CH371581A - Formstrang zur Bildung von für das Verpressen in einer Etagenpresse bestimmten Formlingen aus schüttfähigen Teilchen - Google Patents

Formstrang zur Bildung von für das Verpressen in einer Etagenpresse bestimmten Formlingen aus schüttfähigen Teilchen

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CH371581A
CH371581A CH7528859A CH7528859A CH371581A CH 371581 A CH371581 A CH 371581A CH 7528859 A CH7528859 A CH 7528859A CH 7528859 A CH7528859 A CH 7528859A CH 371581 A CH371581 A CH 371581A
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CH
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end wall
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strand
walls
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CH7528859A
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Inventor
Hostettler Werner
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Fahrni Fred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/16Transporting the material from mat moulding stations to presses; Apparatus specially adapted for transporting the material or component parts therefor, e.g. cauls

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


  Formstrang     zur    Bildung von für das     Verpressen        in    einer Etagenpresse     bestimmten          Formlingen    aus     schüttfähigen        Teilchen       Gegenstand der Erfindung ist ein Formstrang zur  Bildung von für das     Verpressen    in einer Etagen  presse bestimmten Formlingen aus     schüttfähigen          Teilchen,    welcher     Formstrang    wenigstens     eine    Ein  streustelle mit darunter durchlaufenden     Pressblechen,     zwei feste,     parallele,

          die    Breite der     Formlinge    be  grenzende     Seitenwände    und ferner durch     Fördermittel     zwischen den Seitenwänden bewegte, die     Länge    der  Formlinge begrenzende Stirnwände     aufweist.    Die im  Formstrang hergestellten     Formlinge    können z. B. aus  gröberen und/oder feineren Holzteilchen     bestehen,     zwecks     nachheriger        Verpressung    zu ein- oder mehr  schichtigen Holzspanplatten.  



  Die bisher bekanntgewordenen     Vorschläge    für  Anlagen dieser Art und ferner die schon im Be  triebe, stehende     Formstränge    basieren auf dem Ge  danken, alle Stirnwände, von denen je zwei ein       Stirnwand'paar        bilden,    etwa in ihrer Mitte mit einer  umlaufenden Förderkette zu verbinden. Diese Kette  läuft über mehrere, um     horizontale    Achsen drehende  Kettenräder.

   Je eine vordere und je eine     hintere        Stirn-          wand    ergänzen sich zu einem     Stirnwandpaar,    welches  in Verbindung mit einem diesem vorübergehend zu  geordneten     Pressblech    und den beiden unbeweglichen  Seitenwänden sozusagen     eine        Einstreuform        darstellt.     Gegenüber den seit langem verwendeten     Einstreurah-          menhat    jedoch das erwähnte System den     erheblichen          Nachteil    der Starrheit.

   Die Abstände zwischen den       aufeinanderfolgenden        Stirnwa@nd'paaxen        sind    zwang  läufig wenigstens so lange     unveränderlich,    als die Di  stanz der Stirnwände jedes Paares     konstant        sein        russ,     das heisst, solange zwischen den     Stirnwänden    teilweise  oder fertig     eingestreute        Formlinge    liegen.

   Es wäre  demnach bei einem solchen Formstrang ausgeschlos  sen, das eine     Stirnwandpaar    gegenüber dem nächst  folgenden     Stirnwandpaar    zu     beschleunigen.    Die Ge-         schwindigkeit    ist     in        irgendeinem        betrachteten    Zeit  moment bei     allen        Stirnwand:paaren    genau gleich; sie  ist durch die momentane     Umlauisgeschwindigkeit    der  Stirnwand     Antriebskette    festgelegt.  



  Das Ziel der Erfindung liegt     in    der Schaffung     eines     Formstranges, bei dem     keine        Verbindung    zwischen  dem Fördermittel und den     Stirnwänden    mehr vor  handen     ist,    die die oft unerwünschte gegenseitige     Ab-          hängigkeit    der     Stirnwandpaare    mit sich     bringt.        Beim     erfindungsgemässen Formstrang ist dieses Problem  dadurch gelöst,

   dass je eine vordere und je     eine     hintere Stirnwand mittels von den     Fördermittieln    un  abhängigen     Verbindungsmitteln    paarweise derart zu  sammengefasst sind,     d'ass    der Abstand zwischen den       Stirnwänden    jedes Paares während des Duschlaufens  des     Formstranges    konstant bleibt, und dass Mittel  für eine     kraftschlüssige    Verbindung     zwischen    der       einen    Stirnwand jedes     Stirnwandpaares    und den ge  nannten Fördermitteln vorgesehen sind.  



  Die Erfindung     umfasst        zudem    ein     Verfahren    zum  Betrieb des neuartigen     Formstranges.        Gemäss    diesem       Verfahren    werden die     Stirnwandpaare    mit     Hilfe        eines     Kettenfördersystems unter der     Streustelle    durchge  führt, daraufhin von     einem    anderen     Kettenförder-          system        übernommen    und von diesem mit erhöhter  Geschwindigkeit einer     Vorpresse    zugeführt.

   Das die       Stirnwandpaare    übernehmende Kettenfördersystem  wird dann jeweils während des     Vorpressens    der  zwischen den Seitenwänden und     einem        Stirnwand-          paar    eingestreuten Teilchen     vorübergehend        stälgesetzt.     



  Ein Beispiel des     erfindungsgemässen        Formstran-          ges    und des Verfahrens zu ihrem Betrieb ist anhand       der    Zeichnung im einzelnen beschrieben.  



  Die     Fig.    1 lässt     eine    schematische Seitenansicht  des ganzen Formatranges erkennen,     während    die           Fig.    2 perspektivisch einen Ausschnitt des die Vor  presse umfassenden Teils des Formstranges wieder       gibt-          Wie    aus der     Fig.    1 erkennbar ist, dienen für das  Einstreuen der Teilchen drei Streustellen, von denen  z.

   B. die erste und letzte     Streustelle    1     bzw.    3 kleine  flächige Holzteilchen zur Bildung von Deckschichten  in den jeweils durch eine vordere Stirnwand 4 und  eine hintere     Stirnwand    5     in    Bewegungsrichtung eines  Kettenförderers 6 begrenzten     Einstreuraum    rieseln  lassen. Die zweite Streustelle 2 gibt     gröbere    Holz  teilchen ab, aus denen sich die Mittelschicht der       Formlinge    aufbaut.

   Die dermassen hergestellten       Formlinge    ergeben nach dem     Heisspressen    in einer  Etagenpresse     dreischichtige        Holzspanplatten    mit glat  ten,     geschlossenen    Deckschichten und einer mehr  oder weniger porösen Kernschicht. Das prinzipielle       Verfahren        zur        Herstellung        solcher        Platten    ist z. B.  bereits in der deutschen     Patentschrift    Nr. 967328 be  schrieben.

   Selbstverständlich könnten den     Streustefllen     auch noch irgendwelche     Mittel        zur    Befeuchtung der       Deckschichtspäne    vor-, zu- und/oder nachgeordnet  sein, entsprechend den Lehren der     soeben    genannten  Druckschrift. Die Erfindung ist unabhängig von der  Anzahl der Streustellen; im     einfachsten    Falle würde  für die Fertigung einer einschichtigen Platte schon       eine    einzige Streustelle genügen.

   Die Streustellen  arbeiten mit Vorzug     intermittierend.    Der     Einstreuvor-          gang    kann direkt durch die Stirnwände oder die  weiter unten beschriebenen     Mitnehmerlaschen        ge-          steuert    sein.  



  Der Formstrang ist nun mit zwei     voneinander     unabhängigen     Kettenfördersystemen    ausgestattet. Das  mit 6 bezeichnete Fördersystem     enthält    eine     über        die     Rollen 8 und 9 laufende     Kette,    die dazu bestimmt  ist, die     Stirnwandpaare    samt den     Pressblechen    mit  gleichmässiger     Geschwindigkeit    unter den Streustellen  1-3 durchzuführen. Wesentlich ist nun die Vor  sehung eines weiteren Kettenfördersystems 7 mit den       Endrollen    10 und 11.

   Die Ketten 7 sind     in        Fig.    2  erkennbar. Man sieht dort auch, dass im Sinne der  Erfindung jede vordere Stirnwand 4 mit der dazu  gehörigen hinteren     Stirnwand    5 dauernd zu einer  Einheit zusammengekuppelt ist, und zwar mit     Hilfe     von     Ketten    12, deren Enden an laschenartigen Mit  nehmern 13 und 14 befestigt sind.

   Es sei noch  erwähnt, dass selbstverständlich jede Stirnwand am  mittleren Teil des dazugehörigen     Mitnehmers    13  bzw. 14 angeschweisst     ist.    Dank von sich praktisch  über die ganze Länge des Formstranges erstreckenden  Seitenwänden 15, von denen     in        Fig.    2 die vordere  zwecks     Verdeutlichung    abgehoben ist, wird für das  Einstreuen der Holzteilchen zwischen die     Stirnwände     4 und 5 ein genau abgegrenzter Raum definiert, wel  cher gegen unten durch die gegen die     Mitnehmer    14  anliegenden     Pressbleche    begrenzt ist.

   Die     Mitnehmer     13 sind in ihrer Mitte mit     einer        Öffnung    17     aus-          gestattet,    in welche über den Bereich,     in    welchen  die Kette 6 wirksam ist, entsprechende Nasen greifen,  die an der Kette 6 sitzen und dermassen ein gleich-    mässiges Vorwärtsbewegen der     Stirnwandpaare    und  der     Pressbleche    unter den Streustellen 1-3 gewähr  leisten.

   Die     Fig.2    lässt noch erkennen, dass die  laschenartigen, mittels nasenartigen     Anschlägen    18  der Ketten 7 bewegten     Mitnehmer    13, wie auch die       Mitnehmer    14, unter den Seitenwänden 15 nach  beiden Seiten hervortreten, so wie sich selbstverständ  lich auch die     Pressbleche    unter die Seitenwände er  strecken müssen.

   Mit Vorzug sind die     Mitnehmer     13 und 14 flach und im wesentlichen nicht dicker  als die     Pressbleche.    Dank der Verlegung der Ketten  7 und 12 auf die Aussenseite der Seitenwände 15  ergibt sich die sehr vorteilhafte Möglichkeit, im  Zuge des Formstranges ein     Vorpressen    der Einstreu  ungen     vorzunehmen.    In der Zeichnung ist lediglich  der     Pressstempel    19 näher dargestellt, während der       Presstisch    20 nur in der     Fig.    1 andeutungsweise ent  halten ist. Es braucht wohl nicht näher erläutert  zu werden, dass für das Aufliegen der Ketten 6 und 7  und: ferner für den Transport der     Pressbleche    usw.

    geeignete Gleitunterlagen oder Rollen in an sich  üblicher Weise vorhanden sind.  



  Die     Arbeitsweise    des in seinem     Aufbau    be  schriebenen Formstranges ist folgende:  Zunächst werden dem Kettenfördersystem 7       Pressbleche    in irgendeiner Weise, z. B. durch seit  liches     Einschieben,    zugeführt, und zwar so, dass die       Pressbleche    16 mit ihrem hinteren Rand an der vor  deren Schmalseite der     Mitnehmer    14 anliegen und  dabei unter die Stirnwände 4 und 5 zu liegen kom  men.

   Da die Stirnwände in keiner Weise mit den  Seitenwänden 15 verbunden sind, lassen sie sich mit  samt den     Pressblechen        vorwärtsbewe:gen.    Zu die  sem Zwecke sind die     Mitnehmer    13 und die An  schläge 18 miteinander im Eingriff. Im Bereiche der       Um'lenkrdlle    8 sind nun die Ketten 7 auf einer  etwas tieferen Bahn geführt. Ein kurzes Stück vor  der Stelle, wo die Ketten 7 ihre Richtung ändern,  findet die Übernahme der aus einem     Stirnwandpaar     und einem     Pressblech    bestehenden Einheiten durch  die in     Fig.2    nicht dargestellte Kette 6 statt. Dies  ist möglich, weil in jenem Moment die Ketten 7 lang  samer laufen als die Kette 6.

   Letztere läuft mit gleich  mässiger Geschwindigkeit um und     transportiert    die       Stirnwandeinheiten    mit Hilfe von in die Öffnungen 17  eingreifenden Nasen. Während dieser Bewegungsphase  findet der     Einstreuvorgang    durch     übereinanderlegen     von Holzteilen in drei Schichten statt. Nach der  Bildung des noch losen     Formlings    21 werden die Ein  heiten erneut von dem Kettensystem 7 übernommen,  da die in die Öffnungen 17 greifenden Nasen durch  Umlenken der Kette 6 gesenkt werden und die. An  schläge 18 infolge Änderung der Höhe der Ketten 7  erneut zur Wirkung kommen.

   Die     Stirnwandeinheiten     werden nun mit grösserer Geschwindigkeit der Vor  presse zugeführt und dort jeweils über die Dauer  des     Vorpressvorganges    stillgesetzt. Dadurch, dass die       Einheiten        beim        übergang    vom einen auf das andere  Fördersystem     beschleunigt    und hierauf mit grö  sserer Geschwindigkeit weitergeführt werden, kann      man bei sinngemässer     Dimensionierung    der     Abstände     genügend Zeit einsparen für die Durchführung des       Vorpressvorganges.    Nach dem     Vorpressen    in der  Presse 19,

   20 laufen die Stirnwände um die     Umlenk-          rolle    11; die mit den     vorgepressten    Formlingen 22  versehenen     Pressbleche    werden beispielsweise von  einer Rollbahn übernommen und hierauf     mittels    an  sich bekannter Einrichtungen in eine Etagenpresse  geschoben. Nach dem Heisspressen     führt    man die       Pressbleche    gegebenenfalls. nach vorheriger Kühlung  wieder dem Anfang des Kettenfördersystems 7 zu.

    Es ist vorteilhaft, die Stirnwände 4 und 5 jeweils: in  der     Vorpresse        durch    geeignete Mittel, die unter Um  ständen durch den     Pressstempel    19 selbst betätigt  werden, in der korrekten Lage zu blockieren, solange  auf den Teilchenformling ein Druck ausgeübt     wird.     Die Ketten 12 erleiden dann während des     Vorpres-          sens    keine übermässigen Zugbeanspruchungen     und     bleiben dank dieser Schonung     länger    haltbar.

   Zudem  ist es empfehlenswert, die Seitenwände 15 nach  jedem     Pressvorgang    um wenige     Millimeter    zu,     öffnen,     das heisst, die Distanz zwischen den     Seitenwänden     leicht zu vergrössern, damit die nun     vorgepressten     Formlinge 22 während des     Weitertransportes,    sich  seitlich nicht festklemmen können.  



  Die Erfindung ist     selbstverständlich    nicht auf  das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist  es etwa denkbar, anstelle eines     gleichmässig    um  laufenden Fördersystems 6 ein taktweise, im Pilger  schritt angetriebenes Fördersystem vorzusehen, was  erlauben würde, mit wenig     Streustellen    eine verhält  nismässig grosse Anzahl     Holzteilchenlagen    überein  anderzulegen. Diese     Möglichkeit    scheint     namentlich          bei    Anlagen mit eher     kleinerer    Kapazität zweckmässig.

    Selbstverständlich können auch mehr als zwei     Förder-          systeme    vorhanden sein. Von ausschlaggebender Be  deutung ist die Zusammenfassung der     Stirnwandpaare     zu Einheiten, die unter sich nicht mehr die     früheren     Anlagen anhaftende Abhängigkeit     besitzen.    Unter  Umständen könnte man     anstelle    der Ketten 12 auch       druckbeanspruchte    Kupplungsmittel zwischen den       Mitnehmen    13 und 14 anordnen, z. B. Stangen mit  Kniegelenken. Die     Stirnwandeinheiten    würden dann  durch entsprechende Ausbildung der     Mitnehmer    14  gestossen anstatt gezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Formstrang zur Bildung von für das Verpressen in einer Etagenpresse bestimmten Formlingen aus schüttfähigen Teilchen, welcher Formstrang wenig stens eine Einstreustelle mit darunter durchlaufen den Pressblechen, zwei feste, parallele, die Breite der Formlinge begrenzende Seitenwände und ferner durch Fördermittel zwischen den Seitenwänden be wegte, die Länge der Formlinge begrenzende Stirn wände aufweist, dadurch gekennzeichnet,
    dass je eine vordere und je eine hintere Stirnwand mittels von den Fördermitteln unabhängigen Verbindungs- mitteln paarweise derart zusammengefasst sind, dass der Abstand zwischen den Stirnwänden jedes Paares während des Durchlaufens des Formstranges kon stant bleibt,
    und dass lösbare Mittel für eine kraft schlüssige Verbindung zwischen der einen Stirnwand jedes Stirnwandpaares und den genannten Förder- mitteln vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Formstrang nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel zwischen den vorderen und hinteren Stirnwänden eine bieg same Zugverbindung sind, und dass lösbare Mittel für eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der vorderen Stirnwand jedes. Stirnwandpaares und den genannten Fördermitteln vorgesehen sind.
    2. Formstrang nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däss die Stirn wände auf beiden Seiten mit flachen Mitnehmer- laschen ausgestattet sind, welche beim Durchlaufen der Förderbahn unter den Seitenwänden nach aussen ragen, und dass die biegsame Zugverbindung auf bei den Seiten ausserhalb der Seitenwände zwischen den Mitnehmerlaschen der vorderen und hinteren Stirn wände angeordnete Ketten aufweist. 3.
    Formstrang nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände sich über den Presstisch einer nicht beheizten Vorpresse erstrecken, und dass wenig stens im Bereiche dieses Presstisches die Fördermittel seitlich und ausserhalb der Seitenwände liegen.
    4. Formstrang nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- mittel aus mehreren voneinander unabhängigen Ket- tenfördersystemen bestehen, und dass Mittel vor gesehen sind, um die kraftschlüssige Verbindung zwi schen den vorderen Stirnwänden und den Ketten- fördersystemen an vorbestimmten Stellen des Form stranges wirksam zu machen oder zu unterbrechen. 5. Formstrang nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 bis 4. 6.
    Formstrang nach Patentanspruch I und Unter ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein im Be reiche der Streustelle mit konstanter Geschwindigkeit umlaufendes Kettenfördersystem und ferner ein inter- mittierend angetriebenes, sich über den Bereich der Vorpresse erstreckendes weiteres Kettenfördersystem, das die Stirnwandpaare nach der letzten Streustelle übernimmt und beschleunigt der Vorpresse zuführt. 7.
    Formstrang nach Patentanspruch. I und Unter ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch ein Ket- tenfördersystem, das die Stirnwandpaare im Bereiche der Streustellen im Pilgerschritt taktweise bewegt. B.
    Formstrang nach Patentanspruch I und: Unter ansprüchen 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch Mittel für die vorübergehende, selbsttätige Blockierung der Stirnwände des sich jeweils in der Vo@rpresse befind lichen Stirnwandpaares. 9.
    Formstrang nach Unteransprüchen 1, 2, 3 und 8, gekennzeichnet durch Mittel zum vorübergehenden Öffnen der die Formlinge im Bereiche der Vorpresse begrenzenden Seitenwände nach jedem Pressvorgang. PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb des Formstranges nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Stirnwandpaare mit Hilfe eines Kettenfördersystems unter der Streustelle durchgeführt, daraufhin von einem anderen Kettenfördersystem übernommen und von diesem mit erhöhter Geschwindigkeit einer Vor- presse zugeführt werden, worauf dieses Fördersystem während des Vorpressens der zwischen den Seiten wänden und einem Stirnwandpaar eingestreuten Teil chen vorübergehend stillgesetzt wird.
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