CH371177A - Isolieranordnung an flüssigkeitsisolierten Hochspannungsapparaten mit Wicklungen - Google Patents

Isolieranordnung an flüssigkeitsisolierten Hochspannungsapparaten mit Wicklungen

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CH371177A
CH371177A CH6323558A CH6323558A CH371177A CH 371177 A CH371177 A CH 371177A CH 6323558 A CH6323558 A CH 6323558A CH 6323558 A CH6323558 A CH 6323558A CH 371177 A CH371177 A CH 371177A
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liquid
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CH6323558A
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Willy Dr Ing Rabus
Broszat Gottfried Dipl-Math
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Licentia Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Isolieranordnung   an    flüssigkeitsisolierten      Hochspannungsapparaten      mit      Wicklungen   Bei flüssigkeitsisolierten Transformatoren für hohe Spannungen und hohe Leistungen sind die Probleme der Isolierung und der Kühlung der aktiven Wicklungen, insbesondere bei sehr hohen Spannungen, so gelagert, dass beide sich gegenseitig    behindern.   So verlangt eine gute Isolation, insbesondere bei sehr hohen Spannungen, dass die aktiven Wicklungen möglichst dick mit festem Isoliermaterial, meist ölgetränktem Weichpapier, eingehüllt    werden,   während die zu fordernde gute Kühlung vorschreibt, dass die zu kühlenden Wicklungen mit möglichst wenig festem Isoliermaterial umgeben werden sollen,

   damit der die Kühlung besorgende Strom des    Isoliermittels   diese Wicklung möglichst unmittelbar treffen und von ihr die entstehende Verlustwärme abführen kann. 



  Die praktischen Lösungen, die sich aus    diesem   Widerstreit der Probleme ergeben, sind daher stets mehr oder weniger geglückte konstruktive Kompromisse. 



  In    Fig.   1 ist im    Prinzip   nun der in Lagen gewickelte Teil einer    Transformatorwicklung   dargestellt, wie er im Prinzip bei Transformatoren höchster Spannung und Leistung etwa angewendet wird. Mit 1 bis 6 sind dabei die    einzelnen   Lagen der Hochspannungswicklung dargestellt, die auf die    Weichpapierzylinder   7, 8, 9, 10, 11 und 12 aufgewickelt sind. Die Achse dieser Wicklungen ist rechts der Lage 7 zu    denken.   Diese    Weichpapierzylinder   7 bis 12 werden    etwa   so erhalten, dass nach Aufwicklung des Weichpapierzylinders 7 auf einen Wickeldorn und Anfertigung der Drahtlage 1 auf diese Lage 1 Isolierleisten gelegt und dann darauf der nächste    Weichpapierzylinder   usw. gewickelt wird.

   Die Drahtlagen 1 bis 6 werden    dann   in bekannter    Weise   in Serie geschaltet, so dass    zwi-      schen   Anfang der Lage 1 und Ende der Lage 6 die vorgesehene hohe    Transformatorspannung   erzeugt wird. 



  Zwischen den    Weichpapierzylindern   und den einzelnen Drahtlagen    entstehen   so die durch    Isolierleisten   distanzierten Kühlkanäle 13 bis 17. Die Weichpapierzylinder 7 bis 12 werden, etwa nach einer bewährten    Methode,   durch das sogenannte Umreissen in rechtwinkelig zur    Wicklungsachse   liegende Isolierkragen 18 bis 23 umgeformt, wobei entsprechende Distanzklötze (wohl    dargestellt,   aber nicht näher bezeichnet) für einen mechanischen festen Aufbau der gesamten    Hochspannungsspule   sorgen. Das    Spulengewicht   und die axialen    Spulenkräfte   werden in    Fig.   1 durch einen ebenfalls isolierten    Spulendruckflansch   24 aufgenommen.

   Die Wand des Kessels, in den die Wicklung eingebaut gedacht ist, ist mit 25 bezeichnet und ebenso wie der    Spulenflansch   24 auf    Erdpotential      zu   denken. 



  Durch den oben erwähnten Aufbau wird erreicht, dass durch die abgewinkelten Isolierkragen 18 bis 23 Kanäle gebildet werden, durch die das    Kühlmittel,   z. B. Öl, in die Kühlkanäle 13 bis 17, die als Kühlkanäle der Wicklungslagen 1 bis 6 dienen, geleitet wird. Der Eintritt des kühlenden Ölstroms in den    Kühlkanal   13    ist   mit 26 bezeichnet. 



  Wird auf diese Weise eine recht gute    Abführung   der Verlustwärme aus den Wicklungslagen 1 bis 6 erreicht, so ergeben sich isolationsmässig bei diesem    Aufbau   beachtliche Schwierigkeiten    dadurch,   dass, etwa bei der sogenannten Wicklungsprüfung der hier    dargestellten   Hochspannungswicklung, eine sehr hohe elektrische Beanspruchung auftritt.

   Diese Wicklungsprüfung wird nach den einschlägigen Bestimmungen etwa so durchgeführt, dass die Hochspannungswicklung als Ganzes an den einen Pol einer    Hochspan-      nungsquelle,   die Gesamtheit der übrigen Wicklungen, 

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 verbunden mit dem Kern und den damit verbundenen    Konstruktionsteilen   sowie mit dem    Ölkessel   des Transformators aber an Erde gelegt wird. Zwischen der Hochspannungswicklung und den geerdeten Teilen wird dann eine bestimmte Zeit eine vorgeschriebene Prüfspannung angelegt, der die    Isolation   gewachsen sein muss. 



  Für den in    Fig.   1 dargestellten    Wicklungsaufbau   ergibt sich bei einer solchen Prüfung am Ende der Wicklungslage 1 eine sehr unangenehme    elektrische   Beanspruchung dadurch, dass, wie aus dem skizzenhaft angegebenen Verlauf der    Äquipotentiallinien   27 bis 29 des elektrischen Feldes zu ersehen ist, auf dem, von dem    Kühlölstrom   26    benetzten   Teil des Kragens 18 innerhalb eines kurzen Wegs hohe Spannungsunterschiede auftreten.

   Diese    Beanspruchung   ist insofern besonders unangenehm, als bekannt ist, dass die zulässige    elektrische      Beanspruchung   über freien, das heisst nicht durch Barrieren    unterteilten   Ölstrecken,    wesentlich   kleiner ist als bei mehrfach unterteilten Ölstrecken, das heisst bei kurzen Beanspruchungslängen. Das heisst aber, dass Wicklungen    nach   der in    Fig.   1    dargestellten      Art   bei wirtschaftlich vertretbarem Aufwand in der Höhe der Prüfspannung begrenzt sind. 



  Wollte man den freien Flüssigkeitsweg in dem    Kühlmittelzuführungskanal,   der durch die Ringflächen 18 und 19 begrenzt ist, durch Barrieren    unterteilen,   dann würde sich eine ausserordentliche Behinderung des    Kühlmittelstromes   ergeben.

   Erfindungsgemäss kann diesem übelstand dadurch abgeholfen werden, dass die    Isolieranordnung   für die hier in Frage stehenden flüssigkeitsisolierten, mit Wicklungen versehenen Hochspannungsapparate, insbesondere Hochspannungstransformatoren mit    Lagenwicklung,   so ausgebildet werden, dass zur elektrischen Entlastung der durch eine oder    mehrer      Isolierwände   begrenzten Flüssigkeitskanäle, die das    Kühlmittel   den Hochspannungswicklungen zu- oder von denselben abführen,    ringförmige   Elektroden vorgesehen sind, die mit Isolation versehen,

   unmittelbar am Strome des Wicklungskühlmittels liegen und mindestens angenähert das gleiche    Potential   besitzen wie der vom Kühlmittel zuerst getroffene oder gerade    verlassene   Wicklungsteil. 



  Ein Beispiel einer nach dem Erfindungsgedanken abgeänderten    Transformatorwicklung   der    Fig.   1 ist in    Fig.2   dargestellt. Die Teile 1 bis 25 haben dabei die gleiche Bedeutung wie in    Fig.   1. Zur elektrischen Entlastung des früher durch die    Isolierflansche   18 und 19 begrenzten    ölzuführungskanals   26    dient   eine mit Isolation versehene Ringelektrode 30, die    zur   Vermeidung einer    Kurzschlusswindung,   natürlich entsprechend aufgeteilt, konzentrisch zur Wicklung vorgesehen ist und im vorliegenden Fall galvanisch mit dem unteren Ende der Wicklungslage 1 verbunden zu denken ist.

   Den    Isolierflansch   18,    Fig.   1,    wird   man dann    zweckmässigerweise   in Form von mehreren Winkelringen um den Steuerring 30 herum    anordnen,   wobei im gezeigten Beispiel von der weiteren. Anwendung entsprechender Barrieren Gebrauch gemacht wurde. Den ersten Isolierwinkel 31 wird man direkt an den    Steuerring   anlegen, die beiden folgenden    Iso-      lierwinkel   32 und 33 in einem    solchen   Abstand dagegen vorsehen, dass man die Isolierbarrieren 34, 35 und 36 einschieben kann. Die Barrieren 34, 35 und 36 brauchen dabei nicht unbedingt den ganzen Wicklungszylinder einzuhüllen, es genügt unter Umständen, sie nur als Zylinderausschnitte etwa gegenüber den Kesselwänden anzuordnen.

   Der    Ölzu.führungs-      kanal,   in    Fig.   1 mit 26 bezeichnet, wird so zum    Öl-      kanal   37, der im Vergleich mit dem relativ schmalen an ihn anschliessenden Kühlkanal 13 ohne Mühe noch mit genügend grossem Eintrittsquerschnitt ausgeführt werden kann. Der Zwischenraum zwischen dem Steuerring 30 und der Wicklungslage 1 kann    mit   Ringen aus Isoliermaterial 38 ausgefüllt werden. Eine entsprechende Anordnung besteht am oberen Ende der Wicklung. 



  Der Erfolg dieser Massnahme ist deutlich aus dem wieder einskizzierten Verlauf der Niveaulinien 39, 40 und 41 zu ersehen, die den Niveaulinien 27, 28 und 29 der    Fig.   1 entsprechen. Aus diesem Verlauf ersieht man nun, dass die    Beanspruchung   in dem neu gebildeten    Ölkanal   37 erheblich zurückgegangen ist gegen jene in    Fig.   1, ausserdem haben die Niveaulinien des elektrischen Feldes bzw. die damit charakterisierten    Äquipotentialflächen   eine derartige Form angenommen, dass sie mit tragbarem Aufwand durch Barrieren aus Isoliermaterial ungefähr nachgebildet werden können.

   Das letztere heisst aber, dass die neue elektrische Beanspruchung durch    eine   relativ feine Unterteilung durch Isolierbarrieren sich leichter beherrschen lässt als die hohe Beanspruchung in dem Ölkanal 26 von    Fig.   1. 



  Es sei hier ausdrücklich betont, dass es Ziel der Erfindung ist, die durch eine oder mehrere    Isolier-      wände   begrenzten Kühlkanäle, die das Kühlmittel den Hochspannungswicklungen zuführen, durch Feldumbildung elektrisch zu    entlasten.   Das umgebildete Feld lässt sich, wie schon erwähnt, ausserhalb der Kühlkanäle durch Barrieren relativ leicht beherrschen. 



  Um in der durch den    Pfeil   37 in    Fig.   2 dargestellten Strömungsrichtung des Öles eine    Barrierenwirkung   der    Isolierwände   34, 35 und 36 zu erzielen, ist es zweckmässig, die    öleintrittsschlitze   in diesen    Isolier-      wänden   so gegenseitig zu versetzen, dass der Ölstrom jeweils rechtwinklig umgeleitet wird und die Kraftlinien des    elektrischen   Feldes keine zu langen freien    Ölwege   durchlaufen können. 



  Bei einer weiteren Ausführungsform sind die in    Fig.   2 mit 38 bezeichneten Ringe aus Isoliermaterial zwischen der Steuerelektrode 30 und der Wicklungslage 1 fallengelassen und der mit Isolation umkleidete Steuerring 30 in radialer Richtung bis nach der Wicklungslage 1 ausgedehnt worden. Man erhält dann einen auf der einen Seite    völlig   vom elektrischen Feld    entlasteten   Kühlkanal 37. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Isolieranordnung an flüssigkeitsisolierten, mit Wicklungen versehenen Hochspannungsapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass zur elektrischen Entlastung der durch eine oder mehrere Isolierwände begrenzten Flüssigkeitskanäle, die das Kühlmittel den Hochspannungswicklungen zu- oder von denselben abführen, ringförmige Elektroden vorgesehen sind, die, mit Isolation versehen, unmittelbar am Strome des Wicklungskühlmittels liegen und mindestens angenähert das gleiche Potential besitzen wie der vom Kühlmittel zuerst getroffene oder gerade verlassene Wicklungsteil. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Isolieranordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch solche Entlastungselektroden, dass die Äquipotentialflächen näherungsweise längs Zylindermantel- und Zylinderstimflächen verlaufen, und durch Barrieren aus Isoliermaterial, die im wesentlichen die Form von Kreiszylindermänteln (34 bis 36) und von Kreisringen (31 bis 33) haben. 2. Isolieranordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Barrieren :
    die Schlitze für den Durchtritt des Kühlmittels gegenseitig versetzt sind. 3. Isolieranordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierte Entlastungselektrode als Scheibe ausgebildet ist und den Flüssigkeitskanal für die Zu- oder Abführung des Kühlmittels auf seiner radialen Ausdehnung zum grössten Teil oder ganz einseitig begrenzt.
CH6323558A 1957-09-19 1958-08-22 Isolieranordnung an flüssigkeitsisolierten Hochspannungsapparaten mit Wicklungen CH371177A (de)

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DE1082341B (de) 1960-05-25

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