CH371916A - Abtropfeinrichtung für Pressgut aus Früchten, z.B. Trauben - Google Patents

Abtropfeinrichtung für Pressgut aus Früchten, z.B. Trauben

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CH371916A
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Bucher Guyer Ag Masch
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N1/00—Machines or apparatus for extracting juice

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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


      Abtropfeinrichtung        für        Pressgut    aus Früchten, z. B. Trauben    Der dem eigentlichen     Pressvorgang        vorangehende          Abtropfvorgang    erfolgt bis     jetzt        hauptsächlich    in fest  gebauten     Abtropfkammern    aus Beton oder Stahl       oder    auch in     Abtropftrommeln    mit     kontinuierlichem     Durchlauf des     Pressgutes.    Diese beiden     Arten    von       Abtropfeinrichtun.gen    sind noch mit  <RTI  

   ID="0001.0016">   Nachteilen    be  haftet. So     erfordert    beispielsweise die manuelle Ent  leerung der     Abtropfkammern    einen     verhältnismässig     grossen     Arbeitsaufwand.    Zudem ist hier die     Abtrop-          fung    noch     ungenügend,    weil das     Pressgut    während der  ganzen     Abtropfzeit    unbewegt bleibt.  



  Bei der     zweiten-    Art von     Abtropfeinrichtung    mit       Durchlauftrommeln    wird anderseits als nachteilig  empfunden, dass durch     die        arbeitsbedingte    grosse       Drehgeschwindigkeit    der     Abtropftrommel    das     Press-          gut    einer     zu    starken Bewegung ausgesetzt ist,

   wo  durch kleine     Festteile    des     Pressgutes    durch die Ab  tropföffnungen des     Trommelmantels    geschwemmt  werden und dadurch in das Saftgut im     Saftbehälter     gelangen. Ferner     bieten        Durchlauftrommeln    wegen  ihres kleinen Volumens     keine        Speichermöglichkeit,     die insbesondere bei grösserem Ernteanfall als Puffer  station zwischen dem Mahlen und dem Pressen der  Trauben sehr     erwünscht    ist.  



  Der Zweck der Erfindung ist nun     die        Beseitigung     dieser     erwähnten        Nachteile    der bekannten     Abtropf-          einrichtungen,.    Diese Aufgabe soll durch die erfin  dungsgemässe     Abtropfeinrichtung    dadurch gelöst sein,  dass sie eine dreh bare,     beid'enends        geschlossene,    flüs  sigkeitsdurchlässige     Abtropftrommel    mit einer ver  schliessbaren     Einfüll-    und Entleerungsöffnung am Um  fang aufweist,

   damit eine     bestimmte    Menge in die  Trommel eingefülltes     Pressgut    während des     Abtrop-          fens    durch Drehen der Trommel umgelagert     und     nach dem Abtropfen     entleert    werden     kann.     



       Zweckmässigerweise    ist ein der drehbaren Ab  tropftrommel     zugeordneter    Saftbehälter mit     :der    Ab-         tropftrommel        kuppelbar,    wobei er     in        ausgekuppeliter          Stellung    sich     zum:    Auffangen von     Saft        unterhalb    der  Trommel befindet und in     eingekuppelter        Stellung    zum  Entleeren der Trommel sich mit dieser dreht.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgegenstandes        dargestellt.    Es zeigen       Fig.    1 eine Ansicht der Längsseite<I>der</I>     Abtropf-          einrichtung    und       Fig.    2 einen     Schnitt    durch die     gleiche        Einrichtung          nach    der Linie     II-11    der     Fig.    1.  



  Die     Abtropftrommel    1 besitzt einen     mit        flüssig-          keitsdurchlässigen        Schlitzen    2 versehenen. Trommel  mantel 3, der seitlich durch     zwei        bombierte    Stirnsei  ten 4 abgeschlossen ist. In seinem     Mittelteil    hat die       Abtropftrommel    1     eine        Einfüll    und     Entleerungsöff-          nung    5, die     durch        einen        Verschlussd'eckel    6 verschliess  bar ist.

   An     dien    beiden Stirnseiten 4 weist     d'i'e        Ab-          tropftrommel    1 je einen von) zwei     Achsstummeln    7  auf, die der drehbaren Lagerung der     Abtropftrommel     1     in        Lagerständern    8 dienen" die ihrerseits auf einer       Grundplatte    9 ruhen.  



  Die vorzugsweise langsame     Drehbewegung    der       Abtropftrommel    1     erfolgt    durch einen Antriebsmotor  10, der mit     der        Abtropftrommel    1 über ein Antriebs  ritzel 11,     eine    Kette 12 und ein     Kettenrad    13 An  triebsverbindung hat.

   Der     Antriebsmotor    10 ist mit  einer Bremseinrichtung     versehen,        durch    welche die       Abtropftrommel    1 in jeder     beliebigen    Stellung     anhalt-          bar    ist.

       Dadurch    ist es     möglich,        die        Einfüll-        und    Ent  leerungsöffnung 5, je nachdem, ob beschickt oder       entleert    werden soll,     in    die     entsprechende    Stellung zu  bringen und in dieser     festzuhalten.     



  Unterhalb der     Abtropftrommel    1 ist für den Saft  auffang     ein        Saftbehälter    14     .angeordnet,    der beidseitig  über je drei Streben 15 mit     Lagern    16 feste     Verbin-          dung    hat, wodurch     d'er    Saftbehälter 14 an den     Achs-          stummeln    7     freihängend    und drehbar gelagert ist.

   Bei           ruhender    wie auch bei     drehender        Abtropftrommel    1  wird demnach der     Saftbehälter    14 dem     Saftauffang     dienen können. Mit den Lagern 16 hat je ein Fort  satz 17 feste     Verbindung,    in welchen ein     Verriege-          lungsbolzen    18 derart     verschieb-    und     feststellbar    ist,  dass, wenn diese Bolzen 18 in     eine    Bohrung von  Kupplungsnocken 19 gesteckt werden, die Kupplung  zwischen     Abtropftrommel    1 und Saftbehälter 14 her  gestellt ist.

   Bei dieser Drehverbindung kann     sich    so  mit der     Saftbehälter    14 mit der     Abtropftrommel    1  drehen.  



  Der Arbeitsvorgang mit der beschriebenen     Ab-          tropfeinrichtung        vollzieht    sich     in    folgender Weise:  Die     gemahlenen    Trauben werden als Maische mit  tels     Maischepumpen    der     Abtropftrommel    1 durch die       Einfüll-    und     Entleerungsöffnung    5 zugeführt. Die       Abtropftrommel    1 und der     Saftbehälter    14 haben  dabei die     Stellung    gemäss     Fig.    1.

   Die     Verriegelungs-          bolzen    18     sind    dabei     nicht    in die Bohrungen der  Kupplungsnocken 19 gesteckt. Der     Saftbehälter    14  ist dadurch an den Achsstummeln 7 freihängend und       nicht    in     gekuppelter    Verbindung mit der     Abtropf-          trommel    1.

   Sobald     die        Abtropftrommel    1     mit    Maische       gefüllt    ist, wird die     Einfüll-    und     Entleerungsöffnung    5  mit     Verschlussdeckel    6     verschlossen.    Vorerst     l:ässt    man  die Maische bei ruhender     Abtropftrommel    1 abtrop  fen.

   Nach einer gewissen Zeit     wird:    die     Abtropftrom-          mel    1 in     zeitlichen    Abständen     in.    Rotation     versetzt,     wobei der     Saftbehälter    14 in seiner stationären Lage  verbleibt. Durch die langsame Rotation     findet        eine     Umlagerung der Maische statt, womit eine optimale       Abtropfung    der Maische erreicht wird.  



  Zur Entleerung der     Abtropftrommel    1 wird der       Verschlussdeckel    6 geöffnet und mittels der beiden       Verriogelungsbolzen    18 der Saftbehälter 14 in Dreh  verbindung mit der     Abtropftrommel    1 gebracht und  die     Abtropftrommel    1 mit dem     Saftbehälter    14 in  Drehung versetzt. Mit jeder Umdrehung wird in der  untersten Lage der     Einfüll-    und     Entleerungsöffnung    5  ein Teil der Maische aus der     Abtropftrommel    1 her  ausfallen.

   Dieser Arbeitsvorgang vollzieht sich selbst  tätig, ohne     zusätzliche    Hilfe     einer    Bedienungsperson,  indem durch die konische     Form    der     Abtropftrommel     1 die Maische gegen die Mitte     der        Abtropftrommel    1  hin der     Einfü'äL-    und     Entleerungsöffnung        zufliesst.     



  Diese selbsttätige Entleerung     könnte    auch durch  eine andere     Gestaltung    der     Abtropftrommel    1 erreicht  werden. So wäre es     denkbar,        d!ass    die     Abtropftrom-          mel    1 die Form eines stumpfen Kegels     aufweisen     könnte, wobei dann die     Einfiill-    und.     Entleerungsöff-          nung    im Bereich des grösseren Durchmessers der       Trommel    angeordnet     sein:    müsste.

   Ferner wäre es       möglich,        ins        Innere    einer     Abtropftrommel    gemäss       Fig.    1 eine beidseitig gegen die     Einfüll-    und     Entlee-          rungsöffnung    zulaufende     Förderschnecke    einzubauen,  welche die Maische aus der     Trommel    fördern würde.    Für diesen     Fall    könnte die     Abtropftrommel    eine     zylin-          drische    Form aufweisen..  



  Die     beschriebene        Abtropfeinrichtun@g        ermöglicht          eine        arbeitssparende    Beschickung und     Entleerung    der       Abtropftrommel.    Auch gewährleistet die     Abtropfein-          richtung    ein schonende Behandlung und     eine    grosse  Speichermöglichkeit des     Pressgutes.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abtropfeinrichtung für Pressgut aus Früchten, da durch gekennzeichnet, d'ass sie eine drehbare, beiden- end's geschlossene, flüssigkeitsdurchlässige Abtropf- trommel mit einer verschliessbaren.
    Einfüll- und Ent- leerungsöffnung am Umfang aufweist, damit eine bestimmte Menge in die Trommel eingefülltes Press- gut während des Abtropfens durch Drehen der Trom mel umgelagert und nach dem Abtropfen entleert werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Abtropfeinrichtung nach Patentanspruch., da durch gekennzeichnet, dass ein der drehbaren Ab tropftrommel zugeordneter Saftbehälter mit der Ab- tropftrommel kuppelbar ist, wobei er in ausgekuppel- ter Stellung sich zum Auffangen von Saft unterhalb der Trommel befindet und in eingekuppelter Stellung zum Entleeren der Trommel sich mit dieser dreht.
    2. A.btropfeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saftbehälter an der Lagerachse der Abtropftrommel freihängend gelagert ist.
    3. Abtropfeinrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saftbehälter durch Streben mit zwei Lagern starr verbunden ist, die auf der Lagerachse beidseitig zwi schen der Abtropftrommel und den der Drehlagerung der Abtropftrommel dienenden. Lagerständern an geordnet sind. 4. Abtropfeinrichtung mach.
    Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplungsglieder zum Kuppeln des Saftbehälters mit der Abtropftrommel an den den Saftbehälter tragenden Lagern und an den Stirnseiten der Abtropftrommel vorgesehen sind.
    5. Abtropfeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass die Abtropftrommel dazu eingerichtet ist, sich nach Öffnen der Öffnung beim Drehen selbsttätig zu entleeren.
    6. Abtropfein:richtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelmantel' dien Abtropftrommel gegen die Ein- füll= und' Entleerungsöffnung hin sich konisch er weitert.
    7. A:btropfeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, :dass für den Antrieb der Ab tropftrommel ein Antriebsmotor mit Bremseinrich tung vorgesehen ist, um die Abtropftrommel im jeder beliebigen Stellung anhalten zu können.
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