CH372023A - Verfahren zur Herstellung textiler Vliesstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung textiler Vliesstoffe

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CH372023A
CH372023A CH103661A CH103661A CH372023A CH 372023 A CH372023 A CH 372023A CH 103661 A CH103661 A CH 103661A CH 103661 A CH103661 A CH 103661A CH 372023 A CH372023 A CH 372023A
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CH
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textile
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CH103661A
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Ludwig Dipl-Chem Dr Hartmann
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Freudenberg Carl Fa
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H1/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres
    • D04H1/40Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties
    • D04H1/42Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties characterised by the use of certain kinds of fibres insofar as this use has no preponderant influence on the consolidation of the fleece
    • D04H1/425Cellulose series
    • D04H1/4258Regenerated cellulose series
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04H1/54Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres from fleeces or layers composed of fibres without existing or potential cohesive properties by welding together the fibres, e.g. by partially melting or dissolving

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     textiler        Vliesstoffe       Die Verfestigung von     Vliesstoffen    mit     Hilfe    ther  moplastischer Bindefasern beruht bekanntlich auf  dem     Klebrigwerden    der Faseroberfläche durch     Hitze-          einwirkung    und einer dadurch erzielten Verfestigung  des vorher losen Faserverbandes infolge gegenseitiger       Verklebung    der Fasern (vgl. z. B. die französische  Patentschrift Nr. 987652). Zur Verfestigung ist     ein     mehr oder weniger inniger Kontakt der benachbarten  Fasern zumindest an den     überkreuzungsstellen    not  wendig.

   Die Dichte und Festigkeit des Endproduktes  steigt unter anderem mit der Anzahl der Fasern, die  eine gegebene Bindefaser zusammenschweisst. Mit  zunehmender     Verschweissung    wird das Endprodukt       papierig    im Griff und verliert den     Textilcharakter.     Solche     Verschweissungen    sind insbesondere zu be  obachten bei Verwendung von beheizten, hydrau  lischen     Kalandern    zur thermoplastischen Verfestigung  unter mehr oder weniger hohem Druck, wie dies z. B.

    in der     USA-Patentschrift    Nr. 2 277 049     beschrieben     wird.     Vermindert    man, um das Fertigprodukt ge  schmeidiger zu machen, bei den herkömmlichen hy  draulischen     Kalandern    den     Anpressdruck,    so beob  achtet man eine ungenügende Verfestigung,

   die unter  anderem eine verringerte     Abriebfestigkeit    des Fertig  produktes     hervorruft.        Offensichtlich    genügt der  Wärmeübergang     während    der kurzen     Verweilzeit    im       Kalanderspalt    bei herabgesetztem Druck     nicht    zur  Erzeugung einer genügenden Anzahl von     Bindestel-          len.    Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, wurde  in der Folgezeit eine     Maschine    zur thermoplastischen       Verfestigung    von     Vliesstoffen    vorgeschlagen,

   die mit  einer weichen     Anpressung    arbeitet (siehe z. B.     USA-          Patentschrift    Nr. 2 626 883). Hierdurch     soll    eine Zer  störung der Fasern bei der Verfestigung weitgehend       ausgeschaltet    werden. Die betreffende     Vorrichtung     besteht im Prinzip aus einer     beheizten        Stahlwalze,       gegen die mit Glasgewebe belegte Walzen unter ge  ringem Druck (1,8 kg/cm) laufen.  



  Weiterhin wurde z. B. im DBP Nr. 901346 vor  geschlagen, zur Vermeidung zu weitgehender     folien-          artiger        Verschweissung    die Verfestigung so     durch-          zuführen,    dass eine Seite der     Vliesbahn    beheizt und  die andere Seite gekühlt wird und Druck nur punkt  weise ausgeübt     wird        (Punktverschweissung).    Eine ent  sprechende Maschine besteht z. B. aus einer beheiz  ten     Walze    mit einem     Barübergeführten        angepressten     Drahtgewebe und nachgeschalteten kalten     Walzen.     



  Bei der     Herstellung    von     Materialien,    die erhöhten  Anforderungen     unterliegen,    wird jedoch häufig eine  weitgehendere Verfestigung verlangt, als sie mit einer  solchen Vorrichtung zu erreichen ist. Dies     gilt    ins  besondere für solche     textilen    Einsatzgebiete, bei  denen sowohl Wasch- als     auch    Reinigungsfestigkeit  bei gleichzeitiger Erhaltung     eines    weichen, gefälli  gen Griffes verlangt wird.  



  Die     Punktverschweissunggestattet    zwar die Herstel  lung weich verfestigter     Vliesstoffe,    jedoch stellen die  nicht verschweissten Stellen     Angriffspunkte    z. B. für       Abrieberscheinungen    dar. Das Gegenteil der Punkt  verschweissung ist die oben     genannte        Verschweissung     unter höherem     Druck    mit hydraulischen     Kalandern.     Hierbei     wird    zwar die Bahn über die Breite weg  gleichmässig     verfestigt,    jedoch ist der     Materialcharak-          ter,    falls z. B.

   Wasch- und     Reinigungsfestigkeit    ver  langt wird, zu steif     ( papierig ).     



  Überraschenderweise zeigte sich, dass mit     Hilfe     thermoplastischer     Bindefasern        verfestigte,    sowohl  wasch- als auch     reinigungsbeständige        Vliesstoffe    mit  weichem     Textilgriff    dadurch hergestellt werden kön  nen, dass die lösen     Vliesbahnen    durch     beheizte    Wal  zenpaare unter Druck geschickt werden, bei denen      wenigstens eine     Walze    zumindest oberflächlich aus       Silikongummi    besteht,

   und wobei die Walzen mit       einem        Liniendruck    von 5-50 kg/cm     aufeinand'er-          gepresst    werden. Es wird dadurch eine über die Breite  der     Vliesbahn    gleichmässige     Verschweissung    erzielt.

    Weiterhin wird ein an der     Oberfläche    glattes sowie  textilartig weiches Material erzeugt, da der     Silikon-          gummiüberzug    der Walzen den     zur        Verschweissung          benötigten    Wärmeübergang unter weitgehender Scho  nung der Fasern gewährleistet.

   überraschenderweise  zeigte sich weiterhin, dass die     fertig        verfestigten        Vlies-          stoffe    offensichtlich infolge der günstigen     Gleiteigen-          schaften    der     Silikongummischicht    eine seidenartig  glatte Oberfläche besitzen.    Zur praktischen     Durchführung    wird z. B. eine       Stahlwalze    an der Oberfläche     mit    einer 10     mm    dicken  Schicht eines aus hochpolymeren     Poly-Siloxanen    be  stehenden handelsüblichen     Sillkonkautschuks    be  schichtet.

   Die     Silikon-Kautschukmischung    wird auf  der     Walze    nach üblichen Methoden vulkanisiert, so  dass die Oberfläche eine Härte von z. B. 55     Shore     aufweist. Diese mit     Silikongummi    belegte Walze wird  mit einer ölbeheizten Stahlwalze kombiniert und ein  loses Faservlies wird bahnförmig zwischen Silikon  und Stahlwalze bei einem Liniendruck von 10 kg; cm  und     einer        Stahlwalzentemperatur    von 200  C durch  geschickt. Das Faservlies hat z.

   B. ein Gewicht von  30     g/m2    und folgende     Zusammensetzung:     
EMI0002.0036     
  
    Polyesterfaser <SEP> normal <SEP> verstreckt <SEP> 1,4 <SEP> den <SEP> 40 <SEP> mm <SEP> 40 <SEP> Teile
<tb>  Polyesterfaser <SEP> nicht <SEP> verstreckt <SEP> 6 <SEP> den <SEP> 25 <SEP> mm <SEP> 20 <SEP> Teile
<tb>  Viskose-Zellwolle <SEP> 3 <SEP> den <SEP> 30 <SEP> mm <SEP> 40 <SEP> Teile       Nach dem     Durchschicken    durch obige Walzen  anordnung ist das vorher lose     Faservlies        vollständig          verfestigt    bei     gleichzeitiger    Beibehaltung eines textil  artig weichen     seidenartigen        Griffes.    

  Das Fertigmate  rial wurde als     Einlagestoff    zusammen mit einem han  delsüblichen     Oberstoff    verarbeitet, und das Fertig  produkt wurde 20     üblichen    Wäschen sowie 15     Che-          misch-Reinigungen    unterworfen, ohne dass ein nen  nenswerter Abrieb sowie Abbau     eintrat.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung nicht gewebter, mit Hilfe thermoplastischer Bindefasern verfestigter Vliesstoffe aus Vliesen, die ganz oder teilweise aus thermoplastischen Fasern aufgebaut sind und bahn- förmig zwischen beheizten Walzenpaaren durch geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Walzen mindestens an der Oberfläche aus S'ilikongummi bestehen, und die Walzen mit einem Liniendruck von 5-50 kg,
    cm aufeinand'er- gepresst werden.
CH103661A 1961-01-30 1961-01-30 Verfahren zur Herstellung textiler Vliesstoffe CH372023A (de)

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