CH371210A - Vorrichtung zur Kulissenbetätigung von Handstrickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Kulissenbetätigung von Handstrickmaschinen

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CH371210A
CH371210A CH7454859A CH7454859A CH371210A CH 371210 A CH371210 A CH 371210A CH 7454859 A CH7454859 A CH 7454859A CH 7454859 A CH7454859 A CH 7454859A CH 371210 A CH371210 A CH 371210A
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CH7454859A
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Paliz Holding Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur        Kulissenbetätigung    von     Handstrickmaschinen       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vor  richtung zur Kulissenbetätigung von Handstrick  maschinen.  



  Die     vorbekannten    Vorrichtungen dieser Art be  sassen eine     Wählscheibe        mit    zum     Strickschloss    senk  rechter Achse. Dies hatte zur Folge, dass der Raum  zur Unterbringung der Betätigungsorgane für die ein  zelnen Kulissen nicht hinreichte, um eine grössere  Mehrzahl von verschiedenen     Kulissenstellungen    aus  zuwählen, weil nämlich eine in der     Schlossebene    und  damit senkrecht zur Betätigungsrichtung der Kulissen  ausgeführte     Wählbewegung    auf engem Raume eine  solche Menge von Hebelübersetzungen notwendig  machte,

   dass entweder die Zahl der wählbaren Kulis  senstellungen wesentlich beschränkt oder zu unüber  sichtlichen und     komplizierten    Konstruktionen Zu  flucht genommen werden musste.  



  Ziel der Erfindung war eine wesentliche Verein  fachung einer solchen     Betätigungsvorrichtung    und  gleichzeitig die Schaffung der Möglichkeit, die Ku  lissen in eine vermehrte Zahl von verschiedenen  Stellungen bringen zu können.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Kulissen  betätigung ist gekennzeichnet durch eine Reihe von  durch Betätigungsmittel in Längsrichtung verschieb  baren Steuerschienen und einen Wähler zur wahl  weisen Kupplung einer der Steuerschienen mit den  Betätigungsmitteln. In der Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:

         Fig.    1 einen Schnitt durch ein mit der betreffen  den Vorrichtung versehenes Schloss eines Handstrick  apparates nach der Linie 1-I in     Fig.    2,       Fig.2    eine entsprechende Draufsicht mit weg  geschnittenem     Betätigungsschienendeckel,          Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-11I    in       Fig.    2,       Fig;        4;

  einen-Schnitt    nach der     Linie        IV-IV    in     Fig.    2,         Fig.5    einen Ausschnitt aus einem     Fig.    1 ent  sprechenden Schnitt einer Variante,       Fig.    6     eine    Draufsicht auf die Variante gemäss       Fig.    5,       Fig.    7 Seitenansichten der einzelnen Steuerschie  nen und         Fig.    8 schematische Darstellungen der durch die  Steuerschienen gemäss     Fig.    7 betätigten     Schlosskulis-          sen.     



  In der Zeichnung ist mit 1 die an ihren Längs  rändern abgewinkelte     Schlossplatte    bezeichnet, deren  abgewinkelte Ränder la (in     Fig.    1 ist nur der eine  sichtbar) gleichzeitig als     Führungsflächen    dienen,  welche mit nicht dargestellten, entsprechenden festen       Führungen    des     Apparatgestelles        zuammenarbeiten,

       so dass das Schloss samt der     Kulissenbetätigungsvor-          richtung    quer zur     Bewegungsrichtung    der in einem  ebenfalls nicht dargestellten Nadelbett längsverschieb  bar gelagerten Nadeln hin und her verschoben wer  den     kann.    Auf der Unterseite dieser     Schlossplatte    1  ist die ebenfalls     U-förmige        Gestellplatte    2     mit        ihren     abgewinkelten     Rändern    2a gehalten,

   welche Platte  im wesentlichen der Befestigung der Kulissen und  der Lagerung der zu deren Verschiebung notwen  digen Mittel     dient.    Auf der Oberseite der Schloss  platte 1 ist ein U-förmiger Lagerkörper 3 mit vom  Nadelbett wegweisenden     Schenkeln    3a befestigt, in  nerhalb welchem eine Reihe, im dargestellten     Aus-          führungsbeispiel    fünf, von Steuerschienen 4 bzw.       4a-4e    längsverschiebbar zwischen dem Boden 3b  des Lagerkörpers und dem Deckel 5a einer eben  falls     U-förmigen    Betätigungsschiene 5 gehalten sind.

    Die Schenkel 3b des Lagerkörpers und 5b der Be  tätigungsschiene sind gegeneinander zugerichtet, und  diejenigen des Lagerkörpers     treten    zwischen diejeni  gen der     Betätigungsscheibe    ein, so dass Lagerkörper  und     Betätigungsschiene    zusammen einen rechtecki-      gen, auf allen vier Seiten im wesentlichen geschlos  senen     Führungskörper    für die Steuerschienen 4 bil  den.

   Die Betätigungsschiene 5 bildet einen Teil von       Betätigungsmitteln.    An ihrem     in        Fig.    1 rechten Ende  sind die Schenkel 5b in der Längsrichtung über den  Deckel 5a hinaus zu zwei     Fortsätzen    5c verlängert,  auf deren Innenseite je ein nach oben über die  Ebene des Deckels 5a hinausreichender Lappen 3c  der     beiden    Schenkel 3a des Lagerkörpers 6 angeord  net ist. Schliesslich ist am einen     Gestellplattenrand     2a ein durch eine Öffnung 11 im     Lagerkörperboden     3b durchtretender Betätigungshebel 10     verschwenk-          bar    gehalten.

   Dieser Betätigungshebel 10, die Fort  sätze 5c sowie die Lappen 3c sind mit je einem von       Betätigungsbolzen    6 durchsetzten Schlitz versehen,  und zwar die Lappen 3c mit je einem     Längsschlitz     7, parallel zur     Schlossplatte    1, und der Betätigungs  hebel 10 sowie die     Fortsätze    5c der Betätigungs  schiene 5 mit einem parallelen, zum Schlitz 7 wink  ligen, beim Betätigungshebel in dessen geometrischer  Achse verlaufenden Schlitz 8 bzw. 9. Der Betäti  gungsbolzen ist durch die winklig     zueinander    verlau  fenden     Schlitze    quer zu seiner Achse in jeder Rich  tung gehalten und gegen Längsverschiebungen durch  seinen Kopf 6a und einen Stellring 6b gesichert.

    Aus dieser Anordnung ergibt sich, dass bei einer       Verschwenkung    des     Hebels    10 die Betätigungsschiene  5 relativ zum Lagerkörper 3 verschoben wird, wobei  der Winkel dieser Drehbewegung durch die Länge  des Schlitzes 7 begrenzt ist.  



  Auch an ihrem     andern,    in     Fig.    1 linken, Ende  besitzt die     Betätigungsschiene    5     seitlich    über den  Deckel 5a hinaus zwei     Fortsätze    5d, welche durch  den Stift 12     miteinander    verbunden sind. Auf der  Innenseite dieser     Fortsätze    liegen solche (3e) des  Lagerkörpers, welche je mit einem in seiner Länge  den Schlitzen 7 entsprechenden Längsschlitz 13 ver  sehen sind, durch welche Schlitze 13 der Stift 12  durchtritt.

   Dieser Stift 12 dient den Kupplungsklin  ken 14     (14a-14e),    von welchen jede einer der Steuer  schienen     4a-4e        zugeordnet    ist, als Schwenkachse.  Jede Kupplungsklinke ist mit einer sich gegen die  Oberseite der     Schlossplatte    1 abstützenden Feder 15  versehen, welche das Bestreben hat, die betreffende  Klinke in     Fig.    1 im     Gegenuhrzeigersinn    zu     ver-          schwenken,    d. h.

   ihre Nase 16 aus einer entspre  chenden Raste 17 der ihr zugeordneten Steuerschiene  herauszuheben und     damit    die in     Fig.    1 dargestellte  Kupplung zwischen der betreffenden Klinke und ihrer  Steuerschiene zu lösen. Die     Klinken    sind nun dem  Einfluss eines Wählers     unterworfen,    der eine in zwei  Lagerböcken 3d des Lagerkörpers gehaltene und  vermittels des     Wählrades    18     verdrehbare    Nocken  welle 19 besitzt.

   Diese Nockenwelle besteht aus einer  der Anzahl von Kupplungsklinken 14 und Steuer  schienen 4 entsprechenden Anzahl von     Nockenschei-          ben    20     (20a-20e).    Jede     Nockenscheibe        besitzt    einen  radial abstehenden Nocken     21a-21e,    wobei die     Nok-          ken    sämtlicher     Nockenscheiben        winklig    gegeneinan  der     versetzt        angeordnet    sind.

   Die gegenseitige Lage    der Nockenwelle 19 und der Kupplungsklinken 14  ist nun so gewählt, dass sie in ihrer wirksamen Stel  lung (was in     Fig.    1 in bezug auf die Klinke 14a zu  trifft) entgegen der Wirkung der Feder 15 die be  treffende Klinke in     Fig.    1 im Uhrzeigersinn     ver-          schwenken,    so dass die Klinkennase 16 dieser Klinke  in die Raste 17 der entsprechenden Steuerschiene 4  eintritt und damit diese Steuerschiene mit der ihr  zugeordneten Betätigungsschiene 5 kuppelt.  



  Je nach der durch eine Steuerschiene 4 auszu  lösenden     Kulissenbewegung    besitzen diese Steuer  schienen eine Anzahl, im dargestellten Ausführungs  beispiel vier,     Leitflächen    22-25. Diese     Leitflächen     liegen zum Teil (22 und 25) auf einem vorderen  bzw. hinteren Ansatz (42 bzw. 43) der Steuerschie  nen, wobei der vordere Ansatz 42 noch die Raste 17  trägt, während die andern innerhalb von Fenstern 44  bzw. 45 angeordnet sind und verlaufen (vergleiche  auch     Fig.    7) entweder parallel zur     Schlossplatte    1, in  welchem Fall keine Kulissenbetätigung eintritt, oder  aber schräg ansteigend, wenn die betreffende Kulisse  angehoben werden soll.

   Mit diesen Leitflächen arbei  ten die um die feststehenden und in zum     Lagerkör-          perboden    3b senkrechten Schlitzen 26-29 in den       Lagerkörperschenkeln    3a gehaltenen Achsen 30-33  drehbar gelagerten zylindrischen     Walzen    34-37 zu  sammen, wobei die Achsen 30-33 je einen der zwi  schen den Steuerschienen 4b und 4c angeordneten  Hebestössel 38-41 durchsetzen. Die Hebestössel sind  in der     Schlossplatte    la und in der Gestenplatte 2a  längsverschiebbar geführt und der Einwirkung je  einer Feder 46-49 unterworfen, welche     Federn    das  Bestreben haben, die betreffenden Stössel in ihrer  unteren Lage zu halten.

   Die den Walzen 34-37 ab  gewendeten Enden der Stössel     38-41    sind mit den  Kulissen 50-53 des Schlosses verbunden, wobei im  dargestellten Ausführungsbeispiel die Kulissen 50 und  53 als Fangklappen und die Kulissen 51 und 52 als  Schlauchklappen ausgebildet sind.  



  Aus diesem konstruktiven Aufbau ergibt sich,  dass, wenn eine bestimmte Kulissenstellung gewünscht  wird, das Wählrad 18 in eine solche Stellung zu  bringen ist, dass die dieser Kulissenbewegung ent  sprechende Steuerschiene 4 mit der ihr entsprechen  den Kupplungsklinke 14 in Eingriff steht, indem die  dieser     Klinke    zugeordnete Nase 16 die     Klinke    14  entgegen der Wirkung ihrer Feder 15 in die Kupp  lungsstellung drückt, d. h. mit der Raste 17 der be  treffenden Steuerschiene in Eingriff bringt.

       Nimmt     man an, dass von den Kulissen 50-53     sämtliche    aus  der Wirkstellung abgehoben werden sollen, so wird  das     Wählrad    18 in eine, beispielsweise durch ent  sprechende Beschriftung erkenntlich gemachte, Stel  lung verdreht, in welcher der Nocken 27a die  Klinke 14a bzw. deren Nase 16 mit der Raste 17  der Steuerschiene 4a in Eingriff bringt. Wird nun  der Betätigungshebel 10 in     Fig.    1 im     Gegenuhrzei-          gersinn        verschwenkt,    so bewegt sich die Betätigungs  schiene 5 innerhalb des Lagerkörpers 3     in        Fig.    1  nach links.

   Nach     links    bewegt sich     ebenfalls    der fest      mit der Steuerschiene verbundene Stift 15, und zwar  innerhalb des Schlitzes 13, so dass diese Bewegung  auf sämtliche     Klinken    14 übertragen wird. Von die  sen Klinken ist aber entsprechend der Einstellung  des Wählrades 18 und der dadurch bedingten Wirk  samkeit des Nockens 21a nur die Klinke 14a mit  der ihr entsprechenden Steuerschiene 4a gekuppelt.  Die Folge davon ist, dass von allen Steuerschienen  nur gerade die ausgewählte Schiene 4a die Ver  schiebungsbewegung     ebenfalls    mitmacht.

   Da diese  Steuerschiene 4a vier aufsteigende     Leitflächen    22-25  besitzt (vergleiche auch     Fig.7a),    werden sämtliche  Hebestössel     38A.1    entgegen der Wirkung ihrer Fe  dern 46-49 hochgezogen, indem die     Walzen    34-37  auf den genannten schrägen Leitflächen 22-25 ge  führt werden. Dadurch werden die     Kulissen    50-53  gehoben, und es ergibt sich in bezug auf diese Kulis  sen die in     Fig.8a    gezeigte Stellung, wo, entspre  chend der in     Fig.    8 gewählten Darstellung, die un  wirksamen Kulissen gestrichelt angedeutet sind.  



  Zum Zwecke, anschliessend beispielsweise die  Kulissenstellung gemäss     Fig.8b    zu bewirken, bei  welcher nur gerade die Fangklappe 50 gehoben ist,  wird vorerst der Betätigungshebel 10 wieder nach  rechts     (Fig.    1)     zurückverschwenkt,    wodurch die  Steuerschiene 4a durch die Anschlagfläche 54 der  Klinke 14a ebenfalls in die in     Fig.    1 dargestellte  Ausgangslage     rückverschoben    wird.     Anschliessend    ist  das     Wählrad    18 auf die gewünschte     Strickart    bzw.

    Kulissenstellung einzustellen, wobei nun der Nocken  21b die Klinke 14b mit der ihr entsprechenden  Steuerschiene 4b kuppelt, so dass beim folgenden       Verschwenken    des Hebels 10 nach links die Schiene  4b so weit nach links bewegt wird, bis die     Walzen     34-37 auf ihre Leitflächen 22-25 auflaufen. Von  diesen     Leitflächen    ist aber nur die     Leitfläche    22 an  steigend, so dass nur der Stössel 38 und mit ihm die  Fangklappe 50 nach oben bewegt wird.  



  Auf diese Weise können wahlweise diejenigen  Fangklappen und Schlauchklappen unwirksam ge  macht werden, die dem gewünschten Strickvorgang  entsprechen. Die beim dargestellten Ausführungs  beispiel vorhandenen fünf Möglichkeiten ergeben  sich aus den     Fig.    7 und B. So hat die Auswahl der  Steuerschiene nach     Fig.    7c eine Kulissenstellung nach       Fig.   <B>8e,</B> eine solche nach     Fig.    7d, eine Kulissenstel  lung nach     Fig.8d    und das Wirksamwerden der  Steuerschiene nach     Fig.    7e ein Kulissenstellung ge  mäss     Fig.    8e zur Folge.

   Die Ausbildung der Steuer  organe als     nebeneinanderliegende    und durch eine zur       Schlossplatte        parallele    Nockenwelle     beeinflusst.     Steuerschienen hat zur Folge, dass die Zahl dieser  Steuerschienen und damit der     auswählbaren    Kulis  senstellungen ausserordentlich gross ist.  



  Die Steuerung der Nadelsenker 55-57, welche im  dargestellten Ausführungsbeispiel nur in bezug auf  den mittleren Nadelsenker 56 veranschaulicht ist,  erfolgt über eine über den untern     Rand    der betref  fenden Steuerschiene hinausragende Steuernase 58.  Es wird angenommen, dass durch die Steuerschiene    4a nicht nur     sämtliche    Kulissen 50-53, sondern       dazuhin    noch der mittlere     Nadelsenker    56 angeho  ben werden soll. Zu diesem Zwecke besitzt die  Steuerschiene 4a auf ihrer Unterseite die Steuernase  58, die in eine entsprechende Aussparung der       Schlossplatte    14 hineinreicht und eine frei umlau  fende Rolle 59 trägt.

   Diese Rolle reicht zwischen  die gegabelten Enden eines zweiarmigen Hebels 60,  der um den in der     Schlossplatte    1 verankerten Bol  zen 61     verschwenkbar    ist und mit seinem andern,  ebenfalls gegabelten Ende eine entsprechende Rolle  62     umfasst,    deren Achse 63 fest mit einer     Leitschiene     64 verbunden ist. Diese Leitschiene besitzt nun,  entsprechend den Steuerschienen 4, nicht dargestellte  Leitflächen, die auf die gleiche Weise über feder  belastete Stössel den mittleren Nadelsenker 56 an  heben oder in seiner untern,     wirksamen    Lage be  lassen.  



  Auf die gleiche Weise     können    auch die beiden  seitlichen Nadelsenker 55 und 57 gesteuert werden,  wobei, wenn eine unabhängige Steuerung gewünscht  wird, jedem dieser seitlichen Nadelsenker ein Dop  pelhebel 61 sowie eine Leitschiene 64 zuzuordnen  ist, wobei dieser     Doppelhebel    mit verschiedenen  Steuerschienen 4 zu     kuppeln    wäre.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist eine Variante der Ver  bindung zwischen den     Hebestösseln    und der     Steuer-          schiene    dargestellt. Der Hauptunterschied zur vor  her beschriebenen Ausführungsform besteht darin,  dass die     Leitflächen    nicht auf der Steuerschiene  selbst, sondern auf einer     Hilfsschiene    65 angeordnet  sind.

   Diese     Hilfsschiene    65 ist mit der Steuerschiene  4' über einen     seitlichen    Vorsprung 66 der Hilfs  schiene verbunden, der in eine     Ausnehmung    67 der  Steuerschiene 4' eingreift, wodurch deren Bewegun  gen auf die Hilfsschiene     übertragen    werden.

   Die       Hilfsschiene    wird durch einen an der     Gestellplatte    2       befestigten    und in einen Schlitz 69 der     Hilfsschiene     65     hineinreichenden        Bolzen    68     geführt.    Die     Leit-          fläche    wird durch eine nach oben gerichtete,     kantige          Ausbuchtung        gebildet,    über welche ein zur Bewe  gungsrichtung der Steuerschiene 4' paralleler     Füh-          rungsschlitz    71 verläuft,

   in den ein federbelasteter  Hebestössel 72     hineinreicht    und auf diese Weise,       entsprechend    der ansteigenden Leitfläche 71, ver  mittels seines Kopfes 72a und der Feder 74 angeho  ben und     abgesenkt    wird. Die Bewegung wird wie  beim ersten Ausführungsbeispiel auf eine Kulisse,  z. B. die     Fangklappe    50,     übertragen,    welche um den  Drehpunkt 73     verschwenkbar    ist.  



       Fig.    3 zeigt eine Sperrvorrichtung, zum Zwecke,  die Betätigungsschienen zu blockieren, wenn das       Wählrad    18 und     mit    ihm die Nockenwelle 19 sich  in einer Zwischenstellung befinden. Diese Sperrvor  richtung besteht aus einem besonderen,     mit    der       Nockenwelle    19 fest verbundenen     Nockenrad    75,  welches so viele Nocken 76     besitzt,    als Steuerschie  nen 4 vorgesehen sind,

   wobei die Zahl dieser     Nok-          ken    und deren     Winkelabstand    sowie die relative  Stellung des     Nockenrades    75 zur Nockenwelle 19      so gewählt ist, dass in jeder einer bestimmten Kulis  senstellung entsprechenden Lage der Nockenwelle so  wie in der     Nullstellung    des Wählrades 18 ein     Nok-          ken    76 in eine Kerbe 77 einer Sperrklinke 78 ein  tritt.

   Die Kerbe 77 befindet sich     im    Mittelteil der       Sperrklinke    78, deren eines Ende 78a hakenförmig  ausgebildet ist und in eine entsprechende Öffnung  des     Lagerkörperbodens    3b und der     Schlossplatte    1  zum Zwecke der Verankerung der Sperrklinke ein  greift. Auf der dem hakenförmigen Ende abgewen  deten Seite der Kerbe 77 besitzt die     Sperrklinke    78  einen dem Längsschlitz 13 entsprechenden Freigabe  schlitz 79, der sich gegen die Kerbe hin in einem       winklig    nach oben verlaufenden Sperrschlitz 80 fort  setzt.

   Der Schlitz 79/80 wird, gleich wie der     Schlitz     13, von dem die Schwenkachse für die Kupplungs  klinken 14     bildenden    Stift 12 durchsetzt. Unterhalb  des Schlitzes 79 stützt sich die     Sperrklinke    78 mit       ihrem    Fuss 78b gegen eine in einer     Aussparung    des       Bodens    3b gehaltene und auf der     Schlossplatte    1  ruhende Feder 81 ab.  



  Die Tiefe der Kerbe, die Form der sie begren  zenden Flächen sowie die Höhe der Nocken 76 sind  nun so gewählt, dass, wenn ein Nocken die Kerbe       verlässt,    die Sperrklinke entgegen der Wirkung der  Feder 81 niedergedrückt     wird,    was zur Folge hat,       düss    der     Stift    12     in    den Sperrschlitz 80 eintritt.     In     dieser Stellung     blockiert    nun dieser Stift jede Bewe  gung der Betätigungsschiene 5,     mit    deren     Fortsatz     5d der Stift 12 fest verbunden ist.

   Die     Deblockie-          rung    ist erst wieder möglich,     wenn.    ein Nocken 76  durch seinen Eintritt in die Kerbe das Anheben der       Sperrklinke    78 durch die Feder 81 gestattet, so dass  der Stift 12 wieder in den Freigabeschlitz 79 ein  treten kann, in welcher Stellung die früher     erwähnte     Verschiebung der Betätigungsschiene 5 gegenüber  dem Lagerkörper 3 wieder möglich ist.  



  Diese Sperrvorrichtung blockiert demzufolge die  Betätigungsschiene immer dann, wenn das Wählrad  18 nicht in der     Nullstellung    oder einer solchen Stel  lung ist,     in    welcher einer der Nocken     14a-14e    die  Betätigungsschiene     mit    einer der Steuerschienen     4a-4e     kuppelt.  



  Dazu hin bewirkt die Sperrvorrichtung aber noch  zusätzlich die Sperrung des Wählrades 18     immer     dann,     wenn    die Betätigungsschiene 5 in der, in     Fig.    1  rechten, Ruhestellung ist.     Trifft    dies nicht zu und  will die Wählscheibe 18 verdreht werden, solange  sich die Betätigungsschiene in     ihrer    in der Zeich  nung linken Wirkstellung befindet, so     liegt    der Stift  12 gegen den äusseren Rand des     Freigabeschlitzes    79  an, so dass ein Niederdrücken der Sperrklinke 78,  wie es durch das Verdrehen der     Wählscheibe    18 be  wirkt würde, nicht möglich ist.  



  Daraus ergibt sich, dass die     Sperrvorrichtung    eine  Doppelwirkung besitzt, indem die Betätigungsschiene  nur dann bewegt werden kann, wenn das     Wählrad     sich in einer entsprechenden Stellung befindet und  das     Wählrad    seinerseits nur in der Ruhestellung der  Betätigungsschiene     verdrehbar    ist.    Auf die beschriebene Weise wird es     ermöglicht,     eine     Vielzahl    von Kombinationen der Kulissenbetäti  gung von einer einzigen Stelle aus wählen zu kön  nen, ohne dass dadurch der     konstruktive    Aufbau der  betreffenden Einrichtung unübersichtlich würde.

   Des  weiteren gestatten die beschriebenen Sperrmittel, so  wohl eine Verschiebung der Betätigungsschiene als  auch eine Verdrehung des Wählrades zu verhindern,  sobald sie sich nicht in der richtigen Lage befinden  bzw. nicht in der richtigen Reihenfolge bedient wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Kulissenbetätigung von Hand strickmaschinen, gekennzeichnet durch eine Reihe von durch Betätigungsmittel in Längsrichtung ver schiebbaren Steuerschienen und einen Wähler zur wahlweisen Kupplung einer der Steuerschienen mit den Betätigungsmitteln. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Sperrvorrichtung zur Blockie rung der Betätigungsmittel in den Zwischenstellun gen des Wählers. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigungsmittel eine Betäti gungsschiene besitzen, mit welcher die Drehachse von je einer, jeder Steuerschiene zugeordneten, feder belasteten Klinke fest verbunden ist, welche Klinken in ihrer Wirkstellung in entsprechende Rasten jeder Steuerschiene eingreifen. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wähler eine Nockenwalze besitzt, deren gegeneinander versetzte und jeder Steuerschiene zugeordnete Nocken die Kupplungs klinken entgegen der Wirkung ihrer Feder in ihre Wirkstellung verschwenken. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung ein fest mit der Achse der Nockenwalze verbundenes Nockenrad besitzt, wobei jeder Nocken dieses Nockenrades in seiner winkligen Stellung einem der Nocken der Nockenwalze entspricht, welches Nockenrad mit dem Mittelteil einer Sperrklinke zusammenarbeitet, deren eines Ende an einem Gestellteil verankert ist, wäh rend das andere unter Einfluss einer gegen das Nok- kenrad hin wirkenden Feder steht,
    und einen von einer mit der Betätigungsschiene verbundenen Achse durchsetzten, abgewinkelten Schlitz besitzt, von wel chem der eine Teil in der Freigabestellung parallel zur Bewegung der Betätigungsschiene verläuft. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsschiene U-förmig ausgebildet ist, während die Steuerschienen in einem ebenfalls U-förmigen, mit seinen Schenkeln in die Betätigungsschiene hineinragenden Lagerkörper ge halten sind.
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