CH370977A - Einspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des Kraftstoff-Luftgemisches - Google Patents

Einspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des Kraftstoff-Luftgemisches

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CH370977A
CH370977A CH6234058A CH6234058A CH370977A CH 370977 A CH370977 A CH 370977A CH 6234058 A CH6234058 A CH 6234058A CH 6234058 A CH6234058 A CH 6234058A CH 370977 A CH370977 A CH 370977A
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CH
Switzerland
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combustion chamber
fuel
axis
jet
nozzle
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CH6234058A
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English (en)
Inventor
Boettger Josef
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Tatra Np
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/22Four stroke engines
    • F02B2720/226Four stroke engines with measures for improving combustion

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Description


      Einspritzbrennkraftmaschine        mit    Selbstzündung des     Kraftstoff    Luftgemisches    Die Erfindung betrifft eine     Brennkraftmaschine     mit lokalisierter Selbstzündung des in einen dreh  körperförmigen Brennraum eingespritzten Kraft  stoffes, wobei dieser Brennraum einen seine Tiefe  überragenden grössten Durchmesser besitzt, entweder  im Kolben- oder im     Zylinderkopfboden    zur Zylinder  achse symmetrisch oder versetzt angeordnet ist und  im obern Totpunkt des Kolbens nahezu das gesamte  angesaugte Luftvolumen beinhaltet,

   welches vorher  bereits zum Kreisen um die Zylinderachse veranlasst  wurde und in welches vor der obern     Totpunktlage     des Kolbens der Kraftstoff aus einem zur     Brenn-          raumachse        versetzten    mit einer     Mehrlochdüse    ausge  statteten     Einspritzventil    eingespritzt     wird.     



  Der Stand der Technik kennt die Vorteile des  teilweisen Überspritzens des     Brennraumrandes    mit  einer kleinen Kraftstoffmenge aus dem Mantel eines  von mehreren Kraftstoffstrahlen, welches über  spritzen eine hohe Luftausnützung, das     heisst    hohe  Mitteldrücke, auf den Kolben an der Rauchgrenze  und vor allem eine klopffreie Verbrennung des     Kraft-          stoff-Luftgemisches    zur Folge hat, wobei der Kraft  stoff ausschliesslich im Sinne der um die     Brennraum-          achse    kreisenden Luftströmung in diese eingespritzt  wurde.  



  Ein Nachteil dieser Kraftstoffeinspritzung in  Richtung der kreisenden Luftströmung ist z. B. die  Notwendigkeit, an einem     Mehrzylindermotor    ent  weder für jeden Zylinder getrennte Zylinderköpfe  (bei Wasserkühlung     umständlich)    oder in Zylinder  köpfen, die mehreren Zylindern gemeinsam sind, als  Ansaugventile Schirmventile zu verwenden. Dies  deshalb, damit beim Einspritzen des Kraftstoffes in  Richtung des um die     Brennraumachse    kreisenden  Luftstromes ein     einheitlicher    Düsentyp verwendet  und die Luftdrehung der     Düsenstrahllage    angepasst  werden kann.

      Die Erfindung trachtet diesen Nachteil zu besei  tigen und bei gleicher Verbrennungsgüte (das heisst  bei hohen     Kolben-Mitteldrücken    an der Rauchgrenze  und einem klopffreien Verbrennungsablauf) die An  wendung des Überspritzens auch auf Motoren sol  cher Konstruktion zu ermöglichen, bei welchen der       Brennraum    aus der Zylinderachse derart     aussermittig     versetzt ist, dass sich in ihm noch ein nahezu symme  trisches Strömen der     Luftfüllung    um seine Achse er  hält.

   Die Erfindung ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  von einer Mehrzahl symmetrisch um die Düsen  achse angeordneter Düsenbohrungen die eine, die  dem Rande der     Brennraumöffnung    am nächsten     liegt     und gegen diesen Rand hin nahezu     zadial    in Rich  tung der     Düsenversetzung    ausgerichtet ist, ihren       Kraftstoff    so gegen diesen Öffnungsrand spritzt,

   dass       ein        Kraftstoffanteil    dieses kürzesten aller Kraftstoff  strahlen in den Spalt zwischen Kolben und     Zylinder-          kopf    der dort in den Brennraum überströmenden  Luft mindestens teilweise entgegen eindringt, der  andere Kraftstoffanteil jedoch in den     Brennraum     gelangt, wobei die     Kraftstoffstrahlen    aus den übrigen  Düsenbohrungen ihren     Kraftstoff    mit grösseren freien       Strahllängen        im    Brennraum gegenüber dem kürzesten       Strahl    zeitlich verspätet auf     seine    Wandung auftreffen  lassen.

       Damit    bei dem Einspritzen des     Kraftstoffes     durch die     genannten    übrigen Düsenbohrungen keine  weiteren     Selbstzündungsherde    auftreten, werden vor  teilhaft die     aussermittige    Versetzung und die Neigung  des Einspritzventils gegenüber der     Brennraumachse     so eingeschränkt, dass das Verhältnis der freien       Strahllänge    des kürzesten     Kraftstoffstrahles        (Zünd-          strahles)

      zur freien     Strahllänge    des längsten der  übrigen     Kraftstoffstrahlen    nicht     kleiner    ist als 1 : 2,5.  Weitere     Selbstzündungsherde    würden     nämlich    den  klopffreien Verbrennungsablauf ungünstig beein  flussen.      Zwei     Ausführungsbeispiele    der Erfindung werden  nachstehend anhand der Zeichnung     erläutert.     



       Fig.    1 ist ein Schnitt durch     Zylinderkopf    und  Kolben, und       Fig.    2 ist eine Ansicht des Kolbenbodens gemäss  dem ersten Beispiel, bei dem sich der Brennraum im  Kolben befindet.  



       Fig.    3 ist eine Innenansicht des Zylinderkopfes,  in welchem sich gemäss dem zweiten Beispiel der       Brennraum        befindet,    und       Fig.    4 ist ein Schnitt durch Zylinderkopf und  Kolben.  



  In     Fig.    1 ist der Kolben 1     in    einer Entfernung  von der     strichliert    angedeuteten obern     Totpunktlage     2 eingezeichnet, welche     Entfernung    dem     optimalen     Augenblick des     Auftreffens    des (kürzesten)     Zünd-          strahles    3 auf den Rand 4 der Wandung 5 des  Brennraumes entspricht, wobei dieser Rand 4 von  einem kleinen Kraftstoffanteil aus dem Mantel des       Zündstrahles    3 an der Stelle 6     überspritzt    wird.

   Der  Brennraum 5 weist vorzugsweise die bekannte Form  einer     Birne    auf, das heisst im Unterteil die     Form     eines     strichliert    angedeuteten     Rotationsellipsoides    7  mit     einem    aufgesetzten Kegelstumpf, der mit dem  Kolbenboden 8 des Kolbens 1 eine scharfe Kante 4  bildet. Die Tiefe des Brennraumes ist kleiner als sein  grösster Durchmesser.  



  Bei rotationsförmigen Brennräumen kann diese  Kante 4 auch durch einen     zylinderförmigen,    kegel  förmigen oder auch abgerundeten Hals     ersetzt    wer  den, ohne dass die beabsichtigte Wirkung beeinträch  tigt wäre.     Wesentlich    ist ein     geringfügiges        über-          spritzen    des Randes 4 der     Brennraumwand    5. Die  Temperatur im Rande 4 hängt nicht von der Form  des Randes ab, sondern nur vom Verhältnis des  grössten     Brennraumdurchmessers    zum Durchmesser  der Verbindungsöffnung (2r).

   Deshalb ist die Form  des     Brennraumhalses    bei kleiner Halshöhe fast ohne  Bedeutung für den Zündvorgang. Wichtig ist nur,  dass die einströmende Luft eine merkliche Kompo  nente entgegen der Richtung des Zündstrahles auf  weist, was praktisch immer der Fall ist, da sie von  allen Seiten her über den Kolbenboden gegen die       Brennraumöffnung    hin strömt (Quetschströmung).  



  Das Einspritzventil 9 im Zylinderkopf ist in der  Ebene und     Richtung    seiner     Versetzung    gegenüber  der     Brennraumachse    um den Winkel a derart ge  neigt, dass für die optimale Lage der dem Zündstrahl  3 benachbarten Kraftstoffstrahlen 10 eine aus Her  stellungsgründen wie auch aus Gründen eines für  jeden     Kraftstoffstrahl    gleichen     Einspritzgesetzes    zur  Düsenachse 11 symmetrische Anordnung der     Aus-          spritz-Düsenbohrungen        gewählt    werden kann.

   Die       optimale    Anzahl, Lage und Grösse der     Bohrungen     der Kraftstoffstrahlen 10     einschliesslich    des     Zünd-          strahles    3 werden von den Abmessungen des     Brenn-          raumes,    der Intensität der Luftströmung in ihm und  von der     Einspritzeinrichtung    selbst bestimmt.

       Wenn     der     Zündstrahl    3 die     Brennraumwand    5 gerade er  reicht,     sind    die übrigen Kraftstoffstrahlen 10 von    dieser Wand 5 noch um eine Zeitspanne entfernt, die  der Versetzung der Düse bei gegebener     Strahl-          gesehwindigkeit    im verdichteten Medium entspricht.  Bevor diese Strahlen 10 auf die     Brennraumwand    5  auftreffen, wo sie sich bei der heftigen Luftströmung  erst entzünden können, hat bereits der Zündstrahl 3  das Gemisch von einem Punkte 6 seines Mantels aus  gezündet. Die Zündflamme breitet sich durch die       Lufströmung    bevorzugt in deren Richtung auf die  übrigen Strahlen 10 aus.

   Die Richtung der Luft  bewegung bzw. ihrer Wirbelströmung um die     Brenn-          raumachse    ist in den     Fig.    1 und 2 durch den spiral  förmigen Pfeil 12 angedeutet.  



  Die aussermittige Versetzung e des Brennraumes  5 soll ein gewisses Mass nicht überschreiten, das  durch die Forderung nach Erhaltung der Luftströ  mung um die     Brennraumachse    bei kleinstmöglichen       Radialkomponenten    gegeben ist. Eine weitere Ver  setzung der     Einspritzdüsenachse    11 ist durch die  eingangs erwähnte Bedingung gegeben, dass der  längste Kraftstoffstrahl 10 höchstens die     2,5fache     freie     Strahllänge    des Zündstrahles 3 aufweisen soll.  



  Eine vorteilhafte Düsenversetzung e' gegenüber  der     Brennraumachse    lässt sich nach der nachstehen  den Formel bestimmen:  
EMI0002.0069     
         In    dieser Formel bedeuten:<B>10</B> die freie Strahl  länge des (kürzesten) Zündstrahles, 11 die durch  schnittliche freie     Strahllänge    der benachbarten Kraft  stoffstrahlen;

   das Verhältnis     h    wird je nach der  0  Neigung der     Brennraumseitenwand    zur     Kolbenboden-          fläche        (Brennraumeinschnürung)    und damit je nach  der Temperatur im Rande der Verbindungsöffnung  des Brennraumes mit dem Raume über dem Kolben  zweckmässig in den Grenzen von 1,1 bis 1,5 gewählt.  r ist der Halbmesser dieser Verbindungsöffnung und       ss    der Winkel zwischen zwei benachbarten Kraftstoff  strahlen einer symmetrisch gebohrten     Mehrlochdüse,          zemessen    in   nach der Formel:  
EMI0002.0080     
    worin i die Gesamtzahl der Düsenöffnungen be  zeichnet.  



  Der Winkel a der     Düsenhalterneigung    wird nach  den Abmessungen des Brennraumes und weiteren       Konstruktionsdaten    festgelegt, vor allem vom Ge  sichtspunkte aus, dass die dem Zündstrahl benach  barten Kraftstoffstrahlen auf     Brennraumwandstellen     von merklich niederer Temperatur auftreffen sollen.  Deshalb wird der Winkel a zweckmässig negativ, das  heisst gegen die Richtung der Düsenversetzung e',       gewählt,    je nach dem Verhältnis des grössten     Brenn-          raumdurchmessers        zur    Tiefe des Brennraumes.

        Eine derartige Lage des Einspritzventils und  seiner Düse zur     Brennraumachse    macht es notwen  dig, dass die     Mehrlochdüse    auf bekannte (genormte)  Art gegenüber dem Düsenhalter und dieser wieder  gegenüber der Richtung seiner aussermittigen Ver  setzung gesichert werden.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen ein Beispiel für die An  ordnung des Brennraumes 5 im Zylinderkopf 13.  Dieses Beispiel bezieht sich auf einen Zweitaktmotor,  bei welchem keine Ventile der Unterbringung des  Brennraumes 5 im Zylinderkopf 13 entgegenstehen  und bei dem das Spülsystem eine mehr oder weniger  starke Drehung der Luft um die     Brennraumachse     in diesem Brennraum ermöglicht. Der Brennraum  liegt hier koaxial zum     Zylinder.     



  Der Unterschied zwischen dieser Anordnung und  derjenigen nach     Fig.    1 und 2 besteht im gegebenen  Falle, der nur eine von mehreren möglichen Alter  nativen darstellt, darin, dass sich gemäss     Fig.    3 und 4  alle Kraftstoffstrahlen in einer konstanten relativen  Lage zum     Brennraumrande    4 befinden. Bei der Be  stimmung des Winkels a der     Düsenhalterachse    11 ist  es notwendig, eben von dieser konstanten Relativ  lage auszugehen.

   Der Zündstrahl 3     überspritzt    auch  hier den Rand 4 des kurzen Halses des Brennraumes  5, womit ein kleiner Kraftstoffanteil seines Strahl  mantels der überströmenden Luft entgegen direkt  auf den Boden 8 des Kolbens 1 gespritzt wird, wel  cher Boden 8 mit Rücksicht auf die besonders hohe       Wärmebeanspruchung    im     2-Takt-Betrieb    eben (mit  möglichst kleiner Oberfläche) gewählt ist, aber trotz  dem vor allem gegen die Mitte zu so hohe Tempe  raturen aufweist, dass die gewünschte rasche Ent  zündung der     überspritzten    Kraftstoffmenge aus dem  Mantel des Zündstrahles 3     mit    einem merklichen  zeitlichen Vorsprung vor den übrigen Kraftstoff  strahlen 10 gewährleistet ist.

   Diese übrigen Kraft  stoffstrahlen 10 treffen also später als der     Zünd-          strahl    auf weniger heisse Stellen der von aussen ge  kühlten     Brennraumwand    5 auf, und zwar ausschliess  lich innerhalb des Brennraumes 5, ohne Kraftstoff  anteile in den Spalt zwischen Zylinderkopf 13 und  Kolbenboden 8 gelangen zu lassen.  



  Eine wichtige Folge der aussermittigen Düsen  versetzung sei noch anhand der     Fig.    3 erläutert. Die       spiralförmige    und zur     Brennraumachse    konzentrisch  kreisende Luftströmung im Brennraum ist hier  strichpunktiert angedeutet. Vergleicht man nun die  Richtung des dem Zündstrahl 3 (im Sinne der Luft  strömung) vorangehenden, längeren Kraftstoffstrahles  10' mit derjenigen des nachfolgenden (gegenüberlie  genden) Strahles 10" in bezug auf die Luftströmung  im Brennraum, so erkennt man, dass der erstere  Strahl 10' gegenüber dieser Luftströmung einen  stumpferen Winkel     einschliesst    als der zweite Strahl  10".

   Die gleiche Erscheinung zeigt sich natürlich  auch beim Beispiel nach     Fig.    1 und 2, wo der     Brenn-          raum    im Kolben angeordnet ist.  



  Wenn nur ein schwaches Kreisen der Luft um  die     Brennraumachse    zustande kommt und diese nicht    mit der Zylinderachse zusammenfällt, empfiehlt es  sich, dem Düsenhalter eine solche Neigung zu ge  ben, dass auch die übrigen Kraftstoffstrahlen 10 nur  unmerklich, das heisst     beträchtlich    weniger als der  Zündstrahl 3, den     Brennraumrand    4     überspritzen.     Der Winkel a der Neigung der Düsenachse 11 und  die     aussermittige    Versetzung e' der Düse gegenüber  der     Brennraumachse    werden auch hier nach den  gleichen, oben     angeführten    Richtlinien festgelegt, wo  bei es ratsam erscheint,

   bei nur schwacher Luft  bewegung eine grössere Anzahl von Kraftstoffstrahlen  vorzusehen, von denen     wiederum    derjenige mit der  kürzesten freien     Strahllänge    3 zuerst und der mit  der längsten 10 zuletzt zur Zündung kommen soll.

    Durch eine derartige Steuerung des Zündvorganges  der     einzelnen    Kraftstoffstrahlen lässt sich allerdings  nicht der gleiche Grad von Klopffreiheit des Ver  brennungsvorganges und die gleiche Verbrennungs  güte (Mitteldruck an der Rauchgrenze) erreichen,  wie etwa bei intensivem Kreisen der Luftfüllung um  die     Brennraumachse    und gleichzeitigem Überspritzen  des     Brennraumrandes    4 durch nur einen von meh  reren Kraftstoffstrahlen wie in einem     4-Takt-Motor     mit     Brennraum    im Kolben.

   Aber auch diese Lösung  mit dem Brennraum im Zylinderkopf bietet eine  merkliche Absenkung des Verbrennungsgeräusches  bei noch sehr hohen Mitteldrücken auf den Kolben  an der Rauchgrenze bzw. bei noch sehr     vorteilhaftem     Kraftstoffverbrauch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennkraftmaschine mit lokalisierter Selbstzün dung des in einen drehkörperförmigen Brennraum eingespritzten Kraftstoffes, wobei dieser Brennraum einen seine Tiefe überragenden grössten Durch messer besitzt, entweder im Kolben- oder im Zylin- derkopfboden zur Zylinderachse symmetrisch oder versetzt angeordnet ist und im obern Totpunkt des Kolbens nahezu das gesamte angesaugte Luftvolumen beinhaltet,
    welches vorher bereits zum Kreisen um die Zylinderachse veranlasst wurde und in welches vor der obern Totpunktlage des Kolbens der Kraft stoff aus einem zur Brennraumachse versetzten, mit einer Mehrlochdüse ausgestatteten Einspritzventil eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Mehrzahl symmetrisch um die Düsenachse an geordneter Düsenbohrungen die eine, die dem Rande der Brennraumöffnung am nächsten liegt und gegen diesen Rand hin nahezu radial in Richtung der Düsenversetzung ausgerichtet ist, ihren Kraftstoff so gegen diesen Öffnungsrand spritzt,
    dass ein Kraft stoffanteil dieses kürzesten aller Kraftstoffstrahlen in den Spalt zwischen Kolben und Zylinderkopf der dort in den Brennraum überströmenden Luft min destens teilweise entgegen eindringt, der andere Kraftstoffanteil jedoch in den Brennraum gelangt, wobei die Kraftstoffstrahlen aus den übrigen Düsen bohrungen ihren Kraftstoff mit grösseren freien Strahllängen im Brennraum gegenüber dem kürzesten Strahl zeitlich verspätet auf seine Wandung auftreffen lassen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die freie Strahllänge des längsten Strahles höchstens das 2,5fache der Länge des kürzesten Strahles beträgt.
    z. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Einspritzventils so zur Brennraumachse geneigt ist, dass die dem Zündstrahl benachbarten Kraftstoffstrahlen von grösserer freier Strahllänge auf Brennraumwandstellen auftreffen, deren Tempe raturen bei zunehmender Strahllänge abnehmen.
    3. Brennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, im 2-Takt arbeitend und mit einem im Zylinderkopf untergebrachten, für eine schwache Luftdrehung ausgelegten Brennraum, dadurch ge kennzeichnet, dass der kürzeste aller Kraftstoffstrah len den Brennraumrand nahezu mit der Hälfte seines Querschnittes überspritzt, während die übrigen Strahlen in der zeitlichen Folge, in der sie auf die Brennraumwandung auftreffen, den Brennraumrand in geringerem Masse oder gar nicht überspritzen.
CH6234058A 1957-08-20 1958-07-29 Einspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des Kraftstoff-Luftgemisches CH370977A (de)

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