CH371384A - Einrichtung zur Erhitzung von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl - Google Patents

Einrichtung zur Erhitzung von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl

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CH371384A
CH371384A CH7715959A CH7715959A CH371384A CH 371384 A CH371384 A CH 371384A CH 7715959 A CH7715959 A CH 7715959A CH 7715959 A CH7715959 A CH 7715959A CH 371384 A CH371384 A CH 371384A
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CH
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cyclones
cyclone
pipes
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exhaust
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Application number
CH7715959A
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Inventor
Bernd Dipl Ing Helming
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Polysius Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Einrichtung zur Erhitzung von feinkörnigem Gut, insbesondere    Zementrohmehl   Bekannte Einrichtungen dieser Art bestehen aus mehreren Zyklonen, welche durch Rohrleitungen so untereinander    verbunden   sind, dass mittels eines Gebläses die Abgase    eines      Drehrohrofens   nacheinander durch die einzelnen Zyklone gesaugt werden, während die    Staubaustragrohre   eines jeden Zyklons mit Ausnahme des letzten, in das zum folgenden Zyklon führende Abgasrohr einmünden.

   Die Zyklone können dabei je in zwei Reihen übereinander angeordnet werden, wobei die Zyklone    einer   jeden Reihe derart zueinander versetzt sind, dass ein Zyklon der einen Reihe genau in Höhe der Lücke angeordnet ist, die zwischen zwei Zyklonen der Nachbarreihe freigelassen ist.

   Dadurch,    dass   die Zyklone in ihrer Achse senkrecht    übereinander   angeordnet sind, ergibt sich für die gesamte    Anlage   eine    ausser-      ordentlich      grosse   Bauhöhe, wenn man bedenkt, dass zur    Ausnützung      eines   vorhandenen Wärmegefälles der Abgase vier und mehr Zyklone    übereinander   angeordnet werden müssen, wobei jeweils das    staub-      förmige   Gut in den Rohrkrümmer eingeleitet wird, der zum nächsten Zyklon der    Nachbarreihe   führt.

   Bei einer normal grossen Anlage ergibt sich dadurch ein Turm von etwa 40 m Bauhöhe, der naturgemäss eine grosse und teure Stahl- oder    Betonkonstruktion   zur Aufnahme der    einzelnen   Zyklone erfordert. 



  Ein weiterer Nachteil bekannter Anlagen besteht darin, dass für die    überführung   der Abgase, bzw. des    staubförmigen   Gutes von einem Zyklon zum nächstfolgenden Zyklon der Nachbarreihe Krümmer Anwendung finden müssen, die sehr oft die Ursache für Betriebsstörungen bilden. Die    Erfahrung   hat gelehrt, dass sich in den Krümmern das staubförmige Gut absetzt und teilweise anbäckt,    wodurch   der freie    Durchgangsquerschnitt      immer      mehr   verringert wird. Man musste deshalb viele Stosslöcher anbringen, um die    Rohrleitungen   laufend    reinigen   zu können.

   Damit    inan   eine    grosse   Anzahl solcher Löcher vorsehen kann, hat man sogar    vorgeschlagen,   die Rohrleitungen bzw.    Krümmer   im Querschnitt viereckig auszuführen, was den Aufbau der Anlage    naturge-      mäss   weiter verteuert. Ausserdem    erfordert   aber die Reinigung der Rohre    eine      erhebliche      Anzahl   von    Fachkräften.   



  Durch die Erfindung worden die geschilderten Mängel restlos    beseitigt,   indem die    einzelnen   Zyklone mit ihren Achsen zur    Lotrechten   geneigt angeordnet sind. Die    einzelnen   Zyklone sitzen vorteilhaft in der Höhe übereinander und versetzt    zueinander,   jedoch stets derart, dass sie durch    geradlinige   Rohre verbunden werden    können.   



     Zweckmässigerwesse   sind die    Mittelachsen   der    einzelnen   Zyklone etwa um 450 zur Senkrechten    ge-      neigt,   so dass    dann   die    Mittelachse   des    in   einer    Reihe   liegenden Zyklons    senkrecht   zur Mittelachse des    nächsttieferen      Zyklons   der Nachbarreihe verläuft.

   Die Mittelachsen    aller   Zyklone bilden etwa eine    Zickzacklinie.   Die    Schräganordnung   ergibt den    Vorteil,   dass die    einzelnen   Zyklone    sehr      dicht      anein-      andergerückt   werden    können   und    dass   für    ihre   Verbindung nur kurze, gerade Rohre benötigt werden und irgendwelche Krümmer    vollständig   in    Wegfall   kommen. 



  Vorteilhaft liegen die    Staubaustragrohre   und die Abgasrohre eines jeden    Zyklons   in zueinander etwa    parallelen   Ebenen. Das    Gasführumgsrohr      eines      Zy-      klons   verläuft dabei genau in der    Mittelachse   des    nächsttieferen   Zyklons,    während   das Staubaustragsrohr etwa senkrecht    in   das Abgasrohr    einmündet,   welches. diesen Zyklon mit dem    vorangehenden   Zyklon verbindet.

   Die    einzelnen   Rohrleitungen    können,   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 je nach den    Gegebenheiten   des    Betriebes,   radial oder    tangential   in den    jeweiligen      Zyklon      einmünden.   Das    Staubaustragsrohr      kann   eine etwa in der Ebene des Bodens des    Zyklons   liegende    Schurre   sein. 



  Zweckmässig    können      die      einzelnen      Zyklone   nach oben hin jeweils im    Durchmesser      kleiner   werden, da die Temperatur der Abgase von einem Zyklon zum anderen abnimmt, und    somit   bei Beibehaltung gleicher    Strömungsgeschwindigkeiten   die Zyklone im Durchmesser    nach   oben hin kleiner werden müssen. 



  Die Erfindung lässt    verschiedene   konstruktive    Ausführungsmöglichkeiten   zu. Eine davon ist in der    Zeichnung   wiedergegeben. Es zeigen    Fig.   1 eine    schematische   Darstellung der gesamten Anlage;    Fig.   2 eine Darstellung des    Achsenverlaufs   der einzelnen Zyklone;    Fig.   3 einen Schnitt nach der Linie    a-b   durch den obersten Zyklon    gemäss      Fig.   1, und    Fig.   4    eine      ähnliche   Schnittdarstellung wie    Fig.   3 durch eine andere Ausbildungsform eines Zyklons.

   An den    Drehofen   1 bekannter Bauart    schliesst   sich die    Zyklonanlage   an, die aus den Zyklonen 2, 3, 4 und 5    gebildet   ist. 



  Selbstverständlich können entsprechend den Erfordernissen    des   Betriebs auch eine grössere    Anzahl   von Zyklonen übereinander    in.   einer Anlage    zusam-      mengefasst      sein.   Die    Mittelachsen   der    einzelnen   Zyklone bilden    gemäss      Fig.   2    etwa      eine      Zickzacklinie,   wobei sie mit der    Lotrechten      1-I      jeweils   einen Winkel von    4511      einschliessen,   d. h. die    Mittelachsen   der    aufeinanderfolgenden   Zyklone stehen etwa rechtwinklig zueinander. 



  Der unterste Zyklon 2 ist    mit   dem    Drehrohrofen   1 durch ein Abgasrohr 6 und durch ein Staubaustragsrohr 7 in der gezeigten    Weise   verbunden. Das Rohr 7 bildet eine    Schurre,   die das sich im Zyklon 2    ausscheidende      staubförmige   Gut in den Drehofen 1 überführt. Die heissen Abgase des Ofens treten über die Abgasleitung 6 am oberen Ende in den Zyklon 2 ein. 



  Der Zyklon 3 ist um ein gewisses    Mass   höher als der Zyklon 2 angeordnet, wobei    dessen   Staubaustragsrohr 7a in das Abgasrohr 6    einmündet   und dessen Abgasrohr 6a, in der    Mittelachse   des Zyklons, 2 liegend, in diesen hineinreicht und    geradlinig   an das obere Ende des Zyklons 3    herangeführt   ist. In der gleichen Weise    sind      auch   die übrigen Zyklone 4 und 5 angeordnet und über kurze, gerade Staubaustragsrohre und Abgasrohre miteinander verbunden, wobei jeweils das    Staubaustragsrohr   7b bzw. 7c in das die beiden tieferliegenden Zyklone    verbindende   Abgasrohr 6a    bzw.   6b einmündet.

   Die aus dem Zyklon 5 herausgeführte Abgasleitung 6d führt zu einem nicht dargestellten Gebläse, bzw. zu einem Filter, während die Rohrleitung 7d, die in die Abgasleitung 6c einmündet, mit der Aufgabestelle    für   das staubförmige Ofengut verbunden ist. 



     Gemäss      Fig.   3    kann   das    Staubaustragsrohr   7c radial sich verjüngend vom Boden des Zyklons 5 in das Abgasrohr 6b übergehen ;    es   ist aber auch die Anordnung gemäss    Fig.   4 möglich, bei der das Staubaustragsrohr 7c'    tangential   aus dem Zyklon 5' ausmündet, so dass das ausgeschiedene Gut in der eingezeichneten Pfeilrichtung in die Schurre geschleudert wird. 



  Das    staubförmige   Ofengut,    welches   in die Leitung 7d aufgegeben wird, wandert in der mit starken    Linien   eingezeichneten    Pfeilrichtung   nacheinander durch die einzelnen Zyklone 5, 4, 3 und 2 und gelangt    schliesslich   über die Schurre 7 in den    Drch-      rohrofen   1. Im Gegensatz dazu    durchlaufen   die aus dem    Drehrohrofe:n   1 austretenden Abgase in der mit gestrichelten Linien    eingezeichneten      Pfeilrichtung   nacheinander die Zyklone 2, 3, 4 und 5 und gelangen schliesslich über die Leitung 6d nach dem Gebläse, bzw. zum Filter. 



  Wie die Darstellung erkennen lässt, liegen die    einzelnen   Zyklone dicht aneinander; die Verbindungsrohre sind kurz und gerade, so dass irgendwelche zu Betriebsstörungen führende Krümmer in den Leitungen    vermieden   sind    und   eine kurze Bauhöhe der gesamten Anlage sichergestellt ist. 



  Vorzugsweise können die Zyklone auch längs einer Schraubenlinie angeordnet sein, also in ihrer Gesamtheit eine Art Wendel bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Erhitzung von feinkörnigem Gut, insbesondere Zementrohmehl, mittels der Abgase eines Drehrohrofens, bestehend aus mehreren Zy- klonen, welche durch Rohrleitungen so untereinander verbunden sind, dass die Ofenabgase nacheinander durch die einzelnen Zyklone gesaugt werden, während die Staubaustragsrohre eines jeden Zyklons - mit Ausnahme des letzten - in das zum folgenden Zyklon führende Abgasrohr einmünden, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen der Zyklone (2, 3, 4, 5) zur Lotrechten geneigt sind und die Anordnung derart getroffen ist, dass die Gasleitungen (6)
    zwischen den jeweils aneinander anschliessenden Zyklonen aus geradlinig verlaufenden Rohren bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen der jeweils aneinander anschliessenden Zyklone etwa senkrecht <Desc/Clms Page number 3> aufeinander stehen und mit der Lotrechten einen Winkel von etwa 4511 einschliessen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge^ kennzeichnet, dass die Staubaustragsrohre und die Abgasrohre der Zyklone in zueinander etwa parallelen Ebenen liegen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Staubaustragsrehr (7) jedes Zyklons als Schurre ausgebildet ist, etwa in der Ebene des Bodens des Zyklons liegt und sich vom Zyklondurchmesser allmählich verjüngt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Staubaustragsrohr tangential zur Seitenwandung dicht über dem Boden des Zyklons ausmündet. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nachfolgenden Zyklone (3, 4, 5) jeweils einen geringeren Durchmesser aufweisen als die jeweils nächst vorangehenden. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zyklone etwa längs einer Schraubenlinie angeordnet sind.
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