CH371914A - Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau- oder industrielle Güter - Google Patents

Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau- oder industrielle Güter

Info

Publication number
CH371914A
CH371914A CH6862559A CH6862559A CH371914A CH 371914 A CH371914 A CH 371914A CH 6862559 A CH6862559 A CH 6862559A CH 6862559 A CH6862559 A CH 6862559A CH 371914 A CH371914 A CH 371914A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
claws
conveyor belt
tips
belt
conveyor
Prior art date
Application number
CH6862559A
Other languages
English (en)
Inventor
Kapic Bohumil
Original Assignee
Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju filed Critical Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju
Publication of CH371914A publication Critical patent/CH371914A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/02Loaders for hay or like field crops with conveyor belts or conveyor chains, with or without pick-up means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/082Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain including a belt-type conveyor for transporting the excavated material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/76Graders, bulldozers, or the like with scraper plates or ploughshare-like elements; Levelling scarifying devices
    • E02F3/7695Graders, bulldozers or the like comprising elevators or conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  



     Aufnehm-und    Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau-oder industrielle Güter
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einem endlosen Förderband versehene   Aufnehme und För-      dereinrichtung    für landwirtschaftliche, Bau-oder industrielle Güter.



   Es sind bereits   Mistlader    bekannt, bei welchen dem endlosen Förderband vorne z. B. zwei Fräsen zugeord'net sind, die den Mist schneiden und ihn auf das Förderband werfen. Diese Maschinen sind rel'ativ schwer, ihre Bedienung ist schwierig und die Antriebsvorrichtung der Fräsen unterliegt häufigen Störungen, da sie unmittelbar im Dünger arbeitet.



   Für andere Arten von Arbeiten sind Maschinen mit andern Arbeitsvorrichtungen versehen, doch sind diese meist auf dem Prinzip der Fräsen begründet.



  Die in dem aufzuladenden oder zu   befördernden    Material arbeitenden Fräswalzen schneiden und reissen zwar das Material, sind jedoch nicht imstande, das zu verarbeitende Material weiter zu befördern, so   dal3    der Wirkungsgrad der Arbeitsvorrichtung verhältnismässig gering ist. Das von den Walzen oder Fräsen verarbeitete Material dreht sich an einer Stelle und schreitet nicht vorwärts, wodurch die Lebensdauer der Antriebsvorrichtung der Fräsen   verkülrzt    wird.



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der genannten Nachteile bekannter Ma  schinen.    Es soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die für die verschiedensten Arbeiten in der   Landwirt-    schaft, im Bauwesen oder'in der Industrie geeignet ist, wie z. B. zum Aufladen von   Stalldünger,    Umsetzen von Kompost, Aufladen von   Rübenblättern,    Stroh, Heu, Grünfutter, Rüben, Kartoffeln und anderem Gut, zum Streuen von Mist, Kompost usw. oder zum Aufladen und Befördern von Baustoffen, Kohle, Erz oder anderem Industriegut, für Arbeiten in Ziegeleien usw. Die Vorrichtung soll sich ferner auch zum Roden von Wurzelfrüchten eignen.



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren Querleisten an den Kettengliedern bzw. den Seilen schwenkbar angeordnet oder gegen die nachfolgenden Kettenglieder abgestützt und mit wahlweise einsetzbaren bzw. austauschbaren   Klauenund/oderSchneidmessernversehen    sind.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann entweder an einer Seite eines Schleppers oder vor oder hinter ihm angeordnet, von diesem angetrieben und durch seine hydraulische Vorrichtung gesteuert sein.



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der   erfindungsgemäl3en    Vorrichtung veranschaulicht.



   Es zeigen :
Fig.   1    eine schematische Seitenansicht der auf einem Schlepper angeordneten Vorrichtung,
Fig. 2 das untere Ende des in das Material eingreifenden Förderbandes,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Querleisten mit Spitzen,
Fig. 4 die Seitenansicht der als   Rüben-und    Kartoffellader ausgestalteten Vorrichtung,
Fig. 5 das Unterend'e des Förderbandes mit einer gabelförmigen Aufnahmeeinrichtung,
Fig. 6 die Gabel mit den Leiträdern im Grundriss,
Fig. 7 die Streuscheibe in Seitenansicht,
Fig. 8 die Seitenansicht einer   abgeänderten Aus-    führung der an einer Seite des Schleppers   angeordne-    ten Vorrichtung,
Fig. 9 die Stirn des Laders mit Stützleisten, Klauen und Schneidmesser in Vorderansicht,
Fig.

   10 eine Einzelheit der   Stützquerleiste    mit einer Klaue und Kette in Draufsicht,
Fig. 11 eine Ansicht der auf der Querleiste ange  ordneten    Klaue,
Fig. 12 die Zusammenstellung der Klauen auf zwei hintereinander folgenden Querleisten, 
Fig. 13 die Ansicht einer Klaue für Stalldünger   und #hnliches Material,   
Fig. 14 die entsprechende Seitenansicht,
Fig. 15 die Ansicht einer Klaue für   St#ckgut,   
Fig. 16 die entsprechende Seitenansicht,
Fig. 17 die   Vorderansicht einer Klaue für Schütt-    gut,
Fig. 18 die entsprechende Seitenansicht,
Fig. 19 eine Klaue für Grünfutter und   dengleichen    in Seitenansicht,
Fig. 20 in Vorderansicht,
Fig. 21 eine einfache Klaue zum Reissen des Materials in Vorderansicht,
Fig. 22 in Seitenansicht,
Fig.

   23 die Vorderansicht einer Klaue,
Fig. 24 dieselbe in Seitenansicht,
Fig. 25 den Aufriss einer Klaue zum Abstreifen von Schüttgut,
Fig. 26 dieselbe in Seitenansicht und
Fig. 27 die Vorderansicht einer kammartigen Querleiste aus elastisch nachgiebigem Material zum Abstreifen.



   Bei der Ausführung der in Fig. 1-7 dargestellten Maschine ist an einer Seite des Schleppers   1    ein auf einer Gleitplatte 2'bewegliches endloses Förderband 2 gelagert, dessen   Ziehketten      oder-seite durch    Querleisten 3 mit austauschbaren Spitzen 4 verbunden sind (s. auch Fig. 3). Auf einer Rohrkonstruktion 5 in Gestalt eines Doppel-T, die auf der   Drehpunktauf-      hängung    6 der hydraulischen Vorrichtung des   Schlep-    pers   getrag n wird, sind    vom Schlepper angetriebene, obere Räder 7 und untere   Leiträder    8 gelagert. Der Antrieb der oberen Räder wird vom Antrieb des Schleppers 1 mittels einer Kette 9 und   Ubersetzung    10 abgeleitet.

   Hinter dem oberen Ende des   Förder-    bandes 2 ist auf einer Tragkonstruktion 11 ein Quer  f orderer    12 angeordnet, der auf ein Transportmittel, z.   B.    auf einen   Anhängewagen,    eine Streuvorrichtung   usw., die    an der   andem    Seite des Schleppers 1 angeordnet ist, führt oder zur Umlagerung des Fördergutes auf die andere Seite des Schleppers 1 dient. :.



   Die Arbeitsvorrichtung 1 ist als ein Ganzes um die Achse des Rades 7 schwenkbar. Die hinter dem unteren Ende des Laders angeordnete   Abstreifplatte      12'streift    das von den Klauen zerschnittene Gut ab.



  Die derart gebildete Maschine dient als Auflader von Stalldung, als   Kompostumsetzer    usw., wie in den Fig.   1,    2 und 3 dargestellt ist.



   Fig. 4,5 und 6 veranschaulichen die als Kartoffel-, Rüben-und   dergleichen-Lader    ausgebildete Einrichtung. An einer Seite des Schleppers   1    ist wiederum ein Förderband 2 angeordnet, welches schwenkbare Querleisten 3 mit kurzen   Austragspitzen    4 trägt, die zwischen den Stäben eines Rostes 4'verlaufen. Am Unterende des Förderbandes wirken mit diesen Spitzen gabelförmige   Hebe-und      Mitnehmer-    organe zusammen, die aus kurzen und langen, am Ende mit Kugeln 15 versehenen Zinken 13 und 14 bestehen.

   Der Ausdruck   schwenkbare Querleisten   bedeutet, dass jede Leiste an Kettengliedern befestigt ist und beim Umlauf der Kette um das untere   Leitrad    die Klaue durch den Widerstand des Gutes zurückgeschwenkt und bei weiterer Bewegung um das Leitrad herum in den Zwischenraum zwischen den Zinken 13 und 14 vorgeschoben wird und von dort das Gut mitnimmt. Die ganze Vorrichtung ist mit einer Pflugschar 16 verbunden, welche die unteren   Leiträder    8 gegen unten überdeckt und sich auf dem Boden bewegt. Bei der Arbeit heben die Zinken 13 und 14 die Kartoffeln oder Rüben, die sich denselben entlang gegen die Spitzen 4 und mit dem Förderband 2 entlang dem Rost 4'aufwärts bewegen.



   Fig. 7 veranschaulicht eine Streuscheibe. Bei deren Verwendung wird der Querförderer 12 abgenommen und an seiner Stelle wird hinter das endlose   Förder-    band   2    eine mit Spitzen 18 versehene Streuscheibe 17 mit der erforderlichen Antriebsvorrichtung 19 angeschlossen. Das von dem Förderband der Streuscheibe 17 zugeführte Material wird durch diese Scheibe zer  streut.   



   Die erfindungsgemässe Einrichtung, z. B. in der Anordnung nach Fig.   1,    2 und 3, kann als Lader für verschiedene frei gelagerte Massen verwendet werden, und je nach der Verwendungsart werden die verschiedenen Arten von Spitzen angeordnet, die derart gestaltet sind, dass sie den Bedingungen für die Arbeit mit dem jeweiligen Material sowohl bezüglich ihrer Lagerung als auch ihrer Form, ferner gemäss der   Streufähigkeit    des Materials, seiner Stückigkeit usw. entsprechen.



   Die Einrichtung wird in einer bestimmten Zusam  menstellung,    z. B. zum Aufladen von Stalldung, von einem Schlepper getragen und angetrieben und fährt gegen das Material, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Der Stalldung wird mittels der Klauen geschnitten, gerissen und auf ein unter dem endlosen Förderband angeordnetes Gleitblech geschleudert und von den Querleisten mit den Spitzen auf den Querförderer ausgetragen, der das Material an der andern Seite des Schleppers in das   F#rdermittel    ablagert. Ein derart angeordneter Lader kann vom Boden des Mist-oder   Komposthaufens    arbeiten oder bei einer grösseren Höhe des Materials wird der Lader mit der hydraulischen Vorrichtung des Schleppers gehoben und ladet dann den Mist, Kompost oder dergleichen schichtenweise auf.



   Wenn die Vorrichtung als   Rüben-und    Kartoffellader gemäss Fig. 4,5,6 angeordnet ist, wird sie wiederum von dem Schlepper getragen und angetrieben, und sie fährt mit der an ihrem Unterende   angebrach-    ten Pflugschar und den   Zinken 13 und    14 auf dem Boden auf eine Reihe oder einen Haufen von Kartoffeln oder Rüben auf, wobei die Zinken das Gut heben und gegen das endlose Band verschieben, welches das Material aufnimmt und zum Querförderer austrägt, um das Material an die geforderte Stelle zu befördern.



   In der mit der Streuscheibe versehenen Einrichtung gemäss Fig. 7 arbeitet die Maschine eigentlich an ihrem Unterende als Mistlader, während an dem oberen Ende das Material gegen die Schleuderscheibe geschleudert wird, die infolge ihrer Drehbewegung das Material   zerstreut.   



   Fig. 8,9 und   10    veranschaulichen eine andere Ausführung der Einrichtung, die gleichfalls   f#r    jedwelche Arbeiten besagter Art geeignet ist, sich jedoch insbesondere zum Aufladen von Stalldung Umsetzen von Kompost, Aufladen von schwerem oder abgelagertem Schüttgut eignet.



   An der rechten Seite des Schleppers ist ein endloses Förderband 22 angeordnet, welches mit   Stütz-    querleisten 23   mit dreigliedrigen Klauen    24 und Abschneidmessern 25 versehen ist. An der Leiste 23 ist eine Stützplatte 38 befestigt   (angeschwei#t),    die das Umkippen der Klauen beim Eingriff mit dem Gut verhindert.



   Auf der die Form eines   Doppel-T    aufweisenden, auf der Dreipunktaufhängung 27 der hydraulischen Vorrichtung des Schleppers befestigten Tragkonstruktion 26   sind oben Antriebsr#der    28 für die Ketten oder Seile 29 gelagert, die von der Antriebswelle des Schleppers angetrieben werden. Auf der Konstruktion sind ferner   Leiträder    30 und die durch eine Feder 32 belasteten Spann- und Leitrollen Leitrollen angeordnet, die die eine Seite des Förderbandes in zwei Teilstücke teilen und   gleichzeitig den vorteilhaftesten Neigungs-    winkel des unteren Teilstücks des Förderbandes 22 zwecks Aufnahme, Schneiden,   F#rderung    und Ablagerung des Gutes (z.   B.      60-90#)    gewährleisten.

   Das obere Teilstück des Förderbandes bildet mit der horizontalen Ebene einen Winkel von 0 bis   40#.    Unter diesem Teil des Förderbandes ist ein Gleitblech 33 angeordnet, entlang welchem die   aufgeworfene    Masse auf den Querförderer 34 befördert wird. Im unteren Teilstück ist ein ähnliches Gleitblech angeordnet. Der Querförderer ist auf einer Tragkonstruktion 27 der hydraulischen Vorrichtung des Schleppers angeschlossen und von dieser Konstruktion ragt ein Halter 35 zur Lagerung einer   Ricbtwalze    36 mit einem   Abstrei    fer aus. Anstatt der Walze 36 kann auch eine feste Haube 39 vorgesehen sein, die mit einem Halbmesser gekrümmt ist, welcher der von den   Klauenenden    beschriebenen Bahn entspricht.

   An jeder Leiste 23 ist eine Stützplatte 38 befestigt (angeschweisst), die das Zurückschwenken der Klauen beim Eingriff mit dem Gut verhindert. Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet in der Anordnung gemäss den Fig. 8,9 und 10 als   Kompostumsetzer,    Kompostmischer, Mistlader oder Auflader von andern schweren Massen oder   R#-    benblättern und dergleichen.



   Die Vorrichtung in dieser   Ausführungund    Zu  sammenstellung    zum Umsetzen von Kompost wird seitlich von dem Schlepper getragen und bewegt sich gegen das Material (Kompost, Mist usw.). Aus dem Haufen von Kompost oder Mist wird das Material durch die Spitzen der   dreigliedrigen    Klauen und durch das an der Aussenseite der Maschine angeordnete Abschneidmesser geschnitten, gerissen und auf das   Gleit-    blech des Förderers   aufgeworfen,    worauf es von den Querleisten mit Klauen und Spitzen ausgetragen und auf den Querförderer abgelagert wird. Die über dem Förderer angeordnete Richtwalze 36 oder Haube 39 richtet das Material auf den Querförderer und der Abstreifer 37 reinigt die Walze 36.

   Der Querförderer befördert das Material auf die andere Seite des   Schlep-    pers oder in ein Transportgerät (Wagen), welches an der andern Seite des Schleppers angeordnet ist. Falls erforderlich, kann der Querförderer 34 durch eine an sich bekannte Streuvorrichtung ersetzt werden.



   Die Fig. 11-28 veranschaulichen einige Ausfüh  rungsbeispiele    der an dem endlosen Förderband angeordneten Klauen. An dem Förderband sind, wie erwähnt, senkrecht zur   Bewegungsricbtung des    Bandes Querleisten 3 angeordnet,   an denen mehrgliedrige,    mit 42 bezeichnete Klauen befestigt sind, die im   wei-      teren    eingehend beschrieben sind. Die Klauen sind an den Querleisten derart versetzt angeordnet, dass jede Klaue in dem Zwischenraum zwischen zwei vorhergehenden Klauen liegt, oder die Klauen sind derart hintereinander angeordnet, dass sie in einer Schrau  benlinie    arbeiten.



   Die Klaue gemäss Fig. 11,13 und 14 besitzt zwei Spitzen 43 und 43', die mit einer   dacbgiebelförmigen      Fl#che    44 verbunden sind, an die eine mittlere,   l#n-    gere Spitze 45 angeschlossen ist. Diese Klaue eignet sich zum Laden von Stalldung, Kompost und dergleichen, und zwar deshalb, weil sie eigentlich vier   Funktionen erf#llt,    und zwar die lange Spitze 45 schneidet die abgelagerte Masse, trennt sie und trägt die längsten Teile oder   St#cke    aus. Gemeinsam mit den Spitzen 43 und   43# schneidet und tr#gt    sie die grösseren Mistteile aus.

   Die dachgiebelförmige Fläche in Verbindung mit den   andlern    Klauen   tr#gt    das übrige, kleinstückige, durch die längeren Spitzen 43,   43# und    45   vorbereitste    Gut aus. Die Querleiste 3 trägb die kleinsten Teilchen des Gutes und die ganzen   St#cke    desselben und befördert sie entlang dem Gleitblech   33# des F#rderbandes zum Ablagern.   



   Fig. 14 veransohaulicht diese Klaue in Seitenansicht, und es ist ersichtlich, dass z. B. die   zweiglied-    rigen   Randspitzen    von einem aufwärts sich verjüngenden und abgeschrägten   U-Profil    gebildet sind. Die mittlere Spitze ist mit einer Platte 44 verbunden, wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt ist.



   Die Fig. 15 und 16 veranschaulichen eine Klaue   f#r    stückiges Material, wie Kohle und dergleichen.



  Grössere Stücke werden von den an den Querleisten befestigten längsten Klauen oder Spitzem 46 aufgenommen,   w#hrend    die kleineren Stücke von den kürzeren Spitzen 47 und der   Fl#che    48 ausgetragen werden. Sonst ist die Ausgestaltung und Wirkungsweise der Klauen derjenigen gemäss Fig. 11 ähnlich.



   Die Fig. 17 und 18 veranschaulichen eine Klaue für Schüttgut. Die Spitzen bilden eine schalenförmige Aufnahmevorrichtung, die derart beschaffen ist, dass die mittlere   l#ngste    Spitze 49 mit den Spitzen 50 in das Gut eindringt. Fig. 18 veranschaulicht die   Kr#m-    mung der Klaue zu einem   schüsselförrnigen    oder becherartigen Gebilde. 



   Die Fig. 19 und 20 veranschaulichen Klauen zum Aufladen von   Grün-und    Trockenfutter oder   ähn-    lichem landwirtschaftlichem Gut. Diese Klauen sind im Querschnitt entweder in oder entgegen der Bewe  gungsrichtung gekrümmt.    In diesem Falle trägt die längste Spitze 51 die grössten und längsten Stücke aus, während die Klauen 52 zusammen mit der Querleiste die übrigen Teile des Futters austragen.



   Die Fig. 21 und 22 veranschaulichen an der Querleiste befestigte, kurze,   U-förmige    Klauen, die das Material in kleinere Teilchen reissen.



   Die Fig. 23 und 24 veranschaulichen eine Klaue, die mehrere, in der Richtung zum endlosen Band sich erweiternde und im Querschnitt mit verschiedenen Radien gekrümmte Spitzen aufweist ; Fig. 25 und 26 eine Klaue aus elastisch nachgiebigem Material und mit gerader Oberkante, die zum Laden von Schüttgut dient und als Bodenabstreifer wirkt.



   Fig. 27 veranschaulicht Querleisten, die mit einer zusammenhängenden Reihe von Klauen versehen sind. Es ist in jedem Fall vorteilhaft, für   klemstücki-    ges Material und Schüttgut eine zusammenhängende Längsfläche 53 anzuordnen, die je nach der Beschaf  fenheit    des Gutes gestaltet ist und sich dicht über dem Gleitblech 33'als Abstreif-und Ladeorgan bewegt.



  Die Fläche 53 wird zweckmässig elastisch nachgiebig gestaltet, um ihre Abstreifwirkung zu erhöhen.



   Wenn die beschriebene Vorrichtung hinter einem Mähbalken verwendet wird, werden vor das mit Spitzen versehene Förderband nicht gezeichnete Ab  streifplatten    befestigt.



   Das Förderband kann auch vor dem Schlepper derart angeordnet werden, dass es um Antriebsräder umläuft, deren Achsen vertikal sind. Ein derart angeordneter Lader kann bei Verwendung von Klauen für Erdgut als Zudeckvorrichtung für Kanäle und dergleichen verwendet werden.



   Wie bereits erwähnt, ist die beschriebene   Einrich-    tung entweder als Anbauvorrichtung angeordnet, die von einem Schlepper angetrieben und von seinem hydraulischen Mechanismus gesteuert wird, oder sie kann als   aufgesattelte    Vorrichtung (für grössere Leistungen und schwerere Massen) angeordnet und auch von einem Schlepper angetrieben sein. Die Arbeitseinheit kann gleichfalls an einem Fahrgestell als selbständige, selbstfahrende Maschine ausgebildet sein, und in diesem Falle kann die Arbeitseinheit vorne derart angeordnet sein, dass sie, von vorne gesehen, die Antriebsmaschine überdeckt, um einen ungestörten Zugang zu allen Arbeitsstellen zu ermöglichen.



   Die Vorrichtung kann auch zum Roden von Wurzelfrüchten verwendet werden, und zwar derart, dass auf dem endlosen Förderband Klauen vorgesehen sind, deren   Seitenspitzen    länger als die mittleren Spitzen sind. Die längeren Spitzen schneiden an den Seiten der Reihe den Boden und die mittleren Spitzen dringen unter die Wurzelfrüchte ein. Das eigentliche Roden findet an der Stelle der Umkehr des endlosen Förderbandes, dort, wo die einzelnen Spitzen eine Drehbewegung ausführen, statt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufnehm-und Fördereinrichtung für landwirtschaftl'iche, Bau-oder industrielle Güter, mit einem lageverstellbaren, auf einen Querförderer oder eine Streuvorrichtung mündenden endlosen Förderband, welches mit Querleisten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren Querleisten (3) an den Kettengliedern schwenkbar angeordnet oder gegen die nachfolgenden Kettenglieder abgestützt und mit wahlweise einsetzbaren bzw. austauschbaren Klauen (4) und/oder Schneidmessern (25) versehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem aufsteigenden Trum des Förderbandes ein aus parallel zu dessen Bewegungsrichtung liegenden Stäben gebildeter Rost (4') vorgesehen ist, durch den die Klauen hindurchdringen, und dass im Bereiche des aufnehmenden Endes des För- derbandes eine Reihe von verschieden langen Zinken (13 und 14) mit Kugeln (15) an ihren Enden und hinter diesen eine Pflugschar (16) angeordnet sind (Fig. 4-6).
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querförderer (12) bzw. der Streuer (17,18) gegenseitig auswechselbar angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Förderband (22) durch freilaufende Führungs-und Spannrollen (30 und 31) gestützt wird, die an der aufwärts laufenden Seite des Bandes zwei Teilstücke bestimmen, von welchen der untere Teil mit der horizontalen Ebene einen Winkel von 60 bis 90 und der obere Teil einen Winkel von 0 bis 40"bilden, wobei das Förderband an der Seite des Schleppers oder vor demselben oder auf einem eigenen Fahrgestell angeordnet ist und beim Gebrauch der Förderer gegen das zu verarbeitende Gut vorgeschoben wird.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den oberen Umlenkrädern (28) des Förderbandes eine Richtwalze (36) oder eine Haube (39) gelagert ist, welch letztere mit einem Halbmesser gekrümmt ist, der der von den Klauenenden beschriebenen Bahn entspricht, wobei die Haube auch den Querförderer (34) überdeckt.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauen (4) des endlosen För- derbandes (2 bzw. 22) mehrere Spitzen von verschiedener Form und Länge aufweisen, z. B. an den Seiten zwei kürzere (43) und in der Mitte eine längere Spitze (45), und diese Klauen entlang der Breite des Bandes (2 bzw. 22) abwechselnd derart gelagert sind, dass jede Klaue (4) in dem Zwischenraum von zwei vorangehenden Klauen liegt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem unteren Ende des Bandes eine Abstreifplatte (12') angeordnet ist.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Enden der Spitzen (43 und 45) durch eine dachgiebelartig geformte Platte (44) miteinander verbunden sind (Fig. 14).
    8. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (2 bzw. 22) mit einer festen oder nachgiebigen, dicht über der Gleitplatte (2') beweglichen, vollen Flache (53) zum Laden oder Abstreifen von kleinen Teilchen des Gutes versehen ist.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Spitzen (49 und 50) schaufelförmige oder becherartige Verbindungsflä- chen für lockeres Material vorgesehen sind (Fig. 17, 18).
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klauen im Querschnitt entweder in der Bewegungsrichtung oder gegen dieselbe gekrümmt sind (Fig. 19,20).
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu Drainagezwecken die- nende Klaue mehrere in der Richtung zum endlosen Band sich erweiternde und im Querschnitt mit ver schiedenen Radien gekrümmte Spitzen aufweist (Fig. 23).
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Roden Klauen aufweist, deren seitliche Spitzen länger als die mittleren sind.
    13. Einrichtung nach Unteranspruch 5, zur Verwendung derselben hinter einer Mähleiste, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Förderband Abstreif- platten angeordnet sind.
CH6862559A 1958-01-28 1959-01-22 Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau- oder industrielle Güter CH371914A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS45058 1958-01-28
CS195458 1958-04-12
CS307458 1958-06-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH371914A true CH371914A (de) 1963-09-15

Family

ID=27179290

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6862559A CH371914A (de) 1958-01-28 1959-01-22 Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau- oder industrielle Güter

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH371914A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2458918C2 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
WO2001005217A1 (de) Erntegerät
DE1507384A1 (de) Dreschmaschine
EP0102406B1 (de) Aufnahme- und Verteilungswagen für Silage, Stroh und dgl. Gut
EP0574942A1 (de) Vorrichtung zum Aufnehmen, Transportieren, Zerkleinern und Austragen von Futter- oder Streumitteln
DE1757270B1 (de) Arbeitsgeraet zum Weiterfoerdern von landwirtschaftlichem Foerdergut
EP0223004A1 (de) Verfahrbares Zerkleinerungs- und Austragsgerät für Silageblöcke
DE2118912A1 (de) Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht
DE60218626T2 (de) Reinigungsanordnung für Fruchterntemaschine
AT212212B (de) Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche Bau- oder industrielle Güter
DE2902521B2 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Futter aus einem Flachsilo
CH371914A (de) Aufnehm- und Fördereinrichtung für landwirtschaftliche, Bau- oder industrielle Güter
DE863425C (de) Erntemaschine fuer Hackfruechte
DE2443914A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen und weiterbefoerdern von massenguetern, insbesondere halm- und blattfruechten
DE102008050562B4 (de) Ladewagen
DE1302241B (de) An einen ladewagen anbaubare maschine zun ernten und laden von landwirtschaftlichem erntegut
DE69914039T2 (de) Verteilmaschine
DE3142491C2 (de) Ladewagen
DE2500787A1 (de) Huehnermiststreuer
DE2419141A1 (de) Steinfangmulde fuer maehdrescher
DE3131356A1 (de) "an eine fahrbare arbeitsmaschine anbaubare einrichtung zur aufbereitung von rohen erdboeden"
DE819012C (de) Maschine zum Roden von Kartoffeln
DE4028673A1 (de) Geraet zum wenden von halmgut und zum schwadenziehen
DE1265480B (de) Ladewagen
DE19709397A1 (de) Erntemaschine