CH371186A - Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren

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CH371186A
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CH
Switzerland
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strip
capacitor
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CH7154359A
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Roda Carlo
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/32Wound capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     eines        Kondensatorsbandes    für     Wickelkondensatoren       Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Verfahren     zur Herstellung eines     Kondensatorbandes        (Konden-          satorstreifen),    zur Herstellung von     Wickelkonden=          satoren,    sowie ein nach diesem Verfahren herge  stelltes     Kondensatorband.     



  Es sind bereits zahlreiche Verfahren zur Her  stellung von Band- oder Streifen-Kondensatoren be  kannt, bei welchen zunächst ein Metallband auf bei  den Flächen mit einer     Isolierlackschicht    überzogen  wird, welche als     Dielektrikum    für den Kondensator  dient, während das Metallband seinerseits eine der  Elektroden des Kondensators bildet. Ein sehr dünner  Metallüberzug, der auf den     Isolierlackschichten    auf  gebracht ist, bildet die zweite Elektrode oder Gegen  elektrode des Kondensators.  



  Zur Aufbringung des Isolierlackes auf das Me  tallband wird das letztere gewöhnlich durch Behäl  ter hindurchgeführt, welche flüssigen Lack enthalten,  und dann weiter durch einen Ofen geführt, um den  Lack zu trocknen. Während dieses Vorganges bildet  sich jedoch längs der Bandränder eine Anhäufung  von Lack, so dass es nötig ist, längs der Ränder des  Bandes je einen dünnen Streifen abzuschneiden,  wobei dann nur der verbleibende     mittlere    Streifen,  welcher einen Lacküberzug gleichförmiger Dicke auf  weist, für die Herstellung des     Kondensatorwickels     verwendet wird.

   Dieses Vorgehen bringt einen Ver  lust von Material und ausserdem einen Zeitverlust  mit sich, welcher durch die weiteren Arbeitsgänge  bedingt ist, die für die weitere Isolierung der Metall  ränder des Trägerbandes benötigt werden.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäss  einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin  dung ein mit Lack überzogener     Metallstreifen    nach  dem Eintrocknen des Lackes zwischen kalten oder  warmen     Walzen        hindurchgeführt,    durch welche das Iso  liermaterial von den.verdickten Rändern nach aussen    verlagert wird, so dass an den Rändern des     Metall-          streifens    zwei nach aussen ragende Fahnen aus festem  Lack entstehen, welche gleichzeitig mit dem     Walz-          vorgang    oder nach diesem miteinander verschweisst  werden und dadurch die     Isolierung    der Ränder des  Metallbandes bewirken.

   Das genannte Metallband  kann doppelt so breit sein als dies für einen einzel  nen Wickelkondensator nötig wäre, um es dann längs  der     Mittellinie    aufzutrennen und den weiteren Ar  beitsgängen zu     unterwerfen,    welche der Bildung der  Gegenelektrode und der Befestigung der     Anschluss-          leiter    an die Elektroden dienen, und zwar durch an  sich bekannte Verfahren.  



  Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung  näher erläutert.  



  In der Zeichnung     zeigt:     Die     Fig.    1 in vergrössertem Massstab einen Schnitt  durch ein     Kondensatorband,    nachdem dieses den       Trocknungsofen    verlassen hat,  die     Fig.2    einen Querschnitt durch das gleiche  Band, nachdem dieses zwischen den     Walzen        hindurch-          geführt    worden ist,

   und  die     Fig.    3 wiederum einen Querschnitt durch das       Kondensatorband    nach     Verschweissung    der     seitlich     hervorragenden Lackfahnen und vor der     Anbringung     der Gegenelektrode, der Trennung in zwei Streifen  und der     Anbringung    der     Anschlussklemmen.     



  Die     Fig.    1     zeigt    ein     Kondensatorband,    welches  aus einem Metallstreifen 1 besteht, auf welchem die  Lackschichten 2 aufgebracht sind. An den Aussen  rändern dieses Streifens ist in     vergrössertem    Massstab  die natürliche Anhäufung von Material 3 und 4 dar  gestellt, welches von den Lackschichten 2     herrührt.     Gemäss der bisherigen Technik wird das Band längs  der Linien 5-6 und 7-8 durchschnitten, so dass nur  der mittlere Teil des Bandes zur Verwendung gelangt,      welcher dann längs der Linie 9 gleichzeitig oder  in einem späteren Arbeitsgang durchschnitten wird,  so dass zwei Streifen entstehen, welche weiteren  Behandlungen unterworfen werden,

   um die endgül  tigen     Kondensatorbänder    zu ergeben, aus denen dann  die Wickel     hergestellt    werden.  



  Die     Fig.2    zeigt nun, wie das Band weiter verar  beitet wird, um den Verlust der Randstreifen zu ver  hindern, wie er oben beschrieben worden ist. Der  mit dem Lack 2 überzogene Streifen 1 wird zwischen  warmen oder kalten     Walzen        hindurchgeführt,    wo  durch die     Materialanhäufungen    3 und 4 an den  Rändern     ausgewalzt    und nach aussen     verlagert    wer  den, so dass an den beiden Rändern des Streifens 1  die Fahnen 10 und 11 entstehen.  



  Diese beiden Paare von Fahnen 10 und 11 wer  den nach dem Walzvorgang oder gleichzeitig mit die  sem zusammengebracht und verschweisst, und     zwar     beispielsweise durch die gleichen Walzen, die dann  für diesen Zweck besonders geformt sind. Auf diese  Weise werden die Ränder des Streifens auf beiden  Seiten     elektrisch        isoliert,    wie dies aus der     Fig.    3 an  den Stellen 12 ersichtlich ist.  



  Der Streifen wird weiter in zwei getrennte Strei  fen gleichzeitig mit oder nach dem vorangehenden  Arbeitsvorgang aufgeteilt, und zwar längs der     Mit-          tellinie    9, und diese beiden so entstandenen Streifen  werden den weiteren     Arbeitsgängen    unterworfen,  zwecks     Anbringung    der Gegenelektrode und der Be  festigung der     Anschlussleiter,    wie dies bereits erwähnt  wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorban- des für Wickelkondensatoren, in dem ein Metallstrei fen mit einer dünnen, das Dielektrikum des Kon- densators bildenden Isolierschicht überzogen wird, wobei sich an den Rändern des Bandes eine Verdik- kung der Isolierschicht bildet, dadurch gekennzeich net, dass durch eine weitere Bearbeitung das Isolier material der Randverdickung von den Rändern nach aussen verlagert wird,
    so dass der Metallstreifen auf seiner ganzen Breite mit einer gleichstarken Isolier schicht überzogen ist und dieser Streifen ohne Ab trennung der Randzonen für die Herstellung des Wickels verwendet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass infolge der Verlagerung des längs der Ränder angehäuften Isoliermaterials zwei Fahnen dieses Materials entstehen, wobei sich die Fahnen auf beiden Seitenrändern des Bandes nach aussen erstrecken.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Fahnen miteinan der verschweisst werden, um die Metallränder des Metallstreifens zu isolieren, welcher eine der Elek troden des Kondensators bildet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verlagerung des genannten angehäuften Materials und die Verschweissung der Fahnen mit Hilfe von kalten oder warmen Walzen ausgeführt wird, welche so geformt sind, dass eine laufende Herstellung des fertiggestellten Streifens ent steht, welcher längs der Mittellinie nach den vor angehenden Arbeitsgängen oder gleichzeitig mit die sen getrennt wird, zwecks Erzeugung von zwei Wik- kelkondensatorbändern. PATENTANSPRUCH II Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Kondensatorband. UNTERANSPRUCH 4.
    Kondensatorband nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch einen Metallstreifen, der beid seitig mit einer das Kondensator-Dielektrikum bil denden Isolierschicht bedeckt ist, wobei die beiden Isolierschichten mindestens auf einer Längsseite des Streifens über diesen hinausragen und miteinander verbunden sind.
CH7154359A 1958-04-04 1959-04-03 Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren CH371186A (de)

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CH7154359A CH371186A (de) 1958-04-04 1959-04-03 Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorsbandes für Wickelkondensatoren

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