CH370737A - Beschichtungsmaschine - Google Patents
BeschichtungsmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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- B05D1/28—Processes for applying liquids or other fluent materials performed by transfer from the surfaces of elements carrying the liquid or other fluent material, e.g. brushes, pads, rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Beschichtungsmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bcschich- tungsmaschine, welche dazu dient, eine Trägerbahn, z. B. Kunstleder, mit einer Deckschicht zu versehen. Dieser Vorgang des Beschichtens .erfolgt dadurch, d'ass das die Deckschicht bildende Material, z. B. PVC, plastifiziert, danach der Film gebildet und mit der Trägerbahn vereinigt wird.
Die bekannten Beschichtungsmaschinen verwen den zum Beschichten zwei Walzen, zwischen welchen die Vorplastifizierung und die Filmbildung gleich- zeitig erfolgt. Diese Maschinen besitzen den Nachteil, dass die Leistung beschränkt ist und sich gewisse Rohstoffe zur Filmbildung nicht eignen. Auch er lauben diese Maschinen eine Änderung der Filmdicke nur in sehr beschränktem Rahmen.
Bei einer weiteren bekannten Maschine zum Be schichten wird der Film mittels einer Düse erzeugt. Dieser Film wird durch eine Zusatzmaschine auf die Trägerbahn gewalzt. Derartige Maschinen sind nicht nur in der Anschaffung, ,sondern wegen der stets nötigen Düsenreinigung auch :im Betrieb teuer. Auch hier können gewisse Film-Rohprodukte nicht ver arbeitet werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die erwähn ten Nachteile zu verringern. Die erfindungsgemässe Beschichtungsmaschine ist gekennzeichnet durch min destens drei beheizte Schmelzwalzen, welche derart angeordnet sind, dass das für die Beschichtung not wendige Material nacheinander die zwischen den Walzen entstehenden Spalte zwecks Vorplastifizie- rung und Filmbildung passiert.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden anschliessend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Be- schichtungsmaschine, Fig.2 einen Ausschnitt aus einer anderen Be- schichtungsmaschine.
Die in Fig. 1 dargestellte Beschichtungsmaschine weist einen Rohstoffbehälter 13 mit einer regelbaren Dosiervorrichtung 14 auf. Unter der Dosiervorrich- tung 14 befindet sich der Walzenspalt a, welcher durch eine erste Schmelzwalze 1 und eine zweite Schmelzwalze 2 festgelegt wird. Unter der Walze 2 ist eine weitere Schmelzwälze 3 angeordnet, welche zusammen mit der Walze 2 einen zweiten Walzenspalt b festlegt.
Unter der Schmelzwalze 3 befindet sich eine Aufkaschierungswalze 4 mit einer Prägwalze 9. Eine weitere nachgeschaltete Walzengruppe besteht aus einer Kantenschniitwalze 10', einer Kühlwalze 11 und einer Fertigbahnwalze 12. Eine vorgeschaltete Walzengruppe besteht aus einer Trägcrbahnwalze 8, zwei Vorheizwalzen 5 und 6 und einer Umlenk- walze 7.
Die Schmelzwalzen 1-3 sind beheizt, und ihre Temperatur wird automatisch geregelt.
Das Beschichten vollzieht sich folgendermassen: Das Rohmaterial im Behälter 13 gelangt durch die Dosiervorrichtung in vorbestimmter Menge<B>In</B> den Spalt a zwischen den Schmelzwalzen 1 und 2, wo es vorplastifiziert wird.
Das vorplastifizierte Material gelangt hierauf von der Walze 2, infolge entspre chender Temperaturdifferenz zwischen der Masse rund der mitgenommen, in den Spalt b, wo sich durch Fertigplastifizieren ein Film bildet. Dieser Film wird wiederum, bedingt durch eine entsprechende Temperaturdifferenz,
von der Walze 3 mitgeführt und zwischen den Walzen 3 und 4 mit der Trägerbahn zusammengeführt und in einem Walzenspalt c auf diese mittels Druckes aufkaschiert.
Die Trägerbahn läuft von der Walze 8 ab, über die Walzen 5, 6 und 7, wobei sie derart vorge wärmt wird, dass das Beschichten erfolgen kann. Nach dem Beschichten läuft die Folie über die Walze 9, welche z. B. zum Prägen dienen kann. Von der anschliessenden Walze 10 werden die Folien kanten beschnitten; auf der Walze 11 erfolgt die Kühlung, und die fertige Folie wird auf der Walze 12 aufgewickelt.
In Fig. 2 ist eine Ausführung mit einer vierten ebenfalls beheizten Schmelzwalze 15 vorgesehen. Die Schmelzwalzen 2 und 3 ,legen dabei .einen Spalt d fest, in welchem eine Zwischenplastifizierung vor genommen wird, bevor der Fihn nach seiner Bildung im Spalt b der Walzen 3 und 15 auf die Auf kaschierwalze 4 gelangt.
Die beschriebenen Ausführungen erlauben nicht nur -ein schnelleres Fahren, mithin eine grössere Lei stung, sondern die Herstellung besserer Filmquali tät und die Verwendung einer viel grösseren Zahl von Rohstoffen, insbesondere von pulverförmigen Roh stoffen.
Die drei voneinander getrennten Arbeitsgänge des Vorp'lastifizierens, der Filmbildung und der Beschich tung werden von ein und derselben Maschine be wältigt. Die Dicke des Films kann dabei in weitesten Grenzen verändert werden, indem die Grösse der Walzenspalten zur Bestimmung der Filmstärke stufen- los regulierbar ist.
Die Anordnung der verschiedenen Walzen kann beliebig sein. Es ist einzig auf deren praktische Par allelität zu achten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beschichtungsmaschine, gekennzeichnet durch mindestens drei beheizte Schmelzwalzen (1-3), wel che derart angeordnet sind!, dass das für die Be schichtung notwendige Material nacheinander die zwischen den Walzen entstehenden Spalte zwecks Vorplastifizierung und Filmbildung passiert.UNTERANSPRÜCHE 1. Beschichtungsmaschine nach Patentanspruch, mit drei Schmelzwalzen, dadurch gekennzeichnet, d'ass eine Aufkaschierungswalze (4) vorgesehen und der art angeordnet ist, dass zwischen ihr und der dritten Schmelzwalze (3) die Beschichtung der Trägerbahn mit dem Film erfolgt. z. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schmelzwalze (3) und die Aufkaschierungswalze (4) unter der zwei ten Schmelzwalze (2) angeordnet sind.3. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der zweiten und dritten Schmelzwalze (2, 3) sowie der Auf kaschierungswalze (4) parallel zueinander und in einer Ebene verlaufen. 4. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der ersten (1) und dritten (3) Schmelzwalze sowie der Auf kaschierungswalze (4) parallel zueinander und in einer Ebene verlaufen. 5. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Achsen der vier Walzen (1-4) in einer Ebene liegen.6. Beschichtungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vier Schmelzwalzen (1, 2, 3, 15) vorgesehen sind. 7. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufkaschierungs- walze (4) vorgesehen und derart angeordnet ist, d'ass zwischen ihr und der vierten Schmelzwalze (15) die Beschichtung der Trägerbahn mit dem Film erfolgt. B. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, d'ass zwei Achsen der Walzen in einer Ebene liegen.9. Beschichtungsmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine dieser Ebenen eine Horizontalebene ist. 10. Beschichtungsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Vorheizwal'zen (5, 6) für die Trägerbahn vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7526659A CH370737A (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Beschichtungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7526659A CH370737A (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Beschichtungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH370737A true CH370737A (de) | 1963-07-31 |
Family
ID=4534024
Family Applications (1)
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| CH7526659A CH370737A (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Beschichtungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370737A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0672780A1 (de) * | 1994-03-17 | 1995-09-20 | Interplastica Sa | Verfahren und Vorrichtung zum Kalandrieren von Gewebe mit Kunststoffbeschichtungsmaterial mit einer exzellenten Verankerung |
-
1959
- 1959-07-03 CH CH7526659A patent/CH370737A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0672780A1 (de) * | 1994-03-17 | 1995-09-20 | Interplastica Sa | Verfahren und Vorrichtung zum Kalandrieren von Gewebe mit Kunststoffbeschichtungsmaterial mit einer exzellenten Verankerung |
| US5609685A (en) * | 1994-03-17 | 1997-03-11 | Interplastic Sa | Apparatus suitable for providing directly by means of calendering an excellent anchorage between a fabric and its plastic coating material |
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