CH372031A - Maschine für die Fertigung von mit Büscheln aus Borsten oder Fasern besteckten Körpern - Google Patents

Maschine für die Fertigung von mit Büscheln aus Borsten oder Fasern besteckten Körpern

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CH372031A
CH372031A CH6620358A CH6620358A CH372031A CH 372031 A CH372031 A CH 372031A CH 6620358 A CH6620358 A CH 6620358A CH 6620358 A CH6620358 A CH 6620358A CH 372031 A CH372031 A CH 372031A
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CH6620358A
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Schmidt Herbert
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Schmidt Herbert
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Publication of CH372031A publication Critical patent/CH372031A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/06Machines for both drilling bodies and inserting bristles
    • A46D3/065Machines for both drilling bodies and inserting bristles of the belt or chain type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Maschine    für die Fertigung von mit Büscheln aus Borsten oder Fasern besteckten Körpern    Die     Erfindung    befasst sich mit     einer        Maschine    für  die Fertigung von     mit    Büscheln aus Borsten oder  Fasern besteckten Körpern     aller    Art, insbesondere  von Bürsten, und bezweckt, eine Maschine zu schaf  fen, welche die Arbeitsgänge bei Massenfertigung in  selbsttätiger Steuerung und' mit     grösstmöglicher    Lei  stung     ausführt.     



  Das zu bearbeitende Einzelwerkstück ist als  Körper     bezeichnet,        worunter    in allen Fällen ein aus  Holz, Kunststoff oder anderem     geeignetem        Werkstoff     bestehender Körper zu verstehen ist, an dem die  Besatz- oder     Besteckungsbüschel    angebracht werden  sollen.  



  Bei dieser     Fertigung    besteht     bekanntlich    die       wesentliche        Arbeitsmassnahme    - abgesehen von dem       Herstellen    der Löcher des Körpers für die Aufnahme  <B>je</B> eines Büschels - in dem     Einführen    und Befestigen  eines Büschels in     jedem    Loch des Körpers.

   Das       Büscheleinführen    und -befestigen wird mit      Bestek-          ken     bezeichnet, wobei davon ausgegangen     wird,    dass  jedes Büschel in     dem    Körper durch einen Anker,       vorzugsweise    in     Gestalt    eines gebogenen     Drahtstük-          kes,    befestigt wird, und zwar     mittels    eines     maschinell     angetriebenen, selbsttätig     arbeitenden        Besteckwerk-          zeuge-s.     



  Die     Herstellungsweise    der     Löcher    des Körpers  richtet sich im     wesentlichen    nach der Art seines  Werkstoffes     und        seiner    Fertigung. So werden im all  gemeinen bei     verformbarem    Werkstoff, z. B. Kunst  stoff, bereits bei der     Formgebung    des     Körpers        auch     die     Büschellöcher,    z. B. durch     Einpressen,    hergestellt;  in diesem Fall kann sich die eigentliche     Fertigung    auf  das Einführen und Befestigen der Büschel beschrän  ken.

   Wählt man indessen Holz als     Werkstoff    für den  Körper, so müssen in ihm die     Büschellöcher    durch  Bohren hergestellt und diese Massnahme in die Fer-         tigung    eingezogen     werden.    Die     Erfindung    trägt beiden  Möglichkeiten Rechnung.  



  Die     vorliegende        Erfindung        betrifft        eine    Maschine  für     die        Fertigung    von mit Büscheln     aus    Borsten oder       Fasern    besteckten Körpern, bei der     maschinelle          Werkzeuge    im Bereich     einer    als     Schrititfömderer    aus  gebildeten, beweglichen     Haltevorrichtung    für meh  rere Körper     angeordnet        sin@dt,

      welche     Maschine    da  durch     gekennzeichnet    ist, -dass jedem     vorgesehenen          oder    gebohrten     Büschelloch    des Körpers ein     maschi-          nelles        Werkzeug    zugeordnet ist und' diese     Werkzeuge     in einer oder mehreren Gruppen     angeordnet    sind, wo  bei wenigstens,     zwei    Werkzeuge     der        einzigen        Gruppe     bzw.

   der     Gruppen        in        Schrittrichtung        hintereinander-          liegen.     



  Mit der     Erfindung    wird ermöglicht, dass die Lei  stung der     Maschine    auf das nur     durch        die    Grenzen  der     Schrittgeschwindigkeit    des     Werkstückförderers          beschränkte    Höchstmass     gesteigert        wird    und bei     jedem          Schritte        ein;

      fertig besteckter Körper     anfällt,    und zwar  ganz unabhängig davon, in     wieviel    Gruppen oder  Stationen die     Werrkzeuge        angeordnet    sind, da es. für  die     Durchsatzleistung        völlig    gleichgültig     ist,    wie viele  Körper sich zur     gleichen    Zeit im     Bearbeitungsgang     der Maschine befinden bzw. wie viele Einzelwerkzeuge  zu     einer        gleichzeitig        arb@eitend#-,n    Gruppe oder Station       zusammengefasst    sind.  



  Man ist     nicht    .auf die     Einhaltung        desjenigen        Min-          destabstandes        zweier        benachbarter        Büschellöcher    be  schränkt, der sich: aus     der        Konstruktionsbreite    zweier       benachbarter    Werkzeuge ergibt; vielmehr können die  Büschel so     :eng    gesetzt     werden,    wie es die     Festigkeit     des Körpers erlaubt.  



  Es     sind        zwei        weitere        Gesichtspunkte    für die Be  stimmung der     Anzahl.    von Werkzeugen und     insbeson-          dere    von     Besteckwerkzeugen    je Gruppe oder Station      massgebend;

       nämlich        d:ie        Längenausdehnung    der  Maschine, die mit der     Anzahl    der Stationen wächst,  das heisst um so grösser wird, je     weniger        Werkzeuge     jede Station enthält, und anderseits die Festigkeit des       Körperwerkstoffes    gegenüber     eher    Beanspruchung  durch das     gleichzeitige,    mit einem Stoss oder Schlag  verbundene Befestigen     einer    grösseren     Anzahl,    unter  Umständen sämtlicher Büschel in den Löchern     des     Körpers,

   wofür neben dem Lochabstand seine     Werk-          stoffeigenschaften    massgebend sind, die z. B. bei       Holz,    bei     Kunststoffen    oder bei Stahl mit besonderen       Einlagen    für das Haften     dfer        Büschelanker    ganz     unter-          schiedlich    sein können.  



  Im     allgemeinen    wird man bestrebt sein, eine mög  lichst grosse     Anzahl    von Werkzeugen in jeder Gruppe  oder Station     unterzubringen.    Dabei ist es für     ihren     Raumbedarf und damit für ihre Anzahl, mitbestim  mend, ob die     Büsehellöcher    sämtliche     rechtwinklig     bzw. normal oder auch teilweise     geneigt    zur     Bestek-          kungsfläche    des     Körpers        verlaufen.     



  Das Ausmass des     Vorschubschrittes    des Werk  stückförderers ergibt sich aus dem     Abstande,    in dem  die Körper auf     dem    Förderer und auch die Bearbei  tungsstellen der Stationen in der     Förderrichtung    hin  tereinanderliegen.

   Die     Schrittgeschwindigkeit    des För  derers und die     Arbeitsbewegungen    der Werkzeuge       sin'zweckmässig        @so    aufeinander abgestimmt, dass sich  eine     taktmässige        Arbeitsweise    der gesamten Maschine  ergibt, bei der     in        jedem    Takte     ein    fertig besteckter  Körper     anfällt.     



  Die Erfindung ist an Hand von drei     Ausführungs-          beispielen        zur    Herstellung von Bürsten näher erläu  tert, welche Beispiele auf der     Zeichnung        veranschau-          licht    sind.  



  In     Fig.    1 ist das erste Beispiel schematisch wieder  gegeben.  



  Das zweite Beispiel     ist          in        Fig.    2     in    Seitenansicht und  in     Fig.    3 in     Stirnansicht    nach     Pfeil        III    der     Fig.    2  dargestellt, während  in     Fig.    4 ein     Bürstenkörper    in Oberansicht gezeigt  ist.  



  Das     dritte    Beispiel ist in grösserem Massstabe in       Fig.    5 in     Seitenansicht    wiedergegeben.  



  Dem in     Fig.    1 schematisch     veranschaulichten    Bei  spiel liegt die Aufgabe     zugrunde,        eine    Bürste zu     fer-          tigen,    deren Bürstenkörper k mit acht Büscheln aus  Borsten, Haaren     odetr    Fasern     rechtwinklig    zur     Be-          steckungsfläche    zweireihig in einem so kleinen  Büschel- und     Reihenabstand    t     zu    bestecken ist, dass  zwei benachbarte Werkzeuge gerade noch im     Abstand     2t     angeordnet    werden können.

   Somit werden jeweils  nur zwei Werkzeuge zu einer Gruppe     zusammengefasst     und auf die sich     daraus    ergebenden vier Gruppen     StI     bis     StIV    längs und quer zur     Fördbrrichtwng        feines          als        Werkstückträger    dienenden Schrittförderers c in  der Anordnung verteilt, die in     Fig.    1     durch    die     aus-          gefüllten    Kreise     (Büschellöcher)        angedeutet    ist.

   Den  beiden     Werkzeugen    jeder Gruppe sind also stets die  selben beiden Löcher     zugewiesen,    und jeder Bearbei-         tungsvorgang    wiederholt sich bei jedem neu vor  geschobenen Werkstück in -dem gleichen Takte wie  das Fortschreiten des     Schrittförderers    c um die  Schrittgrösse s zwischen je zwei benachbarten     Werk-          zeuggruppen        StI    bis     StIV.    Nach jeweils vier Schritten  oder Takten ist die Bearbeitung eines     Bürstenkörpers     b vollendet; nach jedem     Takte    fällt ein fertig bearbei  teter Bürstenkörper an.

   Die Arbeitsgeschwindigkeit  der     Werkzeuge    braucht nicht grösser zu sein als die       Schrittgeschwindigkeit    des Förderers c, für deren  obere Grenze die Beherrschung der zu bewegenden  Massen massgebend ist.  



  Die     Fig.    1     stellt    eine     Werkzeugstation   <I>St</I> dar und  gilt sowohl für eine Bohr- als auch für die vorhan  dene, aber nicht gezeigte     Besteckstation.    Die Bürsten  körper k sind zunächst zu bohren und dann zu be  stecken; es werden eine     jeweils    aus vier     Werkzeug-          gruppen    I bis IV     zusammengesetzte    Bohrstation und  eine     ebensolch,:        Besteckstation    in     Förderrichtung        f          hintereinander    über dem Förderer c angeordnet.

   Es  ist     indessen    auch     möglich,    die beiden Stationen auf  zuteilen und hinter jeder Bohrgruppe die Besteck  gruppe für dieselben     Büschellöcher    anzuordnen.  



       Fig.    2 und 3 zeigen eine Ausführungsmöglichkeit  der neuen Maschine für die Serienfertigung einer  Bürste mit     rechtkantigem    Bürstenkörper und recht  winklig zu seiner Unterfläche - die hier nach oben  weist - in ihn eingesetzten     Büscheln.     



  Als     Werkstückträger    dient ein endloser     Band-          oder    Kettenförderer 1, der im Bereiche der Bearbei  tungsmassnahmen über ein festes     Wideriager    2 läuft.  Jedes Werkstück,     nämlich    jeder Bürstenkörper 3 ist  auf dem     Förderer    1 zwischen     zwei    auf diesem sitzen  den     Widerlagern    4, 5 eingespannt; der     Einspanuvor-          gang    vollzieht sich in beliebiger, hier nicht dargestell  ter Weise,     zweckmässig    automatisch, und Entspre  chendes gilt für das Abnehmen der fertigen Bürsten  von dem Förderer 1.

   Der Förderer 1 wird derart an  getrieben,     d'ass    er sich in Schritten bestimmter Grösse  und mit Pausen bestimmter Dauer in Pfeilrichtung x       (Fig.    2) bewegt.  



  Oberhalb des Förderers 1 und des festen Wider  lagers 2 sind die     Bearbeitungswerkzeuge        angordnet,     und zwar sind an einem gemeinsamen Träger 6 selbst  tätig arbeitende Bohrmaschinen 7 und Besteck  maschinen 8 an sich bekannter Bauart gelagert. Die  Bohrmaschinen 7     bilden    die Bohrstation und' sind  hier in zwei Gruppen     Bol    und     Do2    unterteilt; das  gleiche ist bei der     Besteckstati@on    der Fall, deren  Maschinen 8 in     zwei    Gruppen     Bel    und     Be2    auf  geteilt sind.

   Die Bürstenkörper 3 sind auf dem För  derer 1 im gleichen     Abstande    a angeordnet; der Ab  stand a ist gleich der Länge des Schrittes, den     d--r     Förderer 1 bei jedem Takte der Maschine in Richtung  <I>x</I>     zurücklegt.    Der Abstand     cc    gilt auch für die An  ordhung der Maschinengruppen, jedoch mit der Mass  gabe, dass die Gruppen<I>Bot und</I>     Be2    um das Mass je       einer        Büschelteilu.ng   <I>b</I> der Bürste in Richtung<I>x</I> ver  setzt sind.

   Damit wird bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    2 und 3 der     Umstand    berücksichtigt,     däss         die Teilung b kleiner ist als der geringste Abstand, in  dem     zwei        benachbarte        Besteckmaschinen    8 wegen  ihres     Breitenmasses        angeordnet    werden     können.    Die  sem Umstande trägt ferner die Unterteilung     chr          Bestackstation    in     zwei    Maschinengruppen     Bel    und       Be2    und deren Versetzung um die Teilung<I>b</I> 

  Rech  nung, wobei die Gruppe     Bel    die     ungeradzahligen    und  die Gruppe     Be2    die     geradzahligen        Büschellöcher    der       Bürstenkörper    besteckt und- demgemäss die Maschinen  in jeder Gruppe im     Absta.nde    2b angeordnet     sind'.     Das gleiche gilt von den beiden Maschinengruppen       Bol    un<I>d Bot</I> der Bohrstation.

       Fig.    2 lässt erkennen,  dass die Bohrmaschinen 7 jeder Gruppe     in    zwei par  allelen Reihen in     Richtung    x     und,    in     Querrichtung    zu  x     versetzt    angeordnet sind, was dementsprechend     in     gleicher,     wenn    auch nicht dargestellter Weise für die       Besteckmaschinen    8     zutrifft.     



  Somit stellt     die        Maschine    nachdem     Ausführungs-          beispiel    in     Fig.2    und 3 Bürsten mit der aus     Fig.4     ersichtlichen Anordnung .der     Büschellöcher    9 her.  



  Zum gruppenweise     vereinigten    Antriebe der Bohr  maschinen 7 dienen über     Zahnradvorgelege        IQ    Elek  tromotoren 11, die auf dem Träger 6 gelagert sind.  Bei jeder Gruppe der     Besteckmaschimen    8 sind zum  Antriebe für den Vorschub     des        nadelartigen        Besteck-          werkzeuges    Elektromotoren 12 vorgesehen, die eben  falls auf     d'em    Träger 6 gelagert     sind.    Indessen ist hier  - ebenso wie beiden     Bohrmaschinen    - auch     ein    Ein  zelantrieb möglich.  



  Der Träger 6 ist in     Führungen    13     senkrecht    be  weglich     geführt    und hängt unter Aufnahme des  Hauptteiles seines Gewichtes durch nicht dargestellte  Federn an     zwei    Stangen 14, die sich gemäss     Fig.    2 mit  je einer Rolle 15 auf je einer     Nockenscheibe    16 ab  stützen;

   die     Nockenscheiben    16 sitzen     undrehbar    auf  je einer Welle 17 und die Wellen 17 werden von  einem     gemeinsamen    Elektromotor 18     angetrieben.     Diese Steuerung bewirkt ein taktmässiges Heben und       Senken    des Trägers 6 nebst den Bohr- und Besteck  stationen gegenüber den Bürstenkörpern 3 auf dem  Förderer 1.  



  über die Arbeitsweise     die-    Maschine braucht hier  nach nur noch folgendes gesagt zu werden:  Der Förderer 1 wird laufend mit Bürstenkörpern  3 besetzt und bewegt sich     absatzweise    in Schritten von  der Länge a mit     zwischen    ihnen liegenden Pausen von  bestimmter gleicher Dauer.

   Auf diese     Förderbewe-          gung        sind!    die Bewegungen dies Trägers 6     in        diel     Weise     abgestimmt,    dass sämtliche Bohrspindeln und       Besteckköpfe    sofort an jedem der Bürstenkörper an  liegen, sobald ein     Förderschritt    beendet ist und jeden  Bürstenkörper in die genau vorbestimmte Arbeits  lage unter je     einer    Bohr- bzw.     Besteckgruppe    ge  bracht hat.

   Ihren nunmehr sofort erfolgenden Bohr  bzw.     Besteckvorschub    steuern die     Werkzeuge    7, 8  selber, und     zwar    in     Synchronisierung        ihres        Antriebes     mit den Bewegungen dies Trägers 6 und des Förderers  1, so dass sich eine genau taktmässige Arbeitsweise  ergibt, bei der     zur        Fertigung    jeder Bürste     zweimal     zwei, also vier Takte     -erforderlich    sind und nach jedem    Takte eine fertige Bürste anfällt,

   die     hinter    der Sta  tion     Be2    in     an    sich     bekannter        Weise    von dem För  derer 1     abgenommen    wird, dessen     Geschwindigkeit     so gross     gewählt    werden     kann,    wie es die     Trägheit    der       zu    bewegenden Massen     zulässt.     



       Entfällt    bei genügend grossem     Abstarndle        .diel          Büschellöcher        die    oben     erwähnte        Notwendigkeit,        die     Bohr- und die     Besteckstation        in    mehrere.

   Gruppen       aufzuteilen,    so kann man den     Aufbau    der     Maschine          in    der Weise vereinfachen, dass sie jeweils     im.    ersten  Takt     sämtliche    Löcher     bohrt    und sie jeweils im     zwei-          ten    Takt     :sämtliche        besteckt,    so     dass    sich eine     Zwei-          taktarbeitsweise    ergibt.  



       Anderseits    kann die     Maschine    je nach den Erfor  dernissen der     Büschelanordnung    im Bürstenkörper  auch mit solcher     Anordnung    und Aufteilung der       Werkzeugstationen    und     -gruppen        ausgebildet        werden,     dass sich eine     Arbeitsweise    in sechs, acht     odier    noch       mehr        Takten    ergibt, bei dar     ebenfalls        nach    jedem  Takte     eine    fertig besteckte Bürste anfällt.  



  Das dritte     Ausführungsbeispiel        betrifft    eine     erfin-          dungsgemässe    Maschine zur Fertigung von     Bürsten     mit einer,     kugelhaubenförmigen        Besteckfläche    22 des       Bürstenkörpers    21     und        strahlenfärrniger    räumlicher       Anordnung    der     Büschel    bzw.     ihrer    Löcher 23.

       Hier     sind     sämtliche    Bohrwerkzeuge 24 zu     einer    Bohrstation  und     sämtliche        Besteckwerkzeuge    25     zu    einer Besteck  station     zus.ammengefasst,    woraus sieh eine     zweitaktige          Arbeitsweise    ergibt.

       Fig.    5 zeigt in     einer        mittleren          senkrechten        Schnittd'arstellüng    jeweils nur diejenigen  Werkzeuge 24     und    25,     dä-e        in    der Zeichenebene liegen;

    die     wirklich-;        Anordnung    ist     räumlich,    und zwar der  art, dass je ein voller     Kranz    von     Einstellwerkzeugen     auf einem Kegelmantel und auf     jedier    Station drei  derartige     Kegelmäntel        konzentrisch        iüeim.and@erliegen,     wobei     ein        mittleres        Werkzeug    in der gemeinsamen  senkrechten Achse der     Kegelmäntel        angeordnet    ist.

         Sämtliche    Bohrwerkzeuge 24, deren jedes mit     einem          Antriebsmotor    26 für den     Umlauf        .und:    den     Vorschub     die-     Spind'el        ausgerüstet        ist,    sind in einem feststehen  den Werkzeughalber 27 von ebenfalls     kugelhauben-          förmiger    Gestalt     längsverschieblich        gelagert;

      ihre     Ab-          wärtsbewegung    führen .sie in den Führungen des Hal  ters 27 unter ihrem Eigengewicht oder unter     Fed-ler-          wiTkung    aus, während für ihren Rückschub     Seilzüge     28     vorgesehen        sind;    die von     einer        gemeinsamen,    ab  satzweise angetriebenen Kurbelscheibe 29 gesteuert  werden.

   Indessen     können    die axialen     Spindelbewe-          gungen    auch durch ein Getriebe in der     Maschine     selbst und über     ihren        Antriebsmotor        gesteuert    werden.  



  In     ähnlicher    Weise     sind    die     Besteckwerkzeuge    25       gelagert,    jedoch in fester Anordnung, wenn sich bei  ihnen nur die     Besfiecknadel    oder die     Nadelführung          bewegt.    Dieser     unterschiedlichen    Arbeitsweise der  beiden Werkzeuge 24 und, 25ist die     Zufühzung    der  Bürstenkörper 21     zu    jeder der beiden Stationen     aa-          gepasst,    und' zwar     mittels    folgender     Vorrichtung:

       Als     WeTkstückförd@erer    dient eine endlose Gelenk  kette<B>30</B> in einer sich über den Arbeitsbereich     erstrek-          kenden        Führung    31 mit     einem        schrittweise    erfolgen-           dien        Antriebe,    wobei die Länge a jedes     Schrittes     gleich dem     Abstande    der     beiden        Werkzeugstationen     ist.

   Für jeden     Bürstenkörper    21 ist ein     Halter    32 vor  gesehen, der von     der    Kette 30     mitgenommen    wird,  und zwar     mittels    einer Gabel 33, die von     oben:

      einen       Gelenkbolzen    de     Kette    30     umfasst.    Während die  Kette 30     im        ersten    Takte den Halter 32     m    t dem Bür  stenkörper 21     unter    die Bohrstation führt, befindet  sich die Kurbelscheibe 29 in ihrer oberen Scheitellage,  in der sie     sämtliche        Bohrwerkzeuge    24 so weit in  ihren Halter 27 hochgezogen hat,

   wie es die Bogen  höhe der Kugelhaube des Bürstenkörpers     erfordert.          Während        dies        nunmehr    folgenden Stillstandes der  Kette 30     senken        sich    sämtliche Bohrwerkzeuge 24  durch die weitere Drehung der     Kurbelscheibe    29 auf  das     Werkstück    21 herab und bohren     sämtliche          Büschellöcher    23.

       Hiernach    werden     die    Bohrwerk  zeuge 24 wieder     in    ihre obere Stellung gezogen, so  dass die     Kette    30     dien        gebohrten        Bürstenkörper    21  im     zweiten        Takte    unter der     Bohrstation    fortziehen       und        unter    die     Besbeckstatiorn        fördern    kann..

   Da die       Besteckwerkzeuge    25 axial     unverschieblich    angeord  net sind, wird     ihnen        der        Bürstenkörper    21 am Ende  des Schrittes a aus der     Führung    30 durch eine     senk-          rechte        Hubbewegung    des     Halters    32 zugeführt, und  zwar mittels einer durch     die    Kette 31 hindurchgrei  fenden,     in        beliebiger        Weise    gesteuerten Hebevorrich  tung 34,

   wobei sich<B>die</B>     Gabel    33 von     ihrem        Ketten-          bolzen    abhebt.     In.    der     Arbeitsstellung    wird der     Bür-          stenkörper    21     seitlich    in einer     festen        Führung    35  gehalten.

   Nunmehr findet der     Besteckvorgang    statt,  der sich sehr     schnell    abspielt     und    nach dem     der    Werk  stückhalter 32     sofort        wieder    mit     der        Kette    30 gekup  pelt wird, so     düss    sich. nach     Fertigstellung    der Bürste  der nächste     Förderschritt    bzw. Arbeitstakt     anschlie-          Ben    kann.

   Auch     hier    fällt bei jedem Takte     eine    fer  tige     Bürste    an.  



  Das     Anheben    des Werkstückes kann hier     entfal-          len,    wenn die     Besteckmaschinen    25 in ähnlicher Weise       axial    verschiebbar     gelagert        sind,    wie dies oben für  die Bohrmaschinen gezeigt     wurde.     



  Bei     geringerem        Abstande    der     Büsohellöcher    23  kann auch die Maschine     nach;        Fig.    5     mit        Untertei-          Tung    jeder     Station    in zwei oder mehr Werkzeuggrup  pen     ausgeführt    werden, wie es oben zu der Maschine  nach     Fig.    1 und 2     erläutert    wurde.  



  Im vorstehenden sind     lediglich    drei     Ausfiihrungs-          möglichkeiten    der neuen Maschine als Beispiele be  handelt;     wie        ihre        Erläuterungen    jedoch     erkennen    las  sen,     kann    die Maschine     im    Rahmen der     Erfindung     jeder beliebigen     Bürstenkörperform    entsprechend aus  geführt werden.  



  Es ist damit     möglich,    sie     nicht    nur     für    die Her  stellung von, Bürsten mit     parallelen,        vorwiegend    recht  winklig zum Bürstenkörper     gerichteten    Büscheln zu  bauen,     sondern        auch        derart,    dass sie zur Fertigung  von Bürsten     geeignet    ist,     bei    denen die Büschel in       verschiedenen        Richtungen,    z.

   B. teilweise in     Schräg-          reihen    der     strahlenförmig,    verlaufen.    Die     Maschine    ist gewöhnlich mit     Besteckwerk-          zeugen    dieser Anordnung ausgerüstet; die     Boh        rwerk-          zeuge    treten     in        Vorschaltung    zu jenen dann hinzu,  wenn     gemäss        vorstehendem    die Körper ohne vor  gefertigte     Büschellöcher    in den Arbeitsgang kommen.

    Es ist aber     grundsäzlich    auch     möglich,    die     Maschine     nur     zur        Bohrung    der     Büschelbohrungen    zu benützen.  



  Die     beschriebenen    Maschinen weisen     ebenfalls     den wesentlichen Vorteil auf,     dass    trotz der gesteiger  ten     Durchsatzl'eistung    die     einzelnen    Werkzeuge, z. B.       Besteckwerkzeuge,    deren jedes in der gebräuchlichen  Ausbildung ja eine     Werkzeugmaschine    für sich dar  stellt, nicht durch zu hohe     minutliche        Stichzahl    über  mässig beansprucht und     schnellem        Verschleiss    aus  gesetzt werden, wie es z.

   B. bei einer bekannten  Maschine     -der        Fall    ist, bei der die     Bürstenkörper    nach  jedem Bestecken nur um eine     Lochteilung    vorrücken;       vielmehr        brauchen    die neuen Werkzeuge nach jedem  Vorrücken des Werkstückes nur einmal von Station  zu Station, also bei dementsprechend grösseren Schrit  ten und mit geringerer     minutlicher        Stichzahl    zu arbei  ten, was sich auf ihre Arbeitsgenauigkeit und ihre  Lebensdauer günstig auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine für die Fertigung von mit Büscheln aus Borsten oder Fasern besteckten Körpern, bei der maschinelle Werkzeuge im Bereich einer als Schritt- förderer ausgebildeten, beweglichen Haleevorrichtung für mehrere Körper angeordnet sind, dadurch ge- kennzeichnet,
    dass jedem vorgesehenen oder gebohr ten Büschelloch des Körpers ein maschinelles Werk- zeug zugeordnet ist und diese Werkzeuge in einer oder mehreren Gruppen angeordnet sind, wobei wenigstens zwei Werkzeuge der einzigen Gruppe bzw. der Gruppen in Schrittrichtung hintereinanderliegen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Werkzeuge als Besteckwerkzeuge ausgebildet ist. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Werk <I>zeuge</I> als Bohrwerkzeuge ausgebildet ist.
    3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Büschelloch des Körpers ein, maschinelles Bohrwerkzeug in, jeweils derselben Anordnung wie diejenige der Besteckwerkzeuge, jedbeh in Arbeits richtung ödes Schrittförderers (c, 1, 30) vor den Büsteckwerkzeugen, zugeordnet ist.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schrittgeschwindigkeit RTI ID="0004.0221" WI="5" HE="4"LX="1929" LY="2405"> dies Werkstückförderers (c, 1, 30) und die Arbeitsbewe gungen der Werkzeuge so aufeinander abgestimmt sind, dass sich eine taktmässige Arbeitsweise der Maschine ergibt. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie nur eine Besteckmaschinenstation mit Untertei lung in mehrere Maschinengruppen aufweist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, d!ass je eine Station von maschinellen Bahr- (7, 24) und Besteck- werkzeugen (8, 25) in der Förderrichtung des Werk- stückförderers hintereinander angeordnet sind, wobei in jeder Station so viele Einzelwerkzeuge vorgesehen sind,
    wie die Anzahl der in jedem Körper zu bestek- kenden Löcher beträgt. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4 und! 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station in mehrere, sämtliche in, gleichem Ab stande<I>(s, a)</I> angeordnete Gruppen (1 bis IV, Bol, <I>Bot,</I> Bel, Be2) von Werkzeugen unterteilt ist.
    B. Maschine nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station in mindestens zwei Gruppen unter teilt ist, dass die erste Gruppe (Bol, Bel) jeder Station die ungeradzahligen und die zweite Gruppe (Bo2, Be2) die gerad'zahligen Büschellöcher (9)
    d!er Körper bearbeitet und jede zweite Gruppe gegenüber der ersten im Vergleich zum Förderschritt (a) um eine Lochteilung (b) versetzt ist. 9. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gruppen jeder Station. die Werkzeuge quer zur Förderrichtung gegeneinander versetzt sind. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4 und 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge wenigstens einer Gmuppe unter gemeinsamer Steuerung im gleichen Takte gegenüber den in der Arbeitsstellung befindlichen Körpern (3) heb- und senkbar sind. 11.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4 und! 6-10, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Werkzeuge rechtwinklig zur Bestek- kungsfläche der Körper (3) angeordnet sind. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4 und 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (24, 25) jeder Station, oder Gruppe auf einem oder mehreren: gleichachsigen Kegelmänteln verteilt liegen.
    13. Maschine nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-4, 6-8 und 12, dadurch gekennzeich net, dass die Werkzeuge (24, 25) axial verschieblich gelagert sind. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1-4, 6-8 und 12, dädurch gekennzeich net, dass die Werkzeuge (25) der Besteckstation fest angeordnet sind und ihnen eine Heb- und Senkvor- richtung (34) für den jeweils zu besteckenden Körper (21) zugeordnet ist.
    15. Maschine .nach Unteransprüchen 1-4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrittgrösse des Förderers gleich dem Abstand<I>(s, a)</I> der Gruppen ist.
CH6620358A 1957-11-30 1958-11-17 Maschine für die Fertigung von mit Büscheln aus Borsten oder Fasern besteckten Körpern CH372031A (de)

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DE1064019B (de) 1959-08-27

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