CH371953A - Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera und Kamera zum Ausüben des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera und Kamera zum Ausüben des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera und Kamera zum Ausüben des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera, bei welchem ein lichtempfindliches Element die Stärke eines Stromes bestimmt, dem entsprechend. sich die Objektivblend'e einstellt.
Es :ist bekannt, abhängig von einem der Einstell werte eine Blende vor den Ausblick des lichtempfind lichen Mittels zu schieben und den gewöhnlich eben falls zu berücksichtigenden zweiten Einstellwert dadurch zur Geltung zu bringen, dass ein .in den Strom kreis des lichtempfindlichen Elements gelegter Wider stand verändert wird. Diese Regelung ist aber, beson ders für schwache Ströme, nicht immer :sicher und genau genug, da die Übergangswerte an dem Wider stand, auf den. der Strom gewöhnlich mit einem Schleifkontakt übergeleitet wird, schwanken können.
Auch ist die Justierung des Widerstandes schwierig, und wenn sich im Laufe der Zeit :die Charakteristik des lichtempfindlichen Mittels ändert, verschiebt sich das Verhältnis von dessen Einfluss und dem Einfluss des Widerstandes, so :dass .auch durch Nachjustieren keine für den ganzen Belichtungsspielraum ausrei chende Übereinstimmung mehr erzielt werden kann.
Es ist weiter bekannt, den zweiten Einstellwert durch Verschwenken eines Masswerkes zu berück sichtigen. Das verlangt eine besondere Lagerung für das Masswerk, biegsame Stromzuführungen zu diesem und genügend Platz im Kameragehäuse. Dem steht die Forderung entgegen, die Kamera möglichst klein und billig herzustellen. Auch ist es nicht einfach, eine stossgesicherte Lagerung für die verhältnismässig grosse Masse des ganzen Masswerkes vorzusehen.
Wenn insbesondere Masswerke verwendet werden, die zum unmittelbaren Bewegen der Objektivblende aus gebildet sind, ist das Schwenken des Masswerkes oft lästig oder unmöglich. Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, dass die Öffnung einer im Ausblick des lichtempfindlichen Elementes angebrachten Blende abhängig von zwei verschiedenen, für die Belichtung massgeblichen und willkürlich einstellbaren Werten verändert wird, .derart,
dass die Einflüsse beider Einstellwerte unabhängig voneinander, aber beliebig überlagerbar auf die Blendenöffnung einwir ken.
Auf diese Weise kommen beide Einstellwerte in derselben Art zur Geltung. Es werden keine zusätz lichen elektrischen Mittel gebraucht, die zu Störungen Anlass geben könnten, und durch zweckmässige Kon struktion lassen sich genau arbeitende und doch ein fache mechanische Verbindungen schaffen, welche wenig Raum .einnehmen.
In. besonders zweckmässiger Weise dient zum Aus üben des Verfahrens eine Kamera mit den Merk malen, dass das lichtempfindliche Element, sein Aus blick, seine Blende und die Einstelleinrichtung für die Filmempfindlichkeit eine zusammenhängende und vom Gehäuse der Kamera trennbare Baueinheit bil den, an welcher ein die Ganggeschwindigkeit über mittelnder Hebel ,drehbar gelagert ist, und dass der Hebel mit einem justierbaren Anschlag unter dem Druck einer Drehfeder auf einer Anschlagfläche eines Zwischengliedes ruht,
welches mit dem im Haupt gehäuse der Kamera eingebauten Einstellgetriebe für den Gangregler verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnungsdargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht einer Filnkamera, Fig.2 einen Teilschnitt nach II-11 der Fig. 1, Fig. 3 einen. Schnitt nach 111-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach IV-IV der Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Kamera hat ein Haupt gehäuse 1, an dem ein Vorsatzteil 2 befestigt isst. Dessen Vorderwand bildet die Stirnwand: 3 der Kamera. Es enthält das Aufnahmeobjektiv 4 der Kamera, einen Ausblick 5 des Kamerasuchers und einen Ausblick 6 eines Photowiderstandes, ferner zwei zu dem Aufnahmeobjektiv 4 gehörende Blendenflügel 7 und 8,
die abhängig von einem durch den Photo widerstand beeinflussten Strom den Durchblick des Aufnahmeobjektivs mehr oder weniger freigeben. Sie werden zu diesem Zweck von einem Messwerk 9 um Achsen 10 und 10' gedreht.
Der Vorsatzteil 2 wird von dem Auslöser 11 der Kamera durchdrungen. Auf der Aussenseite der Stirnwand 3 sind um den Ausblick 6 herum Skalen 12, 13 angebracht, welche Filmemp- findlichkeifiswerte verschiedener Messsysteme .angeben. Um den Ausblick 6 herum ist auch ein Einstellring 14 angeordnet, der für jede der Skalen 12, 13 einen Zeiger 15, 16 trägt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Einstellring 14 mit Hilfe von Gewindestiften 17 in einer Nut 18 einer Einstellhülse 19 festgeklemmt. Die Einstellhülse ist auf einer Führungshülse 20 gleitend gelagert; letz tere enthält eine Linse 21, die den Ausblick nach aussen hin abschliesst. Das nach innen gerichtete Ende der Führungshülse 20 ist zu einem Flansch 22 ver breitert, der mit Schrauben 23 an einem Gehäuse 24 befestigt ist (Fig. 3).
Dieses Gehäuse ist seinerseits von rückwärts an Augen 25 der Stirnwand 3 angesetzt und mit Schrauben 26 festgehalten.
In dem Gehäuse 24 liegt gleichachsig zu der Linse 21 eine Linse 27; beide Linsen bilden zusammen ein abbildendes Objektiv. Hinter den Linsen liegt ein Spiegel 28, der die einfallenden Strahlen - die Rand strahlen sind wiedergegeben, und mit 29 und 30 be zeichnet - auf einen Photowiderstand 31 wirft. Dieser ist auf einen Träger 32 aufgetragen und liegt zwischen zwei metallischen Randleisten 33, 34.
Der aus .den Teilen 31 bis 24 bestehende Körper wird wie auch der Spiegel 28,durch einen Deckel 35 in dem Gehäuse 24 festgehalten, der mit Hilfe einer Schraube 36 befestigt ist und das Innere .des Gehäuses licht- und luftdicht verschliesst.
In einer Hauptebene des Objektivs 21, 27 liegen hinter einem rechteckigen Ausschnitt 37 ,des einwärts gerichteten Endes der Führungshülse 20 zwei im wesentlichen rechteckige Blende : lügel 38, 39. Beide gleiten m einer bei Gebrauchslage der Kamera waag recht liegenden Gleitbahn 40, die in den Flansch 22 eingearbeitet ist. An den nach auswärts gerichteten Enden der Blendenflügel ist je ein radial stehender Lappen 41, 42 hochgebogen.
Jeder dieser Lappen hat eine Einkerbung 43, in welche sich ein Ende einer Spiraldrehfeder 44, 45 legt. Diese Federn werden von Schrauben 46, 47 gehalten" die in die Vorderseite des Gehäuses 24 eingedreht sind; ihr jeweils zweites Ende liegt gegen einen in demselben Gehäuse befestigten Bolzen 48, 49.
Das einwärts gerichtete Ende der Einstellhülse 19 ist zu einem Flansch 50 verbreitert, dessen Umriss die Form zweier gleicher, sich gegenüberliegender Kurven 51, 52 hat. Jede Kurve endet an einer radialen An schlagfläche 53; diese stossen in einer Endlage der Einstellhülse auf die Schrauben 23.
Die einwärts gerichteten Enden der Lappen 41 und 42 an den Blendenflügeln 38, 39 liegen unter dem Druck der Federn 44 und 45 an den Kurven 51 und 52 an.
Unmittelbar hinter diesen Blendenflügeln ist in einer Ausnehmung 54 des Gehäuses 24 ein Blenden schieber 55 gelagert. Er ist auf seiner in Fig. 2 rechts liegenden Seite abgekröpft und in der Nähe des Endes des nach oben verlängerten abgekröpften Teils 56 (Fig. 4) an einem mit dem Gehäuse 24 verbundenen Bolzen 57 gleitend geführt.
Inder Nähe seines rechten unteren Eckes (Fig. 3) ist an dem Blendenschieber 55 ein Lappen 58 abgebogen, der in einem Schlitz 59 des Gehäuses 24 gleitend geführt ist.
In einen Schlitz 60 des B:lend'enflügelteils 56 greift ein Ende eines Winkelhebels 61, der mit Hilfe eines Bolzens 62 schwenkbar an dem Gehäuse 24 gelagert ist. Eine um diesen Bolzen gelegte Drehfeder 63 stützt sich mit einem Ende an einem ebenfalls am Gehäuse 24 befestigten, Bolzen 64, mit dem anderen Ende an einem hochgebogenen Lappen 65 am zweiten Ende des Winkelhebels 61 ab.
In diesen Lappen und einen parallel dazu liegen den Lappen 66 ist ein Gewindestift 67 eingeschraubt. Er legt sich infolge der Kraft der Drehfeder 63 gegen ein als Anschlagfläche 68 ausgebildetes Ende eines Bolzens 69, der in einer Buchse 70 gleitend geführt ist.
Die beschriebene Kamera ist mit einem Gang- regler ausgestattet. Er besteht in der Hauptsache aus der Regelwelle 71, die in Lagern 72, 73 umläuft, wenn sie über ein mit -dem Kameraantrieb verbundenes Ritzel 74 in Drehung versetzt wird. In dem Ritzel 74 ist je ein Ende zweier Blattfedern 75, 76 befestigt, deren jeweils entgegengesetzte Enden je ein Schwung- gewicht 77, 78 tragen.
Die Schwunggewichte laufen in einer Reibtrommel 79 um. Die Blattfedern 75, 76 sind gleitend durch eine Buchse 80 geführt, die längs der Welle 71 verschiebbar ist. Je nach der axialen Lage dieser Buchse ist der nicht abgestützte, die Schwunggewichte 77 und 78 haltende Teil der Blatt federn 75, 76 grösser oder kleiner, so dass die Schwung kraft dieser Gewichte die Kraft der Blattfedern 75, 76 mehr -oder weniger überwiegt. Dadurch wird die Reibung der Schwunggewichte an der Reibtrommel 79 jeweils verschieden gross, so dass die Kamera auf der Stellung der Buchse 80 entsprechend bestimmten Geschwindigkeiten abgebremst wird.
In eine Nut 81 der Buchse 80 greift ein Bolzen 82, der an einem Arm 83 eines um eine Achse 84 ver- schwenkbaren Segments 85 sitzt. Dieses Segment trägt eine Verzahnung 86, in welche ein Ritzel 87 greift, das mit einem Drehknopf 88 verbunden ist.
In dem Segment 85 ist eine Kugel 89 befestigt. Dieser sind Rastöffnungen 90 bis 93 einer Federplatte 94 zugeordnet. Die Federplatte ist mit Hilfe von Schrauben 95, 96 in dem Gehäuse der Kamera be festigt, die in Langlöcher 97, 98 der Federplatte grei fen.
Ebenfalls um die Achse 84 schwenkbar ist ein Winkelhebel 99 angebracht, der mit einem Ende ein stellbar mit dem Arm 83 verbunden ist. Eine in dem Arm 83 sitzende Schraube 100 greift durch ein Lang loch 101 des Winkelhebels 99.
Das andere Ende des Winkelhebels 99 greift mit einem Balzen 102 in einen als Kulissenführung die- nenden-, nach einer Kurve verlaufenden Schlitz 103 eines Hilfshebels 104. Dieser ist um einen Bolzen 105 schwenkbar in dem Kameragehäuse gelagert und hat einen aufgebogenen Lappen 106. Gegen diesen legt sich unter dem Einfluss der Drehfeder 63 der Bolzen 69.
Um die Einstellhülse 19 ist ein Ring 107 gelegt. In dessen Bereich ist auf der Innenseite der aus Leichtmetall bestehenden Stirnwand 3 eine Stahl scheibe 108 angebracht. Zwischen dieser und den Ring 107 ist eine ringförmige Feder 109 eingespannt. Der Druck dieser Feder hält den Flansch 50 gegen den Flansch 22 und ist so bemessen, dass die Einstell hülse 19 noch leicht verdreht werden kann, sich aber nicht von selbst verstellt.
In der Lage der Blendenflügel nach der Fig.3 wird der Ausschnitt 37 nahezu vollständig von den Blendenflügeln 38 und 39 abgedeckt. Das entspricht der Endlage der Einstellhülse 19 für die geringste vorkommende Filmempfindlichkeit. Bevor man eine Aufnahme mit der Kamera macht, stellt man einen Zeiger 15 oder 16 auf den Zahlenwert einer der Skalen 12 oder 13, welcher der Empfindlichkeit des benutzten Filmes entspricht.
Die Kurven 51 und 52 schieben dabei die Blendenflügel 38 und 39 um ein bestimmtes, Mass nach aussen und lassen dadurch mehr Licht auf den Photowiderstand 31 fallen. (Ihre äusserste Stellung isst strichpunktiert angedeutet.) Mit Hilfe des Drehknopfes 88 wird dann die ge wünschte Ganggeschwindigkeit eingestellt.
Die Kugel 89 des Segments 85 rastet dabei in eine der Öffnungen 90 bis 93 ein, und die Buchse 8 wird dadurch in, der gewünschten Lage festgehalten. Gleichzeitig wird der Winkelhebel 99 um ein bestimmtes Mass geschwenkt; sein Bolzen 102 gleitet in dem Schlitz<B>103</B> und ver dreht dadurch den Hilfshebel 104 in bestimmter Weise. Seine Drehung wird über den Bolzen 69 auf den Winkelhebel 61 übertragen, und dieser schiebt den Bl'endensehieber 55 in erforderlichem Mass in den Ausblick des Photowiderstandes hinein.
(Seine innere Endlage ist strichpunktiert angedeutet.) Bei der in den Fig. 3 und 4 wiedergegebenen Lage ist die geringste mögliche Bildgeschwindigkeit ein gestellt, bei welcher der B.lendenschie-ber 55 den Aus blick nahezu freigibt.
Die entsprechend der Filmempfindlichkeit ein- gestellten Blend'enflügel 38, 39 und der Blenden- schieber 55 bewegen sich unabhängig voneinander in zueinander senkrechten Richtungen.
Der noch frei bleibende Querschnitt des Ausblicks entspricht daher stets dem überlagerten Einfluss der beiden für die notwendige Blendenöffnung massgeblichen Einstell- werte.
Sowohl die Filmempfindlichkeit als auch die Ganggeschwindigkeit, das heisst die Belichtungszeit beider Aufnahme jedes Filmbildes, beeinflussen daher in gleicher Weise die Lichtmenge, die auf den Photo widerstand 31 fällt. Da die verstellbaren Blendenteile in der Hauptebene des Objektivs 21, 27 liegen,
ändert sich dabei jeweils gleichmässig die ganze .auf den Photowiderstand 31 fallende Lichtmenge bei gleich bleibender Lichtverteilung. Der Photowiderstand:
ist in einen nicht dargestellten Stromkreis eingeschlossen, dessen Stromstärke auf das Messwerk 9 einwirkt, wel ches die Blendenflügel 7, 8 am Aufnahmeobjektiv verschwenkt. Wenn der Ausblick vor dem Photo widerstand weit geöffnet ist, lässt der Photowiderstand einen verhältnismässig starken Strom durch,
so dass die Blendenflügel 7 und 8 auch schon bei geringer Helligkeit der aufzunehmenden Szene das Aufnahme- objektiv 4 weitgehend verdecken. Das ist, wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, der Fall, wenn die Film empfindlichkeit gross und die eingestellte Gangzahl klein ist. Bei entgegengesetzten Werten: bleibt die Blende des Aufnahmeobjektivs bei gleicher Beleucli- tung der aufzunehmenden Szene weiter geöffnet.
Dieser durch das Einstellen der Blende am Photo widerstand bedingten anfänglichen Einstellung über lagern sich dann die Einflüsse der wechselnden Hellig- keit des aufzunehmenden Objektes, so dass die Blen- denflügel 7 und 8 jeweils verschiedene, von den Ein- stellwerten abhängige Bereiche bestreichen.
Die beschriebene Anordnung ist so ausgeführt, dass das Gehäuse 24 mit den an ihm befestigten Teilen eine selbständige Baueinheit bildet, die als Ganzes in den Vorsatzteil 2 der Kameraeingesetzt wird. Die Baueinheit kann daher selbständig gefertigt, justiert und geprüft werden.
Es ist dabei besonders vorteilhaft, dass der Photowiderstand 31 nicht unmittelbar in der optischen Achse 110 seines Objektivs liegt, sondern. seitlich davon; die Baueinheit kann dadurch flach ge halten werden, so dass auch der Vorsatzteil 2 flach sein kann.
Der Winkelhebel 61 ist mit der genannten Bau- einheit, das heisst auch mit dem Vorsatzteil verbun- den, während die Teile 68 biss 106 in dem davon unabhängigen Hauptgehäuse der Kamera liegen. Etwaige Fertigungstoleranzen, insbesondere in den Anschlussmassen von Hauptgehäuse und Vorsatzteil,
körnen durch Justieren des Gewindestiftes 67 aus geglichen werden, so dass der Blendenschieber 55 stets die genau richtige Lage hat.
Es kann notwendig sein, zum genauen Einstellen der Ganggeschwindigkeiten die Federplatte 94 um die Achse 84 zu verschwenken, wozu die Langlöcher 97, 98 Raum geben.
Der Einfluss dieses Justiervorgangs wird in bezug auf die beschriebene Blendenverstellung dadurch ausgeglichen, .dass der Winkelhebel 99 mit Hilfe des Langlochs 101 in eine andere Drehlage gegenüber dem Segment 85 gebracht wird.
Die Blende im Ausblick des Photowiderstandes kann auch aus anders gearteten Elementen, beispiels weise nach Art einer Irisblende,bestehen, deren Öffnung von zwei unabhängig voneinander eingelei teten Bewegungen abhängt. Beispielsweise kann der Fassungsring der Blende von dem einen Stellwert, der Einstellring von dem anderen Stehwert abhängig dreh bar gelagert sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera, bei welchem ein lichtempfindliches Element die Stärke eines Stromes bestimmt, dem entsprechend sich die Objektivblende einstellt, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Öffnung einer im Ausblick (6) des lichtempfindlichen Elements (31) angebrachten Blende (38, 39, 55)abhängig von zwei verschiedenen, für die Belichtung massgeblichen und willkürlich einstellbaren Werten verändert wird, derart, dass die Einflüsse bei der Einstellwerte unabhängig voneinander, aber belie big überlagerbar auf die Blendenöffnung einwirken.1I. Kamera zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I für Filmaufnahmen mit Einstellung nach Filmempfindlichkeit und Ganggeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass das lichtempfindliche Element (31), sein Ausblick (6), seine Blende (38, 39, 55) und die Einstelleinrichtung (14, 50) für die Fil2n- empfindlichkeit eine zusammenhängende und vom Gehäuse (1,<I>2) der</I> Kamera trennbare Baueinheit bilden, an welcher ein die Ganggeschwindigkeit über mittelnder Hebel (61) drehbar gelagert ist,und dass der Hebel mit einem justierbaren Anschlag (67) unter dem Druck einer Drehfeder (63) auf einer Anschlag fläche (68) eines Zwischengliedes (69) ruht, welches mit dem im Hauptgehäuse (1) der Kamera eingebau ten Einstellgetriebe (85, 87) für den Gangregler ver bunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren für Filmaufnahmen nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Einstellwerte die Filmempfindlichkeit, der zweite die Ganggeschwindigkeit (Bil'dwechselzahl) der Kamera ist, und dass das auf die Blende (38, 39, 55) wirkende Einstellglied (61, 88) für die Ganggeschwindigkeit in Wirkverbindung mit gleichzeitig den Gangregler (71 bis 79) der Kamera in die erforderliche Stellung brin genden Gliedern (83, 85) steht. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Bewegen jedes der beiden Einstellglieder (14, 61) für die Einstellwerte Blenden elemente verstellt werden, wobei die dem einen der Einstellglieder (14) zugeordneten Elemente (38, 39) den Ausblick (6) des lichtempfindlichen Elements (31) in einer Richtung, die dem anderen Einstellglied (61, 88) zugeordneten Elemente in :einer dazu quer stehenden Richtung -einengen. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, d'ass beim Bewegen eines der Einstell- gieder (14) zwei Blendenflügel gegenläufig senkrecht zur optischen Achse des Ausblicks (6) in einer zuge- hörigen Gleitbahn (40) verschoben werden, und beim Bewegen des anderen Einstellglieds (61, 88)senkrecht dazu und senkrecht zur optischen Achse in einer zur Ebene der Blendenflügel parallelen Ebene ein Blen- denschieber in diesen gleitend führenden Mitteln (57, 58, 59) verstellt wird. 4.Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein als Einstellglied für die Film empfindlichkeit dienender, zum Einblick (6) des lichtempfindlichen Mittels (31) gleichachsiger Einstell ring (14) mit einer zwei radiale Kurven (51, 52) auf weisenden Kurvenscheibe die beiden gegenläufig be- wegten Blendenflügel (38, 39) mit Anschlägen (41, 42) gegen den Druck von Federn bewegt. 5.Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Belichtungs-Regeleinrichtung entsprechend der Ganggeschwindigkeit mit Hilfeeines Hebels (61) eingestellt wird, der gleichzeitig das Ein stellgetriebe (85, 87) des Gangreglers (71 bis 79) ver stellt. 6.Kamera nach Patentanspruch 1I, dadurch. ge kennzeichnet, dass unmittelbar hinter dem Ausblick (6) des lichtempfindlichen Mittels (31) ein Spiegel (28) angeordnet und das Mittel (31) selbst seitlich der optischen Achse (110) des Ausblicks in einer min destens nahezu parallel zu der optischen Achse liegen den Ebene angebracht ist. 7.Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das lichtempfindliche Mittel (31) ein Photowiderstand ist, der zwischen zwei elektrisch leitenden Randleisten (33, 34) in einem Gehäuse (24) befestigt ist, das auch den Umlenkspiegel (28) enthält und mit Ausnahme des Ausblicks (6) lichtdicht ab geschlossen ist. B.Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass mit dem Gehäuse (24) alle Blen- denelemente (38 bis 40, 55 bis 59) samt Führungs- und Einstellgliedern (14, 19, 61) verbunden sind und das Gehäuse in einem Teil (2) des Kameragehäuses befestigt ist. 9.Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Gehäuse (24) eine Fühl rungshülse (20) befestigt ist, welche eine den Aus blick (6) nach aussen abschliessende Linse (21) enthält, eine Drehführung für eine Einstellhülse (19) bildet und eine Gleitführung (40) für mindestens eine Art von Blendenelementen (38, 39) enthält. 10. Kamera nach.Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehäuse (24) von der Innen seite her an der Stirnwand (3) der Kamera befestigt ist, und dass sich eine als Flansch (50) einer mit dem Einstellring (14) verbundenen Einstellhülse (19) aus gebildete Kurvenscheibe einerseits gegen einen Flansch (22) der Führungshülse (20) anderseits über einen Ring (107) gegen eine auf der Stirnwand (3) der Kamera aufliegende Feder (109) abstützt.
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| CH7918559A CH371953A (de) | 1958-10-29 | 1959-10-08 | Verfahren zum Regeln der Belichtung an einer Kamera und Kamera zum Ausüben des Verfahrens |
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1958
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1959
- 1959-10-08 CH CH7918559A patent/CH371953A/de unknown
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