CH370991A - Gleitlager - Google Patents

Gleitlager

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CH370991A
CH370991A CH395062A CH395062A CH370991A CH 370991 A CH370991 A CH 370991A CH 395062 A CH395062 A CH 395062A CH 395062 A CH395062 A CH 395062A CH 370991 A CH370991 A CH 370991A
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CH
Switzerland
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bearing
housing
spring
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bearing according
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Application number
CH395062A
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English (en)
Inventor
Siegfried Dipl Ing Buesch
Rudolf Dr Hatschek
Franz Dr Pischinger
Original Assignee
List Hans Dipl Ing Dr Techn
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/16Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
    • H02K5/167Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
    • H02K5/1672Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at both ends of the rotor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • F16C17/03Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings

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Description


  Gleitlager    Die zur Lagerung von Wellen verwendeten Gleit  lager weisen meist im     Lagerggehäuse    angeordnete La  gerschalen auf, die wenigstens im Bereich der Lauf  fläche aus einem     Lagerwerkstoff    bestehen und zur       Erleichterungdes    Einbaues aus zwei     halbzylinderför-          migen    Teilen zusammengesetzt sind. Durch Zwischen  lagen zwischen den beiden Teilen oder durch Nach  arbeit an: den Stossflächen der Teile kann, hierbei ein  bestimmtes Lagerspiel eingestellt und die Einstellung,  z. B. bei Abnützung des Lagers, korrigiert werden.

    Derartige Lager können, jedoch nicht überall verwen  det werden; insbesondere sind sie nur für einen engen  Temperaturbereich geeignet, da die Lagerwerkstoffe  bekanntlich eine grössere Wärmedehnung aufweisen  als der     Werkstoff    der gelagerten Wellen, so     dass    bei  grösseren     Temperaturschwankungen    das     Laggerspiel     unzulässig geändert wird. Wenn beispielsweise wäh  rend des Betriebes sehr tiefe Temperaturen auftreten,  schrumpft die Lagerschale, unter Umständen bis zum  Festsitzen auf der Welle.

   Wird hingegen das Lager  spiel schon beim Zusammenbau des Lagers der auf  tretenden tiefsten Temperatur entsprechend gewählt,  so ist bei normaler Temperatur das Lagerspiel zu  gross, um einen einwandfreien Betrieb zu     gewährlei#          sten,    Ausserdem ist die Einstellung des richtigen La  gerspieles hierbei sehr schwierig.  



  Die Aufgabe der Erfindung liegt in der Beseiti  gung der genannten Nachteile und in der Schaffung  eines     Gleitlaggers,    das auch bei extremen Temperatur  verhältnissen, z. B, in Behandlungskammern zum Be  strahlen oder Bedampfen von Präparaten für die       übermikroskopie,    die einwandfreie Lagerung von  Wellen ermöglicht.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass    die Lager  schale aus mindestens zwei     kreisrihgsektorförmigen     Teilen zusammengesetzt ist, die im Gehäuse des La-         gers    auf einer gemeinsamen oder<B>je</B> einer eigenen,  zur Wellenachse geneigten Führungsfläche gleitbar  gelagert und gegen die genannten     Führungsffächen    zu  durch eine in Achsrichtung, wirkende Feder belastet  sind.

   Das Gleitlager nach der Erfindung gleicht die  bei Temperaturschwankungen auftretenden Wärme  dehnungen oder Schrumpfungen selbsttätig aus, so       dass    auch bei extremen Temperaturverhältnissen     ein     einwandfreier Betrieb     aewährleistet    ist.     Ein    Festklem  men -der Lagerschale auf der Welle wird hierbei mit  Sicherheit vermieden,. Ausserdem zeichnet sich das       GIeitlager    nach  & r Erfindung durch, lange Lebens  dauer aus und) erfordert keinerlei Nachstellung oder  Wartung. Bei auftretenden Abnützungen stellt sich  das Lager selbsttätig nach, wodurch stets gleichblei  bende Laufeigenschaften erzielt werden.

   Es hat sich  gezeigt,     dass    das erfindungsgemässe Lager für Be  triebstemperaturen vom absoluten Nullpunkt bis<B>zu</B>  einigen<B>1000 C</B> verwendet werden kann.  



  In der Zeichnung ist zur näheren Erläuterung der  Erfindung ein Ausführungsbeispiel des, Erfindungs  gegenstandes dargestellt, wobei     Fig.   <B>1</B> einen     Axial-          schnitt    durch das     Wellenilager    eines     Elektroi-notors     und     Fig.    2 einen     Teilschnitt    nach der Linie     11-II    in       Fig.   <B>1</B> zeigt.  



  Im Ausführungsbeispiel dient das     erfindüngsge-          mäss--    Gleitlager zur Lagerung der Welle<B>1</B> des Ro  tors 2 eines Elektromotors. Das Gehäuse.<B>3</B> des La  gers ist hierbei     im    Deckel- des Elektromotors vor  gesehen, der auch     die    Bürsten 4 und<B>5</B> trägt, die auf  dem Kollektor<B>6</B> gleiten.

   Die Lagerschale des     Gleit-          lagcrs    besteht aus drei gleich ausgebildeten     kreisring-          sektorförmilgen    Teilen<B>7,</B> die kegelförmige Aussenflä  chen besitzen und     in    einer konischen Bohrung<B>8</B> des       Gelfäuses   <B>3</B> gleitbar gelagert sind. Die konische Boh  rung<B>8</B> bildet hierbei eine kegelförmige Fühzungs-           fläche   <B>9</B> für die     kreisringsektorförmigen    Teile<B>7,</B> die  durch eine in Achsrichtung wirkende Feder<B>10</B> gegen  die Führungsfläche<B>9</B> zu belastet sind.

   Wie aus     Fig.    2  ersichtlich, ist, liegen die     kreisringsektorförmigen    Teile  <B>7</B> um die Welle<B>1</B> herum     mit    Spiel nebeneinander, so       dass    sie durch die Kraft der Feder<B>10</B> und unter Ein  wirkung der Führungsfläche<B>9</B> auf der Welle<B>1</B> fest  gehalten werden. Auf diese, Weise können auftre  tende Wärmedehnungen und Abnützungen der     kreis-          ringsektorförinigen.    Teile<B>7</B> sofort selbsttätig ausge  glichen werden.  



  Zwischen den     Stimflächen    der     kreisringsektorför-          migen    Teile<B>7</B> und der Feder<B>10</B> ist ein scheibenför  miger Teil<B>11</B> vorgesehen, der mit einer zylindrischen  Hülse 12 verbunden ist, die in einer koaxial zur Welle  <B>1</B> liegenden Bohrung<B>13</B>     gleitbar    gelagert ist und zur  Führung des scheibenförmigen Teiles<B>11</B> dient. Da  durch wird eine gleichmässige Belastung der Teile<B>7</B>  durch die Feder<B>10</B> und somit eine zentrische Lage  rung der Welle<B>1</B> erzielt.

   Die     Bohranor   <B>13</B> wird von  der     Innenfläche,    einer ins Gehäuse<B>3</B> eingeschraubten  Ringmutter 14 gebildet, die zugleich auch die Feder  <B>10</B> an ihrem den Teilen<B>7</B> gegenüberliegenden Ende       abstützt.        Die        Feder        10        lieg        gt        hierbei        im        Inneren        der     Bohrung<B>13</B> und wird durch einen Absatz<B>15</B> der       Rü,

          iamutter    14     -          g    gehalten.  



  Um     Axialkräfte    von den     kreisringsektorförmigen     Teilen<B>7</B>     fernzuhalten    und trotzdem eine gute     Axial-          führung    des Rotors zu erzielen, ist im Gehäuse<B>3</B>  ein aus Lagerwerkstoff bestehender Ring<B>16</B> koaxial  zu der Welle<B>1</B> vorgesehen, der mit einem Absatz<B>17</B>  der Welle<B>1</B> zusammenarbeitet. Diese Massnahme  kann bei auftretenden grösseren     Axialkräften,    z. B.  bei der Lagerung von Rotoren von Elektromotoren,  erforderlich sein.  



  Die     kreisringsektorförmigen    Teile<B>7</B> der Lager  schale und der Ring<B>16</B> können vorteilhaft aus einem  selbstschmierenden Werkstoff, wie Kohle oder Kunst  stoff,     z.B.    aus     Polytetrafluoräthylen,    das unter der  Bezeichnung      Tel-lon     (eingetragene Marke)     im    Han  <B>del</B> ist, bestehen, so     dass    sich eine     Schinierung    des  Lagers erübrigt. Diese Lagerung kann daher auch in  Räumen oder Behandlungskammern mit Unterdruck  angewendet werden, in welchen zufolge der Verdamp  fung der Schmierstoffe im Vakuum keine Schmierung  möglich ist.  



  Anstelle der beim dargestellten Ausführungsbei  spiel durch die konische Bohrung<B>8</B> gebildeten Füh  rungsfläche<B>9</B> kann im Rahmen der Erfindung für  jeden     sektorförmigen    Teil<B>7</B> auch eine eigene     Füh-          rungsfläche    vorgesehen sein. Die     Führungs-flächen.     können eben ausgebildet und zur Achse der Welle<B>1</B>  geneigt verlaufen, wobei zweckmässig auch die     kreis-          ringsektorförmigen    Teile an ihrer Aussenfläche mit  entsprechenden ebenen Flächen versehen sind.

   Vor  teilhaft werden     d'abei        die    Aussenflächen der kreisring-         sektorförmigen    Teile etwas schmäler als die im Ge  häuse vorgesehenen     Führungsflüchen    ausgebildet  sein, damit eine Verschiebung dieser Teile entlang  der Führungsflächen über einen möglichst weiten Be  reich möglich ist. Nach einer weiteren Variante kön  nen die     Füli.,rungsflächen    und die darauf gleitenden  Flächen der     kreisringsektorförmigen    Teile, aber auch  zylindrisch ausgeführt sein.

   In den beiden     zuletzt-          genannten    Fällen ergibt sich noch der weitere Vor  teil,     dass    die     kreisringsektorförmigen    Teile der Lager  schale während ihres ganzen Bewegungsbereiches satt  an ihren Führungsflächen, anliegen und auch grössere  Verschiebungen einwandfrei möglich sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Gleitlager zur Lagerung von Wellen, insbesondere bei extremen Temperaturverhältnissen, z. B. in Be- handlungskaminem zum Bestrahlen oder Bedampfen von Präparaten für die übennikros-kopie, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laggerschale aus mindestens zwei kreisringsektorförmigen Teilen<B>(7)</B> zusammen.- gesetzt ist, die im Gehäuse<B>(3)</B> des Lagers, auf einer gemeinsamen oder<B>je</B> einer eigenen, zur Wellenachse geneigten Führungsfläche<B>(9)
    </B> gleitbar gelagert und gegen die genannten Führungsflächen zu durch eine in Achsrichtung wirkende Feder<B>(10)</B> belastet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Gleiflager nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass zwischen den Stirnflächen der kreisringförinigen, Teile<B>(7)</B> und & er auf diese einwir kenden Feder<B>(10)</B> ein in Achsrichtung geführter, scheibenförmiger Teil<B>(11)</B> vorgesehen ist. 2.
    Gleitlager nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dassder scheibeilförmige Teil<B>(11)</B> mit einer zylindrischen Hülse (12) verbunden ist, die in einer axialen Bohrung<B>(13)</B> des Gehäuses<B>(3)</B> gleitbar gelagert ist.
    <B>3.</B> Gleitlager nach Unteranspruch 2, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die Feder<B>(10)</B> an ihrem den kreis- ringsektorförinigen Teilen<B>(7)</B> abgekehrten, Ende durch eine in das Gehäuse<B>(3)</B> eingeschraubte Ring mutter (14) abgestützt ist, die in ihrem Inneren, die Führung für den zwischen der Feder<B>(10)</B> und den kreisringsektorförmigen Teilen<B>(7)</B> vorgesehenen, scheilbenförmigen Teil<B>(11)</B> oder die mit diesem ver bundene Hülse (12) bildet. 4.
    Gleitlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Gehäuse<B>(3)</B> ein wenigstens in einer Richtung wirkendes Axiallager für die Welle<B>(1)</B> vorgesehen ist. <B>5.</B> Gleitlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die kreisringsektorförmigen Teile <B>(7)</B> der Lagerschale wenigstens im Bereich der Lauf flächen aus selbstschmierendem Werkstoff, wie Kohle oder Kunststoff, bestehen.
CH395062A 1961-05-10 1962-04-02 Gleitlager CH370991A (de)

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