CH370909A - Formstein für Kaminbau - Google Patents

Formstein für Kaminbau

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CH370909A
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shaped
stone
shaped stone
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CH7457759A
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G Funk Friedrich
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Haeberli Willi
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


      Formstein        für        Kaminbau       Bei den im Handel befindlichen,     serienweise    her  gestellten Formsteinen, die zum Bau von Kaminen       aufeinandergesetzt    werden, ist grosse     Sorgfalt    darauf  verwendet, den Wärmedurchgang von der Aussen  wand des Formsteins zu seiner den Rauchabzug be  grenzenden Innenwand möglichst klein zu halten,  um ein Maximum an thermischer Zugwirkung beim       fertigen    Kamin zu erzielen.

   Als Baustoff für die  als Ringelemente ausgeführten Formsteine ist über  wiegend mit Zement gebundener     Ziegelschrott    verwen  det, wobei die relativ günstigste Isolierwirkung dadurch  erzielt wird, dass die     Formsteine    als     Doppelmantel-          Ringelemente    ausgeführt sind, bei denen praktisch  zwei Ringelemente     mit    zwischen ihnen befindlichem  Luftraum konzentrisch angeordnet sind. Als Ver  bindung des inneren     mit    dem äusseren Ringelement  dienen dabei mehrere, von der Aussenwand des in  neren Elementes in die Innenwand des äusseren Ele  mentes übergehende Verbindungsrippen aus dem  selben Material.

   Ausser ihrer relativ teueren Ferti  gung haben die genannten     Karninformsteine    den  Nachteil, dass die erwähnten Verbindungsrippen die  Funktion von Wärmebrücken vom äusseren zum in  neren Element übernehmen und dadurch ein wesent  licher Teil der durch die Lufträume gewährleisteten  Isolierung wieder zunichte machen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen  Formstein für Kaminbau in Gestalt     eines    Ringele  mentes, der frei von diesen Nachteilen ist.     Gemäss     der Erfindung ist dieser Formstein dadurch gekenn  zeichnet, dass er massiv aus Zellenbeton gefertigt  und zwischen Aussen- und Innenwandung mit einer  Armierung versehen ist.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Formsteins nach der     Erfindung     dargestellt. Es zeigt     Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch  einen Teil eines mit     Formsteinen    gebildeten     Kamins,            Fig.2    einen Horizontalschnitt durch einen Form  stein nach der ersten Ausführung gemäss der Linie       II-II    in     Fig.1    und     Fig.    3     einen    zu     Fig.2    analogen  Horizontalschnitt durch einen Formstein nach der  zweiten Ausführung.  



  Der in     Fig.    1 und 2 dargestellte     Formstein    1 be  sitzt die Gestalt eines im Grundriss quadratischen  Ringes, dessen innere, den Rauchkanal 2 begrenzen  den Ecken la     ausgerundet    sind. Dieser Formstein  ist massiv aus Zellenbeton gegossen, z.

   B. aus Gas  beton, Schaumbeton oder     Luftporenbeton.    Zwischen  seiner Aussenwandung l b und     seiner    den Rauch  kanal 2 einschliessenden Innenwandung     lc,    ungefähr  in der Mitte der Ringbreite, ist parallel zu den ge  nannten Wänden     1b,        1c    verlaufend, ein Stahldraht  netz 3 eingegossen, dessen beide Enden miteinander  verbunden sind, so dass es ebenfalls     eQnen    Ring bildet.  Dieses Drahtnetz 3, das sich praktisch über die ganze  Höhe des Formsteins 1 erstreckt, bildet die     Armie-          rung    des letzteren.  



  An seiner oberen und an seiner unteren Stirn  seite ist der Formstein 1 in bekannter Weise mit  Versatzungen     ld    bzw. 1e versehen, wovon die er  stere     einwärts,    die zweitgenannte auswärts ragt und  welche     ein    einwandfreies Versetzen der zur Bildung  eines Kamins     aufeinanderzusetzenden        Formsteine    ge  währleistet.     Im    Unterschied zu der Ausführung nach       Fig.    1 und 2 ist beim Formstein nach     Fig.    3 die den  Rauchkanal 2 einschliessende Innenwandung durch  ein Futter 4 aus feuerbeständigem Material, z. B.  Schamotte,     gebildet.     



  Die dargestellten und beschriebenen     Formsteine,     die selbstverständlich auch als     Kreis-    oder Oval  ringelemente oder mit rechteckigem Grundriss aus  geführt sein können, sind einfach herzustellen und  deshalb preisgünstig. Während der     massive    Zellen  beton     eine    für diesen Zweck günstige Wärmeleit-      zahl zwischen 0,2 und 0,3     kcal/m    h   C aufweist und  diese beim fertigen Element nach     Fig.    1 und 2 auch  vorhanden ist,     erteilt    das     Armierungsnetz    3 dem Ele  ment erhöhte Festigkeit.

   Zufolge der etwas, ungün  stigeren Wärmeleitzahl des     Schamottefutters    4 beim  Formstein nach     Fig.    3 besitzt dieser Formstein  immer noch die günstige     Wärmeleitzahl    von  0,35     kcal/m    h   C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formstein für Kaminbau in Gestalt eines Ring elementes, dadurch gekennzeichnet, dass er massiv aus Zellenbeton gefertigt und zwischen Aussen- und Innenwandung mit einer Armierung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Formstein nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung durch ein im Ring geschlossenes, praktisch die Höhe des Form steines aufweisendes Stahldrahtnetz gebildet ist. 2. Formstein nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Futter aus feuerbeständigem Material aufweist.
CH7457759A 1959-06-17 1959-06-17 Formstein für Kaminbau CH370909A (de)

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