CH371512A - Drehspulinstrument mit einem Permanentmagneten von im wesentlichen Y-förmigem Querschnitt - Google Patents

Drehspulinstrument mit einem Permanentmagneten von im wesentlichen Y-förmigem Querschnitt

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CH371512A
CH371512A CH6922159A CH6922159A CH371512A CH 371512 A CH371512 A CH 371512A CH 6922159 A CH6922159 A CH 6922159A CH 6922159 A CH6922159 A CH 6922159A CH 371512 A CH371512 A CH 371512A
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CH6922159A
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Xavier Lamb Francis
Original Assignee
Daystrom Inc
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Description


      Drehspulinstrument    mit einem Permanentmagneten von im     wesentlichen        Y-förmigem          Querschnitt       Die Erfindung betrifft ein     Drehspulinstrument    mit  einem Permanentmagneten von im wesentlichen     Y-          förmigem        Querschnitt        dergestalt,    dass eine hohe     Instru-          mentenempfindlichkeit    und geringe Baugrösse sowie  geringe     Herstellungs-    und Montagekosten erzielbar       sind.     



  Bei     Messinstrumenten    der zur     Erörterung    stehen  den Art wird ein Permanentmagnet verwendet, wel  cher im Zusammenwirken mit einem     Weicheisenjoch     einen magnetischen Luftspalt bildet. Im Luftspalt ist  eine Drehspule angeordnet, der über     eine    Spirale  Strom     zugeführt    wird.

   Üblicherweise ist     an    der Dreh  spule     ein    Zeiger     befestigt,    welcher sich über einer  geeichten Skala bewegt und die Grösse des die Dreh  spule     durchfliessenden    Stromes abzulesen     gestattet.    Bei  gewissen     Messins        trument'en    dieser     Art,    beispielsweise  bei Kursanzeigegeräten für Flugzeuge, muss die Win  kelablenkung des Zeigers verhältnismässig klein     sein,     das     Messinstrument    muss aber hohe     Empfindlichkeit,     hohes Drehmoment, gute Dämpfung,

   geringe Grösse       und        geringes    Gewicht :besitzen. Um solchen Forde  rungen .gerecht zu werden, verwendet man Instrumen  tensysteme, bei denen die gesamte     magnetische    Ener  gie des     Permanentmagneten    sich in einem einzigen  Luftspalt konzentriert, dessen Bogenlänge etwas grö  sser ist als die     winkelmässige    Ablenkung des Zeigers.  Die Drehspule ist so     angeordnet,        dass    sich nur die     eine     Seite der     Spulenwindungen    im     Luftspalt    befindet.

    Solche     Drehspulinstrumente    mit Permanentmagneten  werden als     Instrumente    mit nur     einem        Luftspalt    be  zeichnet.  



  Bei dem     Drehspulinstrument    nach der     Erfindung,     welches von einfacher Bauart und besonders hoher       Magnetflussdichte        ist,        kann        ungefähr        160%        der        maxi-          mal    bei konzentrischen     Magneten-Kernanordnungen     erzielbaren     Flussdichte        erreicht    werden,     indem        ein       Magnetkern verwendet wird,

   welcher im wesentlichen  die Form eines     Buchstabens    Y besitzt.  



  Mit Vorteil kann das     erfindungsgemässe        Drehspul-          instrument    in     einem    Flugzeug als Kursanzeigegerät  benutzt werden. Das     erfindungsgemässe        Drehspul-          instrument    weist insbesondere eine hohe Dichtigkeit  des magnetischen Flusses, hohe Dämpfung und ein  hohes Drehvermögen innerhalb eines geringen     Win-          kelbereiches    auf.  



  Die     erfindungsgemässe    Konstruktion gestattet, dass  durch das Gewicht der     Spulenwicklung    das Gewicht       des    Zeigers ausbalanciert werden     kann,    ohne An  wendung     zusätzlicher        Gegengewichte.    Das erfindungs  gemässe     Drehspulinstrument    ist dadurch gekennzeich  net, dass die divergierenden Arme des     Y-förmigen     Magneten in einem Punkt     auseinanderzulaufen        be-          ginnen:

  ,    welcher von dem Fusspunkt des     Magneten-          körpers    bis zu den Enden der     Arme    mehr als halb  wegs     liegt,    und     ein        ringförmiges.    Joch aus hochper  meablem     Material    den Magneten so     umgibt,

      dass die  Enden der     Y-förmigen    divergierenden     Arme        in    ma  gnetischem Kontakt mit der     Innenfläche    des Joch  teiles sind     und.    der Fussteil des Magneten einen Luft  spalt mit der gegenüberliegenden Seite des ringför  migen     Joches    bildet, und dass die     asymmetrisch    in der  Höhe der einen     Spulenseite    liegende     Drehachse    der  Drehspule zwischen den,

   divergierenden Armteilen des  Magneten und der     Innenwandung    des Jochteiles     liegt     und die andere     Spulenseite    in dem     gegenüberliegenden     Luftspalt beweglich ist.  



  Die     vorgenannten    Eigenschaften und weitere       Zweckmässigkeiten    der     Erfindung    ergeben sich aus der  folgenden Beschreibung von zwei     Ausführungsbei-          spielen    und den     zugehörigen        Zeichnungen.    Von den  Figuren zeigen:

             Fig.    1 eine perspektivische Ansicht eines erfin  dungsgemässen     Permanentmagneten,          Fig.2    eine     Vorderansicht,    die in vergrössertem  Massstab wiedergegeben ist und den inneren Mecha  nismus eines     Drehspulinstrumentes    mit dem Magnet  system erkennen lässt, wobei bestimmte Teile gebro  chen wiedergegeben     sind    und das     Skalenblatt    des       Messinstrumentes    nicht zur Wiedergabe gelangt,

         Fig.    3 einen axialen     Schnitt    längs der Linie 2-2  der     Fig.    2     in    Richtung der Pfeile gesehen,       Fig.    4 einen Querschnitt längs der     Linie    3-3 der       Fig.    2,       Fig.5    eine Ansicht des in     Fig.2    dargestellten       Systemes    von hinten betrachtet,       Fig.    6 eine der     Fig.    2 entsprechende     Darstellung,     wobei jedoch bestimmte Teile der Anordnung nicht  wiedergegeben     sind,

      um eine     Magnetenkonstruktion     abgeänderter Bauweise zu zeigen,       Fig.    7 die Ausbildung des Drehlagers des Spulen  systeme.s.  



  In     Fig.    1 ist ein erfindungsgemäss ausgebildeter       Permanentmagnet    11     dargestellt.    Der Magnet besitzt  im Querschnitt :die Form     eines    Buchstabens Y, das  heisst, er :besitzt im     Querschnitt        einen        aufrechten    Teil,  von welchem zwei Arme divergierend sich erstrecken;  die     Magnetisierung    ist derart, dass der aufrechte Teil  12     entgegengesetzt    zu den beiden Armen 14, 15       magnetisiert    ist; es teilt sich daher der     magnetische     Fluss von dem aufrechten Teil zu den beiden Armen  hin.

   Der freie Raum     zwischen:denMagnetenarmen    dient  dem Zwecke, die eine Seite der Drehspule in dem       Instrument    aufzunehmen.  



  In den     Fig.    2 bis 5 ist das     Instrumentensystem     dargestellt, welches mit dem     Y-förmigen    Magneten  zusammenwirkt. Mit 12 ist wiederum der aufrechte  Teil der     Y-Anordnung        dargestellt.    Der Magnet 11  ist von einem     Weicheisenjoch    13 umgeben, welches  den Kreis des magnetischen Flusses     schliesst.    Die  Arme 14, 15 sind mit ihren Stirnflächen der Innen  fläche des Joches 13     angepasst    und werden. gegen das  Joch in feste magnetische Verbindung gedrückt.

   Letz  teres     erfolgt    durch zwei Klötze 16 und 17 aus nicht  magnetischem Material,     beispielsweise    aus     Messing,     welche fest gegen die Seiten des Magneten 11 durch  Schrauben 18 gepresst werden, die im Jochteil vor  gesehene radiale Gewindelöcher     durchsetzen.    Die  Klötze     besitzen    schräge Flächen, welche den Seiten  flächen des     Permanentmagneten    an der Stelle ange  passt sind, wo die Arme von dem aufrechten     Teil     auseinandergehen;

   auf diese Weise wird der Magnet  nicht nur zwischen den gegenüberliegenden Seiten  des     Jochteiles    13     eingepresst,    die Keilwirkung der       Klötze    16 und 17 presst die     Arme    14 und 15 in  solcher Weise, dass die gewölbten Stirnflächen der  selben fest gegen. die     entsprechend    geformte Innen  wandung des Jochteiles     gedrückt    werden. Auf diese  Weise bildet der     aufrechte    Teil des     Y-förmigen          Magneten    einen Luftspalt 73, in welchem sich die  Drehspule 22 bewegen kann.

      Das Joch 13 ist mit einer Mehrzahl Bohrlöcher  19 versehen, die insbesondere in     Fig.    5 zu erkennen  sind;     diese    Bohrlöcher dienen dem Zwecke, den     Joch-          teil    an der Grundplatte zu befestigen, die einen Teil  des Instrumentengehäuses in an sich bekannter Weise  bildet.  



  Die Drehspule 22 ist in miteinander fluchtenden  Drehlagern gelagert, deren Achse zwischen den Armen  des Magneten 11 liegt; die Drehlager     befinden    sich an  der vorderen bzw.     hinteren    Lagerbrücke 23 bzw. 24.  Die hintere Brücke 23 ist an dem Jochteil 13 mittels       Schraubbolzen    25 befestigt und ist von dem     Jochteil     weg abgebogen, wie dies     Fig.    4     erkennen    lässt. Auf  diese Weise ist der erforderliche Raum für die an die  ser Seite vorgesehene     Stromzuführungsspirale    26 ge  schaffen.

   Die     Stromzuführungsspirale    umgibt die in       Fig.4    unten dargestellte Lageranordnung 27 der  Drehspule 22 und im wesentlichen ist die in     Fig.    4  dargestellte obere Lageranordnung 28 bzw. vordere  Lageranordnung von gleicher Konstruktion; auch bei       letzterer    befindet sich eine     Stromzuführungsspirale     29 angeordnet.  



  Die Lagerkonstruktion der Drehspule 22 unter  scheidet sich von sonst im allgemeinen üblichen Kon  struktionen: darin,     d'ass    zur Lagerung nicht die beiden  Enden einer     einzigen    Lagerwelle Anwendung finden,  sondern dass zwei     getrennte    Zapfenlager, die nur  durch den inneren Abschnitt 31 der Drehspule 22  getrennt sind, zur Anwendung gelangen. Die Dreh  spule 22 kann aus einem     Aluminiumrahmen    bestehen,  der aussen eine Rinne besitzt, in welcher     Windungen     emaillierten Drahtes, die die Spule bilden, angeordnet  sind.  



  Die Lageranordnung geht aus der vergrösserten  Darstellung der     Fig.    7 näher hervor. An jedem Lager  ist eine U-förmige Schiene 35 vorgesehen. Diese  Schienen umfassen den Aluminiumrahmen der Dreh  spule, wie     Fig.    3 erkennen lässt, und sind an derselben       angekittet.    Auf diese Weise ist :die Schiene des unteren  Zapfenlagers elektrisch von dem     Spulenrahmen    iso  liert, indem zwischen der Schiene und dem Rahmen  eine geeignete Zwischenlage isolierenden Materiales  vorgesehen ist.

   Am oberen Zapfenlager kann die  Schiene direkt mit dem     Spulenrahmen    verbunden sein,  wobei das Ende der Drehspule an dieser Seite an der  oberen Schiene 35 angelötet sein kann, während das  untere Ende des Drahtes der Spule an der unteren  Schiene angelötet sein kann. Jede Schiene 35 besitzt       eine    Öffnung, wie     Fig.    7 erkennen lässt, in welcher ein  nach     innen    gerichteter Kragenteil 36 angeordnet ist.  Mit Hilfe dieses Kragenteiles sind die Hülsen 37 an  der Schiene befestigt. Jede Hülse 37 besitzt ein  Aussengewinde 38 und eine innere Bohrung, in wel  cher der Drehzapfen 39 gelagert ist.  



  Wie     Fig.    3     zeigt,    wirken die     Drehzapfen    mixt unter  Federdruck liegenden Lagersteinen 41 zusammen, die  in Hohlschrauben 42 angeordnet     sind.    Die Schrauben.  42 sind in Buchsen 43, 43' eingeschraubt, welch       letztere    an den beiden Brückenteilen 24 und 23 be-      festigt sind, wozu entsprechende     Widerlagerschultern     44 an den     Löchern.    der Brücken vorgesehen sind.  



  Die     Stromzuführungsspiralen    26 und 29 müssen  gegeneinander     isoliert    sein. Hierzu besitzt die Buchse  43'     Isolierscheiben    46 und 47 an den beiden Seiten  des die Spirale haltenden Teiles 48. Der     Teil    48 besitzt  einen Lochdurchmesser, der grösser ist als der Aussen  durchmesser der     Buchse    43' und ist gegenüber der  genannten Buchse isoliert. Die Isolierscheiben und  Gegenlagen werden unter Druck gegen die     Widerlage     51 der unteren     Buchse,    43' gepresst, was durch eine  Tellerfeder 52 erfolgt, die an dem oberen Ende der  Buchse 43' vorgesehen ist.

   Das äussere Ende der       Stromzuführungsspirale    26 ist an dem sich     nach    innen  erstreckenden Ende 56 des Teiles 48 angelötet, wäh  rend     das        innere        Spiralenende    in ähnlicher Weise an  einem     Winkelstück    57 befestigt ist, welches mittels  einer Mutter 58 an dem Lagerteil 37 befestigt     ist.     



  Die Konstruktion des vorderen Lagers 28 ent  spricht im wesentlichen der des     Lagers    27, abgesehen  davon, dass isolierende Zwischenscheiben nicht er  forderlich sind, weil die     Spiralenanordnung    29 mit  Masse verbunden ist. Das äussere Ende der Spirale  29 ist mit dem     Justierhebel    59 verbunden, während  das innere Ende     mit    einem Winkelstück 61 verbunden  ist,     welsches        mittels    der Schraube 62 an der Lager  anordnung 28 vorgesehen ist.  



  Die vordere     Lageranordnung    trägt den     Zeiger    des  Instrumentes, der     mittels    der Mutter 62 mit dem       Drehzapfen    verbunden ist,     wobei    die Mutter die     Nabe     des Zeigers zusammen mit dem Winkelstück 61 fest  presst. Der     Zeiger    selbst besteht aus einem verhältnis  mässig     langen        Zeigerhebel,    welcher in Anbetracht  seiner Länge durch drei nach     aussen,    konvergierende  Arme 65, 66 und 67, die ein Fachwerk darstellen,  gebildet wird.

   In der Zeichnung ist das     äussere    Ende  des Zeigers     nicht    dargestellt. Eine solche Zeigerkon  struktion ist bekannt, und es kann die Zeigerspitze       über    einer geeignet angeordneten Skala spielen. Wenn  es sich um sehr lange und     verhältnismässig    schwere  Zeiger handelt, die durch     das    Gewicht der     Drehspule     22 nicht     ausbalanciert    werden können, so können  nach     hinten    sich     erstreckende        Arme    68, 69 und 70  vorgesehen sein, die abgebogen sein     können,    und ein  Gegengewicht 72 tragen können.  



  Es ist     darauf        hinzuweisen,    dass diese     Ausführungs-          form    sich nicht nur     durch    die     Anwendung        eines    neu  artigen,     erfindungsgemässen    Magneten     kennzeichnet,     sondern dass auch die     Spulenanordnung    samt ihrer  Lagerung     bemerkenswert    ist, indem der zwischen den       Drehzapfen    liegende     Teil    durch den     Spulenrahmen     selbst     gebildet    wird;

   die     gegenüberliegenden        Ab-          schnitte    des     Spulenrahmens    drehen sich dabei     in    dem  Luftspalt, der zwischen dem     aufrechten:        Teil    des       Y-förmigen    Magneten     und    der koaxial gekrümmten       Innenfläche    des Jochteiles gebildet wird.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform        des        Luft-          spaltes    73 ergibt sich in     Anbetracht    der     gleichen    ra  dialen     Spaltweite        eine        gleichmässige        Verteilung    der  Dichte des magnetischen     Kraftflusses;

      auf diese     Weise            kann        eine        proportionale        Instrumentenablenkung        er-          halten    werden, wie dies     bekannt    ist.

   Es     kann    aber  auch in an sich bekannter Weise der Luftspalt     un-          gleichmässig    ausgebildet     werden,    so     @dass    .man die ge  wünschte     funktionelle    Abhängigkeit der     Ablenkung     des     Spulensystemes    vom     Strom    erhält.  



  In     Fig.    6 ist eine im wesentlichen gleiche Kon  struktion wiedergegeben. Der Unterschied     liegt    ledig  lich darin, dass in diesem     Fall    das magnetische Joch  13a so ausgearbeitet ist,     dass    es Ecken 75     bildet,    in  welche die     entsprechend        bearbeitenden    Armenden des  Magneten     lla        hineinpassen,

      während der     Mittelteil     des Magnetkörpers von der     Innenwandung    des     Joch-          teiles    entfernt ist und den Luftspalt 73a     .bildet.    Die  vorstehend erörterten     Klötze    16, 17 können hier ent  fallen und es werden die Arme 14a und 15a des  Magneten     lla    direkt     in.    die Ecken 75 durch die  Schrauben 18a, welche in den     Jochteil    13a einge  schraubt sind,     hineingepresst.    Die Schrauben 18a sind  hier nicht axial     zueinander    angeordnet,

   sondern sie  wirken im wesentlichen normal zu den     Aussenflächen     des     Y-förmigen    Magneten, sie sind daher unter einem       Winkel        zueinander        angeordnet.     



  Ein     Messinstrument    mit     einem        erfindungsgemäss     ausgebildeten     Magneten,    bei welchem die Drehachse  der Drehspule den Raum zwischen den beiden Armen  des     Y-förmigen    Magneten     durchsetzt,

      kann ein     Mais-          mum    an     magnetischem    Material     besitzen.    Dement  sprechend ist die bei einem     Messinstrument    zu er  zielende     Empfindlichkeit        601/o    grösser     als    bisher bei       ähnlichen        Instrumenten        gleicher    Grösse zu erzielen  war.

   Die     Erfindung    gestattet daher     Messinstrumente          gleicher        Empfindlichkeit    mit entsprechend geringerem       Raumbedarf    zu konstruieren. Die     einfache    Befesti  gungsweise des Magneten in der     Öffnung    des     Joch-          teiles    ergibt     verringerte        Herstellungs-    und Montage  kosten.  



  Bei der     Y-förmigen    Ausbildung des     Magneten    11  bzw. l la ist     die    Spannweite der Arme des     Y-förmigen     Gebildes vorzugsweise     grösser    als     die    Breite der den  Luftspalt     bildenden        Fläche,    wobei     die    Arme sich bis       zu        einer    Breite erweitern können, die der Gesamthöhe  des     Magneten        entspricht.    Die     Arme    des Magneten  beginnen     in    einem Punkt zu divergieren,

   der     mehr        als     halbwegs, etwa 2/3 von der     unteren        Polfläche    bis zu  den     Polflächen    der Arme gemessen     hin:    liegt, wobei  die Achse der Drehspule, die den freien Raum zwi  schen den Armen durchsetzt, in bezug     auf    die     Mitte     des     Jochteiles    versetzt ist; die Drehachse     liegt    unge  fähr in der     Mitte    des bis     zu    der     Aussenwandung    sich  erstreckenden Radius.  



  Der wesentliche     Teil    der Aussenkontur des     Joch-          teiles    ist     zylindrisch,    es sind     indessen    Segmente in der  Nähe der Stellen     abgeschnitten,    an welchen die Ma  gnetarme     angesetzt        sind    bzw. an der gegenüberliegen  den Stelle, so dass man eine im     wesentlichen    ovale  Anordnung     erhält,    wie dies die     Fig.    2, 5 und 6 er  kennen lassen.     In        Anbetracht    der     gewählten    Bauweise  besitzt :

  die     Drehspule    22     einen        verhältnismässig    grossen  Radius der im wesentlichen der     lichten    Weite des           Jochteiles        zwischen    den     Abflachungen    des     Jochteiles     entspricht,     wenn    man vom Abstand der Drehzapfen  von demselben und vom Luftspalt absieht.

   Der Dreh  radius ist ungefähr doppelt so gross als der Spulen  durcbmesser bei üblicher Bauweise und der     Luftspalt     wird nur von der     einen    Kante der Drehspule     durch-          schnitten..    Der     Abstand    der den Luftspalt durchsetzen  den Kante der Drehspule von der betreffenden     Innen-          wandungsfläche    des Jochteiles ist     kleiner    als der Ab  stand der Drehachse von der gegenüberliegenden       Innenwandungsfläche.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehspulinstrument mit einem Permanentmagne- ten von im wesentlichen Y förmigem Querschnitt, da durch gekennzeichnet, dass die divergierenden Arme des Y förmigen Magneten in einem Punkt ausein- anderzulaufen beginnen, welcher von dem Fusspunkt des Magnetenkörpers bis zu den Enden der Arme mehr als halbwegs liegt,
    und ein ringförmiges Joch aus hochpermeablem Material den Magneten so um gibt, d-ass die Enden der Y förmigen divergierenden Arme in magnetischem Kontakt mit der Innenfläche des Jochteiles sind und der Fussteil des Magneten einen Luftspalt mit der gegenüberliegenden Seite des ringförmigen Joches bildet,
    und dass die asymmetrisch in der Höhe der einen Spulenseite liegende Drehachse der Drehspule zwischen den divergierenden Armteilen des Magneten und der Innenwandung des Jochteiles liegt und die andere Spulenseite in dem gegenüber liegenden Luftspalt beweglich ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehspulinstrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Fussteil des Magneten die Polfläche gekrümmt ist. 2. Drehspulinstrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Endflächen der Arme des Magneten bogenförmig gekrümmt sind und den gleichen Krümmungsradius besitzen.
    3. Drehspulinstrument nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der Polfläche des Fussteiles des Magneten grösser ist als der der Polflächen der Arme. 4. Drehspulinstrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Jochteil an seiner Innenseite Ecken besitzt, in welche die entsprechend geformten Enden der Arme des Magneten eingreifen.
    5. Drehspulinstrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Magnet durch Stell- schrauben festgehalten wird, die an jeder Seite in Bohrungen in dem Jochteil eingeschraubt sind und gegen die Aussenflächen der divergierenden Armteile des Magneten im wesentlichen senkrecht wirken.
    6. Drehspulinstrument nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Innenfläche des Jochteiles und den beiden Seiten des Magneten Klötze aus nicht magnetischem Material vorgesehen sind, und in den Jochbeil eingeschraubte Stellschrau ben gegen die Klötze wirken.
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