CH371056A - Uhrwerk mit elektromagnetischem Aufzug - Google Patents

Uhrwerk mit elektromagnetischem Aufzug

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CH371056A
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Gisiger Joseph
Benn Heinz
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Gisiger Joseph
Benn Heinz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Uhrwerk mit    elektromagnetischem      Aufzug   Der    Gegenstand      dieser   Erfindung ist ein Uhrwerk    mit   elektromagnetischem Aufzug,    welches      ein   Antriebsrad und ein auf dieses Rad    in.   der Laufrichtung des Räderwerkes    wirkendes   Antriebsorgan aufweist,

   wobei das Antriebsorgan    in   der    Laufrichtung   durch eine Feder und    in   der    Aufzugrichtung   durch einen Elektromagneten hin und her    betätigt   wird    und   am Ende seiner    Bewegung   in der Laufrichtung den Stromkreis des    Elektromagneten      ruckartig      schliesst.   



  Bei den bekannten Uhrwerken dieser Gattung wird die ruckartige    Schliessung   des Elektromagnetenstromkreises durch eine    spezielle,      zwischen   zwei Endlagen unter    Federwirkung   springende, dem Antriebsorgan zugeordnete Wippe gewährleistet. 



  Diese Wippe ist aber    nicht   leicht einstellbar und die ihr zugeordnete Feder wirkt am    Schluss   des Hubes des Antriebsorgans, d. h. wenn die Antriebsfeder am    schwächsten   ist, der Antriebsfeder entgegen. 



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,    diese   Nachteile zu beheben. Erfindungsgemäss wird die    ruckartige      Schliessung   des betreffenden    Stromkrei-      ses   dadurch gewährleistet,    dass   das Antriebsorgan das zugehörige Rad über eine    zwischen   ihm und diesem Rad angeordnete, nur    während   eines    Teiles   der Bewegung des    Antriebsorganes   in der Laufrichtung wirksame Kupplung betätigt. 



  In einer    besonders      vorteilhaften      Ausführungsform   kann das    Antriebsorgan   als    Schwenkhebel   ausgebildet und um eine gegenüber der Achse des Antriebsrades versetzte    Achse      schwenkbar   gelagert sein. Die genannte Kupplung kann    in   diesem Fall aus einem auf der Welle des Antriebsrades sitzenden Schaltrad und einer auf dem Antriebsorgan angeordneten, mit diesem Schaltrad zusammenwirkenden    Klinke   be- stehen,    welche   somit die Verzahnung des Schaltrades in einer durch    einen      Anschlag      bestimmten   Lage des    Antriebsorganes      verlässt.   



  Ein    Ausführungsbeispiel   des    erfindungsgemässen      Uhrwerkes      ist   in der    Zeichnung   dargestellt, und es    zeigen.   



     Fig.   1 eine Draufsicht eines    Teiles      dieses   Uhrwerkes, und    Fig.   2 eine Draufsicht des vollständigen Werkes. Das in    Fig.   1 dargestellte Werkteil    umfasst   die üblichen Organe eines    Roskopfuhrwerkes,   bei welchem    das   Federhaus, jedoch durch    eia      gewöhnliches      Zahnrad   1 ersetzt worden ist.

   Dieses    Zahnrad   1 ist mit einem Ankerrad 2 über zwei    übersetzungsräder   3    und   4 verbunden, währenddem ein    auf   der Welle des Rades 1    sitzendes      Wechselrad   5 und    ein   am Rad 5 befestigtes    Ritzel   6    ein      Minutenrohr   7 bzw. ein    Stundenrad   8 antreiben. Die    Laufgeschwindigkeit   des vorstehend    beschriebenen      Räderwerkes   wird wie üblich durch einen    nicht      dargestellten,   bei 9 gelagerten Anker und durch    eine      Unruh   10 mit Spiralfeder reguliert. 



  Der Antrieb des in    Fig.   1 dargestellten Laufwerkes erfolgt über das    Antriebsrad   3, welches zu diesem Zweck mit einem Schaltrad 11    festverbunden   ist. 



  Die Betätigung des    Schaltrades   11 selber erfolgt    durch   die    in.      Fig.   2    dargestellte      Einrichtung.   Diese weist zunächst    einen      Schwenkhebel   12 auf,

   der um einen Zapfen 13 schwenkbar    gelagert      ist.   Der Hebel 12    liegt   über der Brücke 14 des in    Fig.   1 dargestellten Laufwerkes    und   ist    durch   eine Brücke 15    axial      festgehalten.   Er    könnte   aber auch    einfach      mittels      einer      Ansatzschraube      entweder   auf der    Brücke   14 oder unterhalb derselben angeordnet sein.

   Der Zap- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    fen   13 des Hebels 12 ist gegenüber der Welle 16    des      Antriebsrades   3 leicht    versetzt.   An seinem äusseren Ende trägt der Hebel 12 eine    Klinke   17, die um einen Zapfen 18    schwenkbar   gelagert ist und die durch eine Feder 19 gegen die Verzahnung des Rades 11 gedrückt wird. Die Bewegung der Klinke 17 in die    Richtung   des    Schaltrades   11 wird jedoch durch einen am Hebel 12    befestigten      Anschlag   20 begrenzt.

   Am anderen Ende ist der Hebel 12 mit einem Kontakt 21 versehen, der den Stromkreis eines Elektromagneten 22    schliesst,   wenn er wie in der voll ausgezogenen Lage in    Fig.   2 auf einem feststehenden Kontakt 23    aufliegt,   welcher auf einem aus isolierendem Material bestehenden Träger 24 angeordnet ist.    In   dieser Lage des    Hebels   12 ist der Stromkreis des Elektromagneten 22 nämlich über die Masse des    Uhrwerkes   und eine isolierte Leitung 25 geschlossen.

   In diesem Augenblick    wird   der Kern 26 des Elektromagneten 22 angezogen, so    dass   ein bei 27 schwenkbar gelagerter Hebel 28 auf    den   Anschlag 20 auftrifft und den Hebel 12 in die strichpunktiert dargestellte Lage    hinüberschwenkt.   Dadurch wird die    Kontaktstelle   (21, 23) unterbrochen, so dass der Kern 26 durch    die   Feder 29 in die    in      Fig.   2 dargestellte Lage sofort wieder zurückgebracht wird. Der Hebel 12 steht nun    einzig   unter der Wirkung einer Antriebsfeder 30, welche ein Drehmoment auf das Antriebsrad 3 über die    Klinke   17 und das    Schaltrad   11 ausübt.

   Das Uhrwerk läuft dann unter der Wirkung der Feder 30, bis    die   Spitze der    Klinke   17 die in    Fig.   2 leicht ausgezogene Lage erreicht hat. Da die Bewegung der Klinke 17 gegen das Rad 11 hinzu durch den    Anschlag   20    begrenzt   ist und da ferner der Hebel 12 um eine gegenüber der Achse des Schaltrades 11 versetzte Achse dreht, läuft    nämlich   die Spitze der    Klinke   17 längs einer in bezug auf das    Schaltrad   11 exzentrischen Bahn, so dass sie einmal die Verzahnung des Rades 11    ver-      lässt.   Die Lage des    Zapfens   13 in bezug auf die Welle 16 und die Teilung des Rades 11 werden derart gewählt,

   dass die    Klinke   17 bei jedem Aufzug des Hebels 12 durch den Magneten 22 über einen einzigen Zahn des Rades 11    hinwegrutscht.   



     Fig.   2 zeigt noch,    dass   die Klinke 17 die Verzahnung des    Schaltrades   11 verlässt, bevor der Kontakt 21 auf dem Kontakt 23 liegt. Sobald die    Klinke   17 aus. der    Verzahnung   des    Rades.   11    hinausfällt,   steht der Hebel 12 nur noch unter der Wirkung der Antriebsfeder 30, so dass dieser Hebel in die voll ausgezogene Lage in    Fig.   2 blitzschnell geschwenkt wird. Dadurch wird die Kontaktstelle 21, 23 auf einmal derart    geschlossen,   dass der volle Strom durch den Stromkreis    des   Elektromagneten sofort    fliesst.   



  Während der Bewegung    des      als   Antriebsorgan dienenden Hebels 12 in der Aufzugrichtung, gleitet die Spitze der    Klinke   17 über die schräge Flanke des    nächsten   Zahnes des Rades 11    hinweg   und    greift   hinter dem letzteren, um das Rad 11 während der nächsten    Schwenkbewebwng   des Hebels 12    in   der Laufrichtung um einen Schritt weiter zu schalten. Die freie Bewegung des Hebels 12 unter der Wirkung der Feder 30 allein und die    Schwenkbewegung   dieses Hebels unter der Wirkung des Elektromagneten 22 erfolgen in einem derart kurzen Zeitabschnitt, dass die Unruh 10 während dieser Zeit völlig ungestört    weiterschwingt.   



     Anstatt      dass   der Hebel 12 auf dem ersten    über-      setzungsgrad   wirkt, könnte er selbstverständlich auch auf dem zweiten oder auf dem anstelle des Federhauses vorgesehenen Rad 1 wirken. Sollte die beschriebene Aufzugeinrichtung mit einem Ankerwerk zusammenarbeiten, so könnte das    Antriebsorgan   der Aufzugeinrichtung nach    Wunsch   auf irgend ein Rad des. Räderwerkes oder auch auf das Federhaus wirken. Im letzten Fall wären die Laufzeiten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzugbewegungen des    Antriebsorganes   wesentlich länger, was die Lebensdauer der    erwähnten   Kontakte    beachtlich   verlängern würde. 



  Währenddem das Antriebsorgan der beschriebenen Aufzugeinrichtung der    Betriebssicherheit   wegen    vorzugsweise   auf dem    Uhrwerkgestell   selber angeordnet ist,    liegt   der Elektromagnet, wie in    Fig.   2 ersichtlich, daneben, was den Vorteil hat, dass einerseits die    mechanischen   Teile und    andererseits   die rein elektrischen Teile je für sich und sogar an verschiedenen Arbeitsstellen    zusammengebaut   werden können. Der Elektromagnet könnte aber auch über dem Uhrwerk angeordnet    werden.      Schliesslich   könnte die Aufzugeinrichtung als Einheit derart zusammengebaut werden, dass sie auf verschiedene bereits bestehende Uhrwerke    aufsetzbar   wäre. 



  Der Zapfen 13 des Hebels 12 muss in bezug auf die Welle 16 nicht unbedingt versetzt werden. Der Hebel 12    könnte   nämlich auch koaxial zum Schaltrad 1 angeordnet werden. In diesem Fall müsste aber ein    Entkupplungsorgan   auf dem    Uhrwerkgestell   derart angeordnet werden,    dass   eine Steuerfläche desselben die Klinke 17 im geeigneten Augenblick vom Schaltrad 11 löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Uhrwerk mit elc.ktromagnctischem Aufzug, welches ein Antriebsrad und ein auf dieses Rad in der Laufrichtung des Räderwerkes wirkendes Antriebsorgan aufweist, wobei das Antriebsorgan in der Laufrichtung durch eine Antriebsfeder und in der Aufzugrichtung durch einen Elektromagneten hin und her betätigt wird und am Ende seiner Bewegung in der Laufrichtung den Stromkreis des Elektromagneten ruckartig schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (12) das zugehörige Rad (3) über eine zwischen ihm und diesem Rad angeordnete, nur während eines Teiles der Bewegung des Antriebsorganes in der Laufrichtung wirksame Kupplung (17, 11) betätigt. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1.
    Uhrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (12) Steuermittel (13, 20) für die Ausschaltung der genannten Kupplung (17, 11) aufweist. 2. Uhrwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Kupplung (17, 11) aus einem auf der Welle (16) des Antriebsrades (3) sitzenden Schaltrad (11) und einer mit diesem Schaltrad zusammenwirkenden Klinke (17) besteht, welch letztere die Verzahnung des Schaltrades (11) in einer bestimmten Lage des Antriebsorganes (12) verlässt. 3.
    Uhrwerk nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Antriebsorgan (12) als Schwenkhebel ausgebildet ist, welcher um eine gegen- über der Achse (16) des Antriebsrades versetzte Achse (13) schwenkbar gelagert ist. 4.
    Uhrwerk nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zahnteilung des Schaltrades (11) dem Laufweg entspricht, welcher durch das Antriebsrad (3) während einer Hin- und Herbewegung des Antriebsorganes (12) zurückgelegt wird. 5.
    Uhrwerk nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Klinke (17) unter Federwirkung liegt, und dass ein Anschlag (20) die Bewegung der Klinke (17) in die Richtung des Schaltrades (11) begrenzt.
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