CH371305A - Ventilanordnung an Kolbenpumpen - Google Patents

Ventilanordnung an Kolbenpumpen

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CH371305A
CH371305A CH7797559A CH7797559A CH371305A CH 371305 A CH371305 A CH 371305A CH 7797559 A CH7797559 A CH 7797559A CH 7797559 A CH7797559 A CH 7797559A CH 371305 A CH371305 A CH 371305A
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CH
Switzerland
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valve
suction
arrangement according
dependent
bore
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CH7797559A
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Kuenzler Werner
Original Assignee
Muenchner Motorzubehoer Gmbh
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Description


      Ventilanordnung    an     Kolbenpumpen       Die vorliegende Erfindung     betrifft        eine    Ventil  anordnung an Kolbenpumpen, insbesondere     Kraft-          stoffeinspritzpuanpen    für     Brennkraftmaschinen,    mit  mindestens     einem        Saugventil    und     mindestens    einem  davon unabhängig     arbeitenden    Druckventil.  



  Bei bekannten.     Ven;ti'lanordhungen    dieser     Art    hat  jedes Ventil ein eigens     Ventilgehäuse,    oder es sind       beide        Ventile    unmittelbar im Motorgehäuse     unter-          gebracht,    wobei ausserdem das     Saugventil    zeitweise  den     Dichtsitz    für das Druckventil bildet. Solche An  ordnungen weisen somit neben einer     verwickelten     Bauart noch den Nachteil einer unerwünschten Funk  tionsabhängigkeit zwischen Saug-     und    Druckvorgang  auf.  



  Es ist das Ziel der Erfindung, diese     Nachteile        zu          vermeiden    und durch besonders     günstige,        zweck-          msässige        Gestaltung    der Ventilanordnung die     Anzahl     der     Verbindungsleitungen    und     d'er        Aufbauelemente     auf ein Mindestmass herabzusetzen, die Herstellung       wesentlich,    zu vereinfachen und die     Fertigungskosten     zu senken.

   Diese     Aufgabe        soll        erfindungsgemäss    da  durch gelöst     sein,    dass die beiden Ventile in einem  gemeinsamen     Ventilgehäuse    angeordnet sind,     wobei     das     Saugventil    eine axiale Bohrung     aufweist,    welche  sich vom Kolbenarbeitsraum     gegen    die Druckleitung  hin     erstreckt.     



  Ein besonderer Vorteil wird erreicht,     wenn        die          Führungsschäfte    beider Ventile in einer gemeinsamen  Bohrung des     Ventilgehäuses    angeordnet     sind        und     wenn die Dichtfläche des     Saugventils    an der     einen     Stirnseite und diejenige des Druckventils an der     an-          deren        Stirnseite    des     Ventilgehäuses    vorgesehen ist.  



  Bei der     bevorzugten        Bauart    ist den beiden Ven  tilen auch noch     eine        gemeinsame        Ventil'schliessfeder          zugeordsnet.        Hierbei        empfiehlt    sich, die     Ventilschliess-          feder        im    Innern der Führungsschäfte     unterzubringen     und     mit    ihren Enden an den beiden     Ventilkörpern    an-    greifen zu     lassen.    Es ist darüber hinaus von     Vorteil,

       das     Saug-    und das     Druckventil    sowie die gemeinsame       Ventilschliessfeder        derart    in das     Ventilgehäuse    ein  zusetzen,     dass    sich     eine    in sich geschlossene, einbau  fertige Ventileinheit ergibt. Auf diese Weisse     erreicht     man     nicht    nur eine Vereinfachung in     .der    Lagerhal  tung,     sondern    auch eine     Erleichterung    bei der Mon  tage der     Kolbenpumpe.     



  Es kann zwischen der     Führungsbohrung    und dem       Ventilschaft    des     Saugventils        entweder    ein     Spiel    vor  gesehen     sein.    oder aber der Ventilschaft kann selbst  mit Passung abdichtend in die     Führungsbohrung        ein-          greifen.    Im     letzteren        Falle    wird am     Saugventil    eine  die     Saugleitung    gegen .die Druckseite     abschliessende          Dichtfläche        

  entfallen        können.     



  Die     Erfindung    ist in der nachstehenden Beschrei  bung an     in    der     Zeichnung    veranschaulichten     Ausfüh-          rungsbelspielen    näher     erläutert.        Fig.    1     stellt    eine     als     geschlossene     Einheit        ausgebildete        Saug-    und     Druck-          venbilanordnung    im     Querschnitt    dar.

       Fig.2    und 3  geben eine Einzelheit und eine     Variante    zu     Fig.    1  wieder.  



  Die     Fig.    1     stellt    die     Ventilanordnung    an     einer    bei       Brennkraftmaschinen        verwen.dtten        Kraftstoffeinspritz-          pumpe        bekannter    Art     und:    Arbeitsweise dar. Im Pum  penkörper 1 ist eine     Kolbenbüchse    2 befestigt, in der  ein auf und ab beweglicher, beispielsweise durch eine       Nockenwelle        angetriebener        Kolben    3     geführt    ist.

   Auf  die     Stirnseite    der     Kolbenbüchse    2     wird:    mit     Hilfe        eines          Schraubnippels    6     ein.        Ventilgehäuse    4     abdichtend          aufgedrückt.    Der Saugraum der Pumpe ist mit 7       bezeichnet,

      und die     Saugbohrungen    im     Vent'dgehäuse     4     tragen    das     Bezugszeichen    4a und     münden        in    eine       Ringnute    4g-.

   In der     achsmittigen        Führungsbohrung     4c     des    Ventilgehäuses 4 ist der Schaft eines Saugven  tils 10 geführt, dessen     ringförnuge        Dichtfläche        10b     die     Saugnute   <I>4g-</I> .gegen den Kolbenarbeitsraum<I>2a</I>       -abdichtet.         In der gleichen     achsmittigen        Bohrung    4c des       Ventilgehäuses    4     sitzt    nun auch der     Führungsschaft     des Druckventils 12,

   welches an der oberen     stirn-          seitigen    Dichtfläche 4d des     Ventilgehäuses    4     aufsitzt.     Eine     achsmittige        Bohrung    12a und     zwei        Querbohrun-          gen    12b des Ventils 12 schaffen die     Verbindung    zwi  schen der     axialen    Bohrung 10d des Saugventils und  der     Druckbohrung    6a.

   In     einer        Einfräsung    des     Saug-          ventilkörpers        (Teller)        sitzt    ein     Stift    13, und im Druck  ventilkörper     isst    ein weiterer     Stift    14 befestigt     (Fig.    2),  die     zur        Aufhängung    einer die beiden     Ventile    in  Schliessstellung     haltenden    Feder 15 dienen.  



  Der     Führungsschaft    des     Saugventils    10     ist    also       miteiner        achsmittigen    Bohrung 10d versehen, welche  sich vom Arbeitsraum 2a zur     Druckbohrung        12a    er  streckt.

   Dadurch wird     einerseits    kürzeste,     volumen-          mindernd:.-    Verbindung vom Arbeitsraum 2a zur  Druckseite geschaffen, was     zur        Vermeidung    von     un-          erwünschten    Schwingungen im     Druckleitungssystem     und somit zur Erreichung der     gewünschten    Gleich  mässigkeit in der     Fördercharakteristik    erheblich bei  trägt.

   Anderseits wird durch die     beschiebene    Ausbil  dung eine im     Verhältnis    zu den bekannten Bauarten  wesentliche     Vereinfachung    und Verbilligung bei     der          Serienfertigung    erzielt. Zunächst einmal     :ersetzt        eine     einzige Bohrung     im        Saugventilschaft    ein System von  um das     Saugventil    herum im     Ventilkörper    geführten  und im     Druckventilkörper    wieder     verziüigten    Boh  rungen bei den bekannten Bauarten.

   Ferner lässt sich  die     achsmittige    Bohrung im     Seugventilschaft    in     einem     Zuge mit anderen Bearbeitungsoperationen an der       Maschinz    ausführen     und'    demzufolge     eine    Einsparung  erzielen.  



  Ausser den bereits     erwähnten    Vorteilen bietet die  beschriebene Bauart noch weitere Vorzüge. Statt in  zwei getrennten Ventilgehäusen sind nunmehr beide       Ventile    in     einem    gemeinsamen Ventilgehäuse unter  gebracht, an dessen Stirnseiten sich die     Dichtflächen     befinden.,     während    die zentrale Bohrung     desselben     den beiden     Ventilen    als     gemeinsame        Führung    dient.

    Diese drei     Hauptflächen    des     Ventfgeh        äuses    sind  leicht     zugänglich    und lassen sich demzufolge ohne  Schwierigkeiten und mit     einwandfreier    Genauigkeit  im     Schleif-,        Läpp-        od-;    r     Honvorgang    bearbeiten.

   Es  ist ausserdem     einleuchtend,    dass sich die     Montage     einer solchen     Ventileinheit    und ihre Lagerhaltung  äusserst     einfach    durchführen lässt.     Ferner    sind     im    fer  tigmontierten Zustand die Dichtflächen dar Ventile  zugedeckt, so dass eine Beschädigung oder     Verschmut-          zung        dieser    sehr empfindlichen Flächen     praktisch    aus  geschlossen .ist.  



  Man kann den     Saugventilschaft    mit Spiel in     seine          Führungsbohrung        eingreifen    und das Ventil nur an  der     Ringfläche    10b abdichten lassen. Für andere Be  triebsfälle     lä.sst    sich dagegen der Ventilschaft auch in  seine     Führungsbohrung    mit     geeignetem        Dichtsitz    ohne       Schwierigkeiten        einläppen.     



  In     Fig.    3 ist eine andere     Ausführung    der     Ventil-          anordnung    dargestellt. Das     Druckventil    12' ist hier  mit     einem    vollen     Führungsschaft    versehen, an     dessem       Umfang einige     Axialnuten    12a' eingearbeitet sind.

    Ein Zapfen 12" des Druckventils trägt einen     Feder-          teller    16, an -dem sich das eine Ende einer     Ventil-          schliessfedier    17     abstützt.    Das andere Ende der Feder  17 drückt gegen einen inneren Bund 10e des Saug  ventils<B>10.</B> Im übrigen sind das     Saugventil    10 und das       Druckventil    12' in gleicher Art wie nach     Fig.    2 im  Ventilgehäuse 4     eingesetzt.     



  Bei der zuletzt     besprochenen    Ausführung können  beide Ventile nicht nur in der     gleichen        Bohrung    an  geordnet, sondern auch beispielsweise mit gleichen       Aussenabmessungen    versehen sein, was zu einer wei  teren     Vereinfachung    führt.     Darüber    hinaus lässt sich  die     Ventilanordnung    auch bei Pumpen anderer als  beschriebener Art benützen, z. B. bei hydraulischen       Förderpumpen    oder     dergleichen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventilanordnung an Kolbenpumpen, mit minde stens einem Saugventil und mindestens einem davon unabhängig arbeitenden Druckventil, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Ventile in einem gemein samen Ventilgehäuse angeordnet sind, wobei das Saugventil eine axiale Bohrung aufweist, welche sich vom Kolbenarbeitsraum gegen die Druckleitung hin erstreckt:
    . UNTERANSPRÜCHE 1. Ventilanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschäfte beider Ven tile in einer gemeinsamen Führungsbohrung dies Ven tilgehäuses angeordnet sind. 2. Ventilanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche des Saug ventils an der einen Stirnseite und diejenige des Druckventils an dar anderen Stirnseite dies Ventil gehäuses vorgesehen ist.
    3. Ventilanordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass den beiden Ventilen eine gemeinsame Ventilschliessfeder zugeordnet ist. 4. Ventilanordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Venflschliessfed'er im Innern der Führungsschäfte untergebracht und: mit ihren Enden an den beiden Ventilkörpern verankert ist. 5.
    Ventilanordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Ventilschliessfeder im Innern :der Bohrung des Saugventils derart angeordnet ist, dass sie mit ihrem einen Ende gegen einen inneren Bund das Saugventils und mit ihrem anderen Ende gegen einen Federteller drückt, der an einem Zapfen des Druckventils sitzt. 6.
    Ventilanordnung nach Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschaft des Saug ventils mit Spiel in seine Führungsbohrung eingreift. 7. Ventilanordnung nach Unteranspruch 1, da- duTch gekennzeichnet, dass der Führungsschaft des Saugventilis mit Dichtpassung in seine Führungsboh rung eingreift.
CH7797559A 1958-11-10 1959-09-08 Ventilanordnung an Kolbenpumpen CH371305A (de)

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