CH371617A - Verfahren zur digitalen PID-Regelung - Google Patents
Verfahren zur digitalen PID-RegelungInfo
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description
Verfahren zur digitalen PID-Regelung Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur digitalen Proportional- Integral <B>-</B> Differential (PID) <B>-</B> Regelung, bei dem in aufeinanderfolgenden Messperioden als Mass für den Istwert der Regelgrösse in einer vorgegebenen Zeit einheit eintreffende Impulse, die von einem Mess- fühler für die Regelgrösse ausgeben, dienen, deren Anzahl in einem Zählwerk gezählt und mit dem Einstellwert verglichen wird. Bei bekannten PID-Reglern erfolgt die Darstel lung der proportionalen, integralen und differentia len Anteile der Regelabweichung durch elektrische Analoggrössen. Werden sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Bestimmung dieser Grössen ge stellt, so wächst der Aufwand für die Gewinnung der Analoggrössen erheblich an. In diesen Fällen ist es vorteilhaft, die Gewinnung der genannten Grössen auf digitalem Wege durchzuführen. Hierzu wird beim eingangs erwähnten Verfah ren so vorgegangen, dass nach der Erfindung mittels zusätzlicher Speicher und Zählwerke in jeder Mess- periode die Differenz zu der Regelabweichung in der vorhergegangenen Messperiode und die Summe der Regelabweichung aller Messperioden gebildet und neben der Regelabweichung über Digital-Analog- Wandler in den Regelkreis eingeführt werden. Ein derartiger Regler lässt sich rein elektronisch aus den an sich bekannten elektronischen Zählstufen und Speichersystemen aufbauen. Da die in einer Messperiode gewonnenen Grössen in Beziehung zu der Regelabweichung in der folgenden Messperiode gesetzt werden, ist es erforderlich, die in den Re gelkreis eingeführten Grössen für die Dauer einer Messperiode zu speichern. Um bei der Bildung des Integralwertes der Regel abweichung die durch unterschiedliche Vorzeichen der Regelabweichung auftretenden Schwierigkeiten zu umgehen, kann man hierfür in jeder Messperiode den überschuss der Regelabweichung über einen vor gegebenen Wert zählen und von dem Ergebnis einen festen Wert abziehen. Man erhält dann in einem entsprechenden Zählwerk vorzeichenrichtig den<B>je-</B> weiligen Integralwert der Regelabweichung. Da eine digitale Weiterbearbeitung der proportionalen, inte gralen und differentialen Werte nicht erforderlich oder nicht möglich sein wird, werden die gewon nenen Werte über Digital-Analog-Wandler in Ana logwerte umgeformt und über entsprechende Korn- mandogeber in den Regelkreis eingeführt, in dein sie z. B. zur Berechnung der Stellgrösse benutzt wer den. In der Zeichnung ist ein Blockschildbild eines digitalen PID-Reglers zur Durchführung eines Ver fahrensbeispiels nach der Erfindung dargestellt. Dem Ausführungsbeispiel liegt eine Drehzahlregelung zu grunde. Es sei angenommen, dass die Welle, deren Dreh zahl zu regeln ist, mit einem Impulsgeber verbun den ist, der Impulse mit einer der Umfangsgeschwin digkeit der Welle proportionalen Impulsfrequenz über die Eingangsklemme<B>1</B> auf die Torschaltung 2 gibt. Wenn die Torschaltung 2 einen Durchgang für die Impulse freigibt, gelangen sie auf das Zähl werk<B>3.</B> über den Eingang 4 wird dem Zählwerk<B>3</B> der Einstellwert (Sollwert) zugeführt. Diese Einstel lung kann rein mechanisch erfolgen. Dies ist in der Art möglich, dass der Einstellwert mechanisch ein gestellt wird und die eintreffenden Istwertimpulse eine Rückschaltung des eingestellten Wertes bewir ken. Selbstverständlich sind aber hierfür auch andere Einstellmöglichkeiten geeignet. Die Torschaltung 2 wird durch eine Steuerstufe<B>5</B> geöffnet oder geschlos sen. Die Steuerstufe<B>5</B> erhält ihrerseits die entspre chenden Befehle von einer Zählstufe<B>6,</B> die an einen Quarzgenerator<B>7</B> angeschlossen ist. Der Quarzgene rator<B>7</B> gibt laufend Impulse mit konstanter Frequenz auf die Zählstufe<B>6.</B> War die Steuerstufe<B>5</B> ursprünglich so beauf- schlagt, dass sie die Torschaltung 2 öffnete, so wird, wenn die Zählstufe<B>6</B> eine bestimmte Impulszahl ge zählt hat, die Steuerstufe<B>5</B> in einem die Torschal tung 2 schliessenden Sinne beeinflusst. Nach einer bestimmten weiteren Anzahl von Impulsen wird die Torschaltung 2 über die Steuerstufe<B>5</B> wieder geöff net. Bei festgelegter Zeit, in der die Impulse von dem Istwertgeber auf das Zählwerk<B>3</B> gelangen, ist die Anzahl der empfangenen Impulse ein digitales Mass für den Istwert der Drehzahl. Die Differenz zwi schen dem Drehzahlistwert und dem vorgegebenen Drehzahleinstellwert, die Regelabweichung, wird bei Beendigung jeder Messperiode über die übertragungs- einrichtung <B>8</B> auf den Speicher<B>9</B> gegeben. Der digi tale Wert der Regelabweichung wird sodann in einen analogen Wert umgewandelt und über die Sum- miereinrichtung <B>10</B> dem Regelkreis bei<B>11</B> zugeführt. Ausser auf den Speicher<B>9</B> wird die Regelabweichung noch von dem Zählwerk<B>3</B> dem Differentialanteil- glied 12 zugeführt. Bevor der in dem Speicher<B>9</B> gespeicherte Wert der Regelabweichung der vorhergegangenen Mess- p#riode gelöscht wird, damit der Wert in der neuen Messperiode gespeichert werden kann, wird er gleich falls dem Differentialanteilglied 12 zugeführt. In die sem Glied wird nun die Differenz der Regelabwei chung der vorhergegangenen Messperiode und der neuen Messperiode gebildet und nach Umwandlung in einen entsprechenden Analogwert dem Summie- rungsglied <B>10</B> zugeführt. Von dem Zählwerk<B>3</B> wird die Regelabweichung schliesslich noch dem Zählwerk <B>13</B> zugeleitet. In diesem Zählwerk wird der über- schuss der Regelabweichung über einen bestimmten Wert gezählt und nach jeder Messung eine feste Ziffer abgezogen. Zusammen mit dem bereits vor handenen Ergebnis der vorhergegangenen Messperi- oden liefert dieser Zähler den Integralwert der Regel- abweichung. Auch dieser digitale Wert wird mittels eines Digital-Analog-Wandlers in einen Analogwert übersetzt und gleichfalls der Summiereinrichtung <B>10</B> zugeführt. Der Ausgang der Summiereinrichtung gibt 4 dann einen entsprechenden PID-Wert in den Regel kreis, der in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist. Auf diesem Wege ist es möglich, mit geringem Aufwand die hohe Genauigkeit digitaler Messungen zur Bestimmung der proportionalen, integralen und<B>z</B> differentialen Regelabweichung auszunutzen, ohne den Aufwand für den Regler selbst zu erhöhen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur digitalen PID-Regelung, bei dem in aufeinanderfolgenden Messperioden als Mass für den Istwert der Regelgrösse in einer vorgegebenen Zeiteinheit eintreffende Impulse, die von einem Mess- fühler für die Regelgrösse ausgehen, dienen, deren An zahl in einem Zählwerk gezählt und mit dem Ein stellwert verglichen wird, dadurch gekennzeichnet,dass mittels zusätzlicher Speicher und Zählwerke in jeder Messperiode die Differenz zu der Regelabwei chung in der vorhergegangenen Messperiode und die Summe der Regelabweichungen aller Messperi- oden gebildet und neben der Regelabweichung über Digital-Analog-Wandler in den Regelkreis eingeführt werden. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die in den Regelkreis eingeführten Grössen für die Dauer einer Messperiode gespeichert werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Bil dung des Integralwertes der Regelabweichung in jeder Messperiode der überschuss der Regelabwei chung über einen vorgegebenen Wert gezählt und danach ein fester Wert abgezogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL0031592 | 1958-10-29 | ||
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2833981A1 (de) * | 1977-08-05 | 1979-02-08 | Fujitsu Ltd | Anordnung zur steuerung der drehzahl eines motors, insbesondere eines magnetband-transportmotors |
Families Citing this family (1)
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1962
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| DE2833981A1 (de) * | 1977-08-05 | 1979-02-08 | Fujitsu Ltd | Anordnung zur steuerung der drehzahl eines motors, insbesondere eines magnetband-transportmotors |
Also Published As
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