Lufttrockengerät für Hände, Gesicht und Kopfhaar Zum Trocknen der Hände sind bereits Warmluft- trockner bekannt, bei denen durch Gebläse geförderte und dabei erwärmte, durch, Rohre geleitete, stark ge bündelte Luft auf die Hände aufprallt. Diese Luft hat eine zu grosse Strömungsgeschwindigkeit, so dass sie durch das Aufprallen seitlich fortgeschlleudert: wird, also wohl die Stelle trocknet, auf welche sie auftrifft, aber nicht die umliegenden, so dass zur Trocknung die Hände ständig bewegt werden müssen.
Dadurch wird aber niemals eine zwanglose Form der Trock nung ermöglicht; anderseits geht infolge der fort geschleuderten, Luft ein erheblicher Teil der auf gewendeten Energie verloren.
Es sind auch Warmluft-trockner bekannt, bei denen die Luft zum Trocknen der Hände aus einer Strahldüse austritt. Auch hier müssendle Hände hin und her bewegt werden. Es ist ferner ein Hände- Warmlufttrockner bekannt, der hehnförmig ausgebil det ist.
Hier müssen die <B>zu</B> trocknenden Hände in die Hehnöffnung hineingehalten werden, so dass das ab tropfende Wasser in die Helmschale fällt, diese ver- unrein,igt, was, höchst unhygienisch ist, unddie <B>Mög-</B> lichkeit der Übertragung von Krankheiten schafft, Die vorlieaende Erfindung hat ein Lufttrocken- gerät für Hände, Gesicht und Kopfhaar zum Gegen stand,
bei welchem ohne Anwendung von Rohrlei tungen ein Luftleitkopf und eine mit diesem verbun dene, konkave Kugelschale zur Umlenkung des Luft stromes und mindestens zwei Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind" wobei die StrömungsrIchtung der aus jeder dieser öffnungen austretenden Luft gegen die Geräteach-se geneigt. ist.
Wenn bei diesem Gerät durch den Fortfall der bisher verwendeten Rohrleitungen und, der in diesem Gerät erzielten Umlenkung der Warmluft ein äusserst günstiger Nutzeffekt erreicht wurde, so bestand, den noch das Verlangen nach einem Lufttrockengerät, das möfflichst geringe Abmessungen besitzt, eine klei nere, gefällige Form aufweist, mü, umalsties Gewicht hat und bei geringstem Energieaufwand durch bessere Luftstromführung einen möglichst hohen Nutzeffekt erreicht und ohne Schwierigkeit überall anbringbar und aufstellbar ist.
Dieses Ziel, wird durch die vorliegende Erfindung dadurch, erreicht, dass die Luftaustrittsöffnungen an den Randzonen der Kugelschale und/oder dies Luft- leitkopfes angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung -der Luftaustriftsöffnungen an der Randzone der Kugel schale und/oder des Luftleitkopfes kann die Grössen bemessung des Luftleitkopfes und der Kugelschale auf das unbedingt notwendige Mass beschränkt wer den, wodÜrch ein Gerät von gefälliger, kleiner Form geschaffen wird-, das von germigem Gewicht und über all leicht anbringbar und aufstellbar ist.
Durch die, erwähnte Anordnung -der Luftaustritts- öffnungen an der Randzone der Kugelschale und/oder des Luftfeitkopfes wirdferner eine bessere Luftstrom- führu,ng trotz geringen Energieaufwandes, der durch die geringeren Abmessungen dies Gerätes bedingt ist, erreicht.
Die Trocknung erfolgt durch eine vollkommene Umspülung der Hände mit Luft, welche Umspülung dadurch erreicht wird" dass die aus dem Gerät aus tretende Luft einen Luftwirbel bildet, in welchen die Hände hineingehalten werden, ohne dass diese mit Geräteteflen <B>in,</B> Berührung kommen. Hierdurch er folgt die Trocknung auf schnellstem, rationellstem Wege und auf eine vollkommen hygienische Art, da keinerlei an den Händen haftende Wassertropfen in. die bodenwürts gerichtete Kugelschale fallen können. Das Gerät bleibt immer sauber, und es können keine Krankheitsk--irne übertragen werden.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine perspektivische Ansicht eines an einer Wand montierten Lufttrockengerätes nach der Erfin dung, Fig. 2 eine Ansicht desselben von unten gesehen, Fig. <B>3</B> einen Axialschnitt durch den Luftleitkopf und die Kugelschale, des Gerätesgemäss einer zweiten Ausführungsform, in grösserem Massstab, und Fig. 4 eine Ansicht zu Fig. <B>3</B> von, unten, in klei nerem Massstab.
Das Lufttrockengerät nachden Fig. <B>1</B> und 2, bei dem auf die Verwendung von Rohrleitungen verzich tet wird, besteht aus einem zylinderförmigen, oben eine Haube tragenden Oberteil a, einem mit demsel ben verbundenen Luftleiltkopf <B>b</B> undeinerden Luft- leitkopf <B>b</B> unten abdeckenden Kugelschale- c. Im Oberteil a ist der nicht dargestellte Motor und der Lüfter untergebracht.
Der vom Motor und dem Lüfter erzeugte Luft strom kanndurch zwei in bezug auf die Geräteachse diametral einander gegenüberliegende Luftaustritts- öffnungen fl, f2 in den Luftleitkopf <B>b</B> (Fig. 2) nach unten austreten.
Die Luftaustrütsöffnungen, fl, <B><I>f2</I></B> sind an der Randzone des Luftleitkopfes <B>b</B> angeord net und werden durch auf der Aussenseite des Luft- leitkopfes <B>b</B> befestigte, nach unten: gerichtete Schalen gl, <B><I>g2</I></B> die<B>je</B> zusammen mit dem Rand der Kugelschale c eine> Öffnung hl bzw. h2 begrenzen, wobei jede solche öffnung hl, h2 einer Luftaustritfis# öffnung <B>f<I>1,</I></B> f2 zugeordnet ist.
Die Schalen gl, <B>g2</B> sind so angeordnet und geformt, dass die Strömungsrich- tungderdurch jede öffnung fl, <B>f2</B> austretenden Luft gegen<B>die</B> Geräteachse geneigt ist. Am Oberteil des Luftleitkopfes, <B>b</B> ist auf seiner Rückseite ein Flansch e zum Anbringen des Gerätes an eine Wand vor gesehen.
Bei der zweiten Ausführiingsform nach Fig. <B>3</B> und 4 sind die beiden Luftaustrittsöffnungen teils durch Aussparungen d', d2 an der Randzone der Kugelschale c und teils durch öffnungen <B>f 1,</B> f2 an der Randzone des Luftleitkopfes, <B>b</B> gebildet, wobei die öffnun,gen <B>f<I>1,</I> f2</B> durch auf der Aussenseite des Luft- leitkopfes <B>b</B> befestigte,
in gleicher Weise wie für das Beispiel nach den Fig. <B>1</B> und 2 vorbeschrieben, unten Öffnungen kl, h2 bildende Schalen gl, <B>g2</B> überdeckt sind. Auch hier ist die Strömungsrichtung der durch jede Luftaustättsöffnung, austretenden Luft gegen die Geräte:achsee geneigt.
Eine dritte, in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsform besteht darin,dass die Luftaustritts- öffnungen, fl, f2 zur Gänze nur an der Ran & one der Kugelschale, c verlegt sind, wobei die Wandung des Luftleitkopfes <B>b</B> glatt bis an den Rand der Kugel schale, der Strömung der durch, jede dieser öffnun- gen austretenden Luft die Richtung gebend,
herunter- gezogen ist- Die Luftaustättsöffnungen brauchen nicht auf zwei beschränkt zu se#in; es können auch mehr als zwei, beispielsweise vier Austrittsöffnungen. vorgese hen sein.
Das Gerät kann ausser zum Händetrocknen auch zum Haartrocknen benutzt werden, sofern es mit seinen Luftatistrittsöffhungen bodenwärts gerichtet ist. Man kann,das Trockengerät aber auch zum Ge sichtstrocknen verwenden, nur müssen dann die Luft- austrittsöffnungen aufwärtsgerichtet sein, was durch einfaches Herumdrehen des Gerätes bewirkt wird.
Das Gerät kann aus, jedem beliebigen, geeigneten> Material, wie Metallblüch, gespritzter oder gepresster Kunststoffmasse oderdergleichen gefertigt werden.
Die Trocknung mit dem Gerät kann mittels Kalt luft oder Warmluft erfolgen. Im letzteren Fah wird das Gerät mit einem elektrischen Heizwiderstand zur Erzeugung,der Warmluft versehen.
Die Inbetriebsetzung des Gerätes für den Trock- nungsvorgang kann durch Handschaltung, thermo- stlatische, optische, (Selenzellen) oder kapazitive Schal tung erfolgen.