CH371118A - Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepin

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CH371118A
CH371118A CH5925658A CH5925658A CH371118A CH 371118 A CH371118 A CH 371118A CH 5925658 A CH5925658 A CH 5925658A CH 5925658 A CH5925658 A CH 5925658A CH 371118 A CH371118 A CH 371118A
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CH
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azepine
dibenz
dihydro
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acid imide
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CH5925658A
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Hans Dr Spiegelberg
Peter Dr Vaterlaus Bruno
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur     Herstellung    von     6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepin       Es ist bekannt, das     sympatholitisch    wirkende     Di-          hydrodibenzazepin    der Formel  
EMI0001.0006     
    oder das     N-Allylderivat    davon durch     Reduktion    von       Diphenylsäure.imid    und gegebenenfalls Umsetzung mit  einem     Allylhalogenid    herzustellen.  



  Es wurde nun     ein    verbessertes Verfahren zur Her  stellung von     6,7-Dihydro-5        H-dibenz[c;e]azepin    gefun  den, welches dadurch gekennzeichnet ist,     d'ass    man       Diphensäureimid    elektrolytisch in     wässrig        alkohali-          schem    saurem Medium mit Hilfe einer Bleielektrode  reduziert. Das Reduktionsprodukt kann anschliessend  mit einem     Allylhalogenid    umgesetzt werden.  



  Die Reduktion kann in     Suspension    oder     .in    Lö  sung durchgeführt werden. Es ist     vorteilhaft,    das       Diphensäureimid    zunächst mit einem Lösungsmittel  in Lösung zu bringen und diese Lösung dann dem       wässrig-alkoholisch    sauren Medium     zuzusetzen.    Als  Lösungsmittel sind     cycloaliphatische    Äther, wie z. B.       Dioxan,    und mit Wasser mischbare     Äthyl'englykol-          monoalkyläther    besonders geeignet. Der alkoholische  Teil des Reduktionsmediums besteht vorzugsweise  aus Methanol oder Äthanol.

   Der saure     Teil    des Re  duktionsmediums wird zweckmässig von einer anor  ganischen Säure, wie z. B. Schwefelsäure,     gebildet.     Der     Anolyt    setzt sich am besten aus derselben Mi  schung zusammen. Die Reduktion wird     vorteilhaft    bei  einer Temperatur von 10-50  C vorgenommen.    <I>Beispiel 1</I>  2,23 g (0,01     Mol)        Diphensäureimid    werden in  der Wärme in 40     cm3        D.ioxan    gelöst.

   Die Lösung gibt  man .in 600     cm3    Äthanol, das mit 300     cm3    Wasser  und 50     cm3    konzentrierter Schwefelsäure     verdünnt     wird. Diese     Kathodenflüssigkeit    füllt     man        m    eine  poröse     Tonzelle.    Der     Anolyt    besteht aus     einer    Mi  schung von Äthanol, Wasser und     konzentrierter     Schwefelsäure im     Volumverhältnis    12:<B>6:</B> 1.

   Die Ka  thodenflüssigkeit wird     mit    15     A/h    und     einer    Span  nung von 10-15 Volt an     einer    Bleielektrode während  7 Stunden     elektrolysiert.    Die     Reaktionsflüssigkeit        wird     am Ende der Reaktionszeit     im    Vakuum auf etwa 1/3  des Volumens eingeengt und mit Äther     extrahiert.    Die       wässrige    Mutterlauge wird mit fester     Natronlauge     unter Kühlung alkalisch gestellt und erschöpfend mit  Äther ausgezogen.

   Nach dem Eindampfen der     äther        .i-          schen    Lösung verbleiben 1,2 g basische     Anteile,    die       mit        Salzsäure    in das Chlorhydrat übergeführt werden.  Man erhält so farblose, feine     Nadeln    von 6,7  Dihyduro - 5 H -     dibenz    [c, e]     azepin    - Chlorhydrat vom       Schmelzpunkt    288-288,5  C     in        einer    Ausbeute von  1,02 g - 44% der Theorie.  



  1 g 6,7     -Dihydro    - 5 H -     dibenz    [c, e]     azepin    -     hydro-          chlorid    wird in Wasser gelöst,     die    Lösung mit konzen  triertem Ammoniak     alkalisch    gestellt und die erhal  tend Base zweimal mit Benzol extrahiert.

   Die     Benzol-          schichten    werden vereinigt, mit     wasserfreiem        Kalium-          carbonat    getrocknet und     mit    0,261g     Allylbromid    bei  25-30  C     gemischt.    Die     Reaktionsmischung    wird     nach     einigen Minuten trübe und     erhält    nach     31/2tägigem     Stehen     eine        beträchtliche    Menge von Kristallen.

   Die  Mischung wird während     13/,1    Stunden auf dem  Dampfbad in einem leicht verschlossenen     Ko'l'ben    er  wärmt, dann abgekühlt und     filtriert.    Das     Filtrat    wird  zweimal mit Wasser gewaschen und die     Benzolschicht     unter     vermindertem        Druck    verdampft.

   Der     flüssige         Rückstand stellt das freie     6-A@        l        yl-6,7-dihydro-5        H-          dibenz    [c, e]     azepin    vom Siedepunkt     180-190 C/     15-25 mm bzw. 141-145      CJl    mm dar.  



  <I>Beispiel 2</I>  10 g     Diphensäureimid    werden     in    der     Hitze    in  500 cm?,     Äthylenglykohnonomethyläther    gelöst     und     zu 1500 cm3 Methanol gegeben. Zu     dieser    Lösung  fügt man 1000     cm3    Wasser und 500     cm3    Schwefel  säure zu. Diese Mischung bildet den     Katholyten.    Die  Anodenflüssigkeit besteht aus     einer    Mischung von  Methanol', Wasser und     konzentrierter    Schwefelsäure  im     Volumverhältnis    von 4 : 2: 1.

   Die Kathodenflüssig  keit, die sich in     einer    porösen     Tonzelle    befindet, wird  unter Rühren mit 20-25     Alh    während 30     Stunden     bei einer Spannung von 10 Volt an einer Bleielek  trode     elektrolysiert.    Die     Temperatur    beträgt 20     bis     25  C.

   Nach der Elektrolyse wird die     Lösung    in einer  Stickstoffatmosphäre im Vakuum auf etwa 1,51 ein  geengt, mit 1,5 1 Äther ausgeschüttelt, um die Neu  tralteile zu     entfernen.    Man verdünnt die     wässrige    Mut  terlauge mit 21 Wasser und stellt mit     fester    Natron  lauge unter gutem Kühlen alkalisch. Die basischen  Teile werden     mit    4,1     Ätherextrahiert.    Nach dem  Trocknen und Abdampfen des     Lösungsmittels    werden  5,9 g     6,7-Dihydro-5        H-dibenz    [c, e]     azepin    (67,5     %    der  Theorie) erhalten.

   Die     Destillation    im Hochvakuum  ergibt bei 0,01 mm und 108-110  C die reine Base  als schwach grünes<B>Öl.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von D'hydrodibenz- azepin der Formel EMI0002.0043 dadurch gekennzeichnet, d'ass man Diphensäureimid elektrolytisch in wässrig-alkoholischem saurem Me d<B>i</B>um mit Hilfe einer Bleielektrode reduziert. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Reduktionsprodukt mit einem Allyl'halogenid umsetzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ans Lösungsmittel für das Diphen- säureimid ein cycloaliphatische:r Äther zugesetzt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass als Lösungsmittel' für das Diphen- säureimid ein mit Wasser mischbarer Athylenglykol- monoalkyläther zugesetzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'ass man die Reduktion in schwefelsaurem Medium vornimmt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Re duktion in schwefelsaurem Medium vornimmt.
CH5925658A 1958-05-08 1958-05-08 Verfahren zur Herstellung von 6,7-Dihydro-5H-dibenz[c,e]azepin CH371118A (de)

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