CH369971A - Treibscheibenanordnung von Axialkolbenmaschinen mit zur Treibscheibe schrägstehender Zylindertrommelachse - Google Patents

Treibscheibenanordnung von Axialkolbenmaschinen mit zur Treibscheibe schrägstehender Zylindertrommelachse

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CH369971A
CH369971A CH5928858A CH5928858A CH369971A CH 369971 A CH369971 A CH 369971A CH 5928858 A CH5928858 A CH 5928858A CH 5928858 A CH5928858 A CH 5928858A CH 369971 A CH369971 A CH 369971A
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dependent
shaft
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CH5928858A
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Wiggermann Georg
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Wiggermann Georg
Reiners Walter Dr Ing
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
    • F01B3/007Swash plate
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Treibscheibenanordnung    von     Axialkolbenmaschinen     mit zur     Treibscheibe    schrägstehender     Zylindertrommelachse       Die vorliegende Erfindung betrifft die     Treib-          scheibenanordnung        allgemein    von solchen Axial  kolbenmaschinen, insbesondere     Hochleistungs-Axial-          kolbenmaschinen,    bei denen die Zylindertrommel  achse schräg zur Treibscheibe steht.

   Im engeren  Sinne bezieht sie sich auf solche     Axialkolbenmaschi-          nen,    deren Zylindertrommel um eine zur     Treib-          scheibenachse    schräg stehenden Achse drehbar ge  lagert ist. Diese Achsen bilden üblicherweise einen  festen oder veränderlichen Winkel a (vgl.     Fig.    1)  von bis zu 25 , und die Kolbenkräfte zerlegen sich  in den     Anlenkpunkten    der     Pleuelstangen    an der  Treibscheibe in blinde     Axialkomponenten        Pa    und       drehmomenterzeugende        Tangentialkomponenten        Pt.     



  Der aus mehreren Gründen     übliche    geringe  Schrägwinkel von höchstens a = 25  ergibt zwang  läufig zwischen der blinden     Axialkraft        Pa    und der       drehmomenterzeugenden        Tangentialkraft        Pt    ein sehr  ungünstiges Verhältnis, welches z. B. bei a = 25   den Wert 2,15 : 1, bei a = 15  den Wert 3,73 : 1  aufweist und bei kleiner werdendem Winkel sehr  schnell dem     Grenzverhältnis    1,0:0 zustrebt.

   Aus  dieser Sachlage ergeben sich bei den in Frage stehen  den     Axialkolbenmaschinen    bzw. bei deren     Treib-          scheibe    sehr schwierige     Lagerungsverhältnisse,    indem  die üblicherweise zur     Lagerung    der Treibscheibe mit  Welle verwendeten genormten     Wälzlager    bei den       auftretenden    Kräften genügender Lagergrösse unver  hältnismässig grosse Einbaumasse und damit     ebensd     unerwünscht grosse Gehäuseabmessungen ergeben.  Ein weiterer Nachteil der grossen Lager ist deren  grösserer Reibungsverlust.  



  Im Zuge der Entwicklung werden an die Axial  kolbenmaschinen immer höhere     Anforderungen    ge  stellt, und es zeigen sich Grenzen, wo die normalen         Wälzlager    nicht mehr brauchbar sind. Die Vergrösse  rung der Arbeitsdrücke auf über 200 atü macht zur  Aufnahme der sich ergebenden Lagerbelastungen die  Verwendung besonders grosser und sperriger Wälz  lager notwendig. Die vergrösserten Lager haben je  doch wieder eine verminderte zulässige Höchstdreh  zahl, was der gleichzeitig angestrebten Drehzahl  steigerung zuwiderläuft.  



  Da die anzuwendenden genormten     Wälzlager          schliesslich    im Durchmesser wesentlich über die  Rahmenabmessungen der     Gesamtkonstruktion    hinaus  gehen, so kommt noch ein weiterer Nachteil     hinzu,     indem das Gehäuse diese Lager in Form von Aus  buchtungen umfassen muss, wodurch zur Sicherung  der     unerwünscht    abnehmenden Längsstarrheit des Ge  häuses die auf Biegung statt nur auf Zug bean  spruchte     Gehäusewandung        wesentlich    verstärkt wer  den muss.

       Letztere    ist aber zur Unterdrückung der  durch die mit der Frequenz f = z -     n,\60    um den Wert       Fz   <I>- p</I> (z =     Zylinderzahl,   <I>n</I> =     Drehzahl/Min,        Fz    =  Zylinderquerschnitt, p =     Arbeitsdruck)        wechselnden          Beanspruchung    des Gehäuses in     Richtung    seiner  Hauptachse erregten geräuscherzeugenden Schwin  gungen unbedingt     erforderlich.     



       Ähnlich        nachteilig,    das heisst ebenfalls die zur       Geräuschminderung    notwendige Steifheit der Trieb  werksteile     vermindernd,    wirkt sich bei den genorm  ten und der Aufnahme des     Axialschubes        Pa    dienen  den     Kegelrollen-    bzw. Schrägkugellagern deren  kleiner     Berührungswinkel        ss    = 30  (vgl.     Fig.    1) aus.

    Durch diesen wird nämlich die abstützende Axial  kraft     Pa    mit doppeltem Mass als Normalkraft auf die       Wälzkörper    (Rollen,     Kugeln)    übertragen, und deren  dadurch ausgelöste elastische Verformung wirkt dann  auf die     Axialführung    der Treibscheibe zurück, indem      sie     in    Verbindung mit der auftretenden     hochfrequen-          ten    axialen     Wechselkraft    deren axiale Schwingungs  amplitude in unerwünschter Weise verdoppelt, was  die Geräuschbildung erhöht.  



  Wie schon weiter oben angegeben, liegen die  Belastungsverhältnisse der Treibscheibe so, dass die  auftretende     Axialkraft    die gleichzeitig wirkende Ra  dialkraft     Pr    um ein Mehrfaches übertrifft. Auch in,  dieser Hinsicht muss der     Berührungswinkel    von       ss    = 30  als sehr ungünstig bezeichnet werden, indem  durch ihn das dem betreffenden     Wälzlager        eigen-          tümliche    Verhältnis der zulässigen axialen zur zu  lässigen radialen Belastung von dem praktisch auf  tretenden     Kräfteverhältnis    weit abweicht.

   Die Folge  ist, dass dadurch zur Abstützung der gegebenen       Axialkraft        Pa    ein unverhältnismässig grosses Lager  mit den bereits geschilderten Nachteilen verwendet  werden muss.  



  Die erfindungsgemässe     Treibscheibenanordnung     von     Axialkolbenmaschinen    mit zur Treibscheibe  schrägstehender     Zylindertrommelachse,    welche die  geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten zu um  gehen trachtet, ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Treibscheibe mit einem axial und quer belastbaren       Wälzlager    zu einer Einheit vereinigt ist, indem unter  Wegfall des     Innenlaufringes    dessen innere Wälzbahn       unmittelbar    am     Treibscheibenkörper    selbst ange  ordnet ist und diese Bahn einen Berührungswinkel  von 40-50  aufweist.  



  Die vorliegende Erfindung wird anhand der       Fig.    1 bis 6     erläutert,    welche Figuren Ausführungs  beispiele der     Treibscheibenanordnung    von Axial  kolbenmaschinen darstellen. Es zeigen:       Fig.    1 den Längsschnitt durch eine     Treibschei-          benlagerung,          Fig.2    den     Wälzkörperkranz,          Fig.    3 den Längsschnitt durch eine     Lagerung    mit  zwei     Wälzkörperkränzen,          Fig.    4 den Längsschnitt durch ein anderes Aus  führungsbeispiel der     Lagerung,

            Fig.    5 den Längsschnitt durch ein Ausführungs  beispiel der     Lagerung    mit Kräfteplan,       Fig.    6 den Längsschnitt durch ein weiteres Aus  führungsbeispiel.  



  Die wirkungsgleichen Teile haben in den Figuren  die gleichen Bezugszeichen erhalten.  



  Es wird gemäss     Fig.    1 die in einem aus einem  Lagergehäuse 1 und einem übrigen Gehäuse 2 be  stehenden Gesamtgehäuse einer     Axialkolbenma-          schine    zu lagernde Treibscheibe 3, deren Achse     mit     der     Zylindertrommelachse    den Winkel a einschliesst,  mit einem radiale und axiale Kräfte aufnehmenden       Wälzlager    4, 5,

   11 zu einer     Baueinheit    vereinigt und  unter Wegfall des bisher benötigten und meistens auf  eine rückseitige Nabe der auf der Welle 7 sitzenden  Treibscheibe     aufgepressten        Wälzlagerinnenlaufringes     die innere     Wälzbahn    4 unmittelbar am     Treibschei-          benkörper    3 selbst angebracht und dieser Bahn ein       Berührungswinkel        ss    = 40-50  gegeben.

      Damit kommt man dem Umstand entgegen, dass  die mit gehärteten und der     Anlenkung    der Pleuel  stangen dienenden Kugelkalotten versehene Treib  scheibe ohnehin schon aus einem Werkstoff herge  stellt werden muss, der sich auch für die     Wälzbahn    4  eignet. Es ergibt sich ferner durch den Wegfall ver  schiedener bisher notwendiger     Passungsmasse    eine  herstellungstechnische Vereinfachung, welche die  Kosten der mit grosser Genauigkeit im     Treibscheiben-          körper    anzuschleifenden Wälzbahn mehr als aus  gleicht.

   Ausserdem wird durch den Wegfall der ver  schiedenen     Passmasse    am     Treibscheibenkörper    und  der vielen möglichen     Rundheits-    bzw.     Rundlauffehler     die Laufqualität des     Wälzlagers    bedeutend gesteigert.  Die vorgeschlagene Vergrösserung des Berührungs  winkels auf     ss    = 40-50  ergibt eine Anpassung des       Treibscheibenlagers    hinsichtlich seiner Belastbarkeit  in     axialer    und radialer Richtung an die effektiv vor  liegenden Betriebsverhältnisse, indem z.

   B. die  axiale Tragfähigkeit dieses Lagers gegenüber den  genannten Lagern mit     ss    = 30  sich zumindest ver  doppelt, wobei die abnehmende radiale Tragfähigkeit  des Lagers noch gut ausreicht.    Mit der eben beschriebenen Gestaltung der  Treibscheibe 3 mit     Lagerung    ist ein wesentlicher  Schritt in Richtung der gewünschten Tragfähigkeits  steigerung bei     Wahrung    einer grossen Einfachheit und  Gedrängtheit der Bauart gemacht.    Eine     Steigerung    der Belastbarkeit des     Treib-          scheibenlagers    wird durch eine weitere Einzelheit er  zielt.

   In dem Bestreben, die zulässige Drehzahl des       Treibscheibenlagers    möglichst weit zu steigern, wer  den bei der Lagerung der Treibscheibe 3 als     Wälz-          körper        Kugeln    5 verwendet, welche durch sich an  den Kugeln 5 selbst führende Distanzröhrchen 6 aus  sehr leichtem Werkstoff, aus Leichtmetall oder  Kunststoff, vor gegenseitiger     Berührung    geschützt  und auf einen gegenseitigen lichten Abstand gehalten  werden, der nicht mehr als     1!5o    des wirksamen  Durchmessers der innern Wälzbahn 4 ausmacht  (vgl.     Fig.    1 und 2).  



  Die Kugeln, deren Anwendung als     Wälzkörper     an sich bekannt ist, haben den Vorteil der     geringsten     Reibung und sind gerade in dieser Hinsicht den  ebenfalls bekannten     kegelförmigen        Wälzkörpern     weit überlegen. Sie erlauben durch ihre geringe Er  wärmung eine verhältnismässig hohe Betriebsdreh  zahl. Sie haben gegenüber den Kegelrollen aber den  Nachteil der geringeren Belastbarkeit. Hier wurde  nun die Feststellung gemacht, dass die genormten  Schrägkugellager eine verhältnismässig geringe Kugel  zahl aufweisen, weil die üblichen Führungskäfige  einen erheblichen Teil des     Wälzkörperteilkreis-          umfanges    für sich benötigen.

   Mit dem vorgeschla  genen kleinen gegenseitigen Abstand der Kugeln ist  eine Erhöhung der Kugelzahl etwa im Verhältnis  15 : 11 und damit gleichlaufend eine Erhöhung der  Tragfähigkeit des Kugellagers um     rund    3601o mög  lich.      Das Problem der     Kugelführung    auf geringen, aber  berührungslosen gegenseitigen Abstand ist in der  vorgeschlagenen Weise, das heisst mittels der sich  an den Kugeln 5 selbst führenden Distanzröhrchen 6  gelöst. Diese Art der     Führung    ist sehr einfach, und  die Röhrchen 6 sind     billig    in der Herstellung. Für  ihre Anwendung ist allerdings der vorgesehene kleine  gegenseitige Abstand der     Kugeln    5 Bedingung.  



  Der axialen Lage der     Wälzbahn    an der     Treib-          scheibe    in bezug auf deren Stirnfläche =     Pleuel-          kugelmittenebene    (vgl. Masse<I>a</I> und<I>b</I> in     Fig.    1) ist  spezielle Aufmerksamkeit zu schenken. Nach     ihr        soll     die     Wälzbahn    4 so nahe an die genannte Stirn  fläche herangerückt werden, dass die Berührungs  normalen 6' der einzelnen     Wälzkörper    die Mittel  achse der Treibscheibe 3 in     einem    Punkt P schnei  den, der jenseits der Stirnfläche der Treibscheibe  liegt.  



  Es sind ausserdem die axiale Lage der     Wälzbahn,     der     Wälzbahndurchmesser    und der     Berührungswinkel          ss    so aufeinander abgestimmt, dass der Abstand  a   (s.     Fig.    1) mit dem Abstand  b  ein Verhältnis 2 : 1  bis 1 : 2 bildet.  



  Bei der bisherigen     Ausführung    mit getrenntem       Innenlaufring    und     ss    - 30  lag der Schnittpunkt P  höchstens in der Stirnebene der Treibscheibe,  meistens aber noch weiter links (vgl.     Fig.    1).  



  Das vom aussermittigen Angriff der resultieren  den Kolbenkraft in der Treibscheibe 3     einschliess-          lich    Welle 7 erzeugte Moment  M  bewirkt eine  Querbelastung sowohl des Lagers der Treibscheibe  3 als auch des Wellenlagers 8, und es besteht die  irrtümliche Ansicht, dass die die Lager querbelasten  den Kräfte dem Quotienten     M(d    entsprechen. Jedoch  genaue Untersuchungen liessen erkennen, dass eine  solche Annahme nur dann zutreffen würde, wenn  der     Berührungswinkel        ss    den Wert Null hätte.

   In  diesem Falle könnte die Treibscheibe mit Welle als  zweiarmiger Hebel mit den Hebellängen  a  und        d     betrachtet werden, und die von den Kolben  kräften in der Treibscheibe ausgelösten Querkräfte  Pro würden das     Treibscheibenlager    mit einer Quer  kraft         Pr1   <I>= Pro (a +</I>     d)Jd   <I>(1)</I>    also mit einer erhöhten Kraft belasten. Anderseits  aber wandert mit zunehmender Grösse des Berüh  rungswinkels     ss    der Schnittpunkt P der Berührungs  normalen 6' mit der Wellenachse auf dieser nach  rechts.

   Das hat zur Folge, dass der in Gleichung (1)  eingesetzte Lagerabstand      d     sich auf<I>d'</I> vergrössert  und schliesslich ein durch den Schnittpunkt P be  stimmter  idealer  Abstand  c  erreicht wird. In  Verbindung mit Gleichung (1) lässt dieser     Umstand     erkennen, dass es vorteilhaft ist, den Punkt P durch  entsprechende bauliche Massnahmen möglichst weit  nach rechts zu bringen. In diesem Sinne ist die     Wälz-          bahn    an der Treibscheibe 3 soweit wie möglich der  Stirnfläche der Treibscheibe genähert und dazu noch  der     Berührungswinkel        ss    derselben     Wälzbahn    so gross    wie möglich (40-50 ) zu machen.

   Der Einfluss     die-          sier    Massnahmen auf das angestrebte Ziel lässt sich  aus den Gleichungen (2) und (3) erkennen.  
EMI0003.0044     
         Damit    ergibt sich die Querlast der Lager zu  
EMI0003.0046     
         (Dw    = wirksamen Durchmesser der innern     Wälz-          bahn).     



  Bei Anwendung der genormten     Wälzlager    mit       kegeliger    Laufbahn     rückt    der Punkt P höchstens bis  zur     Stirnflächenebene    nach rechts, und es ist ohne  weiteres zu ersehen, dass die Anordnung     der-Wälz-          bahn    unmittelbar an der Treibscheibe in Verbindung  mit dem auf 40 bis 50  vergrösserten Berührungs  winkel die     Möglichkeit    bietet, den Punkt P bedeu  tend weiter nach rechts zu rücken und dadurch den  Vorteil einer wesentlichen Verringerung der Quer  belastung der     Wälzlager    zu erreichen.  



  Der eben beschriebene günstige Einfluss der ge  genüber der bisher bekannten starken     Verlagerung     des Schnittpunktes P nach rechts bzw. in Richtung  auf die     Zylindertrommel    zu lässt, wenn hauptsäch  licher Wert auf gedrängte Bauweise gelegt     wird,    eine  bedeutende Kürzung des Abstandes  d  zu oder  ergibt, wenn die hohe Belastbarkeit der     Axialkolben-          maschine    ausschlaggebend ist, bei gleichem Abstand   d  eine     Verbesserung    in dieser Richtung.  



  Bei einer Ausbildung der Treibscheibe mit Lage  rung als komplettes Bauelement ist es notwendig,  dieselbe     mit    einer den jeweiligen besonderen Wün  schen angepassten Antriebswelle 7 kombinieren zu       können.    Hierbei ist aber eine äusserst starre Verbin  dung zwischen Treibscheibe 3 und Welle 7 wegen  des im Betrieb umlaufenden hohen Biegemomentes       erforderlich,

          um        die        Erzeugung        von        sog        genanntem          Passungsrost    und damit eine     allmähliche        Lockerung     der Verbindung zu vermeiden.  



  Der     Forderung    nach bequemer Austauschbarkeit  der Welle 7 bei gleichzeitigem     Presssitz    zwischen der  Treibscheibe 3 und Welle 7 entsprechend ist die  Treibscheibe auf der Wellenseite mit einer sich ko  nisch verjüngenden Nabe versehen und die     Klemm-          verbindung    zwischen Treibscheibe 3 und Welle 7  über einen Kegel am Ende der Welle 7 und eine  konische Bohrung der Treibscheibe 3 hergestellt,  wobei zum axialen Einpressen, gegebenenfalls auch  noch zum     Mitbefestigen    einer     Rückzugplatte    9, eine       Differentialgewindeschraube    10 vorgesehen ist.  



  Letztere hat zwei     Gewinde,    deren Steigung nur  einige Zehntelmillimeter verschieden ist, so dass die  Schraube infolge der als Anzugssteigung wirksamen  kleinen Steigungsdifferenz es erlaubt, grosse     Anzugs-          kräfte    zu erreichen, und dazu durch den geringen  effektiv wirksamen Steigungswinkel keiner besonde  ren     Sicherung    gegen Lösen bedarf.-      Die sich verjüngende Nabe gibt die Möglichkeit,  der     Konusverbindung    eine erhöhte elastische Vor  spannung zu geben.

   Ferner bewirkt diese Nabe eine  Verbreiterung der Treibscheibe 3 in Richtung Welle  7, wodurch in günstiger Weise der Übergang von  der Treibscheibe 3 zur Welle 7 in eine Zone verlegt  ist, in der das Biegemoment schon bedeutend ver  kleinert ist und damit eine vorteilhafte Entlastung  der     Konusverbindung    erreicht wird.  



  Zur     höchstmöglichen    Steigerung der betriebs  sicheren     Tragfähigkeit    der     Treibscheibenwälzbahn     4 und zu Verbilligung der Herstellung ist die     Treib-          scheibe    3 im     Präzisionsschmiedeverfahren    herzustel  len, bei dem sowohl die konische Bohrung als auch  die Kugelpfannen nebst der übrigen Form bereits so  genau geschmiedet werden, dass zur Fertigbearbei  tung in bekannter Weise nur noch wenig Werkstoff  in spanabhebendem Verfahren abgenommen werden  muss.  



  Zur Steigerung der Güte der Lagerung bei ge  ringen     Herstellungskosten    und im Interesse eines be  quemen Zusammenbaues bzw. einer ebenso beque  men und schnell möglichen Zerlegung ist weiterhin  die Treibscheibe 3 mit     Aussenlaufring    11 einschliess  lich dem.

   Wellenlager 8 und der Welle 7 in einem  kompakten und leicht zu bearbeitenden Gehäuseteil  1 angeordnet, wobei dieser sich durch einen vor  stehenden Teil des     Aussenlaufringes    11 im eigent  lichen     Axialkolbenmaschinengehäuse    2 zentriert und  die notwendige Einstellung und Sicherung des gün  stigsten Lagerspiels durch eine     Passscheibe    12 erzielt  wird, welche das Lager 8 gegen den in die Welle 7  eingelassenen Sprengring 13 abstützt und das Lager  8 selbst sich mit einem ihm eigenen Bund (nicht dar  gestellt) oder dem in     Fig.    1 gezeigten Sprengring 14  gegen die antriebsseitige Gehäusestirnseite abstützt.  



  Zur weiteren     Verbilligung    ist nicht nur die  Treibscheibe mit Lagerung, sondern der ganze Ge  häuseteil 1 mit eingebauter Treibscheibe 3, Aussen  laufring 11, Welle 7, Lager 8, Sprengring 13 und  14,     Passscheibe    12 und Lagerdeckel 15 als Bau  kastenteil zusammengestellt und wird für alle Axial  kolbenmaschinen der in Frage stehenden Bauart  gleichbleibend verwendet.  



  Die Forderung nach Wahrung der erreichten  hohen obern Drehzahlgrenze lässt zur weiteren Stei  gerung der axialen Belastbarkeit und damit des Ar  beitsdruckes der     Axialkolbenmaschine    keine Ver  grösserung des Durchmessers der Lager zu. Um nun  die bisher behandelte     Treibscheibenlagerung    auch  für solche Anwendungsfälle geeignet zu machen, bei  denen hohe Drehzahlen und besonders hohe Arbeits  drücke vorliegen, werden weitere Massnahmen ge  troffen, welche nachfolgend anhand der     Fig.    3, 4, 5  und 6     erläutert    werden.  



  Die Treibscheibe 3 wird gemäss     Fig.    3 mit einem  zweiten, aus einem weiteren     Aussenlaufring    11, Ku  geln 5 und einem     Innenlaufring    16 bestehenden       Wälzlager    gleichen Durchmessers versehen, welches    sich an einer besonderen Gegenfläche 17 der     Treib-          scheibennabe    abstützt.  



  Bei näherer Betrachtung einer solchen Lager  kombination zeigen sich jedoch Umstände, welche  eine besondere Durchbildung derselben als notwendig  erweisen. Sobald nämlich die     Treibscheibenlagerung     einschliesslich dem immer notwendigen Gegenlager  bzw. Wellenlager 8 mehr als zwei Lager aufweist, ist  dieselbe statisch überbestimmt, und es können sich  dabei die unvermeidlichen Rundlauf- und Flucht  fehler nicht frei ausgleichen. Die Folge sind unkon  trollierbare innere Spannungen im Lagersystem,  welche unabhängig von dem im Betrieb aufzu  nehmenden     Axialschub    bereits eine wesentliche Ver  kürzung der Lebensdauer der Lager verursachen.  



  Um diesen Mangel zu beheben, wird das parallel  geschaltete zweite Lager mit einem     Innenlaufring    16  versehen, der sich in axialer Richtung gegen eine  Gegenfläche 17 der Treibscheibe 3 abstützt und  dessen     Innenfläche    18 im Durchmesser so be  messen ist, dass der     Innenlaufring    bezüglich der       Treibscheibennabe    radiales Spiel und damit quer  zur Achse eine gewisse Beweglichkeit aufweist,  welche bei einseitigen radialen Spannungen eine  Verschiebung des     Innenlaufringes    an seiner Anlage  fläche zulassen.

      Der Wegfall eines den     Innenlaufring    zentrieren  den     Passsitzes    hat den weiteren Vorteil, dass sich der       Innenlaufring    16 in radialer Richtung auch elastisch  verformt und örtliche, durch     Rundheitsfehler    der       Wälzbahn    usw. verursachte Höhepunkte der     Wälz-          körperpressung    in sich selbst ausgleichen kann.  



  Die beiden unter sich gleichen     Aussenlaufringe     11 der     Treibscheibenlager    sind durch eine Distanz  scheibe 19 so aufeinander abgestimmt, dass der       Axialschub    der Treibscheibe 3 sich im gewünschten  Sinne auf beide Lager verteilt und beide Aussenlauf  ringe auch in einer gemeinsamen Gehäusebohrung  zentriert und abgestützt sind.  



  Es ist in mehrerlei Hinsicht vorteilhaft, den  Raumbedarf der Treibscheibe möglichst klein zu  machen. Deshalb sind die beiden, unmittelbar bei  der Treibscheibe angeordneten     Wälzlager    so ineinan  der verschachtelt, dass der lichte axiale Abstand der       Wälzkörper    der beiden Lager (z. B. Kugeln) nicht  grösser als etwa der halbe Durchmesser eines     Wälz-          körpers    ist, wobei der     Innenlaufring    16 teilweise  innerhalb des vordern     Aussenlaufringes    11 angeord  net ist.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    4 ist eine weitere Form  der Ausrüstung der Treibscheibe mit zwei zur Auf  nahme der     Axialkräfte    parallel geschalteten Wälz  lagern gezeigt. Zunächst ist die Treibscheibe 3 unter  Einbeziehung     ihrer    rückseitigen Nabe unmittelbar  selbst mit zwei Wälzbahnen 4, 20 versehen, deren  Durchmesser verschieden ist. Zur äussern Führung  und Abstützung der Wälzkörper ist jeder der     Wälz-          bahnen    ein besonderer     Aussenlaufring    11 bzw. 21  zugeordnet, welche im Aussendurchmesser ebenfalls      verschieden sind und sich in einer stufenförmigen  Bohrung des Teilgehäuses 1 einzeln abstützen.

    Ausserdem ist dem rückseitigen kleineren Aussen  laufring 21 in seiner Gehäusebohrung ein gewisses  radiales Spiel gegeben, welches ebenso die Aufgabe  hat, alle Spannungen abzubauen, welche sonst durch       Rundheits-,    Rundlauf- und Fluchtfehler entstehen  und der Lagerung schaden könnten.

   Ebenso hat der       Aussenlaufring    21 durch seine radiale Freiheit die  Möglichkeit der elastischen Verformung und damit  der weiteren Beseitigung örtlich übertriebener     Wälz-          körperpressungen.    Die beiden     Aussenlaufringe    11,  21 in Verbindung mit den ihrer axialen Abstützung  dienenden Gehäuseanlagen sind auch hier so abge  stimmt, dass eine gewünschte     Lastverteilung    zwischen  den beiden parallel geschalteten     Wälzlagern    gege  ben ist.

   Es ist auch hier an einer der beiden Aussen  laufringanlageflächen des Gehäuseteils 1 eine Distanz  scheibe 22 vorgesehen, mittels deren beispielsweise  bei der Montage der     Axialkolbenmaschine    kleine Un  stimmigkeit der     Axialmasse    so ausgeglichen wer  den, dass die     gewünschte        Lastverteilung    eintritt.  



  Im weiteren Ausbau sind auch bei der zuletzt  behandelten Art der     Lagerung    zur Erreichung einer  möglichst raumsparenden Bauweise die beiden par  allel geschalteten     Wälzlager    der Treibscheibe in  axialer Richtung so ineinander verschachtelt, dass  die Wälzkörper der beiden Lager in axialer Rich  tung einen lichten Abstand haben, der höchstens  dem halben     Wälzkörperdurchmesser    gleicht, indem  die     Wälzkörper    des kleineren Lagers zum Teil in  den Hohlraum des grösseren     Aussenlaufringes    11  hineinragen.  



  Die zwei zuletzt behandelten Bauweisen der  Treibscheibe mit     Lagerung    sehen zur Aufnahme sehr  hoher     Axialkräfte    je zwei parallel geschaltete Wälz  lager mit grossem     Berührungswinkel    im Bereich der  Treibscheibe vor. Daneben war zur axialen     Fixierung     und radialen     Führung        ein    weiteres Lager, z. B. das  Wellenlager 8, angeordnet. Zur Vermeidung des  schädlichen, statisch überbestimmten Zustandes  waren die erwähnten Massnahmen notwendig.  



  Es wird nun gemäss     Fig.    5 das durch den ausser  mittigen Angriff der Kolbenkräfte erzeugte Moment  im positiven Sinne dazu ausgenutzt, eine selbsttätige  Verteilung der     Axialkraft    auf das     Treibscheiben-          lager    dadurch zu bewirken, dass an die Stelle des       Wellenlagers    8 ein anderes     Wälzlager    angeordnet  wird, welches bezüglich     Aussenlaufring    11',     Kugeln     5,

       Innenlaufring    16 und     Berührungswinkel        ss    den  Teilen der     Treibscheibenlagerung    nach Beispiel       Fig.    3 entspricht.  



  Das in der Treibscheibe auftretende Moment ist  dem auftretenden     Axialschub    stets proportional.  Zeichnet man (vgl.     Fig.    5) von beiden Lagern die  den Winkel     ss    aufweisenden     Berührungsnormalen    ein,  so schneiden diese die     Treibscheibenachse    in den  Punkten P, P'.  



  Zeichnet man nun     in    den Punkten P, P' Kräfte  parallelogramme, welche die aus den vom abzu-    stützenden Moment  M  und, zu einem kleinen  Teil, von der     Tangentialkomponente    der Kolben  kräfte     Pk    erzeugten Querkräfte     Pr    und     Pr'        in    ihre  in     Richtung    der Berührungsnormalen und in Achs  richtung liegenden Komponenten     Prc    und     Pa    bzw.

         Pn'    und     Pa'    zerlegen, so wirken die     Axialkompo-          nenten        Pa    und     Pa'    dem die Treibscheibe belasten  den     Axialschub    entgegen, und es kann durch  passende Wahl des Lagerabstandes  d  und des  Berührungswinkels     ss    dafür gesorgt werden, dass die       Axialkomponente        Pa    bzw.     Pa'    der Kräfteparallelo  gramme ein gewünschtes gegenseitiges Verhältnis  (normalerweise 1 : 1) aufweisen.  



  Bei genauer     Betrachtung    versteht es sich von  selbst, dass,     im    praktischen Betrieb, die Treibscheibe  mit Welle bei passender     Wahl    der     Lagerringabstände     stets selbsttätig um einen verschwindend kleinen Be  trag von der geometrischen genauen Lage abweicht  und dabei das gewünschte Kräftegleichgewicht bzw.  die Aufteilung der     Axialkraft    auf beide     Wälzlager     sicherstellt.  



  Im bisher     beschriebenen    Zustand fehlt der     Treib-          scheibe    noch eine Sicherung ihrer axialen Lage in       Richtung    gegen die Zylindertrommel. In vielen  Fällen ist eine solche Sicherung überflüssig bzw.

    es     kann,    wie im Beispiel nach     Fig.    5, zwischen den  vordern     Aussenlaufring    11 und den     Innenlaufring     16 des antriebsseitigen     Wälzlagers    ein weiteres Wälz  lager      w     eingeschaltet werden, welches keinerlei  radiale     Kräfte,    sondern nur die gewünschte axiale       Fixierung    der Treibscheibe zu übernehmen hat und  im Betrieb in der Regel vollständig entlastet ist.  



  Die bereits beschriebene     Ausbildung    der Treib  scheibenlagerung als zweireihiges     Wälzlager    ergibt  dank der kräftemässigen Parallelschaltung der beiden  Lager bei gleichbleibendem Aussendurchmesser und  gleichbleibender Schnelläufigkeit der     Axialkolben-          maschine    die Möglichkeit, dieselbe     mit    besonders  hohem     Arbeitsdruck    zu betreiben. Es gibt aber auch  Fälle, in denen neben der hohen Schnelläufigkeit  ganz besonderer Wert auf gedrängte Bauweise gelegt  wird.

   Die Konstruktion nach     Fig.    6 kommt mit einer  besonderen Bauweise der zweireihigen     Treibschei-          benwälzlagerung    auch diesem Bedürfnis der Praxis  nach. Sie geht von der Tatsache aus, dass das durch  den     aussenmutigen    Kraftangriff der Kolben an der  Treibscheibe     in    derselben erzeugte Moment in allen  Fällen ein Wellenlager 8 erforderte, welches gemein  sam mit dem bzw. den     Treibscheibenlagern    die vom  Moment ausgelösten Seitenkräfte der Treibscheibe  mit Welle im Gehäuse abstützt und überhaupt letz  terer die notwendige genaue Führung gibt.

      Dank dem für die     Wälzlager    der Treibscheibe  vorgesehenen grossen     Berührungswinkel    von 40-50   ist an sich schon der ideale Abstand      c     (vgl.     Fig.    1)  so gross, dass der tatsächliche Abstand      c     sich in  günstiger Weise sehr verringern lässt.  



  Untersuchungen und     überlegungen    liessen aber  noch die     Möglichkeit    erkennen, diesen Abstand und      damit die axialen Abmessungen der     Axialkolben-          maschine    nochmals erheblich zu verringern, indem  man (Beispiel     Fig.    6) das bei den bisherigen Erfin  dungsbeispielen (nach     Fig.    1 und den     Fig.    3, 4 und  5) stets vorgesehene Gegenlager bzw.

   Wellenlager 8  durch das aus einem weiteren     Aussenlaufring    11,  Kugeln 5 und einem     Innenlaufring    23 bestehende       Zusatzwälzlager    der Treibscheibe 3 ersetzt, wobei  dessen     Wälzkegel    so gewählt ist, dass die Berührungs  normalen 6" der auf ihm rollenden Wälzkörper die       Treibscheibenachse    in einem Punkt P' schneiden, der  im Vergleich zu den     Aussenlaufringen    11, 11 näher  beim äussern Ende der Welle 29 liegt, der Innen  laufring 23 des     Zusatzlagers    mit     Passsitz    auf der  Nabe der Treibscheibe     geführt    und zentriert und  z.

   B. durch einen in die     Treibscheibennabe    ein  gelassenen Sprengring 24 gehalten wird. Dazu wird  zur genauen Einstellung des     Innenlaufringes    23 auf       spielfreie        Lagerung    auf dessen beiden Stirnseiten je  eine Einstellscheibe 25 angeordnet.  



  <U>D</U>er ideale Lagerabstand entspricht dem Abstand  P P' und genügt damit den     Anforderungen.    Da die  gesamte     Treibscheibenlagerung    nun wieder nur aus  zwei     Wälzlagern    besteht und damit statisch bestimmt  ist, fallen die bei den Beispielen gemäss     Fig.    3 und  4 vorgeführten der Beseitigung von innern Klein_       mungen    der     Wälzlager    dienenden baulichen Mass  nahmen weg und ausser dem     Innenlaufring    23 auf  der Nabe der Treibscheibe 3 können auch die       Aussenlaufringe    11 im Gehäuse sowohl im Durch  messer als auch in axialer Richtung spielfrei geführt  werden.  



  Es besteht eine gewisse     Verringerung    der Her  stellungskosten, wenn, wie eben angedeutet, als       Aussenlaufring    zwei unter sich gleiche und auch zur  Verwendung bei     Ausführungen    gemäss den Beispielen  von     Fig.    3 und 4 geeignete Laufringe 11 Verwen  dung finden. Es steht bei genügender Stückzahl je  doch nichts im Wege, die beiden getrennten Aussen  laufringe zu einem     einstückigen    doppelten Aussen  laufring zu     vereinigen.     



  Die eben beschriebene     Treibscheibenlagerung    ist  ganz besonders in solchen Fällen geeignet, wo der  Anbau der     Axialkolbenmaschine    an eine Werkzeug  maschine oder dergleichen erfolgen und die     Treib-          scheibe        unmittelbar    ein freies Wellenende dieser  Maschine treiben soll.

   Die äusserst kurz bauende       Treibscheibenlagerung    nach Beispiel     Fig.    6 erlaubt  es, die Treibscheibe mit     Lagerung    unmittelbar in  einer stirnseitigen     Bohrung    26 des den bisherigen  Gehäuseteil 1 ersetzenden Gehäuses der Werkzeug  maschine oder dergleichen anzuordnen und nur den  die     Zylindertrommel    enthaltenden Gehäuseteil 2 vom       Aussenlaufring    11     zentriert    an einer Stirnfläche 27 des  Maschinengehäuses selbst anzuflanschen.

   Beim un  mittelbaren Einbau der Treibscheibe mit     Lagerung     in das Maschinengehäuse kann diese Befestigungs  art jedoch     unvorteilhaft    sein, weil die     Konusverbin-          dung    zwischen Treibscheibe und dem freien Wellen-    ende der Maschine verhältnismässig grosse Toleranzen  bezüglich der axialen Lage der Welle voraussetzt.  



  Um diesen Nachteil zu umgehen, wird die     Treib-          scheibe    3 mit einer     Innenverzahnung    28 (z. B. Keil  wellenprofil) versehen, in welche das innere mit ent  sprechendem Gegenprofil versehene freie Ende der  Welle 29 axial verschiebbar hineinragt.  



  Die gleiche Massnahme begünstigt ausserdem  einen sehr bequemen An- und Abbau der Axial  kolbenmaschine bzw. der Treibscheibe mit Lage  rung. Um auch in diesem Fall die vorteilhafte     Diffe-          rentialgewindeschraube    zur Befestigung der Rück  zugplatte an der Treibscheibe verwenden zu können,  ist in eine Ringnute der     Bohrung    mit der Innen  verzahnung 28 ein Sprengring 30 eingelassen, gegen  den sich die gegen Drehung     gesicherte    Mutter 31  der     Differentialgewindeschraube    10 abstützt.  



  In den meisten Fällen sind die in der anzutrei  benden Maschine und im hydrostatischen Antrieb ver  wendeten Ölsorten verschieden. Es muss daher Vor  sorge getroffen werden, dass deren Mischung, z. B.  über die     Lagerung    der Treibscheibe, nicht möglich  ist. Zu diesem Zweck ist in der bereits der Aufnahme  der     Aussenlaufringe    11 dienenden     Gehäusebohrung     26 ein von letzteren axial fixierter     Abschlussdeckel     32 eingebaut, dessen Wellendichtung 33 auf dem       Nabenende    der Treibscheibe 3 gleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Treibscheibenanordnung von Axialkolbenmaschi- nen mit zur Treibscheibe schräg stehender Zylinder trommelachse, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe (3) mit einem axial und quer belast baren Wälzlager (5) zu einer Einheit vereinigt ist, indem unter Wegfall des Innenlaufringes dessen innere Wälzbahn (4) unmittelbar am Treibscheiben- körper (3) selbst angeordnet ist und diese Bahn einen Berührungswinkel (13) von 40-50 aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzbahn (4) derart im Bereich der Pleuelkugelmittelebene liegt, dass die Berührungsnormalen (6') der Wälzkörper die Treibscheibenmittelachse jenseits der Pleuel- kugelmittelebene schneiden.
    2. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Wälzkörper Kugeln (5) dienen, welche durch an den Kugeln sich selbst führende Distanzröhrchen (6) vor gegenseitiger Berührung geschützt sind und deren gegenseitiger lichter Abstand höchstens 1J;,0 des innern wirksamen Wälzbahndurchmessers beträgt. 3. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Distanzröhrchen (6) aus Leicht metall bestehen.
    4. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Distanzröhrchen (6) aus Kunst stoff bestehen. 5. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Treibscheibe (3) auf der Wellen seite eine sich konisch verjüngende Nabe und eine ebenfalls konische Mittelbohrung zur Aufnahme und Befestigung der Antriebswelle aufweist.
    6. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klemmverbindung zwischen der Treibscheibe (3) und dem zugehörigen konischen Teil der Welle (7) mittels einer stirnseitigen und in Achsflucht liegenden Differentialgewindeschraube (10) erfolgt, welche gleichzeitig auch die Befestigung der Rückzugplatte (9) an der Treibscheibe über nimmt.
    7. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aussenlaufring des Wellen lagers sich mittels Bund oder eingelegtem Sprengring (14) gegen die antriebsseitige Gehäuseseite abstützt und das Spiel des Treibscheibenlagers durch einen Passring (12) regelbar ist, der sich axial abstützt (Fig. 1).
    B. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Passring (12) an einem Bund der Welle abstützt. 9. Treibscheibenanordnung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Passring (12) an einem in die Welle eingelassenen Sprengring (13) ab stützt (Fig. 1).
    10. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Verhältnis des Abstandes (a) der Wälz- körpermittenebene von der Pleuelkugelmittenebene zu dem Abstand (b) der Pleuelkugelmittenebene von dem Schnittpunkt der Wälzkörperberührungsnormalen mit der Wellenachse in den Grenzen 2 : 1 bis 1 : 2 liegt.
    11. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Treibscheiben- lager (3, 5, 11) axial entgegenwirkende Stützfläche des Lagergehäuses für das Wellenlager (8) innen gleich und aussen grösser als der Aussendurchmesser des Wellenlagers (8) ist (Fig. 1).
    12. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Hohlraumes im Gehäuse (1) zwischen dem Treib- scheibenlager und dem Passsitz des Wellenlagers (8) so gross ist, dass sich das Wellenlager von der Treib- scheibenseite her in das Gehäuse einschieben lässt.
    13. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10, da durch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe (3) mit Welle (7) in einem besonderen Gehäuseteil (1) gela- gert und als Baukastenteil ausgebildet ist, welcher annähernd in der Ebene des Treibscheibenwälzlagers an das übrige Axialkolbenmaschinengehäuse ange flanscht ist, das von dem vorstehenden Teil des Aussenlaufringes des Treibscheibenwälzlagers am Gegengehäuse zentriert ist.
    14. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellenlager (8) am Gehäuse (1) durch einen nach Abnahme des; Lagerdeckels (15) lösbaren Sprengring (14) axial fixiert ist (Fig. 1).
    15. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-14, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, aus einem weiteren Aussenlaufring (11), Kugeln (5) und einem Innenlaufring (16) bestehendes Wälzlager gleichen Durchmessers angeordnet ist, welches sich an einer Gegenfläche (17) der Treibscheibennabe abstützt (Fig. 3).
    16. Treibscheibenanordnung nach Patentan- spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-15, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser (18) des Innenlaufringes (16) des zweiten Lagers so bemessen ist, dass der Innenlaufring bezüglich der Treibscheibennabe radiales Spiel und damit quer zur Achse eine Beweglichkeit aufweist, welche bei einseitigen radialen Spannungen eine Verschiebung des Innenlaufringes an seiner Anlagefläche zulässt.
    17. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-16, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unmittelbar bei der Treibscheibe angeordneten Wälzlager so ineinander verschachtelt sind, dass der axiale lichte Abstand der Wälzkörper der beiden Lager nicht grösser als annähernd der halbe Durchmesser eines Wälzkörpers ist, wobei der Innenlaufring (16) des hintern Lagers teilweise innerhalb des vordern Aussenlaufringes (11) angeordnet ist.
    18. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-15, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe (3) unter Einbeziehung ihrer rückseitigen Nabe unmittel bar selbst mit zwei Wälzbahnen (4, 20) versehen ist, deren Durchmesser verschieden ist, wobei zur äussern Führung und Abstützung der Wälzkörper für jede der Wälzbahnen je ein separater Aussenlaufring (11 bzw.
    21) vorgesehen ist, welche Ringe im Aussen durchmesser verschieden sind und sich in einer stufenförmigen Bohrung des Teilgehäuses (1) je ein zeln abstützen, und dass der rückseitige kleinere Aussenlaufring (21) in seiner Gehäusebohrung ein radiales Spiel aufweist (Fig. 4).
    19. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7, 10-15 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden parallel geschalteten Wälzlager der Treibscheibe in axialer Richtung so ineinander verschachtelt sind, dass die Wälzkörper der beiden Lager in axialer Richtung einen lichten Abstand haben, der höchstens dem halben Wälzkörperdurchmesser entspricht, wobei die Wälzkörper des kleineren Lagers zum Teil in den Hohlraum des grösseren Aussenlaufringes (11) hinein ragen.
    20. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Treibscheibe mit Welle aus zwei Wälzlagern besteht, wobei der Berührungswinkel des die Treibscheibe umfassenden Lagers 40-50 und der Berührungs winkel des weiteren Wälzlagers mindestens 30 be trägt, und die innern Wälzbahnen beider Lager sich in Richtung auf das freie Wellenende zu verjüngen (Fig. 5).
    21. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10-15, dadurch gekennzeichnet, dass unter Vermeidung eines Wellenlagers (8) ein aus einem weiteren Aussenlauf ring (11), Kugeln (5) und einem Innenlaufring (23) bestehendes Zusatzwälzlager der Treibscheibe (3) vorhanden ist, wobei die Wälzbahn dieses Innen laufringes so gewählt ist, dass die Berührungsnorma len der auf ihr rollenden Wälzkörper die Treib- scheibenachse in einem Punkt (P') schneiden, der im Vergleich zu den Aussenlaufringen (11) beider Wälz lager näher beim freien Wellenende liegt, der Innen laufring (23)
    des Zusatzlagers mit Passsitz auf der Nabe der Treibscheibe geführt und zentriert und durch einen in die Treibscheibennabe eingelassenen Sprengring (24) gehalten ist (Fig. 6). 22. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Treib- scheibe mit Lagerung unmittelbar in einer stirn- seitigen Bohrung (26) des Gehäuses der anzutrei benden Maschine angeordnet ist und nur der die Zy lindertrommel enthaltende Gehäuseteil (2), vom Aussenlaufring (11) zentriert,
    an einer Stirnfläche (27) des Maschinengehäuses angeflanscht ist. 23. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7, 10-15, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Treib- scheibe (3) mit einer Innenverzahnung (28) versehen ist, in welche das mit entsprechendem Gegenprofil versehene freie Ende der Welle (29) axial verschieb bar hineinragt.
    24. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7, 10-15, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Nute der mit Innenverzahnung (28) versehenen Wellenaufnahmebohrung der Treibscheibe ein Sprengring (30) eingelassen ist, gegen den sich die Mutter (31) der Differentialgewindeschraube (10) abstützt, welche Mutter gegen Drehung gesichert ist.
    25. Treibscheibenanordnung nach Patentan spruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7, 10-15 und 21-24, dadurch gekennzeichnet, dass in der der Aufnahme der Aussenlaufringe (11) dienenden Gehäusebohrung (2) ein von letzteren axial fixierter Abschlussdeckel (32) eingebaut ist, dessen Wellen dichtung (33) auf dem Nabenende der Treibscheibe (3) gleitet (Fig. 6).
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung einer Anordnung ge mäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, 5-7 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass man die Treibscheibe (3) im Präzisionsschmiedeverfahren herstellt, wobei man die Aussenform, die konische Bohrung und die Kugelpfannen so genau schmiedet, dass zur Fertigbearbeitung in spanabhebendem Ver fahren nur noch wenig Werkstoff abgenommen wer den muss.
CH5928858A 1957-05-27 1958-05-08 Treibscheibenanordnung von Axialkolbenmaschinen mit zur Treibscheibe schrägstehender Zylindertrommelachse CH369971A (de)

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DEW21240A DE1095122B (de) 1957-05-27 1957-05-27 Treibscheibe mit Lagerung, insbesondere fuer als Pumpe oder Motor verwendbare Hochleistungsaxialkolbenmaschinen
DEW21258A DE1225495B (de) 1957-05-31 1957-05-31 Triebscheibenlagerung fuer Hochleistungs-Axialkolbenmaschinen (Pumpen oder Motoren)

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CH5928858A CH369971A (de) 1957-05-27 1958-05-08 Treibscheibenanordnung von Axialkolbenmaschinen mit zur Treibscheibe schrägstehender Zylindertrommelachse

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CH (1) CH369971A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2592098A1 (fr) * 1985-12-23 1987-06-26 Karl Marx Stadt Ind Werke Machine hydraulique a pistons axiaux et procede pour son montage
US6398656B1 (en) * 1999-11-25 2002-06-04 Thk Co. Ltd. Universal joint

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US6398656B1 (en) * 1999-11-25 2002-06-04 Thk Co. Ltd. Universal joint

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