CH371045A - Transportkübel für Beton, Steine und dgl. - Google Patents
Transportkübel für Beton, Steine und dgl.Info
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Description
Transportkübel für Beton, Steine und dgl. Bei Grossbauten sind die in ununterbrochenem Einsatz stehenden Transportmittel für Baumaterial von grösster Bedeutung. Einfache Bedienung und ro buste Konstruktion bei geringem Eigengewicht sind die Faktoren, die einen störungsfreien Betrieb er möglichen und die Leistung bestimmen.
Diese allge meinen Forderungen treffen in besonderem Masse auf Behälter zu, in denen universell sowohl Steine als auch Beton oder andere Güter befördert werden müssen. Für den Steinetransport ist beim Entleeren die Brückenbildung zu vermeiden, Betonbehälter da gegen erfordern dichte Verschlüsse. Diese Forderun gen sind beim Transport grosser Massen, z. B. bei Dammbauten, bisher noch nicht befriedigend gelöst worden. Infolge der z.
B. bei grossen Steinen erfor- derlichen Öffnungsklappen ergibt sich für einen Transportkübel ein ungünstiges Verhältnis von Eigenr- gewicht zu Nutzlagt, welches sich bei ständigem Transport grosser Massen unwirtschaftlich auswirkt.
Für den Transport von Beton ist ein solcher Kübel aber wegen der grossen Klappen und der damit ver bundenen schwierigen Dichthaltung nicht geeignet. Die Folge ist, dass in der Regel zwei verschiedene Transportkübel verwendet werden müssen, wodurch Zeitverluste und ungenügende Transportleistungen entstehen.
Die bekannt gewordenen Einheitskübel mit Bo denöffnungen für den Transport verschiedener Güter haben entweder den Nachteil zu grossen Eigenge wichts infolge der Klappen, oder sind nur für kleine Steine geeignet, oder die Klappen sind für flüssigem Beton nicht genügend dicht.
Ausserdem ist die Schliessung der Klappen nach dem Entleeren des an haftenden Betons eine immer wiederkehrende Ur sache für Zeitverluste. Die Rückfahrt der Transport kübel, z.
B. durch Kabelkrane bei Dammbauten, er folgt daher oft mit unverriegelten oder offenen Bo- denklappe#n, wodurch trotz laufender Reinigung des Schliessmechanismus die Arbeiter durch herabfallen des Fördergut gefährdet werden. Um diese Nachteile zu umgehen, hat man auch Kippkübel vorgeschlagen.
Diese Kippkübel haben den Nachteil, dass bei der Entleerung in hängendem Zustand, d. h. wenn sich der Kübel noch schwebend in der Luft befindet, ein starker Rückschlag erfolgt. Dieser Rückschlag ge fährdet aber das Tragseil.
Wird dagegen nach einem weiteren Vorschlag unter dem Kippkübel ein Gestell angeordnet, in dem sich der Kübel nach dem Auf setzen zum Kippen dreht; so verringert sich die Nutz last um das Gewicht des Gestells.
Die Erfindung bezweckt einen Einheits-Trans- portkübel für alle Arten von Steinen und dergleichen zu schaffen, bei dem die erwähnten Nachteile vermie- den sind und der nicht nur den Vorteil einfachster Handhabung bietet,
sondern auch ein ungewöhnlich gutes Verhältnis von Eigengewicht zu Nutzlast auf weist.
Der erfindungsgemässe Transportkübel für Be ton, Steine und dergleichen ist gekennzeichnet durch mindestens eine an der Unterseite seines Behälters angebracht Kufe zum Abrollen des abgestellten Kü bels am Boden zum Kippen des Behälters, und einen schwenkbaren,
in der über die horizontale Lage hin- aus. abgeschwenkten Lage am Behälter einrastbaren Tragbügel mit der Drehachse bezüglich der Entlee- rungsseite des Behälters vor und Befestigungspunkten für die Tragseile über dem Schwerpunkt des be ladenen Behälters.
Ein Ausführungsbeispiel des Er findungsgegenstandes ist in der Zeichnung darge stellt Abbildung 1 ist eine Seitenansicht, Abbildung 2 die Vorderansicht, und Abbildung 3 die Draufsicht eines Kran-Trans- portkübels. Die Abbildungen 4 bis 9 stellen den Transport kübel im Arbeitsablauf dar.
Der Kübel 1 besteht aus einem Behälter, der an der Unterseite gemäss Fig. 2 halbkreisförmige Kufen 2 besitzt. Ein Tragbügel 3 ist an Lagerzapfen 4, die eine bezüglich der Entleerungsseite des Behälters vor dem Schwerpunkt 5 des beladenen Behälters liegende Achse bilden, drehbar befestigt. Die Befestigungs- punkte 6 der Tragseile 7, an denen der Kübel hängt, liegen etwa über dem Schwerpunkt 5. Das aus dieser Lage der Drehachse und der Seilbefestigung be stehende Kippmoment wird durch federnde An schläge 8 aufgenommen.
Beim Aufsetzen des Kübels auf den Boden und weiterem Nachlassen des Hub seiles schwenkt der Tragbügel 3 infolge seines Eigen gewichtes und der exzentrischen Lage seiner Dreh achse rückwärts über die horizontale Lage hinaus in die in Abbildung 5 gezeigte Stellung ab. Dabei wer den am Tragbügel 3 angebrachte bewegliche Klinken 9 in, am Behälter befindliche Zapfen 10 eingerastet.
Diese Klinken 9 werden mittels nicht dargestellten Federn in einer Endstellung gehalten; sie haben einen schrägen Anlauf, so dass sie beim Auftreffen auf die Zapfen 10 selbsttätig einrasten. Durch An ziehen des Hubseiles wird nun der Behälter nach der in den Abbildungen 6 und 7 dargestellten Weise ent leert, indem der Kübel auf den halbkreisförmigen Kufen am Boden abrollt. Der um etwa 900 gedrehte Kübel wird nach der Entleerung in dieser Stellung hochgezogen.
Mittels eines Zugseiles 11 können über Hebel 12 und Gestänge 13 die Klinken 9 ausge rastet werden, worauf der leere Behälter, wie in Ab bildung 8 gezeigt, wieder in die Anfangsstellung, Ab bildung 9, zurückdreht, wobei die gefederten An schläge 8 die Drehkräfte abbremsen. Die Lage der Drehachse zum Schwerpunkt 14 des leeren Behälters ist so gewählt,
dass bei Senkrechtsstellung des Kübels ein Rückdrehmoment vorhanden ist. Um eine lang same Drehung des leeren Behälters und damit geringe Massenkräfte beim Abbremsen zu erzielen, ist dieser Abstand der Drehachse zum Schwerpunkt gering.
Ein Vielfaches dieses Abstandes beträgt dagegen, durch die gewählte Behälterform bedingt, das Mass von der Drehachse bis zum Schwerpunkt 5 des be ladenen Behälters. Damit ergibt sich eine genügende Sicherheit gegen Umkippen des Behälters beim Transport des vollen Kübels.
Der Vorzug dieses Kübels liegt in der durch den Abrollvorgang allmählichen Entleerung seines Behäl ters bei günstiger Lastverteilung, die ein geringes Eigengewicht und damit eine hohe Nutzlast ermög licht. Bei Grossbauten, z. B. Staudämmen, sind so grosse Mengen an Steinen und Beton zu transportie ren, dass die Wirtschaftlichkeit durch das Verhältnis von Totlast zu Nutzlast ungewöhnlich stark beein flusst wird.
Ein weiterer Vorteil ist die geringe Stör- und Reparaturanfälligkeit durch das Fehlen von Klappen und komplizierten Schliessteilen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transportkübel für Beton, Steine und dergleichen, gekennzeichnet durch mindestens eine an der Unter seite seines Behälters angebrachte Kufe zum Abrol len des abgestellten Kübels am Boden zum Kippen des Behälters, und einen schwenkbaren, in der über die horizontale Lage hinaus abgeschwenkten Lage am Behälter einrastbaren Tragbügel mit der Drehachse bezüglich der Entleerungsseite des Behälters vor und Befestigungspunkten für die Tragseile über dem Schwerpunkt des beladenen Behälters.UNTERANSPRACHE 1. Transportkübel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Schwerpunktes des leeren Behälters von der Drehachse kleiner ist als der Abstand des Schwerpunktes des beladenen Behälters von der Drehachse. 2.Transportkübel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Tragbügel in der senkrechten Lage an federnden Anschlägen des Behälters anliegt und in der abgeschwenkten Lage mittels selbsttätig einrastenden Klinken am Behälter gehalten wird, zu deren Ausrastung ein Seilzug vor gesehen ist.
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Also Published As
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