CH370499A - Maschine zur Herstellung von Rohren aus schraubenförmig gewundenem Stahlband durch Lichtbogenschweissung - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Rohren aus schraubenförmig gewundenem Stahlband durch Lichtbogenschweissung

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CH370499A
CH370499A CH7097159A CH7097159A CH370499A CH 370499 A CH370499 A CH 370499A CH 7097159 A CH7097159 A CH 7097159A CH 7097159 A CH7097159 A CH 7097159A CH 370499 A CH370499 A CH 370499A
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welding
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CH7097159A
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Diener Richard
Wennemann Werner
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Hoesch Rohrwerke Aktiengesells
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Description


  Maschine zur Herstellung von Rohren aus     schraubenförmig    gewundenem Stahlband  durch Lichtbogenschweissung    Die Erfindung betrifft     eine    Maschine zur Her  stellung von Rohren aus schraubenförmig gewunde  nem Stahlband durch Lichtbogenschweissung. Es ist  bekannt, zur Herstellung geschweisster Rohre ein  Stahlband schraubenförmig zu wickeln     und    die in den  Windungen aneinanderstossenden Kanten des Bandes  miteinander zu verschweissen. Dabei kann das     Wik-          keln    des Rohres in einer Hülse geschehen, in welche  das Band schräg und in     tangentialer    Richtung so ein  geführt wird, dass es sich an der Innenwand der Hülse  krümmt und in Schraubenwindungen übergeht.

   Wenn  man den     Winkel,    unter dem das Band schräg einge  leitet wird, die Breite des Bandes und den Innen  durchmesser der Hülse in das richtige Verhältnis zu  einander bringt, dann stossen die Kanten des aus der  Hülse in     Schraubenform    austretenden Bandes an  einander und können durch Schweissen miteinander  verbunden werden. Das Schweissen geschieht     dann,    am  besten in der Nähe der Stelle, wo die Kanten zum  ersten     Mal    in diese relative Lage zueinander kommen,  also am Austrittsende der Hülse.  



  Das Schweissen der     Stahlbandkanten    des gebil  deten Rohres kann von innen oder     auch    sowohl von  aussen und von innen geschehen. Auf die letztge  nannte Weise verfährt man, wenn es sich um die Er  zeugung von Rohren handelt, die starke Innendrücke  aushalten sollen. Man verwendet dann zwei Schweiss  köpfe, die um eine halbe Schraubenwindung gegen  einander längs der Schweissnaht versetzt sind. Dabei  kann man zunächst von aussen und danach von innen  schweissen oder auch umgekehrt verfahren.  



  Beim Schweissen muss stets sorgfältig darauf ge  achtet werden, dass die hergestellte Schweissnaht erst  dann mechanisch     beansprucht    wird, wenn sie so weit  abgekühlt ist, -dass sie     unter    den Beanspruchungen  weder reisst noch sich bleibend verformt. Entstehen    Risse oder bleibende     Formänderungen    in der  Schweissnaht, so wird das Rohr undicht oder krumm.  Um dies auszuschliessen, müssen die verschweissten  Teile so lange an gegenseitiger Bewegung gehindert  werden, bis die Schweissnaht     einigermassen    erkaltet  ist.

   Das ist aber gerade beim Schweissen von Rohren  mit     schraubenförmig        verlaufender    Schweissnaht wegen  der Form der Schweissnaht und der ständigen Bewe  gung des Bandes und des Rohres besonders schwierig.  



  Es ist     ein    Zweck der vorliegenden Erfindung,  beim Schweissen von Rohren mit     schraubenförmig     verlaufender Schweissnaht aus Stahlband Risse     in    der  Schweissnaht oder bleibende Verformung zu verhin  dern.  



  Es ist ein weiterer     Zweck    der     Erfindung,    das       Stahlband    und das entstehende Rohr beim Schweissen  durch besondere Mittel so festzulegen, dass keine  Verlagerungen auftreten können, die zu Rissen in der  Schweissnaht oder zu     bleibenden    Verformungen füh  ren können.  



  Es ist     ein    weiterer Zweck der Erfindung, die Mit  tel, durch die das Stahlband während des Schweissens  gestützt und geführt wird, so zu gestalten, dass diese  Mittel keine Kräfte     auf    das Stahlband ausüben kön  nen, die quer zur Schweissnaht     gerichtet        sind.     



  Es ist     endlich    ein Zweck der     Erfindung,    beim  Schweissen der Tatsache Rechnung zu     tragen,        dass    die  Breite des zu verarbeitenden     Stahlbandes    infolge von  Ungenauigkeiten bei der     Produktion    fast immer  schwankt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Maschine nach der     Erfindung    dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Maschine nach der  ersten     Ausführungsform,         Fig.2 eine Stirnansicht der Maschine, gesehen  in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in  Fig. 2 in grösserem Massstabe,  Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in  Fig. 3,  Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 1,  Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht  einer Detailvariante der ersten     Ausführungsform,     Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in  Fig.

   6,  Fig.8 einen der Fig.5 entsprechenden Schnitt  in kleinerem Massstabe mit einer Variante in der  Steuerung des inneren Schweisskopfes,  Fig. 9 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht  der zweiten Ausführungsform der Schweissmaschine  nach der Erfindung, teilweise im Schnitt,  Fig. 10 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X  in Fig. 9 und  Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in  Fig. 9.  



  Bei den gezeichneten     Maschinen    wird das Rohr  von innen und aussen geschweisst. Die erste Schwei  ssuni findet von     innen    statt. Der Schweisskopf für die  zweite Schweissuni ist gegen den ersten Schweisskopf  um eine halbe Schraubenwindung längs der Schweiss  naht versetzt. Die Maschine     kann    aber auch mit nur  einem Schweisskopf versehen     sein,    der entweder von  aussen oder von innen arbeitet, ebenso wie bei Ma  schinen mit zwei Schweissköpfen, bei denen der erste  von aussen und der zweite von innen arbeitet.  



  Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5  ist eine Wickelhülse 1 durch schwere, steife Vertikal  platten 2 mit einer     Grundplatte    3 verbunden. Dieser  Aufbau stellt sicher, dass die Wickelhülse sich unter  den an ihr     angreifenden    Kräften nicht     verformt.    Die       zylindrische    Wandung der Hülse 1 ist teilweise weg  geschnitten, und zwar im wesentlichen an den Stellen,  wo das Stahlband 4, seiner Schraubenform entspre  chend, mit ihr ohnehin nicht in     Berührung    kommen  würde.  



  Das Stahlband 4, aus dem das Rohr hergestellt  werden soll, tritt gemäss Fig. 2 und 5 in Richtung der  Pfeile 5 und 6 tangential in die Hülse ein. An der In  nenfläche der Hülse wird dann das     Band    gebogen  und tritt als Rohr 7 an der     linken        Hülsenöffnung    8  aus. Aus Fig. 1 und 5 ist ersichtlich, dass das Band 4  nicht dicht an der Innenfläche der Hülse     anliegt.    An  dieser Innenfläche sind nämlich schraubenförmig  verlaufende, nach innen vorspringende Leisten 9 und  10 vorgesehen, wie aus den Fig.3 und 4 erkennbar  ist. Solche Leisten sind bekannt und haben den       Zweck,    die Reibung zwischen Hülse und Band zu       vermindern.     



  Für Führung und Stützung des Bandes dient ge  mäss Fig. 1 bis 5 ein Paar Leitrollen, nämlich eine  äussere Rolle 11, die aussen am Band nahe dem     Ein-          tritt    in die Hülse anliegt, und eine innere Rolle 12,  die das Band von     innen    in geringem Abstand von der  Leitrolle 11     berührt.    Die hohl     ausgebildete    Leitrolle    1.1 ist auf einer an der Drehung nicht teilnehmenden  Achse 13     gelagert.    Diese Achse ist in Schlitten 14  befestigt, die in vertikalen Führungen 15 durch Spin  deln 16 einstellbar sind.  



  Die Lagerung der inneren Rolle 12 ist in den  Fing. 3 und 4 näher dargestellt. Der hohe Rollenkör  per ist mit Kugellagern 17 auf einer feststehenden  Achse 18 drehbar, die an Böcken 19 befestigt ist.  Die Böcke 19 sitzen an der Unterkante einer Platte  20, die gemäss Fig. 5 zwecks Erhöhung der Steifig  keit das Profil eines hohlen Kastens hat. Die Platte  20 kann mittels einer Spindel 21 vertikal verstellt  werden und ist zu diesem Zweck in einer Schlitten  führung 22 verschiebbar, die an einer Rippe 23 be  festigt ist. Die Rippe ist     mittels    einer Leiste 24 innen  an der Hülse 1 angeschweisst. Mittels der Spindeln  16 und 21 können die Leitrollen 11 und 12 vertikal  so eingestellt werden, wie es die saubere     Führung    des  Bandes 4     erfordert.     



  Eine erste Verschweissung der Bandkanten ge  schieht an der in Fig. 1 mit 25 bezeichneten Stelle,  nämlich in der Nähe des Punktes, wo die in Fig. 1  rechts liegende Bandkante, vom Eintritt in die Hülse  aus gerechnet, auf eine volle Schraubenwindung 26  gebogen worden ist. Das Schweissen geschieht durch  Lichtbogen mittels eines Schweisskopfes 27, dessen  Einzelheiten später in Verbindung mit Fig. 3 und 4  näher erläutert werden. Aus Fig. 1 und 2 ist ersicht  lich, dass der Schweisskopf 27 durch eine axial ver  schiebbare Stange 28 gehalten wird und in axialer  Richtung verstellt werden kann.

   Diese Stange ist in  den Böcken 19 geführt und trägt an ihrem rechten  Ende einen Arm 29 mit einer Rolle 30, die an der  rechten Kante des Bandes 4     anliegt.    Eine Zugfeder  31, die an der Nabe 32 des Armes 29 und an einer  feststehenden Büchse 33 verankert ist, hält die An  lage der Rolle 30 an der Bandkante aufrecht.  



  Es hat sich herausgestellt, dass es zur Erzeugung  einer guten Verschweissung notwendig ist, dem Band  in unmittelbarer Umgebung der Schweissstelle 25 eine  besonders sichere Stützung und Führung zu geben.  Zu diesem Zweck sind bei der Ausführung nach       Fig.    1 bis 5 die Achsen 13 und 18, auf denen die  Leitrollen 11 und 12 laufen, über die Schweissstelle  25 hinaus verlängert. Die so gebildeten     Fortsätze    tra  gen zusätzliche Rollen 35 und 36 rechts der Schweiss  stelle 25 und weitere zusätzliche Rollen 37 und 38  links der Schweissstelle 25. Im Bereich zwischen den  beiden Rollenpaaren 35, 36 und 37, 38 befindet sich  innerhalb des Bandes der Schweisskopf 27 und ausser  halb eine Kupferbacke 39 zur Wärmeabfuhr.  



  Der Abschnitt 40 der Achse 18 zwischen den  zusätzlichen Rollen 36 und 38 kann als Halterung für  den Schweisskopf ausgebildet werden und hat gemäss       Fig.    3 und 4 zu diesem Zweck eine     Durchbrechung     41, in der das     Schweisskopfgehäuse    42 axial ver  schiebbar ist. Das Gehäuse 42 dient zur Aufnahme  einer     Vierkantbüchse    43, durch die der Schweissdraht  44 geleitet wird. Am Boden des Gehäuses 42 ist ein  Konus 45 aus keramischem Stoff eingesetzt, der es      gestattet, die Öffnung, aus der der Draht 44 austritt,  wesentlich näher an die Schweissstelle 25 heranzufüh  ren, als dies sonst möglich wäre. Das Gehäuse 42 und  die Hülse 43 bestehen zwecks besserer Wärmeabfuhr  aus Kupfer.

   Eine gewellte Feder 46 legt die Hülse  43 im Gehäuse 42 spielfrei fest.  



  Durch einen ausserhalb des Rohres 7 angeord  neten Schweisskopf 47 wird das Rohr zusätzlich von  aussen verschweisst. Der Schweisskopf 47 ist, gerech  net entlang der Schweissnaht W, gegen den Schweiss  kopf 27 um eine halbe Schraubenwindung versetzt.  Er ist auf einem allgemein mit 48 bezeichneten  Kreuzsupport gelagert, der auf einer Brücke 49 be  festigt ist und eine Einstellung des Schweisskopfes  nach den drei Achsen eines räumlichen Koordinaten  systems gestattet. Demgemäss ist ein Teil 481 zur  Brücke 49 horizontal und senkrecht zur Zeichen  ebene verschiebbar, ein weiterer Teil 482 zu dem  Teil 481 horizontal in der Zeichenebene verschieb  bar und endlich ein dritter, den Schweisskopf 47 tra  gender Teil 483 zu dem Teil 482 vertikal und in der  Zeichenebene verschiebbar.

   Die Brücke 49 ist durch  Lenker 50 schwenkbar auf Augen 51 gelagert, die  aussen auf der Hülse 1 befestigt .sind. Eine Zugfeder  52 sucht die Brücke 49 nach links zu schwenken.  An einem gekröpften     Arm    53 trägt die Brücke 49  eine Rolle 54, die ähnlich wie die Rolle 30 an der  rechten Kante des Bandes 4 anliegt. Die Feder 52  hält die Anlage aufrecht. Während der äussere  Schweisskopf 47 durch Kreuzsupport in drei Rich  tungen eingestellt werden kann, ist in der Zeichnung  für den inneren Schweisskopf 27 nur eine Einstellung  in vertikaler Richtung durch die Spindel 21 vorgese  hen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass man auch  den inneren Schweisskopf in dreifacher Richtung ein  stellbar lagern kann.  



  Wie die Maschine betrieben wird, wird keiner  weiteren Erläuterung bedürfen. Erwähnt sei nur, dass  die axiale Verschiebbarkeit der Schweissköpfe 27 und  47 dazu dient, ihre     Stellung    der schwankenden Breite  des Stahlbandes anzupassen.  



  In der Detailvariante nach den Fig. 6 und 7 ist  die Lagerung der     Leitrollen    etwas anders gestaltet  als in Fig. ,1 bis 5. Rechts vom Schweisskopf 55, der  dem Schweisskopf 27 in Fig. 1 entspricht, erstrecken  sich einteilige Rollen 56 und 57, die den Rollenteilen  1l, 35 und 12, 36 in Fig. 1 entsprechen. Auf den  stillstehenden Achsen 58 und 59 sind links vom  Schweisskopf 55 Rollen 60 und 61 drehbar, die den  Rollen 37 und 38 in Fig. 1 entsprechen. Die Achsen  58 und 59 .sind bis über diese Rollen hinaus verlän  gert und an ihren Enden unterstützt. Hierzu dienen  bei der Achse 58 Stützen 62 und bei der Achse 59  Böcke 63, die an einem Träger 64 befestigt sind, der  dem Teil 20 in Fig. 1 und 2 entspricht.  



  Die Detailvariante nach Fig. 8 unterscheidet sich  von der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5  lediglich in der Anordnung der Rolle, die die Lage  des inneren Schweisskopfes bestimmt. Ein Arm 65,  der dem Arm 29 in Fig. 1 entspricht, ist unmittelbar    am Schweisskopf 66 angebracht und trägt eine an der  linken Kante des Bandes 4     anliegende    Rolle 67. Im  übrigen besteht Übereinstimmung mit den Fig. 1 bis  5, so dass für diese Darstellung das     vereinfachte     Schema nach der     Fig.    8 genügen     dürfte.     



  Aus     Fig.    1     sind    rechts und links vom Schweiss  kopf 47 weitere Schweissköpfe 68 und 69 ersichtlich,  die nur schematisch dargestellt sind, da ihr Vorhan  densein mit der Erfindung nichts zu<B>-</B>tun hat. Sie  dienen nicht dazu, die Bandkanten miteinander zu  verschweissen, sollen vielmehr nur aussen auf das  Band Schweissraupen 70 und 71 legen, die dem  Zweck der Versteifung des Rohres 7 dienen.  



  Die     Ausführungsform    der Maschine nach den       Fig.    1 bis 11 stimmt in vielen     Einzelheiten    mit der  jenigen nach den     Fig.    1 bis 5 überein. Um Wieder  holungen zu     vermeiden,        sind    alle übereinstimmenden  Teile, die bereits in Verbindung     mit    den     Fig.    1 bis 5  erläutert worden sind, durch die gleichen     überwei-          sungszeichen    unter     Hinzufügung    des Buchstabens  a bezeichnet.

   Die folgende Beschreibung dient nur  der Erläuterung derjenigen Teile, die abweichend von  denjenigen nach den     Fig.    1 bis 5 gestaltet sind.  



  In den     Fig.    1 bis 5 liegen die Stützrollen 37 und  38,     die    sich links von der Schweissstelle 25     befinden,     gleichachsig zu den rechts befindlichen Stützrollen 11  und 12. Diese Rollen üben auf das durchlaufende  Band 4 axial gerichtete     Reibungskräfte    aus, die unter  ungünstigen Umständen die Güte der Schweissnaht  beeinträchtigen können. Die Entstehung solcher  Kräfte ist bei der Ausführungsform nach den     Fig.    9  bis 11 vermieden.  



  Links von der Schweissstelle 25a sind gemäss den       Fig.    9 und 10 drei Rollen angeordnet, von denen  die Rolle 75 im Inneren des Rohres liegt,     während:     sich die Rollen 76 und 77 ausserhalb davon     befinden.     Die innere     Rolle    75 ist an einer radial zur Rohrachse  verlaufenden Strebe 78 gelagert, welche einstellbar  an einem Arm 79 befestigt ist. Dieser     Arm    ist auf  einem Zapfen 80 drehbar, der in einer Gabel 81  gelagert ist. Die Gabel 81 ist ihrerseits an einer ge  krümmten Rippe 82 angeschweisst, die     2n    Verbindung  mit einem Steg 83 die Aufgabe der Teile 22 und 23  in     Fig.2    erfüllt.

   Ein aus einem Zylinder 84 und  einem Kolben 85 bestehender, durch eine Leitung 86  an eine nicht gezeichnete, hydraulische Druckquelle       angeschlossener    Krafterzeuger ist zwischen dem Mit  telstück 87 der Gabel 81 und einer am Arm 79  sitzenden Strebe 88 wirksam. Der     Krafterzeuger    84,  85 sucht den Arm 79 um den Zapfen 80 in     Fig.    9  links herumzudrehen, presst also die Rolle 75 gegen  das Band 4a.    Die Strebe 78 ist am     Arm    79 um     ihre    Längs  achse einstellbar befestigt. Hierzu ist am Arm 79       eine    Büchse 89 ausgebildet,     in    die ein das obere Ende  der Stütze 78 bildender Zapfen 90 gesteckt wird.

    Die Büchse 89 hat zwei Langlöcher 91, durch die  von gegenüberliegenden Seiten     Schraubenbolzen    92  in eine mit Gewinde versehene Querbohrung des      Zapfens 90 geschraubt werden können. Nach dem  Anziehen der     Bolzen    92 ist die Strebe 78 zum Arm  79 festgelegt.  



  Die Rolle 76 ist in einer Gabel 93 gelagert, die  mit einem Gewindezapfen 94 in einem Bock 95 in  der Höhe und im Winkel einstellbar gelagert ist und  in der gewählten Lage durch Muttern 96 und 97  festgelegt werden kann. Gleichartige Mittel dienen  zur Lagerung der Rolle 77. Der Bock 95 ist auf einer  Grundplatte 98 verstellbar befestigt. Hierzu dienen  Spannbolzen 99, die durch schrägverlaufende Schlitze  <B>100</B> ragen.  



  Durch die beschriebenen Mittel zur Einstellung  und Festlegung können die Stützrolle 75 und die  Gegenrollen 76 und 77 der jeweiligen Steigung der  Schraubenwindung angepasst werden. Geometrisch  ausgedrückt, stehen dann die Erzeugenden der Man  telflächen der drei Rollen an der Berührungsstelle  mit dem Band 4a senkrecht zur Tangente an die  Schweissnaht W.  



  Der in     Fig.9    nur schematisch gezeichnete  Schweisskopf 27a ist etwas abweichend von     Fig.    1  gelagert. Er wird von einem Arm 101 getragen, der  unten an einem Schlitten 102 befestigt ist. Der Schlit  ten ist in einem Schlitz<B>103</B> parallel zur Achse des  Rohres 7a geführt. Die Mittel zur Steuerung des  Schweisskopfes können die gleichen sein wie in     Fig.    1  oder     Fig.    8 und sind in den     Fig.    9 bis 11 zur Ver  einfachung fortgelassen worden.  



  Die     Lagerung    der äusseren Leitrollen l la und 35a  ist in den     Fig.    9 bis 11 ebenso gestaltet wie in     Fig.    1  bis 5. Einige Abweichungen bestehen hinsichtlich der  Lagerung der inneren Rollen 12a und 36a. Doch  wird angenommen,     d'ass    die Zeichnung dies genügend  deutlich wiedergibt und es insoweit keiner Beschrei  bung     bedarf.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zur Herstellung von Rohren aus schraubenförmig gewundenem Stahlband durch Lichtbogenschweissung, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine Hülse (l; la), an deren Innenfläche die erste Schraubenwindung (26) des Bandes (4; 4a) geformt wird, einen Schweisskopf (27; 27a; 55) zur Erzeugung einer Schweissnaht (W) vom Innern des Rohres (7; 7a) aus, welcher nahe der Stelle angeord net ist, wo die miteinander zu verschweissenden Band kanten erstmalig zusammentreffen; eine Leitrolle (12, 36; 12a, 36a; 57) innerhalb der Hülse (1; la) zur Stützung des Bandes (4; 4a) von innen, welche Leitrolle sich bis nahe an die Schweissstelle (25; 25a) erstreckt, Stützmittel zur Stützung des Bandes von aussen, die mit der Leitrolle (12, 36; 12a, 36a;
    57) zusammenwirken, und einen an der Hülse (l; la) befestigten Träger (20; 64), der die Halterung für die Leitrolle (12, 36; 12a, 36a; 57) und den Schweiss kopf (27; 27a; 55) bildet, aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe einen weiteren Schweiss kopf (47; 47a) zur Erzeugung einer zusätzlichen Schweissnaht von aussen her aufweist. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe eine zweite Leitrolle (38; 61; 75) zur Stützung des Bandes (4; 4a) von innen aufweist, die .in bezug auf die Schweissstelle (25; 25a) mindestens annähernd gegenüber der ersten Leitrolle (12, 36; 12a, 36a; 57) angeordnet ist. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste Leitrolle (12, 36; 57) und die zweite Leitrolle (38; 61) gleichachsig angeordnet sind. 4. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse der zweiten Leitrolle (75) gegen die Achse der Hülse (1) so geneigt ist, dass die Erzeugende ihrer Mantelfläche zur Tangente an die Schweissnaht (W) senkrecht steht. 5. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse der zweiten Leitrolle (75) derart im Winkel einstellbar ist, dass die Erzeu gende ihrer Mantelfläche in eine Richtung gebracht werden kann, in der sie zur Tangente an die Schweiss naht (W) senkrecht steht. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine dritte Leitrolle (37; 60; 76) zur Stützung des Bandes (4; 4a) von aussen, in Zu sammenwirkung mit der zweiten Leitrolle (38; 61; 75) vorgesehen ist, wobei die Achse der dritten Leitrolle der Achse der zweiten Leitrolle parallel liegt. 7. Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse der dritten Leitrolle (76) im Winkel so einstellbar ist, dass sie parallel zur Achse der zweiten Leitrolle (75) gerichtet werden kann. B.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass eine vierte Leitrolle (11, 35; 11a, 35a; 56) zur Stützung des Bandes (4; 4a) von aussen in Zusammenwirkung mit der ersten Leitrolle (12, 36; <I>12a, 36a;</I> 57) vorgesehen ist, wobei die Achse der vierten Leitrolle zur Achse der ersten Leitrolle par allel liegt. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die dritte Leitrolle (37; 60) und die vierte Leitrolle (11, 35; 56) auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind. 10. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schweisskopf (27; 55; 66) oder die Schweissköpfe (27 und 47) parallel zur Achse der Hülse (1) verschiebbar gelagert und mit einem an der einen Kante des Bandes (4) anliegenden Fühler (30; 67) gekuppelt sind.
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