CH371923A - Ventilsteuereinrichtung an einem Verbrennungsmotor - Google Patents
Ventilsteuereinrichtung an einem VerbrennungsmotorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/12—Transmitting gear between valve drive and valve
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Description
Ventilsteuereinrichtung an einem Verbrennungsmotor Die Erfindung betrifft eine Ventilsteuereinrich- tung an einem Verbrennungsmotor, die für jeden Arbeitszylinder ein selbständiges, vom Kurbelgehäuse lösbares Ventilstösselgehäuse aufweist, dessen Seiten wände Öffnungen für den Durchtritt der in ihnen ge lagerten Nockenwelle aufweist.
Die bekannten Gehäuse dieser Art bilden meist ein hohles Prisma mit einer vertikalen Rückwand, die an das Kurbelgehäuse des Motors angeschlossen ist. Dabei verlaufen die Verbindungsschrauben des Gehäuses senkrecht zur Richtung der betriebsmässigen Bewegung der Ventilstössel, und die Sitzflächen mit der Dichtung am Kurbelgehäuse nehmen gewöhnlich eine vertikale Stellung ein.
Als Mangel der bekannten Anordnung solcher Stösselgehäuse ist die ungünstige Biegungsbeanspru- chung der Verbindungsschrauben beim Betrieb des Motors zu betrachten, die infolge der Kräfte, die in der Führung der Stössel wirken, zustande kommt.
Diese Kräfte können eine kleine Deformation des Ge häuses innerhalb der Elastizitätsgrenze des Materials verursachen bzw. .eine Lageänderung des Gehäuses infolge der einseitigen Zusammendrückung von Dich tungsmitteln in den Sitzflächen durch das Biegungs- moment. Dadurch wird häufig ein Festfressen der Stössel bzw. des Kolbens der Einspritzpumpe hervor gerufen.
Ausserdem leiden die Stössel durch Stör anfälligkeit wegen mangelhafter Schmierung der Rei bungsflächen, die sowohl der Undichtigkeit der Sitz flächen und demzufolge dem Ölverlust als auch der Ölentwertung durch das von der Einspritzpumpe ab tropfende Dieselöl zuzuschreiben ist.
Gemäss Erfindung werden die erwähnten, beim Stösselgehäuse vorkommenden Mängel dadurch be seitigt, dass die untere Seite jedes Veritilstössel'gehäuses mit einer Sitzfläche für das Kurbelgehäuse versehen ist, die in einer zur Richtung der geradlinigen Bewe gung der Stössel senkrechten Ebene liegt, und dass die Verbindungsschrauben zum Befestigen des Ventil stösselgehäuses auf dem Kurbelgehäuse parallel zu der Bewegungsrichtung der Stössel angeordnet sind, und die anliegenden Lagerkörperenden mit Abdichtungs mitteln versehen sind,<I>die</I> den Innenraum des Ventil stössdlgehäuses abschliessen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Ventilsteuereinrichtung gemäss Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Teil des Motors mit Stössel gehäusen von der Steuerwelle aus gesehen; Fig.2 ist ein Längsschnitt durch das Stössel gehäuse; Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch das Gehäuse dar.
Am Kurbelgehäuse 1 eines Viertakt-Mehrzylin- der-Dieselmotors ist in den Lagern 2 eine Steuerwelle 3 mit den Nocken 4 für das Saug- und das Auslass- ventil untergebracht. Die Betätigung erfolgt durch die Stangen 5. Der Nocken 6 dient zur Betätigung der Einspritzpumpe 7. Zwischen zwei benachbarten La gern 2 befindet sich das Stösselgehäuse 10. Das Ge häuse hat etwa die Form eines hohlen Prismas, durch dessen Seitenwände die Steuerwelle 3 hindurchgeht.
Die Unterwand des Stösselgehäuses bildet eine Unter lage, die offen und mit einer zur geradlinigen Stössel bewegung senkrechten ebenen Sitzfläche 11 versehen ist. In der Sitzfläche sind die Öffnungen 12 (Fig. 3) mit einem Gewinde für parallel zur Bewegungsrich tung der Stössel verlaufende Verbindungsschrauben 13 angeordnet. In der Oberwand des Stösselgehäuses sind die Bohrungen 14 angeordnet, deren Achsen zur Sitz flächenebene senkrecht sind.
Die Bohrungen 14 bilden die Führung des Stössels. 15, 15' mit den betreffenden Rollen für die Nocken der Ventile und der Einspritzpumpe, die für einen Motorzylinder be stimmt sind. Die Seitenwände 16 des Stösselgehäuses sind mit Durchgangsöffnungen 17 (Fig.2, 3) für die Steuerwelle 3 versehen. Die Öffnungen 17 sind in Richtung zur Grundwand des Gehäuses durch einen Ausschnitt der Wand unter der Öffnungsachse auf geweitet. Die Seitenwände 18 des Ausschnittes sind schräg und verlaufen bezüglich einer mittleren Ver tikalebene durch das Gehäuse symmetrisch.
In der zylindrischen Fläche der Durchgangsöffnungen 17 und in den Seitenwänden 18 befindet sich eine Nut 19, in die eine Dichtung 20 eingelegt ist. An den an liegenden Seiten sind die Lagerkörper 2 der Steuer welle an den Rädern mit einem Vorsprung oder einer Rippe 21 versehen, die in die Nute 19 in den Seiten wänden des Gehäuses eingreift.
Der Innenraum des Stösselgehäuses ist mit Längstrennwänden 25 ver sehen, die zwei Kanäle 26, 27 abgrenzen, von denen der Kanal 26 zur Abführung des aus der Einspritz pumpe 7 allenfalls abtropfenden Dieselöls dient, wäh rend in den Kanal 27 das zur Schmierung der Stössel führungen bestimmte Öl unter Druck zugeführt wird.
Die Seitenwände 16 des Stösselgehäuses, durch die die Kanäle 26, 27 ausmünden, sind mit Rohrstutzen 30 versehen, welche die gleichnamigen Kanäle 26 oder 27 der zwei benachbarten Stösselgehäuse verbinden. In der Stirnwand des Gehäuses befindet sich, eine Öffnung 32, durch die der Kolben der Einspritz pumpe handbetätigt werden kann.
Beim Abnehmen des Stösselgehäuses vom Kurbel gehäuse werden die Verbindungsschrauben 13 gelöst, und das Gehäuse wird in Richtung der Achsenbewe- gung der Stössel hochgehoben.
Das auf diese Art neugestaltete Stösselgehäuse unterliegt keinen Deformationen, dadurch, da.ss in ihm während des Betriebes keine Biegungsmomente zu standekommen. Es sichert eine gute Abdichtung und Schmierung der Reibflächen der beweglichen Teile sowie der Steuerwelle und dadurch auch einen: stö rungsfreien Betrieb des Motors.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ventilsteuereiniichtung an einem Verbrennungs motor, die für jeden Arbeitszylinder ein selbständi ges, vom Kurbelgehäuse lösbares Ventilstösselgehäuse aufweist, dessen Seitenwände Öffnungen für den Durchtritt der in ihnen gelagerten Nockenwelle auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Seite (11) jedes Ventilstösselgehäuses mit einer Sitzfläche für das Kurbelgehäuse versehen ist, die in einer zur Richtung der geradlinigen Bewegung der Stössel (15) senkrechten Ebene liegt, und dass die Verbindungs schrauben (13)zum Befestigen des Ventilstössel gehäuses auf dem Kurbelgehäuse parallel zu der Be wegungsrichtung der Stössel (15) angeordnet sind, und die anliegenden Lagerkörperenden (2) mit Abdich tungsmitteln (19, 21) versehen sind, die den Innen raum des Ventilstösse:lgehäuses (10) abschliessen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teil des Ventilstössel- gehäuses Führungen für die Ventilstössel (15) und für einen Einspritzpumpenstössel (15') angeordnet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innen raum des Ventilstösselgehäuses mit Längstrennwänden (25) versehen ist, die sowohl einen Dieselleckölkanal (26) als auch einen für das Druckschmieröl der Stössel (15) bestimmten Kanal (27) begrenzen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (16), durch die die genannten Ka näle (26, 27) ausmünden, mit Rohren (30) versehen sind, die die D.ieselleckölkanäle (26) und die Schmier ölkanäle (27) immer von zwei benachbarten Stössel gehäusen (10) verbinden. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stirnwand eine Öffnung (32) zur Handbetätigung des Kolbens bzw. des Stössels (15) der Einspritz pumpe (7) ausgebildet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdichtungsmittel jeweils durch eine im Rand der Durchgangsöffnung (17) der Seiten wand (16) vorgesehene Nut (19) und eine in diese Nut unter Zwischenlage eines Dichtungsstreifens ein greifende, keilförmige profilierte Rippe (21) des Lagerkörpers (2) gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS442358 | 1958-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH371923A true CH371923A (de) | 1963-09-15 |
Family
ID=5386939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7527259A CH371923A (de) | 1958-08-28 | 1959-07-02 | Ventilsteuereinrichtung an einem Verbrennungsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH371923A (de) |
-
1959
- 1959-07-02 CH CH7527259A patent/CH371923A/de unknown
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