CH370295A - Verfahren zur Herstellung von Stopfbüchsenpackungen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stopfbüchsenpackungen und nach diesem Verfahren hergestellte Packung

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CH370295A
CH370295A CH6170058A CH6170058A CH370295A CH 370295 A CH370295 A CH 370295A CH 6170058 A CH6170058 A CH 6170058A CH 6170058 A CH6170058 A CH 6170058A CH 370295 A CH370295 A CH 370295A
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CH
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sep
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solid lubricant
box packing
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CH6170058A
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Radke Rudolf
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Frankfurter Asbestwerke Paul K
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/20Packing materials therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Stopfbüchsenpackungen    und nach diesem Verfahren  hergestellte Packung    Es sind     Stopfbüchsenpackungen    bekanntgewor  den, die aus papierartigen     Faserstoff-Follen    oder  -Vliesen, insbesondere solchen mit Asbest als Faser  bestandteil, zusammen mit Bindemitteln bekannter  Art in der Weise hergestellt werden,     dass    man das  Papier oder Vlies oder die Folie rollenartig, fest  zusammenhängend und geklebt, zu einem hohlzylin  drischen Körper aufwickelt, wobei der Innen- und  Aussendurchmesser etwa den Massen der Stopfbüchse  entspricht.

   Von der Rolle werden Stücke in der  Länge abgeschnitten,     #so        dass    sie die Tiefe einer Stopf  büchse gut ausfüllen. Diese Rohrstücke können dann  mit einem Klebemittel, wie Leim, Gummilösung oder  ähnlichem, auf ihrer gesamten     Oberflächebefeuchtet     werden, worauf man sie durch Behandeln mit  Graphit oberflächlich     graphitiert.    Die so     graphitier-          ten    Hülsen werden dann in einem     Presswerkzeug,     das genau den Innen- und Aussendurchmesser der  Stopfbüchse hat,

       ziehharmonikaförmig    zu einer glat  ten und festen     Stopfbüchsenpackung        zusammenge_     staucht. Durch die vorher erfolgte     Graphitierung     überzieht sich deren ganze Oberfläche mit einer dün  nen     Graphitschicht.     



  Solche Packungen, meist aus     geleimtern    Papier  hergestellt, haben keine grosse Beständigkeit gegen  Wasser, Dampf und andere Flüssigkeiten.  



  Schnell verbraucht sich schon nach verhältnis  mässig kurzer Zeit die dünne, nur auf der Ober  fläche haftende     Graphitschicht,    so     dass    dann die  trockene Faser eine sehr hohe Reibung verursacht.  



  Aus diesen Gründen haben solche Packungen  meist keine grosse Lebensdauer und zeigen erheb  liche qualitative, Nachteile. Aus mit Kunststoff oder  Kautschuk gebundenen Fasermassen kann man auf  einem     Kalander    ebenfalls dünne Folien herstellen.    Auch     wird*diesen    Massen     irn    gewissen Umfang be  reits Graphit zugesetzt. Der prozentuale Anteil des  Graphits kann aber dabei aus fabrikationstechnischen  Gründen meist nicht 20     O/o"    in keinem Falle aber       501/o    übersteigen.

   Daraus hergestellte gewickelte       Stopfbüchsenpackungen    sind ziemlich hart und zeigen  wegen des verhältnismässig geringen     Graphitanteils          eben-falls    keine allzu günstigen     Gleiteigenschaften.     



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von     Stopfbüchsenpackungen,    das dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    man auf lose Einzelfasern ein  flüssiges Bindemittel und ein fein verteiltes festes  Schmiermittel so aufbringt,     dass    dieses Schmiermittel  praktisch alle Einzelfasern allseitig umhüllt, und aus  der so erhaltenen Masse eine pappartige Platte und  aus dieser die Packungen herstellt.  



  Ferner betrifft die Erfindung eine nach diesem  Verfahren hergestellte ringförmige     Stopfbüchsen-          packung,    die dadurch gekennzeichnet ist,     dass    jede  Einzelfaser praktisch vollständig von einem feinver  teilten festen Schmiermittel umhüllt ist, das durch das  Bindemittel mit den Fasern verbunden ist, und     dass          inder    Packung die einzelnen Fasern quer zur Ring  achse orientiert sind.  



  Die erwähnten     pappenartigen    Platten können in  verschiedener Weise hergestellt werden, wie es für  die Herstellung solcher Platten in der Papier- und       Pattentechnik    üblich ist. Man kann etwa eine Masse  aus einem Fasergut, welche die genannten festen  Schmierstoffe und die genannten Bindemittel enthält,  unmittelbar auf bekannten Maschinen, etwa einer       Langsieb-Pappenmaschine,    zu den Platten verarbei  ten, oder aber man stellt eine Anzahl dünner papier  artiger Folien aus dem Faserbrei her und vereinigt      diese Folien dann zu einer stärkeren Platte, aus der  man die     Stopfbüchsen-Packungsringe    ausstanzt.  



  Wesentlich ist in jedem Falle,     dass    dem Faser  brei die feinverteilten festen Schmierstoffe in solcher  Weise einverleibt sind,     dass    praktisch jede Faser  vollständig durch sie umhüllt ist, worauf dann die  Verarbeitung des Breies zu den Einzelfolien oder       der        stärkeren        0'        Platte        in        üblicher        pappen-        oder        papier-          technischer    Weise erfolgt.

   Bei Verwendung mehrerer  dünnerer Schichten für den Aufbau der stärkeren  Platten kommen vorzugsweise     Rundsiebmaschmien    in  Frage. Hierbei werden mehrere Schichten überein  ander gewickelt, und es entsteht ein Zylinder, der  später aufgeschnitten und abgezogen wird. An die  Verformung auf den     Pappenmaschinen    schliesst sich  dann eine Trocknung an, worauf die ringförmigen  Packungen aus den Platten ausgestanzt werden.  



  Für die Zusammenstellung des Faserbreies kom  men die verschiedensten Faserstoffe in Frage, und  zwar sowohl anorganische als auch organische     Fa-          sein.    Von den anorganischen Fasern ist Asbest die  wichtigste Art; jedoch kann man auch Glasfasern,  Gesteinswolle und dergleichen verwenden. Als orga  nische Fasern können sowohl Fasern tierischer Her  kunft, z. B. Wolle, als auch pflanzliche Fasern, z. B.  Baumwolle, Jute und dergleichen, aber auch synthe  tisch-. Fasern, z. B. Fasern aus regenerierter     Cellu-          lose,    aus Polyamiden, fluorierten     Kohlenwasser-          stoffen,        Polyvinylchlorid    und dergleichen verwendet  werden.

   Als festes Schmiermittel kommt vor allem  Graphit in Frage; geeignet sind ferner Talkum, Glim  mer,     Molybdändisulfid    sowie auch solche Metalle in  feinpulveriger Form, die genügend     duktil    sind, um  unter den in der Praxis auftretenden Drücken     Blätt-          chenform    anzunehmen und in diesem Zustand die  Gleit- und Schmiereigenschaften der Packungen zu  verbessern.  



  Natürlich kann man sowohl von den Faserstoffen.  als auch von den Schmierstoffen jeweils Gemische  mehrerer verschiedener dieser Zusätze verwenden.  



  Die Bindemittel können in verschiedenen Formen       Emulsionen,        vorliegen,        als        Latices        Flüssigkeiten,        und        Suspensionen.        Schmelzen,        Hierzu        Lösungen        kom-   <B>'</B>  men z. B. in Frage: Natürliche und synthetische  Kautschuke, z. B.

   Polymere und Mischpolymere des       Isobutylens,    Äthylens,     Styrols    und ihrer Homologen;       Polyvinylchloride,        Polyvinylalkohole;        Polyvinyläther,        Polyacrylnitrile,        Polyvinylacetate        Poyacrylester   <B>' ,</B>       Poyacrylamide,        Polyurethane,        Polycaprolactame.     Polymere von     Adipinsäuren    und ihren Derivaten;

         Isocyanate;    Polyester;     Terephthalsäureharz;        halogen-          haltige    Kunststoffe, insbesondere solche mit     Fluor-          gehalt;    Phenol-,     Kresol-    und andere Kondensations  harze;     Sflikonharze    und     -kautschuk--;    tierische,  pflanzliche und synthetische Leime; anorganische  Bindemittel, wie Wasserglas und andere.  



  Die natürlichen oder künstlichen Kautschuke  oder     Celluloseacetat    oder andere organische     Kunst-          stoffe        können        z.        B.        in        geeig        gneten        organischen        Lö-          sungsmitteln    gelöst sein, oder sie können als Emul-         sionen    benutzt werden, z.

   B. als Latex aus natür  lichem oder künstlichem Kautschuk in einem     wäss-          rigen    Medium, oder als Emulsionen von organischen  Klebemitteln, wie     Polyvinylacetat.     



  Bei der Umhüllung der Fasern mit Graphit oder  ähnlichen festen Schmierstoffen und Fixierung durch  Bindemittel kann man etwa so vorgehen,     dass    man  die Faserstoffe mit Pudergraphit oder einem anderen  festen Schmiermittel und einer genügenden Menge  eines Latex nach den in der Papierindustrie üblichen  Verfahren (im Holländer), das heisst unter Zusatz  einer mehrfachen Menge Wasser, verarbeitet, wobei  sich die Faser mit dem Graphit oder dergleichen  umhüllt. Die Wassermenge kann hierbei etwas  schwanken<B>je</B> nach Beschaffenheit der Faser. Grund  sätzlich gilt,     dass    die Wassermenge etwa das<B>10-</B> bis  100fache der festen Stoffe betragen darf und     dass    sie  mit steigendem Faseranteil in dem Gemisch immer  grösser wird.

   Um die Haftung des Graphits auf den  Fasern zu beschleunigen und zu verbessern, kann  man den Latex durch Zugabe eines     Koaguliermittels,     z. B. einer Spur Säure, koagulieren. Im Falle von  Asbestfasern sind jedoch derartige     Koaguliermittel     meist nicht nötig. Statt im Holländer mit Wasser zu  arbeiten, kann man natürlich in Sonderfällen auch  andere Flüssigkeiten, Dispersionen oder Lösungen  nehmen, z. B. organische Lösungsmittel, gegebenen  falls mit darin aufgelösten Stoffen, wie Bindemitteln.  Das Gemisch wird dann von der Lang- oder Rund  maschine zu papierartigen Folien verarbeitet, die  nach dem Trocknen in einem Reisswolf oder einer  ähnlichen Maschine wieder zerfasert werden.

   Man  kann auch durch eine Art     Zerstäubungstrocknung     die Fasern in annähernd trockenem Zustand, aber  mit den festen     Schmierstoffteilchen    überzogen, erhal  ten. In jedem Fall sind hierbei die Einzelfasern prak  tisch alle völlig mit Graphit umhüllt.  



  Man kann aber auch die Fasern zunächst für  sich allein mit den Bindemitteln mit einer dünnen  Schicht überziehen, und erst dann darauf die festen  Schmierstoffe aufstäuben, aufblasen oder durch  mechanisches Rühren damit in Berührung bringen.  Ferner ist es möglich, Asbest- oder sonstige gleich  artige Fasern mit einer Suspension von Graphit oder  ähnlichen festen, schmierend wirkenden Zusätzen  und Lösungen oder Dispersionen von Bindemitteln  zu bestäuben, während sie sich über beheizten Flä  chen bewegen. Hierbei verdampft das     Lösungs-    oder       Dispergiermittel,    z. B. Wasser oder organische Lö  sungsmittel, und man erhält wiederum trockene, völlig  von dem festen Schmierstoff umhüllte Einzelfasern.

    Eine andere Möglichkeit des     Aufbringens    der festen  Schmierstoffe besteht darin,     dass    man diese festen  Teilchen durch Einwirkung eines elektrostatischen  Feldes auf die vorher mit dem Bindemittel überzoge  nen Fasern aufbringt.  



  Die mit dem Bindemittel überzogenen Fasern  können dabei noch feucht sein, oder man kann sie  auch vorher mehr oder weniger antrocknen, so     dass         die in der     Bindemittellösung    enthaltenen Lösungs  mittel oder die in der     Bindemittelemulsion    vorhan  dene andere Phase, z. B. Wasser, mehr oder weniger  stark entfernt ist.

   Wesentlich ist nur,     dass    sich auf  den Fasern eine Bindemittelschicht von solcher Be  schaffenheit und solcher Dicke befindet,     dass    die  mechanisch oder elektrostatisch aufgebrachten     staub-          förmigen        Schmiermittelteilchen    so festgehalten wer  den,     dass    praktisch die Fasern allseitig davon um  hüllt werden.  



  Ein anderer Weg für das Zusammenbringen der  Fasern mit den festen Schmiermitteln unter Zusatz  von Bindemitteln besteht darin,     dass    man eine Di  spersion, z. B. einen Brei oder Schlamm, aus den       Bindemittellösungen    oder Emulsionen einerseits und  den festen, schmierend wirkenden Zusätzen anderseits  herstellt und diesen Brei durch Tauchen, Rühren,  Kneten oder auch durch Aufsprühen mit den Faser  stoffen in innige Berührung bringt.  



  Natürlich ist es für die Verarbeitung der erwähn  ten Gemische aus Faserstoffen, pulverförmigen festen  Schmierstoffen und Bindemitteln nach in der     Papier-          und        Pappentechnik    üblichen Verfahren notwendig,       dass    man den Brei durch Zusatz genügender Wasser  mengen so dünnflüssig macht,     dass    er auf den<B>üb-</B>  lichen Papier- oder     Pappenmaschinen    verarbeitet  werden kann. Die Wasser- oder sonstigen Flüssig  keitsmengen können in diesem Fall ziemlich beträcht  lich sein.  



  Es kann sich ferner empfehlen, noch andere Stoffe  zur Verbesserung der chemischen, physikalischen und  mechanischen Eigenschaften zuzugeben, z. B.     Silikon-          harze,    fluorierte Kunststoffe und dergleichen, insbe  sondere solche Zusätze, die die Beständigkeit der  Packungen gegen gewöhnliches Wasser, Kesselspeise  wasser, Meerwasser, Säuren, Laugen oder Basen,  Salzlösungen, Gase, Öle, anorganische und organische  Lösungsmittel oder deren Gemische, Lebensmittel,  Medikamente und dergleichen verbessern. Die beson-    deren Verbesserungsmittel, wie auch Fette und ähn  liche Zusätze, kann man entweder den Gemischen  vor der Verarbeitung zu     Faserstoffplatten    zusetzen,  oder auch den fertigen Platten, oder sogar den dar  aus ausgestanzten ringförmigen Packungen.

   Man kann  diese weiteren Zusätze auch in Form von Lösungen  oder in geschmolzenem Zustand zum Imprägnieren  benutzen.  



  Weitere Verbesserungen der beschriebenen ring  förmigen Packungen sind noch dadurch möglich,     dass     man die Platten vor dem Ausstanzen der Ringe  einer starken Pressung aussetzt, oder auch die fertigen  Ringe     nachpresst.    Bei dieser Nachpressung kann man  solche     Presswerkzeuge    anwenden,     dass    die fertigen  Packungen irgendwelche     Spezial-Ouerschnittsformen     erhalten, z.

   B. kreisförmigen oder elliptischen Quer  schnitt,     Spiesskantringe    (Querschnitt in Form auf der  Spitze stehender Quadrate), Hut-, Topf-, Dach-,     Nut-          und    Lippenringe (mit<B>U-,</B>     V-    oder     Uförmigem    Quer  schnitt,     vergl.    Deutsche Normen DIN<B>3750,</B>     Nr.    2,  2 Manschetten und     ringförmige    Dichtungen), die  durch ihre Form, zum Teil auch durch zusätzlichen  Federdruck an den Gleitflächen anliegen. Ferner  rhombische oder     trapezförmige    Querschnitte und  dergleichen.

   Auch können die ringförmigen Packun  gen, um das Aufbringen auf Wellen oder bewegte  Gestänge zu erleichtern, geschlitzt oder geteilt sein,  wobei diese Schlitze oder Teilungsflächen entweder  radial oder     tangential    verlaufen können. Die Schnitt  flächen können ferner V-förmig oder abgestuft sein,  wodurch die Erreichung einer genügenden Abdich  tung nach dem Aufschieben derartig geschlitzter  Ringe erleichtert wird.  



  Nachstehend werden einige Beispiele von Mi  schungen, die zur Herstellung der neuen     Stopf-          büchsenpackungen    verwendet werden können, ange  führt, und dann werden einige Beispiele von fertigen  Packungen an     Handder    beigefügten Zeichnung ge  zeigt.

    
EMI0003.0038     
  
    <I>Beispiel <SEP> <B>1</B></I>
<tb>  Asbestfaser <SEP> 24,0 <SEP> Teile
<tb>  Naturgraphit <SEP> <B>70,0 <SEP>  </B>
<tb>  Zinkweiss <SEP> <B>0,25 <SEP>  </B>
<tb>  Schwefel <SEP> <B><I>0,15</I> <SEP>  </B>
<tb>  Mercaptobenzothiazol <SEP> <B>0,03 <SEP>  </B>
<tb>  (als <SEP> Beschleuniger)
<tb>  Kautschuk-Latex <SEP> (60%ig) <SEP> <B><I>5,0</I> <SEP>   <SEP> 8,35</B> <SEP> Teile <SEP> Latex, <SEP> nass
<tb>  Trockensubstanz <SEP> <B>+ <SEP> 8,35 <SEP>  </B> <SEP> Wasser
<tb>  dann <SEP> Alaunlösung <SEP> (10%ig) <SEP> <B>0,57 <SEP>   <SEP> 5,7</B> <SEP> Teile <SEP> 10"/oige <SEP> Lösung
<tb>  <B>100,00</B> <SEP> Teile       
EMI0004.0001     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Chrysotil-Asbestfaser <SEP> <B>30,0</B> <SEP> Teile
<tb>  Molybdändisulfid <SEP> <B>50,0 <SEP>  </B>
<tb>  Polytetrafluoräthylen-Dispersion;

   <SEP> 20,0 <SEP> <B>  <SEP> = <SEP> 33,0</B> <SEP> Teile <SEP> Dispersion, <SEP> nass
<tb>  davon <SEP> Trockensubstanz <SEP> (6011/oig) <SEP> <B>+ <SEP> 33,0</B> <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  <B>100,0</B> <SEP> Teile
<tb>  <I>Beispiel <SEP> <B>3</B></I>
<tb>  Lange <SEP> Zellwoll-Stapelfaser <SEP> <B>18,0</B> <SEP> Teile
<tb>  Glimmer <SEP> <B>30,0 <SEP>  </B>
<tb>  Talkum <SEP> 42 <SEP> <B> </B>
<tb>  Polyvinylehlorid-Emulsion <SEP> <B>10,0 <SEP>   <SEP> =</B> <SEP> 20,0 <SEP> Teile <SEP> Emulsion
<tb>  davonTrockensubstanz <SEP> (5011/oig) <SEP> <B>+</B> <SEP> 20,0 <SEP> Teile <SEP> Wasser
<tb>  <B>100,0</B> <SEP> Teile       Die nach diesen Rezeptbeispielen hergestellten  Massen werden nach den oben geschilderten Misch  verfahren zubereitet, z.

   B. nach den üblichen     papier-          oder        pappentechnischen    Verfahren durchgemischt  und etwa auf Lang- oder     Rundsieb-Pappenmaschinen,     zu den entsprechenden plattenartigen Gebilden ver  arbeitet. Aus diesen Platten werden dann nach  Trocknung die     Packungsringe    ausgestanzt, gegebenen  falls nach einer vorherigen     Verpressung.    Auch die  fertig ausgestanzten Ringe können noch nachträglich  zwischen entsprechend geformten     Presswerkzeugen     verdichtet und ferner geschlitzt oder aufgeschnitten  werden, und hieran oder auch schon an die Her  stellung der Platten kann sich noch eine nachträgliche  Imprägnierung, z.

   B. mit Fetten oder anderen be  kannten Zusätzen, anschliessen.  



  In der beigefügten Zeichnung sind einige bei  spielsweise Ausführungsformen von nach dem erfin  dungsgemässen Verfahren hergestellten     Stopfbüchsen-          packungen    dargestellt. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine ringförmige Packung von etwa qua  dratischem Querschnitt des Ringes<B>1,</B>       Fig.    2 eine Packung von demselben Querschnitt,  aber noch mit einem schrägen, radial verlaufenden  Schnitt 2 versehen,       Fig.   <B>3</B> einen ebenfalls radialen Schnitt<B>3,</B> der  jedoch nicht schräg, sondern in Richtung der Achse  verläuft,       Fig.    4 den Schnitt 4     tangential    angeordnet,

         Fig.   <B>5</B> wieder einen Ring mit radial verlaufendem  Schnitt<B>5,</B> wobei dieser Schnitt jedoch von aussen  gesehen eine V-förmige Gestalt hat,       Fig.   <B>6</B> den Schnitt<B>6</B> ebenfalls V-förmig, der  jedoch in axialer Richtung verläuft.  



  Die Packung nach     Fig.   <B>1</B> kann ferner durch  radiale Schnitte in mehrere Sektoren<B>7</B> und<B>8</B> unter  teilt sein     (Fig.   <B>7).</B>  



       Fig.   <B>8</B> zeigt eine Unterteilung in drei     Sekteren   <B>9,</B>  <B>10</B> und<B>11,</B> wobei die Trennflächen zwischen diesen  Sektoren abgestuft sind, derart,     dass    zwischen den    senkrechten Schnittflächen 12 ein Absatz<B>13</B> ent  steht.  



  In den     Fig.   <B>9</B> bis<B>13</B> sind verschiedene Formen  von Querschnitten der ausgestanzten Ringe darge  stellt:       Fig.   <B>9</B> zeigt einen quadratischen Querschnitt 14  des Ringes,       Fig.   <B>10</B> einen rechteckigen Querschnitt<B>15,</B> bei       Fig.   <B>11</B> hat der Querschnitt die Form eines auf  der Spitze stehenden Quadrates<B>16</B>     (Spiesskantform),     und nach       Fig.    12 einen kreisförmigen Querschnitt<B>17.</B> Der  Querschnitt kann aber auch V- oder     U-förrnig    sein,  wie bei<B>18</B> in       Fig.   <B>13,

  </B> oder er erhält einen     trapezartigen    Quer  schnitt<B>19</B> wie in     Fig.    14.  



  Diese     trapezförrnige    Gestalt<B>19</B> ermöglicht den  Zusammenbau mehrerer solcher Packungsringe mit  entsprechend geformten Metallringen 20 und 21,  wobei der Metallring 21 etwa einen rhombischen  Querschnitt und die Metallringe 20 einen recht  eckigen Querschnitt mit dachartigen     Abschrägungen     zeigen. Durch Zusammenbau der Packungsringe<B>19</B>  mit den Metallringen 20 und 21 erhält man Spezial  packungen, die sich für besondere Dichtungszwecke  sehr gut eignen, bei denen es auf gleichzeitige hohe  mechanische Festigkeit in axialer Richtung ankommt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur Herstellung von Stopfbüchsen- packungen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf lose Einzelfasern ein Bindemittel und ein fein ver teiltes festes Schmiermittel so aufbringt, dass dieses Schmiermittel praktisch alle Einzelfasem allseitig um hüllt, und aus der so erhaltenen Masse eine papp- artige Platte und aus dieser die Packungen herstellt. Il.
    Ringförmige Stopfbüchsenpackung, hergestellt nach dem Verfahren des Patentanspruchs I, dadurch gekennzeichnet, dass <B>jede</B> Einzelfaser praktisch voll ständig von einem feinverteilten festen Schmiermittel umhüllt ist, das durch das Bindemittel mit den Fasem verbunden ist, und dass in der Packung die einzelnen Fasern quer zur Ringachse orientiert sind.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man aus der Masse auf einer für Papierherstellung geeigneten Siebmaschine mit nachfolgender Trocknung dünne Folien erzeugt, mehrere, dieser Folien zu einer dickeren pappartigen Platte vereinigt und aus dieser die Packungen aus stanzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst das Bindemittel in flüssigem Zustand auf das Fasergut aufbringt, dann das fein verteilte feste Schmiermittel in solcher Weise aufstäubt, dass jede einzelne Faser vollständig damit überzogen ist, daraus unter Zusatz von Wasser einen Faserbrei erzeugt, aus diesem pappartige Platten herstellt und daraus die Packungen ausstanzt. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die festen Schmiermittel auf elektrostatischem Wege auf die mit dem Binde mittel überzogenen Fasern aufstäubt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man den zur Herstellung der Packungen dienenden Platten vor dem Ausstanzen der ringförmigen Packung Fette einverleibt. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man den ausgestanzten Packun gen Fette einverleibt. <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Einzelfasern einen Kautschuklatex aufbringt. <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man den Kautschuklatex zusammen mit einem Koagulations- mittel verwendet.
    <B>8.</B> Stopf-büchsenpackung nach Patentanspruch<B>U,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie Asbestfasem ent hält. <B>9.</B> Stopfbüchsenpackung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasergut aus Glas- fasem besteht. <B>10.</B> Stopfbüchsenpackung nach Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Fasergut aus organischen Fasern besteht.
    <B>11.</B> Stopfbüchsenpackung nach Patentanspruch II, #dadurch gekennzeichnet, dass sie als fest-es Schmier,mitte,1 Graphit enthält. 12. Stopfbüchsenpackung nach Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie als festes Schmiermittel Talkum enthält. <B>13.</B> Stopfbüchsenpackung nach Patentan#spruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie als festes Schmiermittel Molybdändisulfid enthält.
    14. Stopfbüchsenpackung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehr als 50-% feste Schrniermittel enthält.
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