CH370013A - Bewegungsübertragungsmechanismus für feinmechanische Apparate - Google Patents

Bewegungsübertragungsmechanismus für feinmechanische Apparate

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Publication number
CH370013A
CH370013A CH6804359A CH6804359A CH370013A CH 370013 A CH370013 A CH 370013A CH 6804359 A CH6804359 A CH 6804359A CH 6804359 A CH6804359 A CH 6804359A CH 370013 A CH370013 A CH 370013A
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CH
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transmission mechanism
movement transmission
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alloy
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CH6804359A
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Inventor
Bourquin Jean
Original Assignee
Straumann Inst Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/32Component parts or constructional details, e.g. collet, stud, virole or piton
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/14Component parts or constructional details, e.g. construction of the lever or the escape wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Bewegungsübertragungsmechanismus   für feinmechanische Apparate Die vorliegende Erfindung betrifft einen    Bewe-      gungsübertragungsmechanismus   für feinmechanische Apparate, wie z. B. Uhren, mit zwei aneinander reibenden Körpern. Der    erfindungsgemässe      Bewegungs-      übertragungsmechanismus   ist dadurch gekennzeichnet, dass der eine Körper eine    Minimalfestigkeit   von 180    kg/mmd   und eine    Vickershärte   von über 650    kg/mm:'   aufweist und der andere an der der Reibung ausgesetzten Stelle eine    Oberflächenschicht   aus Aluminiumoxyd besitzt. 



  Bis heute wurde für solche    Bewegungsübertra-      gungsmechanismen   oft ein Körper aus Messing, das nötigenfalls mit einem    galvanischen      überzug   versehen wurde, und ein mit ihm zusammenwirkender Körper aus Stahl verwendet. Diese Materialkombination hatte als wesentliche Nachteile nicht nur einen grossen Materialabrieb (der eine rasche Verschmutzung zur Folge hatte), sondern auch eine grosse Rostanfälligkeit. Zudem neigen    martensitisch   gehärtete Stahlteile zum Bruch. Falls man diese Nachteile nicht in Kauf nehmen wollte, bestand an und für sich keine technische Schwierigkeit, den einen Teil eventuell aus    rostfreiem   Stahl und den anderen aus Rubin oder    Korund   oder einem anderen    Stein   herzustellen.

   Nur der hohe Preis für diese Ausführungsart verhinderte oft deren Anwendung. 



  Nachfolgend werden anhand einer Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrieben, aus denen ohne weiteres ersichtlich ist, dass sie diese    vorgenannten   Nachteile nicht aufweisen. In der Zeichnung ist die    Fig.   1 eine Draufsicht auf eine Stiftankerhemmung einer Uhr und die    Fig.   2 ein    Schnitt   nach der Linie II-11 der    Fig.   1, jedoch in grösserem Masstab. 



  Der Stiftanker 1 ist bei 2 drehbar gelagert. Er ist mit zwei Ankerstiften 3    und   4 versehen, die dazu dienen, das Ankerrad 5 zu hemmen und wieder freizugeben und die Impulse vom Ankerrad über den Anker auf die Unruh zu übertragen. Die Welle des Ankerrades ist mit 6 bezeichnet, die    Unruhwelle   mit 7. Auf dieser    Unruhwelle   7 sitzt zuoberst die Rolle 8, an welcher das eine Ende der Spiralfeder 9 befestigt ist, deren anderes Ende durch das    Spiralklötz-      chen   10 mit der in der Zeichnung nicht dargestellten Werkplatte verbunden ist. Unter der Rolle 8 sitzt auf der    Unruhwelle   7 die    Unruh   11, von welcher in der Zeichnung ein Stück weggebrochen ist.

   Unterhalb der Unruh befindet sich die Hebelscheibe 12, die mit dem Teil 13 einen einzigen Körper bildet. Die Hebelscheibe 12 trägt den    Hebelstift   14, der in den Gabeleinschnitt 15 der Gabel 16 passt, die einen Teil des Ankers 1 bildet. An der Gabel 16 ist der    Siche-      rungsstift   17 angenietet, der zusammen mit dem Teil 13 ein    Zurückprellen   des Ankers verhindert. Die vorstehend beschriebene konstruktive Ausgestaltung einer solchen    Stiftankerhemmung   ist bekannt, so dass sich eine detaillierte Beschreibung der Wirkungsweise erübrigt. Es genügt für den vorliegenden Zweck,    festzustellen,   dass diese    Stiftankerhemmung   zwei    Bewegungsübertragungsmechanismen   aufweist.

   Der eine wird durch das Ankerrad 5 und den Anker 1, und der andere durch den Anker 1    und   die Unruh (7-14) gebildet. Als reibende Körper dienen beim ersten die Zähne des Ankerrades 5 einerseits und die beiden Stifte 3 und 4 andererseits. Beim zweiten    Bewegungsübertragungsmechanismus   nehmen als reibende Körper der Hebelstift 14 und die Gabel 16 teil. Man kann nun z. B. das Ankerrad 5 und den Anker aus einer    Aluminiumlegierung   herstellen und die fertig bearbeiteten Teile    anodisch   oxydieren, so dass sie    eine   entsprechende    Oberflä-      chenschicht   erhalten.

   Die    Stifte   3 und 4 sowie der    Hebelstift   14 bestehen aus einem bruchfesten Ma- 

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    terial,   wie z. B. aus    Klaviersaitendraht   oder einer rostsicheren Legierung, also z. B. aus einem 18/8    Cr-      Ni-Stahl   oder    noch   zweckmässiger aus einer    aus-      härtbaren   Legierung, z. B. mit Zusätzen von    Be,      Nb      etc.   Eine solche    Legierung   kann beispielsweise    eine      Ni-Fc-Cr-   oder    Ni-Co-Cr-Basis   aufweisen und z.

   B. aus 3 5 % Ni, 21 % Co, 16 %    Cr,   16 % Fe, 6,8 % Mo, 2,05 % Mn, 1,8 %    Ti,   0,8 %    Be,   0,2 %    Si   und 0,15 % C oder 7,5 % Ni, 16,5 %    Cr,   1,2 % Mn, 1,0 %    Si,   0,1 % C, Rest Fe oder 20 %    Cr,   17 % Ni, 13 % Fe, 1,3 % Mn, 0,7 %    Si,   7,0 % Mo, Rest Co oder 16 % Ni, 9    %      Cr,   4 % Fe, 1,2 % Mn, 0,3 %    Si,   3,5 % Mo, 3,5 % W, 1,6 %    Ti,   2,6 %    Nb,   Rest Co oder 45 % Co, 5 % Fe, 4 % W, 1 %    Ti,   1 % Mn, 0,5 %    Si,   4 % Mo, 0,3 %    Be,   Rest    Cr   oder 15 %    Cr,   16 % Fe, 2 % Mn, 7 % Mo, 1 %    Be,

     Rest Ni bestehen. Weitere, ohne    martensitische   Härtung    aushärtbare   Legierungen können den schweizerischen Patenten 265255, 273747, 299223, 306697, 306698, 320815 entnommen werden. Durch entsprechende Kaltverformung, die eine    Querschnittsverminderung   von bis zu 90 % und mehr erreichen kann, werden die für einen solchen Stift günstigen    Festigkeitswerte   von über 180    kg/mm!,   sowie Härtewerte von über 650    kg/mm       (Vickers)   erreicht. Selbstverständlich ist der vorstehend beschriebene Ankergang nur ein Ausführungsbeispiel für den    erfindungsgemässen      Bewegungsüber-      tragungsmechanismus.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Bewegungsübertragungsmechanismus für feinmechanische Apparate mit zwei aneinander reibenden Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper eine minimale Festigkeit von 180 kg/mmz und eine Vickershärte von über 650 kg/mm' aufweist und der andere an der der Reibung ausgesetzten Stelle eine Oberflächenschicht aus Aluminiumoxyd besitzt. UNTERANSPROCHE 1. Bewegungsübertragu.ngsmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper aus einer rostsicheren Legierung besteht. z.
    Bewegungsübertragungsmechanismus nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rostsichere Legierung ein 18/8 Cr-Ni-Stahl ist. 3. Bewegungsübertragungsmechanismus nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rostsichere Legierung eine aushärtbare Legierung mit härtenden Zusätzen ist. 4. Bewegungsübertragungsmechanismus nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus- härtbare Legierung eine Legierung auf Ni-Co-Cr- oder Ni-Fe-Cr-Basis ist. 5.
    Bewegungsübertragungsmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper aus Klaviersaitendraht besteht. 6. Bewegungsübertragungsmechanismus nach Patentanspruch in einer Stiftankeruhr, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper der Stift eines Stiftankers und der andere Körper das mit diesem zu- sammenwirkende Ankerrad ist, und dass dieses aus einer Aluminiumlegierung besteht. 7. Bewegungsübertragungsmechanismus nach Patentanspruch in einer Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Körper der Stift der Hebelscheibe und der andere Körper der mit dieser zusammenwirkende aus einer Aluminiumlegierung bestehende Anker ist.
CH6804359A 1959-01-07 1959-01-07 Bewegungsübertragungsmechanismus für feinmechanische Apparate CH370013A (de)

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