CH370839A - Anordnung zur Messung der Eisenverluste von Elektroblechen - Google Patents

Anordnung zur Messung der Eisenverluste von Elektroblechen

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CH370839A
CH370839A CH6946459A CH6946459A CH370839A CH 370839 A CH370839 A CH 370839A CH 6946459 A CH6946459 A CH 6946459A CH 6946459 A CH6946459 A CH 6946459A CH 370839 A CH370839 A CH 370839A
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CH
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measuring
winding
arrangement
current transformer
differential current
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Application number
CH6946459A
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Inventor
H Schlieker Willy
Alexander Dr Ing Muehlinghaus
Original Assignee
Walzwerk Neviges Willy H Schli
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/12Measuring magnetic properties of articles or specimens of solids or fluids
    • G01R33/123Measuring loss due to hysteresis

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  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description


  
 



  Anordnung zur Messung der Eisenverluste von Elektroblechen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Messung der Eisenverluste von Elektroblechen, das heisst der   Hysteresis-und      Wirbelsbromverluste    derselben, mittels eines Messjoches und einer Messspulenanordnung, welche eine   Magnetisierungs-und    eine Induktionsmesswicklung aufweist.



   Mit einer derartigen Anordnung können die   Eisen-    verluste, vorzugsweise in Form der sogenannten Verlustziffer, aus den an einer im wesentlichen aus einem Joch, einer   Magnetisierungs- und    einer   Induktions-    wicklung bestehenden Messspulenanordnung auftre tenden Wattverlusten bestimmt werden. Da die im Messkreis selbst auftretenden Wattverluste den Messwert verfälschen würden und jedesmal gesondert in Abzug gebracht werden müssten, wurde nach einem älteren Vorschlag bereits ein Leistungsmesser mit   Sellestkorrektur    verwendet, bei dem die Eigenverluste im Messkreis automatisch vom gemessenen Wert abgezogen werden, so dass der angezeigte Wert tatsächlich nur die im Blech auftretenden   Wabtverluste      wie-    dergibt.

   Gemäss vorliegender Erfindung ist eine Anordnung der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass ein   Differenzstromwandier    mit zwei Primärwicklungen vorgesehen ist, um die Differenz der Ströme der Magnetisierungswicklung und der Induktionsmesswicklung der Messspulenanordnung zu bilden, und ein normaler, eine Spannungs- und eine Stromspule aufweisender   Leistungsmesser,    dem der transformierte Differenzstrom zugeführt wird.



   Dabei wird also gegenüber der genannten älteren Anordnung statt des   Leistungsmessers    mit Selbstkorrektur ein Differenzstromwandler in Verbindung mit einem normalen Leistungsmesser benutzt.



   Mit der erfindungsgemässen Anordnung kann man auf einfache Weise die Verhältnisse in der Messanordnung den jeweiligen Bedingungen, das   heisst    unter Erzielung grösster Anzeigegenauigkeit, anpassen, indem bei Herabsetzung der Windungszahl der Induktionsmessspule gegenüber der Magnetisierungswicklung das Übersetzungsverhältnis der Primärwicklungen des   Differenzstromwandlers    dem neuen   Windungsverhältnis    entsprechend leicht angepasst werden kann.

   Die Windungszahlen der beiden Primärwicklungen   dbs    Differenzstromwandlers sind hierzu vorzugsweise wählbar vorgesehen und werden bei der Messung jeweils so gewählt, Idass sie das von eins abweichende   Übersetzungsverhälunis    zwischen Magne  tisierungs und    Induktionswicklung ausgleichen. in einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, wenn man das   tJbersetzungsverhlältnis    der Primärspulen des   Differenzstromwandlers    unverändert lässt.

   Vorzugsweise wird dann so verfahren, dass man in den einen   Primärstronikreis    des Differenzstromwandlers einen zusätzlichen, im   t) bersetzungsverhältnis      veränder-    baren Stromwandler legt, durch den das Verhältnis   der    Primärströme im   Differenzstromwandler    den ge änderten Windungszahlen von   Magnetisierungswick-    lung und   Induktionsmesswicklung    leicht angepasst werden kann. Dabei ist es gleichgültig, ob die   Pnmär-    wicklungen des Differenzstromwandlers gleiche oder verschiedene Windungszahlen haben, da diese Ungleichheit durch den zusätzlichen Stromwandler   eben-    falls erfasst und ausgeglichen werden kann.

   Die er  findungsgemässe    Anordnung hat den Vorteil, dass gegenüber dem älteren Vorschlag handelsübliche Messgeräte und Wandler verwendet werden können.



   Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt eine Messanordnung mit Differenzstromwandler in Verbindung mit einem normalen   Leistun, gsmesser undl     
Fig. 2 eine   abgewandelte,    einen zweiten Stromwandler aufweisende Ausführungsform einer Messanordnung.



   Die in den Figuren gezeigten Messanordnungen stimmen in wesentlichen Teilen überein. Gleiche Teile sind deshalb mit den gleichen Bezugsziffern versehen.



   In den Figuren ist mit 5 die   Messspulenanordnung    mit der Magnetisierungsspule 6 und der Induktionsmessspule 7 bezeichnet. Der Stromkreis der Induktionsmessspule 7   ist    über einen   Belastungswiderstand    28, an dessen Abgriff die Messspannung für die Span  nunigsspule    36 des Leistungsmessers 34 abgenommen wird, und die eine Primärwicklung 32 des Differenzstromwandlers 37 geschlossen.



   Die Stromspule 35 des Leistungsmessers 34 bildet mit der Sekundärwicklung 33 des Differenzstromwandlers einen geschlossenen Stromkreis und der Strom der   Maguetisierungswicklung    6 wird über die zweite Primärwicklung 31 des Differenzstromwandlers 37 geführt.



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
Durch den   Belastungswiderstand    28 und die Spannungsspule 36 oder andere eventuell dazugeschaltete Regelorgane wird der Messkreis zusätzlich belastet und das eigentliche Messergebnis   verfälscht.    Um den wirklichen Eisenverlustwert des Bleches direkt anzuzeigen, werden diese   Eigenverlusbe    im Differenzstromwandler 37 kompensiert, da die Summe des   Belastung    und des eigentlichen Messstromes durch die erste Primärwicklung 31 des   Differenzstromwand-    lers geführt wird und durch die zweite Primärwicklung 32 nur der Belastungsstrom, so dass in der Sekundärwicklung 33 des Differenzstromwandlers nur der eigentliche Messstrom auftritt,

   der der Stromspule 35 des Leistungsmessers 34 zugeführt und dort zur Anzeige gebracht wird.



   Wird nun zur Verkleinerung der Eigenverluste der Messanordnung und damit zur Vergrösserung der Messgenauigkeit eine Änderung des   tlbersetzungsver-      hähnisses    zwischen der   Magnettsierungsspule    6 und der Induktionsmessspule 7 vorgenommen, so kann bei einem Stromwandler mit beispielsweise mehreren Primärwicklungen mit einfacher Umschaltung stets die Bedingung erfüllt werden, dass die Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Spulen 6 und 7 der   Messspulenanordnung    jeweils durch eine entsprechende   Anderurtg    des Übersetzungsverhältnisses der Primärspulen 32 und 31 so ausgeglichen werden kann, dass der Messwert des Leistungsmessers mit der grössten Genauigkeit, das heisst mit einem grossen Ausschlag des Skalenzeigers, angezeigt wird.



   Das   Ausführungsb ei spiel    der Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 dadurch, dass man einen zusätzlichen Stromwandler 38 mit der Primärwicklung 39 und der Sekundärwicklung 40 in den Stromkreis der   Magneti-    sierungsspule 6 legt, von der Sekundärspule 40 die erste Wicklung 31 des Differenzstromwandlers 37 speist und durch die zweite Wicklung 32 den Belastungsstrom der Induktionsmessspule 7 schickt.

   Dadurch kann man für den Differenzstromwandler ein konstantes Windungszahlenverhältnis der Primärspulen 31 und 32 benutzen und das   Übersetzungs-    verhältnis des veränderbaren Stromwandlers 38 zwischen der Primärwicklung 39 und der   Sekund r-    wicklung 40 jeweils so wählen, dass die Ströme in den Primärspulen des Differenzstromwandlers dem Win  dungszahlverhältnis    der   Maguetisierungswicklung    6 und der Induktionsmesswicklung 7 der Messspulenanordnung entsprechen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Messen der Eisenverluste von Elektroblechen mittels eines Messjoches und einer Messspulenanordnung, welche eine Magnetisierungsund eine Induktionsmesswicklung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Differenzstromwandler mit zwei Primärwicklungen vorgesehen ist, um die Differenz der Ströme der Maguetisierungswicklung und der Induktionsmesswicklung der Messspulenanordnung zu bilden, und ein normaler, eine Spannungs- und eine Stromspule aufweisender Leistungsmesser, dem der transformierte Differenzstrom zugeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden primären Wicklungen des Differenzstromwandlers hinsichtlich ihrer zu benutzenden Windungszahlen veränderbar sind, um jeweils letztere so wählen zu können, dass sie ein von eins abweichendes Übersetzungsve rhäitnis zwischen Maguetisierungswicklung und Induktionsmesswicklung ausgleichen.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahlen der Spulen des Differenzstromwandlers konstant sind und der einen primären Wicklung des Differenzstromwandlers ein zweiter Stromwandler vorgeschaltet ist, dessen Über- setzungsverhältnis veränderbar ist, um ein von eins abweichendes Übersetzungsverhältnis zwischen Magnetisierungswicklung und Induktionsmesswicklung damit auszugleichen.
    3. Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel, durch welche die Spannung an der Spannungsspule des Leistungsmessers auf Grund des vorher ermittelten Wiegewertes des Elektrobleches selbsttätig auf einen vorgegebenen konstanten Wert geregelt wird.
CH6946459A 1958-02-12 1959-02-12 Anordnung zur Messung der Eisenverluste von Elektroblechen CH370839A (de)

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BE575330A (fr) 1959-05-29

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