CH371425A - Verfahren zum Waschen von Wäsche und automatische Waschmaschine zu seiner Durchführung - Google Patents

Verfahren zum Waschen von Wäsche und automatische Waschmaschine zu seiner Durchführung

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CH371425A
CH371425A CH6270858A CH6270858A CH371425A CH 371425 A CH371425 A CH 371425A CH 6270858 A CH6270858 A CH 6270858A CH 6270858 A CH6270858 A CH 6270858A CH 371425 A CH371425 A CH 371425A
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CH
Switzerland
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washing
phase
water
switched
control valve
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CH6270858A
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English (en)
Inventor
Werner Geschka Hugo
Heidenreich Albert
Original Assignee
Peter Pfenningsberg Gmbh Masch
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Description


  Verfahren zum Waschen von Wäsche und automatische Waschmaschine       zu    seiner     Durchführung       Bei     Trommelwaschmaschinen,    .die mit einer in  einem Behälter angeordneten und     hier    um     eine        waag-          rechte    Achse rotierenden     Waschtrommel    versehen  sind, haben sich im Laufe der Zeit     die;    mannigfaltig  sten Waschverfahren herausgebildet.

   So ist es bei  spielsweise bekannt, vor Beginn des Waschganges  eine bestimmte, mit Waschmitteln versehene Wasser  menge in den Trommelbehälter einfliessen zu lassen  und die Wäsche in dem so bereiteten Waschbad so  dann eine gewisse Zeit lang     mechanisch    zu bearbei  ten.

   Dabei     isst    es an und für sich     gleichgültig,    ob das  Wasser sofort mit der vorgesehenen     Endtemperatur     einströmt, die während des Waschabschnittes kon  stant gehalten wird, oder aber ob das Waschbad im  Laufe des Waschganges     auf    eine vorher     bestimmte     Endtemperatur aufgeheizt wird, währenddessen das  Waschmittel den Schmutz von der     Waschgutfaser     löst oder ihn zerteilt     bzw.    umhüllt. Die dafür erfor  derliche     Waschmittelmenge    richtet sich nach dem       Verschmutzungsgrad    der Wäsche.

   Dabei kommt der  sogenannten     Schmutztragefähigkeit    des Waschmittels  eine grosse Bedeutung zu, weil die: Schmutzteilchen  durch das Waschmittel in Schwebe gehalten werden.  Das vorerwähnte, bisher zumeist angewandte Wasch  verfahren     besitzt    den Nachteil, dass der von der Faser  gelöste Schmutz vom Beginn bis zum Ende     dies     Waschganges in der Flotte verbleibt und daher stän  dig mit der Wäsche wieder in Berührung kommt.  



  Ein anderes bekanntes Waschverfahren beseitigt  den. obigen Mangel dadurch, dass der im Trommel  raum befindlichen Waschflotte ständig und im steti  gen Fluss eine     bestimmte    Menge Wasser zugesetzt  und eine gleich grosse Menge durch einen Überlauf  abgeführt wird'. Dieser Verfahrensweise liegt die Er  kenntnis zugrunde,     d!ass    der von der Faser gelöste    Schmutz durch den     ständigen    Abfluss der oberen       Schichten    der Waschflotte aus dem     Trommelraum     laufend     entfernt    wird.

   Die Menge des zu-     und    ab  fliessenden     Wassers    darf aber nicht zu gross werden,  weil sonst infolge des erhöhten Waschmittel- und  Wärmeenergieverbrauches die Wirtschaftlichkeit des  Verfahrens in Frage gestellt wird. Als gebräuchlich  wird     hierfür    eine Wassermenge von 0,08 bis 0,15  Liter pro Minute und je Kilogramm Trockenwäsche  angesehen. So erneuert sich die gesamte Waschflotte  bei der als     Minimum    angegebenen     Zuflussmenge    in  75 Minuten und bei der maximal angegebenen Zu  flussmenge in 40 Minuten.

   Infolge der ständigen Ab  führung der Schmutzteilchen     kann    die Anzahl der  einzelnen Waschabschnitte ohne Beeinträchtigung des  Wascheffektes verringert werden, weil eine merkliche       Teilmenge    des Schmutzes sofort nach der Lös     ng    von  der Faser aus der     Trommel        entfernt    wird. Insofern  ergibt sich eine     wirtsohaftliche    Waschweise. Jedoch  bleibt in diesem     Falle    der Weissgrad, als Massstab für  die gut gepflegte Wäsche, im Vergleich zu dem     erst.          genannten    Verfahren, etwas zurück.  



  Die Wirtschaftlichkeit des     Strömungswaschver-          fahrens        hängt    davon ab, ob man mit der zufliessen  den     bzw.        abfliessenden    Waschflüssig     kentsmenge,    mit  der sowohl Wärme als auch Waschmittel verloren  gehen, an     die    untere oder obre Grenze der als üb  lich bezeichneten Strömungsmenge geht.     B;

      i der  oberen Grenze sind die     vorerwähnten    Verluste gross,  während das Erreichen der unteren     Grenze    Schwie  rigkeiten in der Ausgestaltung der entsprechenden  Regeleinrichtung mit sich     bringt.    In Abänderung des  letztgenannten Verfahrens ist man daher     auch    schon  dazu übergegangen, mit verhältnismässig grossen     Was-          serzuführmengen    zu arbeiten,

   dabei jedoch das Was-           ser    nur in bestimmten     Intervallen    der Waschtrommel       zuzuführen.    In diesem Falle tritt aber     notwendig    eine       Minderung    des Wascheffektes     ein,    weil     nunmehr    der       Schmutz        ebenfalls    nur in gewissen Zeitabständen aus  dem Trommelbehälter bzw. der Waschflotte entfernt  wird, mithin     zwischen        zwei        Wasserzu-    bzw.     -abflüssen     Gelegenheit findet, sich auf der Wäsche erneut nie  derzuschlagen.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Auf  gabe zugrunde, ein Waschverfahren zu schaffen, das  die Nachteile der oben erwähnten Verfahren nicht  aufweist, hingegen deren     Vorteile        voll    auszunutzen  erlaubt und bei sparsamstem     Waschmittel-    und Ener  gieverbrauch einen erhöhten Wascheffekt     ermöglicht.     Das wird bei einem Verfahren zum Waschen von  Wäsche in einer automatisch arbeitenden Wasch  maschine, bei welchem während eines Waschganges  dem Waschbad eine Wassermenge zu- und eine gleich  grosse Wassermenge abgeführt wird,     erfindungsgemäss     dadurch     erreicht,

      dass der     Waschgang        in    zwei ver  schiedene Arbeitsphasen unterteilt wird, wobei in der  ersten Arbeitsphase bei gleichzeitiger     Aufheizung    des  Waschbades eine stetige     Wasserzu-    und     -ableitung     erfolgt, während der Waschgang in der anderen  Phase, der     Schlussphase,    bei höherer     Temperatur    als  in der ersten Phase und abgeschalteter     Wasserzu-    und       -abl'e.itung    zu Ende     geführt    wird.  



       Nachstehend    werden     Ausführungsbeispiele    der  Erfindung erläutert:  Es lässt sich neben einer merklichen Energie- und       Waschmitteleinsparung    ein     überraschender    Mehr  effekt in bezug auf den. Weissgrad .der Wäsche erzie  len. Es wurde festgestellt, dass der weitaus grösste Teil  des sich aus der     Wäsche    lösenden Schmutzes im all  gemeinen sehr     frühzeitig,    das heisst noch bei verhält  nismässig niedrigen Temperaturen, in dis Waschflotte  übertritt, während gegen Ende des Waschganges eine  Anreicherung der Waschflotte mit     Schmutzteilchen     kaum noch erfolgt.

   Hiebei kommt in     der    ersten       Waschphase    dem     Schmutzlösevermögen    und dar     Di-          spergierfähigkeit    der Waschflotte besonders Bedeu  tung zu, weil die der Wäsche anhaftenden Schmutz  teilchen zu     Beginn    des Waschganges möglichst schnell  in die Waschflotte     überführt    und ausgetragen werden  sollen. Mit steigender     Temperatur    der Waschflotte  wird auch die     abgeführte        Wärmemenge    grösser.  



  Trägt man bei konstanter     Heizleistung    die Tem  peratur der Waschflotte als Funktion der Zeit auf,  so ergibt sich gegen Ende des Waschganges ein zu  nehmend     flacherer    Verlauf der     Temperatur-Zeit-          Kurve.    Je nach der Grösse der     Heizleistung    und der  durch den     überlauf    abgeführten     Wassermenge    tritt  früher oder     später    der Fall ein,

   dass die Temperatur  der     Waschflotte        nicht    mehr     ansteigt.    Das     kann    bei zu  grosser     Wasserdurchströmung    des Waschbades dazu       führen,    dass die für einen Waschgang erforderliche  Endtemperatur von etwa 85 bis 90  C     überhaupt    nicht  erreicht wird.  



  In dem Augenblick, da gegen Ende der ersten  Waschphase die Wasserzufuhr unterbrochen wird, im         sogenannten        Umsteuerpunkt,    hört auch der konstante       Laugenabfl'uss    auf. Die Temperatur der     Waschflotte          kann    nunmehr rasch ansteigen, so dass die erforder  liche     Waschtemperatur    von z. B. 90  C schnell er  reicht werden kann.

   Während waschtechnisch gesehen  das Charakteristische der ersten Waschphase darin  besteht, dass eine relativ grosse Schmutzmenge ab  geführt wird, weil das Lösen. und     Dispergieren    des  groben, anfänglichen Schmutzes wesentlich leichter  vor sich geht als das Beseitigen der     letzten    Schmutz  reste, ist     das    für die zweite Phase des Waschganges  Bezeichnende die stehende Flotte, in welcher die       Schmutztragefähigkeit    des Waschmittels wesentlich  besser zur Geltung kommt, da jetzt nur noch eine  relativ     geringe        Schmutzmenge    vorhanden ist. Da  durch kann dann auch der gewünschte hohe Weiss  grad erreicht werden.

   Die richtige Wahl des zwischen  den beiden Phasen liegenden     Umsteuerpunktes    hängt  im wesentlichen von dem Waschgut, dessen Ver  schmutzungsgrad, der Heizleistung und der durch das  Waschbad stetig hindurchgeführten Wassermenge ab.  Sie wird     zweckmässig    empirisch bestimmt.  



  Falls z. B. eine durch<B>öl</B> oder Fett stark ver  unreinigte Wäsche vorliegt, können die an Öl oder  Fett gebundenen     Schmutzteilchen    sich bei niederen  Temperaturen nur schlecht von der Wäsche lösen.  Für diesen Fall kann das Waschbad während der  ersten, sich durch stetige     Wasserzu-    und     -ableitung          auszeichnenden    Waschphase zusätzlich beheizt und  auf     eine    Temperatur von etwa 90  C erwärmt werden,  während in der     Schlussphase    die Zusatzheizung ab  geschaltet und das Waschen bei annähernd gleich  bleibender Temperatur zu Ende geführt wird.

   Auch  bei Waschmaschinen mit     Vorwärmeboiler        besteht    die  Möglichkeit, die bereits in den Trommelraum aus  dem Boiler eingeströmte, vorgewärmte Waschflotte       bei    ständigem     Wasserzu-    und     -abfluss    in der ersten  Phase des Waschganges weiter     aufzuheizen.    Zuwei  len kann es auch von Vorteil sein, für die während  der     ersten    Phase stetig zugeführte Wassermenge vor  gewärmtes Wasser zu benutzen.

   Jedenfalls ist es mit  den     vorerwähnten    Massnahmen ohne weiteres     mög    -  lieh, ein     Verfahrnsbeispiel    auch für durch Fette,  Öle oder     dergleichen    stark verschmutzte Wäsche an  zuwenden und damit den     erforderlichen    Reinheitsgrad  zu erzielen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine Wasch  maschine gemäss der Erfindung beispielsweise und  schematisch dargestellt, und     zwar    zeigt:       Fig.    1 den     Waschtrommelbehälter    einer automati  schen Waschmaschine mit einer um eine waagrechte  Achse rotierenden Waschtrommel, die       Fig.    2 und 3 graphische Darstellungen, die       Fig.    4 und 5     Ausführungsbeispiele    für die     Aus-          gestalitung    einer Einstellvorrichtung an der Maschine,

    die       Fig.    6 bis 9 verschiedene Ausführungsmöglichkei  ten der Steuermittel zur Umschaltung der Wasch  maschine von der ersten auf die zweite Arbeitsphase,           Fig.    10 den     Waschtrommelbehälter    einer auto  matischen     Waschmaschine    mit angebautem Vor  wärmeboiler und       Fig.    11 den zur     Voreinstel'lung    des Regelventils  auf verschiedene     Wäschesorten    dienenden Teil eines       Programmlaufwerkes    der     Waschmaschine    nach       Fig.    10.  



  In dem     Waschtrommelbehälter    1 der in     Fig.    1  gezeigten     Maschine    ist die um eine waagrechte Achse  2 drehbare,     durchlöcherte        Waschitrommel    3 gelagert.  Unterhalb der     Waschtrommel    sind am Behälter 1 ein       Wasserablaufstutzen    4 und benachbart davon ein Ein  laufstutzen 5 vorgesehen. In Höhe der für die Wasch  flotte vorgeschriebenen Niveaulinie 6 ist seitlich an  der Waschtrommel .ein     überlauf    7 angebracht.

   Ferner  sind im unteren Teil     des    zwischen Waschtrommel 3  und     Waschtrommelbehälter    1 gelegenen     Ringraumes     8 eine     Anzahl    Heizstäbe 9 vorgesehen. Ein in die  Wasserzuleitung 5 eingebautes     Absperr-    und Regel  ventil 10, das vorzugsweise elektromagnetisch zu be  tätigen ist, steuert die Wasserzufuhr.  



  In dem Diagramm nach     Fig.    2 ist auf der  Abszisse die Zeit und auf der Ordinate die Tempe  ratur T der Waschflotte aufgetragen. Im Punkte     P,     beginnt der Waschgang; das Wasser sei beispielsweise  mit     einer    Temperatur von     15     C in den Trommel  behälter 1 eingeströmt, die Heizung 9 eingeschaltet  und das     Zulaufventil    10 für     den    stetigen     Wasserzufluss     geöffnet.

   Die     Heizleistung    Q und: die in der     Zeitein-          heit    zugeführte     Wassermenge    M sind in dem Dia  gramm der     Fi;g.    2 durch die strichpunktiert bzw. ge  strichelt     eingetragenen    Linien dargestellt. Zunächst  steigt die Temperatur stetig und verhältnismässig  schnell an. Die zeitliche     Temperaturänderung        aT          dt     wird mit zunehmender Zeit t kleiner und würde  schliesslich im Punkte     P2    gleich Null werden.

   Von  diesem     Zeitpunkt    ab würde zwischen     Wärmezu-    und  -abfuhr Gleichgewicht herrschen. Je nach Auslegung  der Heizung 9     und    der Menge M des zu- und ab  geleiteten Wassers sind dem Punkte     P2        eine    be  stimmte Temperatur<I>T</I> und Zeit<I>t</I> zugeordnet. Soll  also nach einer gewissen Zeit eine Temperatur T er  zielt werden, so ist bei vorgegebenem Flottenvolumen  in der Waschtrommel sowie 'bei festgelegter     Wasserzu-          und        -abflussm:enge    die Auslegung der Heizung 9 fest  gelegt.

   Der Punkt     P2    entspricht in der Praxis meist  einer Temperatur von 90 bis 95 C und. die Zeit bis  zur Erreichung dieses Punktes soll im allgemeinen  kleiner als 60     Minuten    sein.  



  Wie eingehende     Untersuchungen    gezeigt haben,  hat sich aber der grösste Teil des Schmutzes bereits  bei einer etwa dem Punkte     P3    entsprechenden Tem  peratur     vorn    60 bis 65  C aus der Wäsche gelöst. Zu  diesem Zeitpunkt verhält sich die dem Waschbad zu  geführte Wärmemenge zur Wärmeableitung     noch     etwa wie 2: 1; es wird also der     Waschflotte    noch       etwa    doppelt so viel     Wärme    zugeführt wie verloren  geht.

   In diesem Zeitpunkt     P3        setzt    nun durch Ab  schalten des     Ventiles    10 die zweite Phase des Wasch-         ganges    ein. Nunmehr steigt die Temperatur rasch an,  etwa in     Form.    einer     Geraden.    Der der     Temperatur     des Punktes P2     entsprechende    Punkt P4     wird        jetzt     sehr schnellerreicht, und zwar in einem     Zeitintervall     <I>A</I>     t2,

      das     nur    noch einen Bruchteil des entsprechenden       Zeitintervalles   <I>d</I>     t1    bei konstantem     Wasserzufluss    be  trägt.  



  Das in     Fig.3    dargestellte     Temperatur-Zeit-Dia-          gramm    gibt die     betreffenden        Verhältnisse    für das  Waschen einer stark     mit    Fett oder 01     verschmutzten     Wäsche wieder.

   Durch Einschalten einer     Zusatzhei-          zung        mit    der     Heizleistung   <I>d Q</I> wird hier bei ständig  zu- und abfliessender Wassermenge M in der ersten  Phase des Waschganges die     Temperatur    bis zum  Punkte     P6,    der     annähernd    dem Siedepunkt der Flotte  entspricht,     hochgetrieben.        Sodann    wird die Zusatz  heizung ausgeschaltet     und    die     Wasserzufuhr    entweder       unmittelbar    oder erst nach einer gewissen Zeit ge  sperrt.

   Die Temperatur fällt bei     anfänglich    noch an  dauerndem     Wasserzufluss    um den Betrag 4 T, bis im       Punkte    P<B>7</B>     -der        Gleichgewichtszustand    erreicht ist.       Wird    dann zum Zeitpunkt     P8    die ständige     Wasser-          zufuhr        gesperrt,    so steigt die Temperatur wiederum,  z. B. auf 95  C im     Punkte        P,    an. Im     Punkte        Plo    ist  der Waschgang beendet.  



  Das     Umschalten    der     Waschmaschine    von der  ersten, sich -durch stetige     Wasserzu-        und        -ableitung     auszeichnenden Waschphase auf die andere Wasch  phase     mit    stehender Waschflotte kann     vorrichtungs-          mässig    auf     verschiedenste    Weise bewirkt werden.

   Bei  spielsweise     kann.    das Abschalten des die     stetige    Was  serzufuhr während der     ersten    Waschphase ermög  lichenden     Regalventils    durch     Steuermittel        erfolgen,    d     ie     in Abhängigkeit von der     voreingestellten    Zeitdauer     t..     der ersten Phase einen entsprechenden Schaltimpuls  auslösen. Letzterer wird zweckmässig durch den bei  automatischen Waschmaschinen ohnehin vorhande  nen Programmgeber bewirkt.

   Es ist aber ebensogut       auch    möglich, das Abschalten des Ventils 10 durch  einen     Temperaturfühler    bzw. einen solchen mit meh  reren     Schaltstufen    auszulösen, der bei Erreichen     einer     bestimmten, dem     Umsteuerungszeitpunkt        P3    entspre  chenden     Flottentemperatur    die weitere     Wasserzufuhr          unterbindet.    Eine weitere Möglichkeit der Umschal  tung der     Waschmaschine    besteht darin,     Steuexmittel          vorzusehen,

      die das     Abschalten    des Ventils 10 und  damit das Absperren des Wasserzuflusses in Abhän  gigkeit von der während der ersten Arbeitsphase ins  gesamt zu- oder     abgeflossenen    Wassermenge steuern.  



       Eine    Waschmaschine der beschriebenen Art ist  zweckmässig mit     Einstellknöpfen    versehen, die eine       Voreinstellung    der das Schaltventil 10 für die stetige  Wasserzufuhr betätigenden     Steuermittel    sowie     gegebe-          nenfalls    der Einschaltdauer einer in der Maschine       vorgesehenen        Zusatzheizung    in     Abhängigkeit    von  der     Wäschesorte        und/oder    deren     Verschmutzungsgrad          ermöglichen.    Vorteilhaft ist die   

  Waschmaschine    so  ausgebildet und geschaltet, dass sie sowohl auf     her-          kömmlichen    Waschbetrieb     mit    stehender     Flotte    als  auch auf das beschriebene Zweiphasenströmungsver-      fahren mit und ohne     Zusatzheizung        umzuschalten    ist.  Die     Fig.    4 und 5 zeigen dafür     Ausführungsbeisipele     der an der Maschine vorgesehenen Einstellvorrich  tung.

   Im Falle der     Fig.4    handelt es sich dabei um  einen gegenüber einer Skala 11 verstellbaren Dreh  knopf 12, der im wesentlichen in drei verschiedene  Schaltstellungen 13, 14 und 15, nämlich in die   Spar- ,      Normal-     und,      Kraft -Stellung    zu bringen  ist, wobei die Maschine in der      Normal -Stellung    auf  eines der üblichen     Waschverfahren,    hingegen in der   Spar - und      Kraft -Stellung    auf das erläuterte Zwei  phasen-Verfahren ohne bzw. mit Zusatzheizung ein  gestellt ist.  



       Fig.    5 zeigt eine Einstellvorrichtung mit Druck  tasten, bei der ausser Ein und Ausschalttasten noch  Tasten 16, 17 und 18 für  Spar -,  Normal - und        Kraft -Betrieb    vorgesehen sind.  



  Die     Steuermittel    zum Umschalten von der ersten  auf die zweite Waschphase können beispielsweise wie  in einer der     Fig.    6 bis 9 dargestellt     ausgebildet        sein.     



  Gemäss     Fig.    6 wird     beim    Durchlauf eines     Schalt-          nockens    21 einer     Nockenscheibe    19 eines Programm  gebers 20 einer Waschmaschine ein Schalter 22 wäh  rend einer vorgegebenen     Zeit        t.    geschlossen gehalten.

    Ein Relais 24 wird erregt und     schliesst    einen Schalter  <I>2</I>     -5        im        Stromkreis        des        Regelventils        10,        so        d'ass        das     Regelventil 10 öffnet. Dem     Waschtrommelbehälter    1  fliesst nunmehr während dieser Zeitdauer eine bemes  sene Frischwassermenge zu.  



  Wie weiter aus     Fig.    7 hervorgeht,     kann    die Steue  rung des Ventils 10 durch einen Temperaturfühler 26       erfolgen,    der bei Erreichen einer bestimmten, dem       Umsteuerzeitpunkt        P3        (Fig.2)    entsprechenden Flot  tentemperatur     einen    Schalter 27     in    einem Steuer  stromkreis 28 schliesst, so     dass    ein Hilfsrelais 29 an  zieht und einen     Schalter    30 im     Stromkreis    31 des  Regelventils 10 öffnet, um die weitere Frischwasser  zufuhr zu     unterbinden.     



  Auch     kann    gemäss     Fig.    8 die Umschaltung d- .r  Waschmaschine von der ersten, der     Strömu:agswasch-          phase,    auf die zweite Arbeitsphase durch das Ab  schalten des     Regelventils    10 in     Abhängigkeit    von der  während der ersten Waschphase     dem    Waschtrommel  behälter     zugeflossenen    Strömungswassermenge er  folgen.  



  Hierzu wird eine in die Wasserzuleitung 5 ein  geschaltete Wasseruhr 32     verwendet.    Durch     einen     Schaltstift 33 der Wasseruhr 32 wird bei Erreichen  einer durch. die     Stellung    eines     Schaltkontaktes    35 vor  eingestellten     Durchflussmenge    der Schaltkontakt     ge-          öffnet.        Letzterer    liegt in     einem    Steuerstromkreis 36  eines Schaltrelais 37.

   Bei     Unterbrechung    der Strom  zufuhr     fällt    das Schaltrelais 37 ab und öffnet dabei  einen Schalter 3 8 im Stromkreis des     Regelventils    10  und einen Schalter 39 im eigenen     Steuerstromkreis     36. Nachdem das Regelventil 10 geschlossen ist, wird  unter der     Einwirkung    der     Rückstellfeder    40 der  Schaltstift 33 in seiner Null Lage     zurückgeführt.    Der  nunmehr     entlastete        Schaltkontakt    35 schliesst sich  wieder.

   Ein erneutes Einschalten des Schaltrelais 37         bzw.        Öffnen    des Regelventils 10 kann aber erst nach       Überbrückung    des Schalters 39 durch einen von       einem        Programmgeber    kurzzeitig zu schliessenden       Schalter    41 erfolgen:.  



  Ferner kann auch gemäss     Fig.    9 die Umschaltung  der Waschmaschine auf die zweite Waschphase in       Abhängigkeit    von der     während    der ersten Wasch  phase durch den     Überlauf    7 abgeflossenen Wasser  menge erfolgen. In diesem Falle mündet der Überlauf  7 in ein Sammelgefäss 42. Mit dem Sammelgefäss 42  steht ein     Membrandruckschalter    43 in     Verbindung,     welcher bei einem     voreinzustellenden    Wasserstand im  Sammelgefäss anspricht und einen Schalter 44 in  einem Leitungszweig 45     eines    Steuerstromkreises öff  net.

   Bei geöffnetem Schalter 44 wird ein Schaltrelais  46 stromlos,     fället    ab und unterbricht die Stromzufuhr  zum Regelventil 10. Das Regelventil schliesst, so dass  dem     Waschtrommelbehälter    kein Frischwasser mehr  zuströmt. Gleichzeitig wird vom abfallenden Schalt  relais 46 ein Schalter 47 im Stromkreis eines Pumpen  antriebsmotors 48 geschlossen. Der     Ansaugstutzen    49  der Pumpe 50 mündet in den unteren Teil des     Sam-          melgefässes    42 ein. Das Sammelgefäss 42 wird mittels  der Pumpe 50 entleert, wobei der durch den     Mem-          brandruckschalter    43 geöffnet gehaltene Schalter 44  wieder schliesst.

   Das Schaltrelais 46 spricht jedoch  erst wieder     an,    wenn seine am Schaltkontakt 51       unterbrochene    Selbsthaltung wieder hergestellt wird.  Das Schaltrelais 46 wird wieder erregt, wenn von  einem Programmgeber durch eine     Nockenscheibe    52       ein    Schalter 53 geschlossen und damit der Schaltkon  takt 51 kurzzeitig überbrückt wird.  



  Der in der     Fig.    10 dargestellte Waschtrommel  behälter ist mit einem     Vorwärmeboiler    54 ausgestat  tet. Der     Vorwärmeboiler    besitzt einen Wasserzulauf  5 mit einem     Regelventil    10 und eine elektrische Hei  zung 56. Das im     Vorwärmeboiler    angewärmte Wasser  fliesst     während    der ersten Waschphase bei Einspeisung  von kaltem Wasser zum     Vorwärmeboiler    über den  Überlauf 57 dem Trommelbehälter zu. Im Wasch  trommelbehälter wird die     Waschflotte    während der  ersten und zweiten Waschphase mittels der Heizung 9  weiter aufgeheizt.  



  In der     Fig.    11 bedeuten die Tasten 16, 17 und 18  die     verschiedenen    Waschprogramme für  Spar -,   Normal - und      Kraft -Betrieb    der Waschmaschine.  Bei Betätigung der Taste 16     ( Spar-Betrieb )    arbeitet  die Waschmaschine nach dem     Zweiphasen-Wasch-          verfahren,    jedoch ohne     Vorwärmung    des Strömungs  wassers, das heisst, die Heizung 56 ist abgeschaltet,       und    das Regelventil 10 ist während der ersten Wasch  phase geöffnet.  



  Mittels der Taste 17 wird' das Normalwaschpro  gramm eingeschaltet. Die Waschmaschine arbeitet  nach einem Waschverfahren, bei welchem das Regel  ventil 10 und die Heizung 56 nicht betrieben werden.  



  Bei     eingeschalteter    Taste 18     ( Kraft -Betrieb)     arbeitet die Waschmaschine wiederum nach dem       Zweiphasen-Waschverfahren,    wobei sowohl das Re-           gelventil    10 als auch die Heizung 56     während    der  ersten     Waschphase    betrieben werden.  



  Die im     Wascfitrommelbehälter    gelegene     Heizung     9 wird wie bekannt von einer in den     Zeichnungen     nicht     dargestellten    Programmscheibe bei     Beginn    der  ersten Waschphase oder der     Vorwäsche    eingeschaltet  und bei Erreichen der     vorgewählten        Flottentempera-          tur,    wie ebenfalls bekannt, von einem     Thermostaten     abgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Waschen von Wäsche in einer automatisch arbeitenden Waschmaschine, bei wel chem während eines Waschganges dem Waschbad eine Wassermenge zu- und eine gleich grosse Wasser menge abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschgang in zwei verschiedene Arbeitsphasen unterteilt wird, wobei in der ersten Arbeitsphase bei gleichzeitiger Aufheizung des Waschbades eine stetige Wasserzu- und -ableitung erfolgt, während der Wasch gang in der anderen, .der Schlussphase,
    bei höherer Temperatur als in der ersten Phase und abgeschal teter Wasserzu- und -ableitung zu Ende geführt wird. II. Automatische Waschmaschine zur Durchfüh rung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer zum Trommelbehälter führenden, durch ein Regel ventil steuerbaren Wasserzuleitung und einem Was serüberlauf, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ab schalten des Regelventils (10) Steuermittel vorgesehen sind,
    die in Abhängigkeit entweder von der vorein- stellbaren Zeitdauer (tJ der ersten Arbeitsphase, der bei ihr erreichten Waschbadtemperatur oder der wäh rend dieser Phase insgesamt zu- oder abgeflossenen Wassermenge das Regelventil abschalten können. UNTERANS'PRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Waschbad während der ersten Arbeitsphase auf eine Temperatur von annähernd 90 C erwärmt wird, während in der Schlussphase eine Zusatzheizung abgeschaltet und der Waschgang bei annähernd gleichbleibender Temperatur zu Ende ge- führt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1,dadurch ge- kennzeichnet, dass die Grösse der Wasserzuleitung 0,08 bis 0,15 Liter pro Minute und Kilogramm Trok- kenwäsche beträgt und die Wasserzuleitung bei Errei chen einer Grenztemperatur abgeschaltet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet" dass die Wasserzuleitung nach: Errei chen einer Grenztemperatur zwischen 50 und 75 C abgeschaltet wird. 4. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Waschmaschine mit Vorwärmeboiler verwendet wird, aus dem in einen Trommelraum vorgewärmte Waschflotte ein strömen gelassen wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass während der ersten Phase dem Waschbad stetig vorgewärmtes Wasser zugeführt wird. 6. Waschmaschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Einstellknöpfe für die Steuermit- tel sowie für die Einschaltdauer einer Zusatzheizung, um Einstellungen in Abhängigkeit von der Wäsche sorte und loder deren Verschmutzungsgrad zu ermög- lichen. 7.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Regelventil durch Tasten oder einen Drehknopf in einen durch einen Programmgeber gesteuerten Stromkreis ein, und aus- schaltbar ist, wobei bei der Einschaltung des Regel- ventils in den Steuerstromkreis die Maschine nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I,
    hingegen bei dar Ausschaltung des Regelventils aus dem Steuer stromkreis nur mit stehender Flotte arbeitet.
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