CH371587A - Verfahren zur Herstellung von Filmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Filmen

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CH371587A
CH371587A CH7650559A CH7650559A CH371587A CH 371587 A CH371587 A CH 371587A CH 7650559 A CH7650559 A CH 7650559A CH 7650559 A CH7650559 A CH 7650559A CH 371587 A CH371587 A CH 371587A
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stretching
film
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carried out
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CH7650559A
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Fior Aldo
Camerini Aldo
Rusignuolo Vincenzo
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Montedison Spa
Ziegler Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/10Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial
    • B29C55/12Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial
    • B29C55/14Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial successively

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Filmen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues und verbessertes Verfahren zur Herstellung von Filmen, die auch als B¯gen, Bänder und dergleichen Verwendung finden, mit ausgezeichneten   mechani-    schen und optischen Eigenschaften aus Polypropylen, welches wenigstens 70% isotaktisches Polypropylen enthält.



   Bisher wurde angenommen, dass das Verstrecken von kristallinen Polypropylenfilmen in zwei   verschie-    denen Richtungen nicht leicht durchgef hrt werden kann, da das zweite Verstrecken (beispielsweise ein transversales Verstrecken nach einem ersten longi  tudinalen    Verstrecken) offensichtlich immer die durch das erste Verstrecken erreichte Orientierung zerstört.



  Dieser schädliche Effekt nimmt in seiner Wirkung alls ungefähr lineare Funktion der Zunahme der Verstreckung beim zweiten Streckverhältnis zu. Wenn anderseits das zweite Verstrecken des Films an einem Punkt abgebrochen wird, an welchem ein   ungefähres    Gleichgewicht zwischen den mechanischen Eigenschaften in beiden Richtungen. herrscht, ist der Film wohl etwas stÏrker als der nichtverstreckte Film, aber gleichzeitig bewirkt die Bildung von lokalisierten   Strecklinien    an zahlreichen Punkten des Filmes ein   getupftes    und unÏsthetisches Aussehen. Um dieses bei einem Streckungsverfahren auftretende Problem zu lösen, wurden bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen.



   Ein derartiges Verfahren, gemäss welchem die Verwendung von einer oder mehreren Presswalzungen während der Filmbildung vorgeschlagen wird, ergibt zwar zufriedenstellende Produkte, aber das Walzverfahren ist   beschwerlich und kompliziert.    Infolge dieser technischen Schwierigkeiten kann dieses Verfahren beim Arbeiten in grossem Mal3stab nicht angewandt werden.



   Ein anderes Verfahren, gemäss welchem geeignete Weichmacher oder Quellmittel der Polymermasse vor dem Auspressen oder vor dem Verstrecken zugesetzt werden, ergibt Filme mit verschlechterten   Eigenschaf-    ten, und diese Filme können daher f r verschiedene Zwecke, wie z. B. zum Verpacken von   Nahrungs-    mitteln, nicht verwendet werden. Dieses Verfahren wird auch noch durch einen zusätzlichen   Velrfahrens-    schritt kompliziert, bei welchem der grösste Teil des Weichmachers oder   Quellmittels    entweder mit Hilfe von Lösungsmiteln oder dutrch Verdampfen entfernt wird. Offensichtlich ist dieser Verfahrensschritt nicht nur vom ökonomischen Standpunkt gesehen   ungün-    stig, sondern auch gefährlich und technisch schwierig.



   Gemäss einem   anderen Verfahren wird vorgeschla-    gen, den Film nicht auszupressen, sondern das Polymer im Lösungsmittel zu lösen und dann feucht oder trocken zu vergiessen. Infolge der Anwesenheit von Lösungsmittel leidet dieses Verfahren an den gleichen Nachteilen wie das vorhergehend beschriebene Verfahren, bei welchem Weichmacher oder Quellmittel verwendet werden.



   Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu schaffen zur Verarbeitung von   Polypro-    pylen, welches einen   Gehlalt    von wenigstens 70% iso  taktischem    Polypropylen aufweist, um einen Film mit ausgezeichneten mechanischen und optischen Eigenschaften zu erhalten, wobei das Verfahren relativ frei von technischen Schwierigkeiten sein soll und gefährliche Arbeiten   vermeideb,    wie sie bei der Verwendung von Lösungsmitteln oder Weichmachern notwendig wären.



   Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus dem weiteren   Beschreibungstext ersichtlich.   



   Es wurde  berraschenderweise gefunden, da¯ man durch kritische Kontrolle verschiedener einander be einflussender Faktoren, wie z. B. der Eigenschaften des   Ausgangspolymers,    der   Strecktemperatur    und der Streckverhältnisse durch Verstrecken in zwei Rich  tungen schliesslich Filme mit ausgezeichneten    mechanischen und optischen Eigenschaften erhalten kann.



  Diese Filme sind im allgemeinen von allen   Gesichts-    punkten des Verbrauchers her   zu, friedenstellend,    und das Verfahren zu deren Herstellung umgeht orteil  hafterweise    die bisherigen schwierigen   Herstellungs-    probleme.



   Die Bedingungen gemäss der vorliegenden Erfin  dung    sind folgende :
1. Rohmaterial
Es ist ein   Polypropylenmit    einem Gehalt an iso  taktischem    Polypropylen von mehr als   706/o    notwendig. Vorzugsweise soll der Gehalt an   isotaktischem    Polymer zwischen 85 und 98   O/o, liegen, wobei der    restliche Anteil aus amorphen und/oder   Stereoblockpoly-    meren   besteht. (   Isotaktischo ist ein Ausdiruck, wel-    cher nunmehr auf diesem Gebiet ausschliesslich verwendet wird. Er wurde von G. Natta, siehe beispielsweise     Journal of Polymer Scienceo,    Vol. XVI, Issue No. 82, April 1955, Seiten 143 bis 154, definiert).



   Polymere mit einer Grenzviskosität zwischen 1, 5 und 6 (gemessen in Tetralin bei   135     C) eignen sich besonders für die vorliegende Erfindung, und solche mit einer Grenzviskosität zwischen 2, 5 und 4 sind jedoch am besten geeignet.



   2. Das Auspressen
Das Polymer wird zweckmässig durch einen ge  wöhnlichen, geradlinigen Schlitzextruder    bei Temperaturen zwischen 200 und 350  C ausgepresst, je nach der Grenzviskosität des   Ausgangspolymers.    Die Dicke der ausgepressten Folie muss grösser sein als 100 Mikron.



   3.   Kiihlung   
Die heisse ausgepresste Folie wird dann schnell auf eine Temperatur von nicht mehr als 90  C und vorzugsweise nicht mehr als 60  C abgekühlt. Dies kann entweder durch Eintauchen der Fdlie in ein Ab  schreckbad    oder durch Abkühlen auf einer   rotieren-    den Trommel erreicht werden, welche einen Mantel besitzt, in welchem kontrollierte   KühMüssigkeit    zir  kuliert.    Es soll darauf hingewiesen werden, dass infolge der Eigenschaften der ausgepressten Folie dieser Verfahrensschritt an sich dem Produkt keine Transparenz verleiht.



     4.    Erste Verstreckung
Die erste Verstreckung   kann entweder in longitu-      dinaler    oder   in-transversaler Richtung durchgefiihrt    werden, aber es muss dabei ein Streckverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 16, vorzugsweise zwischen 1 : 3, 5 und   1    : 9 angewandt werden. Vorzugsweise wird dieser Verfahrensschritt zwischen 50 und   170     C, noch besser zwischen 100 und   140  C ausgeführt.   



   5. Zweites Verstrecken
Das zweite Verstrecken wird immer in senkrechter Richtung zum ersten Verstrecken durchgeführt und es müssen dabei Streckverhältnisse zwischen   1    : 3 und   1    : 20, vorzugsweise zwischen   1    : 5 und   1    : 12, angewandt werden. Es ist unerlässlich, dass dieser Ver  fahrensschritt bei    einer Temperatur zwischen 50 und   170  C,    vorzugsweise zwischen   100    und   140     C durchgeführt wird. Nach Herstellung des Films auf die eben beschriebene Weise ist es im allgemeinen zweckmässig, diesen einer thermischen Stabilisierung zu unterwerfen, um so zu starkes Schrumpfen zu vermeiden.



  Bei diesem zusÏtzlichen Verfahrensschritt wird der Film im allgemeinen bei Temperaturen zwischen 50 und   1509C, vorzugsweise    zwischen 80 und 130¯C gehalten. Für besondere Verwendungszwecke aber, beispielsweise bei der Herstellung von   heissschrumpf-    baren Verpackungsfilmen, kann die thermische Stabilisierungstemperatur niedriger gewählt werden, und im Grenzfall kann dieser ganze Verfahrensschritt ausfallen.



   Bezüglich der Reihenfolge, in welcher der Film verstreckt wird, ist es aus verschiedenen Gründen vorzuziehen, die Längsverstreckung zuerst anzuwenden.



  Wenn man zuerst mit longitudinalen Streckmaschinen arbeitet, kann die Länge der Walzen und daher auch die Grösse der Maschine selbst auf einem Minimum gehalten werden, wodurch sich die Anschaffungskosten der Maschine verringern. Ausserdem würde, wenn die Längsverstreckung des Films zuletzt durchgeführt wird, der Film in der Querrichtung wieder zu  sammengezogen,    wodurch die günstigen Effekte des anfänglichen transversalen Verstreckens wieder vermindert werden würden.



   Das longitudinale Verstrecken kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Beispielsweise mit Hilfe einer Maschine, welche ein erstes angetriebenes Walzensystem besitzt, welches mit niedriger Ge  schwindigkeit    rotiert und ein zweites angetriebenes Walzensystem, das sich mit höherer Geschwindigkeit dreht, wobei die Geschwindigkeit beider Systeme so reguliert wird, dass ein Streckverhältnis zwischen   1    : 2 und   1    : 16 erreicht wird.



   Das transversale oder Querverstrecken kann mit verschiedenen üblichen Maschinentypen durchgeführt werden, beispielsweise mit einer Maschine, welche eine Laufkette mit daran befestigten Klammern besitzt, welche Klammern die vielen Kanten ergreifen und wobei die Kette sich nach und nach von der Mittelachse des Filmes entfernt, der Film einer pro  gressiven    Verstreckung in der Querrichtung   unterwor-    fen wird, und zwar in einem Streckverhältnis, wie es durch ein Verhältnis der   Filmbreite    beim Einlauf zur   Filmbreite    beim Auslauf der Maschine bestimmt wird.



   Beide Maschinen sollen zweckmässig mit einer Heizvorrichtung versehen sein (zirkulierende Heizflüssigkeit, Widerstandsheizung usw.), so dass der Film in die Streckeinrichtungen bei einer bestimmten Temperatur eintritt, welche vorzugsweise auch   wäh    rend des ganzen Verstreckens konstant gehalten wird.



  Diese Temperatur, welche im allgemeinen eine Funktion der Viskosität, der Dicke, des Streckverhältnisses und der Filmgeschwindigkeit ist, liegt zwischen 50 und 170  C, vorzugsweise zwischen 100 und   140  C.   



  Die   Verstreckungen    in beiden Richtungen werden immer gemäss den vorher angegebenen Verhältnissen durchgeführt, welche niemals der endgültigen Verstreckung des Films entsprechen.



   Selbstverständlich kann auch anstelle eines einmaligen   Verstreckens    in jeder der beiden Richtungen ein vielfaches Verstrecken in jeder der beiden Rich  tungen    durchgeführt werden, indem die   Längsver-    streckung durch   verschiedeneeingeschalteteQuer-      verstreckungen    unterbrochen wird. Obwohl   diesels    Verfahren mehr Maschinen benötigt, ist es dennoch vorteilhaft, vom Standpunkt der besseren   Verarbeit-    barkeit des Films (auf Basis der Laufgeschwindigkeit, der Dicke und des für den Film vorbestimmten Gesamtstreckverhältnisses) und daher auch zur Erreichung der gewünschten mechanischen Eigenschaften des Produkts.



   Die zusätzliche thermische Stabilisierung wird im allgemeinen in einer   Maschinedurchgeführt,wie    sie zum   transversalenVerstreckenverwendet    wird, nur dass sich hier die Greifer beim Durchlaufen durch die Maschine nicht voneinander   entfemen, sondern par-    allel oder fast parallel verlaufen. Auf diese Art wird das Schrumpfen des Films in Querrichtung verhindert, während das Schrumpfen in der Längsrichtung durch die Spannung verhindert wird, welche dem Film durch Maschinen erteilt wird, die sich vor und nach der   Stabilisierungsmaschine    befinden.



   Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne dass diese jedoch   hieraufbeschränkt    sein soll.



   Beispiel 1
Ein   Propylenpolymer mit    einer Grenzviskosität von 3 (alle Viskositäten wurden gemessen in Tetralin bei   135  C)    und einem Gehalt an   isotaktischemPoly-    propylen von 96% wird aus einer Strangpresse ausgepresst, deren Schlitz 0, 5 mm dick ist und in welcher die Temperatur der Schnecke   unddesGehäuses    300¯C nicht übersteigt. Der im plastischen Zustand ausgepresste Film, welcher eine Stärke von 0, 24 mm besitzt, wird in einem bei   30     C gehaltenen Wasserbad gekühlt, welches in einem Abstand von ungefähr 4 cm vom   Extruderkopf    angeordnet ist.

   Der so gebildete Film gelangt nun in eine Längsverstreckmaschine, und zwar mit einer   Einlaufgeschwindigkeit    von 5 m/min und einer Auslaufgeschwindigkeit von 17, 5 m/min, was ein Längsverstreckungsverhältnis von 1 : 3, 5 ergibt.



   Nach Verlassen der langsameren Walzen wird der Film auf einer auf   90  C    erhitzten Trommel vorerhitzt, indem er die Trommel während einer Strecke von ungefÏhr   3/ires    Umfanges berührt und wird dann unter zwei elektrischen Heizstrahlern (insgesamt 3 kW), welche in einer Entfernung von 3 cm von der Filmoberfläche angeordnet sind, durchgezogen. Die genannte Längsverstreckung wird   durchgeführt, wäh-    rend der Film von diesen Strahlern erhitzt wird.



   Bevor der Film in die   Querstreckmaschineeintritt,    wird er nach Verlassen der schnelleren Walzen weiter erhitzt, indem er zwischen zwei Heizplatten (je 4 kW), welche oberhalb und unterhalb des Films in einem Abstand von 10 cm von seiner Oberfläche angeordnet sind, durchgezogen wird. Der Film wird dann in eine Querstreckmaschine eingeführt, deren divergierende   Führungsgreifer    so   angeordnetsind,dass    sie ein Quer  streckverhältnis    von 1 : 10 ergeben, und während dieser Querverstreckung wird der Film mit Hilfe von Heizplatten erhitzt, deren OberflÏchentemperatur 300  C beträgt und welche in einem Abstand von
15 cm   ober-und    unterhalb des Films angeordnet sind.



   Der Film wird dann in einer Maschine mit par   allellaufendenFührungsgreifemthermischstabilisiert,    indem er durch Heizplatten, deren Oberflächentem  peratur    230  C betrÏgt und welche in einem Abstand von 15 cm oberhalb und unterhalb des Films angeordnet sind, erhitzt wird.



   Der so erhaltene Film mit einer Dicke von   8      u    hat folgende mechanische Eigenschaften, welche (ebenso wie in den folgenden Beispielen) gemäss ASTM D 882/54 P bestimmt wurden.



  In Längsrichtung Reissfestigkeit 10 kg/mm2    Bruchdehnung75'Vo    In Querrichtung Reissfestigkeit 30   kg/mm2   
Bruchdehnung 15% Reissfestigkeit 10 bis 20g pro 0, 0254 mm
Dicke (bestimmt gemäss der
Methode nach   Elmendorf)    Schrumpfung nach   Vs    Stunde bei   100     C   5"/o   
Sowohl die Transparenz als auch die gleichmässige Dicke des Films sind ausgezeichnet.

   Es soll in diesem wie auch in den folgenden   Beispielendaraufhingewie-    sen werden, dass die endgültige Dicke des Films grösser ist als der theoretische Wert, entsprechend der Dicke des ungestreckten Films, geteilt durch das Produkt der   Streckverhältnisse.    Dieser   Unterschied ist haupt-      sächlich    auf die Schrumpfung des Films in der Quer   richtung während der Längsverstreckung zurück-    zuführen.



   Beispiel 2
Ein   Propylenpolymer    mit einer Grenzviskosität von 2, 8 wird in, der im   vorhergehenden Beispiel be-      schriebenen    Apparatur bei einer Temperatur von nicht mehr als   280a      C    ausgepresst. Der Film wird dann über eine Walze geführt, welche mit einer Geschwindigkeit von 2 m/min rotiert und eine Temperatur von 90 C aufweist. Es wird ein Film mit einer Dicke von   600,    erhalten, welcher gemäss dem vorhergehenden Beispiel auf 90  C   vorerhitztwird.    Er wird dann in der Längsrichtung im Verhältnis von 1 : 4, 5 verstreckt, während er   durchHeizstrahler(insgesamt    3 kW) erhitzt wird, welche in einer Entfernung von 1 cm von der Filmebene angeordnet sind.

   Der so erhaltene Film wird : wiederum gemäss dem vorhergehenden Beispiel weiter erhitzt und dann transversal mit einem Streckverhält nis von 1 : 12 verstreckt, wobei die Heizplatten bei   280  C gehalten werden. Hierauf wird    der Film zwischen Heizplatten stabilisiert, welche bei   200"C    gehalten werden.



   Es wird schliesslich ein Film mit einer Dicke von 12, u und sehr   muter    Transparenz erhalten, welcher folgende mechanische Eigenschaften aufweist : In Längsrichtung Reissfestigkeit 12 kg/mm2    Bruchdehnung110 < '/o    In Querrichtung Reissfestigkeit 40   kg/mm2   
Bruchdehnung   10 /o    Reissfestigkeit 8 bis15g pro 0, 0254mm
Dicke (bestimmt gemäss der
Methode nach   Elmendorf)    Schrumpfung nach   1/2    Stunde bei   100"C 6"/t   
Beispiel 3
Ein   Propylenpolymer    mit einer Grenzviskosität von 3, 5 wird, wie im Beispiel   1    beschrieben, ausgepresst, wodurch ein Bogen mit einer Dicke von   500,    erhalten wird.

   Dieser Bogen wird dann in transversaler Richtung mit einem Streckverhältnis von   1    : 7 verstreckt, während er wie im Beispiel 1 unter   Verwen-    dung von Heizplatten mit einer Oberflächentemperatur von   3009 C erhitzt    wird. Nach weiterem Erhitzen auf einer bei 120  C gehaltenen Walze wird er dann in der Längsrichtung mit einem   Streckverhältnis    von   1    : 5 verstreckt und während des   Verstreckens    wird er mit 3-kW-Heizkörpern, welche in einem Abstand von 2 cm vom Film angeordnet sind, erhitzt. Der r Film wird darauf mit Hilfe von Heizplatten, deren Oberfläche bei   250  C gehalfien    wird, thermisch stabilisier.



   Der schliesslich erhaltene Film war 15,   u    dick und hatte folgende Eigenschaften : In Längsrichtung Reissfestigkeit 18   kg/mm2   
Bruchdehnung   22"/o    In Querrichtung Reissfestigkeit 20   kg/mm2       Bruchdehnung 85 /o    Reissfestigkeit 15 bis   30 g    pro 0, 0254mm
Dicke (bestimmt gemäss der
Methode nach   Elmendorf)    Schrumpfung nach 1/2 Stunde bei 100¯C 3%
Beispiel 4
Ein Propylenpolymer mit einer Grenzviskosität von 3, 5 wird mit der im Beispiel   1    beschriebenen   Apparatu :

   r    bei einer Temperatur von nicht mehr als   250"Causgepresst,    wobei ein Film mit einer Dicke von   500      Á erhalten wird@    Dieser Film wird in der im Beispiel   1    beschriebenen Maschine unter den gleichen dort beschriebenen thermischen Bedingungen mit einem   Streckverhältnis    von 1 : 3   längsverstreckt.    Er wird dann in Querrichtung unter analogen   Bedingun-    gen wie im Beispiel 1, aber in diesem Falle mit einem Querstreckverhältnis von 1 : 9, verstreckt. Nach Verlassen der   Querstreckmaschine    wird der Film durch eine weitere   Längsstreckmaschine geführt,    welche sich von der ersten dadurch unterscheidet, dass sie grössere Walzen besitzt.

Claims (1)

  1. In dieser Maschine wird der Film ein zweites Mal unter den gleichen thermischen Bedingungen und mit dem gleichen Streckverhältnis (I : 3) wie bei der ersten Längsverstreckung noch einmal der Länge nach verstreckt. Insgesamt wurde dieser Film einer Längsver- streckung von 1 : 9, aber in zwei Stufen von je 1 : 3 und unter Zwischenschaltung von einer Querverstreckung unterworfen.
    Der von der zweiten Längs- streckmaschine erhaltene Film hatte eine Dicke von 10, und folgende mechanische Eigenschaften : In Längsrichtung Reissfestigkeit 30 kg/mm2 Bruchdehnung 25e/o In Querrichtung Reissfestigkeit 15 kg ! mm2 Bruchdehnung 35 /o Reissfestigkeit 20 bis 30 g pro 0, 0254 mm Dicke (bestimmt gemäss der Methode nach Elmendorf) Schrumpfung nach in der Längsrichtung 4 /o 1/2 Stunde bei 100 C in der Querrichtung 0 /o PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Filmen durch Schmelzpressen und Verstrecken von synthetischen Hochpolymeren, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein Propylenpolymer mit einem Gehalt an isotaktischem Polypropylen von mehr als 700/o zwischen 200 und 350 C zu einem m Film mit einer Dicke von mehr als 100 Á ausgepre¯t, dieser Film schnell auf eine Tem- peratur von nicht mehr als 90 C abgekühlt, dann der gekühlte Film in einer ersten Richtung mit einem Gesamtsbreckverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 16 verstreckt und darauf in einer zweiten Richtung senkrecht zur ersten Verstreckungsrichtung mit einem Gesamtstreckverhältnis zwischen 1 : 3 und 1 : 20 bei einer Temperatur zwischen 50 und 170 C verstreckt wird.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dal3 das Streckverhältnis bei der ersten Verstreckung zwischen 1 : 3, 5 und 1 : 9 liegt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Streckverhältnis bei der zweiten Verstreckung zwischen 1 : 5 und 1 : 12 liegt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Streckverhältnis bei der zweiten Verstreckungzwischenl : 5 und 1 : 12 liegt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strecktemperatur des zweiten Verstreckens zwischen 100 und 140 C liegt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verstrecken in Längs- richtung durchgeführt wird.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verstrecken in Längsrichtung durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verstrecken bei einer Temperatur zwischen 50 und 170 C durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verstrecken bei einer Temperatur zwischen 100 und 140 C durchgeführt wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der verstreckte Film nach dem zweitenVerstreckeneinerthermischen Stabilisierungs- behandlung unterworfen wird, wobei er zwischen 50 und 150 C sowohl unter Längs-als auch unter Quer spannungfestgehalten wird, wodurch ein Schrumpfen verhindert wird.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Film nach der ersten Ver Streckung und vor der zweiten Verstreckung auf eine Temperatur zwischen 50 und 170 C vorerhitzt wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet,dasswenigstenseineVerstreckung zwischen zwei anderen Verstreckstufen durchgeführt wird.
    12. Verfahren nachPatentanspruchI, dadurch ge kennzeichnet,dass das erste Verstrecken unddas zweite Verstrecken abwechselnd aufeinanderfolgend durchgeführt werden.
    PATENTANSPRUCH II Film, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH7650559A 1958-08-06 1959-08-03 Verfahren zur Herstellung von Filmen CH371587A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0026911A1 (de) * 1979-10-05 1981-04-15 Toray Industries, Inc. Biaxial gestreckte Polypropylenfolie mit Vorzugsorientierung und Verfahren zu deren Herstellung
EP0298730A1 (de) * 1987-07-08 1989-01-11 COURTAULDS FILMS &amp; PACKAGING (HOLDINGS) LTD. Orientierte Polypropylenfolie

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WO1989000104A1 (en) * 1987-07-08 1989-01-12 Courtaulds Films & Packaging (Holdings) Ltd Oriented polypropylene films

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