CH369953A - Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen - Google Patents

Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen

Info

Publication number
CH369953A
CH369953A CH7147759A CH7147759A CH369953A CH 369953 A CH369953 A CH 369953A CH 7147759 A CH7147759 A CH 7147759A CH 7147759 A CH7147759 A CH 7147759A CH 369953 A CH369953 A CH 369953A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
machine according
shredding device
stator
friction disks
shredding
Prior art date
Application number
CH7147759A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Prof Ing Chem Willems
Original Assignee
Forsch Inst Professor Ing Chem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Forsch Inst Professor Ing Chem filed Critical Forsch Inst Professor Ing Chem
Priority to CH7147759A priority Critical patent/CH369953A/de
Publication of CH369953A publication Critical patent/CH369953A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/10Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/175Disc mills specially adapted for paste-like material, e.g. paint, chocolate, colloids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Maschine zum     Feinvermahlen    von Stoffen    Die Erfindung betrifft eine Maschine zum     Fein-          vermahlen    von Stoffen mit einer einer Reibmühle  vorgeschalteten     Vorzerkleinerungsvorrichtung    und  stellt eine Verbesserung von bekannten Maschinen  zur Herstellung von Dispersionen, Mischungen,  Emulsionen und Lösungen sowie zur     Mahlung    fester  z. B. trockener     bzw.    pulveriger Stoffe dar. Im  Schweizer Patent     Nr.   <B>318551</B> und im englischen Pa  tent     Nr.   <B>780748</B> ist z.

   B. eine     Kolloidreibmühle    be  schrieben, welche aus relativ zueinander rotierenden  Reibscheiben besteht, zwischen denen durch mehrere  Ringspalte das zu bearbeitende Gut     hindurchgepresst     und dabei unter Druck und Reibung von den spalt  bildenden Flächen der Reibscheiben vermahlen wird  und, wenn gewünscht, bis zu kolloidaler Feinheit  bearbeitet werden kann.

   Die bekannten Mühlen  haben manchmal eine im     Zuführungsraum    zu den  Reibscheiben angeordnete     Vorzerkleinerungsvorrich-          tung,    die das zu bearbeitende Gut vor dem Eintritt  in die aus den Reibscheiben     besteh-.nde    eigentliche       Kolloidmühle    möglichst weit     vorzerkleinert,    so     dass     die Reibscheiben nur noch die eigentliche verfei  nernde Arbeit zu leisten haben, wodurch ihre Kapa  zität vergrössert wird.  



  Ausgedehnte Versuche haben nun gezeigt,     dass     die Arbeit einer solchen aus gegeneinander reibenden  Scheiben und einer vorgeschalteten Zerkleinerungs  vorrichtung bestehenden Mühle grundlegend ver  bessert werden kann, wenn die Mühle mit Mitteln.  versehen wird, welche das zu bearbeitende Gut, das  z. B. auch     thixotrope,    klebrige oder elastische Struk  tur haben kann, vor dem Eintritt in die Spalte zwi  schen den Reibscheiben der Reibmühle einer wieder  holten Bearbeitung durch die vorgeschaltete     Vor-          zerkleinerungsvorrichtung    unterwerfen.

   Dies wird er  findungsgemäss erreicht durch einen oder mehrere  das aus der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    austre-         tende    Gut zur Reibmühle leitende Hohlräume und  durch einen oder mehrere von den     obgenannten     Hohlräumen abzweigende Hohlräume, welche den  jenigen Anteil des zu bearbeitenden Gutes, der nach  einem Durchlauf durch die     Vorzerkleinerungsvorrich-          tung    nicht durch die     Reibmülfle    hindurchgehen kann,  wieder in die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    zur wie  derholten Bearbeitung in derselben zurückleiten.

      Die Erfindung wertet zu ihrer Verwirklichung  unter anderem den Umstand aus,     dass    die in Frage  kommenden     Vorzerkleinerungsvorrichtungen        im    all  gemeinen einen erheblich grösseren Durchsatz errei  chen als die nachgeschaltete Reibmühle. Der Durch  satz der Reibmühle variiert mit der vorgeschriebenen       gt    von der  Feinheit des Endproduktes, und diese     häno     Einstellung und Verengung des Reibspaltes oder der  Reibspalte der Reibmühle ab. Der Durchsatz der  vor     eschalteten        Vorzerkleinerungsvorrichtung    kann       in    einem sehr grossen Verhältnis, z.

   B.<B>10 : 1,</B> zum  Durchsatz der     Kolloidreibmühle    stehen. Das bedeu  tet,     dass    das aus der vorgeschalteten     Vorzerkleine-          rungsvorrichtung    der     Kolloidreibmühle    zugeführte  Gut fortgesetzt unter Überdruck innerhalb der Hohl  räume steht, welche die     Vorzerkleinerungsvorrich-          tung    mit der Reibmühle verbinden.  



  Erfindungsgemäss wird nun das aus der Zerklei  nerungsvorrichtung austretende Gut, soweit es nicht  von der reibenden     Kolloidmühle    sofort     abgenomrn    n  und weiterverarbeitet wird, durch die abzweigenden  Hohlräume wieder in die     Vorzerkleinerungsvorrich-          tung    zurückgedrückt. Das Gut zirkuliert also konti  nuierlich durch die     Vorzerkleinerungsvorrichtung,     wobei von dem aus der letzteren austretenden Gut  immer ein dem Durchsatz der     Kolloidreibmühle    ent  sprechender Teil der letzteren zuströmt und durch  diese zur gewünschten Feinheit verarbeitet wird.      Die vorgeschaltete     Vorzerkleinerungsvorrichtung     kann verschiedener Art sein.

   Sie hängt von dem zu  bearbeitenden Gut ab. So kann die Zerkleinerungs  vorrichtung eine     Stiftenmühle    bekannter Art mit re  lativ zueinander rotierenden     Stiftenkränzen    sein.  Für hohe Ansprüche an die     Vorzerkleinerung    kann  z. B. eine     Vorzerkleinerungsvorrichtung    nach Schwei  zer Patent     Nr.   <B>288154</B> oder Schweizer Patent       Nr.   <B>311794</B> Verwendung finden. Es können auch  mehrere solcher     Vorzerkleinerungsvorrichtungen     hintereinander oder parallel zueinander angeordnet  werden.

   Die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    kann aber  ebenso jeder andern Art und Konstruktion sein  unter der Voraussetzung,     dass    sie geeignet ist, das  zu bearbeitende Gut vom Rohzustand in denjenigen  Zustand zu bringen, in welchem es von der     nachfol-          Crenden    Reibmühle aufgenommen und verarbeitet  <B>C</B>  werden kann. Die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    kann  also z. B. auch eine Scheibenmühle mit gröberen  Scheiben mit granulierender oder reibender Wirkung  als diejenige der eigentlichen     Kolloidreibmühle    sein.

    Sie kann auch eine der bekannten Zerkleinerungs  vorrichtungen mit in einer Rinne um die Antriebs  achse rollenden und reibenden     Kuoeln    oder Rollen  sein.  



  Die Zahl der die Reibmühle darstellenden Reib  scheiben kann von zwei Scheiben aufwärts beliebig  hoch gewählt werden, so     dass    also entweder nur ein  Reibspalt oder mehrere Reibspalte 'gebildet     werd-,n.     Durch entsprechende Wahl der Zahl der Reibspalte  kann der Durchsatz der Reibmühle<B>je</B> nach Bedarf  variiert und in das gewünschte Verhältnis zur Lei  stung der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    gebracht  werden. Zu diesem Zweck können die Reibscheiben  unter Umständen auswechselbar eingesetzt sein.  



  Die Reibscheiben der Reibmühle können alle  entgegengesetzt zueinander rotieren. Es kann aber  auch eine der Reibscheiben stillstehen und nur die  andere oder die andern Scheiben zu der ersteren  relativ rotierend arbeiten. Die stillstehende Scheibe  wird dann am Körper der Vorrichtung nötigenfalls  mit den erforderlichen Vorrichtungen zur Einstellung  des Reibspaltes oder der Reibspalte befestigt, wäh  rend die rotierende oder die rotierenden     Reibschei-          ben    mittels eines geeigneten Antriebs in Drehung  versetzt werden.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den Vor  zug,     dass    der hohe Durchsatz der vorgeschalteten       Vorzerkleinerungsvorrichtuno,    durch den wiederholten  Durchlauf des Gutes durch die letztere teilweise in  verfeinernde Arbeit umgewandelt werden kann, so       dass    das den Scheiben der Reibmühle zufliessende  Gut schon einen verhältnismässig hohen     Feinheits-          grad    aufweist, wodurch das aus der     Kolloidmühle     austretende Endprodukt mengenmässig grösser und  qualitativ besser, z. B.     homog-.ner,    ist.  



  Die beigefügten Zeichnungen stellen beispiels  weise drei Ausführungsformen des erfindungsgemässen  Gegenstandes dar.         Fig.   <B>1</B> zeigt einen     Axialschnitt    durch das erste  Ausführungsbeispiel und       Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch die zweite Aus  führungsform und       Fig.   <B>3</B> im     Axialschnitt    zwei Varianten einer     Grob-          zerkleinerungsvorrichtung.     



  In der Ausführungsform gemäss     Fig.   <B>1</B> ist die  horizontale Antriebswelle<B>1</B> des Rotors 2, deren  Drehzahl regelbar sein kann, in einem koaxialen  Rohr<B>3</B> drehbar gelagert. Der     Stator    4 ist mittels       Steg--n   <B>5</B> am Gehäuse<B>6</B> befestigt. Das Rohr<B>3</B> ist  mit einem Gewinde<B>7</B> versehen, welches längs einem  Gewinde 7a des Gehäuses<B>6</B> verstellbar ist. Durch  Drehung des Rohres<B>3</B> mittels einem an ihm angrei  fenden Hebel<B>8</B> kann das Rohr<B>3</B> mit der Antriebs  welle<B>1</B> axial verschoben werden. Dadurch kann der  Spalt<B>9</B>     bzw.    können die Spalte zwischen den koni  schen Reibscheiben 9a der     Kolloidreibmühle    verengt  oder erweitert werden.

   Die Reibscheiben könnten  auch ebene oder gekrümmte oder anderswie geformte       Rin-scheiben    sein. Am Gehäuse<B>6</B> ist eine Auffang  rinne<B>10</B> vorgesehen, welche das Gut sammelt und zu  einer Auslaufrinne<B>11</B> führt. Ein Behälter 12 dient  der Beschickung der Vorrichtung mit Gut. Das Gut  kann jedoch auch durch eine Rohrleitung der Vor  richtung zugeführt werden. Der Antrieb der Vor  richtung erfolgt durch einen Motor<B>26</B> über Riemen  <B>13,</B> welche die im Lager<B>16</B> rotierende Hauptwelle  14 antreiben. An einem Ende der Hauptwelle 14  sitzt eine Kupplung<B>15,</B> welche den Antrieb der  Welle 14 über Keile und Nuten<B>17</B> an die Welle<B>1</B>  vermittelt.

   Die Welle<B>1</B> ist in der Kupplung<B>15</B> axial  verschiebbar, so     dass    die axiale Verstellung des auf  der Welle<B>1</B> befestigten Rotors 2 zur Änderung der  Breite der Reibspalte 9a möglich ist. Aus dem Be  hälter 12 führt ein Zuführungsrohr<B>18</B> durch eine  Öffnung<B>19</B> des Gehäuses<B>6</B> und eine Öffnung 20  des     Stators    4 der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    in  einen zentralen Hohlraum 21 dieser Vorrichtung,  die der Reibmühle<B>9,</B> 9a vorgeschaltet ist und aus  der     Rotorscheibe    2 mit den     Rotorstiftenkränz-.n    22  und dem     Stator    4 mit den     Statorstiftenkränzen   <B>23</B>  besteht.

   Der innere     Schlagwerkzeugkranz    24 der       Vorzerkleinerungsvorrichtung    ist aus Schaufeln ge  bildet, deren radiale Ausdehnung und Form<B>je</B> nach  Zweck der Vorrichtung bestimmt werden kann. Stege  <B>5</B> teilen den ringförmigen Hohlraum<B>25</B> in     Sektor--n     auf und dienen gleichzeitig als     Leitschaufeln    für das  durch den Hohlraum<B>25</B> strömende Gut. Die       Kolloidreibmühle   <B>9,</B> 9a umgibt im Ausführungsbei  spiel der     Fig.   <B>1</B> die     Vorzerkleinerungsvorrichtung     konzentrisch. Es könnten in     Fig.   <B>1</B> auch nur zwei  Reibscheiben 9a, also nur ein Reibspalt<B>9,</B> vorge  sehen sein.

    



  Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 unter  scheidet sich von     Fig.   <B>1</B> dadurch,     dass    die aus zwei  konischen Reibscheiben 9a und einem dazwischen  liegenden Reibspalt<B>9</B> gebildete     Kolloidreibmühle    ge  genüber der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    axial ver  setzt ist, letztere also nicht mehr umgibt, wie in           Fig.   <B>1.</B> Diese axiale Versetzung ergibt einen kleineren  Durchmesser der Mühle.  



  Die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    gemäss     Fig.    2  besteht wie im Ausführungsbeispiel der     Fig.   <B>1,</B> z. B.  nach Art der     Dispergiervorrichtung    nach Schweizer  Patent     Nr.   <B>288154</B> wiederum aus einem Rotor 2 mit  Schlagwerkzeug- oder     Stiftenkränzen    22, wobei die  Werkzeuge des innern Kranzes als Schaufeln 24 mit  zweckentsprechender Ausdehnung nach der Achse  der Vorrichtung hin ausgebildet sein können, und  dem     Stator    mit der Scheibe 4, an welcher Schlag  werkzeug- oder     Stiftenkränze   <B>23</B> sitzen,

   welche zwi  schen die     Stiftenkränze    22 des Rotors konzentrisch  eingreifen. Der Rotor 2 wird über die vertikale  Welle<B>1</B> durch eine nicht dargestellte Antriebsvor  richtung in Drehung versetzt. Die Welle<B>1</B> ist in einer  Buchse<B>3</B> gelagert, welche zusammen mit der An  triebswelle<B>1</B> längs des Gewindes<B>7</B> axial verschoben  wird.

   Um die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    herum  ist ein die letztere ringförmig umschliessender Hohl  raum<B>25</B> vorgesehen, welcher von der Peripherie der  äussern     Statorstifte   <B>23</B> sowohl nach oben zur zentra  len     öffnung    der     Statorscheibe    4 als auch nach unten  zur     Kolloidreibmühle   <B>9,</B> 9a führt, deren Scheiben 9a  auch ebene, gewölbte oder anderswie geformte Ringe  sein könnten.

   Die Verbindung zwischen dem     Sta-          tor    4 und dem Gehäuseteil<B>27</B> der Vorrichtung wird  wiederum durch Stege<B>5</B> hergestellt, welche     son-üt     den     Stator    tragen und als Leitschaufeln dienen.  



  Anstelle von nur zwei     aufeinanderreibenden,    also  nur einen Reibspalt<B>9</B> bildenden Ringscheiben 9a  können auch z. B. wie in     Fig.   <B>1</B> und auf die im  Schweizer Patent     Nr.   <B>318551</B> gezeigte Weise mehr  als zwei Reibscheiben zwischen der mit der Welle<B>1</B>  umlaufenden     Rotorscheibe   <B>28</B> und der     Statorscheibe     28a angeordnet sein.

   In diesem Falle können die  beiden äussern am Rotor     bzw.    am     Stator    liegenden  Reibscheiben 9a am Rotor     bzw.        Stator    befestigt sein  und somit relativ zueinander rotieren, während die  zwischen diesen beiden äussern Reibscheiben lose  angeordneten Reibscheiben frei nach Massgabe der  zwischen<B>je</B> zwei Scheiben auftretenden Reibung  schneller oder langsamer rotieren und sich so der  Eigenart des Gutes anpassen, wie dies z. B. im  Schweizer Patent     Nr.   <B>318551</B> beschrieben ist.

   Die  zwischen den am Rotor<B>28</B>     bzw.    am     Stator    28a be  festigten beiden äussern Scheiben angeordneten wei  teren Reibscheiben können aber auch teilweise mit  dein Rotor und teilweise mit dem     Stator    verbunden  sein, wobei vorzugsweise jeweils jede zweite Scheibe  mit dem Rotor und die übrigen zweiten Scheiben mit  dem     Stator    verbunden sind.

   Während im ersteren  Falle sich die relative Umlaufgeschwindigkeit zwi  schen Rotor und     Stator    auf die einzelnen     aneinan-          derreibenden    Scheiben verteilt, wird bei der zweiten  Ausführungsmöglichkeit jede zweite Scheibe mit der  vollen Geschwindigkeit des Rotors in Rotation ver  setzt, während die andern Scheiben, die am     Stator     befestigt sind, stillstehen.    Die     aneinanderreibenden    Scheiben können aus  den verschiedenartigsten, dem zu bearbeitenden Gut  entsprechenden Baustoffen bestehen, wie z. B.

   Metall,  Stein, Keramik, Kunststoffen, natürlichen oder künst  lichen Elastomeren     usw.    Sie können in Umfangs  richtung, radial oder auch in jedem Winkel zwischen  Radius und Tangente gerillt, ganz oder teilweise mit  Stiften oder ähnlichen Vorsprüngen besetzt oder mit       Durchbrechungen    oder Hohlräumen jeder geeigneten  Form versehen sein. Diese Rollen, Stifte,     Durch-          brechungen,    Hohlräume     usw.    an der Oberfläche der  reibenden Scheiben können so abgestimmt und be  messen sein,     dass    sie Impulse und wellenförmige,  also akustische Schwingungen, im Schall- und Ultra  schallbereich erzeugen, die der Bearbeitung des  Gutes förderlich sind.

   Eine besonders günstige An  ordnung wurde darin gefunden,     dass    die     aufeinander-          reibenden    Scheiben     bzw.    deren     rauhe    Oberflächen  aus nachgiebigem und Vertiefungen aufweisendem  Material, z. B. aus Gummikrepp, aus natürlichem  oder künstlichem Gummi oder aus Leder mit rei  bender Oberfläche, bestehen. Derartige unregel  mässige Erhebungen und Vertiefungen aufweisende,  nachgiebige Reibscheiben quetschen sich mit ihrer       unregehnässigen    Erhebung gewissermassen ineinander,  wodurch eine ausserordentlich intensive     Verreibung     des zu bearbeitenden Gutes, beispielsweise von Pig  mentfarben, entsteht.

   Die verschiedenen Reibschei  ben können für besondere Zwecke mit verschieden  artigen Stoffen und Formen ihrer reibenden Flächen  auf beliebige Weise ausgestattet sein.  



  Die Vorrichtung kann mit einer sich automatisch  öffnenden und den     Zufluss    des Rohgutes aus dem  Vorratsbehälter 12 regelnden     Durchfluss-    und     Ver-          schlusseinrichtung    versehen sein. Dieselbe besteht im  Ausführungsbeispiel der     Fig.    2 aus einem konischen       Verschlussstopfen   <B>3 1,</B> der im konischen Auslauf des  Vorratsbehälters 12 sitzt. Der     Verschlussstopfen   <B>31</B>  und der Auslauf des Behälters 12 können jede an  dere zweckmässige Form haben. Der Stopfen<B>31</B> ist  auf der Welle<B>1</B> axial verschiebbar angeordnet. Seine  Nabe ist mit Flügeln<B>32</B> versehen, welche als Pro  pellerflügel versehen sein können.

   Anstelle von Pro  pellerflügeln kann auch eine um die Nabe des     Ver-          schlussstopfens   <B>31</B> gewundene, z. B.     schrauben-          flächenförmige,    Scheibe angeordnet sein. Die Stei  gung der Propellerflügel<B>32</B> oder einer gewundenen  Scheibe hat den Zweck, den     Verschlussstopfen   <B>31</B>  bei Umlauf der Welle<B>1</B> infolge des Widerstandes des  im Behälter 12 befindlichen Gutes nach oben aus  der     Auslassöffnung    des Behälters 12 herauszuziehen.  Je nach der Zähigkeit des Gutes ist dann der Wi  derstand desselben gegen die Flügel     bzw.    die Scheibe  verschieden.

   Das hat zur Folge,     dass    bei zähflüssigem  Gut der     Verschlussstopfen    weiter aus dem Auslauf  gezogen wird als bei     niedrigviskosem    Gut, womit  eine selbsttätige Regulierung des Einlasses in die  Mühle erfolgt. Am obern Ende der Welle ist in       Fig.    2 eine mit der Welle<B>1</B> umlaufende Misch- oder       Umwälzvorrichtung   <B>33</B> angeordnet. Nach den reiben-      den Scheiben 9a ist eine Auffangrinne<B>29</B> vorge  sehen, in welcher das aus den Spalten<B>9</B> ausströ  mende Gut aufgefangen wird. Die Auffangrinne<B>29</B>  leitet das Gut einer Auslaufrinne<B>11</B> zu.

   Am untern  Ende der beispielsweisen Ausführung laut     Fig.    2 sitzt  eine Reguliervorrichtung, bestehend aus der mittels  Gewinde<B>7</B> im Gehäuse drehbar gelagerten Ver  schraubung<B>3.</B> Die Verschraubung<B>3</B> ist auf ihrem  Umfang mit einer Verzahnung oder dergleichen ver  sehen, in welche eine durch das Handrad<B>8</B> betätigte  Schraubenspindel 8a eingreift.  



  Wenn der Behälter 12 mit dem zu bearbeitenden  Gut, z. B. einem Rohgemisch aus     Farbpiginent    und  Bindemittel oder aus rohen Nährstoffen und einer  entsprechenden flüssigen Phase, beschickt wird, so  verschliesst der     Verschlussstopfen   <B>31</B> das untere Ende  des Behälters infolge seines Eigengewichtes und des  auf seiner Oberfläche lastenden Druckes des Gutes.  Wenn die Welle<B>1</B> in Rotation versetzt wird, wird  das Rohgut im Behälter 12 durch die Mischvorrich  tung<B>33</B> in turbulenten Umlauf versetzt. Dadurch  werden gleichbleibende Verhältnisse im Gut auf  rechterhalten.

   Gleichzeitig schrauben sich die Flügel  <B>32</B> in dem Gut nach oben und heben so den     Ver-          schlussstopfen   <B>31</B> aus seinem Sitz, so     dass    das Gut  nach unten aus dem Behälter ausströmen und in den  zentralen, von den Werkzeugen 24 umgebenen Hohl  raum der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    fliessen kann.  



  Von hier an ist die Wirkungsweise bei beiden  Ausführungsformen nach     Fig.   <B>1</B> und 2 die gleiche.  Das Gut wird von den     Rotorwerkzeugen    22 zwischen  den     Statorwerkzeugen   <B>23</B>     hindurchgeschleudert    und  dabei     zerschert,        zerprallt    und zerrieben.

   So gelangt  das unter Druck aus dem     Stator   <B>23</B> ausströmende  Gut in den die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    um  gebenden Hohlraum<B>25,</B> welcher an seinem untern       bzw.    äussern Ende durch die Reibscheiben 9a abge  schlossen, an seinem obern     bzw.    innern Ende jedoch  offen ist und in den zentralen Hohlraum der     Vor-          zerkleinerungsvorrichtung    zurückführt.

   Das aus dem       Stator   <B>23</B> der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    reichlich  und unter Druck ausströmende Gut gelangt auf  seinem Wege durch den Hohlraum<B>25</B> bis vor die  Reibscheiben 9a, von wo ein gewisser Anteil des  Gutes durch den Spalt<B>9</B>     bzw.    die Spalte<B>9</B>     hindurch-          befördert    und dabei unter Druck und Reibung zer  rieben wird. Das so zerriebene, an der Peripherie des  Spaltes<B>9</B>     bzw.    der Spalte ausströmende Gut wird in  der ringförmigen Hohlrinne<B>10</B>     bzw.   <B>29</B> aufgefangen  und durch den Auslauf<B>11</B> aus der Mühle abgeleitet.

    Wenn die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    22,<B>23,</B> 24  beider Beispiele ein Vielfaches der von der Reib  mühle<B>9,</B> 9a     aufnehmbaren    Menge des Gutes     vor-          zerkleinert    und in den Hohlraum<B>25</B>     ausschleudert,     entsteht in letzterem vor den Reibscheiben 9a ein  überdruck, durch welchen das von der Reibmühle  <B>9,</B> 9a nicht geschluckte Gut durch den obern Teil  des Hohlraumes<B>25</B> wieder in den zentralen Hohl  raum der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    zurückge  führt wird.

   Da der Durchsatz der reibenden Kolloid-         scheibenmühle   <B>9,</B> 9a meistens kleiner bis viel kleiner  ist als der Durchsatz der     Vorzerkleinerungsvorrich-          tung    22,<B>23,</B> 24, entsteht eine kontinuierliche Zirku  lation des von der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    aus  geworfenen Gutes von deren Peripherie um die     Sta-          torscheibe    4 herum wieder in die     Vorzerkleinerungs-          vorrichtung    und durch dieselbe erneut in den Hohl  raum<B>25.</B> Von dem so aus der     Vorzerkleinerungs-          vorrichtung    ausgeworfenen und in derselben wieder  holt 

  bearbeiteten und dadurch auf eine gewisse Fein  heit gebrachten Gut strömt verlangsamt durch den  Hohlraum<B>25</B> immer nur ein solcher mengenmässiger  Anteil zur Reibmühle<B>9,</B> 9a, der durch den Spalt<B>9</B>  hindurchgelassen wird. Dies ist möglich dank dem  von dem die     Vorzerkleinerungsvorrichtung    mit der  Reibmühle verbindenden Hohlraum am Austritt aus  der     Vorzerkleinerungsvorrichtung    abzweigenden und  zum zentralen Zuführungsraum der letzteren zurück  führenden Hohlraum.  



  Zur Einstellung der Weite des Reibspaltes<B>9</B> wird  die auf der Welle<B>1</B> sitzende     Rotorscheibe   <B>28</B> der       Fig.    2 vermittels der Lagerbuchse<B>3</B> durch     Links-          oder    Rechtsdrehung der Spindel 8a mit Hilfe des  Handrades<B>8</B> axial verstellt. So kann der Reibspalt<B>9</B>  auf jede gewünschte Weite und damit für jede ge  wünschte Feinheit des zu bearbeitenden Gutes ein  gestellt werden. Ein     Stillsetzen    der Welle hat zur  Folge,     dass    der     Verschlussstopfen   <B>31</B> nicht mehr  durch die schraubenförmigen Flügel<B>32</B> hochgehalten  wird, sondern absinkt und den Auslauf des Behäl  ters 12 verschliesst.

   Die Hebung oder Senkung des  Stopfens bei In-     bzw.        Ausserbetriebsetzung    der Vor  richtung kann auch dadurch gesichert werden,     dass     der     Verschlussstopfen   <B>31</B> mittels einer z. B. schrau  benförmig gewundenen Nut und einem in diese ein  greifenden Stift durch den Widerstand des Gutes  nach oben     bzw.    bei     Stillegung    der Welle<B>1</B> infolge  der dem Stopfen<B>31</B> innewohnenden Bewegungs  energie wieder nach unten in den Auslauf des Be  hälters 12     zurückgesehraubt    wird.  



  Die zerkleinernde Arbeit der     Vorzerkleinerungs-          vorrichtung    der Beispiele der     Fig.   <B>1</B> und 2 kann noch  dadurch intensiviert werden,     dass    die     ineinander-          greifenden        Schlagwerkzeugkränze    längs zur Welle<B>1</B>  koaxialen     Konusflächen    verlaufen und bei axialer  Verschiebung der Welle sehr eng, gegebenenfalls bis  zu reibender Zusammenarbeit, gegeneinander einge  stellt werden.

   Die Werkzeugkränze 22,<B>23,</B> deren  auch mehr als in den Beispielen gezeigt vorgesehen  sein können, können so ausgebildet sein,     dass    bei ent  sprechender relativer Drehung zwischen Rotor und       Stator    Impulse und Schwingungen hoher Frequenz  und Amplituden, nötigenfalls mit Ultraschallwirkung,  auftreten. Die Teilung zwischen den Werkzeugen  beliebigen, geeigneten Querschnitts der Rotor- und       Statorkränze        undloder    der radiale Abstand zwischen  benachbarten Kränzen können beliebig gewählt wer  den. Die     Stator-    und     Rotorkränze    können auch an  nähernd radiale, um ihren ganzen Umfang geschlos  sene     Durchbrechungen,    z. B.

   Bohrungen, aufweisen.      Die beschriebenen Vorrichtungen stellen eine  wenigstens aus zwei Stufen     (Vorzerkleinerungsvor-          richtung    und Reibmühle) bestehende Maschine zum       Feinvermahlen    dar, bei welcher in der ersten Stufe  eine wiederholte, sich im stetigen Umlauf abspielende,  intensive     Vorzerkleinerung    stattfindet, während von  dem von der     Vorzerkleinerungsvorrichtung,    geliefer  ten Gut ein der jeweiligen Feineinstellung der     Reib-          scheibenmühle    entsprechender Anteil endgültig be  arbeitet wird.

   Dank dem sich in zwei Wege teilen  den Hohlraum erfolgt eine sich selbsttätig     regahe-          rende    Zufuhr des Gutes, wobei von diesen beiden  Wegen jeder selbsttätig den für optimale Wirkung  der ihm zugeordneten Stufe geeigneten Anteil des  Gutes übernimmt. Diese Aufteilung der von der  Mühle zu leistenden Arbeit ermöglicht gegenüber  den bekannten Mühlen eine erhebliche Verbesserung  der Qualität und der Mengenleistung. Ausserdem  eignet sie sich für ein erheblich weiteres Anwen  dungsgebiet als die bekannten Vorrichtungen.  



  Die Wirkung der beschriebenen Maschinen kann  erheblich gesteigert werden durch die     Vorschaltung     einer oder mehrerer     Grobzerkleinerungsstafen    vor  die     Vorzerkleinerungsstufe    oder -stufen. Manche  Güter kommen in sehr heterogenem Zustand, oft  auch aus Teilen aller Grössen von Klumpen bis  herab zu feinen Teilchen zur Verarbeitung. Dann  war bis jetzt die vorherige Bearbeitung des groben  Rohgutes durch eine separate Grobmühle bekannter  Systeme erforderlich, um die     Kolloidmühle    nicht zu  verstopfen. Es gibt vielerlei bekannte     Grobzerkleine-          rungsvorrichtungen,    die den Vorgang komplizieren  und um wenigstens einen gesonderten Arbeitsgang  vermehren.  



  Bei einer Ausführungsform der Maschine besteht  nun die vorgeschaltete     Grobzerkleinerungsstafe    oder  -stufen aus einer der     Vorzerkleinerungsstufe    vorge  schalteten Einrichtung, durch die das ankommende  Gut vor dem Eintritt in die     Vorzerkleinerungsstufe     oder -stufen einmal oder in wiederholtem Umlauf  durchlaufen     muss.    Dabei wird das Gut in der     Grob-          zerkleinerungsstufe    so weit zerschlagen,     dass    es im  Falle des Vorhandenseins einer automatischen     Ver-          schlussvorrichtung        (Fig.    2)

   vor der     Vorzerkleinerungs-          stufe    diese     Verschlussvorrichtung    nicht stört und  fliessend in die     Einlassöffnung    der     Vorzerkleinerungs-          vorrichtung    eintreten kann.  



  Die     Grobzerkleinerungseinrichtung    kann,<B>je</B> nach  Art des zu bearbeitenden Gutes,     ineinandergreifende     oder nur     aneinandervorbeifliegende    Vorsprünge auf  weisen.  



  Die linke Seite der     Fig.   <B>3</B> zeigt beispielsweise  eine solche     Grobzerkleinerungsvorrichtung,    welche  eine mit Vorsprüngen 40     bzw.    42 besetzte     Rotor-          scheibe    41 und an der Wandung des Gehäuses  sitzende     Statorvorsprünge    43     bzw.    44 aufweist. Die  Rotor- und     Statorvorsprünge    42     bzw.    44 oberhalb  dem grössten Durchmesser der     Grobzerkleinerungs-          vorrichtung    fliegen ziemlich dicht aneinander vorbei  und zerreissen das Gut.

   Die unterhalb des grössten    Durchmessers des Rotors und des     Stators    sitzenden  Vorsprünge 40     bzw.    43 sind     kranzförmig    auf der  Wandung des Rotors und des     Stators    angeordnet und  greifen gegenseitig in die Lücken zwischen den  Kränzen von Vorsprüngen.

   Dabei ist der Durch  messer des untern     Rotorkranzes    40 grösser als der  des vorzugsweise schaufelförmig verbreiterten ober  sten Kranzes 42, damit die radiale Beschleunigungs  energie von oben nach unten abnimmt und so das  Gut unter dem nötigen überdruck von oben nach  unten oder allgemein bei anderer als vertikaler An  ordnung der Mühle stets in Richtung zur     Kolloid-          reibmühle    9a,<B>9,</B> die hier zwei flache Reibscheiben  9a aufweist, gefördert wird. Nötigenfalls kann auch  von der     Zufuhrseite    aus ein zusätzlicher, z. B. ein  durch eine Pumpe erzeugter Druck angewendet wer  den.  



  Die rechte Seite der     Fig.   <B>3</B> zeigt beispielsweise  eine     Grobzerkleinerungsvorrichtung,    die an einer  Nabe befestigte Flügel 45 mit Vorsprüngen 42 und  40 aufweist. Die Vorsprünge 42 und 40 arbeiten  wiederum mit     Statorvorsprüngen    44     bzw.    43 zur  Zerschlagung und Zerreissung des Rohgutes zusam  men.  



  An der Unterseite des Rotors 41     bzw.    45 der       Grobzerkleinerungsvorrichtung    ist eine Aussparung  46 vorgesehen, in welche die Flügel<B>32</B> des     Ver-          schlussstopfens   <B>31</B> eintreten, wenn der durch das  Gut erzeugte Widerstand die Umlaufgeschwindigkeit  der Flügel<B>32</B> gegenüber der Welle<B>1</B> herabsetzt, so,       dass    die Nabe des Stopfens<B>31</B> mittels eines in die  gewundene Nut 47 der Welle<B>1</B> eintretenden Stiftes  gehoben wird, so     dass    der Einlauf geöffnet wird.  



  In     Fig.   <B>3</B> strömt das Rohgut der     Grobzerkleine-          rungsvorrichtung    durch ein Rohr 48 und ein Regel  organ 49 zu. Die     Grobzerkleinerungsvorrichtung     kann aber auch in einem Vorratsbehälter mit koni  schem oder zylindrischem unterem Teil sitzen. Wenn  der Behälter zylindrisch ist, kann auch die innere  Wandung zylindrisch und mit den das Gut zerschla  genden     Statorvorsprüngen    besetzt sein, die mit den  Vorsprüngen des der Form des Behälters     angepassten     Rotors zusammenarbeiten.

   Auch die     Grobzerkleine-          rungsvorrichtung    kann mit Hohlräumen, Rohrleitun  gen     usw.    versehen sein, die einen mehrmaligen     Rück-          und    Umlauf des Gutes durch die     Grobzerkleinerungs-          stufe    ermöglichen. Die Umlaufleitungen können auch  ausserhalb der Vorrichtung liegen.  



  Die Beispiele der     Fig.   <B>3</B> sind nur so weit<B>be-</B>  schrieben, als sie sich von den     Fig.   <B>1</B> und 2 unter  scheiden. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugs  zeichen versehen wie in     Fig.   <B>1</B> und 2.  



  Die     Grobzerkleinerungsvorrichtung    kann auch jeder       andem    als der gezeigten Art sein, wenn sie die     Vor-          zerkleinerung    von heterogenem     und/oder    klumpigem  Rohgut sicher besorgt, ehe das Gut in die nachfol  gende     Vor7erkleinerungsvorrichtung    durch deren  Scheibe 4 einströmt.  



  Die in der vorangehenden Beschreibung mit        Stator     bezeichneten Teile der Vorzerkleinerungs-           vorrichtung    und der Reibmühle und der     Grobzerklei-          nerungsvorrichtung    könnten auch mit einer gegen  über der     Rotordrehung    umgekehrt gerichteten oder  gleich gerichteten, aber unterschiedlichen Geschwin  digkeit angetrieben werden. Wesentlich ist nur,     dass     zwischen Rotor und      Stator     eine geeignete Relativ  geschwindigkeit besteht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen, in welcher einer Reibmühle eine Vorzerkleinerungsvor- richtung vorgeschaltet ist, gekennzeichnet durch einen oder mehrere das aus der Vorzerkleinerungs- vorrichtung austretende Gut zur Reibmühle leitende Hohlräume und durch einen oder mehrere von den obgenannten Hohlräumen abzweigende Hohlräume, welche denjenigen Anteil des zu bearbeitenden Gutes, der nach einem Durchlauf durch die Vor- zerkleinerungsvorrichtung nicht durch die Reibmühle hindurchgehen kann,
    wieder in die Vorzerkleine- rungsvorrichtung zu wiederholter Bearbeitung in der selben zurückleiten. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Maschine nach Patentansprach, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die Reibmühle die Vorzerkleine- rungsvorrichtung umgibt. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reibmühle gegenüber der Vor- zerkleinerungsvorrichtung in axialer Richtung der Welle versetzt ist.
    <B>3.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der abzweigende Hohlraum am Austritt aus der Vorzerkleinerungsvorrichtung be ginnt und um den Stator derselben herum zum zen tralen Zuführungsraum derVorzerkleinerungsvorrich- tung zurückführt. 4. Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine von einer Antriebswelle angetrie bene Einrichtung zur automatischen Steuerung des Zuflusses des Gutes zur Vorzerkleinerungsvorrich- tung, wobei die Einrichtung verschiebbar ist und ihre Lage durch das zu behandelnde Gut beeinflusst wird.
    <B>5.</B> Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einrichtung zur automatischen Steuerung des Gutzuflusses einen mit einer Einlass- öffnung zusammenarbeitenden, drehfest auf der Welle und gegenüber der letzteren axial verschiebbar an geordneten Verschlussstopfen aufweist, der fest mit mindestens einer propellerartigen Fläche verbunden ist, welche unter der Wirkung des Gutes bei Drehung der Welle gegenüber letzterer um einen von der Zähigkeit des Gutes abhängigen Betrag axial ver schoben wird und dabei den Verschlussstopfen von der Einlassöffnung abhebt.
    <B>6.</B> Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einrichtung zur automatischen Steuerung des Gutzuflusses einen mit einer Einlass- öffnung zusammenarbeitenden Verschlussstopfen auf weist, der mit der Welle durch einen in eine gewun dene Nut gleitend eingreifenden Stift verbunden ist. <B>7.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stator der Vorzerkleinerungs- vorrichtung mittels Stegen am Gehäuse befestigt ist, die den abzweigenden Hohlraum in Sektoren auf teilen und Leitschaufeln für das durch diesen Hohl raum strömende Gut bilden.
    <B>8.</B> Maschine nach Patentanspruch, mit zwei äussern Reibscheiben der Reibmühle, von denen die eine am Stator und die andere am Rotor befestigt ist und mindestens zwei weiteren, zwischen den äussern Reibscheiben liegenden Reibscheiben, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine der beiden zwischen den äussern Reibscheiben liegenden Reibscheiben fest mit dem Stator und die andere fest mit dem Rotor ver bunden ist. <B>9.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus Metall, Stein, kerami schem Material, Kunststoff, natürlichen oder künst lichen Elastomeren bestehenden Reibscheiben der Reibmühle an ihren Reibflächen Unebenheiten, wie z. B.
    Rillen, Stifte, Nadeln, Warzen, oder Vertiefun gen, wie etwa Blindlöcher, aufweisen. <B>10.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reibflächen der Reibscheiben der Reibmühle eine rauhe Oberfläche aufweisen und aus einem nachgiebigen Werkstoff, wie z. B. aus einem Gummikrepp, aus natürlichem oder künstli chem Gummi oder aus Leder mit reibender Ober fläche bestehen. <B>11.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorzerkleinerungsvorrichtung aus mehreren axial hintereinandergeschalteten Stufen besteht. 12.
    Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine der Vorzerkleinerungsvorrichtung vor geschaltete Grobzerkleinerungsvorrichtung.
CH7147759A 1959-04-01 1959-04-01 Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen CH369953A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7147759A CH369953A (de) 1959-04-01 1959-04-01 Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7147759A CH369953A (de) 1959-04-01 1959-04-01 Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH369953A true CH369953A (de) 1963-06-15

Family

ID=4531022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7147759A CH369953A (de) 1959-04-01 1959-04-01 Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH369953A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0227879A3 (en) * 1985-12-28 1988-08-03 Masamichi Nagao Grinder for use in grinding apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0227879A3 (en) * 1985-12-28 1988-08-03 Masamichi Nagao Grinder for use in grinding apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2189221B1 (de) Rührwerkskugelmühle
EP2178642B1 (de) Rührwerksmühle
DE19504772C2 (de) Rühr-Schlagmühle
EP2987557B1 (de) Zerkleinerungsmaschine zur zerkleinerung eines produkts
DE69417666T2 (de) Abrasive Getreide-Bleichmaschine mit einem perforierten zylindrischen Körper zur Entfernung von Kleie
DE2315587B2 (de) Vorrichtung zum Feinmahlen von Gummi
DE10011579B4 (de) Rührwerksmühle
DE6910964U (de) Mischvorrichtung
DE952955C (de) Scheibenmuehle mit zwei in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden gleichachsigen Mahlscheiben
CH359346A (de) Zerkleinerungs-, Misch- und Homogenisiervorrichtung
DE202010003036U1 (de) Feinstzerkleinerer
CH369953A (de) Maschine zum Feinvermahlen von Stoffen
DE2943567A1 (de) Reisszahnwalze und damit bestueckte reisswalenzerkleinerungsmaschinen
DE19834397B4 (de) Rührwerksmühle
DE102016119554A1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut
EP3515602B1 (de) Feinstzerkleinerer
DE1913940B1 (de) Mischvorrichtung
EP1138391A1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern, Reiben und Dispergieren von fliessfähigem Mahlgut
DE1461012C3 (de) Vonchtung zum Zerfasern von Papierstoff
EP2452554A1 (de) Maschinenanlage zur Aufbereitung von Feldfrüchten
EP1155733B1 (de) Homogenisator zur Herstellung fliessfähiger Stoffe
EP0036985B1 (de) Einrichtung zur Erzeugung eines Gemisches aus mindestens einem zerdrückbaren stückigen Feststoff und mindestens einem flüssigen Bestandteil
DE622189C (de) Zum Quetschen und Vermahlen von Getreide, Samen, Pflanzen, Knochen, Asphalt und aehnlichen Stoffen in trockenem oder feuchtem Zustand bestimmte Maschine
DE3444912C2 (de) Vorrichtung zum Behandeln pumpfähiger Materialien
DE724013C (de) Fliehkraft-Kugelmuehle