Kopfhülse in Doppelverglasungen Bei Doppelverglasungen, beispielsweise bei Dop- pelfenstem, sind häufig zur Verbindung der Rahmen der Doppelverglasungen miteinander Verbindungs schrauben vorgesehen, die durch eine in einer Boh rung des einen Rahmens angeordnete Kopfhülse hin durch geführt und eine im Rahmen des anderen Teils angeordnete Fusshülse eingeschraubt sind. Die Kopfhülsen derartiger Schraubverbindungen waren bisher aus Messing ausgebildet und mit einem Innen,- gewinde versehen, das mit dem Gewindeteil der Vex- bindungsschraube zusammenwirkte.
Bei Verwendung derartiger Kopfhülsen aus, Messing zusammen mit kadmierten Schrauben treten infolge der Elektrokor rosion zwischen Messing und Zink nach dem Einset zen der Fenster an den Schraubenköpfen Rostflecke auf, die sich rasch verbreitern. Ferner muss die aus Messing bestehende Kopfhülse in die Bohrung des Rahmens eingedreht werden, was verhältnismässig viel Zeit erfordert. Schhesslich ist sie auch in der Herstellung, vor allem wegen des erforderlichen In nengewindes oder einer anderen Haltevorrichtung, welche die Verbindungsschraube am Herausfallen hindern soll, wenn die Verbindung der beiden Rah men der Doppelverglasung gelöst ist, teuer.
Diese Nachteile werden mit der Erfindung ver mieden; diese betrifft eine Kopfhülse in Doppelver glasungen, welche in einer Bohrung iin Rahmen des einen Teils der Doppelvcrglasung angeordnet ist und den oberen Teil einer Verbindungsschraube, auf nimmt, die mit ihrem Schraubengewinde in eine Fusshülse im Rahmen des anderen Teils, der Doppel verglasung eingeschraubt ist, und welche sich erfin dungsgemäss dadurch auszeichnet, dass die Kopf hülse aus nachgiebigem Kunststoff besteht. Bei einer derartigen Kopfhülse sind Elektrokorrosions-Erschei- nungen zwischen der Kopfhülse und der metallischen Schraube nicht möglich.
Ferner kann die Kopfhülse infolge ihrer elastischen Eigenschaften in einfacher Weise in der Bohrung des Rahmens durch Einschla gen befestigt werden und die Schraube auch nach dem Lösen der Verbindung der Rahmenteile fest- halten.
Die Erfindung ist anschliessend an-hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. In der Zeichnung zeigt die Fig. <B>1</B> eine Kopfhülse im axialen Schnitt. Die Fig. 2 stellt eine Aufsicht auf die Kopfhülse auf der Seite ihres Kopfteils dar, während die Fig. <B>3</B> die Kopfhülse in einer Schraubverbindung für Doppel- verg glasungen zeigt.
In der Fig. <B>1</B> ist mit<B>1</B> der Kopfteil und mit 2 der Führungsteil der Kopfhülse bezeichnet. An der äus- seren Wandung des Führungsteils verlaufen in Um fangsrichtung die durchgehenden oder mehrfach un terbrochenen Ringrippen<B>3,</B> die bei 4 scharfkantig ausgebildet und bei<B>5</B> abgeschrägt sind. Am Anfang der Bohrung des Führungsteils, 2 am Kopfteil,<B>1</B> an- schliessend ist die scharfkantige durchgehende oder mit Ausnehmungen <B>7</B> versehene Ringlippe<B>6</B> vor gesehen.
In Fig. <B>3</B> ist bei<B>8</B> der die Kopffiülse tragende Rahmen der aus den Scheiben<B>9</B> und<B>10</B> bestehenden Doppelverglasung, bei<B>11</B> der die Fusshülse, 12 tra gende andere Rahmen dargestellt. Die Verbindungs schraube<B>13</B> durchdringt die Kopfhülse, und ist in die Fusshülse, 12 eingeschraubt.
Die, Anbringung der Kopfhülse kann in einfacher Weise dadurch vorgenommen werden, dass sie in die vorgebohrte Bohrung des Rahmens<B>8</B> eingeschlagen wird. Infolge ihrer elastischen Eigenschaften drängen sich dabei die bei<B>5</B> abgesehrägten Ringrippen<B>3</B> zu sammen und setzen dem Einschlagen keinen nen nenswerten Widerstand entgegen. Wenn der Vor gang des Einschlagens beendet ist, so spreizen sich die Ringrippen<B>3</B> und greifen mit ihren scharfen Kanten 4 derart in das Holz des Rahmens<B>8</B> ein, dass ein unabsichtliches Herausziehen der Kopfhülse unmöglich wird.
Zu diesem Zweck muss der Elastizi- tätsmodul des Materials der Kopfhülse etwa in der selben Grössenordnung liegen wie derjenige des Hol zes des Rahmens<B>8.</B> In der Bohrung des Rahmens<B>8</B> können aber auch vor dem Einschlagen der Kopf hülse Ringnuten ausgebildet werden, iii welche sich die Ringrippen<B>3</B> nach dem Einschlagen einlegen. Nach dem Einschlagen der Kopfhülse kann die Schraube<B>13</B> eingeführt und in die Fusshülse 12 ein geschraubt werden.
Wird die Schraubverbindung zwischen der Schraube<B>13</B> und der Fusshülse 12 ge löst, so verhindert die Ringlippe<B>6</B> ein Herausfallen der Schraube<B>13,</B> ohne jedoch, wie das, Innengewinde der bisher bakannten Kopfhülsen, die Einführun,g der Schraube<B>13</B> in die Fusshülse 12 zu erschweren.
Head sleeve in double glazing With double glazing, for example with double windows, connecting screws are often provided to connect the frames of the double glazing to one another, which lead through a head sleeve arranged in a hole in one frame and screw in a foot sleeve arranged in the frame of the other part are. The head sleeves of such screw connections were previously made of brass and provided with an internal thread which interacted with the threaded part of the Vex connection screw.
When using such head sleeves made of brass together with cadmium-plated screws occur as a result of Elektrokor rosion between brass and zinc after Einset zen the window on the screw heads rust spots that widen quickly. Furthermore, the head sleeve made of brass must be screwed into the hole in the frame, which takes a relatively long time. Finally, it is also expensive to manufacture, especially because of the required internal thread or some other holding device that is intended to prevent the connecting screw from falling out when the connection between the two frames of the double glazing is released.
These disadvantages are ver avoided with the invention; This relates to a head sleeve in double glazing, which is arranged in a bore in the frame of one part of the double glazing and takes the upper part of a connecting screw, which is screwed with its screw thread into a foot sleeve in the frame of the other part, the double glazing, and which is characterized according to the invention in that the head sleeve is made of flexible plastic. With such a head sleeve, there are no electrocorrosion phenomena between the head sleeve and the metallic screw.
Furthermore, due to its elastic properties, the head sleeve can be fastened in a simple manner in the bore of the frame by knocking it in and hold the screw tight even after the connection of the frame parts has been released.
The invention is then explained using the drawing, for example. In the drawing, FIG. 1 shows a head sleeve in an axial section. FIG. 2 shows a plan view of the head sleeve on the side of its head part, while FIG. 3 shows the head sleeve in a screw connection for double glazing.
In FIG. 1, <B> 1 </B> denotes the head part and 2 denotes the guide part of the head sleeve. On the outer wall of the guide part, the continuous or multiple uninterrupted annular ribs <B> 3 </B> run in the circumferential direction, which at 4 are sharp-edged and at <B> 5 </B> are beveled. At the beginning of the bore of the guide part, 2 on the head part, <B> 1 </B>, the sharp-edged continuous ring lip <B> 6 </B> or provided with recesses <B> 7 </B> is seen.
In Fig. 3, at <B> 8 </B> the frame carrying the head sleeve of the double glazing consisting of panes <B> 9 </B> and <B> 10 </B>, at <B> 11 </B> the other frame carrying the foot sleeve 12 is shown. The connecting screw <B> 13 </B> penetrates the head sleeve and is screwed into the foot sleeve 12.
The attachment of the head sleeve can be carried out in a simple manner in that it is hammered into the pre-drilled hole in the frame <B> 8 </B>. As a result of their elastic properties, the ring ribs <B> 3 </B> sawn off at <B> 5 </B> push together and do not offer any appreciable resistance to hammering. When the process of hammering is finished, the ring ribs <B> 3 </B> spread and their sharp edges 4 engage the wood of the frame <B> 8 </B> in such a way that the unintentional pulling out of the Head sleeve becomes impossible.
For this purpose, the modulus of elasticity of the material of the head sleeve must be approximately of the same order of magnitude as that of the wood of the frame <B> 8. </B> In the hole in the frame <B> 8 </B>, however, ring grooves are formed before the head sleeve is hammered in, iii which the annular ribs <B> 3 </B> insert after hammering. After hammering in the head sleeve, the screw <B> 13 </B> can be inserted and screwed into the foot sleeve 12.
If the screw connection between the screw <B> 13 </B> and the foot sleeve 12 is loosened, the ring lip <B> 6 </B> prevents the screw <B> 13 </B> from falling out, but without how the internal thread of the previously known head sleeves, to complicate the introduction of the screw 13 into the foot sleeve 12.