CH372198A - Abdichtvorrichtung für eine Welle - Google Patents

Abdichtvorrichtung für eine Welle

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CH372198A
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CH
Switzerland
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shaft
gap
sealing
collar
bushing
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Application number
CH7686459A
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English (en)
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Strub Rene
Original Assignee
Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/74Sealings of sliding-contact bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description


      Abdichtvorrichtung        für    eine Welle    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Abdicht-          vorrichtung    für eine durch eine Gehäusewandung  geführte Welle, welche Vorrichtung insbesondere für  hohe Umfangsgeschwindigkeit geeignet ist, mit zwi  schen Welle und Gehäusewandung angeordneter,  gegen Drehung gesicherter, jedoch axial verschieb  barer Büchse, welche die Welle mit Spiel umschliesst  und unter Federwirkung gegen einen auf der Welle  angebrachten Bund oder eine Schulter gedrückt ist.  



  Im folgenden ist der Fall einer Welle mit Bund  angenommen; für eine Welle mit Schulter gilt Ent  sprechendes:  Bei bekannten     Abdichtvorrichtungen    dieser Art  ist zwischen die Büchse und das Gehäuse ein aus  elastischem Werkstoff bestehender Dichtungsteil,  z. B. ein Dichtungsring oder ein Dichtungsbalg ein  gelegt, in dem die Büchse gehalten und dabei mehr  oder weniger in ihn eingespannt ist.  



  Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass  die Büchse in der Gehäusewandung berührungsfrei,  unter Bildung eines zwischen ihr und der Gehäuse  wandung liegenden Dichtungsspaltes, gelagert ist.  Die Dichtungswirkung des Spaltes beruht auf der  Viskosität (Zähigkeit) des im Spalt befindlichen  Fördermediums sowie auf der zwischen den ein  ander zugekehrten Flächen des Gehäuses und der  Büchse wirksamen Kapillarität, die ihrerseits von  der Grösse der einander zugekehrten Flächen der  Teile abhängt, und zwar mit wachsender Fläche bei  der Teile zunimmt.  



  Die praktischen Versuche ergaben, dass die Dich  tungswirkung des Spaltes ausreichend ist. Bei höheren  aufzunehmenden Druckdifferenzen kann der Spalt  gegebenenfalls in Achsrichtung entsprechend länger  ausgebildet werden. Eventuell kann ein Sperrmedium  eingeleitet werden.    Die gegen Drehung gesicherte, axial verschieb  bare und berührungsfrei im Gehäuse gelagerte  Büchse vermag jeder geringen radialen oder axialen  Bewegung oder Schwingung des Bundes, gegen den  sie gedrückt wird, vollständig und ohne Verzöge  rung und auch praktisch ohne Änderung der     An-          presskräfte    zu folgen. Diese bleiben bei Momentan  auslenkung der Welle über den ganzen Umfang  konstant.

   Die Büchse kann auch nicht etwa in irgend  einer schiefen Stellung, in die sie einmal auf Grund  einer momentanen Bewegung von Bund und Welle  gelangt ist und in der - nach Rückkehr von Bund  und Welle     ün    die Normalstellung - die Dichtungs  wirkung an der Berührungsstelle zwischen Bund  und Büchse mangelhaft wäre, festgehalten werden,  wie es bei den erwähnten, bekannten     Abdichtvor-          richtungen    häufig eintritt. Bei diesen übt der zwi  schen Büchse und Gehäuse befindliche Dichtungs  teil (Dichtungsring) in einer solchen schiefen Stel  lung mitunter Kräfte auf die Büchse aus, die in der  Grössenordnung der durch die Feder hervorgeru  fenen, von der Büchse auf den Bund ausgeübten       Anpresskräfte    liegen.

   Bei     Momentanauslenkung    der  Welle tritt dann bei diesen bekannten     Abdichtvor-          richtungen,    ausser der     Undichtheit    infolge vermin  derter     Anpressung    an gewissen Umfangsstellen, eine       Störanfälligkeit    auf, und zwar dadurch, dass an  anderen Umfangsstellen die Büchse stärker als er  wünscht     angepresst    wird und dort Wärme erzeugt  wird, die über die Büchse auf den sie haltenden  Dichtungsteil geleitet wird, wodurch dieser nach  einiger Zeit - bei höheren Umfangsgeschwindigkei  ten bereits nach relativ kurzer Zeit - zerstört wird  und ausgewechselt werden muss.

       Ähnliche    Verhält  nisse treten bei den erwähnten, bekannten     Abdicht-          vorrichtungen    mit die Büchse haltendem Dichtungs  teil bei momentaner oder länger anhaltender Axial-           verschiebung    der Welle auf. Je nach Richtung der       Axialverschiebung    tritt dort eine     Undichtheit    infolge  verminderter     Anpressung    oder eine zu grosse     Anpres-          sung    mit der erwähnten schädlichen, übermässigen  Wärmeerzeugung ein.  



  Da die Reibungswärme an der Welle also bei  der vorliegenden     Abdichtvorrichtung    in verminder  tem Masse auftritt und - soweit sie auftritt - unschäd  lich bleibt, können grössere Umfangsgeschwindig  keiten von z. B. 60 bis 120     m/sec-1    und darüber  angewendet oder - bei gleichbleibender Drehzahl   grösserer     Wellenumfang        benutzt    werden.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel  einer erfindungsgemäss ausgebildeten     Abdichtvor-          richtung    in einem schematischen Schnitt, bei dem  die untere     Hälfte    der die Welle umgebenden Teile  weggelassen ist.  



  Die Welle 1, z. B. einer Turbomaschine, etwa  eines Kompressors, die eine Laufbüchse 2 und einen  mit ihr drehenden Bund 3 trägt, ist in einer Gehäuse  wandung 4     geführt.    In dem Raum zwischen Welle  1 und Wandung 4 ist eine mit einem     Graphitring     5 versehene Büchse 6 angeordnet, die mittels eines  im Gehäuse sitzenden     Arretierstiftes    7 gegen Dre  hung gesichert und durch eine Wendelfeder 8 gegen  den Bund 3, also in der Zeichnung nach links       gedrückt    ist.

   Die Büchse 6 umschliesst die Welle 1  bzw. deren     Laufbüchse    2 mit Spiel 9; durch den dem  Spiel entsprechenden Spalt kann jedoch kein     För-          dermedium    aus dem Kompressor austreten, weil  die Teile 5, 3 bei 11 gleitend     aneinanderliegen.     



  Weiter ist die Büchse 6 unter Freilassung eines  Dichtungsspaltes 12 lose in der Gehäusewandung  4 geführt. Auf einen Dichtungsteil, etwa einen       Gummiring    zwischen Büchse 6 und Wandung 4, in  dem die Büchse 6 mehr oder weniger stark einge  spannt wäre, ist verzichtet. Auf Grund des in dem  Spalt 9 befindlichen Mediums wird die Büchse  dynamisch zentriert, auf     Grund    des Spieles 12 ge  genüber dem Gehäuse vermag sie jeder geringfügi  gen Bewegung (Wackelbewegung) des Bundes 3 und  damit jeder Schwingung und     Auslenkung    der Welle  1 zu folgen und auch sofort wieder in die Normal  stellung zurückzukehren. Sie kann nicht in einer  schiefen Stellung gehalten werden, in der die Ab  dichtung an der Stelle 11 mangelhaft wäre.

   Das       im    Spalt 12 befindliche Medium unterstützt bei Aus  lenkungen der Welle 1 die Zentrierung der Büchse  6, weil dann der Spalt 12 auf derjenigen Seite, nach  der die Welle     ausgelenkt    wird, kleiner wird, der  Druck sich     dort    also erhöht, während der Spalt 12  auf der gegenüberliegenden Seite vergrössert wird, so  dass dort der Druck sinkt.  



  In der Zeichnung ist ferner angedeutet, wie bei  spielsweise gegen den Bund 3 von der anderen Seite  her zugleich eine Büchse 6' mit     Graphitring    5' ge  drückt sein kann. Die Büchse 6' besitzt gegenüber    der Welle 1 dasselbe Spiel 9 und gegenüber einem  anderen Gehäuseteil dasselbe Spiel 12 wie die  Büchse 6.  



  Wenn die Welle 1 z. B. 100 mm Durchmesser  hat, kann das Spiel 9 bei gasförmigem Zwischen  film z. B. etwa 0,05 bis 0,1 mm, bei flüssigem  Zwischenfilm z. B. etwa 0,1 bis 0,5 mm, grössen  ordnungsmässig also etwa     0,10/9    des Wellendurch  messers betragen. In der gleichen Grössenordnung       liegt    auch das Spiel 12. Die in Achsrichtung zu  messende, wirksame Länge des Spaltes 12 ist varia  bel und hängt davon ab, wie gross die Differenz  der beiderseitigen Drücke und wie gross der Spalt  12 quer zur Achsrichtung ist. Je grösser der Spalt  12 quer zur Achsrichtung ist, um so länger muss  er bei gleicher aufzunehmender Druckdifferenz sein.  Die Länge des Spalts 12 wird in der Regel grössen  ordnungsmässig etwa das 100fache des in radialer  Richtung gemessenen Betrages sein.  



  .Die beschriebene     Abdichtvorrichtung    lässt sich  mit Vorteil anwenden, wenn keine zu hohen Diffe  renzen von Drücken beiderseits der Dichtung be  stehen, weil dann die durch den Spalt 12 austre  tende Menge an     Leckmedium    gering ist. Die Vor  richtung wird besonders dann verwendet, wenn der  Austritt von kostspieligem oder gefährlichem, z. B.  radioaktiv verseuchtem, brennbarem oder explo  siblem Fördermedium verhindert werden soll, z. B.  im Fall von zur Kühlung eines Kernreaktors ver  wendetem CO.-Gas oder bei Förderung von Am  moniak oder     Freon    im Rahmen von Kälteanlagen.

    Dabei kann gegebenenfalls durch Spalt 12 ein Sperr  medium hindurchgeleitet sein, was besonders dann       vorteilhaft    ist, wenn durch die     Abdichtvorrichtung     höhere Druckdifferenzen aufgenommen werden sol  len.  



  Die Ringe 5 und 5' können auch aus anderem,  leicht     abreibbarem,    gegebenenfalls metallischem Ma  terial bestehen. Die Büchsen 6 und 6' sind in der  Regel aus metallischem Werkstoff, z. B. Messing  hergestellt, können aber auch aus einem Kunst  stoff, z. B. einem unter dem Namen      Teflon     be  kannten     Polytetrafluor-Athylen    bestehen. Gegebe  nenfalls kann auf die Ringe 5 und 5' verzichtet  sein und die Büchsen 6 und 6' werden selbst un  mittelbar gegen den Bund 3 gedrückt. Bei einer  abgewandelten Ausführungsform besitzt die Welle 1  statt eines Bundes eine entsprechende Schulter,  gegen die dann lediglich von einer Seite her eine  Büchse 6 gedrückt werden kann.  



  Gegebenenfalls kann der Spalt 12 auch so aus  gebildet sein, dass an der Büchse 6 oder/und am  Gehäuse 4     Labyrinthvorrichtungen,    z. B. Nuten oder  in den Spalt hineinragende Rippen, Ringe oder der  gleichen, angebracht sind. In diesem Fall kann die  axiale Länge des Spalts relativ gering sein. In jedem  Fall dürfen aber die     Labyrinthvorrichtungen    bei  etwas schiefer Lage der Büchse 6 den anderen Teil  nicht berühren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abdichtvorrichtung für eine durch eine Gehäuse wandung geführte Welle, mit zwischen Welle und Gehäusewandung angeordneter, gegen Drehung ge sicherter, jedoch axial verschiebbarer Büchse, welche die Welle mit Spiel umschliesst und unter Feder wirkung gegen einen auf der Welle angebrachten Bund oder eine Schulter gedrückt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Büchse (6) in der Gehäusewan- dung (4) berührungsfrei, unter Bildung eines zwi schen ihr und der Gehäusewandung liegenden Dich tungsspaltes (12) gelagert ist.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtungsspalt (1.2) Labyrinthe enthält.
CH7686459A 1959-08-12 1959-08-12 Abdichtvorrichtung für eine Welle CH372198A (de)

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FR833238A FR1262511A (fr) 1959-08-12 1960-07-18 Dispositif de garniture étanche d'arbre
GB27871/60A GB899719A (en) 1959-08-12 1960-08-11 Shaft seal assemblies

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