CH371421A - Vorrichtung zum Abkanten von Blech - Google Patents

Vorrichtung zum Abkanten von Blech

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CH371421A
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CH1477161A
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Thalmann Otto
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Thalmann Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abkanten von Blech    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum<B>Ab-</B>  kanten von Blech mit einem Auflagebalken für das  zu bearbeitende Blech, einem das Blech auf dem  Auflagebalken festzuklemmen bestimmten Druckbal  ken und einem an seinen beiden Enden in Haupt  lagern gelagerten schwenkbaren Biegebalken.  



  Vorrichtungen dieser Art sind unter der Kurz  bezeichnung      Abkantbänke     bereits bekannt. Die  bisher bekannten     Abkantvorrichtungen    dieser Art  liessen das Abkanten von Blechen bis höchstens  etwa<B>2,5</B> m Länge zu, da es aus folgenden Gründen  nicht möglich war, grössere     Abkantvorrichtungen    zu  bauen.

   Der Biegebalken dieser     Abkantvorrichtungen          muss    um mehr als     90,1    schwenkbar sein, damit es  auch möglich ist, die Randpartien von Blechen     um-          zubördeln.    Zu diesem Zweck werden die Randpar  tien der Bleche in der     Abkantvorrichtung    um etwa  <B>051,</B> umgebogen und in einem zweiten Arbeitsgang  dann ganz     ilachgepresst.    Der Biegebalken     muss    um  eine Achse schwenkbar sein, die auf seiner eigent  lichen     Blechauflagefläche    liegt, direkt unterhalb der  Biegekante des Druckbalkens, um die das Blech ge  bogen wird.

   Aus diesem Grunde konnten bisher die  Lager des Biegebalkens nur an seinen beiden Enden  ausserhalb des Bereiches seiner Auflagefläche für  das zu biegende Blech angeordnet werden. Die Länge  des Biegebalkens und damit der ganzen     Abkantvor-          richtung    war deshalb bisher auf einen Wert begrenzt,  bei welchem unter des Wirkung der auftretenden  Kräfte keine nennenswerte     Ausbiegung    des Biege  balkens zwischen den beiden Lagerstellen auftrat.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu be  heben und die Herstellung von     Abkantvorrichtungen     von mehr als<B>2,5</B> m Länge zu ermöglichen. Sie ist  dadurch gekennzeichnet,     dass    der Biegebalken zwi  schen den Hauptlagern in mehreren zusätzlichen       Halblagem    abgestützt ist und     dass    zweckmässig Mit-         tel    vorgesehen sind, die bei einer Schwenkung des  Biegebalkens um mehr als<B>90,1</B> das Abheben der       Halblagerzapfen    aus ihren     Halblagerschalen    ver  hindern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Ansicht einer     Abkantvorrichtung    von  vorn, teilweise im Schnitt nach Linie<B>1-1</B> -in     Fig.    2,       Fig.    2 eine Seitenansicht der     Abkantvorrichtung     nach     Fig.   <B>1</B> mit einem Teilschnitt durch ein Zwi  schenlager und       Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt durch ein Zwischenlager       üi    grösserem Massstab.  



  Auf im Boden verankerten Sockeln<B>1</B>     bzw.    Zwi  schensockeln     la    sind in Abständen horizontale Trä  ger 2     bzw.    2a angeordnet, an deren vorderem Ende  ein     Doppel-T-Träger   <B>3</B> festgeschweisst ist, der über  die ganze Länge der     Abkantvorrichtung    verläuft und  als Auflagebalken dient. Die obere Fläche des obe  ren Flansches des Auflagebalkens<B>3</B> bildet die Auf  lagefläche 3a für das zu bearbeitende Blech 4. Auf  den Trägem 2 ist ferner ein Rahmen<B>5</B> angeordnet,  dessen Oberseite auf gleicher Höhe wie die Fläche 3a  liegt und als Auflage für das Blech 4 dient.

   Das zu  bearbeitende Blech 4 wird von einem Druckbalken<B>6,</B>  der aus einem Winkeleisenträger hergestellt ist, auf  den Auflagebalken<B>3</B>     gepresst    und dadurch festgehal  ten. Die vordere Kante 6a des Druckbalkens<B>6</B> ist  abgeschrägt     (vgl.        Fig.   <B>3)</B> und dient als Biegekante,  um die das Blech 4 umgebogen wird. Der Druck  balken<B>6</B> ist mit Trägern<B>7</B> verschraubt, die an zwei  armigen, um Zapfen<B>8</B> schwenkbaren Hebeln<B>9</B> be  festigt sind.

   Diese Hebel<B>9</B> sind an ihrem hinteren  Ende über Stangen<B>10,</B> deren Länge durch     Spann-          scblösser   <B>11</B> einstellbar ist, mit Hebeln 12 verbun  den, die ihrerseits an einer über die ganze Länge  der Vorrichtung verlaufenden, schwenkbar gelager-           ten    Welle<B>13</B> befestigt, an deren Enden Hebel 14  angeordnet sind.  



  Durch Anheben des Hebels 14 werden somit die  zweiarmigen Hebel<B>9</B> um die Zapfen<B>8</B>     verschwenkt     und dadurch der Druckbalken<B>6</B> vom Auflagebal  ken<B>3</B> abgehoben. Umgekehrt wird durch Nieder  drücken des Hebels 14 der Druckbalken<B>6</B> auf den  Auflagebalken<B>3</B>     bzw.    auf das Blech 4     gepresst.     



  Um den Druckbalken<B>6</B> in der Stellung, in der  er das Blech 4     festpresst,    zu fixieren, wird der Hebel  14 so weit nach unten gedrückt, bis die Hebel 12  an Anschlägen<B>15</B> anliegen     (vgl.        Fig.    2). Die Stan  gen<B>10</B> bilden mit den Hebeln 12 ein     Kniehebel-          gelenk,    das in der beschriebenen und in     Fig.    2 ge  zeichneten Stellung     et-#,vas    über den Totpunkt hin  ausgedrückt ist und deshalb in dieser Lage verbleibt.  



  Zum Abbiegen des Bleches 4 um die Kante 6a  des Druckbalkens<B>6</B> dient der Biegebalken<B>16.</B> Die  ser ist in den     Fig.    2 und<B>3</B> strichpunktiert in der  Ausgangsstellung und ausgezogen in einer geschwenk  ten Stellung gezeichnet, in welcher er die Randpar  tie 4a des Bleches 4 um etwa<B>1351></B> umgebogen hat.  Der Biegebalken<B>16</B> ist in üblicher Weise schwenk  bar in zwei Hauptlagern<B>17</B> gelagert, die an seinen  Enden angeordnet sind. Ferner ist er in mehreren  zusätzlichen Halblagern<B>18</B> abgestützt, die zwischen  den Hauptlagern<B>17</B> an Stellen vorgesehen sind, an  denen Zwischensockel     la    und horizontale Träger 2a  angeordnet sind.

   Der Biegebalken<B>16,</B> der rechtecki  gen Querschnitt aufweist, ist mit seiner oberen  Schmalseite 16a in der Ausgangslage bündig mit der  Fläche 3a des Auflagebalkens<B>3.</B> Das Blech 4, des  sen Randpartie 4a abgebogen werden soll, liegt somit  auf der Fläche 16a. Zum Abbiegen der Randpar  tie 4a wird der Biegebalken um eine Achse 17a  geschwenkt, die in der Ebene der Auflageflächen 3a  und 16a, unterhalb der Kante 6a des Druckbalkens<B>6</B>  liegt. Am Biegebalken<B>16</B> sind mehrere Hebel 18a  angeordnet, so     dass    eine oder mehrere Personen die  Vorrichtung bedienen können.  



  Die     Fig.   <B>3</B> zeigt einen Querschnitt durch eines  der Halblager. Am Auflagebalken<B>3</B> ist ein Lager  körper<B>18</B> befestigt, der eine halbkreisförmige     Aus-          nehmung   <B>19</B> aufweist. In dieser liegt der im Quer  schnitt     halbkreisförn-dge    Lagerzapfen 20, der derart  mit dem Biegebalken<B>16</B> verbunden ist,     dass    seine  ebene Fläche 21 in der Ebene der Auflagefläche 16a  liegt.  



  Damit nun der halbe Lagerzapfen 20 bei einer  Schwenkung des Biegebalkens<B>16</B> um mehr als     9011,     also zum Beispiel in die ausgezogen gezeichnete Stel  lung, nicht nach oben aus der Lagerfläche<B>19</B> her  ausgedrückt werden kann, ist eine Rollenkette 22  vorgesehen, die ein Abheben des Lagerzapfens 20  und damit ein Ausbiegen des Biegebalkens<B>16</B> ver  hindert. Die Kette 22 ist mit ihrem einen Ende am    Biegebalken<B>16</B> befestigt.

   Sie verläuft um die abge  rundete Aussenseite des Lagerkörpers<B>18,</B> durch eine       öffnung   <B>23</B> im Steg des Auflagebalkens<B>3,</B> um einen  weiteren     Umlenkkörper    24 und durch eine     öffnung     <B>25</B> im unteren Flansch des Auflagebalkens<B>3.</B> Ihr  anderes Ende ist am Ende einer Blattfeder<B>26</B> be  festigt, die innerhalb des horizontalen Trägers 2a  um einen Zapfen<B>27</B> schwenkbar gelagert ist. Die  Feder<B>26</B> wirkt mit einem Anschlag in Form einer  Stellschraube<B>28</B> zusammen. Die Schraube<B>28</B> wird  zweckmässig derart eingestellt,     dass    die Feder<B>26</B> erst  eine Zugkraft auf die Kette 22 ausüben kann, wenn  der Biegebalken bereits um etwa 90u geschwenkt  wurde.

   Auf diese Weise wird vermieden,     dass    die zur  Betätigung der Hebel 18a aufzuwendende Kraft  unnötig vergrössert wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Abkanten von Blech mit einem Auflagebalken für das zu bearbeitende Blech, einem das Blech auf dem Auflagebalken festzuklemmen bestimmten Druckbalken und einem an seinen bei den Enden in Hauptlagern gelagerten schwenkbaren Biegebalken, dadurch gekennzeichnet, dass der Biege balken<B>(16)</B> zwischen den Hauptlagern<B>(17)</B> in meh reren zusätzlichen Halblagern<B>(18,</B> 20) abgestützt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die bei einer Schwenkung des Biegebalkens um mehr als <B>900</B> das Abheben der Halblagerzapfen (20) aus ihren Halblagerschalen <B>(18)</B> verhindern. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel Federn <B>(26)</B> sind, die im Bereiche der Halblager<B>(18,</B> 20) über Rollenketten (22) mit dem Biegebalken<B>(16)</B> verbunden sind. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenketten (22) von den Federn<B>(26)</B> aus über einen Umlenkkörper (24) und den Lagerkörper<B>(18)</B> für ein Halblager<B>(19,</B> 20) herumgeführt und mit dem-Biegebalken <B>(16)</B> gelen kig verbunden sind. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Federn<B>(26)</B> Blattfedern sind, deren Spannung durch Stellschrau ben<B>(28)</B> einstellbar ist. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbalken<B>(6)</B> mittels eines Hebels (14) über ein ein Kniegelenk enthal tendes Hebelsystem<B>(9, 10,</B> 12) gegen den Auflage balken<B>(3)</B> gedrückt werden kann, wobei in seiner Anpressstellung das Kniegelenk über seinen Totpunkt hinaus durchgedrückt ist, so dass einer der Kniehebel <B>(13)</B> an einem Anschlag<B>(15)</B> anliegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2638985A1 (fr) * 1988-11-14 1990-05-18 Guepratte Pierre Plieuse perfectionnee a charnieres intermediaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2638985A1 (fr) * 1988-11-14 1990-05-18 Guepratte Pierre Plieuse perfectionnee a charnieres intermediaires
EP0369901A1 (de) * 1988-11-14 1990-05-23 Pierre Guepratte Verbesserte Biegepresse mit zwischenliegenden Scharnieren

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