CH371303A - Schmierpresse - Google Patents
SchmierpresseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/10—Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
- F16N3/12—Grease guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Schmierpresse Die Erfindung betrifft eine Schmierpresse, enthal tend ein zylindrisches Rohrr mit Stirnwänden, von denen die eine einen transversal gelagerten, hebel betätigten Hochdruckkolben enthält, um an einer Schmierstelle Fett einzupressen;
das über ein axiales Loch in der genannten Stirnwand dem Hochdruck kolben von einem Nieid'erdruckkolben gespeist wird', der am einen Ende einer durch die andere Stirnwand sich erstreckenden und von deren Aussenseite betäub baren und verriegedbaren Kolbenstange befestigt ist.
Die Erfindung ist :dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange einen von dem Kolben sich erstrecken den Stangenteil aufweist, er in einen in der anderen Stirnwand gleitbar gelagerten Rohrteil einragt zwecks Zusammenwirkung mit einer zwischen dem Stangen ende und dem geschlossenen Aussenende dies Rohr teiles eingelegten Schraubendiruckfed'er,
wobei die Zu sammendrückung der Schraubendruckfeder durch den Anschlag des Rohrteiles gegen die Rückseite des Kol bens begrenzt wird.
Die Erfindung wird unten an Hand der beigefüg ten Zeichnung beschrieben, die als Beispiel in ge- schnittene#r Seitenprojektion eine Schmierpresse zeigt.
Die Schmierpresse weist ein Zylinderrohr 10 mit Stirnwänden 11 und 12 auf. Die Stirnwand 11 ist mit einer Hochdruckpumpe 13 versehen, :die einen Hebel 14 aufweist, der über einen Lenker 15 an der Stirn wand 11 angebracht ist. Der Hebel 14 steht mit einem Kolben 16 in Verbindung, der in einem in der Stirn wand vorgesehenen Zylinder 17 angebracht ist. Als Ventil dient eine Kugel 18, die von einer Feder 19 betätigt ist.
Die Kugel und die Feder werden in ihren Lagen durch eine Schraube 20 gehalten.
Im Zylinder 10 ist eine Niederdruckpumpe an- geordnet, die ein Rohr 21 aufweist, .das am einen Ende mittels einer Schraube 22 verschlossen ist. Im Rohr sind eine Schraubenfeder 23 und ein mit einer Pressplatte 25 versehener Stangenteil 24 angeordnet.
Das Rohr 21 .und der Stangenteil 24 bilden zusammen die Kolbenstange des Niederdruckkolbens.
Das Rohr 21 erstreckt sich durch die Stirnwand 12, die am Zylinder 10 schraubbar angebracht ist. Zwecks Fixierung des Rohres in der erwünschten Lage ist an, der Stirnwand 12 eine Verriegelungs- platte 26 mit ihrem einen Ende mittels einer Schraube 32 befestigt, während ihr freies Ende gegen eine Schraubenfeder 27 ruht;
die zum Teil in. einer Ver senkung 33 in der Stirnwand 12 angebracht ist.
In der Zeichnung wird gezeigt, wie ein-- Patron;, 28 mit Fett angebracht ist und wie die Pressplatte 25 den verschiebbaren Boden 29 der Patrone betätigt.
Um ein gleichzeitiges Entfernen der Patrone sowie ihres ausgedrückten Bodens zu ermöglichen, ist in der Stirnwand: 11 eine Schraubenfeder 30 angebracht.
Die Stirnwand 11 ist schliesslich mit. :einer Ab schrägung 31 versehen, diamit eine Abdichtung zwi schen der Fettpatrone 28 und dem Zylinder 10 er halten wird.
Die beschriebene Schmierpresse wirkt auf fol gende Weise: Wenn die Presse geladen werden soll, wird die Stirnwand 12 abgeschraubt und entfernt, wobei die Niederdruckpumpe mitfolgt. Dann wird der Deckel einer Fettpatrone abgenommen und die Patrone wird: in dem Zylinder 10 mit dem freigelegten Fett gegen die Stirnseite 11 angebracht.
Ehe die Stirnwand 12 aufgeschraubt wird; wird die Verriegelungsplatte 26 eingedrückt sowie die Schraube 22 ganz ausgeschraubt, so dass das Rohr 21 in der Stirnwand 12 frei läuft und die Stange 24 in dem Rohr 21 frei läuft.
Hierdurch kann die Platte 25 zum Anliegen gegen die Stirnwand 12 spannungslos zurückgezogen werden. Wenn die Stimwand 12 auf geschraubt ist, wobei sle den Rand des offenen Patronenendes zum Dichten gegen die Abschrägung 31 drückt, wird die Schraube 22 eingedrückt und festgeschraubt, wodurch die Feder 23 eine geeignete Vorspannung erhält.
Danach wird die Schraube 22 eingepresst und damit das Rohr 21, wodurch die Feder 23 weiter zusammengedrückt wird, bis das Rohr von der Pressplatte 25 angehalten wind, in wel cher Lage das Rohr automatisch von der Verriege- lungsplatte 26 gesperrt wird, wenn die Schraube 22 entlastet wird. Die Schmierpresse ist jetzt geladen und fertig zur Anwendung.
Je nachdem Fett aus der Presse durch die Hoch druckpumpe 13 ausgepresst wird, wird neues Fett zu dieser durch die von der Fedor 23 betätigte Press- platte 25 über das Loch 34 der Stirnwand. 11 ge speist. Wenn erforderlich, kann das Rohr 21 nach einem gewissen Verbrauch des Fettes wieder gegen die Pressplatte eingedrückt und wieder verriegelt wer den. Dies kann. z.
B. notwendig sein, wenn die Schmierpresse im Freien bei starker Kälte verwendet wird und das verwendete Fett aus diesem Grunde besonders trägflüssig ist.
Wenn alles Fett aus der Patrone entleert ist, ist ihr Boden 29 teilweise aus der Patrone selbst aus gepresst und die Feder 30 zusammengepresst. Beim Drücken der Verriegelungsplatte 26 wirdder Patro nenboden durch die Feder 30 in die Patrone zurück gepresst, wonach,
d'ie Stirnwand 12 abgeschraubt und die Patrone mit dem Boden in einem einzigen Moment entfernt sowie eine neue Patrone eingesetzt werden kann. Das Zurückdrücken des Bodens in die Patrone hinein wird durch die exzentrische Anbringung der Feder 30 im Verhältnis zur Presspl'atte und damit zum Patronenboden erleichtert,
indem das anhaftende Anliegen des Bodenflansches gegen die Ringabschrä- gung 31 hierdurch allmählich aufgehoben und gleich zeitig das Vakuum durch das SchTägstel'len des Bodens eliminiert wird.
Verschiedene Modifikationen der dargestellten Schmierpresse sind innerhalb des Rahmens der Er findung möglich durch Austausch verschiedener Ein zelelemente durch äquivalente mechanische Elemente. Was die Ausformung der Patrone selbst anbelangt, so kann ihr verschiebbarer Boden auch seinen Rin flansch in zu der gezeigten Richtung entgegengesetzter Richtung gekehrt haben,
das heisst rückwärts im Ver hältnis zu seiner normalen Verschiebungsrichtung. Hierdurch würde auch die Festkeilgefahr bei ver brauchter Patron; geringer werden und folglich könnte auch die zusätzliche Zurückpressfeder entbehrt werden, insbesondere als die Verformung der Boden kante gegen die Abschrägung 31 mehr oder weniger elastisch ist.
Wie aus der obenstehen.den Beschreibung hervor- geht, ist die dargestellte Schmierpresse von äusserst stabiler, unempfindlicher und einfacher Konstruktion mit leicht austauschbaren Teilen. Ein spezieller Vor teil der Schmierpresse ist ausserdem, dass auch eine teilweise verbrauchte Patrone leicht ausgetauscht bzw. beim Bedarf herausgenommen werden kann, bei spielsweise zwecks Erwärmung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schmierpresse, enthaltend ein zylindrisches Rohr mit Stirnwänden, von denen die eine einen transver- sal gelagerten hebelbetätigten Hochdruckkolben ent hält, um an einer Schmierstelle Fett einzupressen., das über ein axiales Loch in der genannten Stirnwand zu dem Hochdruckkolben von einem Niederdruckkolben gespeist wird, der am einen Ende einer durch die an dere Stirnwand' sich erstreckenden und von deren Aussenseite betätigbaren und verriegelbaren Kolben stange befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,dass die Kolbenstange einen von dem Kolben (25, 29) sich erstreckenden Stangenteil (24) aufweist, der in einen in der anderen Stirnwand gleitbar gelagerten Rohrteil (21) einragt zwecks Zusammenwirkung mit einer zwischen dem Stangenende und dem geschlossenen Aussenende des Rohrteiles eingelegten Schrauben druckfeder (23), wobei die Zusammendrückung der Schraubendlruckfeder durch den Anschlag des Rohr teiles (21) gegen die Rückseite des Kolbens (25, 29) begrenzt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Schmierpresse nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein am Aussenende des Rohrteiles (21) lösbar befestigtes, zur Verschiebung des Endes die nendes Pfropfenorgan, z. B. eine eingeschraubte Schraube (22), dessen Schaftende mit dem Aussen ende der Feder (23) verbunden ist. 2.Schmierpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus einer Pressplatte (25) in Zusammenwirkung mit einem verschiebbaren Bodenteil einer in das .zylindrische Rohr (10) ein setzbaren, Schmiermittel enthaltenden Patrone oder Hülse (28) gebildet wird, die mit ihrem offenen Ende mit dem axialen Loch in der den Hochdruckkolben (17) enthaltenden Stirnwand (11) kommuniziert und dazu bestimmt ist, nach Gebrauch weggeworfen zu werden.3. Schmierpresse nach Unteranspruch 2, gekenn- zeichnet .durch eine an der Stirnwand (11) angebrachte Feder (30) für das Zurückdrücken des Bodenteiles (29) der Hülse (28), nachdem diese entleert und der Rohrteil (21) freigegeben worden ist. 4. Schmierpresse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das offene Ende der austausch baren Hülse (28) mit seinem Rand mit einer ringsum verlaufenden Abschrägung (31) der Stirnwand (11) abdichtend zusammenwirkt. 5.Schmierpresse nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das .axial'e Loch in der Stirn wand (11) zur Pressplatte (25) exzentrisch ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE468958 | 1958-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH371303A true CH371303A (de) | 1963-08-15 |
Family
ID=20264754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7314459A CH371303A (de) | 1958-05-16 | 1959-05-12 | Schmierpresse |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE578611A (de) |
| CH (1) | CH371303A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997047917A1 (de) * | 1996-06-10 | 1997-12-18 | Reinhold Langguth Metallwarenfabrik Präzisionsapparatebau | Doppelfettpresse |
| GB2525503A (en) * | 2015-04-01 | 2015-10-28 | Lumeter Ltd | Method of fitting a grease cartridge to a vacuum grease gun |
-
1959
- 1959-05-12 CH CH7314459A patent/CH371303A/de unknown
- 1959-05-12 BE BE578611A patent/BE578611A/fr unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997047917A1 (de) * | 1996-06-10 | 1997-12-18 | Reinhold Langguth Metallwarenfabrik Präzisionsapparatebau | Doppelfettpresse |
| GB2525503A (en) * | 2015-04-01 | 2015-10-28 | Lumeter Ltd | Method of fitting a grease cartridge to a vacuum grease gun |
| GB2525503B (en) * | 2015-04-01 | 2016-04-20 | Lumeter Ltd | Method of fitting a grease cartridge to a grease gun, and a vacuum-type grease gun |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE578611A (fr) | 1959-08-31 |
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