CH370075A - Verfahren zur Herstellung neuer Aminophenylmercapto-pyridine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Aminophenylmercapto-pyridine

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CH370075A
CH370075A CH5827058A CH5827058A CH370075A CH 370075 A CH370075 A CH 370075A CH 5827058 A CH5827058 A CH 5827058A CH 5827058 A CH5827058 A CH 5827058A CH 370075 A CH370075 A CH 370075A
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Konrad Dr Meier
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Ciba Geigy
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  Verfahren     zur    Herstellung neuer     Aminophenylmereapto-pyridine       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Amino-phenylmercapto-pyridinen     der Formel  
EMI0001.0004     
    wobei der     Benzolkern    noch weitere     Substituenten     aufweisen kann und worin mindestens einer der  Reste     R1    oder R2 die     Aminogruppe    darstellt und der  andere Wasserstoff, die     Aminogruppe    oder     einen    an  dern     Substituenten    bedeutet, sowie ihrer     Salze.     



  Als     Substituenten    des     Benzolkernes,    der die       Aminogruppe    vorzugsweise in     p-Stellung    zur     Mer-          captogruppe    aufweist, kommen als weitere     Substi-          tuenten    besonders Halogenatome, wie Chlor oder  Brom, niedere     Alkyl-    oder     Alkoxygruppen,    wie vor  allem     Methyl    oder     Methoxy,    oder     Aminogruppen,    in  Frage.

   Substituierte     Aminogruppen    sind besonders       Amino-niederalkyl-aminogruppen,    vorzugsweise ter  tiäre     Amino-niederalkyl-an-iinogruppen,    wie     Di-nie-          deralkyl-amino-niederalkyl-aminogruppen,    z.

   B. die       ss-Dimethylamino-    oder     -Diäthylamino-äthyl-    oder       -propylaminogruppe,    oder     Alkylenamino-niederalkyl-          aminogruppe,    deren     Alkylenrest    auch durch ein       Heteroatom,    wie Sauerstoff,     Schwefel    oder Stick  stoff, unterbrochen sein kann, wie eine     Pyrrohdino-,          Piperidino-,        Piperazino-    oder     Morpholinogruppe.     



  Die neuen Verbindungen besitzen sedative Wir  kung und können als Medikamente, z. B. zur Er  zielung einer     beruhigenden    Wirkung, verwendet wer  den oder als Zwischenprodukte für die Herstellung  von Heilmitteln dienen.    Besonders wertvoll ist das     3-(p-Amino-phenyl-          mercapto)-pyridin    der Formel  
EMI0001.0046     
    sowie das     3-(p-Amino-o-chlorphenyl-mercapto)-pyri-          din    und ihre     Salze.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren     zur    Herstellung  der neuen     Aminophenyhnercaptopyridine    besteht  darin, dass man     3-Mercaptopyridin    zweckmässig in  Form eines Metall-, wie     Alkalimetallsalzes,    oder in  Gegenwart solche     Salze    bildender Kondensations  mittel     mit    einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0056     
    umsetzt, worin     mindestens    einer der Reste     Z1    oder       Z2    die     Nitrogruppe    und der andere ein Wasserstoff  atom, die Nitrogruppe oder einen andern     Substi-          tuenten,

      und     Hal    ein Halogenatom, besonders Chlor  oder Brom, bedeutet, und die Nitrogruppen     Z1    bzw.       Z2    nachträglich, z. B. katalytisch oder mit     nascieren-          dem    Wasserstoff, zu     Aminogruppen    reduziert. So  kann man beispielsweise das     3-Mercapto-pyridin    mit       p-Nitro-chlor-    oder     p-Nitro-brom-benzol        umsetzen     und die     Nitrogruppe    zur     Aminogruppe    reduzieren.

    In erhaltenen Verbindungen mit einer freien     Amino-          gruppe    kann diese in üblicher Weise substituiert,  z. B.     acyliert    oder     alkyliert,    werden. So kann man  die freie     Aminogruppe    z. B. durch Umsetzung mit  einem     Arylsulfonsäurehalogenid,    wie     p-Toluol-sulfo-          chlorid,    vorzugsweise in     Gegenwart    eines Kondensa-           tionsmittels,        wie    einer Base, z.

   B.     Pyridin,        acylieren,     hierauf in Gegenwart eines Kondensationsmittels, wie  eines     Alkalimetallhydrids    oder     -amids,    ein     Amino-          alkylhalogenid,    wie z. B.     Diäthylaminoäthylchlorid,     einwirken lassen und dann aus der gebildeten     N-Aryl-          sulfonyl-N-amino-niederalkylverbindung    den     Aryl-          sulfonylrest    durch Hydrolyse abspalten.  



  Die verfahrensgemässen Reaktionen können in  üblicher Weise, in An- oder Abwesenheit von     Ver-          dünnungs-        und;oder    Kondensationsmitteln oder Kata  lysatoren, gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur,  im offenen oder geschlossenen Gefäss und, wenn er  wünscht, unter Druck, vorgenommen werden.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen  Verbindungen in Form der freien Basen oder ihrer       Salze.    Aus den Salzen lassen sich in üblicher Weise  die freien Basen herstellen, während sich letztere auf  bekannte Art in die     Salze    überführen lassen.

   Als       Salze    kommen     insbesondere    diejenigen der Halogen  wasserstoffsäuren, wie der Salzsäure, der Schwefel  säure, Salpetersäure, Phosphorsäure,     Perchlorsäure,     Essigsäure,     Propionsäure,        Oxalsäure,        Äpfelsäure,    Zi  tronensäure, Weinsäure,     Methansulfonsäure,        Oxy-          äthansulfonsäure,        Aminocarbonsäuren,        Salicylsäure,          Benzoesäure    oder     Benzolsulfonsäuren,

      wie     Toluol-          sulfonsäure,    in Betracht.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können  nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  Die neuen Verbindungen oder ihre     Salze    können  als     Heilmittel,    z. B. in Form pharmazeutischer Prä  parate, Verwendung finden, welche sie oder ihre  Salze in Mischung mit     einem    für die     enterale,        par-          enterale    oder     topicale    Applikation geeigneten phar  mazeutischen organischen oder anorganischen, festen  oder flüssigen Trägermaterial enthalten.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in     Celsiusgraden    angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  49,2 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden  in einer Lösung von 39 g     Kaliumhydroxyd    in  100 cm' Wasser gelöst, die Lösung mit Kohle fil  triert und das klare Filtrat mit 58 g     o-Nitro-chlor-          benzol    und 250 cm-'     Dioxan    8 Stunden im Stahlrohr  auf 190-l95      erhitzt.     



  Der Rohrinhalt wird mit 5n     Salzsäure    kongo  sauer gestellt, das     Dioxan    im Vakuum     abdestilliert     und die salzsaure Lösung des Rückstandes     zur    Ent  fernung von überschüssigem     o-Nitro-chlorbenzol    mit  Äther extrahiert. Anschliessend wird die salzsaure,       wässrige    Lösung mit     Kaliumcarbonat        phenolphthalein-          alkalisch    gemacht und mit     Methylenchlorid    extra  hiert.

   Nach dem Trocknen und Eindampfen der       Methylenchloridlösung    verbleibt das rohe     3-(o-Nitro-          phenylmercapto)-pyridin,    welches aus Methanol in  bräunlichen, derben Prismen vom F. 93-95  kristal  lisiert.  



  58 g     3-(o-Nitro-phenylmercapto)-pyridin    werden  mit 90 g Eisenpulver und 60 cm?, Wasser gut ver  rieben, das Gemisch 15 Minuten auf dem siedenden    Wasserbad gerührt und dann 0,9 g     Ferrichlorid    zu  gesetzt. Nach kurzem     Aufheizen    des Kolbens mit  freier     Flamme    tritt eine deutliche,     exotherme    Reak  tion ein. Nach Abflauen derselben wird noch 3  Stunden auf dem siedenden Wasserbad gerührt. Die  schwarze Masse wird mit Äther verrührt, das Ge  misch vom Eisen     abgenutscht,    und letzteres so lange  mit Äther nachgewaschen, bis derselbe farblos durch  läuft.

   Die ätherische Phase des Filtrats wird mit  Wasser gewaschen, getrocknet, der Äther     abdestil-          liert    und der Rückstand im Hochvakuum destilliert.  Das     3-(o-Amino-phenylmercapto)-pyridin    der Formel  
EMI0002.0070     
    destilliert fast restlos bei     120-124 i0,07    mm     Hg    als  gelbliches Öl, welches beim Erkalten     durchkristalli-          siert.    Aus     ÄtherPetroläther    kristallisiert es in farb  losen Blättchen vom F.

       58-59 .       <I>Beispiel 2</I>  14,75 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden  in 12 g     Kaliumhydroxyd    und 60 cm-- Wasser gelöst,  die Lösung mit Kohle klar filtriert und das Filtrat  mit 25 g     p-Nitro-brombenzol    und 200     cm3        Dioxan     5 Stunden im Stahlrohr auf 180-190  erhitzt. Nach  Aufarbeitung wie in Beispiel 1 wird das rohe     3-(p-          Nitro-phenylmercapto)-pyridin    aus Methanol um  kristallisiert; F. 112,5-114 .  



  29,2 g     3-(p-Nitro-phenylmercapto)-pyridin    wer  den in 300 cm, Äthanol mit 6 g     Raney-Nickel    hy  driert. Nach Beendigung der Wasserstoff-Aufnahme  wird vom Katalysator über Kohle     abgenutscht    und  das Filtrat eingeengt. Das so erhaltene     3-(p-Amino-          phenylmereapto)-pyridin    der Formel  
EMI0002.0089     
    kristallisiert in schwach gelblichen, groben Nadeln  vom F. 88-90 .  



  <I>Beispiel 3</I>  14,75 g     3-Mercaptopyridin-hydrochorid    werden  in einer Lösung von 12 g     Kaliumhydroxyd    in 60     cm3     Wasser gelöst und die mit Kohle klar filtrierte Lö  sung mit 25 g     o,p-Dinitro-chlorbenzol    und 200     cm3          Dioxan    5 Stunden im Rohr auf 150-155  erhitzt.  



  Nach Aufarbeitung wie in Beispiel 1 wird das  rohe 3 -     (o,p    -     Dinitro    -     phenylmercapto)-pyridin    aus  Aceton umkristallisiert. Es bildet derbe, braune  Prismen vom F.     129-1311.     



  20,2 g     3-(o,p-Dinitro    -     phenylmercapto)    -     pyridin     werden mit 120 g Eisenpulver fein verrieben und  das Gemisch mit 50     cm3    Wasser auf dem siedenden  Wasserbad verrührt. Nach Zugabe von 0,5 g     Ferri-          chlorid    setzt die Reduktion unter Schäumen und Gas-           entwicklung    von selbst ein. Nach einstündigem  Rühren auf dem Wasserbad wird der Eisenschlamm  mit warmem Essigester extrahiert. Die vereinigten       Essigester-Extrakte    wäscht man mit Wasser, trocknet  und dampft sie zur Trockne ein.

   Man erhält so das       3-(o,p-Diamino-phenylmercapto)-pyridin    der Formel  
EMI0003.0004     
    als kristallinen Rückstand. Es kristallisiert aus       Aceton/Äther    in bräunlichen, derben Prismen vom  F.     129,5-130,5 .     



  <I>Beispiel 4</I>  14,75 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden  wie in Beispiel 3 beschrieben mit 19 g     2-Nitro-1,4-          dichlorbenzol        umgesetzt.    Das erhaltene     3-(o-Nitro-          p-chlor-phenylmercapto)-pyridin    destilliert bei 163  bis 164 j0,05 mm     Hg    und     schmilzt,    aus Methanol  umkristallisiert, bei 95-96 .  



  5,3 g     3-(o-Nitro-p-chlor-phenylmercapto)-pyridm     werden gemäss Beispiel 3 mit 15g Eisenpulver unter  Zusatz von 0,1 g     Ferrichlorid        reduziert.    Das so er  haltene     3-(o-Amino-p-chlor-phenylmercapto)-pyridin     der Formel  
EMI0003.0019     
    kristallisiert aus Äthanol in orangegelben Prismen  vom F. 115-117 .  



  <I>Beispiel 5</I>  14,75 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden  wie in Beispiel 3 mit 21g     4-Nitro-1,2-dichlorbenzol     umgesetzt. Das erhaltene     3-(p-Nitro-o-chlor-phenyl-          mercapto)-pyridin    kristallisiert aus Methanol in  gelblichen Prismen vom F. 111,5-112 .  



  14 g     3-(p-Nitro-o-chlor-phenylmercapto)-pyridin     werden wie in Beispiel 3 mit 55 g Eisenpulver unter  Zusatz von     Ferrichlorid        reduziert.    Nach üblicher  Aufarbeitung gemäss Beispiel 3 wird die erhaltene  rohe Base im Hochvakuum     destilliert.    Man erhält  so     3-(p-Amino-o-chlor-phenylmercapto)-pyridin    der  Formel  
EMI0003.0029     
    vom Kp     172-176 /0,007    mm     Hg.    Es     schmilzt,    aus       Isopropyläther    umkristallisiert, bei 94-94,5 .  



  <I>Beispiel 6</I>  14,8 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden,  wie in Beispiel 4 beschrieben, in das     Kaliumsalz     übergeführt und mit 17 g     m-Nitro-p-chlor-toluol    um  gesetzt. Das erhaltene 3-(o-Nitro-p-methyl-phenyl-         mercapto)    -     pyridin    kristallisiert aus Methanol in  braungelben, derben Prismen vom F. 83-84 .  



  12,3 g 3 - (o -     Nitro    - p -     methyl-phenylmercapto)-          pyridin    werden wie in Beispiel 3 mit Eisenpulver re  duziert. Man erhält so das     3-(o-Amino-p-methyl-          phenylmercapto)-pyridin    der Formel  
EMI0003.0044     
    das aus     Aceton-Cyclohexan    in gelblichen Kristallen  vom F. 102,5-103,5  kristallisiert.

      <I>Beispiel 7</I>  Eine Lösung von 15 g     3-(o-Amino-phenylmer-          capto)-pyridin        in    20     cm3        Dioxan    und 12     cm3        Pyridin     wird mit einer Lösung von 15 g     p-Toluolsulfosäure-          chlorid    in 25     cm3        Dioxan    versetzt. Das Gemisch  färbt sich unter Selbsterwärmung rot.

   Nach Stehen  über Nacht wird unter Rühren in Wasser eingetra  gen, das     kristallin        anfallende        Tosylat        abgenutscht,     nochmals in der Reibschale mit Wasser verrieben,       abgenutscht,    im Vakuum getrocknet und aus       Aceton/Äther    umkristallisiert. Das so erhaltene  3 - (o     -Toluolsulfonylamino    -     phenylmercapto)-pyridin          schmilzt    bei 127-129 .  



  10,68 g 3 - (o -     Toluolsulfonylamino    -     phenylmer-          capto)-pyridin    werden in 100     cm3    absolutem     Dioxan     bei 90-100      portionenweise    mit 1,46 g     gepulvertem          Natriumamid    versetzt. Nach 4stündigem Rühren  im Stickstoffstrom bei 100  werden 5 g Chloräthyl  diäthylamin in 20     cm3        Dioxan    bei 80  in 1/2 Stunde       zugetropft.        Anschliessend    wird 5 Stunden bei 80  ge  rührt.

   Das     Kochsalz    wird     abgenutscht,    das     Filtrat    im       Vakuum    eingedampft, der Rückstand in 200     cm3          109/oiger    Essigsäure gelöst, die Lösung mit Kohle  filtriert und das Filtrat mit     Kallumcarbonat    basisch  gestellt. Die anfallende Base wird mit Äther extra  hiert und der nach dem     Abdestillieren    des Äthers  verbleibende     ölige    Rückstand zwecks Abspaltung  der     Tosylgruppe    mit 100 g     759/oiger    Schwefelsäure  4 Stunden auf 125-130  erhitzt.

   Das Gemisch wird  auf Eis gegossen und unter Eiskühlung mit     lOn    Na  tronlauge     alkalisch        gestellt.    Die Base wird in Äther  aufgenommen und nach dem     Abdestillieren    des Lö  sungsmittels im     Kugelrohr    destilliert. Das     3-[o-(ss-          Diäthylamino    -     äthylamino)        -phenylmercapto]        -pyridin     der     Formel     
EMI0003.0100     
    geht bei 0,05 mm     Hg    und 170      Luftbadtemperatur     als gelbliches<B>öl</B> über.

   Das auf übliche Weise her  gestellte Hydrochlorid bildet schwach gelbliche Kri  stalle vom F. 137,5-138,5 .      <I>Beispiel 8</I>  14,8 g     3-Mercaptopyridin-hydrochlorid    werden,  wie in Beispiel 3 beschrieben, in das     Kaliumsalz     übergeführt und mit 20 g     2,3-Dichlor-nitrobenzol     umgesetzt. Das erhaltene     3-(o-Nitro-o'-chlor-phenyl-          mercapto)-pyridin    destilliert bei     156"/0,08    mm     Hg     und     kristallisiert    aus Methanol in derben Prismen  vom F. 65-66 .  



  19,8 g     3-(o-Nitro-o'-chlor-phenylmercapto)-pyri-          din    werden in 200     cm3    Alkohol mit 5 g     Rupe-          Nickel-Katalysator    bei Raumtemperatur in Wasser  stoffatmosphäre geschüttelt. Nach Aufnahme der be  rechneten Menge Wasserstoff wird vom Katalysator       abfiltriert    und der Rückstand im Hochvakuum destil  liert.

   Das 3 - (o     -Amino-o'-chlor-phenylmercapto)-          pyridin    der Formel  
EMI0004.0017     
    siedet bei     154-155/0,08    mm     Hg    und bildet, aus       Aceton/Petroläther    umkristallisiert, farblose Kristalle  vom F. 75-75,5 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung der neuen Amino- phenyl-mercaptopyridine der Formel EMI0004.0023 wobei der Benzolkern noch weitere Substituenten aufweisen kann und worin mindestens einer der Reste R1 oder R2 die Aminogruppe darstellt und der andere Wasserstoff, die Aminogruppe oder einen andern Substituenten bedeutet, oder ihrer Salze, da durch gekennzeichnet,
    dass man 3-Mercapto-pyridin mit einer Verbindung der Formel EMI0004.0033 worin Hal ein Halogenatom und mindestens einer der Reste Z1 oder Z2 die Nitrogruppe und der an dere Wasserstoff, die Nitrogruppe oder einen andern Substituenten bedeutet, umsetzt und in erhaltenen Verbindungen die Nitrogruppen Z1 bzw. Z2 zu Aminogruppen reduziert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das 3-Mercapto-pyridin in Form eines Metallsalzes verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegen wart von Kondensationsmitteln durchführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von Ausgangsstoffen ausgeht, worin das Halogenatom ein Chlor- oder Bromatom ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Verbindungen mit freier Aminogruppe alkyliert. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0046 worin Hal ein Halogenatom bedeutet, als Ausgangs stoff verwendet.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung von nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten Aminophenylmer- captopyridinen zurHerstellung entsprechenderAmino- alkylderivate, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aminophenylmercaptopyridine aminoalkyliert.
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