CH370791A - Verfahren zur Herstellung neuer Imidazolidine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Imidazolidine

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CH370791A
CH370791A CH237163A CH237163A CH370791A CH 370791 A CH370791 A CH 370791A CH 237163 A CH237163 A CH 237163A CH 237163 A CH237163 A CH 237163A CH 370791 A CH370791 A CH 370791A
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CH
Switzerland
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acid
pyrazolo
imidazolidine
imidazolidines
new
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CH237163A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Paul Dr Schmidt
Kurt Dr Eichenberger
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Imidazolidine       Gegenstand des Patentes ist ein     Verfahren    zur  Herstellung von 3 -Halogen     -pyrazolo[2,3        -a]:imid'azo-          lidinen.     



  Das Ringsystem des     Pyrazolo[2,3-a]imid'azolidins     der Formel  
EMI0001.0007     
    oder seiner     tautomeren    Formen ist bisher     in    der  Literatur noch nicht     bekanntgeworden.    Die neuartigen       3-Halogenverbindungen    können beliebige weitere     Sub-          stituenten    tragen, so z. B. in 2,5     und/oder        6-Stellung     niedere     Alkylreste    oder     Arylreste,    z.

   B.     unsubsti-          tuierte    oder substituierte     Phenylreste,    wie     A1ky1-,          Alkoxy-    oder     Halogeno-phenylreste,    oder am sekun  dären     Stickstoffatom,    z. B. niedere     Alkyl-    oder       Aralkylreste.    Als Halogen in     3-Stellung    kommt ins  besondere Brom in Frage.  



  Die neuen Verbindungen besitzen     wertvolle    phar  makologische     Eigenschaften.    So wirken sie tumor  hemmend und sind aktiv gegen     Vaccinia-Virus.    Ins  besondere besitzen sie sedative und     antipyretische     Wirkung. Sie können daher als Heilmittel oder als  Zwischenprodukte zur Herstellung solcher Verwen  dung finden.  



  Besonders wertvoll bezüglich     seiner        sedativ-hyp-          notischen    und     Anti-Virus-Wirkung        ist    das     3-Bromo-          pyrazolo[2,3-a]imidazolidin    der Formel  
EMI0001.0039     
    und     seine    Salze.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren     zur    Herstel  lung der neuen Verbindungen ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man     ein    in     3-Stellung        u:nsubstittuiertes          Pyrazolo[2,3-a]imidazolidin        halogeniert.     



  Erhaltene     3-Halogen-pyrazolo[2,3-a]imidazolidine     mit     substituierbaren    Stickstoffatomen lassen sich in  an sich bekannter Weise     substituieren,    z. B. mit reak  tionsfähigen Estern von     Alkoholen,    z. B.     Alkanolen     oder     Aralkanolen,    wobei je nach der Natur des     in     Reaktion tretenden     Stickstoffatoms    tertiäre Amine  oder     quaternäre        Ammoniumverbindungen    erhalten  werden.

   Als reaktionsfähige Ester kommen ins  besondere Ester von starken anorganischen oder  organischen Säuren, wie     Halogenwasserstoffsäuren,     z. B. Chlor-, Jod- oder     Bromwasserstoffsäure,    Schwe  felsäure oder organischen     Sulfonsäuren,    z. B.     Alkyl-          oder        Arylsulfonsäuren,    wie     Toluolsulfonsäuiren,    in  Frage.  



  Die neuen     Verbindungen    werden je nach den Re  aktionsbedingungen in Form der freien Verbindungen  oder     ihrer        Salze    erhalten, die in     üblicher    Weise     in-          einander    übergeführt worden können. So lassen sich  freie Basen     in    ihre     Salze        umwandeln,    z.

   B. durch Um-      Setzung mit anorganischen oder organischen Säuren  wie     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefelsäure, Sal  petersäure,     Perchlorsäure,    Phosphorsäuren, Amei  sensäure, Essigsäure,     Propionsäure,    Milchsäure,     Oxal-          säure,    Bernsteinsäure,     Äpfelsäure,    Weinsäure, Zitro  nensäure, Ascorbinsäure,     Methansulfonsäure,        Äthan-          sulfonsäure,        Oxyäthansulfonsäure,        Benzoesäure,          Salicylsäure,        p-Aminosal'icylsäure,

          Toluolsulfonsäure     oder     Naphthalinsulfonsäuren.     



  Freie     saure    Verbindungen können in ihre Me  tall-, wie Alkali- oder     Erdal'kalisalze,    übergeführt wer  den.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen 3 - Halogen  pyrazolo[2,3-a]imidazolidine oder ihre     Salze    können  in Form pharmazeutischer Präparate     Verwendung     finden. Diese enthalten die genannten Verbindungen  in Mischung mit einem für die     enterale    oder     paren-          terale    Applikation geeigneten     pharmazeutischen    orga  nischen oder anorganischen Trägermaterial.  



  Die Ausgangsstoffe können nach dem     Verfahren     der Schweizerischen     Patentschrift        Nr.369462    her  gestellt werden.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tem  peraturen in     Celsiusgraden    angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  10,9 g     Pyrazolo[2,3-a]imidazolidin    werden in  30     cm3    Eisessig gelöst und mit<B>101,1</B>     cm3    einer       Brom-Eisessig-Lösung    versetzt, die pro     cm3    0,158 g  Brom     enthält.    Die Reaktionslösung wird     filtriert    und  am     Wasserstrahlvakuum    eingedampft. Den     kristallinen     Rückstand versetzt man mit Wasser, stellt mit     2n-          Natronlauge    auf     pH    = 5 und extrahiert mit Chloro  form.

   Aus der eingedampften     Chloroform'lösung    er  hält man als Rückstand das     3-Brom-pyrazolo[2,3-a]-          imidazolidin    der Formel  
EMI0002.0043     
    Das Produkt     schmiert    nach     Umkristallisieren    aus       Äther-Petroläther    bei l10-111 .  



  <I>Beispiel 2</I>  1,23 g     4-Methyl-pyrazolo[2,3-a]imidazolidin    wer  den in 10     cm3    Eisessig gelöst und mit 19,6     cm3    einer         Brom-Eisessiglösung    versetzt, die pro     cm3   <B>81,6</B> mg  Brom enthält. Anschliessend dampft man die     Reak-          tionlösung    ein, löst den Rückstand in Wasser auf  und     stellt    mit     In-Natronlauge    auf     pH    8, worauf  sich das     4-Methyl-3-brom-pyrazolo[2,3-a]imid'azoli-          din    ausscheidet. Eine durch Sublimation gereinigte  Probe schmilzt bei 52-53 .

    



  <I>Beispiel 3</I>  3,02 g     4-Acetyl-pyrazolo[2,3-a]imidazolidin    wer  den in 10     cm3    Eisessig gelöst und mit 38,2     cm3     einer     Brom-Eisessiglösungversetzt,        diepro        cm3    83,5 mg  Brom enthält. Die aus der Reaktionslösung abge  schiedenen Kristalle werden     abgenutscht    und in Wasser  gelöst.

   Die saure     wässrige    Lösung stellt man mit       ln-Natronlauge    auf     pH8,        worauf    sich das     4-Acetyl-          3-brom-pyrazolo[2,3-a]imidazolidin    vom F. 127 bis  128  abscheidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von 3-Halogen-pyr- azolo[2,3-a]imidazolidinen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Pyrazolo[2,3-a]imidazolidin, das in 3- Stellung unsubstituert ist, halogeniert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Pyrazolo[2,3-a],imidazo'li- din oder das 4-Methyl-pyrazolo[2,3-a]imidazolidin bromiert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das 4-Acetyl-pyrazolo[2,3- a]imidazolidin bromiert. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1 und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltenen 3-Halogen-pyrazolo[2,3-a]imid- azolidine, die an den N-Atomen unsubstituiert sind, durch Umsetzung mit reaktionsfähigen Estern von Alkoholen in die entsprechenden tert.-Aminoverbin- dungen überführt.
    PATENTANSPRUCH Il Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellten sekundären oder ter tiären Aminoverbindungen zur Herstellung entspre chender quaternärer Ammoniumsalze, dadurch ge kennzeichnet, dass man die sekundären oder tertiären Aminoverbindungen mit reaktionsfähigen Estern von Alkoholen behandelt.
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