender Spalt entsteht. Durch  diese Massnahme wurde für dieses Gebläse eine her  vorragende Laufruhe erzielt. Es hat     sich    auch her  ausgestellt, dass diese Gebläse eine Leistungssteige  rung gegenüber den früher bekannten besassen.

   Bei  diesem Gebläse wird der     Durchsatzströmung,    wenn  die Schaufelparameter des Läufers entsprechend ge-    wählt werden, die Geschwindigkeitsverteilung an  nähernd wie in einem     Potentialwirbelfeld    aufgezwun  gen. Das Zentrum des Wirbels liegt dabei exzen  trisch zur Drehachse des Läufers.  



  Die Leistung und das Geräuschverhalten dieser  bekannten Strömungsmaschine kann weiter verbes  sert werden, wenn erfindungsgemäss hohe Relativ  geschwindigkeiten zwischen dem Strömungsmedium  und den     umlaufenden    Schaufeln in einem begrenz  ten Bereich des Schaufelgitters erzielt werden, indem  die Schaufelwinkel so eingestellt werden, dass sich  ein Wirbel ausbildet, dessen Zentrum nahe der durch  die     Schaufelinnenkanten    bestimmten     inneren    Peri  pherie liegt, und die Schaufeln von dem Durchsatz  medium bei der zweiten     Durchströmung    durch das  Schaufelgitter am Rande des sich ausbildenden,

   von  der     Beschaufelung    geschnittenen Wirbelkerngebietes  unter dem Stosswinkel Null angeströmt werden und  indem zugleich dieses Wirbelgebiet so klein gewählt  wird, dass die     wirbelkernnahe    Strömung in fast gegen  sinniger Richtung umgelenkt wird.  



  Die Strömungsgeschwindigkeit in einem     Poten-          tialwirbelfeld    ist umgekehrt proportional dem Ab  stand vom     Wirbelzentrum.    Das Geschwindigkeits  profil einer Wirbelströmung besitzt in der Nähe des  sich um das     Zentrum    dieser     Wirbelströmung    zwangs  weise ausbildenden     Wirbelkerns    ein Maximum.  



  Um eine     Durchsatzverschiebung    mit einem aus  geprägten Maximum zu erhalten, wird bei einer  Kreiselpumpe nach der Erfindung diese Eigenschaft  einer Wirbelströmung ausgenützt, wobei ein grosser           Durchsatzanteil    das Schaufelgitter nahe dem zur       Schaufelgitterachse    exzentrischen     Wirbelzentrum     durchströmt.  



  Es wurde gefunden, dass für den Leitkörper, der  den Saugbereich von dem     Druckbereich    trennt und  der das Wirbelfeld stabilisiert, in Beziehung zu even  tuell anderen vorhandenen Leitflächen, wie z. B.  Gehäuseteilen oder dergleichen, eine günstigste Lage  sowie     optimale    Abmessungen angegeben werden  können. Dieser Leitkörper muss dabei relativ zu dem  Umfang des Schaufelgitters so ausgebildet und ange  ordnet sein, dass er an jeder Stelle einen Mindestab  stand von der Hälfte der Schaufelerstreckung in  radialer Richtung besitzt.  



  Sowohl die letztgenannte     Forderung    als auch die  infolge der     Durchsatzverschiebung    resultierende Ge  schwindigkeitsverteilung mit ausgeprägtem Maximum  stellt im Strömungsmaschinenbau ein absolutes  Novum dar, weil der Strömungsmaschinenbauer bis  her bemüht war, die impulsübertragenden Maschinen  teile einer Strömungsmaschine möglichst gleichmässig  zu belasten. Der neuartigen Pumpe wurde deshalb  eine neue Bezeichnung, nämlich      Tangentialpumpe      oder      Tangentialgebläse     gegeben.  



  Die Möglichkeiten, die durch eine besondere Aus  bildung des den Saugbereich vom     Druckbereich    tren  nenden Leitkörpers zur Beeinflussung der Strömungs  verhältnisse in dem Wirbelfeld gegeben sind, wer  den näher anhand der beigefügten Figuren erläutert.  Dieser Leitkörper, der zwischen den in dem Saug  bereich und dem     Druckbereich    in beinahe gegen  sinniger Richtung strömenden Stromröhren ange  ordnet ist, wird weiterhin als der das Wirbelfeld  stabilisierende Leitkörper oder kurz Leitkörper be  zeichnet.. Im allgemeinen ist der das Wirbelfeld sta  bilisierende Leitkörper parallel zur Drehachse des  Schaufelgitters angeordnet.

   In bestimmten Fällen  kann der Leitkörper jedoch auch     schraubenförnug     um den     Schaufelgitterumfang    gewunden angeordnet  werden, wodurch ein entsprechend schraubenförmig  in verschiedener Richtung austretender Strahl erhal  ten wird. Der Leitkörper kann auch abschnittweise  winkelversetzt angeordnet sein, wodurch ein Schau  felgitter mehrere Strahlen in verschiedenen Richtun  gen erzeugen kann.  



  In vielen Fällen, insbesondere da, wo die Pumpe  oder das Gebläse von einem Gehäuse umgeben wird,  ist eine zweite Leitwand vorgesehen. Diese Leitwand.  ist jedoch nicht unbedingt funktionsnotwendig, um  das     erfindungsgemässe    Prinzip der     Durchsatzverschie-          bung    in einer Strömungsmaschine zu verwirklichen,  sie kann also, wenn erforderlich, weggelassen werden.  



  Diese zweite Leitwand kann, wenn sie vorhanden  ist, dem das Wirbelfeld stabilisierenden Leitkörper  gegenüber angeordnet und so ausgebildet sein, dass  sich zwischen ihr und dem Schaufelgitter ein in  Drehrichtung des Schaufelgitters divergierender Ka  nal ergibt. Das gegenüber dem das     Wirbelfeld    stabi  lisierenden Leitkörper sich     befindliche    Ende dieser  Leitwand wird vorzugsweise in einem Abstand von    dem Schaufelgitter angeordnet, der dem Abstand  des Leitkörpers von der     Schaufelgitterperipherie     etwa gleich ist. Dieser Abstand kann jedoch auch  grösser oder kleiner sein.  



  Da das Geschwindigkeitsprofil der Strömung  durch die Grösse und die Lage des sich im     Zentrum     des Wirbelfeldes ausbildenden Wirbelkernes be  stimmt ist,     l;ässt    sich die     Tangentialpumpe    durch  Massnahmen regeln, die die Konfiguration des Wir  belfeldes beeinflussen.  



  Insbesondere wirkt sich jede     Änderung    im Be  reich des Kernes und im Bereich der kernnahen  Stromröhren sehr wirkungsvoll aus.  



  Da die     Tangentialpumpe    im wesentlichen nur  Geschwindigkeitsenergie erzeugt, nimmt in erster  Näherung der erzeugte     Gesamtdruck    mit der durch  gesetzten Menge zu. Damit ist der     Druck    bei star  ker Drosselung sehr klein. Dieser Nachteil kann  dadurch vermieden werden, dass der dem Wirbelkern  nahe     Durchsatzanteil    in das Innere des Schaufel  gitters     reinjiziert        wird.     



  Anhand der Figuren soll die Erfindung beispiels  weise näher erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch ein Gebläse nach  der Erfindung senkrecht zu der Drehachse des Schau  felgitters, längs der Linie     1-I    in     Fig.    2, mit dem das  erfindungsgemässe Prinzip der      Durchsatzverschie-          bung     verwirklicht werden kann.  



       Fig.2    zeigt einen Schnitt längs der Linie     II-II     in     Fig.    1.  



       Fig.3a    zeigt ein Geschwindigkeitsprofil, wie es  gemäss der     Erfindung    angestrebt wird.  



       Fig.3b    zeigt ein Geschwindigkeitsprofil, wie es  mit bekannten Strömungsmaschinen angestrebt wird.       Fig.4    zeigt einen Querschnitt durch ein zylin  drisches Schaufelgitter, wobei schematisch die     Iso-          tachen    im Inneren des Schaufelgitters und die Ge  schwindigkeitsdreiecke nach der zweiten     Durchströ-          mung    des Schaufelgitters eingezeichnet sind.  



       Fig.5    zeigt die Geschwindigkeitsverteilung im  Inneren des in     Fig.4    dargestellten Schaufelgitters  längs der Symmetrielinie durch das     Kernzentrum     noch einmal in graphischer Darstellung.  



       Fig.6    zeigt einen Längsschnitt durch ein zylin  drisches Schaufelgitter, mit dem das erfindungsge  mässe Prinzip der      Durchsatzverschiebung     in an  derer Weise verwirklicht werden kann.  



  Die     Fig.7    bis 13 zeigen jeweils einen schema  tischen Querschnitt durch ein zylindrisches Schaufel  gitter, ähnlich wie es in     Fig.    1 dargestellt ist, und  durch verschiedene     Leitkörperanordnungen,    die ge  eignet sind, die Wirbelströmung im Inneren des  zylindrischen Schaufelgitters verschieden zu beein  flussen.  



       Fig.12a    zeigt die unterschiedlichen Kennlinien  eines erfindungsgemässen     Radialschaufelgitters,    das  von der gesamten     Durchsatzströmung    zweimal durch  strömt wird, und eines     Axialschaufelgitters    nach dem  Stand der Technik.           Fig.    14 zeigt die Abhängigkeit des     Druckes    von  dem Volumen, das das Schaufelgitter durchsetzt, ein  mal in     unbeeinflusstem    Zustand, das andere Mal unter  der Voraussetzung bestimmter Strömungsverhältnisse       iim    Aus- oder Eintrittskanal.  



  Die     Fig.    15 bis 17 zeigen schematisch Einrich  tungen, die eine Umwandlung von Geschwindigkeits  energie in     Druck    bei Gebläsen nach der     Erfindung     ermöglichen, wobei die     Fig.15    einen Querschnitt  ähnlich dem, wie er in     Fig.    1 dargestellt ist, und die       Fig.    16 und 17 Querschnitte nur durch einen     Aus-          bzw.    Eintrittskanal darstellen.  



       Fig.18    zeigt einen Schnitt durch eine Vorrich  tung nach der Erfindung, die als Bremse in Abhän  gigkeit von der Drehzahl des Schaufelgitters arbeitet.  



       Fig.    19 zeigt eine andere Ausbildungsform des  Schaufelquerschnitts.  



  Die     Fig.    20 und 20a zeigen ein dreistufiges Ge  bläse nach der     Erfindung,    wobei     Fig.    20 einen Schnitt  nach     XX-XX    der     Fig.    20a darstellt.  



       Fig.    21 zeigt eine Vorrichtung mit     einem        zweiflutig          beaufschlagten    Schaufelgitter nach der Erfindung im  Querschnitt.  



       Fig.22    zeigt Ausbildungsformen, bei denen die  Schaufeln schraubenlinienförmig um die Drehachse  verlaufen.  



       Fig.23    zeigt eine mehrstufige Ausführungsform  der in     Fig.6    dargestellten Vorrichtung nach der  Erfindung im Längsschnitt, die als     Bohrlochölpumpe     Verwendung findet.  



       Fig.    24 zeigt einen Ausschnitt der in     Fig.    23 dar  gestellten Vorrichtung.  



       Fig.25    zeigt zwei parallel geschaltete Schaufel  gitter, die in einem Austrittskanal zusammenwirken.  In den Figuren sind schematische Schnittansich  ten dargestellt. Die Schnitte liegen meistens in Ebe  nen, in denen     einzelne    Stromlinien verlaufen. In den  Schnitten wird schematisch der Strömungsverlauf des       Durchsatzmediums    angedeutet. Im Inneren der Schau  felgitter entsprechen die Linien dabei etwa den     Iso-          tachen.     



  In den     Fig.    1 und 2 ist im Querschnitt sowie im  Längsschnitt ein zylindrisches     Radialschaufelgitter    1  dargestellt, das in einem Gehäuse 2 drehbar     gelagert     ist. Das zylindrische Schaufelgitter 1 weist zwei ge  schlossene Stirnscheiben 6 auf, mit denen Achs  stummel 4 und 4a verbunden sind. Die Lagerung  kann auf irgendeine bekannte Art und Weise erfol  gen. Zwischen den geschlossenen Stirnscheiben 6  des Schaufelgitters erstrecken sich die Schaufeln 3,  deren Innenkanten und Aussenkanten auf der     Innen-          bzw.    Aussenfläche 7 bzw. 8 eines gedachten, zur  Drehachse O konzentrischen Hohlzylinders liegen.  Die Schaufeln 3 selbst sind in Drehrichtung des  Schaufelrades konkav gekrümmt.  



  Die Schaufelwinkel, das heisst die Winkel, die  die Tangenten an die inneren bzw. äusseren Schaufel  kanten mit den Tangenten an die inneren bzw.  äusseren Mantelflächen 7 bzw. 8 des     Hohlzylinders            einschliessen,    sowie die     Krümmung    der Schaufeln 3  werden so gewählt, dass der     Durchsatzströmung    die       Geschwindigkeitsverteilung    annähernd eines     Poten-          tialwirbelfeldes    aufgezwungen wird, dessen Zentrum  innerhalb und möglichst nahe an der inneren Peri  pherie 7 des Schaufelgitters liegt,

   so dass die dem       Wirbelkerngebiet        V    nahen Stromröhren     MF    in etwa  gegensinniger Richtung umgelenkt werden, wodurch  dem     Durchsatzmedium    eine stark unsymmetrische  Geschwindigkeitsverteilung     aufgezwungen    wird. Ein  grosser     Durchsatzanteil    durchsetzt das Schaufelgitter  in unmittelbarer Nähe des     Wirbelkerngebietes    V,  wobei örtlich zwischen den umlaufenden     Schaufeln    3  und diesem     Hauptdurchsatzanteil        MF    hohe Relativ  geschwindigkeiten auftreten.  



       Erfindungsgemäss    wird die Lage des     Wirbelfeldes     mittels eines sich über nur einen kleinen Umfangs  bereich     b    des Schaufelgitters erstreckenden und die  Saugseite S von der     Druckseite    P trennenden     Leit-          körpers    10 stabilisiert. Der Leitkörper 10 ist dabei  so angeordnet, dass zwischen der Peripherie 8 des  Schaufelgitters 1 und der dieser Peripherie gegen  über angeordneten Wandung 11 des Leitkörpers 10  ein Kanal K gebildet wird, durch den ein Teil der  druckseitigen Strömung ausserhalb des Schaufelgitters  in dasselbe zurückströmen kann.

   Dieser Teil bildet  die     Wirbelkernströmung    V, die die Abdichtung zwi  schen Saug- und     Druckseite    übernimmt. Gemäss der  Erfindung beträgt der Abstand der Wandung 11 von  der Peripherie 8 des Schaufelgitters mehr     als    die       Hälfte    der Schaufelabmessung in radialer Richtung.  



  Dem Leitkörper 10 gegenüber ist eine     Leitwand     9 angeordnet, die zusammen     mit    der Wandung 12  des     Leitkörpers    10 einen     druckseitigen    Austritts  kanal bildet. Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel bildet dieser Austrittskanal aus den Wandun  gen 9 und 12 einen     Diffusor.    Um die     Förderrich-          tung,    das heisst die Lage des Strömungsverlaufs im  Inneren des Schaufelgitters 1 festzulegen, ist nur der  Leitkörper 10 erforderlich. Die Leitwand 9 ist hier  zu nicht nötig.

   Diese kann also, wenn der Austritts  kanal nicht begrenzt sein soll und die     Strömung     im     Austrittskanal    nicht durch eine     allseitige    Begren  zung in einem bestimmten Sinn beeinflusst werden soll,  weggelassen werden.  



  Durch die Wandung 9 und den Leitkörper 10  wird ein Eintrittsbereich S und ein Austrittsbereich  P bestimmt, die sich zusammen bei dem darge  stellten Ausführungsbeispiel über einen     Zentriwinkel     von mehr als 330  erstrecken. Der Eintrittsbereich S  erstreckt sich in den     Radialebenen    dabei um     einen          Zentriwinkel    a von mehr als 180 , dieser     Zentriwin-          kel    ist also grösser als der     Zentriwinkel        ss,    über den  sich der Austrittsbereich erstreckt.  



  Die Wandung 9 besitzt vorzugsweise an jeder  Stelle einen Abstand von der Peripherie 8 des Schau  felgitters 1. An der     Stelle    13 ist der Abstand der  Wandung 9 von der Peripherie 8 des Schaufelgitters  am kleinsten. Vorzugsweise beträgt dieser Abstand  mehr als     i/2    der Schaufelabmessung in radialer Rich-           tung.    Der Abstand nimmt stetig in Strömungsrich  tung zu.  



  Anhand der     Fig.3a    und 3b soll das erfindungs  gemässe Prinzip der  <      Durchsatzverschiebung     näher  erläutert werden. In     Fig.    3b ist schematisch die Ge  schwindigkeitsverteilung, wie sie mit Strömungsma  schinen nach dem Stande der Technik bisher an  gestrebt wurde, über einen Querschnitt     A-B    auf  getragen. Das     Geschwindigkeitsprofil    dieser Vertei  lung entspricht dem einer Kanalströmung.

   Der Strö  mungsmaschinenbauer war bisher bestrebt, die den  Impulsaustausch bewirkende     Beschaufelung    gleich  mässig zu belasten, um am Austritt der Strömungs  maschine eine nahezu rechteckige Geschwindigkeits  verteilung, wie sie durch das Rechteck     A-B-C-D-          schematisch    angedeutet wird, zu erhalten. In     Fig.    3a  ist eine Geschwindigkeitsverteilung dargestellt, wie  sie gemäss der Erfindung angestrebt wird.

   Dabei ent  spricht der Querschnitt     A'-B'    dem Querschnitt     A-B     in     Fig.3b.    Ebenso ist das gleiche     Rechteckprofil          A'-B'-C'-D',    wie in     Fig.3b    angedeutet. Erfindungs  gemäss wird nun eine Geschwindigkeitsverteilung der       Durchsatzströmung    angestrebt, bei der in einem  Bereich     E'-F    des Querschnitts wesentlich grössere  Relativgeschwindigkeiten zwischen dem Strömungs  medium und den dieses Strömungsmedium beschleu  nigenden Maschinenteilen erhalten werden.  



  Bei     einer    Geschwindigkeitsverteilung, wie sie in       Fig.3a    dargestellt ist, bei der die Geschwindigkei  ten in dem Bereich über E'<B>F</B> wesentlich grösser  sind als in den Bereichen über     A'-E'    und     F'-B',     wird in diesem Bereich über     E'-F    fast die ganze  Leistung umgesetzt. Die     geringe    Wirkungsgradver  schlechterung für den langsamsten     Durchsatzanteil,     der sehr klein ist, fällt nicht ins Gewicht.  



  In den     Fig.4    und 5 wird rein schematisch am  Beispiel eines zylindrischen Schaufelgitters darge  stellt, wie die     erfindungsgemässe        Durchsatzverschie-          bung    mittels einer Wirbelströmung erreicht wird.  In     Fig.    4 ist dazu schematisch der Querschnitt durch  ein     ähnliches    Schaufelgitter wie :in     Fig.    1 dargestellt.  Gleiche Teile sind aus diesem Grund mit gleichen  Bezugszeichen versehen. Im Inneren des Schaufel  gitters 1 sind die     Isotachen   <I>a</I> bis<I>f</I> und<I>i</I> dargestellt.

    Das durch den sich in dem umlaufenden Schaufel  gitter 1 ausbildenden     Unterdruck    von der Eintritts  seite S angesaugte Strömungsmedium hat die Ten  denz, an der Austrittsseite P das Schaufelgitter 1  möglichst ohne Stossverluste zu verlassen. Durch die  oben beschriebene Wahl der Schaufelwinkel und der  Schaufelkrümmung wird das     Durchsatzmedium    ge  zwungen, in einer     Drallströmung    das Schaufelgitter  zu durchsetzen, da nur dann der grösste Teil des  Durchsatzes das Schaufelgitter ohne wesentliche Stoss  verluste durchströmt. Bekanntlich nimmt die Ge  schwindigkeit einer Drall- oder Wirbelströmung im  umgekehrten Verhältnis zum Abstand vom Zentrum  Z des Wirbels ab.

   Die grösste Geschwindigkeit ist  in der Nähe des     Wirbelzentrums,    das heisst am Rande  des sich zwangsweise     ausbildenden    Wirbelkerngebie-         tes    V. Dieses Wirbelkerngebiet V soll dabei mög  lichst klein gehalten werden, so dass die     wirbelkern-          nahe    Stromröhre möglichst nahe am     Kernzentrum     verläuft und dieser Stromröhre entsprechend dem  hyperbolischen Verlauf der Geschwindigkeit nahe am  Wirbelzentrum O eine möglichst hohe Geschwindig  keit erteilt wird.

   Der     Isotache    i, die die Einhüllende  7 der inneren Schaufelkanten der umlaufenden     Be-          schaufelung    berührt, ist dabei die Umlaufgeschwin  digkeit dieser inneren Schaufelkanten zugeordnet.  



  In der Zeichnung ist das     Eintritts-Geschwindig-          keitsdreieck    der     Schaufelanströmung    der dem Wir  belkerngebiet V unmittelbar benachbarten Schaufel  kante dargestellt. Der Vektor     VP,    der die     Anström-          richtung    und die Geschwindigkeit der     Anströmung     relativ zu der sich in Richtung des Pfeils 5 umdre  henden Schaufel darstellt, setzt sich zusammen aus  dem Vektor     VA,    der die Strömungsrichtung und die  Geschwindigkeit der dem Wirbelkerngebiet V am  nächsten gelegenen Stromröhre im Inneren des  Schaufelzylinders 1 angibt, und dem Vektor     V.,

      der  die Umfangsgeschwindigkeit der     Beschaufelung    dar  stellt. Wie aus     Fig.    4 zu ersehen ist, erfolgt bei der  entsprechenden Einstellung der Schaufelparameter  eine stossfreie     Anströmung    und eine Umströmung  der Schaufelprofile in nur durch das Wirbelkernge  biet V voneinander getrennten Bereichen des Schau  felgitters. Dadurch wird die Ausbildung des Wir  bels erzwungen, die zu den hohen Relativgeschwin  digkeiten zwischen den umlaufenden Schaufeln des  Schaufelgitters und dem     Durchsatzmedium    in den  dem Wirbelkern nahen Bereichen führt. Bei einer  anderen Einstellung der Schaufelparameter würde  sich eine entsprechend andere Geschwindigkeitsver  teilung im Inneren des .Schaufelgitters ergeben.

   Die  erfindungsgemässe Lehre besteht darin, dass die  Schaufelparameter so gewählt werden müssen, dass  dem das Schaufelgitter durchsetzenden Medium eine  Wirbelströmung mit möglichst kleinem Kerngebiet  V aufgezwungen wird. In     Fig.4    sind weiter die  Geschwindigkeitsdreiecke an der Austrittsseite des  Schaufelgitters dargestellt. Der Geschwindigkeitsvek  tor V' setzt sich dabei aus dem     Relativgeschwindig-          keitsvektor        V'I;    und dem Vektor     Vf;,    der wiederum  die Umfangsgeschwindigkeit darstellt, zusammen.

    Mittels der in     Fig.5    dargestellten Geschwindigkeits  verteilung im Inneren des Schaufelgitters können  annähernd die Werte für die Geschwindigkeitsver  teilung am Austritt des Schaufelgitters angegeben  werden.  



  In     Fig.    6 ist ein weiteres Beispiel einer Anord  nung dargestellt, mit der sich das erfindungsgemässe  Prinzip der     Durchsatzverschiebung    erreichen lässt.  



  Die in     Fig.6    gezeigte Anordnung besteht aus  zwei nebeneinander angeordneten zylindrischen  Schaufelgittern 61 und 61' mit einer     Beschaufelung     63 und 63', deren Schaufelwinkel und Schaufel  krümmung vorzugsweise sich in Richtung parallel zur  Drehachse 65 ändern, so' dass eine     Durchsatzver-          schiebung    zur Mitte der Vorrichtung in der darge-      stellten Weise erreicht wird. Im Inneren der beiden  Schaufelgitter befindet sich ein umlaufender rota  tionssymmetrischer Leitkörper 66, der einen kon  zentrisch zur Drehachse sich ausbildenden     torus-          förmigen        Zirkulationsraum    67 begrenzt.

   Die beiden  sich um die gemeinsame Achse 65 drehenden Schau  felgitter 61 und 61' sind in ihrer gemeinsamen  Begrenzungsebene von einem ringförmigen     Leitkör-          per    68 umgeben, der den Saugraum S von dem  Druckraum P trennt. Weiter ist ein     Schaufelkranz     69 vorgesehen, der rings um das sich drehende Schau  felgitter 61 angeordnet ist, wodurch .vermieden wird,  dass sich der gesamte Luftraum mit dem .Schaufel  gitter     mitdreht.     



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Durch  die     Fliehkraftwirkung    der Schaufel 63' entsteht im       Zirkulationsraum    67 ein Unterdruck, der einen Im  pulsaustausch im Schaufelgitter 61     mit    negativem  Reaktionsgrad ermöglicht. Das Schaufelgitter 61'  besitzt vorzugsweise Schaufeln mit einer grösseren  radialen Schaufelerstreckung, da dieses Schaufelgitter  die Druckseite der Anordnung darstellt und deshalb  die     Fliehkraftkomponente    besser ausgenutzt werden  kann. In der Figur sind schematisch die Austritts  und Eintrittskomponenten der     Durchsatzströmung     angedeutet.

   Ebenso ist schematisch der sich entlang  der Innenkante des ringförmigen Leitkörpers 68  ausbildende     Toruswirbelkern    Y angedeutet.  



  In den     Fig.7    bis 13 sind verschiedene Ausfüh  rungsformen des die Saug- von der Druckseite  trennenden Leitkörpers dargestellt. Diese Leitkörper  können dabei mit zugeordneten Leitelementen zu  sammenwirken, wodurch der Strömungsverlauf im  Inneren des Schaufelgitters und insbesondere im Aus  trittsbereich auf die verschiedenste Art     beeinflusst     werden kann. Beispielsweise können veränderliche  Regeleinrichtungen in einem von dem Leitkörper und  einem weiteren Leitelement gebildeten     Kanal,    durch  den die Druckseite mit der Peripherie des Schaufel  gitters kommuniziert, vorgesehen sein.

   Mittels dieser  Regeleinrichtungen können die     rezirkulierten    Anteile  der Strömung verändert und damit auch die Kon  figuration des Wirbelkerngebietes .verändert werden.  Eine Veränderung des Wirbelkerngebietes hat eine  Veränderung der     Durchsatzmenge    zur Folge. Es kann  also durch die angezeigten Massnahmen     in        einfacher     Weise die Veränderung der     Durchsatzmenge    vor  genommen werden.  



  In     Fig.7    ist eine Anordnung gezeigt, bei der  das Leitelement 74, das zwischen der Peripherie 8  des Schaufelgitters 1 und der Wandung 71 des     Leit-          körpers    70 angeordnet ist, einen     tragflügelartig    pro  filierten Querschnitt besitzt. Der Querschnitt des  zwischen dem Leitkörpers 74 und der Wandung 71  in Strömungsrichtung konvergierenden Kanals 73  kann durch eine verstellbare Klappe 75 verringert  oder ganz verschlossen werden. Bei ganz geöffneter  Stellung, die durch die ausgezogen gezeichneten Um  risse der Klappe 75 dargestellt ist, beträgt die Menge,  die das Schaufelgitter durchsetzt, ein Maximum, bei    der mit den gestrichelten Umrissen dargestellten Stel  lung ein Minimum.  



  In den     Fig.    8 und 8a ist ein Leitkörper 80 dar  gestellt, dessen dem Schaufelgitter 1 zugekehrte Wan  dung mittels einer Klappe 84, die sich um eine  geeignete Lagerung 85 dreht, so verstellt werden  kann, dass der zwischen der Peripherie 8 des Schau  felgitters und der Wandung 86 der verstellbaren  Klappe 84 des Leitkörpers 80 gebildete Kanal 87  sowohl in Umlaufrichtung des Schaufelgitters kon  vergieren kann     (Fig.8)    als auch gleichförmig aus  gebildet sein kann (nicht dargestellt) und divergieren  kann     (Fig.8a).    Damit kann in vorteilhafter Weise  einfach der Durchsatz durch das umlaufende Schau  felgitter 1 verändert werden.

   Dabei arbeitet die  Strömungsmaschine in der in     Fig.8    dargestellten  Stellung leiser, während der Durchsatz bei der in       Fig.    8a dargestellten     Stellung    grösser ist.  



  In     Fig.9    ist ein Leitkörper 90 dargestellt, der  um eine Drehachse 91 so geschwenkt werden     kann,     dass seine Wandung 92 zusammen mit der Wandung  94 einen Austrittskanal bildet, der sowohl in Strö  mungsrichtung divergieren (Stellung mit ausgezoge  nen Linien) als auch gleichförmig sein kann (Stel  lung mit gestrichelten Linien). Die mit den ausge  zogenen     Linien    dargestellte Stellung, in der der Aus  trittskanal divergiert, wird zur Druckerzeugung her  angezogen, wogegen die mit gestrichelten Linien  angedeutete Stellung verwendet wird, wenn hohe  Lieferwerte erwünscht sind.  



  In     Fig.9    ist weiter ein lagemässig im Austritts  kanal veränderlicher Stab 93 angeordnet. Um die       zylindrische    Kontur des Stabes 93 bildet sich ein  Wirbel aus. Die Störung ist in der von dem Schau  felgitter entfernt dargestellten Stellung des Stabes  93 unerheblich, wogegen sie in der dem Schaufel  gitter nahen Stellung, die gestrichelt dargestellt ist,  die Wirbelbildung im Inneren des Schaufelgitters stö  rend beeinflusst. Diese Störung     bewirkt    eine Vermin  derung des Durchsatzes durch das Schaufelgitter.  



  In     Fig.    10 ist eine Ausführung nach der Erfin  dung dargestellt, bei der das der Peripherie 8 des  Schaufelgitters 1 nahegelegene Ende des Leitkörpers  100 als drehbar gelagerte Klappe 101 ausgebildet  ist. Je nach deren Stellung entsteht zwischen der  Peripherie 8 des Schaufelgitters und der dem Schau  felgitter zugekehrten Wandung der Klappe 101     ein     Kanal 103 unterschiedlicher Konfiguration. Jeder  Stellung der     Klappe    101 ist eine bestimmte Durch  satzleistung des Gebläses zugeordnet. Die     Klappe    ist  mit dem Hauptteil des Leitkörpers 100 durch eine       Spiralfeder    104 verbunden.

   Unter dem Einfluss der  Wirbelströmung im Innern des Schaufelgitters wird  bei entsprechender Wahl der Federkonstante der  Spiralfeder 104     eine    gedämpfte     Schwingung    der  Klappe 101 mit     bestimmter    Frequenz erreicht. Diese  gedämpfte Schwingung der Klappe 101 führt zu einer  pulsierenden     Durchsatzströmung    durch das Schau  felgitter. Eine solche pulsierende Strömung     kann    zu      einer Anregung einer     Teppichklopfeinrichtung    in  Staubsaugern, zur Erzeugung einer schwingenden  Flamme von Ölbrennern oder zur Erhöhung der  Diffusionsgeschwindigkeit in Wäschetrocknern und  anderen Trockengeräten ausgenutzt werden.  



  Die     erfindungsgemässen    Pumpen oder Gebläse  zeigen bei Drosselung eine ganz andere Abhängig  keit der Leistungsaufnahme von dem Durchsatz  volumen wie     Axialgebläse.    In     Fig.    12a ist eine Dros  selkurve 121a dargestellt, die diese Abhängigkeit der  aufgenommenen Leistung N von der Liefermenge       fi    wiedergibt.     In    der gleichen Figur ist eine Drossel  kurve     120a    eines     Axialgebläses    wiedergegeben. Wie  aus der Figur ersichtlich ist, nimmt ein     Axialgebläse     bei maximaler Drosselung des Durchsatzes die  grösste Leistung auf.

   Im Gegensatz hierzu nimmt ein       erfindungsgemässes    Gebläse oder Pumpwerk bei voll  kommener Drosselung des Durchsatzes ein Minimum  an Leistung auf. Diese Eigenschaften der zwei ver  schiedenen     Gebläsearten    können in geeigneter Weise  miteinander kombiniert werden, indem, wie in     Fig.    12  dargestellt ist, ein     Querstromgebläse    durch geeignete  Massnahmen in ein     Radialgebläse    umgewandelt wer  den kann. Wie im Zusammenhang mit     Fig.    1 näher  erläutert wurde, bildet sich im Inneren des Schau  felgitters ein     Unterdruckfeld    aus, dessen Zentrum  nahe an der Peripherie des     Schaufelgitters    1 liegt.

    Wird nun, wie in     Fig.    12 dargestellt ist, an einer  oder beiden     Stirnsetien    des Schaufelgitters eine ver  schliessbare     öffnung    120 angeordnet, so kann die  Ausbildung des     Unterdruckes    im Inneren des Schau  felgitters mehr oder weniger durch einen Zustrom  von den Stirnseiten her gestört werden und dem  nach die Wirkung des erfindungsgemässen Schaufel  gitters von der eines     Querstromgebläses    in die eines       Radialgebläses    umgewandelt werden.

   Durch Verän  dern des     öffnungsquerschnitts,    beispielsweise mittels  einer Sektorenscheibe 122, lässt sich die Menge des       in    axialer Richtung einströmenden Fremdstromes re  gulieren. Dadurch kann die geringe Leistungsauf  nahme im Leerlauf, wenn es erwünscht ist, verhin  dert werden.  



  In     Fig.ll    ist ein Leitkörper 110 dargestellt,  durch den ein Kanal 113     führt.    Durch diesen Kanal  113 kann in die     Unterdruckzone,    die das Wirbel  feld bestimmt, ein weiteres Medium der das Schau  felgitter 1 durchsetzenden     Durchsatzströmung    zuge  setzt werden. Mittels einer Klappe 114 kann der  Querschnitt des Kanals 113 verändert werden, wo  durch auch der Zustrom des zweiten Mediums in  die     Unterdruckzone    des Wirbelfeldes kontinuierlich  verändert werden kann. Das zweite Medium kann  beispielsweise ein Brenngas sein.  



  In den     Fig.    13 und 13a ist ein Leitkörper dar  gestellt, der aus einem um einen Drehpunkt 132       verschwenkbaren    Teil 131 und einen fest angeord  neten Teil 130 besteht. In der in     Fig.    13 dargestell  ten Stellung erfüllt der aus den Teilen 131 und 130  bestehende Leitkörper dieselbe Funktion wie der  Leitkörper 10     in        Fig.    1.

   Bei der in     Fig.13a    dargestell-         ten    Stellung, in der der Teil 131 nach der Saugseite  hin ausgeschwenkt ist und die Wandungen 134 und  133 nicht mehr eine geschlossene Wandung bilden,  strömt ein Teil der     wirbelkernnahen    Strömung zwi  schen diesen beiden Teilen des Leitkörpers zur Saug  seite hindurch und bildet eine sogenannte Kurz  schlussströmung. Der tatsächliche Durchsatz durch das  Schaufelgitter 1 wird dadurch grösser als der austre  tende Anteil, was gleichbedeutend damit ist, dass der an  steigende Ast der Drosselkurve     P   <I>= f</I>      h)+)        (Fig.    14),  der für Strömungsmaschinen mit kleinem Reaktions  grad typisch ist, angehoben wird.

   Diese Massnahme  hat besonders dann eine grosse Bedeutung, wenn  mehrere Strömungsmaschinen parallel betrieben wer  den.  



  In     Fig.14    ist die Abhängigkeit des Gesamt  druckes von dem Gesamtdurchsatz aufgetragen  (Kurve 141). Wenn, wie in     Fig.    13a, das tatsächlich  geförderte Volumen kleiner als das das Schaufel  gitter durchsetzende Volumen ist, wird die Kurve  auf die gestrichelten Werte, die mit 142 angedeutet  sind, angehoben.  



  Um die Geschwindigkeit in statischen     Druck    um  zusetzen, werden     Diffusoren    verwendet. Da infolge  der     erfindungsgemässen        Durchsatzverschiebung    im  Austrittsbereich unterschiedliche Geschwindigkeiten  des     Durchsatzmediums    vorliegen, sind für die Druck  umsetzung der Geschwindigkeitsenergie im Austritts  bereich besondere Massnahmen erforderlich.  



  Bei einer Vorrichtung, wie sie in     Fig.    1 darge  stellt ist, ist der Austrittskanal zwischen den Wan  dungen 9 und 12 als     Diffusor    ausgebildet. Um die  Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie umzuset  zen, wird dieser     Kanal    vorzugsweise in mehrere Teil  kanäle unterteilt, wobei diese Teilkanäle so ausge  legt sind, dass am Ausgang jedes Teilkanals der  gleiche statische Druck herrscht.  



  In     Fig.    15 ist eine Anordnung dargestellt, bei der  das unterschiedliche Geschwindigkeitsprofil im Aus  trittskanal zur Erzeugung unterschiedlicher Drücke  herangezogen wird. Die Lage der Wirbelströmung  im Inneren des Schaufelgitters wird bei dieser Anord  nung durch einen Leitkörper 150 und ein weiteres  Leitelement 151 in der bereits beschriebenen Art  und Weise stabilisiert.

   Der Austrittskanal ist in zwei  getrennte     Diffusoren    152 und 153     unterteilt.    In dem       Diffusor    152 werden die     wirbelkernnahen    Strom  röhren     MF    zur     Druckerzeugung    herangezogen, wäh  rend in dem     Diffusor    153 die restliche Durchsatz  strömung zur Erzeugung eines von dem genannten  Druck verschiedenen Drucks herangezogen wird.

   Der       Diffusor    153 ist     wiederum    in drei     Diffusoren    154  bis 156     unterteilt.    Diese Unterteilung erfolgt vorzugs-    +)     T    ist die Druckziffer und  $ ist die Lieferziffer.  



  Unter der Druck- bzw.     Lieferziffer    werden die auf die  jeweilige Baugrösse bezogenen Kennzahlen für den er  zeugten     Druck    und die geförderte Volumenmenge ver  standen.      weise nach dem im vorhergehenden Absatz genann  ten Grundprinzip, wodurch über den Bereich, den  der     Diffusor    153 einschliesst, ein gleichmässiger Druck  erzeugt wird.  



  Ein weiterer     Diffusor,    mit dem bei den erfin  dungsgemässen Gebläsen die Geschwindigkeitsenergie  in Druckenergie mit hohem Wirkungsgrad umgesetzt  werden kann, ist ohne das dazugehörige Gebläse  in     Fig.    16 dargestellt. Bei diesem     Diffusor    sind die  Wandungen mit Löchern 160 versehen. Durch diese  Perforierungen 160 der Wandungen werden die       Grenzschichtablösungen,    die den     Wirkungsgrad    eines       Diffusors    bekanntlich verschlechtern, verringert. Eine  weitere Verringerung der     Grenzschichtablösung    kann  dadurch bewirkt werden, dass ausserhalb des     Diffusors     ein Unterdruck erzeugt wird.

   Je höher der Druck  ist, gegen den das Gebläse arbeitet, um so mehr  entströmt durch die     Perforierungen    160, was wie  derum einem Anheben der Kurve gleich kommt, die  die Abhängigkeit des Gesamtdruckes von dem geför  derten Volumen wiedergibt (siehe     Fig.    14). Die Kurve  142 in     Fig.14    entspricht dabei der Druckabhängig  keit von der Fördermenge für ein Gebläse, wie es  in     Fig.l    dargestellt ist, dessen     Austrittskanal    aus  einem     Diffusor,    wie er in     Fig.    16 gezeigt ist, besteht.  



  Eine ähnliche     Beeinflussung    der Kennlinie, wie  sie mittels der in den     Fig.    13a und 16 dargestellten  Anordnungen des Austrittskanals erfolgen kann, kann  auch durch eine besondere Ausbildung des Ansaug  kanals, wie sie in     Fig.17    dargestellt ist, erfolgen.  Dabei ist der Ansaugstutzen 170 einer erfindungs  gemässen Strömungsmaschine von einem Ansaug  schacht 171 so umgeben, dass zwischen dem Saug  stutzen 170 und dem Ansaugschacht 171 ein Spalt  172     freibleibt.    Wenn hohe Unterdrücke in dem  Ansaugkanal erzeugt werden, tritt Fremdluft durch  den Spalt 172 ein, wodurch der Durchsatz und damit  der Druck vergrössert wird.

   Die     Dimensionierung     der Länge und des Querschnitts des Spaltes ist dann  optimal, wenn die sich durch die     Randstromröhren     der Strömung 173 ergebenden Staudrücke im Spalt  172 bei maximalem Durchsatz dem Druckunterschied  zwischen dem Inneren und dem Äusseren des An  saugkanals das Gleichgewicht halten. Wenn also der  Druck in dem Ansaugstutzen 171     beträchtlich    unter  dem des den Ansaugstutzen umgebenden Mediums  ist, strömt dieses durch den Spalt 172 in den Ansaug  schacht 171 und von da aus in den Ansaugstutzen  der Strömungsmaschine. Der Durchsatz steigt deshalb  an und dementsprechend ebenfalls die von der Vor  richtung erzeugte Druckdifferenz.  



  In     Fig.18    ist eine Anordnung dargestellt, bei  der ein erfindungsgemässes Schaufelgitter in Zusam  menarbeit mit einem Leitkörper 180 und einem  Strömungskörper 181, dessen Stellung im Austritts  bereich variabel ist, als Bremse dienen kann. Bei  kleinen Umlaufgeschwindigkeiten des Schaufelgitters  1 befindet sich der Strömungskörper 131 in der mit  gestrichelten Linien dargestellten Stellung. Der Strö  mungskörper .ist mittels eines Arms 182 in der dar-    dargestellten Weise um einen Drehpunkt 183 dreh  bar gelagert. An dem über den Drehpunkt 183 hin  ausragenden Ende des Arms 182 greift eine Zug  feder 184 an, die, wenn keine anderen Kräfte auf  den Strömungskörper wirken, diesen in der gestri  chelten Stellung halten.

   In dieser Stellung wird die  Ausbildung der Wirbelströmung im Inneren des Schau  felgitters so     beeinträchtigt,    dass der Durchsatz sehr  klein wird. Wie aus der Kurve 121a in     Fig.    12a zu  ersehen ist, ist bei     kleinem    Durchsatz die Leistungs  aufnahme des Antriebs des Schaufelgitters     gering.     Erhöht sich nun die Geschwindigkeit des Schaufel  gitters, dann wirkt     in    zunehmendem Masse ein  Strömungsdruck auf den Profilkörper<B>181</B> und dieser  wird dadurch in die mit ausgezogenen Linien dar  gestellte Stellung bewegt.

   In dieser Stellung kann sich  das Wirbelfeld im Inneren des Schaufelgitters stö  rungsfrei ausbilden und, wie wiederum ein Ver  gleich mit der Kurve 121a in     Fig.    12a zeigt, ist die  Leistungsaufnahme des Antriebs des Schaufelgitters  dann gross. Dieser Effekt kann als Bremswirkung  ausgenutzt werden.  



  In den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen  besitzen die Schaufeln     überall    eine gleiche Dicke.  Die erfindungsgemässe     Strömungsmaschine    kann je  doch auch mit     Profilschaufeln    versehen werden, wie  sie beispielsweise in     Fig.    19 dargestellt sind. Diese  Profilschaufeln 193 können     tragflügelartig    ausgebil  det sein, so dass die Stossverluste an den     Anström-          kanten    noch weiter ,verringert werden können.

   Die       Schaufeln    193 erstrecken sich zwischen den zylin  drischen Mantelflächen 7 und 8 eines     Hohlzylinders     Sie sind an Scheiben befestigt, die das Schaufelgitter  an beiden Stirnseiten     abschliessen.    Die :Schaufeln sind  sowohl an ihren Innenkanten 19 als auch an     ihren     Aussenkanten 194 gerundet ausgebildet. Der Profil  querschnitt     äst    vorzugsweise gegen die Innenkante  191 zu verdickt. Die     Querschnittsmittelline    ist vor  zugsweise gegen die Schaufelperipherie zu stärker  gekrümmt, das heisst der     Krümmungsradius        wird     kleiner.  



  Um die durch die Ablösungserscheinung beding  ten Verluste noch weitgehender zu reduzieren, können  an den Innenkanten der Schaufeln 193     Hohlkehlen     oder Nuten 192 vorgesehen sein. Diese Nuten be  wirken eine Zunahme der Turbulenz in den     Grenz-          schichten,    wodurch die Ablösungsverluste verringert  werden können.     Schaufeln    der in     Fig.    19 dargestell  ten Art eignen sich besonders für Läufer aus Kunst  stoff.  



  In den vorangegangenen Beispielen wurden ein  stufige Strömungsmaschinen nach der Erfindung er  läutert. Es ist auch     möglich,    die     erfindungsgemässen     Strömungsmaschinen mehrstufig     und/oder        mehrflutig     auszubilden. Dabei können die verschiedenen Stufen  in Reihe oder parallel geschaltet werden. Bei Reihen  schaltung nimmt der Druck von Stufe zu Stufe zu.  Bei den erfindungsgemässen Strömungsmaschinen ist  die     Druckdifferenz    zwischen Eintritts- und Austritts-           seite    gering. Es wird deshalb bei Reihenschaltung  zweckmässig jeder Stufe ein     Diffusor    nachgeschaltet.  



  In den     Fig.    20 und     20a    ist ein dreistufiges Ge  bläse dargestellt. Die Stufen sind allgemein mit 200a,  200b und 200e bezeichnet. Jede dieser Stufen weist  ein zylindrisches Schaufelgitter 201a, 201b und 201e  auf. Die Schaufelgitter sind koaxial zueinander und  in     Achsenrichtung    nebeneinander in einem Gehäuse  202 angeordnet. Die Eintrittsseite der ersten Stufe  ist mit dem     Bezugszeichen    205 angezeigt. In     Fig.    20  ist der Übergang von der zweiten in die dritte Stufe  dargestellt.

   Das     Durchsatzmedium    strömt aus dem  Schaufelgitter 201b, in dem die Wirbelströmung  durch den Leitkörper 206 stabilisiert wird, in den  sichelförmigen Raum 203 des Gehäuses, das die  Schaufelgitter umgibt, aus. Dieser     sichelförmige    Raum       wirkt    an der Austrittsseite der zweiten Stufe als     Dif-          fusor,    in dem eine     Druckumsetzung    stattfindet.

   Das  Strömungsmedium strömt dann, durch     schrauben-          linienförmig    angeordnete Leitwände 207 geführt,  zu der nächsten Stufe, in deren Eintrittsseite 204  Leitschaufeln 213 angeordnet sind, die das Strö  mungsmedium in diese nächste Stufe leiten, die in       Fig.20    die dritte Stufe ist. Aus dieser letzten Stufe  strömt das Strömungsmedium zu dem Ausmass 209  aus. In     Fig.20a    sind die Achsstummel 208 und  208a angedeutet, über die die .Schaufelgitter ange  trieben werden. Diese Schaufelgitter selbst sind an  ihren Stirnseiten geschlossen und mit ihren Stirn  seiten miteinander verbunden.  



  In     Fig.21    ist eine     zweiflutige    Anordnung darge  stellt. Im Inneren des Schaufelgitters befindet sich  ein     zweizählig    rotationssymmetrischer Körper 212,  durch den im Innenraum des Schaufelgitters zwei       Zirkulationsräume    218 und 218a gebildet werden.  Die Lage der Wirbelströmung in jedem der     Zirku-          lationsräume    wird durch Leitkörper 213 und     213a     stabilisiert.

   Den     Leitkörpern    213 und 213a sind wei  ter Leitelemente 214 und<I>214a</I> zugeordnet, wodurch  Kanäle 215 und 215a     gebildet    werden, die die be  reits oben näher erläuterte wirbelbeeinflussende Wir  kung besitzen. Der jeweilige Austrittskanal wird  weiter durch eine Leitwand 216 bzw. 216a in ähn  licher Weise, wie im Zusammenhang mit     Fig.l     bereits beschrieben wurde, begrenzt.  



       Mehrflutige    Anordnungen werden     vorteilhafter-          weise    dann verwendet, wenn beispielsweise ein Luft  strahl oder     eine    Förderung eines     hydraulischen    Me  diums nach verschiedenen Seiten gleichzeitig er  wünscht ist.  



       In        Fig.    25 ist schematisch ein     Querschnitt    durch  eine Vorrichtung gezeigt, die zwei zylindrische Schau  felgitter 251 und 251' besitzt, deren     Beschaufelungen     253 und 253' sich     in    entgegengesetzter Richtung  (Pfeile 255 und 255') drehen. Die diesen Schaufel  gittern zugeordneten Leitkörper 250 und 250' sind       spiegelsymmetrisch    zu einer von beiden Drehpunk  ten der Schaufelgitter 251 und 251' gleich weit ent  fernten Mittelebene     X-X    angeordnet.

   Infolge der  gegensinnigen Drehrichtung der Schaufelgitter und    der spiegelsymmetrischen Anordnung der Leitkörper  befindet sich die Druckseite im Mittelraum der aus       Leitkörpern    und Schaufelgitter bestehenden Anord  nung, während sich die Saugseite im Aussenraum  dieser Anordnung befindet. Die Anordnung eignet  sich besonders zum Antrieb kleiner, beispielsweise  muskelangetriebener Wasserfahrzeuge. Sie kann aber  ebensogut als Antriebseinrichtung kleiner Flugmodelle  Verwendung finden.

   Dadurch, dass sich bei der in  der     Fig.25    dargestellten Anordnung die Bereiche  kleinerer Austrittsgeschwindigkeiten     superponieren,     während die Randzonen des durch die Leitkörper  250 und 250' gebildeten Kanals jeweils von den  schnellsten Stromröhren der aus den Schaufelgittern  <B>251</B> und 251' austretenden Strömung durchströmt  werden, kann mit dieser Vorrichtung ein nahezu  rechteckiges     Austrittsgeschwindigkeitsprofil    erhalten  werden. In bestimmten Fällen, insbesondere wenn  die Anordnung in einem Gehäuse angeordnet ist,  können, wie in     Fig.    25 dargestellt ist, weitere     Leitkör-          per    256 und 256' angeordnet sein.

   In der in     Fig.25     dargestellten Anordnung sind die Leitkörper 256  und 256' getrennt voneinander angeordnet, wodurch  ein Teilstrom auch aus dem Mittelbereich des Saug  raumes angesaugt wird.  



  Wenn es gewünscht wird, dem     Durchsatzmedium     auch eine Geschwindigkeitskomponente in axialer  Richtung zu erteilen, können die Schaufelgitter so  angeordnet sein, dass ihre Kanten auf Schrauben  linien um die Drehachse verlaufen. In     Fig.22    sind  zwei beispielsweise Ausführungsformen solcher  Schaufelgitter 220 und 225 dargestellt. Das Schaufel  gitter 220 ist dabei aus zwei spiegelsymmetrisch an  geordneten     Teilschaufelgittern    221 und 222 zusam  mengesetzt. Die axialen Geschwindigkeitskomponen  ten, die dem     Durchsatzmedium    durch diese Teilschau  felgitter 221 und 222 erteilt werden, sind demnach  entgegengesetzt.  



  Es ist auch möglich, eine mehrstufige Anord  nung zu schaffen, die nach dem Prinzip der in     Fig.    6  dargestellten Vorrichtung arbeitet. In den     Fig.23     und 24 ist eine solche mehrstufige Pumpe darge  stellt. Die     Fig.    23 ist dabei ein Situationsbild, in  dem der Aufbau der Pumpe im Schnitt dargestellt  ist, während     Fig.24    einen Ausschnitt der     Fig.23     darstellt, in dem die Schaufelgitter 241 und 241'  für jeweils eine Stufe dargestellt sind, die den Schau  felgittern 61 und 61' in     Fig.6    entsprechen.  



  Die Pumpe weist ein Gehäuse 230 auf, dessen  Innenwandung in der dargestellten Weise profiliert  ist, wodurch die ringförmigen Leitkörper 244 gebil  det werden, die dem Leitkörper 68 in     Fig.6    ent  sprechen. In dem feststehenden Gehäuse ist mittels  einer geeigneten Lagerung 231 ein rotationssym  metrischer Drehkörper 245 gelagert. An diesem Dreh  körper sind die Schaufeln der Schaufelgitter 241  und 241' befestigt. Wie im Zusammenhang mit     Fig.    6  beschrieben wurde, ändert sich die Schaufelwinkel  und die Schaufelkrümmungen in Richtung der Dreh  achse 240 in der Weise, dass eine Durchsatzver-      Schiebung in jeder Stufe zu den ringförmigen     Leit-          körpern    244 hin erfolgt.

   Wie bei der Anordnung  in     Fig.    6 ist weiter ein an dem Gehäuse befestigter  starrer Schaufelkranz 247     in    jeder Stufe vorgesehen,  der ein     Mitrotieren    des gesamten Fördervolumens mit  dem sich drehenden Rotationskörper 245 vermeidet.  Wenn der die Schaufeln 241 bzw. 241' tragende  rotationssymmetrische     Innenleitkörper    245 über  irgendeinen geeigneten Antrieb in Drehung versetzt  wird, durchströmt das     Durchsatzmedium    die     Zirku-          lationsräume    in der durch die Pfeile angezeigten  Richtung.

   Dabei werden, jeweils bezogen auf den       Druck,    der von der .vorhergehenden Stufe erzeugt  wird, in den der Drehachse     fernen:        Zirkulationsräumen     236 Überdrücke erzeugt. Die in den     Fig.23    und 24  dargestellte     Ausführungsform    findet beispielsweise  als     Bohrlochölpumpe    Verwendung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Förderung von Flüssigkeiten und Gasen mittels eines querdurchströmten Trom melläufers, dem ein :Saug- und Druckseite trennen der Aussenleitkörper so zugeordnet ist, dass zwischen der Peripherie des Läufers und dem Leitkörper ein Kanal gebildet wird, durch den ein Teil der Strö mung von der Druckseite in den Läufer zurück strömt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verwendung im Bereich kleiner Reynolds-Zahlen hohe Relativ geschwindigkeiten zwischen dem Strömungsmedium und den umlaufenden Schaufeln in einem begrenzten Bereich des Schaufelgitters erzielt werden, indem die Schaufelwinkel so eingestellt werden,
    dass sich ein Wirbel ausbildet, dessen Zentrum nahe der durch die Schaufelinnenkanten bestimmten inneren Peri pherie liegt, und die Schaufeln von dem Durchsatz medium bei der zweiten Durchströmung durch das Schaufelgitter am Rande des sich ausbildenden, von der Beschaufelung geschnittenen Wirbelkerngebiets unter dem Stosswinkel Null angeströmt werden, und indem zugleich dieses Wirbelgebiet so klein gewählt wird, dass die wirbelkernnahe Strömung in fast gegen sinniger Richtung umgelenkt wird.
    Il. Kreiselfördermaschine zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Leitkörper, der in Drehrichtung gesehen die Druck- von der Saugseite trennt, mit der Peripherie des Trommelläufers einen konvergie renden, parallelen oder divergierenden Kanal ein schliesst und an jeder Stelle von der Peripherie einen Abstand von mindestens der Hälfte der Schaufel erstreckung in radialer Richtung besitzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die der Peripherie des Schaufelgitters am nächsten gelegene Stelle (11 in Fig. 1) des Leitkörpers (10) und die der Peripherie am nächsten liegende Stelle (13) einer Leitwand (9), die dem Leitkörper gegenüber angeordnet ist und mit diesem den Austrittskanal begrenzt, in Ab- ständen ,von der Peripherie des Schaufelgitters (8) angeordnet sind, von denen jeder grösser als die Hälfte und kleiner als das Dreifache der Schaufel abmessung in radialer Richtung ist.
    2. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch II, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Leitkörper (10) und die Leitwand (9) begrenzte Ansaugbereich sich über einen Zentriwin- kel von etwa 180 erstreckt.
    3. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch 1I, und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwand (9) mit der Peripherie des Schaufelgit ters einen in Drehrichtung gesehen divergierenden Kanal einschliesst, der an der Stelle (13) beginnt, an der diese Leitwand den Ansaugbereich begrenzt.
    4. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass dem Leitkörper ein Leitelement (74 Fig.7; 151 Fig.15) so zugeordnet ist, dass sich zwischen dem Leitkörper und diesem Leitelement ein Kanal ergibt, der von der Druck seite zur Peripherie (8) des Schaufelgitters (1) führt. 5.
    Kreiselfördermaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des zwischen dem Leitkörper und dem Leitelement (8) befindlichen Kanals mittels einer Klappe (75 Fig. 7) zur Steuerung des Durchsatzes durch das Schaufelgitter verändert werden kann.
    6. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lage des Wir belkerns beeinflussende Teil (84 Fig.8 und 8a, <B>101</B> Fig. 10; 131 Fig. 13 und<I>13a)</I> des Leitkörpers bezüglich seiner Lage und seines Abstands von der Peripherie (8) des Schaufelgitters (1) verstellbar aus gebildet ist.
    7. Kreiselfördermaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare Teil des Leitkörpers schwenkbar gelagert ist und eine schwingbare Zunge (101 Fig. 10) ist.
    B. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (193 in Fig. 19) des Schaufelgitters tragflächenartige Pro file besitzen und dass die Profile sowohl an den Innenkanten (191) als auch an den Aussenkanten (194) gerundet ausgebildet sind, und dass sich die Querschnittsmittellinien der Schaufelprofile gegen die Peripherie (8) des Schaufelgitters zu stärker krümmen.
    9. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal aus, mehreren Teilkanälen (152 bis<B>156</B> Fig. 15) besteht.
    10. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schaufel winkel und/oder die Schaufelkrümmung über die Länge der Schaufeln ändern (Fig.6. Fig.22). 11.
    Kreiselfördermaschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper ein Ringkörper (68 Fig. 6) ist, der in der radialen Mittel ebene die Beschaufelung in einen saugseitigen Teil (63) und einen druckseitigen Teil (63') trennt, und dass sich im Inneren des Schaufelgitters (61 und 61') ein Drehkörper (66) befindet, der den Zirkulations- raum (67) begrenzt.
    12. Kreiselfördermaschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelgitter mehrflutig beaufschlagt ist, wobei n Zirkulations- räume mittels eines n-zählig drehsymmetrischen Innenleitkörpers (245; Fig.23 und 24) im Inneren des Schaufelgitters gebildet werden.
CH4812757A 1956-12-07 1957-09-19 Verfahren und Vorrichtung zur Förderung von flüssigen oder gasförmigen Medien CH369856A (de)

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DEL0026504 1956-12-24
DEL0026542 1956-12-31
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