CH371832A - Vorrichtung zur Erzielung einer gleichen oder verhältnisgleichen Belastung mehrerer parallel arbeitender Gleichstrommaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung einer gleichen oder verhältnisgleichen Belastung mehrerer parallel arbeitender Gleichstrommaschinen

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CH371832A
CH371832A CH7002859A CH7002859A CH371832A CH 371832 A CH371832 A CH 371832A CH 7002859 A CH7002859 A CH 7002859A CH 7002859 A CH7002859 A CH 7002859A CH 371832 A CH371832 A CH 371832A
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Manfred Dipl Ing Depenbrock
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


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 Vorrichtung zur Erzielung    einer   gleichen oder verhältnisgleichen Belastung mehrerer parallel arbeitender    Gleichstrommaschinen   Beim Parallelbetrieb mehrerer Gleichstrommaschinen ergibt sich die Aufgabe, die Belastung gleichmässig bzw. dem Verhältnis der    Belastungsfähigkeit   der einzelnen Maschinen entsprechend auf diese zu verteilen. So sind bereits Schaltungsanordnungen, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, bekannt, bei denen zu diesem Zweck die Ankerströme der einzelnen Motoren bzw.

   Abbilder dieser Ströme mit einem Abbild des mittleren Ankerstromes verglichen werden, wobei sich dabei ergebende    Differenzen   zu einer Beeinflussung der Schaltwerke der    einzelnen   Motoren mit Hilfe von    Differentialrelais   und Servomotoren hinzugezogen werden. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleiche bzw.    verhältnisgleiche      Lastverteilung   bei mehreren    parallel   arbeitenden    Gleichstrommaschinen,   insbesondere Fahrzeugmotoren, bei denen    Ab'bild'er   der einzelnen Ankerströme mit einem Abbild des mittleren Ankerstromes verglichen werden und die jeweilige Differenz zur Beeinflussung der    Lastverteilung   dient, in dem Fall zu erzielen,    d'ass   die Gleichstrommaschinen fremderregt sind und ihr Feldstrom durch je eine Regeleinrichtung nach einem vorgeschriebenen    Sollwert   geregelt wird.

   Ausserdem sollen dabei Differentialrelais vermieden werden, mit denen insbesondere beim Betrieb auf Fahrzeugen wegen der betriebsmässigen    Erschütterungen   und der dadurch bedingten robusten Bauart die erforderliche Genauigkeit und Empfindlichkeit der Regelung schwer zu erreichen ist. 



  Zu    diesem   Zweck werden nach der    Erfindung      Schaltmittel   vorgesehen, welche die Ankerströme sowie den mittleren Ankerstrom und den    mittleren   Feldstrom je für sich abbilden,    wobei   die    bei   dem Vergleich dieser    Abbi'ld'er   miteinander und mit einem Abbild des Sollwertes des mittleren Feldstromes sich ergebenden Differenzen unter der Voraussetzung, dass die    inneren      Spannungsabfälle   der    Ankerstromkreise   der    Gleichstrommaschinen      vernachlässigbar      klein   gegenüber ihrer    EMK   sind, so auf die Feldregler einwirken, dass die Ankerströme unter sich gleich bzw.

   verhältnisgleich werden, ohne dass die Regelung des mittleren Feldstromes und die Steuerung oder Regelung des mittleren Ankerstromes dadurch    beein-      flusst   wird. In der    Fig.   1 ist ein    Ausführungsbeispiel   der    Erfindung      dargestellt.   Mit 1    sind   drei .gleiche fremderregte    Gleichstrommaschinen   bezeichnet, die im Parallelbetrieb an Sammelschienen 12 angeschlossen sind. Der aus je einer Stromquelle 6, die z. B. aus einem Generator, einem Stromrichter, einer    Ver-      stärkermaschine-   oder einem Magnetverstärker bestehen    kann,   gelieferte Feldstrom der Maschine wird durch je einen Regler 9 geregelt. 



  Der Ankerstrom einer    jeden   Maschine wird über Gleichstromwandler 2 als    Spannungsabfall   an den Wid'erständ'en 3 und die Summe der drei Ankerströme über den    Gleichstromwandler   4 als Spannungsabfall am Widerstand 5 abgebildet. Die    über-      setzungsverhältnisse   der Wandler bzw. die Widerstände sind so gewählt, dass der    Spannungsabfall   am Widerstand 5 dem mittleren    Wert   der Spannungsabfälle an den Widerständen 3    entspricht.   



  Die Feldströme der    Maschinen      sind   über den Gleichstromwandler 7 als    Spannungsabfall   an den Widerständen 8 abgebildet. An den    Klemmen   13 liegt eine Gleichspannung, die den    Sollwert   des mittleren Feldstromes darstellt. 



  Bei der zunächst zu betrachtenden Arbeitsweise der Anordnung sind die Kontakte 11    geöffnet   und die Kontakte 10a geschlossen. Durch die letztgenannten Kontakte    sind   die drei Widerstände 8 unter sich parallel geschaltet, so    d'ass   die    Spannungsabfälle   an 

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 ihnen einander gleich sind und dem Mittelwert des Feldstromes entsprechen. Die    Regler   9 befinden sich - integrale Regelung vorausgesetzt - in Ruhe, wenn die Summe der an ihren Eingängen liegenden Spannungen gleich Null ist. 



  Mit den Bezeichnungen: JA ;,t = Abbild des Ankerstromes, das heisst Spannung am Widerstand 3, JA", = Abbild des mittleren Ankerstromes, das heisst Spannung am    Widerstand   5,    J1,.   ", = Abbild des mittleren Feldstromes, das heisst Spannung an einem der    Widerstände   8, JF ,"l; = Abbild der    Sollwertspannung   für den mittleren Feldstrom an den Klemmen 13, lautet unter    Berücksichtigung   der    eingezeichneten   Vorzeichen die Regelbedingung    für   jeden der Regler 9: JF    Soll   - JF    ,"   + JA    lst   - JA ", = 0.

   Die Grösse (JF    soll   - JF    ",)   ist für alle drei Regler .identisch, folglich muss auch die Grösse    (4;,t   - JA.) für alle drei Regler die gleiche sein. Die Grösse JA    ",   ist nun, wie aus der Schaltung ersichtlich ist, für alle drei Regelkreise gleich, also müssen auch die drei Grössen JA ;,t übereinstimmen, und demgemäss auch die drei Ankerströme untereinander gleich sein. Da    die   drei Ankerspannungen wegen der gemeinsamen Sammelschienen    ebenfalls      gleich   gross sind, stimmen auch die aufgenommenen bzw. abgegebenen Leistungen überein. Aus der Gleichheit der drei Ankerströme folgt, dass jeder Ankerstrom dem mittleren Ankerstrom entspricht.

   Es    ist   also für alle drei    Regelkreise   JA ;,t - JA ", = 0, folglich muss auch JF Soll - JF    ",   = 0 sein. 



  Dies bedeutet, dass die Regelung des mittleren Feldstromes in Abhängigkeit von dem vorgegebenen Sollwert durch die Regelung der    Belastungsverteilung   nicht beeinflusst wird. Ebenso können Ankerspannung oder der mittlere Ankerstrom völlig unabhängig von der Regelung der Belastungsverteilung gesteuert oder    geregelt   werden. 



  Sollen die Leistungen der Maschinen nicht untereinander gleich sein, sondern beispielsweise bei verschiedenen Nennleistungen entsprechend dem Verhältnis der    Nennleistungen   eingeregelt werden, so brauchen    dazu   nur die    Übersetzungsverhältnisse   der Gleichstromwandler    undloder   die Widerstände entsprechend geändert zu werden. 



  Die beschriebene Anordnung arbeitet sowohl bei motorischem wie bei    generatorischem   Betrieb der Maschinen 1 richtig, wenn die Gleichstromwandler 2 und 4 die Ankerströme auch ihrem Vorzeichen nach übertragen. Bei    Drehrichtungsumkehr   der Maschinen ist jedoch eine    Umkehrung   des Regelsinnes beispielsweise durch Vertauschen    der   Anschlüsse an den Widerständen 3 und 5 erforderlich. 



  Die Regelung arbeitet    einwandfrei.,   solange der Spannungsabfall im    Ankerstromkreis   der Maschinen klein gegenüber    ihrer      EMK   ist. Ist aber z. B. beim Anlassen die Drehzahl und damit die    EMK   der Maschinen klein, so ist die    Verteilung   der Ankerströme weitgehend nur durch die inneren Widerstände der Maschinen bestimmt, während die Feldströme wenig oder gar keinen Einfluss darauf haben. Die Regler werden dann an ihrem Anschlag liegen. Dementsprechend ist die Grösse und Richtung der Feldströme und damit auch der Drehmoment unbestimmt. 



  Diese Schwierigkeit kann dadurch überwunden werden,    dass   die Parallelschaltung der Widerstände 8 durch    Öffnen   der Kontakte 10a aufgehoben wird, solange die    EMK   der Maschinen nicht oder nicht wesentlich grösser ist als der Spannungsabfall im Anker derselben. 



  Bei. geöffneten Kontakten 10a lautet die Regelbedingung für jeden der drei Regler 9 JF soll - JF ist    T   4 m - JA ist worin mit    JF;st   noch das jetzt an jedem der Widerstände 8 erscheinende Abbild des    Istwertes   des betreffenden Feldstromes bezeichnet ist. Da auch jetzt der mittlere Ankerstrom bzw. dessen    Abbild   durch die Regelung nicht beeinflusst wird, so ist die Regelbedingung erfüllt, wenn    4i,   - JF    ;,t,   ist, das heisst, die Regler stellen jetzt einen Zustand her, bei dem die Maschinen sich wie    Reihenschlussmaschinen   verhalten.

   Sind also infolge kleiner Differenzen zwischen den inneren Widerständen der Maschinen bei Stillstand oder kleinen    Drehzahlen   die Ankerströme nicht gleich gross, so laufen die Regler 9 nicht mehr an einem Anschlag, vielmehr weisen die Feldströme höchstens die gleiche Verschiedenheit auf wie die Ankerströme. 



  Eine Vorrichtung, die anspricht, wenn die    EMK   der Maschinen grösser wird als der Spannungsabfall in den Ankerstromkreisen und dann die Schliessung der vorher geöffneten Kontakte 10a bewirkt, kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Bei nur motorischem Betrieb der Maschinen kann beispielsweise der Spannungsabfall an einem vom Gleichstromwandler 4 (oder einem zweiten derartigen    Wand#l'er)   gespeisten Widerstand und die diesem Spannungsabfall    entgegengeschaltete   Spannung zwischen den Sammelschienen 12 auf ein    polarisiertes   Relais einwirken.

   Wird dabei der genannte Widerstand so bemessen,    dä:ss   der Spannungsabfall an ihm gleich dem doppelten Betrag des Spannungsabfalles im Ankerstromkreis der Maschinen ist, so kehrt die Stromrichtung im Relais sich um, wenn die    Sammel-      schienenspannung   - die ja gleich der Summe aus der    EMK   der Maschinen und ihrem innern Spannungsabfall ist - grösser wird als der Spannungsabfall am Widerstand, das heisst, wenn die    EMK   der Maschinen grösser wird als ihr innerer Spannungsabfall. Das bei dieser Stromumkehr ansprechende    polarisierte   Relais kann dann - gegebenenfalls über ein Hilfsschütz die Kontakte 10a betätigen. 



  Eine dem gleichen Zweck dienende Anordnung, die auf einem ähnlichen Prinzip beruht, jedoch    auch   bei    generatorischem   Betrieb der Maschinen das über- 

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 wiegen der    EMK   über den inneren Spannungsabfall der Maschinen    erfasst,   ,ist in der    Fig.   2    dargestellt.   Hier liegt im Sekundärstromkreis des Gleichstromwandlers 4 ein Widerstand 14, an dem eine Spannung entsteht, die gleich dem inneren Spannungsabfall der Maschine ist. Am Widerstand 16 liegt die    Sammelschienenspannung.   Das Relais 10 ist in der dargestellten Weise mit einem Abgriff am Widerstand 16 verbunden. Durch die Einfügung von    Gleichrichterelementen   15, z. B.

   Dioden,    spricht   das Relais 10 sowohl bei motorischen, wie    generatori-      sehen   Arbeiten der Maschinen in der erforderlichen Weise an. 



  In dem speziellen    Anwendungsfall   der Erfindung bei Motoren von    Triebfahrzeugen   soll beim    Eintritt   des Schleuderns der Ankerstrom jeder Maschine sich frei einstellen können. In diesem    Fall   werden durch an sich bekannte    Einrichtungen   zur    Erfassung   des    Schleuderzustandes   die Kontakte 10a geöffnet und gleichzeitig die Kontakte 11 geschlossen. In diesem Zustand entsprechen die an den Widerständen 3 liegenden Spannungen dem Mittelwert des Ankerstromes. Die Ankerströme können sich daher vollkommen frei einstellen. Die Feldströme werden durch die Regelung gleich gross gemacht. Das dynamische Verhalten der Maschinen entspricht damit dem eines    Nebenschlussmotors.   



  Die Vorteile der beschriebenen Anordnung bestehen darin, dass die Leistungsaufnahme der parallel arbeitenden Gleichstrommaschinen gleich gross gemacht, oder in einem vorgesehenen    Verhältnis   aufeinander abgestimmt werden können, wobei sonstige Steuer- und Regelvorgänge im Anker    undjoder   Feldstromkreis nicht beeinflusst werden, und dass durch einfache    Schaltmittel   das dynamische Verhalten der Maschinen als Reihen- oder    Nebenschluss-      masehinen   verändert, und gegebenen    Betriebsbedin-      gungen   angepasst werden kann. Die    Erfindung   ist nicht an das beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden, sondern kann in mancherlei Weise abgewandelt werden. 



  Abgesehen davon, dass die Zahl der parallel geschalteten Maschinen beliebig sein kann,    ist   es z. B. in besonderen    Fällen   möglich, die Widerstände 8 bei entsprechender Bemessung direkt in den Feldstromkreis der Maschinen    einzuschalten,   statt sie über Gleichstromwandler anzuschliessen. 



  Je nach Lage des Einzelfalles kann auf die beschriebene Umschaltung bei    kleiner   Drehzahl bzw.    EMK   der Maschinen verzichtet werden. In diesem Fall können beispielsweise die Widerstände 8 bei entsprechender Bemessung auch in Reihe statt parallel geschaltet sein. 



  Angenähert die gleichen Vorteile können auch durch eine proportionale Regelung der Feldregler erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Erziehung einer gleichen bzw. verhältnisgleichen Belastung mehrerer parallel arbei- tender Gleichstrommaschinen, insbesondere Fahrzeugmotoren, bei denen Abbilder der einzelnen Ankerströme mit einem Abbild des mittleren Ankerstromes verglichen werden und die jeweilige Diffe- renz zur Beeinflussung der Lastverteilung dient, und die eine Fremderregung besitzen und mit einer Regeleinrichtung zur Regelung der Feldströme nach einem vorgegebenen Sollwert durch je .einen Feldregler versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, welche die Ankerströme sowie den mittleren Ankerstrom und den mittleren Feldstrom je für sich abbilden,
    wobei die beim Vergleich dieser Abbilder miteinander und mit einem Abbild des Sollwertes des mittleren Feldstromes sich ergebenden Differenzen unter der Voraussetzung, dass die inneren Spannungsabfälle der Ankerstromkreise der Gleichstrommaschinen vernachlässigbar klein gegenüber ihrer EMK sind, so auf die Feldregler einwirken, dass die Ankerströme unter sich gleich- bzw. verhältnis- gleich werden, ohne dass die Regelung des mittleren Feldstromes und die Steuerung oder Regelung des mittleren Ankerstromes dadurch eine Beeinflussung erleidet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker- und Feldströme und der mittlere Ankerstrom als Spannungsabfälle an Widerständen abgebildet sind, die von Gleichstromwandlern in den betreffenden Stromkreisen gespeist sind und dass diese Widerstände so miteinander und mit den Eingängen der Feldregler sowie mit einer Spannung, die als Abbild des Sollwertes des mittleren Feldstromes dient, verbunden sind,
    da'ss an jedem Regler als auszuregelnde Soll-Istwertdiffe- renz die Differenz zwischen dem Abbild des betreffenden Ankerstromes und dem Abbild des mitt- leren Ankerstromes zuzüglich die Differenz zwischen dem Sollwert des Feldstromes und dem Abbild des mittleren Feldstromes liegt, wobei das letztgenannte Abbild durch Parallelschaltung der die Abbilder der einzelnen Feldströme liefernden Widerstände gebildet ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, durch welche die Parallelschaltung der die Abbilder der einzelnen Feldströme liefernden Widerstände selbsttätig aufgehoben wird, solange die EMK der Maschine kleiner als der innere Spannungsabfall in ihrem Ankerstromkreis ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, in Anwendung auf Triebfahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, die auf das Schleudern eines Teiles der Maschinen anspricht und die Parallelschaltung der die Abbilder der einzelnen Feldströme liefernden Widerstände aufhebt und gleichzeitig eine Parallelschaltung der die Abbilder der einzelnen Ankerströme liefernden Widerstände bewirkt.
CH7002859A 1958-03-01 1959-02-25 Vorrichtung zur Erzielung einer gleichen oder verhältnisgleichen Belastung mehrerer parallel arbeitender Gleichstrommaschinen CH371832A (de)

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DE1095928B (de) 1960-12-29

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