CH370671A - Sicherheitszylinderschloss - Google Patents
SicherheitszylinderschlossInfo
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- CH370671A CH370671A CH6970359A CH6970359A CH370671A CH 370671 A CH370671 A CH 370671A CH 6970359 A CH6970359 A CH 6970359A CH 6970359 A CH6970359 A CH 6970359A CH 370671 A CH370671 A CH 370671A
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
Sicherheitszylinderschloss Die Erfindung betrifft ein Sicherheitszylinder- schloss und ermöglicht eine ausserordenthch hohe Anzahl von verschiedenen Schlüsselkombinationen und ausserdem eine grösstmögliche Sicherheit gegen ein unbefugtes öffnen.
Das Sicherheitsschloss nach der Erfindung be sitzt Sperringe, die bei gesperrtem Schloss eine un- runde Form haben und<B>je</B> teilweise in einer Nute vorteilhaft rechteckigen Querschnitts des Zylinders sowie teilweise auch in einer Nute des Gehäuses lie gen. Diese Sperringe werden beim Einführen eines Steckschlüssels in das Schloss unmittelbar oder über Betätigungsstifte in eine runde Form derart überge führt, dass sie zur Gänze in die Nuten des Zylinders zu liegen kommen und mit diesem eine glatte Ober fläche bilden, wodurch vorerst eine axiale Verschie bung und hierauf eine Verdrehung des Zylinders und des mit diesem verbundenen Sperrgliedes ermöglicht wird.
Hierbei wird zweckmässig eine Druckfeder vor gesehen, die den Zylinder axial nach aussen in eine Lage drückt, in welcher sich die Nuten in dem<B>Zy-</B> linder und im Gehäuse zu zweit decken und derart gemeinsam z. B. geschlossene Kreisringkanäle bilden. Durch die erwähnte axiale Verschiebung des Zylin ders wird zweckmässig eine Sperre, bestehend z. B. aus einem radialen Zahn und einer entsprechenden Nut im Gehäuse bzw. am Sperrglied oder am Zylin der, aufgehoben, wodurch die Verdrehung des Zylin ders mit dem Sperrglied ermöglicht wird.
Die Sperringe können z. B. aus mehreren gelen kig miteinander verbundenen Teilen in Form<B>je</B> eines Kreisringstückes bestehen, welche unter dem Ein- fluss einer oder mehrerer Federn in eine unrunde, etwa ovale Form deformiert werden. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, dass die einzelnen Gelenke des Sperringes genau gegenüber dem entsprechenden Bart des eingesteckten Schlüssels bzw. gegenüber den einzelnen Betätigungsstiften hegen. Damit sich die Sperringe beim Verdrehen des Zylinders nicht gegen über diesem verdrehen, können sie<B>je</B> mit einem Halteglied versehen sein, z.
B. einem verlängerten Gelenkzapfen, welche Halteglieder bei eingestecktem Schlüssel<B>je</B> in eine Vertiefung an der äusseren Mantelseite des Zylinders bzw. bei ausgezogenem Schlüssel in eine axiale Nut an der inneren Mantel seite des Gehäuses eingreifen. Weiter können diese Sperringe aus elastischen Ringen bestehen, z. B. aus Stahldraht oder Stahlband rechteckigen Querschnit tes, die unbeansprucht eine unrunde Form aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel des Sicherheitszylinde-r- schlosses nach der Erfindung wird nun an Hand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, wobei Fig. <B>1</B> das Sicherheitsschloss in gesperrtem Zu stand in Längsschnitt nach der Linie<B>1-1</B> der Fig. 2 und Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. <B>1 ;
</B> Fig. <B>3</B> dasselbe Sicherheitszylinderschloss mit eingeführtem Steckschlüssel im Zustand vor der öff- nung im Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 4 und Fig. 4 im Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. <B>3 ;</B> Fig. <B>5</B> einen unrunden, aus Kreisringstücken be stehenden Sperring im Grundriss und Fig. <B>6</B> im Aufriss<B>;
</B> Fig. <B>7</B> den Steckschlüssel im Aufriss, und Fig. <B>8</B> in Ansicht von oben und Fig. <B>9</B> schliesslich eine Ansicht des Zylinder schlosses von unten mit Bezug auf Fig. <B>1</B> darstellt. Das Sicherheitszylinderschloss nach Fig. <B>1</B> und 2 umfasst ein Gehäuse<B>1,</B> in dessen innerer Mantel seite mehrere parallel liegende kreisförnüge Nuten 2 rechteckigen Querschnitts vorgesehen sind. In der äusseren Mantelseite des Zylinders<B>3</B> sind ebenfalls entsprechend liegende Nuten 4 in gleicher Anzahl vorgesehen.
Bei gesperrtem Schloss decken sich die Nuten 2 und 4 zu zweit und liegen die aus einzelnen, durch Gelenke<B>6</B> miteinander verbundenen Kreisring- stücken <B>5</B> bestehenden Sperringe, welche hierbei unter dem Einfluss<B>je</B> einer Feder<B>7</B> eine unrunde Form besitzen (siehe auch Fig. <B>5), je</B> zum Teil in einer Nute 2 und zum Teil in einer Nute 4, so dass eine axiale Verschiebung des Zylinders<B>3</B> gegenüber dem Gehäuse<B>1</B> verhindert ist. Am nach aussen verlänger ten Zapfen<B>8</B> des Zylinders<B>3</B> ist mittels des Stiftes <B>9</B> eine Hülse<B>10</B> befestigt, die das Sperrglied<B>11</B> trägt.
Die Schraubendruckfeder 12 drückt den Zylinder<B>3</B> axial nach aussen, so dass die Hülse<B>10</B> und das Sperrglied<B>11</B> am Gehäuse<B>1</B> anliegen und die Nuten 2 und 4 zu zweit einander genau gegenüberliegen. In dieser Lage kann der Zylinder<B>3</B> mit dem Sperr- ghed <B>11</B> nicht gegenüber dem Gehäuse<B>1</B> verdreht werden, da am Gehäuse<B>1</B> ein Zahn<B>13</B> vorhanden ist, welcher in eine entsprechende axiale Nut 14 der Hülse<B>10</B> des Sperrgliedes<B>11</B> eingreift. Im Zylinder <B>3</B> ist weiter der in ihn eingeschraubte Führungsstift <B>15</B> für den Steckschlüssel vorgesehen. In den radialen Bohrungen<B>16</B> des Zylinders liegen die einzelnen Stifte<B>17</B> verschiedener Länge.
Fig. <B>3</B> und 4 stellen das Sicherheitszylinderschloss mit dem eingeführten Steckschlüssel<B>18</B> dar. Dieser Steckschlüssel besitzt nach Fig. <B>7</B> und<B>8</B> am Rohr stück<B>19</B> mehrere wellenförinige Bärte 20 in einer Anzahl, die der Zahl der axialen Reihen der Stifte <B>17</B> entspricht. Zur richtigen Einführung des Steck schlüssels<B>18</B> in das Schloss ist im Zylinder<B>3</B> um den Führungsstift<B>15</B> herum ein kreisringförmiger Kanal 21 mit radialen Schlitzen gebildet.
Beim Ein führen des Steckschlüssels<B>18</B> in das Schloss, werden die Stifte<B>17</B> in axialer Richtung zunündest teilweise verschoben, wodurch sie allen Sperringen<B>5, 6</B> eine vollkommen runde Form verleihen und diese voll ständig in die Nuten 4 des Zylinders<B>3,</B> bündig mit dessen Umfangsfläche, zu liegen kommen.
Hierauf kann durch einen Druck in Richtung des Pfeiles<B>23</B> (Fig. <B>3)</B> der Zylinder<B>3</B> gegen die Wirkung der Druckfeder 12 in das Gehäuse<B>1</B> in die in Fig. <B>3</B> dargestellte Lage eingeschoben werden, wodurch auch die durch den Zahn<B>13</B> am Gehäuse<B>1</B> und die Nut 14 an der Hülse<B>10</B> des Sperrgliedes<B>11</B> gebildete Sperre aufgehoben wird und der Zylinder<B>3</B> samt dem Sperrgjied <B>11</B> verdreht werden kann, womit das Schloss geöffnet wird.
Bei der Verdrehung des Zylinders<B>3</B> gegenüber dem Gehäuse<B>1</B> dürfen sich die in den Nuten 4 des Zylinders<B>3</B> liegenden Sperringe<B>5, 6</B> gegenüber dem Zylinder nicht verdrehen, denn sie müssen nach der erfolgten Rückdrehung beim Sperren des Schlosses wieder in dieselbe Lage gelangen. Es ist nämlich notwendig, dass die einzelnen Gelenke<B>6</B> genau ge genüber den einzelnen Stiften<B>17</B> liegen, denn nur in diesem Falle können die Sperringe beim nachherigen öffnen des Schlosses durch die Stifte<B>17</B> wieder in eine runde Form übergeführt werden.
Dieser Forde rung wird dadurch entsprochen, dass der Verbin dungszapfen 24 des zweckmässig gegenüber der Fe der<B>7</B> angeordneten Gelenkes<B>6</B> nach einer Seite verlängert ist (Fig. <B>6)</B> und bei eingeführtem Steck schlüssel<B>18</B> in einer entsprechenden kurzen Vertie fung<B>25</B> an der Umfangsseite des Zylinders<B>3</B> bei der entsprechenden radialen Bohrung<B>16</B> liegt. Bei ge sperrtem Schloss ohne eingeführten Steckschlüssel, wobei der Sperring zu einer annähernd ovalen Form verformt ist, können ein, mehrere oder alle Zapfen 24 in eine axial verlaufende Nut<B>26</B> an der inneren Mantelseite des Gehäuses<B>1</B> greifen (siehe oberer Ring in Fig. <B>1).</B>
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere kön nen, wie bereits erwähnt, anstelle der gelenkigen auch andersartig zweckentsprechend ausgebildete Sperringe verwendet werden, wie z. B. elastische und genügend feste Ringe, zweckmässig aus einen Stahl draht bzw. Stahlband bestehend. Weiter kann die Sperre, welche beim geschlossenen Schloss die Ver drehung des Zylinders gegenüber dem Gehäuse ver hindert, auch anders, z. B. zwischen dem Gehäuse und dem Zylinder verdeckt vorgesehen werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Sicherheitszylinderschloss, dadurch gekennzeich net, dass an der inneren Mantelseite des Gehäuses <B>(1)</B> Nuten (2) und an der äusseren Mantelseite des Zylinders<B>(3)</B> ebenfalls Nuten (4) für Sperringe<B>(5, 6)</B> angeordnet sind, die bei gesperrtem Schloss eine un- runde Form haben und<B>je</B> teilweise in einer Nut des Gehäuses und teilweise in einer mit dieser Nut sich deckenden Nut des Zylinders liegen und die bei Ein führung eines Steckschlüssels<B>(18)</B> in das Schloss un mittelbar bzw. über Betätigungsstifte<B>(17)</B> in eine runde Form übergeführt werden und hierbei zur Gänze in die Nuten (4) des Zylinders<B>(3),</B> mit diesem eine glatte Oberfläche bildend, zu liegen kommen,wodurch vorerst eine axiale Verschiebung des inne ren Zylinders<B>(3)</B> und hierauf, nach Lösung einer Sperre, eine Verdrehung des Zylinders mit dem Sperrglied zwecks Öffnung des Schlosses durch den Steckschlüssel<B>(18)</B> ermöglicht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckfeder<B>(1</B>2) den Zylinder<B>(3)</B> axial nach aussen in eine Lage drückt, in welcher sich die Nuten (2, 4) des Zylinders<B>(3)</B> und des Gehäuses<B>(1)</B> zu zweit decken und Kreis- ringkanäle bilden.2. Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Sperringe aus mehreren Kreisringstücken <B>(5),</B> die durch Gelenke<B>(6)</B> miteinander verbunden sind, be stehen und unter dem Einfluss<B>je</B> mindestens einer Feder<B>(7)</B> unbeansprucht eine unrunde Form anneh men. <B>3.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperringe unbeansprucht eine ovale Form an nehmen.4. Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gelenke<B>(6)</B> der Sperringe<B>je</B> gegenüber einem Bart (20) des eingesteckten Steckschlüssels <B>(18)</B> liegen. <B>5.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gelenke<B>(6)</B> der Sperringe<B>je</B> gegen über einem Betätigungsstift<B>(17)</B> liegen, auf welche Stifte jeweils der Schlüssel wirkt.<B>6.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gelenkige Sperring<B>(5, 6)</B> an dem der Feder<B>(7)</B> gegenüberliegenden Gelenk<B>(6)</B> ein Halteglied besitzt, welches bei eingestecktem Schlüssel in einer Vertie fung<B>(25)</B> an der äusseren Mantelseite des Zylinders <B>(3)</B> bei einer radialen Bohrung<B>(16)</B> desselben liegt, um den Sperring gegen Verdrehung gegenüber dem Zylinder festzuhalten. <B>7.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentansprach und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied von einem nach aussen verlängerten Zapfen (24) des erwähnten Gelenkes gebildet ist.<B>8.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (24) bei gesperrtem Schloss und aus gezogenem Schlüssel in eine axiale Nut<B>(26)</B> an der inneren Mantelseite des Gehäuses<B>(1)</B> greift. <B>9.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Sperringe elastische Ringe sind. <B>10.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Sperringe aus Stahldraht bestehen. <B>11.</B> Sicherheitszylinderschloss nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Sperringe aus Stahlband bestehen.12. Sicherheitszylinderschloss nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Sperringe rechteckigen Querschnitt auf weisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6970359A CH370671A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Sicherheitszylinderschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH6970359A CH370671A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Sicherheitszylinderschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH370671A true CH370671A (de) | 1963-07-15 |
Family
ID=4529700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6970359A CH370671A (de) | 1959-02-18 | 1959-02-18 | Sicherheitszylinderschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370671A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1985002644A1 (en) * | 1983-12-12 | 1985-06-20 | Seppo Toimi Taisto Liukkonen | Key-lock combination |
-
1959
- 1959-02-18 CH CH6970359A patent/CH370671A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1985002644A1 (en) * | 1983-12-12 | 1985-06-20 | Seppo Toimi Taisto Liukkonen | Key-lock combination |
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