CH371157A - Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsisolation auf einem elektrischen Leiter und nach diesem Verfahren hergestellte Hochspannungs-Isolation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsisolation auf einem elektrischen Leiter und nach diesem Verfahren hergestellte Hochspannungs-Isolation

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CH371157A
CH371157A CH7558159A CH7558159A CH371157A CH 371157 A CH371157 A CH 371157A CH 7558159 A CH7558159 A CH 7558159A CH 7558159 A CH7558159 A CH 7558159A CH 371157 A CH371157 A CH 371157A
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CH
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insulation material
impregnation
conductor
voltage insulation
insulation
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Application number
CH7558159A
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Inventor
Wegmueller Rolf
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/04Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances mica

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  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    einer     Hochspannungsisolation        auf    einem     elektrischen    Leiter  und nach diesem Verfahren hergestellte     Hochspannungs-Isolation       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung einer aus elektrischem Isolationsmaterial, ins  besondere Glimmer und Trägermaterial, und Imprä  gniermittel bestehenden Hochspannungsisolation auf  einem elektrischen Leiter, insbesondere auf Wick  lungen von elektrischen Maschinen, und eine nach  diesem Verfahren hergestellte Hochspannungsisola  tion.  



  Um eine solche Hochspannungsisolation herzu  stellen, hat man bis     jetzt    meistens die     einzelnen    Lei  ter der zu isolierenden Wicklung mit einem Band  oder einer Folie aus Glimmer und Trägermaterial  umwickelt und den fertigen Isolierwickel mit einem  Imprägniermittel, meistens Kunstharz, in Vakuum  imprägniert. Diese bekannte Herstellungsweise erfor  dert die folgenden fünf Arbeitsgänge:  1. Der Leiter wird mit dem Isolierband um  wickelt.  



  2. Der umwickelte Leiter wird während längerer  Zeit bei erhöhter Temperatur getrocknet, um die  Feuchtigkeit zu entfernen.  



  3. Der umwickelte und getrocknete Leiter wird  unter Vakuum imprägniert.  



  4. Der Isolierwickel wird geformt und auf Mass  gepresst.  



  5. Die Isolation wird ausgehärtet.  



  Die Imprägnierung des fertig     umbändelten    Lei  ters bzw. Stabes unter Vakuum, ein wichtiger und  unerlässlicher Schritt beim bekannten Verfahren, er  fordert aber eine umfangreiche und entsprechend teu  ere     Vakuumimprägnieranlage,    und zwar insbesondere  für die Behandlung von den bei den heutigen Tur  bogeneratoren vorkommenden grossen Stablängen der  Wicklungen.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun  mehr, ein     Verfahren        zur    Herstellung einer Hochspan-         nungsisolation    auf einem elektrischen Leiter zu schaf  fen, dass eine wesentliche Vereinfachung und Ver  billigung der für die Ausübung des Verfahrens er  forderliche Anlage     ermöglicht    und ausserdem auch  das Verfahren an sich wesentlich vereinfacht.

   Gemäss  der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass der  zu isolierende Leiter mit Isolationsmaterial     umwik-          kelt    wird, welches vor der     Umbändelung    im Vakuum       imprägniert    worden ist, und während der     Umbän-          delung    jede Lage des Isolationsmaterials mit     einem     Imprägniermittel bestrichen wird, worauf der     um-          bändelte    Leiter gepresst und anschliessend ausgehärtet  wird.  



  Dieses neue Herstellungsverfahren wird z. B. wie  folgt ausgeführt, wobei gegenüber den bisherigen nur  noch drei statt fünf Arbeitsgänge erforderlich sind.  



  Der zu isolierende Leiter wird mit einem Isolier  material bekannter Art, beispielsweise     Glimmer,    in  Form von Blättchen oder Schuppen, welches mittels  einem     Binder    auf einem Trägerband (z. B. Glasge  webe oder Papier) befestigt ist, umwickelt, wobei  das Isolierband oder     Isolierfolium    vor dem Wickel  vorgang     in    Vakuum bereits     imprägniert    worden ist.

    Während der     Umbändelung    werden die     einzelnen     Lagen des Isolationsmaterials     von    Hand oder ma  schinell mit     Imprägniermittel.    bestrichen, wobei es  zweckmässig ist, das gleiche Mittel wie für die Va  kuumimprägnierung des Isolationsmaterials zu ver  wenden. Als Isolationsmaterial kann natürlich auch  ein     binderloses    Material, z. B.     Glimmerpapier    mit       Glasgewebeträger,    verwendet werden.

   Unter Um  ständen kann es zweckmässig sein, das Aufwickeln  des Isolationsmaterials auf den     zu        isolierenden    Lei  ter, sowie das Auftragen des Imprägniermittels wäh  rend des Wickelvorganges in einem evakuierten oder  mit Gas gefüllten Raum     durchzuführen.         Nach der     Umbändelung        wird    der umwickelte Lei  ter gepresst und dann anschliessend ausgehärtet, wobei  diese beiden Arbeitsgänge genau den Arbeitsgängen  4 und 5 des bekannten Verfahrens entsprechen.  Das Trocknen des Stabes und das Imprägnieren des  Isolierwickels, wie beim bisherigen Verfahren not  wendig war, fällt aber vollständig weg.  



  Beim neuen Verfahren werden keine grossen und  teuren Imprägnieranlagen mehr für die Behandlung  des     ganzen    bewickelten Leiters benötigt, sondern es  genügt eine     verhältnismässig        kleine    Anlage für das  Imprägnieren des Isoliermaterials. Dieses Isolierma  terial, meistens in Form von Rollen, wird in     unge-          trocknetem    Zustand in einem kleinen     Autoklaven     mit einem     polymerisierbaren    Kunstharz unter Va  kuum imprägniert.

   Damit die Rollen nach der Im  prägnierung nicht austrocknen oder Luft aufneh  men, werden sie im Imprägnierharz in einem luft  dichten Behälter     aufbewahrt.    Die Lagerfähigkeit des  Isoliermaterials entspricht dann der Topfzeit des  Harzes.  



  Das bei der Herstellung des Isolierwickels auf  die     einzelnen    Lagen aufgetragene Harz wird zum  Teil während des Wickelvorganges wieder heraus  gedrückt und dieser     Harzüberschuss    verhindert  grösstenteils das Einschliessen von Luftblasen. Falls  noch Luftreste in der Isolation vorhanden sein soll  ten, so können sie sich im Imprägnierharz lösen.       Vorteilhaft    ist natürlich die Verwendung eines Im  prägniermittels, welches vorher entlüftet worden ist.  Die Qualität der fertigen Isolation kann der nach  bisherigem Verfahren hergestellten, entsprechen.  



  Ausser den bereits erwähnten Ersparnissen be  züglich der Imprägnieranlage werden durch die An  wendung des erfindungsgemässen Verfahrens noch  einige weitere wesentliche     Vorteile    erzielt. Beim be  kannten sogenannten Wannenverfahren, wo der fer  tig     umbändelte    Leiter in einer grossen mit Imprä  gnierharz gefüllten Wanne unter Vakuum imprägniert  wird, geht infolge der sehr kleinen Topfzeit der ver  wendeten Kunstharze der     ganze    Wanneninhalt zu  Grunde, wenn nicht innerhalb nützlicher Frist nach  der Behandlung der einen Wicklung eine weitere  Anzahl mit der gleichen Harzfüllung laufend imprä  gniert wird. In anderen Worten, es entstehen sehr  grosse Harzverluste, wenn nicht eine grössere Anzahl  Leiter im kontinuierlichen Verfahren imprägniert  werden können.

   Diese Harzverluste fallen bei der  Imprägnierung des Isolationsmaterials anstelle des       umbändelten    Leiters     präktisch    vollständig weg.  



  Das neue Verfahren eignet sich nicht nur zur Iso  lierung ganzer Wicklungen, sondern auch zum Aus  bessern von beschädigten Stellen bei einer bestehen  den Wicklung, wobei solche Reparaturen ohne wei  teres an Ort und Stelle ausgeführt werden können.  Ausserdem können Verbindungsstücke, z. B. Laschen,    Ösen usw. zur Verbindung von im Vakuum imprä  gnierten Leitern, beispielsweise Stäben von Genera  torwicklungen, mit einer der vakuumimprägnierten  gleichwertigen Isolation, auf diese Weise isoliert  werden. Das Verfahren     kann    auch zur Isolierung  von Kabeln angewendet werden, unabhängig davon,  ob als Imprägniermittel ein Öl oder Kunstharz ver  wendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung einer aus elektrischem Isolationsmaterial und Imprägniermittel bestehenden Hochspannungsisolation auf einem elektrischen Lei ter, dadurch gekennzeichnet, dass der zu isolierende Leiter mit dem vorher im Vakuum imprägnierten Isolationsmaterial umwickelt wird und während der Umbändelung jede Lage des Isolationsmaterials mit einem Imprägniermittel bestrichen wird, worauf der umbändelte Leiter gepresst und anschliessend ausge härtet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Isolationsmaterial ein in Rol lenform lagerfähiges, vakuumimprägniertes Isolier band verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägniermittel. auch als Binder zum Befestigen des Isolierbandes auf seinem Träger verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsmaterial lediglich aus einem elektrischen Isolierstoff und einem Träger material besteht. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für die Imprägnierung ein poly- merisierbares Kunstharz verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsrolle bis zur Ver arbeitung in einem mit einem Imprägniermittel ge füllten Behälter unter Luftabschluss aufbewahrt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel für die Imprägnie rung der einzelnen Lagen des Isolierwickels vorher entlüftet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwickeln des Isolations materials sowie das Auftragen des Imprägniermittels in einem evakuierten Raum erfolgt. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwickeln des Isolations materials sowie das Auftragen des Imprägniermittels in einem mit Gas gefüllten Raum erfolgt.
    PATENTANSPRUCH 1I Hochspannungsisolation auf einem elektrischen Leiter, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I.
CH7558159A 1959-07-10 1959-07-10 Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsisolation auf einem elektrischen Leiter und nach diesem Verfahren hergestellte Hochspannungs-Isolation CH371157A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276152B (de) * 1964-11-24 1968-08-29 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, glimmerhaltigen Isolationen fuer elektrische Leiter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1276152B (de) * 1964-11-24 1968-08-29 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren zur Herstellung von impraegnierten, glimmerhaltigen Isolationen fuer elektrische Leiter

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