CH371186A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für WickelkondensatorenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorbandes (Konden- satorstreifen), zur Herstellung von Wickelkonden= satoren, sowie ein nach diesem Verfahren herge stelltes Kondensatorband. Es sind bereits zahlreiche Verfahren zur Her stellung von Band- oder Streifen-Kondensatoren be kannt, bei welchen zunächst ein Metallband auf bei den Flächen mit einer Isolierlackschicht überzogen wird, welche als Dielektrikum für den Kondensator dient, während das Metallband seinerseits eine der Elektroden des Kondensators bildet. Ein sehr dünner Metallüberzug, der auf den Isolierlackschichten auf gebracht ist, bildet die zweite Elektrode oder Gegen elektrode des Kondensators. Zur Aufbringung des Isolierlackes auf das Me tallband wird das letztere gewöhnlich durch Behäl ter hindurchgeführt, welche flüssigen Lack enthalten, und dann weiter durch einen Ofen geführt, um den Lack zu trocknen. Während dieses Vorganges bildet sich jedoch längs der Bandränder eine Anhäufung von Lack, so dass es nötig ist, längs der Ränder des Bandes je einen dünnen Streifen abzuschneiden, wobei dann nur der verbleibende mittlere Streifen, welcher einen Lacküberzug gleichförmiger Dicke auf weist, für die Herstellung des Kondensatorwickels verwendet wird. Dieses Vorgehen bringt einen Ver lust von Material und ausserdem einen Zeitverlust mit sich, welcher durch die weiteren Arbeitsgänge bedingt ist, die für die weitere Isolierung der Metall ränder des Trägerbandes benötigt werden. Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäss einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin dung ein mit Lack überzogener Metallstreifen nach dem Eintrocknen des Lackes zwischen kalten oder warmen Walzen hindurchgeführt, durch welche das Iso liermaterial von den.verdickten Rändern nach aussen verlagert wird, so dass an den Rändern des Metall- streifens zwei nach aussen ragende Fahnen aus festem Lack entstehen, welche gleichzeitig mit dem Walz- vorgang oder nach diesem miteinander verschweisst werden und dadurch die Isolierung der Ränder des Metallbandes bewirken. Das genannte Metallband kann doppelt so breit sein als dies für einen einzel nen Wickelkondensator nötig wäre, um es dann längs der Mittellinie aufzutrennen und den weiteren Ar beitsgängen zu unterwerfen, welche der Bildung der Gegenelektrode und der Befestigung der Anschluss- leiter an die Elektroden dienen, und zwar durch an sich bekannte Verfahren. Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt: Die Fig. 1 in vergrössertem Massstab einen Schnitt durch ein Kondensatorband, nachdem dieses den Trocknungsofen verlassen hat, die Fig.2 einen Querschnitt durch das gleiche Band, nachdem dieses zwischen den Walzen hindurch- geführt worden ist, und die Fig. 3 wiederum einen Querschnitt durch das Kondensatorband nach Verschweissung der seitlich hervorragenden Lackfahnen und vor der Anbringung der Gegenelektrode, der Trennung in zwei Streifen und der Anbringung der Anschlussklemmen. Die Fig. 1 zeigt ein Kondensatorband, welches aus einem Metallstreifen 1 besteht, auf welchem die Lackschichten 2 aufgebracht sind. An den Aussen rändern dieses Streifens ist in vergrössertem Massstab die natürliche Anhäufung von Material 3 und 4 dar gestellt, welches von den Lackschichten 2 herrührt. Gemäss der bisherigen Technik wird das Band längs der Linien 5-6 und 7-8 durchschnitten, so dass nur der mittlere Teil des Bandes zur Verwendung gelangt, welcher dann längs der Linie 9 gleichzeitig oder in einem späteren Arbeitsgang durchschnitten wird, so dass zwei Streifen entstehen, welche weiteren Behandlungen unterworfen werden, um die endgül tigen Kondensatorbänder zu ergeben, aus denen dann die Wickel hergestellt werden. Die Fig.2 zeigt nun, wie das Band weiter verar beitet wird, um den Verlust der Randstreifen zu ver hindern, wie er oben beschrieben worden ist. Der mit dem Lack 2 überzogene Streifen 1 wird zwischen warmen oder kalten Walzen hindurchgeführt, wo durch die Materialanhäufungen 3 und 4 an den Rändern ausgewalzt und nach aussen verlagert wer den, so dass an den beiden Rändern des Streifens 1 die Fahnen 10 und 11 entstehen. Diese beiden Paare von Fahnen 10 und 11 wer den nach dem Walzvorgang oder gleichzeitig mit die sem zusammengebracht und verschweisst, und zwar beispielsweise durch die gleichen Walzen, die dann für diesen Zweck besonders geformt sind. Auf diese Weise werden die Ränder des Streifens auf beiden Seiten elektrisch isoliert, wie dies aus der Fig. 3 an den Stellen 12 ersichtlich ist. Der Streifen wird weiter in zwei getrennte Strei fen gleichzeitig mit oder nach dem vorangehenden Arbeitsvorgang aufgeteilt, und zwar längs der Mit- tellinie 9, und diese beiden so entstandenen Streifen werden den weiteren Arbeitsgängen unterworfen, zwecks Anbringung der Gegenelektrode und der Be festigung der Anschlussleiter, wie dies bereits erwähnt wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorban- des für Wickelkondensatoren, in dem ein Metallstrei fen mit einer dünnen, das Dielektrikum des Kon- densators bildenden Isolierschicht überzogen wird, wobei sich an den Rändern des Bandes eine Verdik- kung der Isolierschicht bildet, dadurch gekennzeich net, dass durch eine weitere Bearbeitung das Isolier material der Randverdickung von den Rändern nach aussen verlagert wird,so dass der Metallstreifen auf seiner ganzen Breite mit einer gleichstarken Isolier schicht überzogen ist und dieser Streifen ohne Ab trennung der Randzonen für die Herstellung des Wickels verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass infolge der Verlagerung des längs der Ränder angehäuften Isoliermaterials zwei Fahnen dieses Materials entstehen, wobei sich die Fahnen auf beiden Seitenrändern des Bandes nach aussen erstrecken.2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Fahnen miteinan der verschweisst werden, um die Metallränder des Metallstreifens zu isolieren, welcher eine der Elek troden des Kondensators bildet. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verlagerung des genannten angehäuften Materials und die Verschweissung der Fahnen mit Hilfe von kalten oder warmen Walzen ausgeführt wird, welche so geformt sind, dass eine laufende Herstellung des fertiggestellten Streifens ent steht, welcher längs der Mittellinie nach den vor angehenden Arbeitsgängen oder gleichzeitig mit die sen getrennt wird, zwecks Erzeugung von zwei Wik- kelkondensatorbändern. PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Kondensatorband. UNTERANSPRUCH 4.Kondensatorband nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch einen Metallstreifen, der beid seitig mit einer das Kondensator-Dielektrikum bil denden Isolierschicht bedeckt ist, wobei die beiden Isolierschichten mindestens auf einer Längsseite des Streifens über diesen hinausragen und miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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1959
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