CH371045A - Transportkübel für Beton, Steine und dgl. - Google Patents

Transportkübel für Beton, Steine und dgl.

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CH371045A
CH371045A CH7617459A CH7617459A CH371045A CH 371045 A CH371045 A CH 371045A CH 7617459 A CH7617459 A CH 7617459A CH 7617459 A CH7617459 A CH 7617459A CH 371045 A CH371045 A CH 371045A
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CH
Switzerland
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CH7617459A
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English (en)
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Alfred Prof Dr Ing Buch
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Salzgitter Ind Ges Mbh
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/56Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by tilting
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/025Buckets specially adapted for use with concrete

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  Transportkübel für Beton,     Steine    und dgl.    Bei     Grossbauten    sind die in     ununterbrochenem     Einsatz stehenden     Transportmittel    für     Baumaterial     von grösster Bedeutung.     Einfache    Bedienung und ro  buste     Konstruktion    bei geringem     Eigengewicht        sind     die Faktoren, die einen     störungsfreien    Betrieb er  möglichen und die Leistung bestimmen.

   Diese allge  meinen Forderungen     treffen        in    besonderem Masse  auf Behälter zu, in denen universell     sowohl    Steine  als auch Beton oder andere Güter befördert werden  müssen. Für den     Steinetransport    ist beim Entleeren  die Brückenbildung zu vermeiden, Betonbehälter da  gegen erfordern     dichte    Verschlüsse. Diese Forderun  gen sind beim     Transport        grosser    Massen, z. B. bei  Dammbauten, bisher     noch        nicht    befriedigend gelöst  worden. Infolge der z.

   B. bei grossen     Steinen        erfor-          derlichen    Öffnungsklappen ergibt     sich    für     einen     Transportkübel ein     ungünstiges        Verhältnis    von     Eigenr-          gewicht    zu     Nutzlagt,        welches    sich bei     ständigem     Transport     grosser    Massen unwirtschaftlich auswirkt.

    Für den     Transport    von Beton ist ein     solcher    Kübel  aber wegen der grossen Klappen und der damit ver  bundenen schwierigen     Dichthaltung        nicht        geeignet.     Die Folge ist, dass     in    der Regel zwei verschiedene  Transportkübel verwendet werden müssen, wodurch  Zeitverluste und ungenügende     Transportleistungen     entstehen.  



  Die bekannt     gewordenen        Einheitskübel    mit Bo  denöffnungen für     den        Transport        verschiedener    Güter  haben     entweder    den Nachteil zu     grossen    Eigenge  wichts     infolge    der Klappen,     oder    sind nur für     kleine     Steine geeignet,     oder    die Klappen sind für     flüssigem     Beton nicht genügend dicht.

       Ausserdem    ist die  Schliessung der Klappen     nach    dem Entleeren des an  haftenden Betons     eine        immer    wiederkehrende Ur  sache für     Zeitverluste.    Die     Rückfahrt    der Transport  kübel, z.

   B. durch     Kabelkrane    bei     Dammbauten,    er  folgt daher oft mit     unverriegelten    oder offenen Bo-         denklappe#n,    wodurch trotz laufender     Reinigung        des          Schliessmechanismus    die Arbeiter     durch    herabfallen  des Fördergut gefährdet     werden.    Um diese Nachteile  zu umgehen, hat man auch     Kippkübel    vorgeschlagen.

    Diese     Kippkübel    haben den     Nachteil,    dass bei der  Entleerung in hängendem Zustand, d. h.     wenn    sich  der Kübel noch     schwebend    in der Luft     befindet,    ein  starker Rückschlag     erfolgt.        Dieser    Rückschlag ge  fährdet aber das Tragseil.

   Wird dagegen nach     einem     weiteren     Vorschlag    unter dem     Kippkübel        ein    Gestell  angeordnet, in dem sich der Kübel nach dem Auf  setzen zum Kippen dreht; so verringert     sich    die Nutz  last um das     Gewicht    des     Gestells.     



  Die Erfindung bezweckt     einen        Einheits-Trans-          portkübel    für alle     Arten    von     Steinen    und     dergleichen     zu     schaffen,    bei dem     die        erwähnten    Nachteile     vermie-          den    sind und der nicht nur den     Vorteil        einfachster     Handhabung bietet,

       sondern    auch     ein        ungewöhnlich          gutes        Verhältnis    von     Eigengewicht    zu     Nutzlast    auf  weist.  



  Der erfindungsgemässe     Transportkübel    für Be  ton, Steine und dergleichen     ist        gekennzeichnet    durch  mindestens eine an der     Unterseite    seines     Behälters     angebracht Kufe zum Abrollen des abgestellten Kü  bels am Boden zum Kippen des Behälters, und     einen     schwenkbaren,

       in    der über die     horizontale    Lage     hin-          aus.        abgeschwenkten    Lage am Behälter     einrastbaren     Tragbügel mit der Drehachse     bezüglich    der     Entlee-          rungsseite    des Behälters vor und     Befestigungspunkten     für die Tragseile über dem Schwerpunkt des be  ladenen Behälters.

       Ein        Ausführungsbeispiel        des    Er  findungsgegenstandes ist     in    der Zeichnung darge  stellt       Abbildung    1 ist eine     Seitenansicht,     Abbildung 2 die     Vorderansicht,    und  Abbildung 3 die     Draufsicht        eines        Kran-Trans-          portkübels.         Die Abbildungen 4 bis 9 stellen den Transport  kübel im Arbeitsablauf dar.  



  Der Kübel 1 besteht aus einem Behälter, der an  der Unterseite gemäss     Fig.    2 halbkreisförmige Kufen  2     besitzt.    Ein Tragbügel 3 ist an Lagerzapfen 4, die  eine bezüglich der Entleerungsseite des Behälters vor  dem Schwerpunkt 5 des beladenen Behälters liegende  Achse bilden, drehbar befestigt. Die     Befestigungs-          punkte    6 der Tragseile 7, an denen der Kübel hängt,  liegen etwa über dem Schwerpunkt 5. Das aus dieser  Lage der Drehachse und der     Seilbefestigung    be  stehende Kippmoment wird     durch        federnde    An  schläge 8 aufgenommen.

   Beim Aufsetzen des Kübels  auf den Boden und weiterem     Nachlassen    des Hub  seiles schwenkt der Tragbügel 3     infolge        seines    Eigen  gewichtes und der     exzentrischen    Lage     seiner    Dreh  achse rückwärts über die horizontale Lage     hinaus    in  die in     Abbildung    5     gezeigte    Stellung ab. Dabei wer  den am Tragbügel 3 angebrachte     bewegliche        Klinken     9     in,    am     Behälter        befindliche    Zapfen 10 eingerastet.

    Diese Klinken 9 werden     mittels    nicht     dargestellten          Federn    in einer     Endstellung    gehalten; sie haben  einen schrägen     Anlauf,    so dass sie beim Auftreffen  auf die Zapfen 10     selbsttätig        einrasten.    Durch An  ziehen des Hubseiles wird nun der     Behälter    nach der  in den Abbildungen 6 und 7 dargestellten Weise ent  leert, indem der Kübel auf den     halbkreisförmigen     Kufen am Boden abrollt. Der um etwa 900 gedrehte  Kübel wird nach der     Entleerung    in dieser Stellung  hochgezogen.

   Mittels eines     Zugseiles    11 können über  Hebel 12 und Gestänge 13     die        Klinken    9 ausge  rastet werden, worauf der leere Behälter, wie     in    Ab  bildung 8 gezeigt, wieder in die     Anfangsstellung,    Ab  bildung 9, zurückdreht, wobei die     gefederten    An  schläge 8 die Drehkräfte     abbremsen.    Die Lage der  Drehachse zum Schwerpunkt 14     des    leeren Behälters  ist so gewählt,

   dass bei     Senkrechtsstellung        des        Kübels     ein Rückdrehmoment vorhanden     ist.    Um     eine    lang  same Drehung des leeren Behälters und damit     geringe     Massenkräfte beim     Abbremsen    zu     erzielen,    ist dieser  Abstand der     Drehachse    zum Schwerpunkt gering.

         Ein        Vielfaches    dieses     Abstandes        beträgt    dagegen,    durch die gewählte Behälterform bedingt, das Mass  von der     Drehachse    bis zum Schwerpunkt 5     des    be  ladenen Behälters. Damit     ergibt    sich eine genügende  Sicherheit gegen     Umkippen    des Behälters beim  Transport des vollen Kübels.  



  Der Vorzug dieses Kübels liegt in der durch den       Abrollvorgang    allmählichen Entleerung seines Behäl  ters bei     günstiger        Lastverteilung,    die ein     geringes     Eigengewicht und damit eine hohe Nutzlast ermög  licht. Bei Grossbauten, z. B. Staudämmen, sind so  grosse Mengen an Steinen und Beton zu transportie  ren, dass die     Wirtschaftlichkeit    durch das Verhältnis  von     Totlast    zu Nutzlast     ungewöhnlich    stark beein  flusst wird.

   Ein weiterer Vorteil     ist    die geringe     Stör-          und    Reparaturanfälligkeit durch das Fehlen von  Klappen und     komplizierten        Schliessteilen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transportkübel für Beton, Steine und dergleichen, gekennzeichnet durch mindestens eine an der Unter seite seines Behälters angebrachte Kufe zum Abrol len des abgestellten Kübels am Boden zum Kippen des Behälters, und einen schwenkbaren, in der über die horizontale Lage hinaus abgeschwenkten Lage am Behälter einrastbaren Tragbügel mit der Drehachse bezüglich der Entleerungsseite des Behälters vor und Befestigungspunkten für die Tragseile über dem Schwerpunkt des beladenen Behälters.
    UNTERANSPRACHE 1. Transportkübel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Schwerpunktes des leeren Behälters von der Drehachse kleiner ist als der Abstand des Schwerpunktes des beladenen Behälters von der Drehachse. 2.
    Transportkübel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Tragbügel in der senkrechten Lage an federnden Anschlägen des Behälters anliegt und in der abgeschwenkten Lage mittels selbsttätig einrastenden Klinken am Behälter gehalten wird, zu deren Ausrastung ein Seilzug vor gesehen ist.
CH7617459A 1959-05-29 1959-07-24 Transportkübel für Beton, Steine und dgl. CH371045A (de)

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