CH371742A - Vorrichtung zum annähernd Konstanthalten des Antriebsmomentes in Zeitmesswerken, insbesondere in elektrischen Uhren, mit periodisch aufziehbarem Federantrieb - Google Patents

Vorrichtung zum annähernd Konstanthalten des Antriebsmomentes in Zeitmesswerken, insbesondere in elektrischen Uhren, mit periodisch aufziehbarem Federantrieb

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CH371742A
CH371742A CH464360A CH464360A CH371742A CH 371742 A CH371742 A CH 371742A CH 464360 A CH464360 A CH 464360A CH 464360 A CH464360 A CH 464360A CH 371742 A CH371742 A CH 371742A
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CH464360A
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Siefert Roland
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Kienzle Uhrenfabriken Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Vorrichtung    zum   annähernd    Konstanthalten   des Antriebsmomentes    in      Zeitmesswerken,   insbesondere in elektrischen    Uhren,   mit periodisch    aufziehbarem   Federantrieb Die vorliegende Erfindung betrifft    eine   Vorrichtung zum annähernd    Konstanthalten      des   Antriebsmomentes in    Zeitmesswerken,   insbesondere in elektrischen Uhren,    mit   periodisch elektromagnetischaufziehbarem Federantrieb, der eine vorgespannte Schraubenfeder als Triebfeder aufweist und bei dem diese Schraubenfeder, so.

   an einem    Kraftübertra-      gungsglied   des    Zeitmesswerkes      angreift,   dass die Verringerung der Federkraft während der Ablaufperiode durch Vergrösserung des wirksamen Hebelarmes, mit der die    Schraubenfeder   auf das    Übertragungsglied   einwirkt, mindestens teilweise    ausgeglichen   wird. 



  Bei den bekannten derartigen Aufzugsvorrichtungen ist keine ausreichende    Konstanz   des Moments gegeben. Meist wird    die      Vorspannung   der Antriebsfeder sehr gross gegenüber der durch die Verlängerung der Feder sich ergebenden Kraft gemacht.

   Dadurch ist der    Momentenabfall   nicht sehr gross, jedoch ist jedesmal zwischen Ende und Anfang einer Schaltperiode der    Momentensprung   von    wesentlicher   Wirksamkeit auf das Schwingsystem bei Uhren,    aus-      serdem   muss man infolge der grossen    Vorspannung   der    Feder   das    elektromagnetische   Aufzugssystem sehr kräftig    ausbilden.   Eine andere oft beschriebene Möglichkeit ist ein    mit   dem    Drehwinkel   der Antriebswelle sich verändernder    Hebelarm,   d. h. der Ansteckpunkt der    Schraubenfeder   ändert    sich   radial mit dem Drehwinkel.

   Damit verbunden ist jedoch ein hoher technischer Aufwand. Eine    dritte   Möglichkeit besteht in dem Ablauf der Schraubenfeder über eine    Kurven-      scheibe.   Die Herstellung und Montage einer solchen Kurvenscheibe ist aber    sehr   teuer. 



  Die Beseitigung der vorgenannten Mängel ist    durch   die    vorliegende   Erfindung dadurch erreicht,    dass   mit dem als    Ab@triebsrad      ausgebildeten   über-    tragungsglied   ein    kreisförmiger   Exzenter mit dem Radius    R1   und einer Exzentrizität e zur Drehachse des    Abtriebsrades   drehfest verbunden ist und die Schraubenfeder so    mit   einem    Teil      ihrer   Länge auf dem    Exzenterumfang      aufliegt,   dass der wirksame    Hebelarm   R, mit dem die    Schraubenfeder   bestrebt in das    Abtriebsrad   zu drehen,

   sich    mit   dem Drehungswinkel    cp   nach der Formel    R=Ri+e.coscp   und die Kraft P der    Schraubenfeder,   die    eine   Vorspannungskraft    Po   und    eine   Federkonstante c aufweist,    nach   der Formel 
 EMI1.65 
    ändert,   wobei die    Vorspannungskraft   Po, die Exzentrizität e, der Radius    R1      des      Exzenters   und    des   durch die    Aufzugsperiode,   gegebenen maximalen Drehungswinkel    cp.a,   so, gewählt sind,

   dass über den    ganzen   Drehbereich des    Abtriebsrades      (cp   = 0 bis    cpm"X)   das am    Abtriebsrad   wirksame    Drehmoment   (M =    P.R.)   annähernd    konstant   ist. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   des    Erfidungsgegenstan-      des   und Betriebskurven zu demselben sind in der Zeichnung    veranschaulicht.   Es zeigen    Fig.   1 die Aufzugsvorrichtung    schematisch   dargestellt ;    Fig.   2    dein   Verlauf der Länge des wirksamen Hebelarmes R über den    Drehungswinkel      cp      des   Abtriebrades ;

      Fig.   3 den Verlauf der Grösse der    Federkraft   P in Abhängigkeit des    Drehungswinkels      (p,   und    Fig.   4 den    Verlauf   des am    Abtriebsrad   wirksamen    Drehmomentes   M    in   bezug auf den Drehungswinkel    (p.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In    Fig.   1 ist    eine      periodisch      betätigbare,      elektro-      magnetische      Aufzugsvorrichtung   einer    elektrischen   Uhr    schematisch   dargestellt.

   Diese besitzt ein mit dem Uhrwerk in Triebverbindung    stehendes   Abtriebsrad 1, das auf einer Welle 8 drehbar    gelagert   ist. Mit diesem    Abtriebsrad   1    ist   ein    kreisförmiger   Exzenter 6    drehfest      verbunden.   Der    Mittelpunkt   7    dieses   Exzenters 6 ist um eine    Exzentrizität   e bezüglich der Drehachse 8 des    Abtriebsrades   1 versetzt    angeordnet.   Eine    Schraubenfeder   10 ist mit ihrem einen    Ende   an einem Stift 11    des      Uhrwerk-      gestelles      ortsfest   und mit    ihrem   anderen 

  Ende an einem Stift 9 des Antriebsrades so    befestigt,   dass sie mit einem Teil ihrer Länge auf dem    Exzenter-      umfang   aufliegt. Am    Abtriebsrad   1 ist ferner ein    Stromschlusskontaktteil   2    vorgesehen,   dem    ein   an einem Anker 3 eines Elektromagneten 5 vorgesehener    Gegenkontaktteil   2a    zugeordnet      ist.   Dieser Anker 3    ist   an einem Gelenk 4    schwenkbar      befestigt.   Das Abtriebsrad 1 ist als    Schwungmasse   ausgebildet. 



  Bei    Stromschluss   durch die Kontaktteile 2 und 2a wird der Elektromagnet 5 kurzzeitig erregt und der Anker 3 angezogen, wodurch das als    Schwung-      masse   ausgebildete    Abtriebsrad   1 im    G.egenuhrzei-      gerdrehsinn      schleudernd   um einen    Drehungswinkel      (p   gedreht und der Stromschluss wieder    unterbrochen   wird.

   Die Schraubenfeder 10    wird   dabei gespannt und gibt nun während einer    gewissen   Ablaufperiode    ihre      Kraft   P an das    Abtriebsrad   1 ab, wobei sich stetig mit der Zeit der    Drehungswinkel      (p      verringert,   bis sich die    Kontaktteile   2 und    2a      erneut      berühren   und ein neuer Aufzugsvorgang erfolgt. 



  Wie aus    Fig.   1    hervorgeht,      ist   die wirksame Länge des    Hebelarmes   R, mit der die Feder 10 auf das    Abtriebsrad   1 einwirkt, von der Grösse des Drehungswinkels    -cp   abhängig und es besteht die    Be-      ziehung      R2-2R.e.cos(P   +    e'=Ri   worin    R1   der    Exzenterradius   und e die Exzentrizität    desselben   in bezug auf die Drehachse des    Abtriebs-      rades   ist.

   Nach Umformung erhält man    (R   - e .    cos      (p)2   +    e-   .    sin-      cp   =    Ri   Da (R - e.    eos      (p)2   >    e@.   sing    (p,   ist    (R-e.      cos      (p)9   =    Ri   1)    R=Rl+e.coscp   Die bezüglich des    Drehungswinkels   (F, veränderliche Federkraft P ergibt sich aus folgendem Der Federweg s verläuft nach der Formel 
 EMI2.97 
 Mit R und 
 EMI2.98 
 erhält man 
 EMI2.99 
 Der Wurzelausdruck wird nach der binomischen Reihe 
 EMI2.100 
 entwickelt, unter Vernachlässigung der    Glieder   höherer Ordnung,

   da 
 EMI2.102 
 ist. Man erhält letztlich 
 EMI2.103 
 Die Federkraft P der    Schraubenfeder   ist    P=Po+c.s   worin    P,   die    Vorspannungskraft   und c die Federkonstante ist. Es ist    also   
 EMI2.109 
 Aus den Formeln 1) und 2)    geht      hervor,      dass   durch geeignete Wahl der    Vorspannung   Po, des Radius    R1      des   Exzenters, der Exzentrizität e des Exzenters bezüglich der    Drehachse      des      Abtriebsrades   und des durch die Aufzugsperiode    gegebenen   maximalen    Drehungswinkel      cp,

  n@@   über den ganzen Drehbereich des Arttriebrades ein annähernd konstantes Drehmoment erreicht wird. 



  In den    Fig.   2    bis   4 ist der Kurvenverlauf aufgezeigt, jeweils von    c)   = 0 bis    (p   = 360 . Die    Fig.   2 zeigt den Verlauf des Hebelarmes R. Es verläuft nach der Gleichung 1, die lautet : R =    Rl+e   .    cos      cp.   Die    Fig.   3 stellt den Verlauf der Federkraft nach der Gleichung 2 dar. Die    Gleichung   der Federkraft lautet: P = PO    +c1   .    cp+c.,   .    sin      w,.   Die Konstanten    cl   und    c.,   sind oben dargestellt.    Dieses   Moment M wirkt am Drehpunkt B.

   Es ergibt sich durch Multiplikation des    Hebelarmes   R mit der Federkraft P. Wie ersichtlich, ist    es   mit der hier    beschriebenen   Vorrichtung möglich, über einen    Schleuderweg   von    qp   = 1800 ein annähernd    konstantes   Antriebsmoment zu erhalten. Die in    Fig.   4 gezeigte    Schaltperiode   und der    Momen-      tenverlauf   stellen einen Sonderfall dar. Das Ende der Schaltperiode braucht nicht bei    cp   = 0 zu liegen. Die Wahl des    Anfang-   und    Endproduktes   der Schaltperiode ist von der Wahl von    Po,      R1   und e abhängig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum annähernd Konstanthalten des Antriebsmomentes in Zeitmesswerken, insbesondere in elektrischen Uhren, mit periodisch elektromagne- tisch-aufziehbarem Federantrieb, der eine vorge- <Desc/Clms Page number 3> spannte Schraubenfeder als Triebfeder aufweist und bei dem diese Schraubenfeder so an einem Kraft- übertragungsglied des Zeitmesswerkes angreift, dass die Verringerung der Federkraft während der Ablaufperiode durch Vergrösserung des wirksamen Hebelarmes,
    mit dem die Schraubenfeder auf das übertra- gungsghed einwirkt, mindestens teilweise ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem als Abtriebsrad (1) ausgebildeten übertragungsglied ein kreisförmiger Exzenter (6) mit dem Radius R1 und einer Exzentrizität e zur Drehachse (8) des Abtriebsrades (1) drehfest verbunden ist und die Schraubenfeder (10) so mit einem Teil ihrer Länge auf dem Exzenterumfang aufliegt, dass der wirksame Hebelarm R,
    mit dem die Schraubenfeder (10) bestrebt ist, das Abtriebsrad (1) zu drehen, sich mit dem Drehungswinkel qp nach der Formel R=Rl+e.cos(p und die Kraft P der Schraubenfeder, die eine Vor- spannungskraft Po und eine Federkonstante c aufweist, nach der Formel EMI3.32 ändert, wobei die Vorspannungskraft Po, die Exzentrizität e, der Radius R1 des Exzenters und des durch die Aufzugsperiode gegebenen maximalen Drehungs- winkel q).,
    "" so gewählt sind, dass über den ganzen Drehbereich des Abtriebsrades (cp = 0 bis cpm@,g) das am Abtriebsrad wirksame Drehmoment (M = P. R) annähernd konstant ist. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Deutsche Patentschrift Nr.135241 USA-Patentschrift Nr. 2783657
CH464360A 1960-03-18 1960-04-25 Vorrichtung zum annähernd Konstanthalten des Antriebsmomentes in Zeitmesswerken, insbesondere in elektrischen Uhren, mit periodisch aufziehbarem Federantrieb CH371742A (de)

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CH371742A true CH371742A (de) 1963-05-15

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CH464360A CH371742A (de) 1960-03-18 1960-04-25 Vorrichtung zum annähernd Konstanthalten des Antriebsmomentes in Zeitmesswerken, insbesondere in elektrischen Uhren, mit periodisch aufziehbarem Federantrieb
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DE1151765B (de) 1963-07-18
CH464360A4 (de) 1963-05-15

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